Alternativen zu teuren Radnaben Schleifern

Hallo,

ich bin relativ neu, was Auto Werkzeuge angeht. Ich habe mir einen hochwertigen Wagenheber
zugelegt, bis Herbst war alles ok, aber dann ging ein Reifen nicht ab.

Es gibt ja Radnaben Schleifer, jedoch meistens nicht günstiger als 50€, manchmal sogar teurer als 100€.
Die Preise finde ich schon heftig.
Was ist der Unterschied zwischen so einem Hazet Aufsatz:
https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_10?...

und dem hier?
https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_20?...

oder dem hier?
https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_9?...

oder dem hier?
https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_21?...

ist der Unterschied nur der Durchmesser?

Was wäre denn eurer Meinung nach der geeignetste Aufsatz, was Preis/Leistung betrifft?

83 Antworten

Das ist wichtig, dass die Nabe unter der Trommel schön glänzt. Jetzt bloß nicht mit Fett verhunzen.😁

Wer kennt sie nicht, die car&shine shows, wo die Autos mit demontierten Trommeln ausgestellt werden ..😁

Wer zur Hölle demontiert die Trommel beim Radwechsel?

Zitat:

@T5-Power schrieb am 29. April 2023 um 18:27:37 Uhr:



Zitat:

@tartra schrieb am 29. April 2023 um 18:15:43 Uhr:


Gehöre zum Team Stehbolzen mit Radmutties ...

...

Auch dafür gibt es Aufsätze:

https://stahl-faust.de/.../...mutterbolzen-bremsscheiben-reinigung?...

😁

Ok, das ist mir dann aber auch zu viel Spezialwerkzeug ..

@tartra,
Wollte nur ein Beispiel zeigen, wie blank man auch ein Radlager bekommt.
Ist natürlich auch gut an der Vorderachse zu verwenden. Unter der neuen Bremsscheibe bei meinem Oldi ist natürlich auch alles glänzend.

Bild #210637602

Interessantes Thema.

Meine Meinung:

Wenn Drahtbürste, dann nur eine weiche Messingbürste.

Hängt wahrscheinlich auch vom Ausmaß der Verrostung ab. U.u. macht man es mit einer "primitiven" Bürste noch schlimmer.

Wer von euch zieht die Radschrauben mit dem DMS an?

Ich hatte mal die Naben und drumherum mit der Bürste gereinigt und die Räder danach mit 110Nm kreuzweise angezogen.

Nach einer Probefahrt gingen beim Nachziehen gefühlte 5 Grad noch.

Nach weiteren 50 und dann über 100km ging immer noch etwas.

Da war das Bürsten vielleicht kontraproduktiv...

Ähnliche Themen

Zitat:

Ich hatte mal die Naben und drumherum mit der Bürste gereinigt und die Räder danach mit 110Nm kreuzweise angezogen.

Nach einer Probefahrt gingen beim Nachziehen gefühlte 5 Grad noch.

Nach weiteren 50 und dann über 100km ging immer noch etwas.

Da war das Bürsten vielleicht kontraproduktiv...

Nach einer Probefahrt gingen beim Nachziehen gefühlte 5 Grad noch.

Nach weiteren 50 und dann über 100km ging immer noch etwas.

Bei welchem Drehmoment gingen da noch 5 Grad und mehr............................
Klar kann ich nach dem Anziehen mit einem Drehmomentschlüssel die Schrauben / Muttern noch weiter anziehen. die Aussage von dir ist so was von Sinnlos.

MfG kheinz

@black_saabath,
das Problem kenne ich. Dies hat aber nichts mit dem Reinigen der Aufnahmenabe und der Auflagefläche der Radnabe zu tun. Diese sollen sauber und frei von Schmutz und Rost sein, damit das Rad gleichmäßig anliegt.
Dein Problem entsteht durch Rost im Gewinde der Radnabe und an dem Radbolzen, hier sollte ebenfalls alles sauber sein.
Ich ziehe immer die Radbolzen mit einem Drehmomentschlüssel an, diese sollen gleichmäßig und nach den angegebenen Werten angezogen werden.
Einige Werkstätten ziehen diese mit einem Schlagschrauber an und kontrollieren diese anschließend mit einem Drehmonentschlüssel. Die Schrauben wurden vorher aber meistens schon viel stärker angeschraubt und sind dann mit dem Bordwerkzeug nicht zu lösen.

So mache ich es:
Ich drehe die Radbolzen bis zum Anschlag mit Hand ein und anschließend über Kreuz mit einer Knarre fest. Danach setze ich das Fahrzeug ab und ziehe die Radbolzen mit Drehmoment langsam an genau bis zum Klackpunkt. Bisher gab es bei einer späteren Kontrolle keine Veränderungen.
Beim Astra G mit 110 Nm, beim Kadett E mit 90 Nm.

Die Radbolzen fette ich ganz, ganz leicht im Konusbereich. Das Gewinde bleibt trocken.

Zitat:

@crafter276 schrieb am 30. April 2023 um 10:28:18 Uhr:



Zitat:

Ich hatte mal die Naben und drumherum mit der Bürste gereinigt und die Räder danach mit 110Nm kreuzweise angezogen.

Nach einer Probefahrt gingen beim Nachziehen gefühlte 5 Grad noch.

Nach weiteren 50 und dann über 100km ging immer noch etwas.

Da war das Bürsten vielleicht kontraproduktiv...

Nach einer Probefahrt gingen beim Nachziehen gefühlte 5 Grad noch.

Nach weiteren 50 und dann über 100km ging immer noch etwas.

Bei welchem Drehmoment gingen da noch 5 Grad und mehr............................
Klar kann ich nach dem Anziehen mit einem Drehmomentschlüssel die Schrauben / Muttern noch weiter anziehen. die Aussage von dir ist so was von Sinnlos.

MfG kheinz

Ich meinte ich hätte 110Nm geschrieben. Dennoch danke für den Versuch, sich konstruktiv einzubringen.

Zitat:

@Papasmobil schrieb am 30. April 2023 um 10:33:26 Uhr:


@black_saabath,
das Problem kenne ich. Dies hat aber nichts mit dem Reinigen der Aufnahmenabe und der Auflagefläche der Radnabe zu tun. Diese sollen sauber und frei von Schmutz und Rost sein, damit das Rad gleichmäßig anliegt.
Dein Problem entsteht durch Rost im Gewinde der Radnabe und an dem Radbolzen, hier sollte ebenfalls alles sauber sein.
Ich ziehe immer die Radbolzen mit einem Drehmomentschlüssel an, diese sollen gleichmäßig und nach den angegebenen Werten angezogen werden.
Einige Werkstätten ziehen diese mit einem Schlagschrauber an und kontrollieren diese anschließend mit einem Drehmonentschlüssel. Die Schrauben wurden vorher aber meistens schon viel stärker angeschraubt und sind dann mit dem Bordwerkzeug nicht zu lösen.

So mache ich es:
Ich drehe die Radbolzen bis zum Anschlag mit Hand ein und anschließend über Kreuz mit einer Knarre fest. Danach setze ich das Fahrzeug ab und ziehe die Radbolzen mit Drehmoment langsam an genau bis zum Klackpunkt. Bisher gab es bei einer späteren Kontrolle keine Veränderungen.
Beim Astra G mit 110 Nm, beim Kadett E mit 90 Nm.

Die Radbolzen fette ich ganz, ganz leicht im Konusbereich. Das Gewinde bleibt trocken.

Ich ziehe die Radbolzen über Kreuz, Räder hängend, erst auf 50, dann direkt über Kreuz auf 110Nm an. Dieses Jahr gab es auch beim Nachziehen kein Spiel. Das "Problem" hatte ich, als ich vor ein paar Jahren mal die Winterräder über den Sommer drauf gelassen hatte und das Jahr darauf gewechselt hatte.

Schrittweise ist gut.
Wie machst Du es bei den Vorderrädern, wenn diese noch hängen?

Zitat:

@black_saabath schrieb am 30. April 2023 um 10:55:10 Uhr:



Zitat:

@Papasmobil schrieb am 30. April 2023 um 10:33:26 Uhr:


@black_saabath,
das Problem kenne ich. Dies hat aber nichts mit dem Reinigen der Aufnahmenabe und der Auflagefläche der Radnabe zu tun. Diese sollen sauber und frei von Schmutz und Rost sein, damit das Rad gleichmäßig anliegt.
Dein Problem entsteht durch Rost im Gewinde der Radnabe und an dem Radbolzen, hier sollte ebenfalls alles sauber sein.
Ich ziehe immer die Radbolzen mit einem Drehmomentschlüssel an, diese sollen gleichmäßig und nach den angegebenen Werten angezogen werden.
Einige Werkstätten ziehen diese mit einem Schlagschrauber an und kontrollieren diese anschließend mit einem Drehmonentschlüssel. Die Schrauben wurden vorher aber meistens schon viel stärker angeschraubt und sind dann mit dem Bordwerkzeug nicht zu lösen.

So mache ich es:
Ich drehe die Radbolzen bis zum Anschlag mit Hand ein und anschließend über Kreuz mit einer Knarre fest. Danach setze ich das Fahrzeug ab und ziehe die Radbolzen mit Drehmoment langsam an genau bis zum Klackpunkt. Bisher gab es bei einer späteren Kontrolle keine Veränderungen.
Beim Astra G mit 110 Nm, beim Kadett E mit 90 Nm.

Die Radbolzen fette ich ganz, ganz leicht im Konusbereich. Das Gewinde bleibt trocken.

Ich ziehe die Radbolzen über Kreuz, Räder hängend, erst auf 50, dann direkt über Kreuz auf 110Nm an. Dieses Jahr gab es auch beim Nachziehen kein Spiel. Das "Problem" hatte ich, als ich vor ein paar Jahren mal die Winterräder über den Sommer drauf gelassen hatte und das Jahr darauf gewechselt hatte.

Wie reinigst Du Gewinde und Schrauben?

Zitat:

@Papasmobil schrieb am 30. April 2023 um 11:06:06 Uhr:


Schrittweise ist gut.
Wie machst Du es bei den Vorderrädern, wenn diese noch hängen?

Ist bei meinem Saab 9-3I kein Problem. Einfach anziehen.

Zitat:

@Papasmobil schrieb am 30. April 2023 um 10:33:26 Uhr:


@black_saabath,
das Problem kenne ich. Dies hat aber nichts mit dem Reinigen der Aufnahmenabe und der Auflagefläche der Radnabe zu tun. Diese sollen sauber und frei von Schmutz und Rost sein, damit das Rad gleichmäßig anliegt.
Dein Problem entsteht durch Rost im Gewinde der Radnabe und an dem Radbolzen, hier sollte ebenfalls alles sauber sein.
Ich ziehe immer die Radbolzen mit einem Drehmomentschlüssel an, diese sollen gleichmäßig und nach den angegebenen Werten angezogen werden.
Einige Werkstätten ziehen diese mit einem Schlagschrauber an und kontrollieren diese anschließend mit einem Drehmonentschlüssel. Die Schrauben wurden vorher aber meistens schon viel stärker angeschraubt und sind dann mit dem Bordwerkzeug nicht zu lösen.

So mache ich es:
Ich drehe die Radbolzen bis zum Anschlag mit Hand ein und anschließend über Kreuz mit einer Knarre fest. Danach setze ich das Fahrzeug ab und ziehe die Radbolzen mit Drehmoment langsam an genau bis zum Klackpunkt. Bisher gab es bei einer späteren Kontrolle keine Veränderungen.
Beim Astra G mit 110 Nm, beim Kadett E mit 90 Nm.

Die Radbolzen fette ich ganz, ganz leicht im Konusbereich. Das Gewinde bleibt trocken.

Wie reinigst Du Gewinde und Schrauben?

Es gibt kleine Rundbürsten, ähnlich wie Flaschenbürsten, nur keiner aus Messingdraht. Z. B. auch Verwendung bei der Heizkesselreinigung. Für die Radbolzen, spanne ich eine Messingbürste, die ich für die Nabe nehme, in die Standbohrmaschine. Geht echt super, einige Bolzen bekommen Hochglanz.

Img

Gibt es mit Maschinen und Hand Bedienung.
Aus Stahl, Edelstahl, Nylon und Messing.

P_20230430_133635.jpg

So ein Radnabenschleifer sollte so selbstverständlich sein wie ein Drehmomentschlüssel. Wenn ich sehe bzw. sah, wie Mechaniker/Kollegen die Felge auf die rostige Nabe pressen, mit den Radschrauben per Schlagschrauber ranziehen und dann mit mächtig Schwung mit dem gammeligen DreMo (letzte Kalibrierung anno 1992) "festknacken".

Deine Antwort
Ähnliche Themen