50ccm Roller und Zustelltätigkeit
Guten Abend,
welcher 50ccm Roller ist für eine Tätigkeit als Zusteller von Abo-Zeitungen am ehesten geeignet? Das allnächtlich zu transportierende Gewicht liegt derzeit bei maximal ca. 140 kg, und ein Pkw scheidet aufgrund der Anschaffungs- und Folgekosten aus. Da der Job auf Stückpreisbasis durchgeführt wird, führt auch nur eine motorisierte Unterstützung zu höheren Einnahmen; das bisherige Bewältigen per Fahrrad ist ausgereizt, da geht nix mehr. Der Untergrund der Gesamtstrecke von ca. 27km schwankt von Asphalt bis leichte Schüttelpiste. (Vom Arbeitgeber wird kein Fahrzeug gestellt).
Welche Roller kämen evtl. für beständig Stop&Go und Ganzjahreseinsatz bei jedem Wetter in Frage?
Schönen Abend
Wauhoo
Beste Antwort im Thema
Aha, einer der "VIP Kunden", die sich die Zeitung von unterbezahlten armen Kerlen an die Tür bringen lassen und sich dann über die Anwesenheit des Boten echauffieren.
Die Müllabfuhr kann auch gleich ihre V8 Dieselboliden mit 15l Hubraum vor dem Ort parken und die ganzen Tonnen rausschieben.
1606 Antworten
Hallo Wauhoo,
nach oben gelesenen Zeilen kann ich nur sagen: Respekt zu den Leistungen. Ich habe ja nun auch Jahrelange Erfahrung mit dem fahren bei jeder Witterung. Früher weil ein zweiter Wagen nicht in Frage kam, heute weil ich die auf Grund der Gegebenheiten den Roller als praktischer ansehe.
Im Rahmen der Möglichkeiten versuche ich dir ja bei der Auswahl von Fahrzeug, Technik und Ausrüstung zu helfen, wo bei ich mich an die 50ccm Klasse orientiere. Alles andere würde wegen Betriebskosten etc in deinem Beruf unsinnig. Gut 9 Monate ist ein Fahren mit Roller ohne Probleme möglich, da werden 3 Monate auch zu schaffen sein. Und das kenne ich, auch wenn meine Strecke mit deiner Arbeitsstrecke kaum zu vergleichen ist.
Kleidungs- und Material mäßig wirst du aber noch gut aufrüsten können. Kälteschutzkleidung z.B. Schlußverkauf kaufen. Dann werden die Dinge auch bezahlbar. Roller mit Fremdstromsteckdose nachrüsten und später an die Dauerladestation klemmen. Bei den Reifen hast du ja schon deine Marke gefunden. Weitere Teile wirst du aus der Erfahrung finden und nicht durch Kommentare irgendwelcher Schönwetterfahrer die den Hobel beim ersten Regentropfen stehen lassen.
PS:
Zitat:
Nasenschutz hat der Probiker-Helm nicht, (Jethelm), der würde aber u. U. auch mit der Brille kollidieren.
Ich bin auch Brillenträger!
Hallo Joggi-2,
Zitat:
Original geschrieben von Joggi-2
Kleidungs- und Material mäßig wirst du aber noch gut aufrüsten können. Kälteschutzkleidung z.B. Schlußverkauf kaufen.
Kälteschutzkleidung nutze ich ja bereits, (also richtige Arbeitskleidung gemäß Euronorm), nur geht die bloß bis -20°C, was für's Fahrrad ausreichend war, für den Roller bei gefahrenen höheren Geschwindigkeiten nicht mehr genügt. Direkte Gefrierhauskleidung, die bis ca. -50°C funzt, ist schon in Planung; nein, die gibt's nicht im Schlußverkauf.
Auch mit den Handschuhen werd' ich noch was basteln dürfen, damit an die vorhandenen Handschuhe richtige Stulpen 'rankommen, die den Namen auch verdienen, denn unter die vorhandenen Stulpen komm' ich mit der dicken Kleidung gar nicht drunter.
Die Handschuhe werden dann direkt an den Griffen angebracht, evtl. mittels einiger Gummibänder.
Die Variante mit diesen festmontierten Umschnallteilen hatte ich mir auch beschafft, nur hat es bei dem einen schon die Nähte aufgedröselt; sind also derzeit nicht nutzbar.
ciao
Wauhoo
Update:
Der Kilometerstand beträgt nun ca. 13.300 km, und gestern früh sprang der Roller nicht mehr an, so daß ich den größten Teil meiner Touren schlicht abgelaufen bin, (Zeitaufwand ca. 6 Stunden), und die letzte meiner eigenen Touren heute zur Mittagszeit erledigt habe, da kurz zuvor der Roller wieder einsatzbereit geworden ist.
Es wurde am Samstag eine neue Zündkerze beschafft, die letztlich aber nicht des Rätsels Lösung war, doch schaden konnte sie ja auch nicht, so daß jetzt jedenfalls eine neue Kerze montiert ist. Der Grund für den Ausfall war der Zündkerzenstecker bzw. die Verbindungsstelle zwischen Zündkerzenkabel und Zündkerzenstecker, die wohl wegen Korrosion nicht mehr genug Strom durchließ. Eine Kürzung des Zündkerzenkabels brachte hier effektiv Abhilfe. (Hatte Bastelunterstützung durch einen gelernten Monteur).
Desweitern wurde aber auch festgestellt, und das ist dann ein Fall für die nächste offizielle Wartung, daß der bis dato nie benutzte Kickstarter nicht funktioniert, (er geht u.a. nicht von selber in seine Ausgangstellung), und auch die Verbindung zwischen Anlasser und Motor zeitweise aussetzt, d.h. der Anlasser dreht zeitweise durch und greift nicht.
Alle bisher schon einmal reparierten Teile halten bis jetzt.
Zur Lage der Zündkerze muß man anmerken, daß der Zugang zu dieser miserabel gestaltet und diese Stelle eigentlich nicht wirklich vor Spritzwasser vom Boden aus geschützt ist.
Update:
KM-Stand ca. 13.550 km;
Bisheriger Verschleiß:
1 Satz Reifen;
es rollt derzeit Reifensatz 2, wovon aber 1 Reifen demnächst erneuert wird; Wechsel war bei ca. 8.000 km;
3 Antriebsriemen;
dav. 2 originale Riemen und bereits 1 kevlarverstärkter Malossi-Antriebsriemen;
es werkelt nunmehr der 4. Riemen bzw. der 2. von Malossi;
Die Originalriemen haben jeder ca. 4.400 km gehalten, der Malossi immerhin 200 km mehr. Im Gegensatz zum Originalriemen wäre der von Malossi zwar nicht gerissen, doch hätte es ihn längs halbiert, da irgendetwas beständig scheuerte und schon ca. 1mm ausgefräst war. Und nur deswegen wurde er bereits ausgetauscht.
2 Satz Bremsbeläge der vorderen Scheibenbremse;
1 Tachoantrieb;
1 Bremsleitung;
1 Tankgeber;
mindestens 4 Satz Variomatikrollen;
1 Tachowelle;
1 Sicherungssplint für Hauptständer;
1 Simmering;
1 Biluxbirne;
3 Zündkerzen; die letzte dav. hat etwa 3.500 km gehalten;
Bereits absehbar sind:
der Ersatz eines Teiles vom Anlasser, was niemals kaputtgeht;
der Ersatz der Bremsbeläge der Trommelbremse;
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Da du extreme Kurzstrecken fährst ist einiges normal wie z.b.:
Variorollen, Riemen, ZK, Anlasser und Bremsbeläge.
Schwere Beladung, dauerndes Beschleunigen und Abbremsen hat seinen Preis, ist übrigens bei einem PKW genauso.
Bei der ZK sollte man mal schauen ob nicht eine mit einem anderen Wärmewert bessere Ergebnisse liefert. Eine ZK braucht einen niedrigen Wärmewert für Kurzstrecke oder hohen für Langstrecke.
Früher hatte ich an meiner DKW eine 145 für Kurzstrecke, 175 Mittelstrecke und 220 für Langstrecke.
Alles andere ist eher untypisch aber kann sicherlich mal passieren.
Wenn der Riemen an einer bestimmten Stelle scheurt sollte die Werkstatt aber in der Lage sein den Fehler zu lokalisieren und zu beheben.
Mein Kisbee hatte ab Werk 5 Gramm Variorollen die bei meinem auch am besten Harmonieren.
Zitat:
Original geschrieben von Wauhoo
Update:KM-Stand ca. 13.550 km;
Bisheriger Verschleiß:
mindestens 4 Satz Variomatikrollen;
Hast Du schon mal drüber nachgedacht, Dr Pulleys einzusetzen, die sollen ja erheblich länger halten?
Übrigens: Respekt vor Deiner Leistung, was den Job angeht und auch wie genau Du Buch führst!
Zitat:
Original geschrieben von joksy
Hast Du schon mal drüber nachgedacht, Dr Pulleys einzusetzen, die sollen ja erheblich länger halten?Zitat:
Original geschrieben von Wauhoo
Update:KM-Stand ca. 13.550 km;
Bisheriger Verschleiß:
mindestens 4 Satz Variomatikrollen;Übrigens: Respekt vor Deiner Leistung, was den Job angeht und auch wie genau Du Buch führst!
Jouh!!
Seine Aufzeichnungen, besonders die der anfallenden Reparaturen sind für alle sehr interessant um Vergleiche zum eigenen Roller, oder auch andere Roller zu stellen !!!
wölfchen 😉
Hallo kbw
Zitat:
Jouh!!
Seine Aufzeichnungen, besonders die der anfallenden Reparaturen sind für alle sehr interessant um Vergleiche zum eigenen Roller, oder auch andere Roller zu stellen !!!
Schlecht zu vergleichen. Andere Roller stehen sich kaputt oder werden kaputt geschraubt. Wauhoo mutet den Roller mehr zu als mach anderer in zig Jahren leisten muß.
Ich fahre auch bei fast jeden Wetter. Aber bei Streusalz und Schnee ist Schluß. Wauhoo ist da noch unterwegs. Das bei -20 Grad Teile versagen die bei einem vom Schüler genutzten Roller noch funktionieren ist da logischer. Immerhin sind die meisten Plaste Raketen für nicht mehr als 2 Jahre Lebensdauer ausgelegt. Dann hat Junior Führerschein und der Roller steht im Keller.
Vergleiche mit einen täglich bis an die Grenze genutzten Roller sind da nicht Möglich. Selbst meine 2500 km Touren sind kein Vergleich weil ich auch nur bei Sommertagen fahre. Da gibt es höchsten mal etwas viel Regen
Aber fahre mal mit deinem Kallio 2500 km auf Langstrecke und dann sehen wir weiter.
Hier kannst du sehen was beim Kallio auch kaputt gehen kann wenn man mehr als zur Eisdiele fährt
Mit dem Roller nach MadridZitat:
Original geschrieben von Joggi-2
[........................]
Aber fahre mal mit deinem Kallio 2500 km auf Langstrecke und dann sehen wir weiter.
Hier kannst du sehen was beim Kallio auch kaputt gehen kann wenn man mehr als zur Eisdiele fährt
Mit dem Roller nach Madrid
Ha ha, guuuuuut !!! 😁
Aber was ging denn kaputt ?? Ein Hinterreifen und ein Keilriemen ?? Passiert sowas denn bei anderen Rollern nicht ??
Insgesamt zeigt der Bericht doch nur, dass der kallio seine paar Kröten durchaus wert ist und auch "Gewaltaktionen" wegsteckt !! oder??
Zitat:
Dennoch erstaunlich,wie gut sich die Kallios auf der Tour bis auf kleinere Probleme (laut Aussage der Tourer) gehalten haben……nicht selbstverständlich für einen Roller mit dreistelligem Neupreis.
und ich mag meinen kleinen kallio !! 😛
(jetzt, nach diesem Bericht noch viel mehr) 😛 😛 😁 😁
wölfchen 😉
Aus knapp 70 km die letzten Nächte folgen nun ca. 13.850 Gesamtkm.
Die Kisbee läuft wie am Schnürchen, wenn sie läuft, und zeigt glücklicherweise derzeit keine weiteren Auffälligkeiten, wobei es allerdings seit dem letzten Monteurbesuch auffällt, daß der Roller verstärkt ausgehen möchten, wenn der Motor vorher auch nur vorübergehend abgestellt worden war. Bisher war es lediglich so, daß der Motor ohne sanftes Gasgeben ausging, nach dem der Roller einige Minuten mit abgestelltem Motor stand; inzwischen scheinen schon Sekunden zu genügen. Und, nein, an der Ampel geht er nicht aus, da hier der Motor anbleibt.
Vor wenigen Tagen gab es eine evtl. lebensmüde Katze, die, wie aus dem Nichts, ca. 2 Meter vor mir über die Fahrbahn wollte. Die Katze ist hinüber, - über die Straße, möglicherweise so schnell wie noch nie, allerdings erst nach beidseitiger Vollbremsung. Daß das Tierchen direkt vor dem Fahrzeug anhält, hatte ich so noch nicht; querende Rehe und Wildschweine gab es zwar auch schon, nur sind die in größerer Entfernung vor mir 'rüber. (Für Abergläubige; die Katze war weiß, kam von Rechts und ging nach Links).
Die Bremsen der Kisbee halten jedenfalls einer Vollbremsung auf Basis der für 50ccm zulässigen Höchstgeschwindigkeit stand.
Mal noch etwas Statistik zu den bisherigen Tankkosten.
Auf die bisherigen 13.850 km wurden verbraucht
- ca. 301,5 Liter E10 für ca. 457,50 Euro;
- ca. 183,1 Liter Super für ca. 293,00 Euro;
Zusammen ergibt sich auf die bisherigen Gesamtkilometer auf Basis von ca. 90% Stadt- und ca. 10% Überlandverkehr:
- ein Verbrauch je 100 km von ca. 3,5 Liter;
- ein Preis je 100 km von ca. 5,40 Euro;
Der durchschnittliche Preis je Liter beträgt für E10 etwa 1,52 Euro und für Super ca. 1,60 Euro, sofern meine Berechnungen richtig sind.
Eine detailiertere Aufstellung bezüglich Strecke mit E10 bzw. Strecke mit Super ist nicht vorhanden.
Kleines Update:
Aktuell sind ca. 16.600 km auf dem Tacho.
Vorne werkelt noch mit aureichendem Profil der erste Heidenau K 58 M+S und hat nunmehr eine Laufleistung von ca. 8.700 km; hinten ist bereits der zweite montiert.
Getankt wird wieder gewöhnliches Super95; seit der letzten Hauptwartung bei Tachostand 15.000 km vernehme ich nach nahezu jedem Warmstart bei Fahrpausen mehr oder weniger hörbare Klopfgeräusche. Woran dieses genau liegt, weiß ich nicht; nach dem frühmorgendlichen Kaltstart sind diese Geräusche nicht zu hören.
Bei der genannten Hauptwartung wurde jedoch erstmals vom Monteur ein anderes Motoröl verwendet, als bisher verwendet worden ist. Das Beschleunigungsverhalten ist seitdem auch spürbar besser.
Der Tacho zeigt nun ca. 17.900 km.
Der erste Heidenau K58 M+S hat als Vorderreifen noch immer ausreichend Profil und rollt nun seit ca. 10.000 km.
Der originale Hauptständer der Kisbee wurde gegen den Hauptständer der Kymco Agility Carry 50 ausgetauscht. Die motorseitige Aufnahme des beim Kisbee verbauten 139 QMB-E ist passend für den Kymco-Ständer.
Der Vorteil des Carry-Hauptständers ist die größere Baubreite mit einer erheblich größeren Standsicherheit des aufgebockten Rollers. Ein weiterer Vorteil für Selbstschrauber ergibt sich daraus, daß sich wechselseitig beide Räder beim aufgebockten Roller in wartungsfreundlicher Position befinden. Beide Vorteile erkauft man sich leider durch Nachteile; einerseits sind das Aufbocken schwieriger, (bei den ersten Aufbockversuchen rutschten die halbrund geformten Füße des Ständers auf den Steinen schlicht weg), andererseits eine "Ultraschräglage" in Kurven nicht mehr realisierbar.
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Der Ständer wurde dafür konzipiert, eine vollbeladene Carry 50 zu tragen.
Die Carry hat ca. 112 kg Leergewicht, trägt hinten 30 kg und vorn ca. 10kg; der Ständer muß also ca. 152 kg mindestens tragen können.
Die Kisbee hat ca. 95 kg Leergewicht, (fahrbereit), und schleppt bei mir üblicherweise maximal ca. 50 kg an Last; 95 kg plus 50 kg sind 145 kg. Es hat hier also sogar noch mindestens 7 kg Reserve in Bezug auf den Carry 50 Hauptständer.
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In den nächsten Wochen wird die Motoraufhängung dahingehend unter Beobachtung stehen, ob sie mit dem längeren Ständer klarkommt; das Gewicht kann sie ab, hatte sie bei dem Kisbee-Ständer ja auch.
Sehr wahrscheinlich ist es, daß ein Schlosser den Auftrag bekommt, so einen Carry 50-Ständer in kürzerer, kisbeetauglicher Ausführung derart anzufertigen, daß man den Roller quasi "sitzend" aufbocken kann. Reihenfolge also "Sitzen, Aufstehen, Aufbocken, Absteigen", wofür aber auf beiden Seiten solch ein "Ausleger" nötig ist, mit dem der Hauptständer gen Boden gedrückt wird.
Der erste originale Antriebsriemen hielt bei meiner Kisbee ja nur ca. 4.500 km, der zweite ähnlich lange. Danach wurde der erste Malossiriemen eingebaut, im Februar der zweite. Im Laufe der Woche stellte nun ein anderer Monteur fest, daß auch der zweite Malossiriemen im Grunde bereits austauschfällig ist. Nicht, weil Malossi untaugliche Riemen bauen würde. Nein, der Vertragshändler verbaute zu lange Antriebsriemen, die in letzter Konsequenz bei den schnellsten Gängen regelmäßig am Anlasserfreilauf schleifen. Den ersten zu langen Riemen hätte ich noch verstanden, (war halt kein anderer passender da), den zweiten aber nicht mehr, da der Monteur des Vertragshändler selber meinte, daß der zu lang sei.
Nunmehr werkelt also schon wieder ein neuer Antriebsriemen, der zwar auch nicht die richtige Länge hat, (ist bestellt), aber kürzer ist, als der vorher verbaute.
Beim Monteur des Nicht-Vertragshändlers kann man bei der Reparatur zumindest zugucken, so daß man weiß, daß das, was auf der Rechnung steht, auch definitv am Roller getan worden ist.
Das die Ersatz Antriebsriemen meist länger sind ist eigentlich normal die von Peugeot gewählte Größe 724 mm ist etwas kürzer.
Ich habe den GATES Powerlink 728 mm drauf auf der NARAKU HS Vario und da schleift nichts am Anlasserfreilauf, der riemen läuft seit 5000 km ohne Probleme. Zudem ist ja mein Roller offen da ist nur ein leichtes Riemenflattern zwischen 60 bis 65 km/h.
Auch der No Name 728 mm Riemen lief Problemlos.
Nunmehr steht der Tacho bei 20.100 km.
An weiteren Ausfällen, also zusätzlich zu den schon genannten, kommt eine defekte Wandlereinheit, ein in Folge davon bei nur 1.300 KM-Laufleistung gerissener Antriebsriemen, (der, der im Post vom 17. April als Ersatzlösung genannt wurde), sowie ein Reifenplatten auf Grund eines Durchstiches. (Und das alles in 1 Monat.)
Montiert ist nunmehr also eine neue Wandlereinheit, bereits der 6te Antriebsriemen, diesmal ein verstärkter Malossi der richtigen Länge, und hinten zwangsweise der dritte Heidenau K58 M+S; der durch den Durchstich beschädigte K58 M+S wird aufgepeppt und verbleibt als Reserve.
Der erste Heidenau K58 M+S als Vorderreifen werkelt nun seit ca. 12.200 km und hat für einen 50ccm noch ausreichend Profil.
Der am Kisbee verbaute Carry50 Hauptständer tut das, was er soll; der Roller ist seitdem weder leer noch vollbeladen wieder umgekippt. Lediglich das Aufbocken im vollbeladenen Zustand ist mühsam bis unmöglich, weil die Ständerfüße auf glattem Stein schlicht wegrutschen; da müsste stabiler Gummi drunter.