ADAC noch sinnvoll? Austreten!

Vorab muss ich sagen, dass ich langjähriges ADAC-Mitglied bin und in frühen Jahren die Hilfe des ADAC´s schätzengelernt habe. Mit der Entwicklung des ADAC´s kann ich mich mittlererweile aber nicht mehr identifizieren. Ein Automobil-Club sollte vorrangig das Ziel haben, die Interesssen der Autofahrer zu vertreten. Wie agiert nun dieser größte europäische Automobilclub? Wie setzt er politisch (und ein Club mit zig-Millionen Mitgliedern ist eine politische Kraft) die Interessen seiner Mitglieder durch? Laue Empfehlungen, bei den zur Zeit astronomischen Spritpreisen, die günstigste Tankstelle anzufahren und die Preise zu vergleichen. Veröffentlichung von Studien, dass die bösen Ölmultis die Preise an der Tanke überproportional hochtreiben.
In den Gremien des ADAC´s und im Aufsichtsrat sitzen hochrangige Politiker. Diese Politiker vertreten auch eine Regierung, die allein im Februar 2012 durch die Preiserhöhungen an der Tankstelle 110 Millionen mehr Umsatzsteuer eingenommen haben. (Dabei wird auch der "Mehrwert" der Mineralölsteuer nochmals versteuert).

Kein Wunder also, dass der ADAC sich so bedekt hällt und die Aktionen gegen hohe Spritpreise so zaghaft ausfallen. Will man doch die Politiker nicht verprellen. Schließlicht ist der ADAC ein Wirtschaftsunternehmen, das gewaltige Umsätze macht. Versicherungen und Kredite werden genauso verkauft wie Reisen. Im ADAC-Magazin für die Mitglieder sind Anzeigen mit Preisen auf Bildzeitungsniveau - und davon nicht wenige. In diesem Magazin steht auch kein Aufruf, unsere Regierung politisch abzustrafen oder ein Aufruf zu Boykot-Aktionen, kein Artikel über eine politische Eingabe, doch die Pendlerpauschale den gestiegenen Spritpreisen anzupassen. Das was erscheint sind recht neutrale Berichte über den gestiegenen Preis - und Artikel mit Reiseberichten von Kreuzfahrten (wohlgemerkt nicht von Fähren, da wären ja wenigstens Autos drauf).

Kurzum: Ein Club mit so vielen Mitgliedern sollte etwas lauter reden. Aber vielleicht fallen die Mitglieder-Interessen bein Konflikt mit kommerziellen Interessen einfach unter den Tisch. Es ist daher zu überlegen, ob das, was der ADAC mitlererweile für seine Mitglieder tut, eine Mitgliedschaft noch rechtfertigt. Selbst in der Autobild stehen bessere Informationen, Hilfsleistungen werden u.a. sogar von Kreditkartenfirmen übernommen und die Versicherungsleistungen sind anderswo auch nicht teurer.

Vor einer Weile hat sich die Piratenpartei gegründet und starken Zulauf. Muss sich erst eine Auto-Partei - oder besser "Mobilitätspartei = MPD" gründen, damit Autofahrer-Interessen stärker politisch durchgedrückt werden?

Ich würde sofort Mitglied werden und den ADAC-Bitrag dementsprechend umleiten.

Welche Möglichkeit habe wir Autofahrer sonst, damit unsere Interessen politisch stärker vertreten werden?

Beste Antwort im Thema

Vorab muss ich sagen, dass ich langjähriges ADAC-Mitglied bin und in frühen Jahren die Hilfe des ADAC´s schätzengelernt habe. Mit der Entwicklung des ADAC´s kann ich mich mittlererweile aber nicht mehr identifizieren. Ein Automobil-Club sollte vorrangig das Ziel haben, die Interesssen der Autofahrer zu vertreten. Wie agiert nun dieser größte europäische Automobilclub? Wie setzt er politisch (und ein Club mit zig-Millionen Mitgliedern ist eine politische Kraft) die Interessen seiner Mitglieder durch? Laue Empfehlungen, bei den zur Zeit astronomischen Spritpreisen, die günstigste Tankstelle anzufahren und die Preise zu vergleichen. Veröffentlichung von Studien, dass die bösen Ölmultis die Preise an der Tanke überproportional hochtreiben.
In den Gremien des ADAC´s und im Aufsichtsrat sitzen hochrangige Politiker. Diese Politiker vertreten auch eine Regierung, die allein im Februar 2012 durch die Preiserhöhungen an der Tankstelle 110 Millionen mehr Umsatzsteuer eingenommen haben. (Dabei wird auch der "Mehrwert" der Mineralölsteuer nochmals versteuert).

Kein Wunder also, dass der ADAC sich so bedekt hällt und die Aktionen gegen hohe Spritpreise so zaghaft ausfallen. Will man doch die Politiker nicht verprellen. Schließlicht ist der ADAC ein Wirtschaftsunternehmen, das gewaltige Umsätze macht. Versicherungen und Kredite werden genauso verkauft wie Reisen. Im ADAC-Magazin für die Mitglieder sind Anzeigen mit Preisen auf Bildzeitungsniveau - und davon nicht wenige. In diesem Magazin steht auch kein Aufruf, unsere Regierung politisch abzustrafen oder ein Aufruf zu Boykot-Aktionen, kein Artikel über eine politische Eingabe, doch die Pendlerpauschale den gestiegenen Spritpreisen anzupassen. Das was erscheint sind recht neutrale Berichte über den gestiegenen Preis - und Artikel mit Reiseberichten von Kreuzfahrten (wohlgemerkt nicht von Fähren, da wären ja wenigstens Autos drauf).

Kurzum: Ein Club mit so vielen Mitgliedern sollte etwas lauter reden. Aber vielleicht fallen die Mitglieder-Interessen bein Konflikt mit kommerziellen Interessen einfach unter den Tisch. Es ist daher zu überlegen, ob das, was der ADAC mitlererweile für seine Mitglieder tut, eine Mitgliedschaft noch rechtfertigt. Selbst in der Autobild stehen bessere Informationen, Hilfsleistungen werden u.a. sogar von Kreditkartenfirmen übernommen und die Versicherungsleistungen sind anderswo auch nicht teurer.

Vor einer Weile hat sich die Piratenpartei gegründet und starken Zulauf. Muss sich erst eine Auto-Partei - oder besser "Mobilitätspartei = MPD" gründen, damit Autofahrer-Interessen stärker politisch durchgedrückt werden?

Ich würde sofort Mitglied werden und den ADAC-Bitrag dementsprechend umleiten.

Welche Möglichkeit habe wir Autofahrer sonst, damit unsere Interessen politisch stärker vertreten werden?

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Zitat:

Original geschrieben von cc307


Kommt darauf an was man unter verschwindend geringem Preis versteht und ob man mit einrechnet was sich so über die Jahre summiert.
Wenn ich mir überlege was ich in den 24 Jahren in denen ich ADAC-Mitglied bin schon an Beiträgen gezahlt habe komme ich auf 800-900 Euro. Da kann man nicht mehr von verschwindend gering sprechen. In der Zeit habe ich den ADAC "nur" zweimal vor über 10 Jahren gebraucht. Einmal 3 KM zur Werkstatt schleppen und einmal 7 KM zur Werkstatt schleppen.
Heutzutage habe ich die Mobilitätsgarantie und auf Wunsch für den Pannenfall (für 6 Euro jährlich) den Schutzbrief meiner Versicherung.

Deshalb halte ich in meinem Fall den ADAC für überflüssig und drum werde ich die Mitgliedschaft noch dieses Jahr kündigen.
Die monatliche Clubzeitschrift Motorwelt werde ich auch nicht unbedingt vermissen...

auch wens schon älter ist:

wer motorsport betreibt bekommt bei adac n haufen vergünstigungen z.b. bei lizensen oder darf überhaupt an veranstaltungen teilnehmen.

im übrigen solltest du mal schauen WAS den eine mobilitätsgarantie bei deinem neuwagen den so alles abdeckt und vor allem: für wie lange. da wirst du dich ggf. setzen müssen was die eben NICHT abdecken. ebenso schaust mal wann dein versicherungs schutzbrief den einspringt. das kann gut sein das du zuhause vor der hütte mit einer leeren batterie eben nicht "bedient" wirst. ich hab meinen 6€ schutzbrief sofort wieder gekündigt. den das ding is nichtmal 6€ wert! kleingedrucktes lesen!

Zitat:

auch wens schon älter ist:
wer motorsport betreibt bekommt bei adac n haufen vergünstigungen z.b. bei lizensen oder darf überhaupt an veranstaltungen teilnehmen.

im übrigen solltest du mal schauen WAS den eine mobilitätsgarantie bei deinem neuwagen den so alles abdeckt und vor allem: für wie lange.

Normalerweise doch solange, wie man die Wartungsintervalle einhält und quasi alles in der Vertragswerkstatt machen lässt? (außer vielleicht bei älteren Fahrzeugen)

Zitat:

da wirst du dich ggf. setzen müssen was die eben NICHT abdecken. ebenso schaust mal wann dein versicherungs schutzbrief den einspringt. das kann gut sein das du zuhause vor der hütte mit einer leeren batterie eben nicht "bedient" wirst. ich hab meinen 6€ schutzbrief sofort wieder gekündigt. den das ding is nichtmal 6€ wert! kleingedrucktes lesen!

Hab ich in meinem Fall gemacht.

1. Bei meiner Versicherung ist der Schutzbrief immer drin, kostet nix extra.

2. Ja, vor allem Auslandskrankheitskram ist nicht drin, aber Auslandskrankenversicherungen kann man unabh. davon abschließen.

3. Bei Kleinkram wie Batterie schwach kann ich mir zu Hause weitestgehend selbst helfen, zumal es bei mir immer so war, dass sich gerade eine schwache Batterie recht frühzeitig ankündigt (Motor startet nur noch, wenn alle Verbraucher so weit wie möglich aus sind etc.) und dann halt mal zur Not über Nacht am Ladegerät hängt. Und die Werkstatt ist nur ein paar km weit weg.

4. Ich habe mein Auto so gut erzogen, dass wenn auf dem Weg zur Arbeit was ohne direkten äußeren Einfluss wie Unfall kaputt geht, geht es auf dem Stück von meiner Garage bis zu der Kreuzung kaputt, wo ich meinen Weg zur Arbeit verlassen müsste, wo dann 200m weiter die Werkstatt ist und lässt mich aber auf jeden Fall bis dorthin fahren :-D

Da ich dann immer der allererste Kunde war, wurde ich auch immer prompt bedient, nachdem die den Laden aufgeschlossen hatte (bin da auch schon 20min vor Ladenöffnung dort gestanden - hat dann immer gereicht, dass ich noch rechtzeitig bei der Arbeit war).

notting

Zitat:

Original geschrieben von notting


Normalerweise doch solange, wie man die Wartungsintervalle einhält und quasi alles in der Vertragswerkstatt machen lässt? (außer vielleicht bei älteren Fahrzeugen)

ohne scheiss jetzt...du bist der meinung das bei einem scheckheft gepflegten 5 jahre und 300.000km wagen eine mobilitätsgarantie hast? und selbst wen: was sollte diese den abdecken deiner meinung nach?

Zitat:

Original geschrieben von onkel-howdy



Zitat:

Original geschrieben von notting


Normalerweise doch solange, wie man die Wartungsintervalle einhält und quasi alles in der Vertragswerkstatt machen lässt? (außer vielleicht bei älteren Fahrzeugen)
ohne scheiss jetzt...du bist der meinung das bei einem scheckheft gepflegten 5 jahre und 300.000km wagen eine mobilitätsgarantie hast? und selbst wen: was sollte diese den abdecken deiner meinung nach?

Ja:

http://www.renault.de/.../index.jsp

Die genauen Bedingungen müsste ich aber erst nachschlagen, liegt im Auto. Wie gesagt: Ja, nicht ganz so umfangreich wie bei einem Automobilclub (z. B. IIRC im Ausland keine Unfallhilfe über die dt. Hotline, nur Pannenhilfe), aber es wird schon einiges abgedeckt. Klar, man landet immer in einer Vertragswerkstatt mit entspr. Preisen.

notting

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Jetzt fragt man sich natürlich was auf Dauer günstiger ist:

-ein Fahrzeug immer in die, im vergleich zu Freien Werkstätten, teure Markenwerkstatt zu bringen oder aber

- der Jahresbeitrag für den ADAC oder einem anderen Automobilclub

Zitat:

Original geschrieben von Dieter47


Ist aber auch ein Klacks, eine Türe ohne Beschädigung aufzubekommen, verglichen mit der Heckklappe.
Die Ausgangssituation ist nicht vergleichbar, und ein T-Modell war's offensichtlich nicht.
Gruß vom bösen Dieter

Beide Fahrzeuge sind 211er als T Modell und bei mir auf der Ladefläche und beim Nachbarn auch auf der Ladefläche.

Tja,es ist so einfach gewesen das die Versicherung halt nen risen aufriss veranstaltet hat,der ADAC nicht.

Soviel zu kompetenter Hilfe,die Geiz ist geil Mentalität ist echt nervig.

Ist doch ein Jahresbeitrag,das fällt mir garnicht auf wenn der abgebucht wird.

Noch ein netter Vergleich gefällig?

Kumpel hat nen Ford Mondeo TDCI und hat nen Schutzbrief von der Versicherung und ist auch ADAC Mitglied.

Fahrzeug springt einfach nach kurzem Stopp nichtmehr an.

Schutzbrief angerufen,kurz unter die Haube geschaut:Abschleppen

Er gefragt ob er evtl. mal Fehler auslesen kann weil vorm abstellen die Lampe angewesen ist.Antwort:Nö,hab ich nix.Aber die Werkstatt hat das ja alles.

Versicherungshelden weggeschickt,ADAC angerufen.

Der hat den Fehlerspeicher ausgelesen:AGR Ventil Position immer offen.

Verkleidung ab,kurz gegengeklopft....Brumm Auto läuft.

Soviel dazu

Alles ein Klacks vorne aufzumachen?
Ok,als Firmenwagen hab ich nen Golf bj 2013.Ich geb dir ne Stunde Zeit...
Maulhelden:-)

Zitat:

Original geschrieben von surfkiller20


Jetzt fragt man sich natürlich was auf Dauer günstiger ist:

-ein Fahrzeug immer in die, im vergleich zu Freien Werkstätten, teure Markenwerkstatt zu bringen oder aber

- der Jahresbeitrag für den ADAC oder einem anderen Automobilclub

Dein Einwand ist natürlich völlig berechtigt. Aber die Mobilitätsgarantie gilt zumindest bei Renault für alle berechtigten Fahrer. Die Automobilclub-Bedingungen habe ich bisher immer so verstanden, dass jeder Fahrer extra zahlen muss (ggf. Rabatt wenn z. B. der Partner das auch will). Zudem hat die Vertragswerkstatt hier sehr günstige Ersatzwagen. Ich hatte auch schon mal den Fall, dass ich wg. der Uhrzeit kein Ersatzfahrzeug von der Werkstatt bekommen habe, ich aber am nächsten Tag dringend recht früh zur Arbeit musste. Gab einen lokalen Anbieter mit 24h-Service. Der hat dann (ohne vorher die Preisliste zu zeigen - er hat gemeint, dass er direkt mit der gegnerischen Versicherung abrechnet und wir nur die entspr. Ansprüche an ihn abtreten) ca. 100EUR/Tag für einen bei der Übergabe dreckigen Corsa (kam gerade vom vorherigen Mieter) auf die Rechnung an die gegnerische Versicherung geschrieben, der das dann zuviel war. Mir egal, er hat uns nie eine Rechnung geschrieben.

notting

Ich bin Ende der 90ziger schon ausgetreten und nutze den Schutzbrief meiner KFZ Versicherung.

Zitat:

Original geschrieben von Dandy46


... Ein Automobil-Club sollte vorrangig das Ziel haben, die Interesssen der Autofahrer zu vertreten. Wie agiert nun dieser größte europäische Automobilclub? Wie setzt er politisch (und ein Club mit zig-Millionen Mitgliedern ist eine politische Kraft) die Interessen seiner Mitglieder durch? Laue Empfehlungen, bei den zur Zeit astronomischen Spritpreisen, die günstigste Tankstelle anzufahren und die Preise zu vergleichen. Veröffentlichung von Studien, dass die bösen Ölmultis die Preise an der Tanke überproportional hochtreiben.
In den Gremien des ADAC´s und im Aufsichtsrat sitzen hochrangige Politiker. Diese Politiker vertreten auch eine Regierung, die allein im Februar 2012 durch die Preiserhöhungen an der Tankstelle 110 Millionen mehr Umsatzsteuer eingenommen haben. (Dabei wird auch der "Mehrwert" der Mineralölsteuer nochmals versteuert).

Kein Wunder also, dass der ADAC sich so bedekt hällt und die Aktionen gegen hohe Spritpreise so zaghaft ausfallen. Will man doch die Politiker nicht verprellen. ...

Das Problem ist doch, daß Sprit ein Handelsgut mit geringer

Preiselastizität

ist. D.h. auch ein Anstieg des Preises hat einen gringen Nachfragerückgang zur Folge. Weshalb die Preispolitik der "Ölmultis" nunmal auch funktioniert.

Klar besteht der Treibstoffpreis zu einem großen Teil aus Steuern. Die könnte man natürlich senken.
Das hätte alledings evtl. auch zu Folge, daß die "Ölmultis" lediglich einen größeren Gewinn machen.
Denn, wenn sich ein Preis erst mal am Markt durchgesetzt hat, spielt es keine Rolle, welcher Teil davon an den Staat abgeführt wird.
D.h. die "Ölmultis" können den Preis auch mit geringeren Steuern gleich hoch halten. Verkaufen würde sich der Treibstoff trotz allem.

Dafür würden diese Steuereinnahmen im Haushalt aber fehlen. Was dann wohl zu Steuererhöhungen an anderer Stelle führen würde.

Nur ein Nachfragerückgang kann den Treibstoffpreis senken. Deshalb ist die Empfehlung des ADAC, zumindest die günstigsten Zapfsäulen anzulaufen, auch die einzig brauchbare Empfehlung. Abgesehen von, "das Auto stehen lassen".

Zitat:

Original geschrieben von surfkiller20


Jetzt fragt man sich natürlich was auf Dauer günstiger ist:

-ein Fahrzeug immer in die, im vergleich zu Freien Werkstätten, teure Markenwerkstatt zu bringen oder aber

- der Jahresbeitrag für den ADAC oder einem anderen Automobilclub

Ich habe mich eindeutig für das zweite entschieden. Vor allem, weil ich in unterschiedlichen Fahrzeugen sitze. Bis zu fünf Stück.

Ich musste schon mal in Spanien/Portugal nach einem Defekt ein Fahrzeug an eine Wunschadresse in Deutschland schicken lassen und unser riesiges Gepäck inklusive uns selbst musste ja auch wieder nach dem Urlaub zurück.

Wurde alles anstandslos bezahlt, selbst die 510 Euro Übergepäck meiner Frau, weil Air Berlin für ein Surfbrett mal Extrapreise verlangt hat.

Mach das mal mit einem Schutzbrief, da siehst Du alt aus.

Abgesehen von Kleinigkeiten wie mit Luft im Diesel stehengeblieben, weil Leitung gerissen... Abschlepper geholt und fertig. Oder abends aus dem Labor zum Auto, Reifenventil geklaut. ADAC gerufen, neues Ventil und Luft und weiter ging es. Lustigerweise war genau zu dem Zeitpunkt die Schlägerei der Argentinier bei der WM 2006 im Fernsehen, weil sie gegen Lehmann im Elfmeterschießen verloren hatten. Muss wohl ein Argentinier gewesen sein. 😁 🙂

Und an Wartung mache ich bei über zehn Jahre alten Autos vieles selbst... kommt mich günstiger und es ist das Öl drin, das ich möchte, in der korrekten Menge.

cheerio

Zitat:

Original geschrieben von c30se24v


Beide Fahrzeuge sind 211er als T Modell und bei mir auf der Ladefläche und beim Nachbarn auch auf der Ladefläche.

Interessant. Das hörte sich oben etwas anders an:

Zitat (bei Dir):

Ich habe mich zuletzt ausgeschlossen (Schlüssel im Innenraum

Zitat (beim Nachbarn):

... den Schlüssel aus dem Laderaum geangelt.

Zitat:

Alles ein Klacks vorne aufzumachen?

Im Vergleich zu hinten? Ja. Lesen sollte man natürlich schon können ...

Zitat:

Ok,als Firmenwagen hab ich nen Golf bj 2013.Ich geb dir ne Stunde Zeit...

Träum weiter!
Gruß vom bösen Dieter

Zitat:

Original geschrieben von där kapitän



Zitat:

Original geschrieben von surfkiller20


Jetzt fragt man sich natürlich was auf Dauer günstiger ist:

-ein Fahrzeug immer in die, im vergleich zu Freien Werkstätten, teure Markenwerkstatt zu bringen oder aber

- der Jahresbeitrag für den ADAC oder einem anderen Automobilclub

Ich habe mich eindeutig für das zweite entschieden. Vor allem, weil ich in unterschiedlichen Fahrzeugen sitze. Bis zu fünf Stück.
[...]

Ja, so ähnlich istt es bei uns auch.

Wir haben die Plus-Mitgliedschaft, fahren zu dritt mit sechs eigenen Fahrzeugen (inklusive der beiden Roller) zusammen ca. 100.000 km im Jahr plus noch einiges in nicht-unseren. Wartung wird nur bei einem der Autos in der Vertragswerke gemacht und sobald dort die Werksgarantie vorbei ist bei dem auch nicht mehr, zudem nutzen wir auch die günstige Autoversicherung über den ADAC. Von den Gesamtkosten her liege ich nicht teurer als bei einer anderen Autoversicherung mit Schutzbriefen, bin dafür deutlich wenger umfassend geschützt.

Den Pannendienst habe ich seit ich keinen Ford mehr habe genau zwei Mal genutzt. Beide Male war das Auto abgeschlossen und der Schlüssel steckte im Zündschloß.

Zitat:

Original geschrieben von där kapitän



Zitat:

Original geschrieben von surfkiller20


Jetzt fragt man sich natürlich was auf Dauer günstiger ist:

-ein Fahrzeug immer in die, im vergleich zu Freien Werkstätten, teure Markenwerkstatt zu bringen oder aber

- der Jahresbeitrag für den ADAC oder einem anderen Automobilclub

Ich habe mich eindeutig für das zweite entschieden. Vor allem, weil ich in unterschiedlichen Fahrzeugen sitze. Bis zu fünf Stück.

Was manchmal vergessen wird: Bei Fahrzeugen vom Brötchengeber ist dieser dafür zuständig, dass du auf deiner Dienstreise irgendwie weiter- bzw. heimkommst. Bei uns steht sogar explizit drin, dass wir bei unserer Verwaltung anrufen müssen, wenn was mit den Dienstautos ist (aber leider nicht, was wir machen sollen, wenn diese z. B. spät abends nicht erreichbar ist - müsste ich echt mal nachfragen). Bei den dt. Zugtickets gibt's eh nur Normalpreis, meist ICE (d.h. innerhalb der Gültigkeitsdauer kann man ohnehin fast jeden Zug auf der Strecke nutzen - meist sogar 2 Tage gültig wg. langer Strecke bzw. man hat i.d.R. genug Zeit, sich ein neues Ticket per E-Mail schicken zu lassen (einfach ausdrucken) bzw. sich vorsorglich Tickets zuschicken lassen und die unbenutzten zurückgeben).

Für sowas braucht man eigentlich keinen Automobilclub.

Zitat:

Ich musste schon mal in Spanien/Portugal nach einem Defekt ein Fahrzeug an eine Wunschadresse in Deutschland schicken lassen und unser riesiges Gepäck inklusive uns selbst musste ja auch wieder nach dem Urlaub zurück.
Wurde alles anstandslos bezahlt, selbst die 510 Euro Übergepäck meiner Frau, weil Air Berlin für ein Surfbrett mal Extrapreise verlangt hat.

Die Mobilitätsgarantie der Hersteller sieht meist eine Reparatur vor Ort vor (entweder seitens Pannenfahrzeug oder in die nächste Werkstatt schleppen), aber mit Ersatzwagen für die Weiterfahrt, z. B.

http://www.renault.de/.../index.jsp

Ich sehe da bei den Leistung der Automobilclubs lediglich etwas mehr Komfort (weiß nicht ob der Ersatzwagen was kostet und man muss sich halt mit einer ausländischen Werkstatt rumschlagen).

Zitat:

Mach das mal mit einem Schutzbrief, da siehst Du alt aus.

Ok, max. 100EUR usw. Aber wenn man eine Mobilitätsgarantie hat, sollte das IMHO meist wirklich reichen.

Zitat:

Abgesehen von Kleinigkeiten wie mit Luft im Diesel stehengeblieben, weil Leitung gerissen... Abschlepper geholt und fertig.

Ist auch bei den anderen drin bis wohl eben auf die eigentliche Reparatur.

Zitat:

Oder abends aus dem Labor zum Auto, Reifenventil geklaut. ADAC gerufen, neues Ventil und Luft und weiter ging es. Lustigerweise war genau zu dem Zeitpunkt die Schlägerei der Argentinier bei der WM 2006 im Fernsehen, weil sie gegen Lehmann im Elfmeterschießen verloren hatten. Muss wohl ein Argentinier gewesen sein. 😁 🙂

Was kosten 4 Ventile als Ersatzteile? Wahrscheinlich weniger als ein Ersatzlampen-Satz? Also einfach ins Handschuhfach legen und ggf. einstecken und mit dem Tire-Mobility-Kit aufpumpen.

Bei mir lag mal das Ventil daneben, hat sowas also schon selbst gemacht.

notting

Zitat:

Original geschrieben von där kapitän



Mach das mal mit einem Schutzbrief, da siehst Du alt aus.

Ist überhaupt kein Problem. Fahrzeug und Gepäck wurde aus Spanien geholt und alle Insassen konnten die Rückreise im Flieger antreten.

Zitat:

Original geschrieben von onkel-howdy



Zitat:

Original geschrieben von notting


Normalerweise doch solange, wie man die Wartungsintervalle einhält und quasi alles in der Vertragswerkstatt machen lässt? (außer vielleicht bei älteren Fahrzeugen)
ohne scheiss jetzt...du bist der meinung das bei einem scheckheft gepflegten 5 jahre und 300.000km wagen eine mobilitätsgarantie hast? und selbst wen: was sollte diese den abdecken deiner meinung nach?

Es gibt Werkstätten, die schleppen kostenlos ein und stellen kostenlos einen Werkstattwagen zur Verfügung, wenn es mit der Reparatur etwas länger dauert.

Man ist schneller in der Werkstatt, und wieder raus, als wenn man erst auf den Pannendienst warten muss..

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