4 Jahre Corolla Verso: Eine nüchterne Bilanz
Hallo zusammen,
nachdem ich in einem anderen Beitrag (hier klicken) im Rahmen der dort angestoßenen Qualitätsdiskussion von Toyota bereits meine Unzufriedenheit angesprochen habe, möchte ich hier nun wie bereits angekündigt meine bisherigen Erfahrungen mit Toyota berichten.
Wie gesagt, fahre ich bereits den 2. Corolla Verso. In 2005 war dies der erste Neukauf eines Fahrzeuges für mich und ich habe wirklich intensiv verglichen. Alternativen waren damals der VW Touran und der Renault Scénic. Nach langem hin- und herrechnen bin ich dann beim Corolla Verso (1,8 Sol mit MMT-Getriebe) gelandet. Insbesondere die damals noch zeitweise auftretenden Probleme mit dem Touran haben mich in Richtung Toyota wandern lassen, wo ich mir die erwünschte Qualität erhoffte. Nicht zuletzt wegen seiner Top-Platzierung in den Pannenstatistiken und Kundenzufriedenheitstests. Außerdem wollte ich ein Automatikgetriebe bzw. ein Ersatz hierfür. Dass das MMT-Getriebe nicht einer herkömmlichen Wandlerautomatik entspricht, wurde mir vom Händler gesagt und ich habe mich im Vorfeld auch technisch mit den Hintergründen auseinandergesetzt.
Was ich dann aber nach einiger Zeit mit dem Ding erleben musste war gruselig. Ich frage mich noch heute, was sich Toyota dabei gedacht hat, so eine unter- bzw. fehlentwickelte Technik zu verbauen. Die Bestätigung, dass nicht nur ich sowie andere Forenteilnehmer das so sehen, gibt Toyota selbst, indem nun das Multidrive-S-Getriebe in die neuen Fahrzeuge kommt. Mein Corolla Verso war einige Male deswegen in der Werkstatt, wo man bei der Gelegenheit auch gleich noch versucht hat, andere Ärgernisse wie klappernde und knarzende Deckel von diversen Ablagefächern zu beseitigen.
Ich habe mich dann nach einem Jahr vom ebenfalls neuen D-CAT und dessen gepriesener Motorentechnolgie infizieren lassen und diesen bestellt. Die Karre mit dem MMT habe ich mit einem blauen Auge losbekommen. Warum ich ein zweites Mal Toyota gewählt habe? Ganz einfach: Entsprechend meiner auch sonst üblichen Grundeinstellung finde ich, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. So auch Toyota, weshalb ich große Hoffnungen in den neuen setzte und hoffte, dass mit diesem nun alles besser wurde.
Wurde es aber nicht wirklich. Auch wenn der Motor anfangs Freude machte, so störte mich doch gleich zu Beginn der hohe Verbrauch, der im Vergleich zu den Wettbewerbern nicht zeitgemäß ist. Der 320d von BMW beispielsweise lässt sich mit 6,5 l/100 km fahren, und das trotz Wandlerautomatik. Drehmoment und Leistung sind mit dem D-CAT vergleichbar und ich kenne die Daten nicht nur vom Prospekt, sondern aus eigener Erfahrung. Von den übrigen Vorteilen möchte ich hier gar nicht sprechen, denn ein Vergleich wäre aufgrund der Klassenunterschiede auch unfair.
Die Werkstattbesuche blieben auch bei diesem Fahrzeug nicht aus. Beim D-CAT musste die ganze Abdeckung über der Mittelkonsole aufwendig entfernt werden, da darunter ein loser Kabelbaum Knarz- und Klappergeräusche von sich gab. Bei hohen Innentemperaturen, z.B. nach Parken in der Sonne, löst sich außerdem in der rechten Seitentür Gummi, welches dann flüssig wird, unten auf den lackierten Einstiegsbereich fließt und dort als kaum zu entfernender, klebriger Klumpen zurückbleibt. Vor einigen Monaten haben die Vordersitze angefangen zu quietschen. Werde ich demnächst mal in der Werkstatt ansprechen. Ebenso auch das Problem mit dem Kupplungspedal, das seit einigen Wochen Geräusche macht. Eigentlich alles Dinge, die man so von Toyota nicht erwartet.
Was mir aber wirklich Sorgen macht, ist der Motor. Aufgrund Leistungsverlust und Mehrverbrauch war ich mit dem Fahrzeug vor zwei Monaten in der Werkstatt, wo auf Garantie das komplette Abgassystem erneuert wurde, weil Toyota wohl auch hier mit den ersten Fahrzeugen nichts qualitativ und technisch hochwertiges verbaut hat. Beim Blick unter das Auto wird mir auch Angst. Rost an Teilen, wo eigentlich nichts sein sollte bzw. wo man es in dieser Kategorie nicht erwartet. Über die anderen Punkte, die das Fahrzeug allgemein betreffen, möchte ich mich hier nicht auslassen, da das hier schon ausreichend oft diskutiert wurde.
Im Dezember wird der Verso jedenfalls 3 Jahre alt. Und was kommt anschließend? Setzen sich die Werkstattbesuche in dieser Häufigkeit fort, wird das ein teurer Spaß. Theoretisch könnte ich ja nach den 3 Jahren auf den neuen Verso umsteigen, aber wenn ich höre, dass die Verarbeitungsqualität dort noch weiter abgenommen hat, lasse ich lieber die Finger davon. Einmal kann man ja einen Fehler machen, aber zweimal den gleichen geht nun wirklich nicht.
Stutzig macht mich ja auch, dass Toyota wegen der Absatz- und Gewinneinbrüche die Rendite erhöhen möchte. Und da der Markt nicht unerschöpflich ist, geht das nur über Einsparungen in der Produktion. Vermutlich wird Toyota irgendwann wieder aufwachen, aber vermutlich erst wenn es zu spät ist. Bis dahin wird VW Toyota als größten Autoproduzenten überholt haben und das aus gutem Grund. Wer keine Innovationen an den Markt bringt (bis auf die Hybridtechnologie, wo Toyota sicherlich führend ist) und die Kunden mit schlechter Qualität vor den Kopf stößt, der muss sich nicht wundern. Wer´s nicht glaubt soll sich doch einfach mal in einen aktuellen VW setzen und sich an der guten Materialanmutung dort in Verbindung mit dem technisch ausgereiften DSG erfreuen. Als Vergleich dazu bietet sich beispielsweise der von Toyota hoch gepriesene und zum Golf-Rivalen hochgespielte Auris an. Wer mal beide nebeneinander getestet wird, kann da nur lachen. Wer jetzt von den Toyota-Hardcore-Fans kommt und es wieder gleich besser weiß, dem hat wahrscheinlich auch das riesen Marketing-Budget von Toyota das Hirn weichgespült. Oder man will einfach nicht erkennen, dass es andere gibt, die es besser können. Oder um noch ein anderes Beispiel zu nennen: Toyota hat es nicht fertiggebracht, eine Automatik bzw. ein automatisiertes Schaltgetrieben auf den Markt zu bringen, welches auch gut mit den drehmomentstarken Dieseln harmoniert. Mit dieser Technik wäre der D-CAT ein echtes Sahneschnittchen und man müsste sich auch nicht mehr über ein schmales verwertbares Drehzahlband beim Beschleunigen ärgern.
Dass jetzt viele der hier ansässigen Toyota-Jünger toben werden ist mir klar. Macht mir aber auch nichts aus. Ich bin schließlich kein Troll aus anderen Foren, der sich hier herumtreibt, sondern ein betroffener Fahrer, der aus eigenen Erfahrungen berichten kann. Und was hier beschrieben ist, stimmt tatsächlich.
Ich werde jedenfalls mein nächstes Auto von einem der großen deutschen Hersteller kaufen, auch wenn es zunächst einige Euro mehr kosten wird. Welches genau weiß ich aber nicht. Leider ist der Gebrauchtmarkt momentan alles andere als gut für jemanden, der verkaufen möchte. Der Mehrpreis ist es mir jedoch wert. Schließlich möchte ich mich am Fahrzeug freuen und mich nicht ständig über eine unterentwickelte und fehleranfällige Kiste ärgern. Dass natürlich auch mit einem deutschen Fahrzeug (VW/Audi/BMW/Daimler) was sein kann ist klar. Aber mal ehrlich, Leute: Setzt Euch doch mal in eines der aktuellen Modelle, fahrt eine Weile und seht was Sache ist. Gleiches hab ich in der letzten Zeit mit diversen Mietwagen getan. Da fällt es nach einigen Tagen wirklich schwer, wieder in meine japanisch-türkische Gemeinschaftsproduktion zu steigen. Mehr sag ich nicht dazu...
Viele Grüße
Thomas
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
nachdem ich in einem anderen Beitrag (hier klicken) im Rahmen der dort angestoßenen Qualitätsdiskussion von Toyota bereits meine Unzufriedenheit angesprochen habe, möchte ich hier nun wie bereits angekündigt meine bisherigen Erfahrungen mit Toyota berichten.
Wie gesagt, fahre ich bereits den 2. Corolla Verso. In 2005 war dies der erste Neukauf eines Fahrzeuges für mich und ich habe wirklich intensiv verglichen. Alternativen waren damals der VW Touran und der Renault Scénic. Nach langem hin- und herrechnen bin ich dann beim Corolla Verso (1,8 Sol mit MMT-Getriebe) gelandet. Insbesondere die damals noch zeitweise auftretenden Probleme mit dem Touran haben mich in Richtung Toyota wandern lassen, wo ich mir die erwünschte Qualität erhoffte. Nicht zuletzt wegen seiner Top-Platzierung in den Pannenstatistiken und Kundenzufriedenheitstests. Außerdem wollte ich ein Automatikgetriebe bzw. ein Ersatz hierfür. Dass das MMT-Getriebe nicht einer herkömmlichen Wandlerautomatik entspricht, wurde mir vom Händler gesagt und ich habe mich im Vorfeld auch technisch mit den Hintergründen auseinandergesetzt.
Was ich dann aber nach einiger Zeit mit dem Ding erleben musste war gruselig. Ich frage mich noch heute, was sich Toyota dabei gedacht hat, so eine unter- bzw. fehlentwickelte Technik zu verbauen. Die Bestätigung, dass nicht nur ich sowie andere Forenteilnehmer das so sehen, gibt Toyota selbst, indem nun das Multidrive-S-Getriebe in die neuen Fahrzeuge kommt. Mein Corolla Verso war einige Male deswegen in der Werkstatt, wo man bei der Gelegenheit auch gleich noch versucht hat, andere Ärgernisse wie klappernde und knarzende Deckel von diversen Ablagefächern zu beseitigen.
Ich habe mich dann nach einem Jahr vom ebenfalls neuen D-CAT und dessen gepriesener Motorentechnolgie infizieren lassen und diesen bestellt. Die Karre mit dem MMT habe ich mit einem blauen Auge losbekommen. Warum ich ein zweites Mal Toyota gewählt habe? Ganz einfach: Entsprechend meiner auch sonst üblichen Grundeinstellung finde ich, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. So auch Toyota, weshalb ich große Hoffnungen in den neuen setzte und hoffte, dass mit diesem nun alles besser wurde.
Wurde es aber nicht wirklich. Auch wenn der Motor anfangs Freude machte, so störte mich doch gleich zu Beginn der hohe Verbrauch, der im Vergleich zu den Wettbewerbern nicht zeitgemäß ist. Der 320d von BMW beispielsweise lässt sich mit 6,5 l/100 km fahren, und das trotz Wandlerautomatik. Drehmoment und Leistung sind mit dem D-CAT vergleichbar und ich kenne die Daten nicht nur vom Prospekt, sondern aus eigener Erfahrung. Von den übrigen Vorteilen möchte ich hier gar nicht sprechen, denn ein Vergleich wäre aufgrund der Klassenunterschiede auch unfair.
Die Werkstattbesuche blieben auch bei diesem Fahrzeug nicht aus. Beim D-CAT musste die ganze Abdeckung über der Mittelkonsole aufwendig entfernt werden, da darunter ein loser Kabelbaum Knarz- und Klappergeräusche von sich gab. Bei hohen Innentemperaturen, z.B. nach Parken in der Sonne, löst sich außerdem in der rechten Seitentür Gummi, welches dann flüssig wird, unten auf den lackierten Einstiegsbereich fließt und dort als kaum zu entfernender, klebriger Klumpen zurückbleibt. Vor einigen Monaten haben die Vordersitze angefangen zu quietschen. Werde ich demnächst mal in der Werkstatt ansprechen. Ebenso auch das Problem mit dem Kupplungspedal, das seit einigen Wochen Geräusche macht. Eigentlich alles Dinge, die man so von Toyota nicht erwartet.
Was mir aber wirklich Sorgen macht, ist der Motor. Aufgrund Leistungsverlust und Mehrverbrauch war ich mit dem Fahrzeug vor zwei Monaten in der Werkstatt, wo auf Garantie das komplette Abgassystem erneuert wurde, weil Toyota wohl auch hier mit den ersten Fahrzeugen nichts qualitativ und technisch hochwertiges verbaut hat. Beim Blick unter das Auto wird mir auch Angst. Rost an Teilen, wo eigentlich nichts sein sollte bzw. wo man es in dieser Kategorie nicht erwartet. Über die anderen Punkte, die das Fahrzeug allgemein betreffen, möchte ich mich hier nicht auslassen, da das hier schon ausreichend oft diskutiert wurde.
Im Dezember wird der Verso jedenfalls 3 Jahre alt. Und was kommt anschließend? Setzen sich die Werkstattbesuche in dieser Häufigkeit fort, wird das ein teurer Spaß. Theoretisch könnte ich ja nach den 3 Jahren auf den neuen Verso umsteigen, aber wenn ich höre, dass die Verarbeitungsqualität dort noch weiter abgenommen hat, lasse ich lieber die Finger davon. Einmal kann man ja einen Fehler machen, aber zweimal den gleichen geht nun wirklich nicht.
Stutzig macht mich ja auch, dass Toyota wegen der Absatz- und Gewinneinbrüche die Rendite erhöhen möchte. Und da der Markt nicht unerschöpflich ist, geht das nur über Einsparungen in der Produktion. Vermutlich wird Toyota irgendwann wieder aufwachen, aber vermutlich erst wenn es zu spät ist. Bis dahin wird VW Toyota als größten Autoproduzenten überholt haben und das aus gutem Grund. Wer keine Innovationen an den Markt bringt (bis auf die Hybridtechnologie, wo Toyota sicherlich führend ist) und die Kunden mit schlechter Qualität vor den Kopf stößt, der muss sich nicht wundern. Wer´s nicht glaubt soll sich doch einfach mal in einen aktuellen VW setzen und sich an der guten Materialanmutung dort in Verbindung mit dem technisch ausgereiften DSG erfreuen. Als Vergleich dazu bietet sich beispielsweise der von Toyota hoch gepriesene und zum Golf-Rivalen hochgespielte Auris an. Wer mal beide nebeneinander getestet wird, kann da nur lachen. Wer jetzt von den Toyota-Hardcore-Fans kommt und es wieder gleich besser weiß, dem hat wahrscheinlich auch das riesen Marketing-Budget von Toyota das Hirn weichgespült. Oder man will einfach nicht erkennen, dass es andere gibt, die es besser können. Oder um noch ein anderes Beispiel zu nennen: Toyota hat es nicht fertiggebracht, eine Automatik bzw. ein automatisiertes Schaltgetrieben auf den Markt zu bringen, welches auch gut mit den drehmomentstarken Dieseln harmoniert. Mit dieser Technik wäre der D-CAT ein echtes Sahneschnittchen und man müsste sich auch nicht mehr über ein schmales verwertbares Drehzahlband beim Beschleunigen ärgern.
Dass jetzt viele der hier ansässigen Toyota-Jünger toben werden ist mir klar. Macht mir aber auch nichts aus. Ich bin schließlich kein Troll aus anderen Foren, der sich hier herumtreibt, sondern ein betroffener Fahrer, der aus eigenen Erfahrungen berichten kann. Und was hier beschrieben ist, stimmt tatsächlich.
Ich werde jedenfalls mein nächstes Auto von einem der großen deutschen Hersteller kaufen, auch wenn es zunächst einige Euro mehr kosten wird. Welches genau weiß ich aber nicht. Leider ist der Gebrauchtmarkt momentan alles andere als gut für jemanden, der verkaufen möchte. Der Mehrpreis ist es mir jedoch wert. Schließlich möchte ich mich am Fahrzeug freuen und mich nicht ständig über eine unterentwickelte und fehleranfällige Kiste ärgern. Dass natürlich auch mit einem deutschen Fahrzeug (VW/Audi/BMW/Daimler) was sein kann ist klar. Aber mal ehrlich, Leute: Setzt Euch doch mal in eines der aktuellen Modelle, fahrt eine Weile und seht was Sache ist. Gleiches hab ich in der letzten Zeit mit diversen Mietwagen getan. Da fällt es nach einigen Tagen wirklich schwer, wieder in meine japanisch-türkische Gemeinschaftsproduktion zu steigen. Mehr sag ich nicht dazu...
Viele Grüße
Thomas
292 Antworten
Zitat:
VW hat die Talsohle überwunden und wird qualitativ und technisch immer besser, während Toyota sich aufgrund Einsparungen am falschen Platz in Richtung Abgrund bewegt. So ist das nunmal.
Wenn das "so wäre", würden das sicher auch andere Kunden der jeweiligen Marken so sehen. Allerdings tun sie das nicht, sonst würden sich die Bewertungen von VW in den einschlägigen Studien sukzessive verbessern. Aber genau das tun sie nicht.
Im Autobild Qualitätsreport (der im Gegensatz zu JDP auch ältere Fahrzeuge bis drei Jahre Alter berücksichtigt) beispielsweise liegt VW seit über 4 Jahren stets im hinteren Viertel, wohingegen Toyota nie schlechter war als Platz 2 (und sich 2008 wieder die Krone zurückerobert hat).
2008: VW Platz 15 von 22, Toyota Platz 1
2007: VW Platz 16 von 24, Toyota Platz 2
2006: VW Platz 16 von 14, Toyota Platz 2
2004: VW Platz 16 von 20, Toyota Platz 2
Nebenbei erhielt 2006 der Touran die bronzene Möhre, u.a. wegen dem schlechtesten je gefahrenen Langzeittests (der Passat vermurkste übrigens einen weiteren Dauertest). Eine weitere silberne Möhre ging 2008 an den EOS. Ein Toyota erhielt diese "Auszeichnung" übrigens nie.
Diese Wertungen zeigen, dass der "Aufstieg" von VW und der "Sinkflug" von Toyota wohl eher in deiner Phantasie als in der breiten Masse der Kunden stattfindet.
Zitat:
Original geschrieben von touranfaq
Im Autobild Qualitätsreport (der im Gegensatz zu JDP auch ältere Fahrzeuge bis drei Jahre Alter berücksichtigt) beispielsweise liegt VW seit über 4 Jahren stets im hinteren Viertel, wohingegen Toyota nie schlechter war als Platz 2 (und sich 2008 wieder die Krone zurückerobert hat).
naja die letze Studie die ich gesehen habe in der Autobild da war Toyota nicht mehr auf platz 2 sonder ist von 2 auf 9 gesunken und Honda gings genauso.
Zitat:
Original geschrieben von Lorth_Needa
naja die letze Studie die ich gesehen habe in der Autobild da war Toyota nicht mehr auf platz 2 sonder ist von 2 auf 9 gesunken und Honda gings genauso.
Von der Auto-Bild gibt es nur "den" Qualitätsreport. Das Ergebnis 2008 steht oben, die Studie für 2009 ist noch nicht veröffentlicht. Bei JDP liegt Toyota auf Platz 5 (zusammen mit Audi), auch den TÜV-Report 2009 führt Toyota an (mit Spitzenplatzierung für den Corolla Verso). Hab ich irgendwas vergessen?
Zitat:
Original geschrieben von touranfaq
Von der Auto-Bild gibt es nur "den" Qualitätsreport. Das Ergebnis 2008 steht oben, die Studie für 2009 ist noch nicht veröffentlicht. Bei JDP liegt Toyota auf Platz 5 (zusammen mit Audi), auch den TÜV-Report 2009 führt Toyota an (mit Spitzenplatzierung für den Corolla Verso). Hab ich irgendwas vergessen?Zitat:
Original geschrieben von Lorth_Needa
naja die letze Studie die ich gesehen habe in der Autobild da war Toyota nicht mehr auf platz 2 sonder ist von 2 auf 9 gesunken und Honda gings genauso.
Offenbar hat das Excel bei AB und TÜV die Spalten von Toyota und VW vertauscht ... :-)
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Also wenn ihr JD bewertet,dann bitte richtig.
Euch geht es hier im Forum ja nur um Qualität und Zuverlässigkeit,sowie Service.
Der JD report teilt sich in Qualität(Mechanik,Innenraum,Karosserie)
,Attraktivität (Leistungsvermögen,Innenraum,Karosserie) und Service,sowie Kosten auf.
Also wenn ihr hier vergleicht dann bitte richtig.
Schulnotensystem:
2008 JD:
Bsp Verso Qualität: (3/3/3)
Service 2
Touran Qualität: (3/4/3)
Service 3
2009 JD
Bsp Verso Qualität: (4/3/2)
Service 2
Touran Qualität: (4/3/3)
Service 3
Man sieht also,das der Service speziell beim Verso besser wie beim Touran ist.
Bei der Qualität siehts beim Verso nicht unbedingt gut aus,aber beim Touran trotz,MJ2007 und allen angeblich behobenen Mängeln,immer noch nicht besser.
Dann noch der Auris,hier müßte ja eine Qualitätssteigerung da sein:
2009 JD
Qualität: (2/1/2)
Service 1
Wo der Auris verliert,und das bestätigen auch die Poster vor mir,sind die Attraktivität,also auf deutsch Qualitätsanmutung und Design.
Gesamt gesehen schneidet der Verso in Sachen Qualität deutlich schlechter ab,wie Avensis,Prius,Corolla,Auris und Yaris.
Man beachte es handelt sich hier um Schulnoten und nicht um Punkte.
So gesehen,kann man Einzelberichten zwar Glauben schenken,aber das richtige Ergebniss bringt erst die Masse.
Und mit Taxifahrern zu kommen ist auch nicht gerade ein sinnvoller Aspekt,denn da kommt es auch noch auf Leasingkonditionen,Ersatzwagen,Umrüstkosten usw. an,nicht nur auf Zuverlässigkeit.
Hallo Freunde,
mal wieder was neues von der Vervrauchsfront! Bin am Wochenende im Schwarzwald gewesen. Freitags über die völlig überfüllte und Staugeplagte A5 gen Süden. Mit der Tankfüllung bin ich zweimal zur Arbeit und wie gesagt in den Schwarzwald. Autobahn und Landstraße zu gleichen Teilen Verbrauch Hinweg = BC 6,3l, errechnet 6,19l. Bin auf dem Hinweg 120 km/h gefahren.
Nun das was ich selber nicht glauben konnte. Vor der Rückfahrt habe ich kurz hinter Freiburg (Glottertal TOTAL) voll getankt. Nun rauf auf die BAB 5 gen Norden. Sonntags, keine Lkw's. Keine Verbraucher wie Klima, Heckscheibenheizung oder Licht an (TFL war an). Winterreifen Michelin 205/55/16; 2,8 Bar Reifendruck. Höchstgeschwindigkeit 120 km/h laut Tacho.
Ich musste mich schon sehr am Riemen reisen um bei den 120 km/h bei freier BAB zu bleiben. Ich habe glaube bis auf den Ministau bei Mannheim nie bremsen müssen.
Ergebnis:
Ich bin in Weinheim abgefahren um den Rest über den Odenwald nach Hause zu fahren. Aufgrund der niedrigen Anzeige des BC habe ich die Tankstelle angesteuert und wollte Gewissheit haben.
Anzeige Bordcomputer:
Duchschnittsverbrauch: 5,4 l
Durchschnittsgeschwindigkeit: 112,00 km/h
Nachgetankt: 9,86 l
Ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 4,4 l auf 100 km.
Ich konnts selber nicht glauben und habe gedacht ich habe einen Fehler beim Betanken gemacht. Nachdem mich der Diesel aber fast angeschaut hatte wusste ich, da passt wirklich nix mehr rein.
Gruß
egis-verso
REEspekt!
soviel Selbstüberwindung hatte ich bei freier Autobahn noch nie. Vorsätze waren jedoch immer vorhanden vernünftig zu fahren.
Meine Frau schafft auch mit dem D-Cat immer Traumverbräuche.
Mein niedrigster war 5,5l über 100km bei teils geöffneter Heckklappe und 80km/h Richtung Heimat (IKEA)
Sind natürlich keine Referenzwerte für den Alltag und die Bedingungen waren echt ideal. Ich musste einfach Tanken um mir den TOPWERT vor Augen zu führen.
Beim Fahrverhalten gehörte wirklich ne ganze Menge Disziplin dazu, geraude wenn Franzosen und Schweizer mit nem Twingo dich versuchen von der Straße zu schieben.
Gruß
egis-verso
Zitat:
Original geschrieben von Pioneer1
und ab nächsten Morgen wieder 10 l verbrauch🙂
Vielleicht solltet ihr mit dem Ding einfach mal fahren. Auf 10 Liter komme ich nämlich nur, wenn ich ihn ne Stunde im Standgas stehen lasse (Stau) 🙄
Auf 10 Liter bin ich auch nur voll beladen mit 3 Fahrrädern auf dem Dach und 160 km/h Autobahn bei 33 °C Außentemperatur gekommen. Aktuell im Alltagsbetrieb (Höchst im Odenwald - Frankfurt/ Main mit 5 Erwachsenen, Fahrweise defensiv bis 130 km/h) zeigt der Wagen gerade 5,8 l laut Bordcomputer an.
Fährt meine Frau im täglichen Berufsverkehr in Darmstadt verbaucht diese auch mal 8,5 l. Beim dauernden Stop and Go kein Wunder oder?
egis-verso
@egis: Darf ich bei Dir mal ins Spritspartraining kommen?? Deine Verbräuche sind für mich nämlich reine Utopie. Ich habe den meinen D-CAT noch nie unter 7 Litern Verbrauch. Ok, ich fahre viel Stadtverkehr und dabei auch viel Kurzstrecke. Da ist es zwar enttäuschend, dass der Wagen über 8 Liter nimmt, aber in gewisser Weise auch verständlich. Aber seit ich aus dem Urlaub wieder zurück bin prangt auf meinem BC die "10" vor dem Komma! Aller Erfahrung nach, wird ja beim Nachrechnen noch etwas mehr daraus - ich bin schon gespannt. Ich finde diesen Verbrauch wirklich nicht in Ordnung, dabei fahre ich eigentlich eher zurückhaltend.
http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/336665.html
Nach dem letzten Beitrag habe ich mir mal die Toyota Modelle mit 2,2 D-CAT Motor im Spritmonitor angeschaut.
Der durchschnittliche Verbrauch in Liter von:
Auris ................ 7,72
Avensis ............ 7,30
Corolla Verso ... 7,77
RAV4 ................ 8,72
Auffallend ist ja der RAV4, der braucht einen "deutlichen" Liter mehr als der Durchschnittsverbrauch der anderen Modelle.
Ob es an der Karosserieform liegt ?
Durch den Allrad kann es nicht kommen, der hat ja einen aktiven Allrad und fährt nur bei Bedarf mit zwei angetrieben Achsen.
PS: sehe gerade das auch die Gespanne, also Fahrzeuge mit Wohnwagen, angegeben sind.
Hallo githero,
ich führe auch Statikstik: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/327623.html
Es kommt beim D'Cat sehr stark auf die Fahrweise an. Aktuell schalte ich bei 1500 u/min und fahre auf der BAB nicht schneller als 130 km/h. Klimaanlage und sonstige Verbraucher sind aus. Ich versuche im Stadtverkehr vorausschauend zu fahren, habe allerdings kein Stop and Go, da ich nicht zur Berufsverkehrszeit fahren muss.
Aufgefallen ist mir, seit dem ich Winterreifen fahre, dass der Verbrauch deutlich zurückgegangen ist. Scheinbar ist der Reifentyp auch entscheidend.
Bei normaler Fahrweise (auch mal kleine Sprints bergauf oder auf der BAB mal kurz bis 180 km/h) verbrauche ich auch 7,2 -7,6 l.
Fest steht, dass ich nicht so hohe Verbrauchschwankungen zumindest ohne eine Erklärung habe.
Ich finde den Verbrauch schon recht konstant.
Gruß
egis-verso
Zitat:
Original geschrieben von githero
@egis: Darf ich bei Dir mal ins Spritspartraining kommen?? Deine Verbräuche sind für mich nämlich reine Utopie. Ich habe den meinen D-CAT noch nie unter 7 Litern Verbrauch. Ok, ich fahre viel Stadtverkehr und dabei auch viel Kurzstrecke. Da ist es zwar enttäuschend, dass der Wagen über 8 Liter nimmt, aber in gewisser Weise auch verständlich. Aber seit ich aus dem Urlaub wieder zurück bin prangt auf meinem BC die "10" vor dem Komma! Aller Erfahrung nach, wird ja beim Nachrechnen noch etwas mehr daraus - ich bin schon gespannt. Ich finde diesen Verbrauch wirklich nicht in Ordnung, dabei fahre ich eigentlich eher zurückhaltend.
http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/336665.html
Der hat einfach D-Cat abgeschaltet🙂 oder ausgebaut😁