Alarmanlage und Hundi sei Dank
.....ich habe lange gezögert, ob ich die Diebstahlwarnanlage ab Werk mitbestelle.
Vorletzte Nacht war es dann soweit......die Langfinger wollten wohl das gute Navi mopsen und haben mir eine Scheibe eingedonnert...daraufhin ging der Alarm über den Bewegungsmelder los.
Der Hund hat im Haus angeschlagen und die Langfinger haben das weite gesucht....ohne Navi.
Großes Lob an Car-Glas...innerhalb von 14 Stunden die abgedunkelte Scheibe besorgt und alles wieder top gerichtet....Einbau und Entsorgung aller Scherben im Auto (was für eine Sauerei) war in etwas über einer Stunde erledigt.
Die Anschaffung der Warnanlage hat sich also vollständig gelohnt.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von atmotec
Die Anschaffung der Warnanlage hat sich also vollständig gelohnt.
Rein wirtschaftlich gesehen "lohnt" sich eine Alarmanlage doch überhaupt nicht!
Den Aufbruchschaden (wie auch das entwendete Equipment) zahlt doch eh die Teilkaso-Versicherung. Die hat ja wohl jeder.
Wenn aber (durch wen und was auch immer) nach dem Aufbrechen doch mal ein weiterer Diebstahl durch Alarm verhindert wird, muss die Teilkasko-Versicherung NICHT zahlen. Denn rein versicherungstechnisch ist es "nur" eine Sachbeschädigung, und kein Diebstahl. Versuchter Diebstahl müsste erst mal bewiesen werden, was unmöglich ist.
Das ganze geht dann also nur per Vollkasko zu regeln, entsprechende Hochstufung inclusive.
Von den hohen "Investitionskosten" für eine Alarmanlage mal ganz abgesehen.
Ich hatte früher auch eine. Wegen mehrfachen Fehlalarm beim Öffnen habe ich dann aber festgestellt, dass es am Tage und erst recht mitten in der Großstadt keinen interessiert, dass man ein Auto öffnet, Alarm auslöst und dann einsteigt und dort hantiert und dann später wegfährt.
Ein Dieb, der also ganz cool weitermacht und vielleicht noch laut flucht ("immer diese Fehlalarme, VW kriegt das einfach nicht gelöst"😉 hat zu 95% absolut nichts zu befürchten. Eh jemand die Bullen ruft, und eh die wegen solch einer Lappalie wenn überhaupt anrücken würden - völlig risikolos.
Insofern spare ich mir diese relativ sinnlose Ausgabe.
Ist das Gleiche wie mit dem Feuerlöscher. Hat man keinen, und die Kiste fackelt ab, alles kein Problem. Versicherung zahlt.
Fängt man aber an, mit diesen Pulverlöschern alles "zu versauen" bleibt man auf den immensen Folgekosten sitzen.
Die ganz ganz wenigen Fälle, wo so ein "Pulvertütchen" mal Leben rettet ausgenommen. Wobei das mit einem PKW-Feuerlöscher praktisch unmöglich ist, wenn dann helfen nur die grösseren LKW-Feuerlöscher.
15 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von cpscps
Kann schon sein, allerdings gibt es - IMHO - keinen wirklichen Grund, diesen Beweis erbringen zu müssen.Zitat:
Jetzt beweise mal deiner Versicherung das der dein Radio/ Navi klauen wollte.
Ob die Teilkosko nun wegen Diebstahl oder wegen Glasbruch zahlt, kann der Versicherung eigentlich egal sein.
Ja schon klar, in dem Fall war es nur die Scheibe. Doch meist wird auch der Lack / Blech beschädigt, durch unsachgemäße Aufbruchsversuche 😁
Und da zahlt dann die Versicherung leider nix, wenn es nicht nachweißlich Einbruchschäden waren mit erfolgtem Diebstahl des Radios z.b. Denn dann zählt das zum ganz gewöhnliche Randalismus und du zahlst selber, oder die Vollkasko mit allen üblichen Nebenwirkungen. Soviel meinerseits zu Aufpreispflichtigen Alarmanlagen. Die wenn man Pech hat zweimel kosten.😉