Langstrecke nach Portugal mit Zwischenaufenthalt am Mittelmeer 2. Teil - Reisebericht.
Langstrecke nach Portugal mit Zwischenaufenthalt am Mittelmeer zweiter Teil - Reisebericht von Ceret nach Viana do Castelo
Nach über drei Wochen und Fahrten vor Ort von über 700 km (geladen am Hausanschluss des Ferienhauses - Durchschnitt 20,2 kWh/100 km) beginnt die Vorbereitung für die Weiterfahrt von Ceret nach Viana do Castelo langsam.
Waren die 3 Tage der Fahrt nach Ceret dank der ausreichenden Ausstattung der Ladepunkte einfach entspannt, wird es sich jetzt ändern. Allein der Umstand, daß die Anzahl der Ladepunkte an den Ladestationen schrumpft!
Es werden zwei Tagestouren:
Zur 1. Etappe: von Ceret bis in die Nähe von Burgos:
Die drei Zwischenstationen der Tagesetappe mit Ionity-Ladestationen dafür habe ich schon als Favoriten im Navi und in AndroidAuto-EVMap sowie die ganze Tour in ABRP gespeichert.
Da es in Spanien noch wenig Ladeparks mit mindestens 6 Ladepunkten gibt habe ich als Backup die Tesla-Supercharger in der Nähe der Ionity-Ladestationen mit markiert, denn die erste Tagesetappe bis zum Hotel ist sportlich (~750 km) und eine Lade-Panne ist somit zeitlich nicht hilfreich! Beim letzten Halt der Etappe werde ich dann wieder vorladen, um mit 50% beim Hotel anzukommen - ist einfach entspannter so in die Nacht zu gehen!
Zur 2. Etappe: von Burgos nach Viana do Castelo:
Diese ist dann etwas kürzer ausgelegt (600km), voraussichtlich!
Denn nach etwa 200 km mit der letzten Tesla-Station in Benavente verlassen uns die Teslas und ionitys bis kurz vorm Ziel (diese ionity kurz vorm Ziel ist aber nur mit einem kleinen Umweg zu erreichen), deshalb wird dann in Benavente mit einem zweiten Frühstück und üppigen Austritt nochmals 95% eingeladen!
Soweit die Vorüberlegungen, am Freitagmorgen geht's dann von Ceret aus los auf die Autopista - wir werden berichten!
73 Antworten
Zitat:
@opirus_2 schrieb am 2. Juni 2023 um 13:18:09 Uhr:
Zitat:
@Xentres schrieb am 2. Juni 2023 um 12:15:22 Uhr:
@opirus_2Nur zur Aufklärung, da die Diskussion hier ja eigentlich deinen Reisebericht betrifft:
EnBW AutoCharge ist eine völlig andere Technologie als Plug&Charge, näheres dazu findest du sicher über Google selbst bei Interesse.
Danke für den Hinweis auf Google.
Aber das Thema ist ja auch für meinen Reisebericht interessant, da das komfortable Aufladen gerade auf meiner Langstrecke noch wichtiger ist als im allgemeinen Fahrbetrieb."Als Plug & Charge bezeichnet man die Möglichkeit, sein Elektroauto vollautomatisch zu laden und zu bezahlen. Mit Hilfe dieser Technologie gelingt die Authentifizierung zwischen Elektroauto und Ladestation. Ohne Apps oder RFID-Karte kann der Fahrer das Ladekabel einstecken und unverzüglich aufladen."
Genau so geht's mit EnBW-Autocharge. Ohne Apps oder RFID-Karte kann der Fahrer das Ladekabel einstecken und unverzüglich aufladen. Das habe ich bereits absolviert und es klappt.
Zitat:
www.carforyou.ch/.../plug-charge-was-steckt-dahinter"Neben Tesla bieten inzwischen mit dem niederländischen Anbieter Fastned und dem deutschen Anbieter EnBW zwei grosse Ladesäulen Betreiber die einfache Authentifizierung bei Einstecken des CCS-Ladesteckers. Allerdings muss bei EnBW der erste Ladevorgang einmalig per App gestartet werden."
Was wollen wir denn als Verbraucher mehr?
Welche völlig andere Technologie soll das sein? Ob es eine Insel- oder Dachlösung ist: Die technischen Details interessieren mich da nur am Rande.Da wir ja auch Tipps austauschen: carforyou hat auch einen umfassenden Ratgeber zu allen Fragen der Autotechnik, einfach mal reinschauen.
Jetzt mal gegeben, dass beide Technologien sicher sind (und nicht jeden Tag 20 Fahrzeug IDs kopiert werden …) ist mir die technische Ausprägung als Nutzer vollkommen egal. Mein „Ladeerlebnis“ bleibt gleich komfortabel. Rüssel dran und es läuft der Strom. Bei EnBW und Fastnet verfügbar.
Welcher Standard das im Hintergrund ermöglicht ist für den Nutzer absolut irrelevant.
@Xentres @HaraldBra
Das ist doch wie mit Frontend und Backend.
Wir wollen halt eine möglichst elegante Form der Benutzung und was sich im Backend abspielt ist nicht vordergründig interessant.
Die beiden Ebenen sollten bei einer Argumentation auseinander gehalten werden oder deutlich gemacht werden.
Das hilft dann auch bei der Verständigung untereinander.
Es sind schon viele Systeme gekommen und gegangen: durchgesetzt haben sich immer Verbraucherfreundliche.
Und Autocharge kann ich schon auf meinen Reisen benutzen - ist schon verfügbar, während plug&charge einen elitären Anstrich kriegt und noch auf sich warten lässt.
@Xentres
Wenn man mindestens einmal in vier Wochen auf sein Konto schaut, reicht noch mal vier Wochen doch für den Widerspruch der möglicherweise fehlerhaften Buchung aus, oder?
Die Widerspruchsfrist läuft ja 8 Wochen und das hat es mit der Lastschrift zu tun. Aufklärungsaufwand entsteht aber Schaden, nein.
Außerdem gilt hier doch: lieber die Schwalbe (Autocharge) in der Hand als die Taube (Plug&Charge) auf dem Dach.
Es es deuten sich schon wieder Erleichterungen für das Laden an:
MiiO macht Autocharge verfügbar. Andere werden vielleicht auch bald folgen.
Für lange Reisen eine angenehme Verbesserung und rechtzeitig vor meiner letzten Etappe....
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@M20
Hallo m20, dein Tipp wird ja immer wertvoller!
MiiO mit Autocharge....s.O.
Für alle bei denen der Urlaubsstart vor der Tür steht: es gibt einen neuen ionity Tarif mit monatlicher Kündigung:
IONITY-PASSPORT
Mehr Infos im angehängten Bild.
Für mich nach Ablauf des aktuellen Tarifs im nächsten Jahr auch interessant!
Danke CU Oliver für deinen Tip: Shell Recharge und Freshmile. Meine Freshmile-Karte benutze ich ja sonst nur in Frankreich. Das Laden ist ja wirklich noch attraktiver als Zuhause: wobei ja der Preis "nur" für das Netz von Shell Recharge gilt. Aber dieses Netz ist ja schon ganz ordentlich: siehe Foto.
Wie war denn deine Erfahrung mit Charging Time auf der Strecke nach Usedom?
Den Tesla Lader in Gützkow habe ich auch schon bemerkt und auch wenn man die Marke nicht mag, für die Region ist die Ladestation eine Hilfe.
Hallo!
Charging Time ist die App, die in meiner Sammlung schon lange gefehlt hat. Ehrlich gesagt, braucht es kein ABRP oder so. Losfahren und schauen, wo welche Station ist und ob man die nehmen möchte oder nicht. Das Fahren mit Charging Time war super stressfrei. Kriterium hier ist oft meine Frau. Sie ist da sehr kritisch und wenn ihr etwas so gut gefällt, ist es meistens auch gut, leicht verständlich und nützlich. Sozusagen der Otto-Nornal-User-Test.
Im tiefen Osten hier sind HPC rar gesät. Da bleiben nur ganze 5 HPC, alle ca. 50-50 km von Usedom weg. Auf Usedom selbst gibt es nur 22 KW Lader und auch davon nur wenige.
CU Oliver
@milk101
Charging Time, das hört sich ja gut an. Vielleicht dauert es diesmal ja nicht so lange wie bei EnBW bis die App auf Android Auto verfügbar ist.
Ja, die Infrastruktur auf Usedom... wir fahren ja manchmal von Stralsund rüber und haben dann ja keinen Ladebedarf für den Rückweg. Das ist ja hier in Frankreich auf dem Lande auch nicht anders, deswegen benutzen wir jetzt glücklicherweise den Hausanschluss.
Aber dein Akku ist ja noch fast voll....viel Freude am Strand, der Frühling ist der neue Sommer (hier in Frankreichs Südwesten auch).
Hallo!
Kurz zu den Tesla Ladern in Gützkow. Die ersten beiden links stehen quer zur Einparkrichtung. Dadurch kann man mit dem BMW besser laden und ärgert sich nicht über die arg kurzen Kabel bei Tesla.
CU Oliver
Ja, wie in Benavente. Dort stehen alle 12 auch perfekt. Auf unserer Hin- und Rücktour würden sie dringend gebraucht!
Mal wieder etwas zum Verbrauch: heute hatten wir einen etwas weiteren Ausflug vor nach Mirepoix (120km einfache Strecke) und deshalb habe ich heute morgen "LADEN IM ZEITFENSTER" aktiviert und so die 100% Ladung vor der morgendlichen Abfahrt eingeladen.
Daraus errechnet der Bordcomputer im Moment eine Reichweite von 370km (Foto) was in etwa 20kWh/100km bedeutet. Da mein aktueller Verbrauch aber bei 16,6 liegt (Foto, überwiegend Kurzstrecken ohne Autobahn) ist die Reichweite natürlich entsprechend höher (ca. 440 km).
In Mirepoix hatte ich dann die SpendierHose an: auf dem Weg zum Restaurant stand eine 22 kW Ladesäule und ich habe mal wieder meine Freshmile-Karte benutzt, mehr aus Spaß als aus Notwendigkeit. Die Tarifdetails sind ja im unten angehängten Foto dokumentiert und wie milk101 schon in iX3-Ladeplanung beschrieben hat entsprechend günstig (0,23 €/kWh). Aber es gibt auch einen Zeitfaktor (0.04 €/min.) Es ist natürlich erforderlich die Ladeleistung ins Verhältnis zu den Minutenkosten zu setzen, z.B. 150kW zu 22 kW Leistung ist fast der Faktor 7:1.
Also wirkt sich in diesem Fall der Zeitfaktor fast sieben Mal stärker aus als bei einer Säule mit 150kW.
So gesehen schmolz dann der Kilowattpreisvorteil schnell dahin (Foto)...Naja, es ist ja Urlaub.
Immerhin jammerst du bei ca. 0,75 Euro/kWh nicht über die hohen Ladepreise 😉
Wäre sicher auch günstiger gegangen.
Hallo!
Da man an solchen Ladern nur auf 11 KW pro Stunde kommt, liegt man da bei 0,78€ die kWh.
Bei den Shell Recharge Stationen hier liegen wir bei 0,21€ die kWh und einem Zeitfaktor von 0,07€ die Minute. Würde ma. Nun nur die ersten 10 Minuten nehmen, wo noch 150 KW anliegen, dann wäre man bei 70 Cent für die Zeit und hätte da ca. 25 KW gebunkert. Klappt zwar nicht ganz, da er wohl vorher etwas runtergeht, aber man wäre bei ca. 0,238€ die kWh.
Wie gesagt, meine 59 kWh waren mit 16,10€ mehr als erträglich. 🙂
CU Oliver
@milk101 @Xentres
Na ja, Urlaub kann schon entspannend sein und durch die Mischkalkulation mit den
am Ferienhaus gezapften171 kWh für 0,26 €/kWh = 44,46 plus die 15 kWh für 9,60 in Mirepoix
ergeben sich = 54,06/186 = 0,29 €/kWh für den bisherigen zweiwöchigen Aufenthalt hier.
Die Fahrleistung lag in den letzten 14 Tagen bei 785 km.
Insgesamt trägt es schon zu einer gesteigerten Urlaubsfreude bei, diese sonst immer eher steigenden Kosten mal schrumpfen zu sehen.
Für die HPC-Lader bei Shell ergibt sich ja dann gegenüber freshmile-22 kW-Lader ein anderes, angenehmeres Bild (siehe Posting von CU Oliver oben).