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Anhänger für 2 Motorräder

Themenstarteram 16. Mai 2021 um 11:38

Hallo zusammen,

Ich bin auf der Suche auch einem neuen Anhänger. Ich brauche ihn Hauptsächlich für Haus und Garten, aber gleichzeitig müssen auch zwei Motorräder drauf passen. Mein Problem, der sollte nicht zu breit sein, da er sonst nicht in den Garten passt.

Also max. Breite ca. 180 cm Außen. Da ist die Innenbreite ja ca. 130 cm.

Reicht das? Will aber auch kein Hochlader wegen der Ladehöhe.

Bin für jede Antwort dankbar

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45 Antworten

Nein, 1,30 sind zu schmal bei einem Kastenanhänger. Natürlich geht es „irgendwie“, aber für den sicheren und einfachen Transport sollten es 1,50 sein.

Kauf dir einen Gartenanhänger (z.B. Stema Green Keeper) und miete dir bei Bedarf den für den Motorradtransport.

Ich habe zur Zeit einen TPV EU-2, der hat ein Innenmaß von ca. 1080 mm und reicht bereits für den Transport von 2 Motorrädern, wenn es nicht gerade zwei dicke BMW Boxer sind.

Für den Transport von Zweirädern habe ich mir gleich nach dem Kauf in den vier Ecken den Boden verstärkt und stabile Zurrösen montiert.

Bei zwei Mopeds auf dem Anhänger stand eines in Fahrtrichtung und das andere andersherum. Es waren zwei Viragos. Da ich nur die vier Ösen hatte, mussten beide Mopeds asymetrisch verzurrt werden, was schwierig ist, vor allem müssen die Gurte ja irgendwie am anderen Moped vorbei. Es war nicht einfach, aber machbar.

Um es kurz zu machen: In Verbindung mit 6 Zurrösen sind 1,30 m Innenbreite zum Transport zweier Motorräder ausreichend, aber man sollte schauen, welche Motorräder das sein sollen.

Der Transport eines Motorrades ist dagegen gar kein Problem: Plane und Spriegel runter, Heckklappe ab, Moped mit Schiene hochschieben, verzurren, fertig. So sieht das dann mit einem Motorrad aus: R 1150 RS auf dem Anhänger.

Diese "Baumarktklasse" mit 750 kg ungebremst ist in Verbindung mit 13" Rädern für Haus und Garten perfekt. Wenn die Villa nicht zu groß ist! ;-) Ich hatte über die Jahre auch nacheinander zwei echte Motorradtransporter zusätzlich. Meine Frage an Dich: An welches zGG dachtest Du und was wolltest Du ausgeben?

So einen TPV EU-2 bekommt man je nach Ausstattung neu mit Hochplane und allem Gedöns wie einen vergleichbaren von STEMA für 700 bis 900 €, aber es geht billiger: Auf die Angebote bei den großen Baumärkten achten. Da wird der Anhänger meist um 100 bis 200 € billiger, hat dann aber in der Regel eine Plane mit Werbeaufdruck.

Ein Motorradtransporter der 750 kg Klasse ist kaum teurer, in der Summe sollten zwei Anhänger auf unter 1.500 € kommen. Das geben viele Leute für einen, dann natürlich gebremsten Anhänger aus. Wenn Du nicht gerade mit einem Twingo die beiden Motorräder ziehen willst, ist das kein Problem. Ein Motorrad geht dagegen auch mit einem Twingo - selbst gemacht! ;-)

Es gibt also viele offene Fragen:

- Wie hoch ist Dein Budget?

- Willst Du fabrikneu oder gebraucht kaufen?

- Wie hoch soll/darf das zGG sein?

- Gebremst oder ungebremst?

- Was willst Du für Haus und Garten transportieren?

- Welche Motorräder willst Du transportieren?

- Wie oft willst Du die Motorräder transprtieren?

Zwei Motorräder auf einer kleinen Eier legenden Wollmilchsau, also einem kleinen Universalanhänger zu transportieren geht, aber nicht wirklich gut.

 

Gruß Michael

Neugierige Frage - wie wirkt sich der Transport entgegen der Fahrtrichtung bei einem verkleideten Motorrad, mit anständiger Scheibe, aus?

Für 1500 Euro kann man einen Anhänger rund 12 Wochen mieten. Das reicht in der Regel für 5 bis 6 Jahre. Vorteil ist, dass man immer den geeigneten Anhänger hat und nicht umbauen muss, man zahlt keine Vericherung, muss nicht zum TÜV und hat nichts im Garten rumzustehen für 50 Wochen im Jahr.

Aber er schafft sich doch eh einen Anhänger an Haus und Garten.

Miss doch mal wie breit die Motorräder sind. Dann weißt du es genau. Für zwei Harleys wir es wohl nicht reichen aber hast du zwei Xts am Start hast du Masse Luft.

Zitat:

@PeterBH schrieb am 16. Mai 2021 um 13:33:58 Uhr:

Neugierige Frage - wie wirkt sich der Transport entgegen der Fahrtrichtung bei einem verkleideten Motorrad, mit anständiger Scheibe, aus?

Gute Frage. Ich würde deutlich mehr Luftwirbel erwarten, was vermutlich eine häufigere Kontrolle der Gurte sinnvoll erscheinen lässt, aber das ist nur eine Vermutung. Gemacht habe ich so etwas noch nicht.

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 16. Mai 2021 um 13:41:44 Uhr:

Vorteil ist, dass man immer den geeigneten Anhänger hat und nicht umbauen muss, man zahlt keine Vericherung, muss nicht zum TÜV und hat nichts im Garten rumzustehen für 50 Wochen im Jahr.

Sicher, aber man hat dann eben auch keinen Anhänger, wenn man den spontan mal braucht. Ich habe seit mehr als 15 Jahren stets mindestens einen Anhänger gehabt und möchte den nicht missen. Der eine oder andere Häuslebauer und -Besitzer kauft sich einen gebremsten Anhänger mit 1.000 bis 1.300 kg zGG und muß für den irgendwo einen Stellplatz anmieten. Für so einen kompakten 750 kg Anhänger ist dagegen fast überall noch Platz. Ich bin deshalb ein Fan der so oft geschmähten "Baumarktklasse". Das muss natürlich jeder selbst entscheiden, was sich für ihn lohnt und was nicht.

Braucht man wirklich mal mehr Ladevolumen, dann kann man bei vielen Baumarktketten für den Transport der dort gekauften Ware größere Anhänger so mit 1.200 bis 1.300 kg zGG kostenlos geliehen bekommen. Und falls man doch mal einen größeren Anhänger mieten muss geht das für ein paar Euro. Für den Umzug meiner Tochter habe ich z. B. zum eigenen Anhänger zusätzlich noch einen größeren gemietet (den hier; wir sind mit allen Helfern sowieso mit zwei Autos gefahren)

Kurz und knapp: Ob ein eigener Anhänger lohnt oder nicht hängt neben dem Stellplatz vor allem vom Bedarf ab. Wie oft benutzt man den Anhänger?

 

Gruß Michael

Motorräder sind nicht dafür gebaut, rückwärts zu fahren.

Auch nicht auf Anhängern.

Moin!

Ungebremster Hänger müsste, wenn ich mich gerade nicht täusche, mit max. 80 km/h gezogen werden dürfen. Der Primärdruck bei diesen 80 km/h wird ohnehin vom Auto abgefangen und umgeleitet. Ich würde mal vermuten, wenn man da nicht gerade ein 4m^2 Windschild angebracht hat, das ziemlich wurscht ist und es die 80km/h locker aushält, wenn es in normaler Fahrtrichtung auch bei direktem Treffen des Fahrtwindes 200km/h aushält.

Kommt auf das Leergewicht des Zugfahrzeugs an. Mit dem Womo (über 2.500 kg Leergewicht) darf ich den 750 kg Hänger mit 100 km/h ziehen, der Touareg ist mit nur 2.305 kg zu leicht :p.

Die Halterung vom Windschild ist für Druck von vorne ausgelegt, in die andere Richtung sind es nur die 2/4 Schrauben. Getestet hab ich es aber bisher nicht.

Themenstarteram 16. Mai 2021 um 17:50

Es gibt also viele offene Fragen:

- Wie hoch ist Dein Budget?

- Willst Du fabrikneu oder gebraucht kaufen?

- Wie hoch soll/darf das zGG sein?

- Gebremst oder ungebremst?

- Was willst Du für Haus und Garten transportieren?

- Welche Motorräder willst Du transportieren?

- Wie oft willst Du die Motorräder transprtieren?

Zwei Motorräder auf einer kleinen Eier legenden Wollmilchsau, also einem kleinen Universalanhänger zu transportieren geht, aber nicht wirklich gut.

 

Gruß Michael

-Also Budget liegt so bis max. 2000 Euro

-Wahrscheinlich neu (die Gebrauchten sind im Gegensatz zu den neuen zu teuer)

-Sollte schon ein gebr. sein da der Astra von meinem Sohn nur 640 Kg ungebremst ziehen darf und das wird dann schon knapp.

-Was alles so im Garten anfällt. Gewicht meistens nicht viel, dafür ab immer viel.

-Aktuell muss eine CBF600 und eine ER6N drauf.

-Wie oft? Gute Frage.

Zitat:

@SoulBS schrieb am 16. Mai 2021 um 17:10:04 Uhr:

Moin!

Ungebremster Hänger müsste, wenn ich mich gerade nicht täusche, mit max. 80 km/h gezogen werden dürfen. Der Primärdruck bei diesen 80 km/h wird ohnehin vom Auto abgefangen und umgeleitet. Ich würde mal vermuten, wenn man da nicht gerade ein 4m^2 Windschild angebracht hat, das ziemlich wurscht ist und es die 80km/h locker aushält, wenn es in normaler Fahrtrichtung auch bei direktem Treffen des Fahrtwindes 200km/h aushält.

In Frankreich fährt man 130 mit Anhänger. Außerdem geht es nicht nur um Wind, sondern auch um Wasser.

Zitat:

@Der-Opel schrieb am 16. Mai 2021 um 17:50:40 Uhr:

 

-Sollte schon ein gebr. sein da der Astra von meinem Sohn nur 640 Kg ungebremst ziehen darf und das wird dann schon knapp.

-Aktuell muss eine CBF600 und eine ER6N drauf.

-Wie oft? Gute Frage.

Rechne doch Mal zusammen.

 

2x 240kg= 480kg.

200kg Anhänger

680kg.

Abgezogen 50kg auf die Kugel.

=>630kg

 

Passt!

 

15% Überladung Kosten 35€.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 16. Mai 2021 um 16:40:05 Uhr:

Motorräder sind nicht dafür gebaut, rückwärts zu fahren.

Auch nicht auf Anhängern.

Als es noch den Autoreisezug der Bahn gab, war bei der Beladung nicht immer klar, ob die Fahrzeuge in Fahrtrichtung oder anders herum auf dem Zug stehen. Die Scheiben wurden dann von Bahnmitarbeitern mit zusätzlichen Gurten gesichert. Tipp war aber immer, die Scheiben abzubauen. Der Zug fuhr runde 160 km/h.

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