Abgasskandal jetzt wohl doch (auch) bei Opel?

Opel Insignia A (G09)

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Angeblich Insignia, Cascada und Zafira mit Euro 6 betroffen.

Ob es die Fahrzeuge ohne dem AdBlue Software-Update betrifft?

13 Antworten

Abwarten und Tee trinken.
Ich denke das wird auf ein Softwareupdate hinauslaufen. Mehr nicht.

Ist wohl alles eine Ansichtssache dieses "mehr nicht".

Kann wohl so sein 😁
Mich schockt aktuell gar nichts mehr. Vielleicht macht es Opel auch wie BMW: Ups, war wohl eine falsche Programmierung, korrigieren wir.
Ich finde die Zahl verdächtig wenig. 10.000 Fahrzeuge, das sind „Peanuts“ verglichen mit den Zulassungszahlen.

Überrascht? Ich nicht! Und die meisten hier sicher auch nicht!
Ein Engelchen unter vielen Teufelchen? Daran hatte ich ehrlich gesagt eh nie geglaubt.
Aber warten wir einfach mal noch ein bißchen ab wohin das ganze führt.

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Zitat:

@virFortis schrieb am 13. Juli 2018 um 19:11:42 Uhr:


Ob es die Fahrzeuge ohne dem AdBlue Software-Update betrifft?

Die Stückzahl deutet für mich darauf hin. Damals war das eine "freiwillige" PVM von Opel. Ich kann mir gut vorstellen, dass Opel sich im Gegenzug für die "Freiwilligkeit" verpflichtet hat innerhalb eines bestimmten Zeitraums XX% umzurüsten.

https://de-media.opel.com/de/...n-opel-zur-aktuellen-berichterstattung

Dazugehöriger Artikel in den MT News: https://www.motor-talk.de/.../...er-abgasreinigung-geben-t6395853.html

MfG BlackTM

Schon erstaunlich wie viele Autohersteller da mittlerweile mehr oder weniger involviert sind.
Glaubt eigentlich einer daran das jeder Hersteller unabhängig vom anderen die selbe Idee hatte zu betrügen.
Ist es nicht ein Kartell viel wahrscheinlicher?

Zitat:

@Thirk schrieb am 14. Juli 2018 um 18:35:41 Uhr:


Ist es nicht ein Kartell viel wahrscheinlicher?

Es ist noch weit schlimmer als ein Kartell. Die Gesetze erlauben ja schließlich Abschalteinrichtung, wenn sie dem Motorschutz dienen. Die Behörden müssten schließlich erst das Gegenteil nachweisen. Und wie soll das KBA das machen, wenn es von der Politik eingebremst wird. Die (deutsche) Autoindustrie ist so tief in den Gedärmen der Politik(er), dass der Mediziner das nicht mehr als Fremdkörper sondern als natürlich bezeichnet.

Zitat:

@Thirk schrieb am 14. Juli 2018 um 18:35:41 Uhr:


Schon erstaunlich wie viele Autohersteller da mittlerweile mehr oder weniger involviert sind.
Glaubt eigentlich einer daran das jeder Hersteller unabhängig vom anderen die selbe Idee hatte zu betrügen.
Ist es nicht ein Kartell viel wahrscheinlicher?

Motorsteuerrung kommt von Bosch egal welcher hersteller.
Opel klebt da nur einen anderen sticker drauf als VW einige variablen in der Software werden angepasst und das wars.
Selbst die fehlercodes sind in weiten Bereichen identisch.

Das ist also auf dem Mist von Bosch gewachsen, und die hersteller haben nur zugegriffen. Das liegt aber daran das die Abgas Richtlinien sonst nicht so einfach einzuhalten gewesen wären.

Zitat:

@Rumpelkammer schrieb am 14. Juli 2018 um 18:42:02 Uhr:


Es ist noch weit schlimmer als ein Kartell. Die Gesetze erlauben ja schließlich Abschalteinrichtung, wenn sie dem Motorschutz dienen. Die Behörden müssten schließlich erst das Gegenteil nachweisen. Und wie soll das KBA das machen, wenn es von der Politik eingebremst wird.

Die Messtechnik für einen Nachweis auf der Straße ... oder gar für Messungen während der Entwicklung um die eigene Steuerungslogik im Straßenbetrieb zu prüfen existiert noch nicht so lange, die musste man erst schaffen und als Nachweis anerkennen. Ok, man hätte auch einfach auf dem Prüfstand abweichend vom Fahrzyklus fahren können... rennt aber stets in das argumentative Problem dass man abweichend vom Prüfzyklus eben außerhalb der Bedingungen fährt unter denen man die Einhaltung nachzuweisen hat. Deutsche Behörden haben es ohnehin nicht mit der Überprüfung solcher Zusammenhänge.

Lässt man die Gründe die zur Verursachung geführt haben können mal außen vor, so war lediglich der Nachweis außerhalb dieser Jurisdiktion, deren Umgang damit und der hohe Öffentlichkeitsdruck verantwortlich dafür dass dieses Thema hierzulande überhaupt aufgegriffen wurde.

Zitat:

Das ist also auf dem Mist von Bosch gewachsen, und die hersteller haben nur zugegriffen. Das liegt aber daran das die Abgas Richtlinien sonst nicht so einfach einzuhalten gewesen wären.

Wenns nach einem Softwareupdate aber plötzlich doch funktioniert... welche Aussage lässt sich daraus ableiten?

Der Punkt ist, dass der Hersteller des Fahrzeugs die Verantwortung für den Zusammenbau und das Inverkehrbringen übernimmt, nicht der Lieferant von einzelnen Teilen. Letzterer kann jederzeit die Schutzbehauptungen Bootsmotor oder Kraft-Wärme-Kopplung aus dem Ärmel zaubern - oder auf Einschränkung des Nutzungsprofils hinweisen, die der Hersteller nicht an den Kunden weitergibt. Schutzbehauptungen, denn jemand der Motorsteuerungen für Kraftfahrzeuge entwickelt weiß dann schon für welche Abgasnorm und welches Fahrzeug er das tut, steht ja höchstwahrscheinlich in dessen Lastenheft.

MfG BlackTM

Der Punkt ist das eine Reinigungs Einrichtung extra kosten verursacht. Und da kommt doch eine kleine mogelei Grade recht um Geld zu sparen. So wie ich oben schrieb. Fakt ist das solche Funktionen Doch auch nur entwickelt werden weil ein Markt dafür da ist.
Und es ist auch logisch das man etwas das an Kunde a verkauft wird auch Kunde B angeboten werden kann denn die Entwicklung würde ja schon gemacht. Und daher ist es auch kein Zufall das es eben nicht nur den Konzern trifft.

Zitat:

@x2k_ schrieb am 15. Juli 2018 um 10:29:05 Uhr:


Der Punkt ist das eine Reinigungs Einrichtung extra kosten verursacht.

Es sind aber alle erforderlichen Bauteile drin.

MfG BlackTM

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