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Andorra + 50ccm = ne menge Fun!!

Themenstarteram 25. September 2007 um 10:57

Hallo,

ein kumpel und ich planen nächstes jahr eine Tour nach Andorra (miniland zwischen Frankreich und Spanien mitten in den Pyrenäen) und zurück. Jeder mit einem 50er Moped er mirs Simson S51, und ich mit Yamaha DT 50 M Bj. 1978.

Jetzt worauf gilt es bei so einem Vorhaben zu achten?

zwecks:

Grenzübertritt

Maut

Übernachtungen im freien

Tankstellen

usw.

Dank im voraus

ELS

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101 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von ELS

Grenzübertritt

Maut

Übernachtungen im freien

Tankstellen

Personalausweis, Führerschein, Versicherungsnachweis, evtl. Grüne Karte.

Autobahnen solltet Ihr lieber meiden.

Die Gendarmerie ist kein Problem, eher die zwielichtigen Gestalten, Südfrankreich ist berühmt-berüchtigt.

Tankstellen sind vorhanden, aber weniger als in Deutschland. Zumal viele nur mit speziellen Kreditkarten funktionieren.

Ersatzteile, Werkzeug und etwas Schrauberkenntnisse wären auch noch vorteilhaft.

Bleibt mal lieber in der Rhön – da gibt´s doch auch schöne Strecken. Ich bin ja auch für ein Abenteuer immer zu haben – aber das ist doch vielleicht eine Nummer zu groß für Euch.

Ihr habt 50er Moppeds, habt keine KFZ-Kennzeichen, sondern Versicherungsschilder, dürft weder Autobahnen noch Kraftverkehrsstraßen benutzen. Bei Vollgas erreicht Ihr 65 km/h und seid somit für LKW`s auf der Bundes/Landstraße Verkehrshindernisse. Mautgebühren fallen somit gar nicht an.

Der Weg ist mindestens 1500 km lang. Die Grenze ist sicher nicht das Problem, da Frankreich und Andorra zum Schengener Abkommen gehören, gibt es keine Kontrollen. Es sei denn, Ihr entscheidet Euch für eine Route durch die Schweiz.

Zunächst müsst Ihr aber mit Euren Versicherungen klären, ob die auch im Ausland gelten.

Ob die beiden Feilen das technisch durchhalten, wird man durch Ferndiagnose nicht beurteilen können. Zur Not gibt es Schrottplätze vor Ort und ein Rückfahrticket mit der Bahn.

Falls Ihr doch schon 18 seid und einen PKW-Führerschein habt, bestünde noch die Möglichkeit, sich einen Anhänger zu besorgen, die Teile zu verladen und dann dort durch die Pyrenäen zu düsen. Ich denke aber eher, Ihr seid 16 und mit dem Finger auf der Landkarte unterwegs.

Als verantwortungsvoller Papa rate ich Euch ab. Als Abenteurer, der mal mit 15 mit dem Fahrrad durch Schweden gefahren ist, kann ich nur sagen: einfach machen.

Bei perfekter Planung und guter Ausrüstung kann man sich so was für die großen Ferien 2008 vornehmen. Ich war 2001 da (allerdings mit einer R1150GS). Zwischen Barcelona und Biarritz auf der französischen Seite der Pyrenäen. Das nächste Mal erkunde ich die spanische Seite.

@kandidatnr2:

sorry, aber wer keine Ahnung hat ...

das ist mal wieder genau diese Art von Post die ich von dir erwarte, nach dem Motto "was der Bauer nicht kennt frisst er nicht" wird alles nieder gemacht was nicht in dein Weltbild passt ...

mit einer fetten BMW ist sowas nix besonderes, mit einer Fuffi noch ein echtes Abenteuer und GENAU das ist für Leute wie mich und evtl. auch für den TE der Reiz an der Sache ...

ich für meinen Teil habe in genau dem Alter in dem der TE ist mit einer alten Prima und kurz darauf mit einer PK50 mit solchen Touren angefangen, das ist jetzt fast 20 Jahre her ... damals wurde von Seiten sog. "echter Biker" genauso geunkt wie jetzt von dir und KEINE der Unken hat recht behalten, es hat NIE eine nennenswerte Panne gegeben, es hat NIE echte Probleme gegeben und es hat IMMER unglaublich viel Spaß gemacht ...

----

@TE:

was ihr da plant ist je nach Ausbau der Tour eine Sache von etwa 3.000 bis 4.000km, das entspricht etwa meinen Sommertouren mit dem Roller, zwar ist das meistens etwas anders gelagert (kürzere Anreise und dann von einem Basislager aus KM-Fressen), aber wenn man etwa zwei Wochen einplant ist das gut zu machen ...

http://home.arcor.de/speedguru/speedguru/rollertouren.htm

von meinen großen Rundreisen habe ich leider nur analoges Fotomaterial, aber gerade Kärnten letztes Jahr war von der Entfernung her vergleichbar (~3.500km) ...

hier habe ich mal ein bissl was an Grundlageninfos gesammelt, das ist zwar für Roller geschrieben kann aber Sinngemäß auch auf die Mopeds übertragen werden:

http://rollertipps.ja-nee.de/anleitungen/theorie/tourentipps.htm

wichtig ist:

kleinere Tagesetappen (am besten vorher genau durchplanen) fahren und dafür mehr sehen als stupide stundenlang die Mopeds zu quälen, schon im Vorfeld genau abchecken wo man wann übernachten will, wo es Tankstellen gibt usw. (meiner Erfahrung nach sind die Reiseinformationen und Infoblätter die man über die franz. Konsulate bekommt sehr gut, zusätzlich noch die Reiseinfos der Autoclubs, dann weist du schon mal wie es von der bürokratischen Seite aussieht, das ist in F aber kein großes Thema) ...

Hauptproblem in Frankreich ist das auf dem Land dünne Tankstellennetz (ein Kanister pro Fahrzeug ist Pflicht) und die schlechte Verfügbarkeit von Zweitaktöl (oft nur in riesen Gebinden), hier muss man etwas planen ...

die Landstraßen in Frankreich sind von sehr gut bis absolut grottig, da sollte man flexibel sein, bei euren Fahrzeugen sehe ich da aber weniger ein Problem als beim Roller, eher mit dem Gepäck könnte es kritisch werden ... wichtig ist halt absoluter Topzustand der Technik vor der Tour, dann sollten diese Fahrzeuge das problemlos mitmachen ...

und:

wenigstens einer von euch sollte passabel bis gut Französisch sprechen, gerade unten im Süden kommst du mit Deutsch gar nicht und mit Englisch oft nur sehr bedingt weiter (teilweise wird dort eher noch Spanisch verstanden) ... das sind so meine Erfahrungen aus der Gegend die ich schon mit dem Fuffiroller abgefahren bin (wenn auch nicht nach Andorra) ...

Zitat:

Original geschrieben von speedguru

@kandidatnr2:

sorry, aber wer keine Ahnung hat ...

das ist mal wieder genau diese Art von Post die ich von dir erwarte, nach dem Motto "was der Bauer nicht kennt frisst er nicht" wird alles nieder gemacht was nicht in dein Weltbild passt ...

Niedergemacht hat er es nicht. Und selbst erfahren anscheinend auch schon.

Aber es ist halt doch die Frage, ob die Jungs sich nicht einen Brocken ausgesucht haben, an dem sie zu schlucken haben werden.

Ich habe auch den Eindruck, sie sind noch nicht oft im Ausland gewesen. Vielleicht ist eine "kleine 1000km Tour" als Training nützlich.

ey Wixxer, da haste mich aber völlig falsch verstanden .... Ich bin durchaus der Meinung, dass man das machen kann, man sollte sich allerdings der Risiken bewusst sein. Und eine penible Planung hat noch niemandem geschadet.

Ansonsten sind Deine Hinweise zum Zweitaktöl, den (eigentlich guten) Straßen und der französischen Sprache völlig richtig.

dann schreib das auch so ... und den Wixxer hab ich jetzt mal übersehen :( ...

Sachen wie:

Zitat:

Zur Not gibt es Schrottplätze vor Ort und ein Rückfahrticket mit der Bahn.

Zitat:

Falls Ihr doch schon 18 seid und einen PKW-Führerschein habt, bestünde noch die Möglichkeit, sich einen Anhänger zu besorgen, die Teile zu verladen und dann dort durch die Pyrenäen zu düsen.

brauchts genauso wenig ... das sind genau das gleiche dumme Gelaber das ich mir schon vor 20 Jahren anhören musste ...

Ich habe die Realität beschrieben. Sowohl den Schrottplatz, als auch die Bahn.

Nachdem Du mich angewichst hast, hab ich mit dem Titel eines Filmes geantwortet. Ich hielt das für angemessen.

.... und welche Vorschläge ich mache ... wie man noch in die Pyrenäen kommt, kannste getrost mir überlassen. Meine Alternativvorschläge als dummes Gelaber zu bezeichnen zeugt davon, dass Deine Eltern es schon vor 20 Jahren leider nicht geschafft haben, Dir Manieren beizubringen. Dein Sozialneid kotzt mich an. Soviel zur Nettikette.

Wenn Du noch sachliche Vorschläge hast, kannste Dich ja melden.

Themenstarteram 28. September 2007 um 20:22

Hi,

bleibt mal bitte ganz ruhig!

Freu mich rießig über die vielen Antworten und wie begeistert ihr das Thema und vorhaben aufnehmt.

Zur Info wir sind beide 21, passionierte schrauber, nahmen in Vergangenheit mehrfach an Rennen Teil und sind mit der Technik sehr gut vertraut.

Wir haben beide auch einen Motorradführerschein allerdings is mit der 50er der Witz einfach größer.

Ich für meinen Teil spreche gut Englisch da ich es Arbeitsbedingt jeden Tag gebrauchen muss (Vertrieb eines Automobilzulieferers) und auch etwas Spanisch.

Also wir bereiten so ein vorhaben natürlich gut vor, die Mopeds werden vor der fahrt generalüberholt, und durch die erfahrung bei den Rennen sind wir auch bestens vertraut was sich mit Lochband, Draht und PANZERTAPE so alles befestigen lässt ; )

 

Und wir sind keine Teens die das mal eben als fixes Hirngespinsst geplant haben sondern wir haben freude an solch kleinen Maschinen, (fahre natürlich auch gern meine große) und spaß am Campen.

Vielen Dank und lasst euren Anregungen bitte weiter freien lauf.

 

MFG, regards, saludos

ELS

 

Themenstarteram 28. September 2007 um 20:27

ach ja,

ich übersehe das mit den "Jungs" mal ok, auch wenn wir hier wahrscheinlch einige der jüngsten sind.:cool:

ELS

Themenstarteram 28. September 2007 um 20:31

Ha ha,

ncoh was,

kandidatnr2:

Zitat:

Bleibt mal lieber in der Rhön

Woher weisst du das wir aud der Rhön kommen?

Vom Nummernschild?

Wenn ja gut aufgepasst!!

ELS

einfach machen und sich nicht kirre machen lassen, wenn die Fahrzeuge ok sind ist das von der Technik her kein Problem, bürokratische und organisatorische Probleme kann man durch saubere Planung und genaues durchrechnen verschiedener Möglichkeiten im Vorfeld ausmerzen ... das einzige was Probleme machen kann sind lokale Besonderheiten mit denen man nicht gerechnet hat und auch das kann man ganz gut vermeiden ...

einzig die Sprache könnte halt ein Problem darstellen, aber auch da kann man sich ja etwas präparieren ...

 

einige andere Dinge lasse ich jetzt mal unkommentiert, da sollen sich andere ihren Teil dazu denken ... das führt a) zu weit vom Thema weg und ist b) weit unter meinem Niveau auf sowas ein zu gehen ...

Hm, um was genau gehts hier eigentlich? Noch 1 Kraftausdruck wie oben gelesen und hier ist zu. Entsprechende PN nicht augeschlossen....:confused::confused:

hallo,

bin am mittwoch aus den pyrenäen zurückgekommen, und wir haben eine übernachtung in andorra gemacht. ich kann nur sagen, das andorra ein teures pflaster ist. die positive überraschung waren 0,5 liter bier für 2 €, und massenhaft motorradklamotten, helme und zubehör zum kaufen. ansonsten muss man mit 3500 km rechnen, bei uns waren es 4500 km. vom atlantik bis zum mittelmeer durch die pyrenäen. mit dem wille es zu schaffen kommt man grundsätzlich überall durch.

gruß reddevil

mit was für einem Fahrzeug ? hast du Bilder ?

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