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Anhängerkupplung - Nachrüstung bei Seat Leon TGI (Erdgas)

Seat Leon 3 (5F)
Themenstarteram 29. Januar 2020 um 14:55

Hallo zusammen,

bei einem Händler ist ein Leon ST TGI, Baujahr 2018, für einen akzeptablen Preis zu haben. Dieser hat eine "Vorbereitung für Anhängevorrichtung" an Bord. Beim diskutieren/verhandeln mit dem Seat Händler wollte er den Preis für die Nachrüstung der AHK erfragen und ruft mich dann später zurück mit der Behauptung, dass bei den Erdgas-Autos aus Sicherheitsgründen (Anhänger-Kupplung wird beim Heckaufprall in die Gastanks gedrückt) keine Nachrüstung einer AHK möglich sei. Bei meiner Nachfrage, warum dann auch heute noch die Vorbereitung für 170,- bei Neuwagen konfigurierbar ist, hatte er keine gute Antwort, aber beharrte auf der Aussage: "kein Einbau erlaubt!".

Einerseits werde ich natürlich beim Thema Sicherheit hellhörig, aber andererseits gibt/gab es das Auto ja auch ab Werk mit installierter AHK zu kaufen.

Kennt jemdand eine ähnlch gelagerte Diskusison bzw. was ist von dieser sehr unlogisch klingenden Aussage zu halten (ich lese in der Foren, dass haufenweise TGIs mit AHK unterwegs sind)?

Danke für Euren Input

Uli

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13 Antworten

Ich habe selbst eine AHK an meinem TGI. Es sind zwar nicht alle dafür frei gegeben, die an die normalen Leons dürfen, aber es gibt durchaus eine Auswahl. Einfach mal bei rameder.de durchklicken. Kosten Sind auch überschaubar, vom Schwierigkeitsgrad kann es eigentlich jeder selbst machen, der unfallfrei mit den Standardwerkzeugen, die jeder Heimwerker besitzt, umgehen kann.

Die Aussage des Händlers ist somit kompletter BS. Überleg mal: die Trägerstange der AHK ist viel robuster als das Crashelement aus Alu, welches sie ersetzt, und fest mit dem Rahmen verschraubt. Wenn es derart bei einem Unfall kracht, dass die AHK in die Tanks gedrückt wird, hätte man ohne erst recht ein Problem.

Ich vermute einfach mal, dass der Händler den Aufwand scheut, das wirklich durchzurechnen oder der Meinung ist, den Wagen an einen anderen Kunden mit weniger Arbeit und mehr Gewinn verhökern zu können.

@Ringworld

Das ist Quatsch! Meiner hat auch die Vorbereitung und es ist durchaus möglich, sonst würde Seat es nicht anbieten.

Man erhält mit der Vorbereitung einen größeren Kühler und Kabel sind gelegt bis hinten und können direkt mit dem Elektrosatz verbunden werden.

Die Geschichte wegen Aufprall ist nicht wahr, denn beim Aufprall ohne Hänger kann es grade so passieren. Die Flaschen halten allerdings extrem viel aus, also könnte auch ein Benzintank eher explodieren als der Gastank beim Aufprall.

Klingt eher so, als wollten die sich vor dem Einbau drücken, weil dies einige Stunden Arbeit erfordert.

Ich halte das für ein interessantes Thema. Deswegen habe ich es vom Thread "Erfahrungen Seat Leon TGI (Erdgas)" in einen eigenständigen Thread "Anhängerkupplung - Nachrüstung bei Seat Leon TGI (Erdgas)" abgetrennt.

Diese Frage beschäftigt sicher noch den einen oder anderen Leser/User. Damit ist es später leichter auffindbar, wenn jemand nach Hilfe sucht.

Gruß

NoGolf

MT-Team | Moderation

Es explodiert weder ein Benzintank noch ein CNG-Tank. Das ist definitiv der falsche Begriff.

 

Beim TGI 1.4 war es in der Tat so, dass nur eine werkseitig eingebaute AHK zulässig war und es gab auch gar keine AHK-Vorbereitung zu konfigurieren. Warum das so war, weiß keiner ... Antworten darauf sind also alles reine Spekulation.

Beim TGI 1.5er weiß ich es nicht sicher, aber kann mir nicht erklären, warum eine werkseitig verbaute AHK-Vorbereitung nicht genutzt werden dürfte, indem diese vollendet wird. Das würde wirklich gar keinen Sinn machen.

Themenstarteram 29. Januar 2020 um 20:09

Hallo zusammen,

erst mal vielen Dank für die Antworten.

@nickkick : es handelt sich bei dem Fahrzeug, das mich interessiert, tatsächlich um den 1.4er. Und damit heißt das, dass es tatsächlich ein Problem sein konnte ... das Fahrzeug hat aber laut Angabe Händler die Vorbereitung für die AHK "drinnen" ...

Ich hatte mittlerweile Kontakt mit der Firma Rameder, die mir empfohlen hat, im Fahrzeugschein bei O.1 und O.2 nachzuschauen. Wenn dort Anhängelasten eingetragen sind, wäre ein Anbau möglich, wenn leer, dann ist es ein Schlag ins Wasser :-)

Ich probiere, das heraus zu finden und melde mich dann hier wieder.

Nochmal danke an Euch.

Zitat:

@nickkick schrieb am 29. Januar 2020 um 16:14:09 Uhr:

Es explodiert weder ein Benzintank noch ein CNG-Tank. Das ist definitiv der falsche Begriff.

Beim TGI 1.4 war es in der Tat so, dass nur eine werkseitig eingebaute AHK zulässig war und es gab auch gar keine AHK-Vorbereitung zu konfigurieren. Warum das so war, weiß keiner ... Antworten darauf sind also alles reine Spekulation.

Beim TGI 1.5er weiß ich es nicht sicher, aber kann mir nicht erklären, warum eine werkseitig verbaute AHK-Vorbereitung nicht genutzt werden dürfte, indem diese vollendet wird. Das würde wirklich gar keinen Sinn machen.

Das wird wohl abhängig vom Baujahr sein. Ich habe den 1,4 TGI mit AHK Vorbereitung und im Schein stehen auch die Anhängerlasten drin. Zudem hätte ich den auch mit eingebauter AHK nehmen können.

Ich könnte die AHK also definitiv nachrüsten, sonst wäre es totaler Unfug, wenn man die Vorbereitung hat, aber es dann keine geben würde.

Wie das mit den Modellen vor 2018 war weiß ich nicht, aber bei meinem ging es mit Vorbereitung zu konfigurieren.

Themenstarteram 29. Januar 2020 um 22:00

Zitat:

Das wird wohl abhängig vom Baujahr sein. Ich habe den 1,4 TGI mit AHK Vorbereitung und im Schein stehen auch die Anhängerlasten drin. Zudem hätte ich den auch mit eingebauter AHK nehmen können.

Ich könnte die AHK also definitiv nachrüsten, sonst wäre es totaler Unfug, wenn man die Vorbereitung hat, aber es dann keine geben würde.

Wie das mit den Modellen vor 2018 war weiß ich nicht, aber bei meinem ging es mit Vorbereitung zu konfigurieren.

Noch eine kurze Frage: steht im Schein unter 22 auch die Bemerkung "ww. AHK lt. EGTG/ABE"?

Dann weiß ich genau, nach was ich fragen muss ....

Vielen Dank für Deine Mühe, danach bin ich erst mal ruhig :-))

VG

Uli

Ich guck morgen mal. Schein liegt im Auto und das steht 50 Meter weiter weg.

Da bin ich jetzt zu faul! :-)

Es kommt auch drauf an, ob die TGI-Version im genehmigten Verwendungsbereich der Kupplung ist.

Dazu sollte es in der Einbauanleitung ein mehr oder weniger kreatives Bildchen geben.

Themenstarteram 30. Januar 2020 um 18:38

Noch ein Update dieser Diskussion:

1) heute habe ich mit dem TÜV telefoniert, der sagte, dass eine AHK möglich sein sollte, wenn in den Zulassungspapieren die folgenden Infos zu finden sind: Werte für O.1, O.2 (gebremste und ungebremste Anhängerlast) und im Feld 22 der Vermerk: "ww. AHK lt. EGTG/ABE" (wahlweiser Anbau einer in der EG zugelassenen AHK).

Er hat freundlicherweise gleich bei einem Leon ST TGI 1.4 Fahrzeug nachgeschaut und bestätigt, dass dies bei diesem Typ in der Datenbank so vermerkt ist.

=> das ist also schon mal gut :-)

2) anbei auch noch ein Link zu einer ähnlich gelagerten Diskussion: Skoda

Ich habe nun genügend Infos, d.h. ich schaue mal, ob ich mit dem Händler über den Preis einig werde :-)

Vielen Dank für alle Inputs!

Ich stecke gerade in der gleichen Situation und wollte mal hören, wie es bei dir weitergegangen ist.

Hast du dir den TGI zugelegt und fährst nun mit einer AHK durch die Gegend?

Themenstarteram 28. März 2021 um 15:15

Ja, habe den TGI letztes Jahr gekauft .. und kurz danach eine AHK bei einem lokalen Anbieter installieren lassen.

Covid-bedingt war die Verwendung seither eher eingeschränkt, aber für eine Urlaubsreise mit 4 Personen und Rädern im letzten Sommer hat es sich bereits bewährt :-)

Ich fahre jetzt seit Juni 2018 immer noch ohne AHK rum. Die Vorrichtung dafür fand ich aber sinnvoll, wenn man es doch mal nachrüsten will, ist es wesentlich einfacher und günstiger, zumal dann schon der Kabelsatz bis hinten liegt und man auch werkseitig einen größeren Kühler verbaut bekommt.

 

Solange das Leasing läuft, lasse ich es mal noch. Am Ende kaufen wir ihn vielleicht doch nicht, weil wir aus irgendwelchen Gründen doch anders entscheiden. Falls wir ihn kaufen, wäre ich aber dann auch interessiert es noch nachzurüsten. Weniger für viel Anhängerbetrieb und mehr für Fahrradanhänger für Ebikes. Und wenn man doch mal eine Kleinigkeit transportieren will, kann man eben auch einen Hänger dranmachen, die bekommt man immer ausgeliehen aus der Bekanntschaft.

 

@Ringworld

Darf man fragen, was dann die Installation mit Material damals gekostet hat?

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