ab welcher Geschwindigkeit in den 5. Gang schalten

Opel Meriva A

Liebe Meriva Fangemeinde,

ich bin am letzten Wochenende mit dem Auto meiner neuen Partnerin gefahren.
Ein Opel Meriva 1.6 und habe bei einem flüssigen Stadtverkehr bei ca. 50-60 km/h in den 5. Gang geschaltet. Damit konnte man sehr gut mit dem Verkehr mitrollen.
Meine Partnerin ist aber der Meinung, dass dies mit ihrem Auto nicht geht und sie will weiterhin maximal bis in 4. Gang schalten. Auf der anderen Seite wundert sie sich über Spritverbrauch >10Liter.

Was ist eure Meinung / Erfahrung. Am Besten wäre ein Drehzahl/Gang Diagramm, bei meiner Google-Suche bin ich in der letzten halben Stunde nicht fündig geworden.

Viele Dank für euer Feedback

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von navec


Die sehr effektive Spritsparmethode "langsamer fahren" wird nicht mal erwähnt!

Langsam fahren ist aber nur eine effektive Methode solange keiner bei dieser Aktion behindert wird. Und mein Tacho eilt sowieso immer vor. Bei 100km/h laut Tacho fahre ich laut Navi nur 94km/h.

- Willst in der Stadt laut Tacho nur noch 40 fahren
- wo 80km/h ist nur 70
- und wo 100km/h nur 80

Dann machst du dich ja auf dauer sehr beliebt!

Langsamfahren wurde aus meiner Sicht nicht erwähnt, weil es auch Leute gibt die es Übertreiben. Das würde wieder auf kosten der Sicherheit gehen.

Wer richtig Sprit spart fährt effektiv ohne dabei zu Schleichen, sofern es die Witterung und weitere Faktoren die zugelassen Höhstgeschwindigkeit auch ermöglichen.

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Ich halte dieses 90%-Gas-Regel bei aktuellen Fahrzeugen für Unsinn.
Diese Regel stammt noch aus einer anderen Zeit.

Aktuelle Motoren habe Steuergeräte und E-Gas.

Eine 90%-Gaspedal-Stellung interpretiert so ein Steuergerät in erster Linie als Aufforderung, fast die volle Leistung bereitstellen zu müssen und garantiert nicht, jetzt in erster Linie Sprit zu sparen.

Fast Vollgas bedeutet immer auch fast volle Beschleunigung, entsprechend den gerade herrschenden Bedingungen (geringe Drehzahl).

Eine (relativ) starke Beschleunigung kostet absolut gesehen mehr Kraftstoff als eine langsamere Beschleunigung.
(Das gehört wohl zum Grundwissen bei den Spritspartripps).

Der spezifische Verbrauch mag ja, bei fast Vollgas und niedrigen Drehzahlen, gering sein (wenn das mit der Drosselklappe, die ja komplett vom Steuergerät kontrolliert wird, so hinhaut, wie man sich das von früher her vorstellt)

Besser ist es aber immer, gar nicht erst eine hohe Leistung (Beschleunigung) abzuverlangen. Dieses Verhalten spart bei jeder Art von Motor Energie.

Gegen das relativ schnelle Hochschalten sage ich gar nichts. Das mache ich auch.
Aber das muss keineswegs mit einer Fast-Vollgasstellung verbunden sein (beim Turbo-Diesel schon überhaupt nicht).

Wenn ich schnell hochschalte und in den einzelnen Gängen "normal" Gas gebe, beschleunige ich langsamer, als wenn ich in dem Fall in jedem Gang fast Vollgas gebe.
Das langsamere Beschleunigen spart definitiv Kraftstoff, unabhängig ob Benziner oder Diesel.

Gruß
navec

Ich habe beides ausprobiert und bei viel Gas komme ich von Verbrauch günstiger weg als bei wenig Gas.

Die Begründung ist beim Benziner auch logisch (Quelle: http://www.kfztech.de/Auto/AutoInfospritsparer.htm):

Zitat:

"Haben Sie schon einmal versucht, sich beim Laufen ein Nasenloch zuzuhalten? Genau so ergeht es Benzinmotoren in 95 Prozent der Betriebszustände.

Dieses Nasenloch am Motor hat einen Namen: Drosselklappe. Sie bestimmt, wie viel Luft und damit Kraftstoff der Motor bekommt. Und erzeugt Drosselverluste. Sie bewirken, dass bei gar nicht oder gering geöffneter Drosselklappe der größte Teil der aufgebrachten Energie für den Ansaugvorgang benötigt wird.
..
Deshalb funktioniert die sparsamste Beschleunigung wie folgt:

Mit wenig Gas anrollen, nach einer Wagenlänge in den zweiten Gang schalten und voll aufs Gas! Aber nur, bis 2000/min erreicht sind (bei Motoren unter 1,6 Litern: 2500/min). Dann sofort in den Dritten und wieder Vollgas bis 2000/min. So geht es weiter, bis das angepeilte Reisetempo erreicht ist. Dann gleich in den höchstmöglichen Gang, fast immer ist es der fünfte (oder sechste), auch in der Stadt - und rollen lassen.

Diese Fahrweise bewirkt zweierlei: Sie lässt zum einen den Motor im Bereich des optimalen Wirkungsgrads arbeiten, das voll geöffnete Nasenloch (Drosselklappe) behindert nicht den Ansaugvorgang. Wegen der niedrigen Drehzahlen strömt die Luft aber relativ langsam und daher nur in geringen Mengen in die Brennräume, weshalb auch nur wenig Kraftstoff dazugemischt wird. Zum anderen hält sie die Beschleunigungszeiten kurz und damit den Zeitraum, in dem das Gas überhaupt betätigt wird.
Verglichen mit einem ungeübten Beschleunigungsvorgang, bei dem die Gänge höher, aber mit weniger Gas ausgefahren werden, liegt die Ersparnis um 50 Prozent.

Bei mir funktioniert es bestens. Im Sommer unter 6l/100km an Verbrauch.

Ja, das stimmt in soweit ja auch alles, wenn man fest davon ausgeht, dass das Steuergerät die Drosselklappe auch sofort bis zum Anschlag aufreißt, wie es ohne E-Gas der Fall wäre.

Wahrscheinlich geschieht dies aber erst mit einer Verzögerung, denn die Motorsteuerung muss darauf achten, dass die Abgaswerte und der Lambda-Wert eingehalten werden.

Da du ja nur sehr kurze zeit Vollgas geben kannst (im ersten Gang sowieso nicht machbar), ist es gut möglich, dass das, was du erreichen willst (möglichst volle Öffnung der Drosselklappe) in der kurzen Zeit gar nicht eintritt.

Von daher ist die Beschreibung in dem Text völlig richtig, aber sie bezieht sich auf alte Technik und geht auf moderne Steuerungen nicht ein.

Zu deinem Verbrauch:
6L/100km für einen Benziner-Meriva ist sehr wenig.
Diesen Verbrauch bekommst du nur hin, wenn du hauptsächlich gleichmäßig und langsam fährst.

Im Sommerurlaub bin ich bei 4,8L/100km Verbrauch gewesen (Gesamtreichweite laut BC teilweise 1200km), aber nur weil ich langsam (max. 80km/h in Norwegen) und gleichmäßig (also ohne viel zu beschleunigen) gefahren bin.
Der Normalverbrauch ist bei mir im Sommer ca 5,5L/100km.

Der Zeit-Anteil von Beschleunigungsphasen darf dabei definitiv nicht groß sein und hat von daher auch nur einen sehr geringen Einfluss auf deinen Durchschnittsverbrauch.
Oder wie würdest du, ganz ehrlich, das Verhältnis von deinen Fast-Voll-Gas-Beschleunigungsphasen (also wirklich nur die Zeit, die dein Gaspedal fast voll durchgetreten ist!) zur deiner gesamten restlichen Fahrzeit beziffern?
(Bei mir würde ich den möglichen Anteil (Stadtverkehr natürlich mehr, als auf der Landstraße/Autobahn) auf unter ein Promille einschätzen)

Wie oft kann man in der Stadt denn überhaupt so frei beschleunigen?
Das geht doch meistens nur dann, wenn du als erster an der Ampel stehst.

Noch etwas:
Wenn du von 100km-Strecke auch nur 20km mit konstant 140km/h fährst, kannst du keine 6L Verbrauch (und ich auch keine 5,5L) mehr hinbekommen und zwar unabhängig davon, ob du nun bei den restlichen 80km mit Fast-Vollgas bei niedrigen Drehzahlen beschleunigst oder nicht.
Der Verbrauch hängt ganz bestimmt mehr von anderen Faktoren ab, als von Tricks während der sehr kurzen Beschleunigungsphase.

Gruß
navec

Zitat:

Original geschrieben von navec


Zu deinem Verbrauch:
6L/100km für einen Benziner-Meriva ist sehr wenig.
Diesen Verbrauch bekommst du nur hin, wenn du hauptsächlich gleichmäßig und langsam fährst.

So wie es aussieht fährt OpelWelt einen Astra H Caravan mit entsprechen viel kleineren Stirnfläche von daher auch die Verbrauchswerte.

Die Problematik des erhöhten Spritverbrauchs teilt sich der Meriva mit dem Corsa D welchen wir vor einiger Zeit hatten besonders ab ca. 100 Km\h aufwärts.

Zum Spritverbrauch selbst besonders in der Stadt und ähnlichem Fahrprofil:
- Schubabschaltung nutzen.
- Luftdruck + 0,3 Bar über normal.
- Schwung nutzen, Bremsen ist Energievernichtung.
- 5 Gang wo es geht.

Was Fahrweise ausrichten kann habe ich selbst bei Wagen meiner Frau gesehen (97-er Golf3 1.8 90ps): meine Fahrweise im Sommer ständig unter 7L\100 Km, ihre Fahrweise (Frauenfahrweise: vor den Kurven das Auto fast bis zum Stillstand abbremsen und dann bei erneutem Beschleunigen Energie vergeuden. 😁 ) 8-8,5 L \100 Km.

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Stimmt, habe ich übersehen, aber so viel weniger als ein Meriva braucht der Astra-H-Caravan auch nicht. (6,1 zu 6,4L/100km, EG).

Wenn man unter dem EG-Gesamtverbrauch bleibt, ist das in jedem Fall nur mit sehr zurückhaltender Fahrweise möglich. Schnellfahren ausgeschlossen!
Gruß
navec

@navec

Du versuchst dich in meinem Augen zu doll damit zu beschäftigen. Wenn ich deine Texte als normaler Autofahrer so lese, weil ich versuchen möchte Kraftstoff zu sparen, wären meine Klarheiten davon.

Ich würde mich total verunsichert vorkommen. Geholfen wäre mir nicht.

In meinem Augen ist es egal ob jetzt E-Gas oder nicht. Wie du schon schreibst, hat man bei E-Gas kein direkte Kontrolle mehr. Aber gerade weil man nicht weiss wie es der Hersteller programmiert hat, sollte man sich an die 90% Gasregel doch halten.

Zitat:

Original geschrieben von navec


Stimmt, habe ich übersehen, aber so viel weniger als ein Meriva braucht der Astra-H-Caravan auch nicht. (6,1 zu 6,4L/100km, EG).

Wenn man unter dem EG-Gesamtverbrauch bleibt, ist das in jedem Fall nur mit sehr zurückhaltender Fahrweise möglich. Schnellfahren ausgeschlossen!
Gruß
navec

Ich fahre 70%Landstrasse (davon 55% max.100km) und 30% Stadt. Auf der Autobahn max. 2x im Jahr, weil ich nicht auf der BAB muss um meine Ziele zu erreichen! Die einzigste BAB in der Umgebung ist die A29. Richtung Oldenburg.

Hallo OpelWelt,
Zu "doll" damit beschäftigen verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht.

Wo wäre denn die Grenze bis zu der man sich, deiner Meinung nach, mit einem Thema beschäftigen sollte?
Sei doch froh, dass es ein paar Leute gibt die Lust und Zeit haben, sich mit diesen Dingen intensiver zu beschäftigen.

Schlimmer finde ich es persönlich, wenn alles, was so an "offiziellen" Meinungen existiert, nicht mehr kritisch hinterfragt werden darf.

@OpelWelt:
"Wenn ich deine Texte als normaler Autofahrer so lese, weil ich versuchen möchte Kraftstoff zu sparen, wären meine Klarheiten davon.
Ich würde mich total verunsichert vorkommen. Geholfen wäre mir nicht."

Kompliziert wird es eigentlich nur dann, wenn man (ich, in dem Fall) seine abweichende Meinung bis in Kleinste begründen soll. Dann wird es zwangsläufig komplizierter.

Meine Botschaft zum Spritsparen ist aber im Prinzip recht einfach:

ich unterstütze sämtliche Angaben, wie sie in den Spritspartipps zu sehen sind, habe mir aber zusätzlich erlaubt, die Verhältnissmäßigkeiten aufzuzeigen und Uralttipps (Fast-Vollgas) kritisch zu betrachten.

Also meine Tipps:
1. Langsam fahren (der mit Abstand wichtigste Punkt, außerhalb des Stadtverkehrs)
2. Langsam beschleunigen, dabei aber schnell hochschalten
3. Vorausschauend fahren, Schubabschaltung (Motorbremse) gezielt einsetzen

Das ist, außer bei Spezialfällen wie Dachlasten usw., auch schon alles!
Mich würde das jedenfalls nicht verunsichern, zudem man sich diese paar Punkte auch leicht merken kann.

Alle zusätzlichen Spartipps sparen natürlich auch, bringen aber in der Summe nicht viel.
Einige Tipps, wie z.B. dauernd den Motor abzuschalten, können sogar das Gegenteil von Sparen bedeuten (Reparaturen), wenn man keine dafür speziell angepasste Start-Stopp-Anlage hat.
Andere Tipps (z.B. der fast-Vollgas-Tipp) sind für Durchschnittsfahrer schon zu kompliziert. (Meine Frau könnte das z.B. überhaupt nicht).

Gruß
navec

Nochmal zum Thema: Wenn sich bei Tempo 60 der 5. Gang ohne Ruckeln fahren lässt und auch noch gut Gas annimmt, dann spricht nichts dagegen, ihn auch zu benutzen.

Gruß
Jürgen

Zitat:

Original geschrieben von navec


Also meine Tipps:
1. Langsam fahren (der mit Abstand wichtigste Punkt, außerhalb des Stadtverkehrs)
2. Langsam beschleunigen, dabei aber schnell hochschalten
3. Vorausschauend fahren, Schubabschaltung (Motorbremse) gezielt einsetzen

1. Langsam fahren, kann man machen. Aber nur da wo man keinen behindert oder gefährdet!

2. Schnell hochschalten auf jeden Fall. Aber beim Benziner möglichst schnell mit viel Gas beschleunigen, um dann im hohen Gang zu gleiten

3.Stimme ich ich zu. Aber auch an die elektrischen Verbraucher denken, der Strom muss auch erzeugt werden. Man kann auch an Ampeln der Motor abschalten, spart man auch minimal noch was ein.

Bei mir ist Kraftstoff sparen ein Sport. Man muss sehr displiniziert fahren, aber ohne ein Verkehrshindernis zu werden oder andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Beschäftigen tue ich mich damit schon lange:

http://www.motor-talk.de/.../kraftstoff-sparen-t1196386.html?...

Da hatte ich noch einen Diesel:

http://www.motor-talk.de/.../kraftstoff-sparen-t1000668.html?...

Hallo Jürgen,

@Caravan16V:
"Wenn sich bei Tempo 60 der 5. Gang ohne Ruckeln fahren lässt und auch noch gut Gas annimmt, dann spricht nichts dagegen, ihn auch zu benutzen."

Da stimme ich dir grundsätzlich zu, aber es kommt auch noch etwas drauf an, ob ich nur auf ebener Strecke rolle oder ob ich versuche, bei 50km/h im 5. Gang noch einen Berg hoch zu kommen.

Beim Meriva 1,4 der bei 50km/h so um die 1500 rpm hat, ist das auch sicher noch ganz gut möglich (sogar inkl. leichter Steigungen).

Beim Meriva 1,6 mit ET (manuell geschaltet), der dann noch gut mit 1200 rpm drehen würde, würde ich davon nur in Sonderfällen Gebrauch machen.
Wenn man die ET beim 1,6er automatisch schalten lässt, quittiert diese bei 50km/h im 5. Gang jede Berührung des Gaspedals mit Runterschalten.

Und bei meinem Diesel wäre das im 6. Gang mit dann gut 1000 rpm auch nur noch Unsinn. Auch im 5. Gang mit gut 1200 rpm mach ich das nicht all zu oft.
(Es hat sich ja sowieso, laut mehreren Beiträgen hier im Forum, herausgestellt, dass es zumindest beim 1,7CDTI verbrauchsgünstiger ist, nicht mit sehr geringen Drehzahlen zu fahren)

Hallo OpelWelt,

@OpelWelt:
"1. Langsam fahren, kann man machen. Aber nur da wo man keinen behindert oder gefährdet!"

Selbstverständlich sollte man niemanden behindern.
Dich zwingt aber niemand 140km/h oder schneller auf der Autobahn zu fahren und du behinderst auch niemanden, wenn du langsamer fährst.
Wenn du allerdings nicht gut fahren kannst, bist du durchaus auch in der Lage mit 140km/h andere noch zu behindern.

Ich hatte das Beispiel ja schon mal durchgekaut:
Wenn du mit den LKW's auf der Autobahn mitschwimmst, behinderst du definitiv niemanden, sparst aber eine Menge Sprit und Nerven.
Je schneller das Auto fahren könnte, desto schwerer fällt so eine Fahrweise allerdings.
Eine rationale Begründung gegen so eine Fahrweise (zumindest auf kürzeren Strecken, wo der Zeitverlust gering ist) fällt schwer.

Gruß
navec

Zitat:

Original geschrieben von navec



Hallo OpelWelt,

@OpelWelt:
"1. Langsam fahren, kann man machen. Aber nur da wo man keinen behindert oder gefährdet!"

Selbstverständlich sollte man niemanden behindern.
Dich zwingt aber niemand 140km/h oder schneller auf der Autobahn zu fahren und du behinderst auch niemanden, wenn du langsamer fährst.
Wenn du allerdings nicht gut fahren kannst, bist du durchaus auch in der Lage mit 140km/h andere noch zu behindern.

Ich habe sämtliche Strassen gemeint.

Aber reden wir mal über die BAB: Es kann aber übertrieben und verkehrsgefährdend sein, wenn man einen LKW mit 110 auf der linken Spur überholt, weil mann aus Kraftstoffersparnis nicht schneller möchte. Wenn von hinten einer mit 200km/h ankommt und der Kraftstoffsparer gerade nach links wechselt, wird es gefährlich. Selber schon oft erlebt, war aber nicht schuld. Ich bin da auf einmal mit reingerutscht, weil der mit 200km/h ausweichen musste und nur noch nach rechts konnte!

Hallo OpelWelt.
erstmal frohes neues Jahr.

Also das mit dem Mitschwimmen meinte ich schon wörtlich:

Die LKW's fahren so knappe 90km/h. Wenn du da mitschwimmst, fährst du genau so schnell und es gibt fast keinen Grund, zu überholen.

Glaubs mir einfach.
Ich bin garantiert schon ein paar tausend Kilometer im Urlaub (mit Wohnwagen) mit den LKW's mitgeschwommen.
Das geht mit sehr wenigen Überholvorgängen und du behinderst dementsprechend wenig.
Niemand hindert dich daran, auch mit einem Solo-PKW genau so zu fahren!

Wenn du genau 80km/h fährst behinderst du extrem, weil dich alle LKW's überholen, was zu erheblichen Rückstauungen führt.

Wenn du permanent 100-110km/h fährst, gibt es auch oft Behinderungen, weil du oft überholen musst und dann, bei voller Autobahn, die linke Spur praktisch blockierst (das hattest du ja auch schon selbst geschrieben).

Mit durchschnittlicher LKW-Geschwindigkeit kann man sich wirklich sehr kraftstoffsparend bewegen, ohne jemanden zu behindern.
(Was bei einem Auto mit über 200km/h-Vmax natürlich sehr viel schwerer fällt, als mit einem schwächeren Gefährt)

Sehr effektives Sparen durch geringere Geschwindigkeit ist nur auf Autobahnen und Schnellstraßen möglich.
Nur da hast du (aber nur noch in Deutschland) die Möglichkeit, dich zwischen völlig unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen zu entscheiden.
90km/h sind ohne weiteres möglich, aber eben auch 180km/h.

Da ist also ernsthaft Sparpotential drin (bei diesem Sparpotential (90 zu 180km/h), kannst du die Wirkung aller anderen Spritspartipps komplett vergessen)

Ob du auf der Landstraße durchschnittlich 70 oder 90km/h fährst ist dagegen verbrauchsmäßig relativ wurscht. Mit ständig 70km/h gehst du aber garantiert schon allen auf den Geist.

In der Stadt kann man durch (noch) geringere Geschwindigkeit praktisch gar nicht mehr sparen. Außerdem wird dir die Geschwindigkeit in der Stadt durch den Verkehrsfluss und Geschwindigkeitseinschränkungen in engen Grenzen vorgegeben.

Gruß
navec

Ich wollte auch nur mal ein Beispiel nennen, weil ich persönlich auch keinen kenne, der nur 90km/h auf der BAB fährt. Vorallen Dingen wenn er noch 400-500km vor sich hat!🙂

Klar bringt das langsamer Fahren in der Stadt/Dorf keinen Verbrauchsvorteil mehr. Aber darum ging es mir da auch nicht.

Zum Thema BAB habe ich noch ein Video: http://www.kabeleins.de/auto/videos/sonstiges/artikel/16287/

@OpelWelt:
"Bei mir ist Kraftstoff sparen ein Sport. Man muss sehr displiniziert fahren, aber ohne ein Verkehrshindernis zu werden oder andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden."

@OpelWelt:
"...weil ich persönlich auch keinen kenne, der nur 90km/h auf der BAB fährt. Vorallen Dingen wenn er noch 400-500km vor sich hat"

Dann nimmst du das mit der Disziplin in deinem Sport eben nicht besonders genau...

Aber im Ernst:
Ich würde auch keine 400km mit 90km/h als Solo-Fahrzeug aushalten (Mit Wohnwagen aber kein Problem, obwohl ich auch mit Wohnwagen etwas schneller (100km/h) fahren darf) . Deswegen bekomme ich bei Solo-Autobahnstrecken auch keine Super-Verbräuche hin.

Aber Ab und zu kann man mal eine kurze Strecke in der Weise fahren.
Selbst wenn das nur, wie ich ja schon aufgeführt habe, nur ein paar Kilometer sind, wo du 90 statt z.B. 140km/h fährst, spart das mehr, als viele andere Sparmaßnahmen.

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