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73' Dodge Charger

Dodge Charger 1973-74
Themenstarteram 28. Juni 2017 um 23:53

Hallo liebe MotorTalk-Community,

wie ihr seht habe ich mich just in diesem Moment hier registriert um mich zu informieren und ein paar andere Meinungen zu hören. Wie ihr höchstwahrscheinlich am Titel bereits erkannt habt geht es um einen Dodge Charger mit dem Baujahr 1973. Ich werde versuchen meine Fragen so präzise wie es mir nur möglich ist zu stellen. Also übt bitte Nachsicht, falls die ein oder anderen Formulierung nicht im Fachterminus ist oder eine Frage aus eurer Perspektive komplett blödsinnig sein sollte. :)

Ausstattung

Ich habe mich jetzt schon eine Weile mit dem Auto und dem Model beschäftigt. Dabei stöbert man auch viel auf Händlerportalen etc. und mir fiel auf, dass in der Ausstattung zwei hauptsächliche Unterschiede gibt.

Mittelkonsole: Mit (Bild1) oder ohne

Anzeigen: Rund (Bild1) oder Rechteckig (Bild2)

Dabei bin ist mir aufgefallen, dass dies nicht an der Variante liegt. Sowohl die Standard als auch die SE Variante haben diese Merkmale. Ich persönlich finde die Kombination: mit Mittelkonsole und rechteckige Anzeige am besten. Nun die Frage:

Wäre es möglich, dass wenn man einen Charger mit runden Anzeigen hat diese Ausbauen und eine eckige einsetzen kann?

Ich nehme einfach mal an, dass wenn dann der Tausch der Anzeige und nicht der der Schaltung machbar ist.

Motor

Den Charger gibt es in small und big Block, von 316 bis 440cui wenn ich das richtig recherchiert habe. Gehen wir im Folgenden von einem Big Block 440cui aus. Würdet ihr es als ratsam erachten nicht nur einen Scoop auf die Motorhaube zu setzen, weil es gut aus sieht, sondern wirklich mit Ram-Air arbeiten? Bin mir nicht sicher, da ein solcher Eingriff nicht nur teurer an sich, sondern auch Folgekosten mit sich bringt.

Kauf

Ich habe mich bereits viel umgesehen und durch Forenbeiträge gelesen. Dabei bin ich mir nun ziemlich sicher, dass es am besten ist, wenn man das Auto aus den Staaten hierherholt, da die Autos häufig in einem besseren Zustand sind und dazu auch noch günstiger. Im Falle eines Kaufes würde sowieso mich ersteinmal persöhnlich zum Auto begeben. Ich bin mir aber unsicher über den Transport. Solche Containerschiffe kommen wohl entweder in Rotterdam oder Bremen an. Aber was kostet so ein Transport mit dem Schiff (habe irgendwo mal 600-800€ aufgeschnappt) und was ist wenn das Auto nicht am Meer, sondern irgendwo in Nebraska steht? Wäre dann ein Transport zum Hafen gleich mit sinnvoll?

Sonstiges

Was kostet eine Lackierung (schwarz) bei einem solchen Auto? Muss da auf etwas besonders geachtet werden? Ich habe bisher immer eine Preisspanne von 1500-3000€ gefunden

Was kostet so eine neue Polsterung von oben bis unten Leder weiß? Habe dazu nichts gefunden.

Viele, viele Fragen :confused: Ich hoffe ihr könnt mir ein paar von ihn beantworten. Ich bin über jede ernstgemeinte Antwort dankbar und werde so gut ich kann auf Fragen und Meinungen antworten.

Viele Grüße RowdyN

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@RowdyN schrieb am 28. Juni 2017 um 23:53:08 Uhr:

Ausstattung

Ich habe mich jetzt schon eine Weile mit dem Auto und dem Model beschäftigt. Dabei stöbert man auch viel auf Händlerportalen etc. und mir fiel auf, dass in der Ausstattung zwei hauptsächliche Unterschiede gibt.

Mittelkonsole: Mit (Bild1) oder ohne

Anzeigen: Rund (Bild1) oder Rechteckig (Bild2)

Dabei bin ist mir aufgefallen, dass dies nicht an der Variante liegt. Sowohl die Standard als auch die SE Variante haben diese Merkmale. Ich persönlich finde die Kombination: mit Mittelkonsole und rechteckige Anzeige am besten. Nun die Frage:

Wäre es möglich, dass wenn man einen Charger mit runden Anzeigen hat diese Ausbauen und eine eckige einsetzen kann?

Ich nehme einfach mal an, dass wenn dann der Tausch der Anzeige und nicht der der Schaltung machbar ist.

Wenns ab Werk beides so angeboten wurde geht vieles, ist nur die Frage ob du dir den Aufwand und die Kosten für den Umbau antun willst ;) Wenn du eh in den USA suchen willst, dann würde ich auch direkt einen suchen der den eigenen Vorstellungen entspricht. Warum das erstbeste Angebot nehmen wenn es nicht das ist was ich will?

Zitat:

Motor

Den Charger gibt es in small und big Block, von 316 bis 440cui wenn ich das richtig recherchiert habe. Gehen wir im Folgenden von einem Big Block 440cui aus. Würdet ihr es als ratsam erachten nicht nur einen Scoop auf die Motorhaube zu setzen, weil es gut aus sieht, sondern wirklich mit Ram-Air arbeiten? Bin mir nicht sicher, da ein solcher Eingriff nicht nur teurer an sich, sondern auch Folgekosten mit sich bringt.

Was versprichst du dir davon? Mehr Leistung? Dürfte mit den originalen Komponenten und einem ausgelutschtem Motor der 45 Jahre alt ist ziemlich schwierig werden. Optisch find ich persönlich sowas ja eher peinlich. Mich wundert es immer wieder das diese 80er Jahre Tuning Auswüchse überall ausgestorben sind, nur nicht in der deutschen US-Car Szene. Da werden 3 Meter Scoops, Extrem Breitbauten, Mattschwarz und Geländefelgen mit extrabreiten Schluffen bis heute abefeiert. Verstehen tue ich es nicht wirklich, aber jedem das seine ;)

Zitat:

Kauf

Ich habe mich bereits viel umgesehen und durch Forenbeiträge gelesen. Dabei bin ich mir nun ziemlich sicher, dass es am besten ist, wenn man das Auto aus den Staaten hierherholt, da die Autos häufig in einem besseren Zustand sind und dazu auch noch günstiger. Im Falle eines Kaufes würde sowieso mich ersteinmal persöhnlich zum Auto begeben. Ich bin mir aber unsicher über den Transport. Solche Containerschiffe kommen wohl entweder in Rotterdam oder Bremen an. Aber was kostet so ein Transport mit dem Schiff (habe irgendwo mal 600-800€ aufgeschnappt) und was ist wenn das Auto nicht am Meer, sondern irgendwo in Nebraska steht? Wäre dann ein Transport zum Hafen gleich mit sinnvoll?

Landtransport musst du auf jeden Fall organisieren wenn der Wagen nicht gerade um die Ecke des Ausfuhrhafens steht. Zu den Transportkosten:

Das ist immer schwierig pauschal zu sagen. Es kommt immer drauf an WIE der Transport vonstattengehen soll und vor allem WIE spendabel du beim Thema Frachtversicherung und Co bist ;) Dann kommen noch Zoll und Steuer dazu. Auch das ist wieder eine Wissenschaft für sich. Wenn du dich da nicht selbst einarbeiten willst würde ich dir dringend empfehlen dir eine kompetente Spedition zu suchen die Erfahrungen mit Fahrzeugimporten hat. Die können das alles für dich regeln und die können dir auch eine mehr oder weniger verbindliche Beispielrechnung aufmachen. Immer daran denken: Je teurer das Auto desto teurer wirds am Ende auch bis der Wagen tatsächlich in Deutschland ist ;)

Zitat:

Sonstiges

Was kostet eine Lackierung (schwarz) bei einem solchen Auto? Muss da auf etwas besonders geachtet werden? Ich habe bisher immer eine Preisspanne von 1500-3000€ gefunden

Was kostet so eine neue Polsterung von oben bis unten Leder weiß? Habe dazu nichts gefunden.

Ganz ehrlich? Lass es! Das Geld was eine vernünftige Lackierung kostet bezahlt hier in Deutschland kein Mensch. Ich würde nie auf die Idee kommen einen guten Originallack gegen ne schlechte Bling Bling Lackierung einzutauschen. Bei der von dir angepeilten Preisspanne macht dir ein Lackierer nichts anderes wie mal über die Karosserie drüberduschen. Das wird nie so gut wie vom Band, entsprechend scheiße sieht der Lack dann nach ein paar Jahren aus. Dazu kommt noch das der Charger noch Thermoplastlack haben dürfte. Das Zeug vernünftig runterzukriegen ist sehr schwierig und vor allem kostspielig wenn man es an die Lackierwerkstatt gibt. Einfach mal über den Thermoplastlack drüberzuduschen ist auch keine Lösung, zumindest keine die langfristig hält.

Zur Polsterung: Da musst du mal den Sattler deines Vertrauens fragen, aber rechne auch da mal mit mehreren Tausend Euro wenn due wirklich alles neu haben willst. Man muss ja noch bedenken das der ganze Kram zum sattlern erst einmal raus muss und auch das lässt sich der Sattler natürlich bezahlen.

Hier mal beispielhaft die Preise eins Sattlers (2 Minuten Google, by the way!):

Innenausstattung ( 2 Vordersitze plus Rückbank): 2000€

Dashboard: 250€

Türverkleidungen: ab 30€ pro Stück

Sonnenblende: ab 50€ pro Stück

Himmel: ab 120€

A-Säule: ab 20€

Summa Summarum bist du also MINIMUM locker 2600€ allein fürs Polstern los. Das sind jetzt natürlich nur Schätzpreise, was es wirklich kostet kann dir ein Sattler sagen wenn er das Auto vor sich hat. Erst dann weiß er genau wie viel Material er braucht und wie aufwändig das Ganze wird. Stell dich aber jetzt schon einmal drauf ein das die Nummer in der Realität wohl eher im Bereich 3000€ aufwärts anfängt ;)

Da ist jetzt natürlich noch nicht das Material berücksichtigt das du tatsächlich haben willst. Wenns natürlich ein hochwertiges Leder sein soll kostets auch entsprechend.

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Also meine bescheidene Meinung:

Punkt Ausstattung: Nicht wenige legen viel Wert auf Originalität, soll heißen, so wie er gebaut wurde soll er auch bleiben. Aber da es das Fahrzeug scheinbar in verschiedenen Varianten gebaut wurde, sollte H-Kennzeichen nicht gefährdet sein.

Punkt Motor: Wenn H-Kennzeichen gewünscht auf Originalität achten.

Punkt Kauf: Günstiger in den USA mag sein, aber du willst dir den Wagen scheinbar anschauen, also kommen deine Flugkosten sowie Unterbringung und Verpflegung hinzu. Allein damit sollte der Wagen schon teurer kommen also ein Kauf in EU. Es sei denn du kannst noch mit einen Urlaub, Firmenreise etc. verbinden.

Punkt Transport: In welchen Container willst du dein Auto stellen lassen? Ein Container mit zwei Autos, oder drei? Dann kommen noch Einfuhrkosten hinzu, die Spedition wird dir da bestimmt weiter helfen.

Punkt Lack und andere Arbeiten: Ist sehr stark Regional gebunden und von Anbieter zu Anbieter verschieden.

Vielleicht findet sich jemand der dir mehr Infos liefern kann.

Zitat:

@RowdyN schrieb am 28. Juni 2017 um 23:53:08 Uhr:

Ausstattung

Ich habe mich jetzt schon eine Weile mit dem Auto und dem Model beschäftigt. Dabei stöbert man auch viel auf Händlerportalen etc. und mir fiel auf, dass in der Ausstattung zwei hauptsächliche Unterschiede gibt.

Mittelkonsole: Mit (Bild1) oder ohne

Anzeigen: Rund (Bild1) oder Rechteckig (Bild2)

Dabei bin ist mir aufgefallen, dass dies nicht an der Variante liegt. Sowohl die Standard als auch die SE Variante haben diese Merkmale. Ich persönlich finde die Kombination: mit Mittelkonsole und rechteckige Anzeige am besten. Nun die Frage:

Wäre es möglich, dass wenn man einen Charger mit runden Anzeigen hat diese Ausbauen und eine eckige einsetzen kann?

Ich nehme einfach mal an, dass wenn dann der Tausch der Anzeige und nicht der der Schaltung machbar ist.

Wenns ab Werk beides so angeboten wurde geht vieles, ist nur die Frage ob du dir den Aufwand und die Kosten für den Umbau antun willst ;) Wenn du eh in den USA suchen willst, dann würde ich auch direkt einen suchen der den eigenen Vorstellungen entspricht. Warum das erstbeste Angebot nehmen wenn es nicht das ist was ich will?

Zitat:

Motor

Den Charger gibt es in small und big Block, von 316 bis 440cui wenn ich das richtig recherchiert habe. Gehen wir im Folgenden von einem Big Block 440cui aus. Würdet ihr es als ratsam erachten nicht nur einen Scoop auf die Motorhaube zu setzen, weil es gut aus sieht, sondern wirklich mit Ram-Air arbeiten? Bin mir nicht sicher, da ein solcher Eingriff nicht nur teurer an sich, sondern auch Folgekosten mit sich bringt.

Was versprichst du dir davon? Mehr Leistung? Dürfte mit den originalen Komponenten und einem ausgelutschtem Motor der 45 Jahre alt ist ziemlich schwierig werden. Optisch find ich persönlich sowas ja eher peinlich. Mich wundert es immer wieder das diese 80er Jahre Tuning Auswüchse überall ausgestorben sind, nur nicht in der deutschen US-Car Szene. Da werden 3 Meter Scoops, Extrem Breitbauten, Mattschwarz und Geländefelgen mit extrabreiten Schluffen bis heute abefeiert. Verstehen tue ich es nicht wirklich, aber jedem das seine ;)

Zitat:

Kauf

Ich habe mich bereits viel umgesehen und durch Forenbeiträge gelesen. Dabei bin ich mir nun ziemlich sicher, dass es am besten ist, wenn man das Auto aus den Staaten hierherholt, da die Autos häufig in einem besseren Zustand sind und dazu auch noch günstiger. Im Falle eines Kaufes würde sowieso mich ersteinmal persöhnlich zum Auto begeben. Ich bin mir aber unsicher über den Transport. Solche Containerschiffe kommen wohl entweder in Rotterdam oder Bremen an. Aber was kostet so ein Transport mit dem Schiff (habe irgendwo mal 600-800€ aufgeschnappt) und was ist wenn das Auto nicht am Meer, sondern irgendwo in Nebraska steht? Wäre dann ein Transport zum Hafen gleich mit sinnvoll?

Landtransport musst du auf jeden Fall organisieren wenn der Wagen nicht gerade um die Ecke des Ausfuhrhafens steht. Zu den Transportkosten:

Das ist immer schwierig pauschal zu sagen. Es kommt immer drauf an WIE der Transport vonstattengehen soll und vor allem WIE spendabel du beim Thema Frachtversicherung und Co bist ;) Dann kommen noch Zoll und Steuer dazu. Auch das ist wieder eine Wissenschaft für sich. Wenn du dich da nicht selbst einarbeiten willst würde ich dir dringend empfehlen dir eine kompetente Spedition zu suchen die Erfahrungen mit Fahrzeugimporten hat. Die können das alles für dich regeln und die können dir auch eine mehr oder weniger verbindliche Beispielrechnung aufmachen. Immer daran denken: Je teurer das Auto desto teurer wirds am Ende auch bis der Wagen tatsächlich in Deutschland ist ;)

Zitat:

Sonstiges

Was kostet eine Lackierung (schwarz) bei einem solchen Auto? Muss da auf etwas besonders geachtet werden? Ich habe bisher immer eine Preisspanne von 1500-3000€ gefunden

Was kostet so eine neue Polsterung von oben bis unten Leder weiß? Habe dazu nichts gefunden.

Ganz ehrlich? Lass es! Das Geld was eine vernünftige Lackierung kostet bezahlt hier in Deutschland kein Mensch. Ich würde nie auf die Idee kommen einen guten Originallack gegen ne schlechte Bling Bling Lackierung einzutauschen. Bei der von dir angepeilten Preisspanne macht dir ein Lackierer nichts anderes wie mal über die Karosserie drüberduschen. Das wird nie so gut wie vom Band, entsprechend scheiße sieht der Lack dann nach ein paar Jahren aus. Dazu kommt noch das der Charger noch Thermoplastlack haben dürfte. Das Zeug vernünftig runterzukriegen ist sehr schwierig und vor allem kostspielig wenn man es an die Lackierwerkstatt gibt. Einfach mal über den Thermoplastlack drüberzuduschen ist auch keine Lösung, zumindest keine die langfristig hält.

Zur Polsterung: Da musst du mal den Sattler deines Vertrauens fragen, aber rechne auch da mal mit mehreren Tausend Euro wenn due wirklich alles neu haben willst. Man muss ja noch bedenken das der ganze Kram zum sattlern erst einmal raus muss und auch das lässt sich der Sattler natürlich bezahlen.

Hier mal beispielhaft die Preise eins Sattlers (2 Minuten Google, by the way!):

Innenausstattung ( 2 Vordersitze plus Rückbank): 2000€

Dashboard: 250€

Türverkleidungen: ab 30€ pro Stück

Sonnenblende: ab 50€ pro Stück

Himmel: ab 120€

A-Säule: ab 20€

Summa Summarum bist du also MINIMUM locker 2600€ allein fürs Polstern los. Das sind jetzt natürlich nur Schätzpreise, was es wirklich kostet kann dir ein Sattler sagen wenn er das Auto vor sich hat. Erst dann weiß er genau wie viel Material er braucht und wie aufwändig das Ganze wird. Stell dich aber jetzt schon einmal drauf ein das die Nummer in der Realität wohl eher im Bereich 3000€ aufwärts anfängt ;)

Da ist jetzt natürlich noch nicht das Material berücksichtigt das du tatsächlich haben willst. Wenns natürlich ein hochwertiges Leder sein soll kostets auch entsprechend.

Dynamix, kein Thermoplastlack bei MOPAR und Ford. Nur GM und ein paar Briten haben sich das angetan. ;)

Echt jetzt? Dachte immer das hatten alle Amerikaner in den 60ern und 70ern so gehabt.

Landtransport ganz grob: $1 per mile (kann auch mal günstiger sein)

Seetransport B-Body ab LA bis Rotterdam ganz grob zwischen $1250 und $1700 je nach Beladung des Containers. Ostküste ist ca $200 - $300 günstiger.

Teures Auto: 2er Beladung. Günstiges Restaurieurungsobjekt: 3er Beladung

Ca 500,- Euro in Holland an Gebühren.

Da ein Blindkauf vor Allem beim ersten Mal bös daneben gehen kann, kämen noch ein paar $ für nen guten Scout dazu, der Dich vor üblem Schrott bewahrt.

Hier sollte jemand gewählt werden, der entsprechende Referenzen in Deutschland vorzuweisen hat.

Wenn es Dein erstes Auto ist und Du Originalität magst:

Kauf ein Gutes, an dem Du nicht viel ändern bzw schrauben mußt.

Kalkuliere zum Kaufpreis lockere 25-30% für Reparaturen, Tüv usw hinzu (lieber ein paar Euro mehr als am Ende zu wenig Geld für die Fertigstellung zu haben).

Im Normalfall sind die Bremsen, Fahrwerk, Lenkung und die Reifen fällig.

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel ;-)

Wenn Du an der Kiste rumbasteln bzw sie umbauen willst:

Kauf irgend nen Hobel und lass die guten Autos weiterleben ;-)

Wenn es um originale Ausstattungen und Optionen geht kannst du hier alles nachlesen:

http://www.hamtramck-historical.com/.../...DealershipDataBook-06.shtml

Hier gibt es passende Teile für die Innenausstattung:

http://www.legendaryautointeriors.com/

Zitat:

@deni196496 schrieb am 29. Juni 2017 um 10:45:34 Uhr:

Dynamix, kein Thermoplastlack bei MOPAR und Ford. Nur GM und ein paar Briten haben sich das angetan. ;)

Das wäre mir neu, dass Mopars keinen Thermoplastlack hatten

Zitat:

@D.W. schrieb am 29. Juni 2017 um 11:59:54 Uhr:

Zitat:

@deni196496 schrieb am 29. Juni 2017 um 10:45:34 Uhr:

Dynamix, kein Thermoplastlack bei MOPAR und Ford. Nur GM und ein paar Briten haben sich das angetan. ;)

Das wäre mir neu, dass Mopars keinen Thermoplastlack hatten

x 2

Ich zitiere an dieser Stelle mal Spechti:

Zitat:

Ich möchte an dieser Stelle zum Thema mein Wissen hinzufügen, das als Erfahrung mit US-Autolacken bis ins Jahr 1983 zurückreicht. Insbesondere, da in verschiedenen Threads einige Thesen aufgestellt wurden, die nur teilweise richtig sind. Möglicherweise kann ich da etwas aufhellendes beitragen.

 

Die amerikanische Autoindustrie verwendet seit den 40er Jahren sogenannte thermoplastische Lacke. Diese lösten die bis dahin üblichen Nitrolacke ab, die zwar leicht zu spritzen waren und schnell trockneten, aber wegen ihrer niedrigen Schichtstärken in vielen Schichten aufgetragen werden mußten und erst nach dem Lackaufbau aufwendig poliert werden mußten. Der neue thermoplastische Autolack verband mehrere positive Eigenschaften des Nitrolacks (leichte Verarbeitbarkeit und schnelle Trocknung) mit denen moderner Kunstharzfarben. Auch die Tatsache, daß Thermoplastlack nur eine Komponente hat, ermöglichte relativ einfache Lackieranlagen in den Autofabriken (keine 2k-Mischanlagen). Die relativ schlechte Lösemittelbeständigkeit ermöglichte auch eine verhältnismäßig einfache Reinigung und Farbumstellung der Lackiergeräte.

 

Eine interessante Eigenschaft des Thermoplastlackes ist sein eigentümlicher "Speckschwartenglanz" nach dem Trocknen. An dieser Stelle kommen seine thermoplastischen Eigenschaften zum Tragen. Um das endgültige Auspolieren des Lackes in den Autofabriken zu vermeiden, wurden die Autos nach dem Lackieren durch einen Hitzetunnel mit hunderten von Heizöfen geschoben. Durch die Hitze wurde der Lack wieder dickflüssig und bekam durch dieses "Anschmelzen" seinen endgültigen Oberflächenzustand, der nach dem Abkühlen erhalten blieb. Aus dieser Eigenschaft bezieht der Lack auch seine Bezeichnung "thermoplastisch", also "durch Wärme verformbar".

 

Vorteil dieses Verfahrens ist das leichte spätere Ausbessern etwaiger Schadstellen, die einfach mit dem passenden Farbton nachlackiert werden können und dann nachträglich der Farbübergang per Wärmebehandlung einer Heizsonne oder dem Poliervorgang hergestellt wird. Wer einmal mit Thermoplastlack ein Fahrzeug selber lackiert oder ausgebessert hat, wird berechtigterweise die Frage stellen, warum es überhaupt andere Autolacke gibt, weil dieser sich in der Regel hervorragend verarbeiten läßt. Die Antwort darauf ist die Aufzählung der Nachteile, die Thermoplastlack hat.

 

Diese Nachteile sind: Schlechte Beständigkeit gegen Lösungsmittel, schlechte Beständigkeit gegen UV-Einstrahlung (Lackalterung), Hoher Lösemittelanteil bei der Verarbeitung (gesundheitsschädlich), hoher Aromatenanteil (Benzol), schlechte Verträglichkeit mit anderen Lacksorten, schlechte Schleifbarkeit, da die Wärme der Schleifmaschine den zu schleifenden Lack in einen klebrigen Brei verwandelt...

Acrylic Lacquer nur bei GM.

Acrylic Enamel bei Ford und Chrysler.

Themenstarteram 29. Juni 2017 um 16:22

Vielen Dank für die vielen Antworten von euch. Ich denke ich habe dadurch ein recht gutes Bild über den Kauf, Umbau etc. erhalten. Ich glaube auch, dass es besser ist den Originallack darauf zu lassen. Mein Problem wird wahrscheinlich sein diese Kombination aus 440cui, Mittelkonsole, rechteckige Anzeige, weiße Polster und schwarzen Lack zu finden :rolleyes:

Schlussendlich werde ich dann sowieso auf irgendetwas verzichten müssen, bzw. das Geld für die Sitze oder Lackierung in die Hand nehmen.

Zitat:

Da werden 3 Meter Scoops, Extrem Breitbauten, Mattschwarz und Geländefelgen mit extrabreiten Schluffen bis heute abgefeiert. Verstehen tue ich es nicht wirklich, aber jedem das seine

Ich bin mir da auch noch nicht so ganz sicher :) Das würde ich dann erst entscheiden, wenn das Auto dann in der Werkstatt steht.

Der angesprochene Zoll. Was ist da einzuplanen einzuplanen?

Nochmals vielen Dank für eure Antworten. Wenn sich da demnächst was tun sollte werde ich berichten ;)

Viele Grüße RowdyN

In Holland: 6% MwSt auf Kaufpreis + Transportkosten (gilt für Oldtimer ab 30 Jahren)

In Deutschland: Das hängt von der Willkür der Zollbeamten ab........ schlechter Zustand, Umbauten usw sind da nicht so gern gesehen.

Also klare Empfehlung für Holland.

Themenstarteram 29. Juni 2017 um 17:04

Zitat:

In Holland: 6% MwSt auf Kaufpreis + Transportkosten (gilt für Oldtimer ab 30 Jahren)

Also als Beispiel: Der Wagen kostet 100$, Transport 50$

Dann zahlt man +- 56$ Zoll

Oder hab ich das falsch verstanden?

Lg

100$ Auto, 50$ Transport = 150$ = Bemessungsgrundlage für den Zoll. Heißt: Auf die 150 $ kämen 9$ für den Zoll falls der über Holland reingeht. Auf die 159$ kämen dann noch einmal 19% Märchensteuer.

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