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5 Liter Maschine im W201 / 190er

Themenstarteram 29. September 2008 um 17:44

Hallo Zusammen.

Vor einigen Jahren gab es einmal einige Teilnehmer, die hier über den oben genannten Umbau gesprochen haben. Ich würde gern mit jemandem in Kontakt treten, der soetwas schonmal gemacht hat bzw. der jemanden persönlich kennt, der soetwas gemacht hat!! Ich hab Probleme mit dem TÜV und würde gern wissen, wie das mit der Zulassung läuft. (Die vom TÜV konnten mir bisher nicht wirklich helfen : "bau doch um wir werden sehen ob wirs zulassen"). Mein Fahrzeug ist schon soweit vorbereitet, aber bevor ich nicht genau weiß wie das mit der Zulassung läuft möchte ich mir keinen Motor kaufen. Wäre nett, wenn nur konstruktive Beiträge kommen.

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21 Antworten

Moin,

such mal hier im Forum mit dem Stichwort "V8"... da gibt es schon einige Themen. Einfach mal die Leute anschreiben.

Oder noch besser: geh ins w201.com Forum. Da gibt es Leute, die sowas schon mal gemacht haben.

Themenstarteram 29. September 2008 um 17:59

Vielen Dank. Ich versuchs.

Noch ein paar Infos:

 

Sulz-Tuning verbaute in den 190 E 2.0 den Fünfliter-Motor aus dem 450 SLC 5.0 bzw. 500 SE ein. Das Fahrwerk wurde entsprechend verstärkt, um mit der drastisch gestiegenen Leistung mithalten zu können. Der 5.0-Motor wog 85 kg mehr als der Serien-Zweiliter, deswegen legte der kopflastige 190er ein ausgeprägtes Untersteuern in Kurven an den Tag. Der Schulz-190er war überdies nicht sehr gut verarbeitet.

 

http://www.secksy.de/hanfa/index.htm

... ich schmelze dahin.... :D:D

Themenstarteram 29. September 2008 um 18:57

Danke dir.

Ich hab schon ein bischen geschaut, aber bisher noch nix gefunden. Der eine der vor Jahren hier geschrieben hat, den gibt es nicht mehr. Nochmal, falls jemand Passendes das liest. Ich möchte eine 5 Liter Maschine verbauen, die im 124 und im R 129 war (129.066). Nicht díe aus dem 126. Der TÜV meinte zu mir, es müsse auf jeden Fall eine jüngere Maschine sein, als das Fahrzeug und da mein 190er 1993 Erstzulassung hatte, wäre diese Maschine sinnvoll. Weiterhin hat sie 126 PS und damit mehr als die Nachfolger...

Nur um Missverständnisse vorzubeugen, weil das auf dem Foto ist glaub ich ein Motor älteren Baujahres.

Warum muss sie denn jünger? Kann den das nicht scheiß egal sein? Hauptsache ist doch, dass die Sicherheit stimmt.

Ich denke auch, dass es nicht groß vom Motor abhängt, sondern vom TÜV!

Ich denke, dass es sicher einen Gutachter gibt, der dir genau sagen kann, wie du es machen solltest, damit man alles eingetragen bekommst.

Vielleicht muss man eher einen etwas jüngeren TÜV-Menschen nehmen :o

:D:D

Ich find die Antwort aber auch irgendwie beschissen. Die haben doch auch ihre Regeln, was zugelassen werden kann und was nicht. Man kann ja wohl sagen, was dann erlaubt ist, sonst ist die ganze Arbeit umsonst.

Moin,

Bei einem 1993er 190er muss mindestens ein Motor mit Euro1 ab Werk eingebaut werden. Diese Garantie hat der TÜV bei einem Motor aus einem 126er nicht.

MFG Kester

Aber von nem W124 sollte das dann doch funktionieren oder?

Themenstarteram 29. September 2008 um 23:12

Ich dachte auch, das es nicht so schwierig sei. Die müssen doch gewisse Vorgaben haben und diese Punkte an mich weiter geben, damit ich die abarbeiten kann! Ich dachte auch das wichtigste wären die Bremsen, wegen der Sicherheit! Denkste, das erste was kam war ABGAS. Hab dann meine Punkte genannt, die ich vorhabe und dann die Infos die ich schon gesammelt habe. Letzte Mail vom TÜV: melden sie sich in Hannover (ich glaub zentrale Stelle vom TÜV-Nord) die müssten das sowieso machen! Naja ich hab den gemailt, dass die Bremsen kein Problem wären kann man mit etwas Umbau komplett vom E500 übernehmen. Das mit der Abgasanlage ist meiner Meinung nach auch kein Problem, man könnte doch alle abgasrelevanten Bauteile umbauen und den Wagen dann als anderes Modell zulassen! Es würde laut TÜV auch die Möglichkeit geben eine ein gesondertes Abgasgutachten zu machen: dazu wird das Fahrzeug 24Std. in einen Raum gestellt und die entweichenden Gase werden gemessen! Kosten dafür 1600€. Deswegen frag ich auch hauptsächlich, ob das jemand schon gemacht hat, denn die vom TÜV meinen, wenn jemand das schon einmal gemacht hat, dann müsste er diese Gutachten haben und man könnte sich darauf berufen.

Ich habe was interessantes in einem VW-Forum gefunden:

Zitat:

da ich des öfteren in Foren lese, das es immer wieder Probleme mit Motoränderungen gibt, möchte ich hier mal einen Beitrag schreiben, der vielleicht dem ein oder anderen von Euch hilft. Alle hier von mir getroffenen Aussagen sind Bestandteil unserer STVZO, bzw. geltenden TÜV Merkblättern.

Grundsätzlich bei einem Motorumbau ist es so, das sich 1.das Abgas und Geräuschverhalten zum Zeitpunkt der Erstzulassung des Fahrzeuges nicht verschlechtern darf. und 2. keine Gefährdung zu erwarten ist. (§19 STVZO)

zu 1:

Selbst wenn beide Fahrzeuge identische Abgasverschlüsselungen haben, heißt das noch lange nicht, das die Abgasverschlüsselung vom Spenderfahrzeug übernommen werden kann. Folglich will der amtlich anerkannte Sachverständige (West: Tüv, Ost: Dekra)einen Abgasnachweis haben, worin bestätigt wird, das sich das Abgas und Geräuschverhalten nicht verschlechtert hat. Dieser Test ist sehr Umfangreich und hängt von der Schadstoffklasse ab. Im Osten ist die Anlaufstelle beispielsweise das Dekra Technology Center Klettwitz(Lausitzring). Da bei diesem Test der europäische Fahrzyklus durchfahren wird und dabei sämtliche Abgasbestandteile analysiert werden, kann sich jeder vorstellen, wie lange so etwas dauert und das so was nicht nur 100Euro kostet. Ab Euro 2 werden auch Verdunstungsemissionen aus Tank und Kraftstoffsystem in einer Klimakammer gemessen.

Da diesen Test im Normalfall keiner gerne bezahlen will, gibt es unter Umständen auch einfachere Wege.

Der amtlich anerkannte Sachverständige (aaS)geht von einer Verschlechterung des Abgasverhalten aus, wenn sich die Geschwindigkeit in einem Vorwärtsgang um mehr als 8% ändert (nach oben und unten). Bleibt man in der Toleranz, wird das Abgasverhalten i.d.R. als nachgewiesen eingestuft.

Das heißt, wenn ein Motorumbau erfolgt und nicht die komplette Technik des Spenderfahrzeuges eingesetzt wird (unter anderem Getriebe und original Spenderbereifung!), muss der aaS einen Nachweis für das Abgasverhalten haben. Das kann auch eine Rechnung der jeweiligen Gangübersetzung mit dem eingesetzten Getriebe und der verwendeten Bereifung sein, auch der Achsantrieb ist zu berücksichtigen.

Am einfachsten sind solche Umbauten einzutragen, wenn das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Erstzulassung keine Norm erfüllen muss, also Emissionsschlüssel 00. Natürlich ist das auch steuertechnisch die teuerste Variante, aber man sollte mal rechnen was die Steuern mehr kosten, wie ein Abgasgutachten, das Minimum 4 Stellig ist.

Zu 2.

Ist der Fall des Abgasverhaltens nachgewiesen, muss das Gefährdungspotential abgeschätzt werden. Dazu zählen Fahrwerk, Bremsen, Karosseriesteifigkeit u.s.w.

Dazu will der aaS i.d.R. eine Herstellerbescheinigung haben. Ich kenne Eure Erfahrungen nicht, aber i.d.R. ist so etwas teilweise schwer zu bekommen. Grundregel: was serienmäßig verbaut wurde, ist machbar. (auch nur leistungstechnisch bezogen- also 1.8L T 180PS in Corrado). Alles andere hängt vom aaS selbst ab, da er dafür die Mütze aufhat,

Ich habe mal mit einem Kumpel gesprochen, er arbeitet bei Car-Art in Dresden. Diese Firma hat schon einige spektakuläre Umbauten gemacht. Er meinte, dass Problem ist nicht die Technik, das alles passt, und auch nicht das Geld, sondern das Problem wird der Gutachter sein! Die Firma in Dresden arbeitet seit Jahren mit ein und demselben TÜV-Gutachter zusammen. Der gibt ganz klare Regeln und sagt dir auch vorher ob ein Umbau machbar ist UND ob es auch eingetragen werden kann!

Deshalb: suche lieber mal in Tunnig-Foren, ob ein netter TÜV-Mensch in deiner Nähe ist.

Schaut mal hier das ist einer mit einem neuen Motor

Und hier noch eins

Zitat:

Original geschrieben von Agent Smith88

Schaut mal hier das ist einer mit einem neuen Motor

Ja, allerdings nicht mit deutscher Zulassung.

Was ich nicht verstehe nach Lesen von DI.S.P.Us Zitat aus dem VW-Forum:

Ich habe hier Beiträge gesehen, in denen der Einbau der 3L-Maschine in einen 2.6 wegen Motorschadens beschrieben wurde. Grund war die bessere Verfügbarkeit, die Stückzahlen des 2.6ers waren nicht so hoch. Da war der TÜV trotz Mehrleistung und -gewicht angeblich kein Problem, Abgasverhalten und Fahrleistungen sollten jedoch abweichen bzw. außerhalb der genannten Toleranz liegen?!

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