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560SL aus den USA welche Änderungsarbeiten für TÜV und dt. Zulassung

Mercedes SL R107
Themenstarteram 28. April 2013 um 11:00

560SL aus den USA welche Änderungsarbeiten müssten für Abnahme beim deutschen TÜV gemacht werden?

Ich habe selbständig in Eigenregie einen 560SL aus den USA importiert. In Bremen abgeholt steht das Auto jetzt in meiner Garage. Nun meine Frage:

Es geht mir hauptsächlich darum, welche Änderungsarbeiten ich an dem Fahrzeug vorhnehmen muß um über den TÜV eine Zulassung für den deutschen Straßenverkehr zu erhalten. Die Stoßstangen "Bumper" und die 3´te Bremsleuchte auf dem Kofferraumdeckel wollte ich im originalen US- Auslieferungszustand so belassen.

Mir ist nur folgendes bekannt, dass ich die Frontscheinwerfer auf EU- Standard umrüsten müsste. Ob hier nur ein EU- Umrüstsatz z. B. von Fa. SLS/ Barsbüttel ausreichend ist weiß ich nicht. Ob ich dann trotz des EU- Umrüstkids die Steckverbindungen der US- Version benutzen kann, oder eine Umbelegung vornehmen muß weiß ich ebenfalls nicht. Bei der US- Version blinks es ja nur in den Stoßstangen, der "eigentliche Blinker der EU- Version" ist in der US- Ausführung als Dauerstandlicht, im Stand bei eingeschalteter Beleuchtung und währender Fahrt vorgesehen, wird hier nur um- bzw. abgesteckt? Wie sieht es an den hinteren Rückleuchten aus, so wie mir bekannt hat die US- Ausführung keine Nebelschlußleuchte, müßte ich hier nur ein Kabel anstecken (welches schon ausliegt) oder müßte ich vom Innenraum vom Kombilichtschalter ein neues Kabel nach hinten einziehen?

Das mit den Front- und Rückleuchten ist das was mir bekannt ist, was müßte sonst noch umgerüstet werden um eine Zulassung über den TÜV bei der deutschen Zulasslungsbehörde für den deutschen Straßenverkehr zu bekommen. Für den TÜV und die Zulassungsstelle habe ich eine Zollbescheinigung und den US- Title (Eigentumsnachweis entspricht ja dem dt. KFZ- Brief?!). Benötige ich von Daimler- Benz noch eine COC- Bescheinigung? Im Zuge eines Motorradimports hatte ich für diese COC- Bescheinigung letztlich an den Motorradhersteller € 120,00 bezahlen müssen (vor 6 Jahren hatte ich gerade mal nur € 25,00 bezahlt), das Geld wollte ich mir natürlich sparen.

Im Grunde genommen ist mir nur bekannt, dass an Front- und Rückscheinwerfer Umrüstarbeiten vorgenommen werden müssen, aber WAS genau und WIE ich die Arbeiten vornehmen müßte ist mir nicht bekannt.

Da ich handwerklich recht begabt bin, wollte ich die Umrüstarbeiten in Eigenregie vornehmen, aus diesem Grunde bin ich auf Euere Hilfe angewiesen, vor allen Dingen welche Unterlagen müßte ich mir für den TÜV und der dt. Zulassungsbehörde zusätzlich zur Zollbescheinigung und US- Title noch besorgen (COC- Bescheinigung?).

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen, auch wenn ich meine Fragen vielleicht etwas holperig formuliert haben sollte.

Für Eurer Hilfe danke ich "STERN GROSSER WAGEN" vorab ganz besonders!

 

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11 Antworten

Geh den pragmatischen Weg.

Ruf den TÜV in deiner Nähe an, schildere ihm das Auto, und frage ihn ganz gezielt nach den Papieren, die er haben will, sowie dazu, welche Umrüstungen er sehen will.

Ist meine Erfahrung, und funktioniert am besten. Nachdem die TÜV-Prüfstellen solche Kriterien durchaus unterschiedlich handhaben (es kommt tatsächlich auf den jeweiligen Prüfer an), solltest du dich auch an die Person/Stelle wenden, von der du die Dokumente brauchst.

Viel Glück, ist alles halb so wild .... ;)

Gruß

Dietmar

Themenstarteram 1. Mai 2013 um 12:46

Hallo Dietmar,

vielen Dank für Deinen Tipp, den ich auch bereits befolgt habe!

Leider habe ich erfahren müssen, dass der TÜV und die Zulassungsstelle zweilerlei Anlaufstellen sind die ich in Angriff nehmen muß. Der TÜV- Mann sagt, wichtig für ihn sei das was die Zulassungsstelle verlangt.

Bei der Zulassungsstelle wird neben dem Title und der Zollunbedenklichkeitsbescheinigung eine Bescheinigung verlangt, aus der u.a. auch die Stand- und Fahrgeräusche hervorgehen, diese Angaben stehen leider auch nicht in der Datenkarte! Ich habe mich informiert, dass Daimler- Benz eine Herstellerbescheinigung für mein Fahrzeug ausstellen würde, die Kosten hierfür müßte man mit um € 200,00 kalkulieren.

Frage 1: Gibt es denn auch eine andere Möglichkeit an diese für den TÜV und der Zulassungsstelle wichtigen Daten zu gelangen? Denn € 200,00 nur für ein Blatt Papier könnte ich mir ja sparen.

Denn normalerweise ist es doch so, dass beim TÜV die Herstellerangaben u.a. zu Abgasverhalten sowie Stand- und Fahrgeräusche des Fahrzeugs hinterlegt sind, aber auch für den 560SL?

Meine zweite Frage bezieht sich auf die Umbauarbeiten!

Frage 2: Wer kann mir hierzu etwas sagen, welche Umbauarbeiten müßte ich an dem Fahrzeug vornehmen? Wie ich erfahren habe, hatte die US- Version keine Lichthupe, denn falls diese Einrichtung am Auto vom TÜV verlangt wird, wie verhält es sich damit?

Es wäre schön nähere Informationen zu den noch offenen Fragen von Euch zu erhalten!

Danke vorab und viele Grüße von "Stern Grosser Wagen"

Okay, da bist du ja dann schon ein paar Schritte weiter :-)

zu 1)

Du brauchst für dein Auto entweder eine Hersteller-Bescheinigung (MB verlangt dafür um die 200 €), oder du wendest dich an Herrn Gerst, DEM TÜV-Fachmann in Sachen Oldtimer:

Matthias Gerst

TÜV SÜD Auto Service GmbH

Niederlassung Heilbronn

Salzstraße 133

D-74076 HEILBRONN

Tel. 07131-1576-77

Fax 07131-1576-78

mobil 0171-8601979

matthias.gerst@tuev-sued.de

Ruf ihn an oder sende ihm ne Mail, und bitte um ein Datenblatt (nicht eine Datenkarte, das ist was anderes!) für dein Auto. Normalerweise müßte die Fgst-Nr. dazu genügen, weiß ich aber nicht mehr genau, frag einfach nach. Mit diesem Datenblatt gibts dann normalerweise auch keine Probleme mehr bei deinem hiesigen TÜV bzw. der Zul.-Stelle.

zu 2)

Ich habe einen 350 SL 4.5 aus 1971, der hat auch keine Lichthupe, allerdings auch nie gehabt. Wie es bei deinem Auto ausschaut, könntest du ja auch bei Herrn Gerst erfragen. Vielleicht gibts da ja Ausnahmeregelungen in der StVZO für Importfahrzeuge.

Also, viel Glück.

Gruß

Dietmar

Hallo "Stern grosser Wagen"

Betreffend Beleuchtungsvorschriften kann versuch ichs mal kurz zu erklären - in D wird's kaum anders sein.

Der Wagen muss den üblichen Beleuchtungsvorschriften entsprechen - deshalb musst Du folgendes umbauen:

Fangen wir bei den "driving lights" also den Standlichtern an:

Die vorderen unter der Stosstange dürfen nicht permanent leuchten - funktionieren bei mir als Blinker - es ist eine 2-Faden Glühbirne verbaut - also einen Pol der Birne abkleben oder Kabel abklemmen.

Die vorderen äusseren orangen Standlichter sind bei mir ebenfalls nur als Blinker umgebaut.

Die hinteren seitlichen roten Standlichter der Heckleuchten werden von der MFK und ich denke auch von Tüv nicht bemängelt - Nebelleuchte gabs beim 560 SL nie - deshalb brauchts auch keine - war glaube ich erst ab 1990 Pflicht.

Die "Sealed-Beam" Einsätze der Hauptscheinerfer müssen zwingend gewechselt werden - ich persönlich habe Einsätze von Cibié-Valeo verbaut, kommen den Originalscheinwerfern in puncto Bauart am nächsten (Glas nicht vorstehend sowie "bombiert"). Bei mir sieht so aus: Aussen H4 mit Standlicht - Innen H1 - alle 4 Einsätze funktionieren bei mir als "Lichthupe". Der Umbau auf die Europäischen Beleuchtungsvorschriften ist mittels der Lampeneinsätze keine Hexerei. Bei den äusseren Einsätzen mit Standlicht muss der Lampenträger noch ein wenig angepasst werden (Blech ausscheiden damit er Einsatz mit Standlicht problemlos verbaut werden kann).

Gruss Beni

 

Mercedes-560-sl-011

Hi STERNGROSSERWAGEN,

dein thread vom april kam mir wie gerufen. bin soeben motortalk-"mitglied" geworden - warum ? weil ich vor wenigen stunden einen 560er über ebay ersteigert hab, drei-zwei-eins-meins, hui ! und jetzt hab ich natürlich ne schlaflose nacht, und drum such ich grad die foren ab nach erfahrungsträgern wie dir, drum wärs super nett, wenn du mir ein paar zeilen schreiben könntest, wie der import und die zulassung letzten endes gelaufen sind.

habe mein schätzchen in new york stehen, und von dort aus soll es am ende zu mir nach münchen finden.

hast du einen spediteur, den du weiterempfehlen kannst ?

und welche "umbauten" hat dir die zulassungsstelle letztlich abverlangt ? werde morgen früh gleich auch mein münchner landratsamt anrufen, um vorzufühlen...

viele grüße

markus

Gibt's schon Neuigkeiten von den Fragestellern, evtl. kurzen Erfahrungsbericht ?

wär doch sicher ganz interessant für die Mitleser, die ähnliches vorhaben ...

Gruß

Dietmar

Hallo,

 

gab es hierzu weitere Infos bzw. Erfahrungswerte?

Klar, ist eigentlich normales Prozedere...

Beleuchtung muss umgerüstet werden, idr. die Bereifung die nicht den EU Standards entspricht, Typenschild in Englisch wird idr. akzeptiert und dann brauchts n Datenblatt vom Hersteller / TÜV / TÜV Süd Datenblattservice und dann muss man noch Mängelfrei die 21er Abnahme schaffen.

Straßenverkehrsamt schreibt dass blos noch ab und verlangt neben der 21er Abnahme hier den US Title und die Zollbescheinigung, das wars.

Hallo, wie ist das Thema mit dem Fahrzeug- Datenblatt ausgegangen?

Ich habe auch vor kurzem ein SL560 aus USA importiert und stehe vor der gleichen Herausforderung. Evtl kann mir jemand eine Kopie davon senden - ich habe gehört, dass es bereits ausreichen würde.

Danke

Gruß

Zitat:

Hallo, wie ist das Thema mit dem Fahrzeug- Datenblatt ausgegangen?

Ich habe auch vor kurzem ein SL560 aus USA importiert und stehe vor der gleichen Herausforderung. Evtl kann mir jemand eine Kopie davon senden - ich habe gehört, dass es bereits ausreichen würde.

Danke

Gruß

Hab’s beim TÜV Süd Datenblattservice besorgt. Kopie reicht nicht, da die Fahrgestellnummer mit deiner übereinstimmen muss. Und aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: die paar Kröten für das Datenblatt sind wahrlich das geringste Übel bei Import und Umrüstung.

ok. danke. Werde mich mit TÜV Süd in Verbindung setzen..

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