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AMG M276 M133 M177 M157 M279 M178 M104 M113 M119 M152 M155 M137 M120 Motoren genauso langlebig wie d

Themenstarteram 18. Oktober 2007 um 9:46

Hallo,

 

mich würde es interessieren, wie haltbar die AMG-Motoren wirklcih sind. IRgendwo hab ich gelesen, dass MErcedes sehr stolz wäre im Gegensatz zu BMW M und Audi RS wirklich haltbare Motoren machen zu können. Allerdings frage ich mich: Ist ein S600 nicht haltbarer als ein S65? Oder ein 500er als ein 63AMG? Danke für eure Antworten

euer Imre

Beste Antwort im Thema

Haltbarkeit = Standzeit bis zur Überholung. Für die Haltbarkeit - von Fertigungstoleranzen und Materialqualitäten mal abgesehen, sowie auch die Hohntechnik der Zylinderlaufbuchsen/ - zylinder und Kurbelwellenlager, sowie Kolbentechnik und Schmierung-, geht es 1.) um die Nenndrehzahl, 2.) um die Kolbengeschwindigkeiten, 3.) um die Zylinderdrücke/Mitteldrücke bei der Verbrennung und ggf. Aufladung, sowie 4.) um die Abgastemperaturen, respektive Temperatur - und Kühlungsstabilität, sowie durchschnittliche abgefragte Motorlasten im Verhältnis der Motorstandzeiten in Betriebsstunden. (Top end overhaul oder general overhaul)

Ein 2 - Takt Kreuzkopf Schiffsdiesel, mit 90 U/min. ist etwa incl. aller Überholungsarbeiten auf etwa 100.000 Betriebsstunden ausgelegt = Lebensdauer eines des Schiffes im Dauerbetrieb bei 80 % Last.

Ein LKW Motor auf etwa 20 - 25.000 h.

Ein Automotor etwa auf 7 - 8.000 Betriebsstunden.

Wesentliche Verschleißparameter sind Kaltstarts und häufige Warmlaufphasen, ggf. sogar seltene Betriebstemperatur. (Deswegen ist Kurztreckenbetrieb so schädlich)

Ein Kaltstart enstpricht im Verschleiß rund 200 km zurückgelegter Wegstrecke.

Großdiesel werden vorgeheizt und nie ohne vorgepumpten Öldruck gestartet.

Übrigens ist das auch der Grund warum Taxen länger halten, die bis an die Standzeiten von LKW Motoren heranreichen. Diese werden fast nie kalt und laufen die meiste Zeit auf Betriebs -Temperatur.

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Zitat:

Original geschrieben von peters190

Kolbengeschwindigkeit??? Was hat die Kolbengeschwindigkeit mit der Dauerhaltbarkeit des Motors zu tun??? Wer mir das schlüssig erklären kann, ist ein Held! Wer von Euch schon mal einen verschlissenen Motor von innen gesehen hat wird wissen, dass der höchste Verschleiß der Lauffläche dort stattfindet, wo die Kolbengeschwindigkeit gleich Null ist und der geringste Verschleiß dort, wo diese maximal ist. Warum hochdrehende Motoren schneller verschleißen als niedertourige, kann im Ansatz damit erklärt werden, dass ein Motor einfach nach einer bestimmten Anzahl von Arbeitsspielen verschlissen ist. Ein hochtouriger Motor macht einfach mehr Arbeitsspiele pro Kilometer, deshalb hält ein Motorradmotor tendenziell weniger Kilometer als ein M3 und der wiederrum als ein durchschnitts AMG. In groben Grenzen erklärt das auch, warum ein LKW-Motor mit Nenndrehzahl 1800 U/min 1 000 000 km und mehr hält....

Grüße

Nun die Kolbengeschwindigkeit hat nicht vorrangig etwas mit der Haltbarkeit zu tun, zeigt aber den Entwicklungs und Kostruktionsaufwand. Die Kolbengeschwindigkeiten des RS4 Motors z.B erreicht heute einen Wert der vor 10 Jahren noch undenkbar war, selbst in der Formel 1 hat man diesen technischen Grenzwert einzuhalten, denn bei zunehmender Kolbengeschwindigkeit wird der Geschwindigkeitsgradient im Ölfilm zwischen Kolben und Zylinder irgendwann so groß, dass der Ölfilm "reißt". Der Grenzwert lässt sich durch neuartige Öle und Hohnmethoden zwar recht hoch gestalten, aber deswegen gibt es ihn trotzdem.

Ich denk übrigens dass es oben geanu um diese Tatsache ging, Hochdrehzahl kann man dann Hochdrehzahl nennen, wenn die Kolbengeschwindigkeit einen sehr hohen Wert erreicht. Schließlich ist Drehzahl nicht gleich Drehzahl.

Hallo zusammen!

Anfang diesen Jahres hat sich auf spektakuläre Art und Weise einer der kompetentesten Poster aus diesem Forum verabschiedet... Die meisten von Euch werden wissen, wer gemeint ist. Glücklicherweise schreibt er woanders weiter. Hier ein aktueller Beitrag zum unseren Thema:

http://www.auto-treff.com/.../showthread.php?...

Ein Ölfilm kann nicht reißen. Noch mal: da, wo die Kolbengeschwindigkeit am höchsten ist, ist auch der geringste Verschleiß an der Zylinderwand zu beobachten. Der höchste Verschleiß entsteht im OT (Zwickelverschleiß) und da steht der Kolben still.

Grüße

Back zum Thema.

Wie ist es nun mit dem 63 (6.2L) AMG motor und langliebigkeit?

Nach 10 20 30 40 50 60 70 80 90 oder 100tkm platt weil alles versclissen oder kann man einen bedenkenlos kauf der seine 60 tkm hinter sich hat?

Danke für die Antworten

Haltbarkeit = Standzeit bis zur Überholung. Für die Haltbarkeit - von Fertigungstoleranzen und Materialqualitäten mal abgesehen, sowie auch die Hohntechnik der Zylinderlaufbuchsen/ - zylinder und Kurbelwellenlager, sowie Kolbentechnik und Schmierung-, geht es 1.) um die Nenndrehzahl, 2.) um die Kolbengeschwindigkeiten, 3.) um die Zylinderdrücke/Mitteldrücke bei der Verbrennung und ggf. Aufladung, sowie 4.) um die Abgastemperaturen, respektive Temperatur - und Kühlungsstabilität, sowie durchschnittliche abgefragte Motorlasten im Verhältnis der Motorstandzeiten in Betriebsstunden. (Top end overhaul oder general overhaul)

Ein 2 - Takt Kreuzkopf Schiffsdiesel, mit 90 U/min. ist etwa incl. aller Überholungsarbeiten auf etwa 100.000 Betriebsstunden ausgelegt = Lebensdauer eines des Schiffes im Dauerbetrieb bei 80 % Last.

Ein LKW Motor auf etwa 20 - 25.000 h.

Ein Automotor etwa auf 7 - 8.000 Betriebsstunden.

Wesentliche Verschleißparameter sind Kaltstarts und häufige Warmlaufphasen, ggf. sogar seltene Betriebstemperatur. (Deswegen ist Kurztreckenbetrieb so schädlich)

Ein Kaltstart enstpricht im Verschleiß rund 200 km zurückgelegter Wegstrecke.

Großdiesel werden vorgeheizt und nie ohne vorgepumpten Öldruck gestartet.

Übrigens ist das auch der Grund warum Taxen länger halten, die bis an die Standzeiten von LKW Motoren heranreichen. Diese werden fast nie kalt und laufen die meiste Zeit auf Betriebs -Temperatur.

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