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3 Kinder - Bus vs. Van - Herz sagt Multivan - Verstand überlegt Spacetourer/Proace

Themenstarteram 18. November 2021 um 9:34

Hallo zusammen,

es hat 33 Jahre und 3 Kinder gedauert, bis es für mich unumgänglich geworden ist ein Auto anzuschaffen.

Wir haben schon eine Weile überlegt, welches Modell für uns (Kinder sind 4, 2 und Geburt Mai 2022) passend ist. 90% der Modelle fallen wegen Platzmangel eh raus. Die Frage war also, Bus vs. Van (Sharan, Alhambra etc.). Da ich die letztgenannten einfach unansehnlich finde (Geschmackssache), haben wir uns für einen Bus entschieden.

Tja. Teuer wird der Spaß, das ist uns bewusst. Wir wollen das Auto bis Mai/Juni 2022 unser eigen nennen. Als persönliche Schmerzgrenzen haben wir folgendes definiert:

- Erstzulassung ab 2017

- Kilometer bis 99.999 (gerne unter 80.000)

- Benziner

Wir möchten das Auto dann so lange nutzen wie es geht.

Das Budget steht und fällt mit dem Modell. Persönlich habe ich kein Problem 40.000 € auszugeben, wenn man entsprechendes dafür bekommt. Meine größte Sorge ist, dass das Auto in 2-3 Jahren aufgrund von rechtlichen Rahmenbedingungen nicht mehr genutzt werden kann. Das Risiko habe ich natürlich bei fast allen Autos, versuche es aber durch ein möglichst aktuelles Modell zu umgehen.

Ich rechne mit einem Wiederverkaufswert von 0 €, daher ist Werterhalt kein wirkliches Thema. Sollte ich das Auto bis 2030 nutzen können, wird es sicher keine Umweltnormen mehr erfüllen.

ZUrück zum Thema:

Ich liebe natürlich den T 6.1 Multivan. Teurer Spaß.

Optisch finde ich den Citroen Spacetourer schick.

Ein Bekannter meinte, der Toyota Proace hätte das beste P/L-Verhältnis.

Ausstattung: Das einzige, was wir uns wünschen, ist eine flexible Hinterbank und drehbarere Sitze in der 2. Reihe.

Das Herz sagt Multivan, allerdings eruiere ich gerade, welchen Aufpreis ich für einen Multivan im Vergleich zu anderen Bussen zahle und ob sich dieser lohnt.

Habt ihr euch schonmal ähnliche Gedanken gemacht?

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42 Antworten

Zitat:

@Peterchen1975 schrieb am 18. November 2021 um 13:56:16 Uhr:

Zitat:

@Olli22 schrieb am 18. November 2021 um 12:08:27 Uhr:

 

Eine Langversion eines Busses wollte ich eig. nicht

Den Mercedes Bus hatte ich auch kurz angeschaut, hatte aber den Eindruck, dass dieser preislich auf Multivan Level liegt.

VG

Dafür fährst du dann auch einen soliden Mercedes statt eines mit den Jahren anfälligen Multivans.

Ich mag den Vito/V-Klasse ja auch, das aktuelle Modell ist richtig gut. Der Dieselmotor und die 9 Gang Automatik sind Top Modern und haben sich auch schon in diversen anderen Mercedes Modelle bewährt.

Beim Thema Rostschutz sah es da bisher aber absolut erbärmlich aus, ob das aktuelle Modell da grundlegend besser ist muss die Zeit zeigen. Bisher sieht es aber zumindest danach aus ;)

Zitat:

@Olli22 schrieb am 18. November 2021 um 09:34:19 Uhr:

- Kilometer bis 99.999 (gerne unter 80.000)

In der Fahrzeugklasse werden vermutlich ca 80% aller Angebote mit einem km Stand in dieser Region einen gefälschten km Stand haben.

Multivan Preise sind völlig absurd. Selbst eine bessere Mercedes V Klasse kostet meist weniger.

Da ein Benziner gewünscht ist würde ich jedoch gar keinen Bus kaufen. Das sind im Grunde nur aufgehübschte Kastenwagen / Nutzfahrzeuge mit extrem unpraktischem Sitzkonzept und völlig überteuert.

Ich rate stattdessen zu einem importierten US Markt Van, die wurden von Grund auf als Familienautos designt, haben nichts mit Nutzfahrzeugen zu tun und sind viel variabler (versenkbare Sitze, kein Ein- und Ausbau notwendig). Haben mehr Platz und sehen auch besser aus als EU Vans. Chrysler Pacifica (gibt es auch als Plug-In Hybrid), Honda Odyssey, Toyota Sienna, Kia Sedona / Carnival.

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 18. November 2021 um 12:23:06 Uhr:

 

Zwischen V Klasse und VW Bus muss man genau vergleichen, je nach Variante und Ausstattung ist der Mercedes erstaunlicherweise eher etwas günstiger als der VW. Der VW Bus erreicht aber auch enorme Restwerte als Gebrauchtwagen.

Die letzten Jahre hatte die V Klasse immer einen besseren Werterhalt als der T6. Einfach mal bei mobile eingeben.....schenkt sich aber nicht viel.

Als Neuwagen schenken sich die beiden Fahrzeuge nichts, wir haben mehr als 1 X verglichen. VW gibt mehr Rabatt als Mercedes.

Wenn Benziner gewünscht ist, dann einfach den T7 bestellen, dabei das Budget aber deutlich aufstocken.

Zitat:

Ich rate stattdessen zu einem importierten US Markt Van, die wurden von Grund auf als Familienautos designt, haben nichts mit Nutzfahrzeugen zu tun und sind viel variabler (versenkbare Sitze, kein Ein- und Ausbau notwendig). Haben mehr Platz und sehen auch besser aus als EU Vans. Chrysler Pacifica (gibt es auch als Plug-In Hybrid), Honda Odyssey, Toyota Sienna, Kia Sedona / Carnival.

Danke für den Input. Den Sienna finde ich gar nicht mal unhübsch - aber bei mobile kostet der Kollege auch 31.9 und dabei waren 3 von 3 Inseraten Unfallautos. Schwierig.

Zitat:

@Olli22 schrieb am 18. November 2021 um 14:24:19 Uhr:

Danke für den Input. Den Sienna finde ich gar nicht mal unhübsch - aber bei mobile kostet der Kollege auch 31.9 und dabei waren 3 von 3 Inseraten Unfallautos. Schwierig.

Importeure könnten dir ein besseres Exemplar importieren.

Was sofort verfügbare Fahrzeuge betrifft hat der Chrysler in D die größte Auswahl. zb: https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Hi,

der Pacifica gehört wohl zu den besten Vans am Markt. Es gibt sogar so praktische Extras wie integrierte Staubsauger für den alltäglichen Dreck der mit Kindern fast zwangsläufig ins Auto getragen wird.

Auch das Sitzkonzept ist genial.

Aber wenn man einen Wagen kauft der offiziell nicht in Deutschland und Europa verkauft wird muss man sich halt immer mal mit einigen Unwägbarkeiten rechnen. Ersatzteilbestellung in den USA ist zwar kein Problem, kann aber manchmal etwas dauern. Preise sind zwar meistens günstig, durch Zoll und Versand dann aber wieder nicht.

Beim Abschluss der Versicherung muss man auch immer etwas gucken, Online Preisvergleiche funktionieren meistens nicht.

Wiederverkauf ist ein bisschen ein Risiko, der Markt ist klein man kann Glück haben und nen super Preis gekommen weil der Wagen gerade gesucht wird. Aber wenn man keinen willigen Käufer findet und den Wagen über den Preis verkaufen muss wird es bitter.

Alles keine Unüberwindlichen Hürden, aber man muss sich halt mal etwas mehr mit dem Auto beschäftigen. Mit einem Standartmodell hat man weniger Arbeit.

Braucht ihr das Fahrzeug ab Mai 2022 so dringend? Mit einem Baby unternimmt man eh erstmal keine großen Reisen.

Das ein halbwegs aktuelles Fahrzeug schon in 5 Jahren nicht mehr nutzbar ist, halte ich für absolut unrealistisch. Fahrverbote für "ältere" Diesel gibt es bislang nur in homöopathischen Dosen in Stuttgart, Berlin, Darmstadt und Hamburg. Selbst wenn die mehr werden, so wird man flächendeckend mit Euro 5 Fahrverboten noch einige Zeit brauchen. Hier in den neuen Bundesländern haben viele damals auf "Krampf" vorsorglich ihre alten Autos verkauft und sich neue Diesel (witzigerweise aus der Schummelärazeit) hingestellt. Wenn man nicht gerade in einer Großstadt wohnt, würde ich mir um Fahrverbote absolut keinen Kopf machen. Auch ein VW Caddy Maxi von 2015 wird 2030 noch recht viel befahren dürfen ...

Lieber zweimal für 20.000 € ein Fahrzeug gekauft, als einmal für 40.000 €. Viel mehr zukunftssicherheit gewinnt man mit dem letzten nämlich nicht.

Ich würde mir mal den Spacetourer und Proace anschauen

Der Citroën ist wie auch die Zafira immer mehr in unsrem Bekanntenkreis unterwegs

Ich kenn den Toyota nicht wirklich,kann mir aber nicht vorstellen,dass der soviel schlechter sein soll

Ich kenn auch den Ford Tourneo Custom mit fettem Diesel,Automatik und Haufen Lametta und dagegen sind die 4 Eurobusse schon schick gemacht

Den Ford finde ich aber zumindest als Re-Importe in grosser Ausstattung Preisleistungsmässig auch nicht wirklich schlecht

Schau mal nach Hybrid oder so

Beim Ford

https://www.adac.de/.../

 

Und andere Alternativen

https://www.adac.de/.../

Gruß, der. Bazi

Zitat:

@Olli22 schrieb am 18. November 2021 um 09:34:19 Uhr:

Tja. Teuer wird der Spaß, das ist uns bewusst. Wir wollen das Auto bis Mai/Juni 2022 unser eigen nennen. Als persönliche Schmerzgrenzen haben wir folgendes definiert:

- Erstzulassung ab 2017

- Kilometer bis 99.999 (gerne unter 80.000)

- Benziner

Wir möchten das Auto dann so lange nutzen wie es geht.

Ich rechne mit einem Wiederverkaufswert von 0 €, daher ist Werterhalt kein wirkliches Thema. Sollte ich das Auto bis 2030 nutzen können, wird es sicher keine Umweltnormen mehr erfüllen.

Ich würde diese Herangehensweise schon etwas in Frage stellen, denn gerade Kinder werden schnell grösser, und schon in so vier Jahren, wenn alle drei Kinder keine Vollsitze mehr brauchen sondern auf einfachen Sitzerhöhungen sitzen können.

Und selbst mit drei kleinen Kindern finde einen grossen Bus oder Van unnötig, sondern einen Kompaktvan wie VW Touran oder ein 7sitziges SUV wie Mercedes GLB, Seat Terraco, VW Tiguan Allspace, etc. würde doch reichen.

Drei Kindersitze in einer Reihe finde ich mit Kleinkindern eh nicht praktikabel, weil finde bei Kleinkindern sollte immer ein Erwachsener in der gleichen Sitzreihe sein um notfalls eingreifen können.

Nichtfahrender Erwachsener und jüngstes Kind in die zweite Reihe, Fahrender Erwachsener und zweitjüngstes Kind in die erste Reihe, ältestes Kind in die dritte Reihe finde ich am sinnvollsten.

Ob ein Bus "nötig" oder "unnötig" ist, entscheidet letztendlich der jeweilige Nutzer. Von der Verkehrsfläche her unterscheiden sich T6 und Sharan kaum.

Meine Frau und ich hatten nacheinander 2 VW T4 als unsere Kinder kleiner waren - Raum ist schon der wahre Luxus.

Während andere den Kinderwagen / die Kinderkarre klappen, falten und teilweise demontieren mussten, haben wir das Teil einfach über die (niedrige) Stoßstange in den Kofferraum gehoben.

Mit Hund und 2 Kleinkindern an verkehrsreicher Straße einsteigen? Schiebetür auf, alle rein, Schiebetür zu und dann in Ruhe sortieren, Kinder in die Sitze, alle anschnallen, zwischen den Vordersitzen nach vorne durchsteigen und ab gehts ...

Und im Gegensatz zum Van kann auf längeren Strecken eine Person bei den Kindern hinten (vis a vis) sitzen und Bespaßung und Versorgung sicherstellen.

Im Gegensatz zu Bekannten mit Kombi / Van mussten wir für den Dänemarkurlaub nicht erst unser Gepäck wiegen / vermessen, um zu entscheiden, was noch mit darf und die Kinder haben entspannt gesessen, während die anderen zwischen sich noch eine Reisetasche oder den Proviantkorb samt Jackenhaufen liegen hatten.

Zitat:

@Martyn136 schrieb am 18. November 2021 um 22:53:51 Uhr:

Zitat:

@Olli22 schrieb am 18. November 2021 um 09:34:19 Uhr:

Tja. Teuer wird der Spaß, das ist uns bewusst. Wir wollen das Auto bis Mai/Juni 2022 unser eigen nennen. Als persönliche Schmerzgrenzen haben wir folgendes definiert:

- Erstzulassung ab 2017

- Kilometer bis 99.999 (gerne unter 80.000)

- Benziner

Wir möchten das Auto dann so lange nutzen wie es geht.

Ich rechne mit einem Wiederverkaufswert von 0 €, daher ist Werterhalt kein wirkliches Thema. Sollte ich das Auto bis 2030 nutzen können, wird es sicher keine Umweltnormen mehr erfüllen.

Ich würde diese Herangehensweise schon etwas in Frage stellen, denn gerade Kinder werden schnell grösser, und schon in so vier Jahren, wenn alle drei Kinder keine Vollsitze mehr brauchen sondern auf einfachen Sitzerhöhungen sitzen können.

Und selbst mit drei kleinen Kindern finde einen grossen Bus oder Van unnötig, sondern einen Kompaktvan wie VW Touran oder ein 7sitziges SUV wie Mercedes GLB, Seat Terraco, VW Tiguan Allspace, etc. würde doch reichen.

Drei Kindersitze in einer Reihe finde ich mit Kleinkindern eh nicht praktikabel, weil finde bei Kleinkindern sollte immer ein Erwachsener in der gleichen Sitzreihe sein um notfalls eingreifen können.

Nichtfahrender Erwachsener und jüngstes Kind in die zweite Reihe, Fahrender Erwachsener und zweitjüngstes Kind in die erste Reihe, ältestes Kind in die dritte Reihe finde ich am sinnvollsten.

Mit drei kleinen Kinder reicht so ein SUV mitnichten, da sie leider keine vollwertigen 5 Sitzer sind. Drei Kindersitze bekommst du da nicht unter. Ich weiß du behauptest das immer wieder, wird dadurch aber nicht richtiger.

Ansonsten ist es tatsächlich Geschmacksache. Der Touran 2 scheint auch drei vollwertige Sitze im Fond zu haben, von daher wäre dieser auszuprobieren. Der Touran 1T hat definitiv weniger Platz. Aber ein Bus hat unbestreitbare Vorteile, wie mein Vorposter schon schrieb.

Ich denke reichen würde ein Shalhambra auf jeden Fall, aber wollen muss man das. Wir sind mit unserem sehr zufrieden. Für die Kohle, für die man nen Bus mit Buchhalterausstattung kaufst, bekommst du nen Shqlhambra mit voller Hütte und richtig Dampf.

Wenn die Optik nicht wäre und ihr sowieso nicht so die passionierten Autofahrer seid, kann man auch über einen Dacia Lodgy nachdenken. Die gibt es neu für um die 15.000 mit den wichtigsten Basics an Bord und LPG-Antrieb für Umwelt und Portemonnaie.

Das Ding hat drei Isofix-Vorrichtungen hinten und als Fünfsitzer Recht Kommoden Kofferraum.

Oder als Minivan-Alternative, die nicht so langweilig wie ein Sharan aussieht: Citroen Grand C4 spacetourer

Hallo!

Das Problem ist der gewünschte Benzinmotor. Das Angebot ist da dünn.

Z.B.:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Die großen Vans gibt es kaum als Benziner.

Ich würde mcih nach einem Ford Galaxy umsehen.

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Fährt auch besser.

XS

Was macht für dich Bus-Optik aus, was sie von den nicht erwünschten Vans abhebt? Sehr "bussig" und groß geworden sind mittlerweile auch die Hochdachkombis Citroen Berlingo/Peugeot Rifter/Opel Combo/Toyota Proace City Verso jeweils in der Langversion. Die wären mein Tipp. Vor allem gibt es sie mit einem 130PS Benziner und 8-Gang-Wandlerautomatik. Allein drehbare Sitze gibt es nicht. Dafür gibt es sie mit so viel Rabatt, dass du einen sehr gut ausgestatteten neuen Combo mit Automatik für unter 25k bekommst, während beim VW selbst bei 30k nur Gebrauchte mit Basisdiesel, ohne Beifahrerairbag oder restliche Austattung gibt.

Zu den großen Bussen Spacetourer/Traveller/Zafira/Proace Verso: Schau mal hier im Forum in die entsprechende Rubrik. Es scheint sehr großen Unmut darüber zu geben, welche Qualität die Dinger vom Band weg haben. Ich selber hatte den nur mal als Mietwagen als Transporter. Da war der Laderaum erheblich kleiner als der eines T6, eher Caddy-Maxi Niveau. Bei sehr vergleichbaren Platzangebot finde ich da die Hochdachkombis der Marken die bessere Wahl. Außerdem hatte der Jumpy/SpaceTourer (~130PS) mit etwa 8l und leeren Laderaum beiTempomat 130 Fahrt recht viel Diesel verbraucht, einen T6 mit 102PS hat sich auf derselben Tour bei etwa 7l eingependelt.

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