ADAC noch sinnvoll? Austreten!
Vorab muss ich sagen, dass ich langjähriges ADAC-Mitglied bin und in frühen Jahren die Hilfe des ADAC´s schätzengelernt habe. Mit der Entwicklung des ADAC´s kann ich mich mittlererweile aber nicht mehr identifizieren. Ein Automobil-Club sollte vorrangig das Ziel haben, die Interesssen der Autofahrer zu vertreten. Wie agiert nun dieser größte europäische Automobilclub? Wie setzt er politisch (und ein Club mit zig-Millionen Mitgliedern ist eine politische Kraft) die Interessen seiner Mitglieder durch? Laue Empfehlungen, bei den zur Zeit astronomischen Spritpreisen, die günstigste Tankstelle anzufahren und die Preise zu vergleichen. Veröffentlichung von Studien, dass die bösen Ölmultis die Preise an der Tanke überproportional hochtreiben.
In den Gremien des ADAC´s und im Aufsichtsrat sitzen hochrangige Politiker. Diese Politiker vertreten auch eine Regierung, die allein im Februar 2012 durch die Preiserhöhungen an der Tankstelle 110 Millionen mehr Umsatzsteuer eingenommen haben. (Dabei wird auch der "Mehrwert" der Mineralölsteuer nochmals versteuert).
Kein Wunder also, dass der ADAC sich so bedekt hällt und die Aktionen gegen hohe Spritpreise so zaghaft ausfallen. Will man doch die Politiker nicht verprellen. Schließlicht ist der ADAC ein Wirtschaftsunternehmen, das gewaltige Umsätze macht. Versicherungen und Kredite werden genauso verkauft wie Reisen. Im ADAC-Magazin für die Mitglieder sind Anzeigen mit Preisen auf Bildzeitungsniveau - und davon nicht wenige. In diesem Magazin steht auch kein Aufruf, unsere Regierung politisch abzustrafen oder ein Aufruf zu Boykot-Aktionen, kein Artikel über eine politische Eingabe, doch die Pendlerpauschale den gestiegenen Spritpreisen anzupassen. Das was erscheint sind recht neutrale Berichte über den gestiegenen Preis - und Artikel mit Reiseberichten von Kreuzfahrten (wohlgemerkt nicht von Fähren, da wären ja wenigstens Autos drauf).
Kurzum: Ein Club mit so vielen Mitgliedern sollte etwas lauter reden. Aber vielleicht fallen die Mitglieder-Interessen bein Konflikt mit kommerziellen Interessen einfach unter den Tisch. Es ist daher zu überlegen, ob das, was der ADAC mitlererweile für seine Mitglieder tut, eine Mitgliedschaft noch rechtfertigt. Selbst in der Autobild stehen bessere Informationen, Hilfsleistungen werden u.a. sogar von Kreditkartenfirmen übernommen und die Versicherungsleistungen sind anderswo auch nicht teurer.
Vor einer Weile hat sich die Piratenpartei gegründet und starken Zulauf. Muss sich erst eine Auto-Partei - oder besser "Mobilitätspartei = MPD" gründen, damit Autofahrer-Interessen stärker politisch durchgedrückt werden?
Ich würde sofort Mitglied werden und den ADAC-Bitrag dementsprechend umleiten.
Welche Möglichkeit habe wir Autofahrer sonst, damit unsere Interessen politisch stärker vertreten werden?
Beste Antwort im Thema
Vorab muss ich sagen, dass ich langjähriges ADAC-Mitglied bin und in frühen Jahren die Hilfe des ADAC´s schätzengelernt habe. Mit der Entwicklung des ADAC´s kann ich mich mittlererweile aber nicht mehr identifizieren. Ein Automobil-Club sollte vorrangig das Ziel haben, die Interesssen der Autofahrer zu vertreten. Wie agiert nun dieser größte europäische Automobilclub? Wie setzt er politisch (und ein Club mit zig-Millionen Mitgliedern ist eine politische Kraft) die Interessen seiner Mitglieder durch? Laue Empfehlungen, bei den zur Zeit astronomischen Spritpreisen, die günstigste Tankstelle anzufahren und die Preise zu vergleichen. Veröffentlichung von Studien, dass die bösen Ölmultis die Preise an der Tanke überproportional hochtreiben.
In den Gremien des ADAC´s und im Aufsichtsrat sitzen hochrangige Politiker. Diese Politiker vertreten auch eine Regierung, die allein im Februar 2012 durch die Preiserhöhungen an der Tankstelle 110 Millionen mehr Umsatzsteuer eingenommen haben. (Dabei wird auch der "Mehrwert" der Mineralölsteuer nochmals versteuert).
Kein Wunder also, dass der ADAC sich so bedekt hällt und die Aktionen gegen hohe Spritpreise so zaghaft ausfallen. Will man doch die Politiker nicht verprellen. Schließlicht ist der ADAC ein Wirtschaftsunternehmen, das gewaltige Umsätze macht. Versicherungen und Kredite werden genauso verkauft wie Reisen. Im ADAC-Magazin für die Mitglieder sind Anzeigen mit Preisen auf Bildzeitungsniveau - und davon nicht wenige. In diesem Magazin steht auch kein Aufruf, unsere Regierung politisch abzustrafen oder ein Aufruf zu Boykot-Aktionen, kein Artikel über eine politische Eingabe, doch die Pendlerpauschale den gestiegenen Spritpreisen anzupassen. Das was erscheint sind recht neutrale Berichte über den gestiegenen Preis - und Artikel mit Reiseberichten von Kreuzfahrten (wohlgemerkt nicht von Fähren, da wären ja wenigstens Autos drauf).
Kurzum: Ein Club mit so vielen Mitgliedern sollte etwas lauter reden. Aber vielleicht fallen die Mitglieder-Interessen bein Konflikt mit kommerziellen Interessen einfach unter den Tisch. Es ist daher zu überlegen, ob das, was der ADAC mitlererweile für seine Mitglieder tut, eine Mitgliedschaft noch rechtfertigt. Selbst in der Autobild stehen bessere Informationen, Hilfsleistungen werden u.a. sogar von Kreditkartenfirmen übernommen und die Versicherungsleistungen sind anderswo auch nicht teurer.
Vor einer Weile hat sich die Piratenpartei gegründet und starken Zulauf. Muss sich erst eine Auto-Partei - oder besser "Mobilitätspartei = MPD" gründen, damit Autofahrer-Interessen stärker politisch durchgedrückt werden?
Ich würde sofort Mitglied werden und den ADAC-Bitrag dementsprechend umleiten.
Welche Möglichkeit habe wir Autofahrer sonst, damit unsere Interessen politisch stärker vertreten werden?
571 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Hartz4Fahrer
Für die Missstände brauchst du den ADAC?
Ich brauche ihn nicht zwingend, aber bevor ich hier einen Aufruf starte irgendwas zu sabotieren sollte ich doch vielleicht auch noch Vorschläge machen, was besser funktioniert. Und jeder hat schon von Sachen profitiert, die der ADAC angeregt bzw. verfolgt hat. Und eine Autofahrerpartei funktioniert nicht, was bereits bewiesen wurde. Ich sehe den ADAC zumindest als einflussreichste Einrichtung bzgl. Interessen der Autofahrer gegenüber Politik und Herstellern. Wenn du bessere Alternativen und/oder Wege kennst, nur raus damit.
Zitat:
Original geschrieben von fruchtzwerg
Nur weil sie nicht alles erreichen, heißt das nicht, dass sie gar nichts erreicht oder gar keinen Einfluss auf bestimmte Entscheidungen hätten. Und klar ich drucke mir demnächst das Internet aus, wenn ich für eine Wohnmobiltour durch die USA eine Straßenkarte brauche oder einen Campground suche.
Bei über 8 Millionen Mitgliedern muss schon ein bisschen mehr passieren. Und wenn du für 78 Öhre für irgendwelche Karten zahlst ... selbst Schuld. Das Gleiche kannst du auch günstiger bei anderen Anbietern haben OHNE eine Jahresbeitrag zu zahlen. Pardon, aber DAS Argument hinkt gewaltig!
Davon abgesehen, wenn hier einige der Meinung sind, ein Einzelner könnte nichts erreichen, kann ich genug Beispiele nennen wo ein Einzelner die Welt verändert hat! ... und ICH bin dabei es ihnen gleich zu tun!
Was der ADAC macht ist nur Kosmetik, Augenwischerei um aufmüpfige Mitglieder zu beruhigen. Du bist ein lebendes Beispiel, weil dir ausser ADAC nichts anderes einfällt. Dabei gibt es genug andere Anbieter die teilweise besser arbeiten.
Nur, weil es ADAC heißt fallen manche auf die Knie und glauben an den Gott ADAC den perfekten. Dabei ist der ADAC - auch als Club - nur noch auf Profit und Wachstum programmiert. Eine Aktiengesellschaft eben.
Sorry, nur habe ich das bei meinem Arbeitgeber erlebt, wie der auf Aktiengesellschaft umgeschaltet hat. Nur noch Profit und Wachstum im Auge, koste es was es wolle.
Wenn du den ADAC mal mit Distanz und nüchtern betrachtest und das mit dem vergleichst was du im Jahr an Gebühren zahlen musst, was kommt denn dann unterm Strich für dich an Vorteil heraus? Ein paar poppelige Karten, die du an jeder Ecke nachgeworfen bekommst? KOSTENLOS!!! Ohne Jahresbeitrag! Und der ADAC macht etwas "umsonst" .......................................... Liest du zuviele Märchenbücher oder was?
Vielleicht habe ich inzwischen zuviel erlebt, um so einen Schmarrn noch zu glauben der ADAC wäre ein Wohlfahrtsinstitut ...
Zitat:
Original geschrieben von Hanebuechen
Bin auch nicht Mitglied und war es auch nie. Die Gründe:
- Pannenhilfe ist über die Versicherung günstig geregelt, auch im Ausland. Zugegebenermaßen weiß ich nicht, wie lange ich im Pannenfall warten müsste. Allerdings sollen auch beim ADAC an den Großkampftagen erhebliche Wartezeiten auftreten.
- Was die Verkehrspolitik angeht, so hat sich der ADAC bislang meist gegen ein Tempolimit auf Autobahnen ausgesprochen. Dabei halte ich ein solches für sehr sinnvoll, es kann im günstigsten Fall sogar zur Stauvermeidung beitragen.
- Daneben ist mir der ADAC allgemein zu sehr aufs Auto fixiert. Na gut, das bringt der Name ja schon mit sich und einige Mitglieder verlangen es. Ich bin aber nicht nur Autofahrer, sondern nutze auch das Fahrrad sowie öffentliche Verkehrsmittel. Ein Autoclub vertritt mich nicht.
- Die Benzinpreise? Ich fahre keinen Zweitonner, benutze mein Auto nicht für Kurzstrecken oder fahre nicht mit Fuß auf dem Gas auf eine rote Ampel zu. Klar, ich zahle auch viel an der Tankstelle und würde mich über 0,04 Euro pro Liter weniger freuen, aber meine Existenz hängt da eigentlich nicht von ab.
erklär mal bitte, ich behaupte nämlich das Gegenteil 😉
ich bin übrigens im ADAC und bleibe
Zitat:
Original geschrieben von Bootsmann22
Bei über 8 Millionen Mitgliedern muss schon ein bisschen mehr passieren. Und wenn du für 78 Öhre für irgendwelche Karten zahlst ... selbst Schuld. Das Gleiche kannst du auch günstiger bei anderen Anbietern haben OHNE eine Jahresbeitrag zu zahlen. Pardon, aber DAS Argument hinkt gewaltig!Zitat:
Original geschrieben von fruchtzwerg
Nur weil sie nicht alles erreichen, heißt das nicht, dass sie gar nichts erreicht oder gar keinen Einfluss auf bestimmte Entscheidungen hätten. Und klar ich drucke mir demnächst das Internet aus, wenn ich für eine Wohnmobiltour durch die USA eine Straßenkarte brauche oder einen Campground suche.Davon abgesehen, wenn hier einige der Meinung sind, ein Einzelner könnte nichts erreichen, kann ich genug Beispiele nennen wo ein Einzelner die Welt verändert hat! ... und ICH bin dabei es ihnen gleich zu tun!
Was der ADAC macht ist nur Kosmetik, Augenwischerei um aufmüpfige Mitglieder zu beruhigen. Du bist ein lebendes Beispiel, weil dir ausser ADAC nichts anderes einfällt. Dabei gibt es genug andere Anbieter die teilweise besser arbeiten.
Nur, weil es ADAC heißt fallen manche auf die Knie und glauben an den Gott ADAC den perfekten. Dabei ist der ADAC - auch als Club - nur noch auf Profit und Wachstum programmiert. Eine Aktiengesellschaft eben.
Sorry, nur habe ich das bei meinem Arbeitgeber erlebt, wie der auf Aktiengesellschaft umgeschaltet hat. Nur noch Profit und Wachstum im Auge, koste es was es wolle.
Wenn du den ADAC mal mit Distanz und nüchtern betrachtest und das mit dem vergleichst was du im Jahr an Gebühren zahlen musst, was kommt den dann unterm Strich für dich an Vorteil heraus? Ein paar poppelige Karten, die du an jeder Ecke nachgeworfen bekommst? KOSTENLOS!!! Ohne Jahresbeitrag! Und der ADAC macht etwas "umsonst" .......................................... Liest du zuviele Märchenbücher oder was?
Vielleicht habe ich inzwischen zuviel erlebt, um so einen Schmarrn noch zu glauben der ADAC wäre ein Wohlfahrtsinstitut ...
Klar, ich habe mir auch anderes Kartenmaterial besorgt, was aber im Vergleich nur für die Tonne gut war. Ich mußte die Pannenhilfe mit Auto und Motorrad schon mal in Anspruch nehmen, ein mal mit einem Fahrzeug, was mir nicht gehört hat. Ich weiß nicht, ob ich da Hilfe von einem Unternehmen über meinen KFZ-Schutzbrief bekommen hätte. Wohl eher nicht. Ich hätte da also aufgrund der ortsfremde irgendein teures Abzockunternehmen zum Abschleppen und Diagnose anheuern müssen. Und klar ist der ADAC nicht umsonst, aber arbeitest du unentgeltlich?
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"Nichts in dieser Welt ist sicher außer dem Tod und den Steuern." - Benjamin Franklin, Briefe an Leroy, 1789
Es braucht sich niemand der Hoffnung hingeben, dass die Spritpreise wieder deutlich nach unten gehen. Warum sollten sie auch? Sie werden ja bezahlt und können auch noch bezahlt werden. Jeder Cent, der durch den Staat vom Preis heruntergenommen wird, wird durch die Mineralölkonzerne und Verwertungsgesellschaften unter fadenscheinigen Begründungen wieder draufgeschlagen. Wir haben jetzt immer noch einen billigeren Ölpreis als 2008 (ca $20 pro Barrel günstiger) aber einen Spritpreis, der 18c über dem damaligen Höchstpreis liegt.
Die Mineralölkonzerne verbuchen Rekordumsätze und Gewinne, von daher ist das Gerede von notwendigen Rücklagen und Sicherungen nur ein Vorwand.
Der Preis ist so hoch, weil er so hoch sein kann. Und sie werden sich langsam an die Grenze herantasten, ab der der Durchschnittsbürger sich den Sprit eben nicht mehr leisten kann. Und, oh Wunder, werden sie immer gerade unter dieser Grenze bleiben.
Und es gibt nichts, was die Politik da tun kann. Deutschland hat eben keine nennenswerten Ölvorkommen sondern ist auf das Wirtschaften der Ölmultis angewiesen.
Von daher ist es müßig, dem ADAC oder anderen "Interessenverbänden" vorzuwerfen, dass sie nicht auf Gedeih und Verderb niedrigere Spritpreise fordern. Viel mehr muss die Forderung sein, wie man das Leben und die Mobilität sicherstellen kann, TROTZ den hohen Spritpreise.
Das Thema Kraftstoffpreise ist nur eines der Themen, welches Autofahrer tangiert. Mich interessiert eigentlich viel mehr die Themen Sicherheit und Umweltschutz. Und gerade da macht der ADAC eine gute Figur, was das Aufklären von Mythen angeht - z.B. zum Thema Feinstaub.
Aber da hat jeder eben seine eigenen Prioritäten - und wer auf das Auto angewiesen ist und hunderte Kilometer jede Woche pendeln muss (will?) wird da die Preise an den Tankstellen auch deutlich verbissener sehen.
Zitat:
Original geschrieben von Bootsmann22
Dabei ist der ADAC - auch als Club - nur noch auf Profit und Wachstum programmiert. Eine Aktiengesellschaft eben.
Cool, wo kann ich denn diese ADAC Aktien kaufen? Wäre mir neu, daß es die gibt.
Und man gewinnt hier den Eindruck, als wäre mancher ganz persönlich betroffen wenn Leute wie ich 50 Euro im Jahr ausgeben um dann einen funktionierenden und hilfreichen (bisherige Erfahrungen) Ansprechpartner für viele Dinge zu haben.
Nein, für manchen hier wird das Leben nur dann erfüllt, wenn auch alle anderen sich die diversen Dienstleistungen bei einem halben Dutzend Ansprechpartnern zusammensuchen, von der Hälfte dieser Ansprechpartner im Schadensfall nur vertröstet werden (meine Erfahrungen mit Versicherungen sind wesentlich schlechter als mit dem ADAC) und dann 5 Eurocent im Monat sparen.
Anders kann mir jedenfalls nicht erklären, wie sich mancher hier ereifern muß. Klar, es muß keiner dem ADAC beitreten. Wer den Mehraufwand nicht scheut kann auch ein Dutzend weitere Verträge mit viel Kleingedrucktem durchlesen und sich fünf Notfallnummern ins Auto legen. Und eine andere politische Meinung als der ADAC darf man natürlich auch haben, selbst so ein Quark wie Tempolimits (😉)
Aber wer sich beim ADAC gut aufgehoben fühlt wird diese Meinung sicher nicht ändern, nur weil er erzählt kriegt was für ein kniefallender dummer Märchenleser er doch ist.
mfg,
Robert
Zitat:
Original geschrieben von fruchtzwerg
Ist klar, ich hol mir teures Kartenmaterial für die Navi, was ich danach nie wieder benutze. 🙄 Und nein ich gehöre nicht zu Internetausdruckern und wenn man da durch die Gegend fährt, ist man gerne spontan und fährt nicht nach Route von A nach B. Außerdem nehme ich nie einen Drucker mit in den Urlaub. Genauso entscheidet man spontan wo ma man pausiert bzw. Lager aufschlägt, was soll man da alles ausdrucken? Und wenn man z.B. eine Ostseerundtur macht, müsste man da für jedes Land was man bereist eine eigene SIM Karte kaufen, wenn man mit dem Tablet-PC ins Internet will oder wie blöde nach Hotspots suchen.
Nimm doch das
OSM-Kartenmaterial. Gibt's zumindest für Android div. z. T. sogar kostenlose Apps dafür. Wenn was falsch ist, darfst du's gleich verbessern.
notting
Zitat:
Original geschrieben von fruchtzwerg
Klar, ich habe mir auch anderes Kartenmaterial besorgt, was aber im Vergleich nur für die Tonne gut war. Ich mußte die Pannenhilfe mit Auto und Motorrad schon mal in Anspruch nehmen, ein mal mit einem Fahrzeug, was mir nicht gehört hat. Ich weiß nicht, ob ich da Hilfe von einem Unternehmen über meinen KFZ-Schutzbrief bekommen hätte.
- Firmenfahrzeug -> Firma zuständig.
- Mietfahrzeug -> dürfte bei gescheiten Mietwagenfirmen sogar im Preis enthalten, wenn's nicht dein Verschulden ist. Hab ich bei einem großen europaweiten Vermieter sogar mal auf einer Dienstreise nutzen müssen.
- anderes Privatfahrzeug -> also diese Schutzbriefe sind doch heute standardmäßig dabei, zumindest bei meiner Versicherung und sollten alle berechtigen Fahrer in dem Fahrzeug erfassen.
Bist auf den Fall Mietfahrzeug dürfte auch immer das u.g. gelten.
Zitat:
Wohl eher nicht. Ich hätte da also aufgrund der ortsfremde irgendein teures Abzockunternehmen zum Abschleppen und Diagnose anheuern müssen. Und klar ist der ADAC nicht umsonst, aber arbeitest du unentgeltlich?
Quatsch, jeder gescheite europäische Autohersteller hat eine eigene zumindest europaweite Assistance und ganz offensichtlich hilft die bei Renault wirklich allen Renault-Fahrzeugen - wenn's keine Mobilitätsgarantie gilt, höchstwahrscheinlich gegen Geld. Die Pannenservice-Nr., die außen am Autohaus klebt, ist auf jeden Fall eine andere wie die für die Renault-Mobilitätsgarantie.
Die Versicherungen helfen da oft auch gerne - um günstiger davonzukommen, z. T. auch auf Kosten der Qualität, die der Kunde bekommt.
notting
Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
erklär mal bitte, ich behaupte nämlich das Gegenteil 😉Zitat:
Original geschrieben von Hanebuechen
- Was die Verkehrspolitik angeht, so hat sich der ADAC bislang meist gegen ein Tempolimit auf Autobahnen ausgesprochen. Dabei halte ich ein solches für sehr sinnvoll, es kann im günstigsten Fall sogar zur Stauvermeidung beitragen.
Na klar: "Bei hohen Belastungen erhöht eine Geschwindigkeitsbegrenzung die Stabilität des Verkehrsablaufs und hilft so, Stausituationen zu vermeiden. [...] Ferner würde das Problem der zunehmenden Anzahl großer Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Pkw und Lkw bei weiter steigendem Lkw-Anteil relativiert."
Quelle:
Mehrere Professoren des StraßenverkehrswesensZitat:
Original geschrieben von Hanebuechen
Ferner würde das Problem der zunehmenden Anzahl großer Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Pkw und Lkw bei weiter steigendem Lkw-Anteil relativiert."
Staus entstehen grundsätzlich dadurch, dass Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit vermindern müssen.
Das es bei bestehendem Tempolimit in Deutschland trotzdem zu Staus kommt, liegt zum einen daran, dass sich kaum einer an die Tempolimits hält und zum anderen an unsinnigen Fahrspurwechseln.
Um Staus effektiv zu vermeiden muss man die Fahrzeuge also annähernd gleichschnell bewegen. Also Tempolimit 110km/h. Zweitens müssen diese Limits eingehalten werden. Also Bereichsmessungen. Dazu Bussgelder nach Tagessätzen inkl. Halterhaftung. Drittens muss bei höheren Verkehrsaufkommen der Spurwechsel untersagt werden.
Ach so, hier war ja noch der ADAC.
Überflüssig wie sonst was, der Verein.
Ein Interessenverband, deren Mitglieder zu bequem sind sich aus ihren warmen Sesseln zu erheben und lieber zu Online-Motzkis mutieren, kann in Deutschland garnichts durchsetzen.
Warum erreichen Gewerkschafen etwas? Weil es deren Mitgliedern teilweise an die Existenz geht und sie dementsprechend handeln.
Aber ein Spritpreis von 2,- Euro tut keinem weh weil es uns zu gut geht. Eine Feinstaubplakette die jeder brav kauft: oh oh oh. Da haben wirs der Regierung mal richtig gezeigt. Lächerlich die Deutsche Waschlappenmentalität. Und hier im Forum treiben sie sich alle rum.
Mfg Zille
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Staus entstehen grundsätzlich dadurch, dass Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit vermindern müssen.Zitat:
Original geschrieben von Hanebuechen
Ferner würde das Problem der zunehmenden Anzahl großer Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Pkw und Lkw bei weiter steigendem Lkw-Anteil relativiert."Das es bei bestehendem Tempolimit in Deutschland trotzdem zu Staus kommt, liegt zum einen daran, dass sich kaum einer an die Tempolimits hält und zum anderen an unsinnigen Fahrspurwechseln.
Um Staus effektiv zu vermeiden muss man die Fahrzeuge also annähernd gleichschnell bewegen. Also Tempolimit 110km/h. Zweitens müssen diese Limits eingehalten werden. Also Bereichsmessungen. Dazu Bussgelder nach Tagessätzen inkl. Halterhaftung. Drittens muss bei höheren Verkehrsaufkommen der Spurwechsel untersagt werden.
Seltsamerweise stehe ich auf einer "gelben Autobahn" wesentlich häufiger im Stau, seit dort ein TL eingerichtet wurde. Ist ja auch logisch, weil sich dann ein Kloß bildet und dazu noch weitere Fahrzeuge auffahren.
notting
Zitat:
Original geschrieben von notting
Ist ja auch logisch, weil sich dann ein Kloß bildet und dazu noch weitere Fahrzeuge auffahren.
Eben. Da wo verzögert wird entsteht Stau. Daher ja auch ein allgemeines Tempolimit. Dann passiert sowas nicht mehr.
Zitat:
Original geschrieben von PiKaPo
Sind "politische" Themen nicht generell verboten?
Soweit ich weiss, ist es ein Grundpfeiler der Demokratie seine Meinung über die Regierung offen sagen zu dürfen.