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3-Achser Kipper ( Tarif ? )

Themenstarteram 2. November 2010 um 14:53

Hallo LKW-Fans !

Kann mir einer sagen ( schreiben ) wo zur Zeit der Stundenlohn für einen Dreiachskipper ( 3-Seiten ) liegt ?

Ich weiß wohl noch, das der Stundensatz 1989 bei 68,40 DM lag. Wo er heute liegt würde mich schon interessieren.

Danke

Lanny

Beste Antwort im Thema

Überlege was Dich das Teil kostet und wieviel du verdienen möchtest.

Dann hast du den Preis, den der Tag bringen muss. Gibt es weniger, bleibe zu hause und versaue nicht den Markt den Unternehmern, die rechnen können.

Ich wundere mich immer wieder, dass es Leute gibt, die einen LKW für 50ct/km incl. Fahrer fahren lassen, während der ADAC berechnet, dass selbst ein Kleinwagen mehr als ein Euro/km ohne Fahrer kostet.

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Konkretisier mal bitte

Meinst du den Lohn für den Fahrer?

Den Lohn für Fahrer mit Fahrzeug?

In welcher Branche?

Tarif Bauhauptgewerbe?

Ost West?

Themenstarteram 2. November 2010 um 15:21

Hallo !

LKW wie vor beschrieben. Wir nehmen an, der LKW gehört mir. Ich fahre für Straßenbaufirmen, Tiefbau, Ausschachtungen. Als selbständiger Unternehmer.

Was müssen die Firmen die mich samt LKW ordern zahlen. Std.

Danke

Lanny

Da gibts keinen Tarif, das ist freie Marktwirtschaft, was du verhandelst oder auch nicht.

Themenstarteram 2. November 2010 um 15:37

Hallo !

Danke. War im glauben, es wird immer noch so abgerechtnet wie vor 20 Jahren. Std.-Lohn oder auch teilsweise je Tour zur Deponie.

Bis bald.

Lanny

So ist es ja auch. Nur ist das alles Verhandlungssache.

Überlege was Dich das Teil kostet und wieviel du verdienen möchtest.

Dann hast du den Preis, den der Tag bringen muss. Gibt es weniger, bleibe zu hause und versaue nicht den Markt den Unternehmern, die rechnen können.

Ich wundere mich immer wieder, dass es Leute gibt, die einen LKW für 50ct/km incl. Fahrer fahren lassen, während der ADAC berechnet, dass selbst ein Kleinwagen mehr als ein Euro/km ohne Fahrer kostet.

am 3. November 2010 um 9:21

50 cent wäre ja weniger als das was man für maut und diesel zahlen muss.... wenn man vom 40t ausgeht...

Themenstarteram 3. November 2010 um 9:26

Hallo !

Von 1978 bis 1991 hatte ich selber M.A.N. 26.320 Dreiachs-Dreiseitenkipper. Den hatte ich gekauft da war er 2 Jahre alt. Der hatte

richtig Moos gekostet. War dann einer Transportvermittlung angeschlossen. Der Stundensatz lag bei DM 68,25. Dann gab es zwischen 5 und 10 % Rabatt und die Vermittlung nahm dann 8 %. Einsatz pro Tag 8,5 Stunden.

Ist man pro Tour bezahlt worden, kam das dem Stundensatz etwa gleich. Jetzt kann sich jeder ausrechnen das man damit nicht reich werden konnte. So ein LKW kostet schon richtig Geld da hat man noch nicht mal den Motor angelassen.

Einge Kollegen von mir haben dann 1991 die Notbremse gezogen. Die Scheiße war, das man im Jannuar/Februar wenn die Wetterlage

beschissen war, eine Standuhr hatte. Darum war für mich und meine Kollegen Schluss.

Da ich nun schon so lange aus dem Gewerbe raus bin, hatte ich mich um Tarife und um den ganzen Mist nicht mehr gekümmert.

Für LKW interessiere ich mich aber immer noch. Mein Büro ist mit Bilder davon schön geschmückt.

Ich bin halt jetzt auf die Idee gekommen mal zu erforschen ob die Lage immer noch so ist wie zu meiner Zeit. Viel LKW wenig Geld.

Man überlege sich mal : LKW-Neupreis 140.000 Okken, Stundenlohn DM 68,00 ( ohne Abzüge ). Da passte was nicht so richtig.

Jeder Handwerke der mit einer Bohrmaschine zu einem Kunden ging, bekam fast das gleiche. Und sein Handwerkszeug kostete im Gegensatz zum LKW so gut wie nix.

Na ja, ich werde mich mal weiter über Dies und Das informieren.

Nochmals Danke für die Infos.

Lanny

3-Achs-Kipper sind aber seltenst im Bereich von 40 Tonnen zu finden - zumindest nicht auf der Straße - und Abseits zahlt man eh keine Maut

@TE:

ja ist noch immer so Viel LKW und wenig Geld. Eher weniger als früher.

Dazu kommen noch die mittlerweile nötigen Weiterbildungen damit man überhaupt noch gewerblich fahren darf.

Themenstarteram 3. November 2010 um 9:55

Noch mal ich !

Mein Monatsumsatz lag damls im Durchschnitt bei DM 10.500,00 zzgl. Märchensteuer 14 %.

Damit konnte man als Selbstfahrer über die Runden kommen. Hätte man einen Fahrer auf den 3-Achser-Kipper gesetzt, wäre so gut

wie nix über geblieben. Damls war es auch so. Man sah sofort wer Fahrer war oder wer seinen eigenen LKW fuhr. Die Selbstfahrer hatten zu 90 % supergepflegte Fahrzeuge. Wo ein Fahrer drauf saß, fielen die Kisten fast auseinander. Das lag aber nicht an den Fahrern, sondern daran das die LKW mind. schon 10/12/15 und mehr Jahre auf dem Buckel hatten und kein Moos für einen guten, wenn auch gebrauchten LKW vorhanden war. Wie denn auch.

Als wir unsere 3-Achser verkauften, haben wir richtig Erlöse erzielt. Immer gepflegt und gewartet. War was kapput wurde das umgehend geheilt und nicht notdürftig geflickt. Das war aber auch immer mit Geld verbunden. Und nicht zu knapp.

Meine Kollegen und ich haben 3-Achserkipper gesehen, die mussten wenn die Brücke gekippt wurde einen Eimer unter die Hydraulikleitung hängen damit die Suppe aufgefangen werden konnte. Das war für uns Zuschauer immer sehr lustig.

Ich könnte Bücher vollschreiben. Damit aber hier genug.

Bis bald.

Lanny

Zitat:

Original geschrieben von BQ280

 

Ich könnte Bücher vollschreiben. Damit aber hier genug.

Mach das doch mal, damit verdienst du gewiss mehr als heute noch selbstständig zu fahren.

Nen gutes Buch kauf ich gerne.

Themenstarteram 3. November 2010 um 10:07

Zitat:

Original geschrieben von der-schrittmacher

Zitat:

Original geschrieben von BQ280

 

Ich könnte Bücher vollschreiben. Damit aber hier genug.

Mach das doch mal, damit verdienst du gewiss mehr als heute noch selbstständig zu fahren.

Nen gutes Buch kauf ich gerne.

Kann ja mal einen Auszug hier einstellen. Wer Interesse hätte mal was aus den damaligen Zeiten zu lesen. Mit allem drum und dran.

( Kauf LKW, Finanzierung mit all dem Scheiß ) usw. usw. Da ich ja anonym schreiben kann, würde mich das nicht stören.

Lanny

am 3. November 2010 um 10:28

Nen 3-achs kipper verbraucht doch in etwa genau so viel sprit wie ein 40t zug. Und maut ist doch ab 12t gewichtsunabhängeig. Aber die muss man mit dem kipper meist nicht zahlen, das stimmt....

Finde ich interessant. :)

Transportvermittlung, usw, hört sich nach Baustellenfahrzeug an, da war ich in den 70ern auch dabei.

Aber auch damals war es schon so das bei gleicher Vergütung ein Unternehmer Geld verdient hat und der andere Pleite ging....

1970 war es so um 1,50 DM der Kubikmeter, etwa 2 bis 3 km Entfernung zwischen Lader und Kippe im Autobahnbau. Dann gabs da noch das wegfahren der Deckschicht im Braunkohlengebiet. Da wurde die Spreu schnell vom Weizen getrennt! 3 Monate alte LKW die praktisch Schrott waren...

Freund von mir hat sich gerade einen Ford Louisville 3 Achser Kipper (1986) gekauft, 7000 Dollar für den LKW 4000 Dollar für Reparaturen. Fährt im Industriegelände braucht aber Zulassung wegen Überquerung einer Öffentlichen Strasse. 45 Dollar die Fuhre (etwa 12 Kubikmeter), 7 bis 10 Fuhren am Tag. Er muss die hintere Bordwand umbauen das bringt etwa 2 extra Fuhren... Der Fahrer verdient um 15 Dollar die Fuhre, keine Sozialleistungen ausser Unfallversicherung.

Preis verhandelt oder nicht, es wäre aber nett wenn Jemand sagen könnte was die Tarife im Allgemeinen sind anstatt immer nur: musste rechnen, kannste nicht von leben, darum gehts hier doch garnicht. Ausserdem ist das keine Antwort...

 

Gruss, Pete

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