ab welcher Geschwindigkeit in den 5. Gang schalten

Opel Meriva A

Liebe Meriva Fangemeinde,

ich bin am letzten Wochenende mit dem Auto meiner neuen Partnerin gefahren.
Ein Opel Meriva 1.6 und habe bei einem flüssigen Stadtverkehr bei ca. 50-60 km/h in den 5. Gang geschaltet. Damit konnte man sehr gut mit dem Verkehr mitrollen.
Meine Partnerin ist aber der Meinung, dass dies mit ihrem Auto nicht geht und sie will weiterhin maximal bis in 4. Gang schalten. Auf der anderen Seite wundert sie sich über Spritverbrauch >10Liter.

Was ist eure Meinung / Erfahrung. Am Besten wäre ein Drehzahl/Gang Diagramm, bei meiner Google-Suche bin ich in der letzten halben Stunde nicht fündig geworden.

Viele Dank für euer Feedback

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von navec


Die sehr effektive Spritsparmethode "langsamer fahren" wird nicht mal erwähnt!

Langsam fahren ist aber nur eine effektive Methode solange keiner bei dieser Aktion behindert wird. Und mein Tacho eilt sowieso immer vor. Bei 100km/h laut Tacho fahre ich laut Navi nur 94km/h.

- Willst in der Stadt laut Tacho nur noch 40 fahren
- wo 80km/h ist nur 70
- und wo 100km/h nur 80

Dann machst du dich ja auf dauer sehr beliebt!

Langsamfahren wurde aus meiner Sicht nicht erwähnt, weil es auch Leute gibt die es Übertreiben. Das würde wieder auf kosten der Sicherheit gehen.

Wer richtig Sprit spart fährt effektiv ohne dabei zu Schleichen, sofern es die Witterung und weitere Faktoren die zugelassen Höhstgeschwindigkeit auch ermöglichen.

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Zitat:

Original geschrieben von navec


Die sehr effektive Spritsparmethode "langsamer fahren" wird nicht mal erwähnt!

Langsam fahren ist aber nur eine effektive Methode solange keiner bei dieser Aktion behindert wird. Und mein Tacho eilt sowieso immer vor. Bei 100km/h laut Tacho fahre ich laut Navi nur 94km/h.

- Willst in der Stadt laut Tacho nur noch 40 fahren
- wo 80km/h ist nur 70
- und wo 100km/h nur 80

Dann machst du dich ja auf dauer sehr beliebt!

Langsamfahren wurde aus meiner Sicht nicht erwähnt, weil es auch Leute gibt die es Übertreiben. Das würde wieder auf kosten der Sicherheit gehen.

Wer richtig Sprit spart fährt effektiv ohne dabei zu Schleichen, sofern es die Witterung und weitere Faktoren die zugelassen Höhstgeschwindigkeit auch ermöglichen.

Zitat:

Original geschrieben von navec


Ein Reifenpannenset wiegt nur 1,5kg und ein Ersatzrad aber 8kg.
Das sind, laut den Spritspartipps von Opel, 0,3% Gewichtsersparniss.

Dieser Tipp ist auch nicht schlecht:
Benutzung der Standheizung vor dem Start:
Bei Benutzung wird bis zu 20% weniger Sprit in der Kraftstoff verbraucht.

Leider hat man dabei völlig "vergessen" anzumerken, dass man, wenn das Kühlwasser denn einigermassen warm sein soll, je nach Witterung, die Standheizung bereits 15-20 Minuten vor dem Motorstart einschalten muss und dass das logischerweise auch Kraftstoff braucht und Schadstoffe produziert.

Und was ist, wenn man nen Reifenschaden hat, der nicht mit dem Reifenpannenset behoben werden kann?

Die Standheizung braucht weniger Kraftstoff als der Motor, oder bin ich da falsch informiert?
Manche haben ja nur nen 10 l Kraftstofftank für die Standheizung 😰,
die würde ja nicht lange laufen. 😁

na dann klinke ich mal auch hier ein.

mit meinen Autos (Opel Kadett E 1.3, Vectra A 1.6, Vectra A 2.0, Astra G 1.6 8V, Astra G 1.6 16V, Agila 1.0) sowie mit mit Firmenwagen ( VW T5 2,5 TDi, Sharan 1.8T, Golf 1.9TDi) bin ich bis jetzt IMMER im Stadtverkehr im 5. unterwegs.
Aussagen wie das geht bei meinem Auto nicht oder das schadet dem Motor finde ich immer wieder lächerlich.
Natürlich ist es gerade im GROSSStadtverkehr nervig für 50m bis zur nächsten Ample bis in den 5. hochzuschalten, ABER dann rummeckern das der Verbrauch hoch ist passt dann auch wieder nicht dazu.
Zugeben muß ich allerdings das es bei meinem jetztigen Auto wirklich knapp ist im 5. mit 50 unterwegs zu sein, da er dann anfängt zu virbrieren. Aber bei einem 3Zylinder ist dies wohl auch kaum zu vermeiden.
Mit meinem Astra G 1.6 16V war auch die Tempo 30 Zone im 5. fahrbar und wenns nicht gerade bergauf ging auch unproblematisch wieder danach auf 50 zu beschleunigen.
Und von wegen schädlich - der Einspritzanlage ist dies sowieso total egal. Und jedes einseitige fahren ist für den Motor nicht so besonders. Bestes Beispiel mein Vectra 1.6 den ich von meinen Eltern übernommen habe. 8 Jahre absolute Kurzstrecke im Stadtverkehr ohne mal Drehzahlregionen jenseits der 5000 zu erleben haben dem Motor und Kat extrem zugesetzt, so daß dieser nicht mal mehr die eingetragene Höchstgeschwindigkeit erreichte. Aber nach einer ordentlichen Wartung und Mehreren 100 Autobahnkilometer zum Bund (2x die Woche 350km am Stück) war auch die wieder behoben. Resultat lt Tacho 195km/h statt vorher 165 (Navi gabs damals noch nicht).

Also immer schön flexibel fahren. Niedertourig wenn es eh nicht schneller geht. Aber auch mal wirklich beim Überholen mal schon ausdrehen und auf der Autobahn auch mal feuer geben wenn es der Verkehr zuläßt. Somit kann man sich über nierdrigen Verbrauch freuen und einen Motor der trotzdem seine Leistung beibehält.

Frohe Weinachten :-)

Zitat:

Original geschrieben von darkside_1977


Also immer schön flexibel fahren. Niedertourig wenn es eh nicht schneller geht. Aber auch mal wirklich beim Überholen mal schon ausdrehen und auf der Autobahn auch mal feuer geben wenn es der Verkehr zuläßt. Somit kann man sich über nierdrigen Verbrauch freuen und einen Motor der trotzdem seine Leistung beibehält.

Zu niedertourig sollte man auch nicht fahren,

habe mal in einem Fachbuch gelesen, dass dies der Kupplung schadet,

die Torsionsfedern gehen dabei kaputt, wenn ich mich recht erinnere.

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Mit der Geschwindigkeitsreduzierung kann man in der Stadt sicherlich so gut wie überhaupt nicht sparen. (Ungefähr ein ähnliches Sparpotential, als wenn man 50km/h anstatt im 5. Gang im 4. Gang fährt oder 10kg Kofferauminhalt reduziert.
Also fast nichts.)

Wenn man aber mal hier im Forum liest, so haben die meisten Leute einen Autobahn- oder Kraftfahrstraßenanteil in ihrem Fahrprofil.

Auch wenn dieser nur 10% sein sollte ist das sehr relevant, wie schnell dann gefahren wird.
Auf der AB störst man übrigens niemanden, wenn man mal mit den LKW's mitschwimmt (also 85-90km/h).

Wenn man auf einer einzigen Autobahnfahrt rund 4 Minuten bei LKW-Geschwindigkeit mitschwimmt, anstatt mit 140km/h zu fahren, spart man ca 0,2L Kraftstoff und kommt ungefähr ganze 2 Minuten später am Ziel an!

Die ungefähr gleiche Menge Kraftstoff spart man, wenn man 2000km mit dem Reifenfüllset anstatt des Reservereifens fährt!

Deswegen ist eine, wenn auch nur teilweise, Reduktion der Geschwindigkeit sehr effizient und die Reduktion des Gewichts in der Größenordnung, wie es die "Spritspartipps" nennen, dagegen fast egal.

Das mit der Geschwindigkeitsreduktion ist aber nun mal ein Thema, dass nicht gut ankommt. Da kann man Argumente auffahren, wie man will.

@jacky06:
"Die Standheizung braucht weniger Kraftstoff als der Motor, oder bin ich da falsch informiert?
Manche haben ja nur nen 10 l Kraftstofftank für die Standheizung ,
die würde ja nicht lange laufen."

Ja, eine Standheizung braucht weniger Kraftstoff als der Motor!
Hier geht es aber nicht um den Vergleich einer Standheizung mit einem Motor!
Mit der Standheizung allein bewege ich mich nämlich nicht vom Fleck!

Es geht darum, was der Motor m e h r verbraucht, wenn er ganz kalt ist.

Ich rechne mal mit 2L/100km-Mehrverbrauch meines Wagens in der Phase, in der er tatsächlich (kann ich am BC sehen) noch mehr Kraftstoff braucht.
(Übrigens erhitzt die Standheizung das Kühlwasser auch nicht annähernd bis zur Betriebstemperatur und der Motor durchläuft immer noch eine (wenn auch verkürzte) Kaltstartphase.)

Nach 5km (z.B. bei ca 2 Grad) verbraucht mein Wagen nicht mehr Kraftstoff als sonst.
Dann hat mich die Kaltstartphase 0,1L zusätzlichen Kraftstoff gekostet.

Webasto gibt für eine übliche 20Minuten-Aufheizung einen Kraftstoffverbrauch von 0,17L an.

Wenn wir in Richtung Standheizung wohlwollend argumentieren, herrscht also bestenfalls Gleichstand, was den Spritmehrverbrauch betrifft.

Wenn ich mich auf Opel-Argumentationsniveau begebe, müsste ich jetzt mit erhobenen Zeigefinger eigentlich noch bemerken, dass die Standheizung nass rund 5kg auf die Waage bringt, die ich das ganze Jahr mit durch die Gegend fahre (kann ja mal jemand ausrechnen, was das bei 20000km kostet) und das ich ja mindestens 20 Minuten die Batterie wieder zusätzlich aufladen muss (Heizzeit = Fahrzeit, s. Prospekt von Webasto).

Eine Standheizung als ernsthaftes Mittel, um Kraftstoff zu sparen, auf zu führen, ist da wohl etwas weit hergeholt.

Mit einmal 4 Minuten lang langsam fahren (s. Beispiel oben) habe ich aber schon den gesamten Kraftstoffmehrverbrauch eines kompletten Heizvorgangs der Standheizung wieder drin!
Mit langsamer Fahren kann man nämlich, wie ich schon sehr oft wiederholt habe, wirklich sparen.

(Die Standheizung hat überlicherweise übrigens keinen Extra-Tank, sondern bedient sich aus dem vorhandenen Kraftstoffbehälter.)

Gruß
navec

Zitat:

Original geschrieben von navec


Es geht darum, was der Motor m e h r verbraucht, wenn er ganz kalt ist.

Ist ja klar, da einer großer Teil des Kraftstoffs an den kalten Saugrohr- und Zylinderwänden kondensiert und nur die niedrig siedenden Krafstoffbestandteile verdampfen.

Zitat:

Original geschrieben von navec


(Die Standheizung hat überlicherweise übrigens keinen Extra-Tank, sondern bedient sich aus dem vorhandenen Kraftstoffbehälter.)

Ich habe das geschrieben, da die eine Aussage klang, als wenn die Standheizung mächtig viel verbrauchen würde.

Und bei den Erdgaslkws, die ich repariere, haben die Standheizungen einen Extra-Dieselkraftstoffbehälter.

Zitat:

Original geschrieben von jacky06



Zitat:

Original geschrieben von navec


Es geht darum, was der Motor m e h r verbraucht, wenn er ganz kalt ist.
Ist ja klar, da einer großer Teil des Kraftstoffs an den kalten Saugrohr- und Zylinderwänden kondensiert und nur die niedrig siedenden Krafstoffbestandteile verdampfen.

Und nach jeder Fahrt nicht vergessen, das Saugrohr zu leeren. Sonst wird das Fahrzeug immer schwerer und man kommt am Ende wegen Ueberlast nicht mehr durch den TÜV. 😉

Im Ernst: Nahezu alles was du in den Tank einfüllst, kommt auch in den Brennraum. Selbst die Benzindämpfe über der Oelwanne werden wieder ins Ansaugrohr abgesogen. Nur einen ganz kleine Restmenge fliesst mit dem Altöl ab und wird später nach der Rückgewinnung nochmals verkauft.

Zitat:

Original geschrieben von urspeter


Im Ernst: Nahezu alles was du in den Tank einfüllst, kommt auch in den Brennraum. Selbst die Benzindämpfe über der Oelwanne werden wieder ins Ansaugrohr abgesogen. Nur einen ganz kleine Restmenge fliesst mit dem Altöl ab und wird später nach der Rückgewinnung nochmals verkauft.

Ich bezog mich ja auch in der Aussage auf den Kaltstart, warum da mehr Kraftstoff verbraucht wird und da spielt dieser Faktor auch eine Rolle.

Es ging ja die ganze Zeit um Standheizungen.

Ich habe noch ein Link für den TE gefunden:

http://www.spritmonitor.de/de/benzin_sparen_rico_klein.html

Zu dem Schaubild in spritmonitor:

Die Fahrwiderstandskurve des Meriva befindet sich relativ genau zwischen Golf und Vaneo.

Geht also beim Meriva eher in den Bereich "Schnellfahren ist teuer".

Hier ist noch eine Broschüre der sparsamen Schwaben zum Download:
http://www.ingoldingen.de/.../energiesparend_fahren_IM_BW.pdf

Die Graphiken sind sehr illustrativ!

Die Spartipps gehen u. T. über das hier scon geschriebene hinaus, lesenswert!

Ein Gutes Neues Jahr Euch allen

wünscht
wolfi

Richtig ausführlich ist auch das: http://sk-8.de/energie/eneBenzinsparenPkw.php

Zitat:

Original geschrieben von OpelWelt


Richtig ausführlich ist auch das: http://sk-8.de/energie/eneBenzinsparenPkw.php

Ist wirklich mal eine vollständige Darstellung aller Einflüsse auf den Verbrauch.

Der Aufwand an Zeit für das Lesen des etwas längeren Artikels ist eine gute Investition.

Erwähnt ist auch was viele beim niedertourigen Fahren oft vergessen: Der Motor sollte beim Beschleunigen getreten werden (75 - 90% Vollgas), um effizient zu sein.

@:
"Erwähnt ist auch was viele beim niedertourigen Fahren oft vergessen: Der Motor sollte beim Beschleunigen getreten werden (75 - 90% Vollgas), um effizient zu sein"

Saugbenziner ohne E-Gas: ja (bessere Füllung durch weniger Verluste durch die Drosselklappe)
Saugbenziner mit E-Gas (keine direkte Kontrolle der Drosselklappe): eher nicht.
Turbo-Diesel: nein (hat keine Drosselklappe und fast Vollgas bei niedrigen Drehzahlen erzeugt vor allem Ruß. "gut" für den DPF)

Gruß
navec

Zitat:

Original geschrieben von navec


@:
"Erwähnt ist auch was viele beim niedertourigen Fahren oft vergessen: Der Motor sollte beim Beschleunigen getreten werden (75 - 90% Vollgas), um effizient zu sein"

Saugbenziner ohne E-Gas: ja (bessere Füllung durch weniger Verluste durch die Drosselklappe)
Saugbenziner mit E-Gas (keine direkte Kontrolle der Drosselklappe): eher nicht.

Ob jetzt ohne oder mit E-Gas ist doch eigentlich egal. Weil das Steuergerät muss erkennen, dass du stark Beschleunigen willst. Wie weit das Steuergerät die Drosselklappe letzt endlich auf macht weiss so gut wie keiner, weil da mehre Faktoren ein Rolle spielen. Im Zweifel immer an die 90% Gasregel halten. Ein Leihe weiss vielleicht auch gar nicht, dass er E-Gas hat.

Von daher passt das schon so.

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