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2020: vernünftiger Neuwagen mit guter Haltbarkeit bis 20.000/25.000 Euro

Themenstarteram 8. November 2020 um 22:36

Liebe Foristen,

nun hat mein Tiguan 1,4 TSE nach 11 Jahren das Zeitliche gesegnet und nach einem Unfall geht nun endlich die Zeit des ewigen Ärgerns (u.a. Motorkette, siehe Post von Juli 2017) zu Ende.

Jetzt stellt sich daher die Frage: was nun kaufen?

Mein Anforderungsprofil:

- Neuwagen

- Größe Golf / Tiguan (3 Personen)

- ca. 20.000 Euro (gern aber auch 15.000 Euro)

- Benziner (täglich Kurzstrecke, am WoE vielleicht mal einen Ausflug, 1 Urlaub in den Alpen = 12.000 KM)

- Schaltung egal

- langlebig, zuverlässig, robust !!!

- geringe Wartungskosten / Werkstattkosten

- Verkauf nicht geplant (würde ihn bis zum wirtschaftlichen Ende fahren)

- Egal sind „Spaltmaße“, „maximaler Komfort wie auf Wolken“, „maximale Beschleunigung“ etc. pp.

- Auch muss es nicht mehr „deutsche Wertarbeit“ sein - nach diesem Reinfall. Zur Not auch FIAT oder KIA . . .

Kurzum: was wäre ein „vernünftiger Neuwagen“, um anständig von A nach B zu kommen?

Auf welche technischen Dinge sollte ich achten (DSG/Halbautomatik, Sauger/Turbo) bzw. meiden?

Und: könntet Ihr mir ganz konkret ein zuverlässiges Modell inkl. konkreter Motorisierung empfehlen?

(CRV/C-30/Fokus . . .?). Ist die ADAC-Pannenstatistik oder der TÜV-Report aussagekräftig.

Das wäre wirklich sehr hilfreich - und vorab ein herzliches Dankeschön !!!

Baldo

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@xis schrieb am 9. November 2020 um 11:22:06 Uhr:

 

Es gibt einzelne Montagstypen, insgesamt fährt man mit BMW auf jeden Fall sorgloser als mit den ganzen überteuerten Billigfahrzeugen von Marken aus der zweiten oder dritten Reihe

Sämtliche internationale Statistiken, Umfragen, Studien, etc. der letzten Jahrzehnte weisen für BMW allerdings "seltsamerweise" keine auffallend überdurchschnittlich hohe Langzeitzuverlässigkeit, Haltbarkeit und technische Ausgereiftheit aus... wie auch alle anderen deutschen Marken, die insgesamt betrachtet traditionell im (hinteren) Mittelfeld liegen.

Dagegen dominieren auffallend oft seit Jahrzehnten etliche "Billigfahrzeuge aus der zweiten oder dritten Reihe", die jährlich regelmäßig die guten oder sehr guten Platzierungen für sich abonniert haben (und sich hier schon einen legendären Ruf erarbeitet haben).

Allerdings traue ich BMW zu, in diesen Punkten besser zu sein, als alles was vom VW-Konzern stammt. Was allerdings auch nicht so schwierig ist. ;)

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Haltbar?

[ ] Du hast den Kapitalismus verstanden.

Im Ernst: Neuwagen ist für Privatkauf, insbesondere wenn man so wenig festgelegt ist wie Du, wirtschaftlich unnötig.

Besser 1-3 Jahre altes Auto kaufen mit Werksgarantie. Bei 12.000 km/Jahr, verrottet auch eher das Material, als dass der Antrieb aufgibt, selbst wenn schon 30.000-40.000 km drin wären.

So richtig haltbar bis zum wirtschaftlichen Ende sehe ich nicht viel, vielleicht Toyota oder BMW (Premium Selection, direkt auf der BMW-Homepage suchen, bundesweit).

Bei 12.000 km im Jahr würde ich auch eher in Richtung Leasing gehen, aber nur wo die Rückgabe unproblematisch ist (sonst wird jeder Kratzer einzeln mit Extragebühren für Dich versehen), oder Auto Flatrate wie Cluno/Volvo mit deren Komplettangeboten. Ford Puma, 300 Euro im Monat. Mit 18..000 Euro fährst Du sorgenfrei 4 Jahre inkl. allen Fixkosten + Sprit (15.000 km/Jahr). Auf Dauer wird es teuer als das Auto selbst zu besitzen, das ist klar

Wenn Du beeindruckende Spaltmaße suchst, soll wohl Tesla ganz gut liefern ;-)

Also bei der Frage nach Zuverlässigkeit einen BMW anzuführen ist doch fast eine Farce.

Das waren immer Reparatur bedürftige Autos mit einer Menge Kinderkrankheiten.

Bayrischer Edelschrott.

Tipp: Schau dich bei den Japanern um.

Zitat:

@Montefeltre schrieb am 8. November 2020 um 22:36:03 Uhr:

....

- Verkauf nicht geplant (würde ihn bis zum wirtschaftlichen Ende fahren)

....

D.H. Du wirfst in weg, wenn er teuer wird?

Zitat:

@Montefeltre schrieb am 8. November 2020 um 22:36:03 Uhr:

....

Kurzum: was wäre ein „vernünftiger Neuwagen“, um anständig von A nach B zu kommen?

....

Wenn du Geld sparen willst, ist ein Neuwagen nur in Ausnahmefällen (manchmalsehr viel Rabatt Ende Jahr) vernünftig.

Ein kurzzeitig Gebrauchter ist sinnvoller.

Zitat:

@Montefeltre schrieb am 8. November 2020 um 22:36:03 Uhr:

....

Ist die ADAC-Pannenstatistik oder der TÜV-Report aussagekräftig.

....

Wenn du auch den Text liest schon. So kannst du Fahrzeuge mit teuren Mängeln aussieben.

-------

Noch ein Tip:

Du kaufst zu einer sehr guten Zeit:

Manche Händler haben Stufenrabatte für die Neuwagen und wollen bis Ende Jahr noch auf eine bessere Stufe gelangen und sind deshalb preislich verhandlungsbereit.

Hi,

wenn man einen Wagen lange fährt kann ein Neuwagen kostenmäßig durchaus ok sein. Der hohe Wertverlust der ersten Jahre verteilt sich dann besser.

Besonders günstig und gar nicht mal schlecht dabei wäre z.b. der Fiat Tipo. Günstig der 1,4l Saugmotor mit 95 PS aber auch als T-Jet mit Turbo und 120 PS sind bislang keine größeren Probleme bekannt.

Kia und Hyundai gehören zusammen I30 und Ceed sind moderne Fahrzeuge die inzwischen praktisch auf Augenhöhe mit VW und Co. fahren Langzeiterfahrungen zu den neuen Turbomotoren gibt es da noch nicht, der 1,4l Sauger gilt als ausgereift und zuverlässig ist aber ein extrem müder Geselle, Spaß macht das fahren damit nicht aber man kommt von A nach B.

Ford Focus sollte auch in dem Budget zu bekommen sein, der 1,0l Ecoboost ist ein toller Motor, kräftig und sparsam. Auch weitgehend zuverlässig aber etwas anspruchsvoll bei der Wartung (spezielles Öl für den Zahnriemen im Ölbad)

Skoda Octavia oder Seat Ibiza kann man auch kaufen, seit der Umstellung auf Zahnriemen laufen die VW TSI weitgehend Problemlos.

Ganz grundsätzlich sind heutige Fahrzeuge zu vollgestopft mit Elektronik und Technik da kann man eigentlich nicht mehr von Robust sprechen. Die meisten laufen zuverlässig und gut aber es kann einem bei fast allen Herstellern passieren das man sich eine ewige Baustelle anlacht.

Hyundai i30 als 1.5 DPI vll.? Keine Direkteinspritzung wenn mich nicht alles täuscht und 110 PS aus 1.5 L Hubraum klingt recht standfest, außerdem bietet Hyundai lange Garantien.

Zitat:

@markus20202 schrieb am 9. November 2020 um 00:35:17 Uhr:

Also bei der Frage nach Zuverlässigkeit einen BMW anzuführen ist doch fast eine Farce.

Das waren immer Reparatur bedürftige Autos mit einer Menge Kinderkrankheiten.

Bayrischer Edelschrott.

Tipp: Schau dich bei den Japanern um.

Es gibt einzelne Montagstypen, insgesamt fährt man mit BMW auf jeden Fall sorgloser als mit den ganzen überteuerten Billigfahrzeugen von Marken aus der zweiten oder dritten Reihe

Fiat oder Dacia zu empfehlen ist eine Beleidigung für jeden Fragenden.

Zitat:

@xis schrieb am 9. November 2020 um 11:22:06 Uhr:

 

Es gibt einzelne Montagstypen, insgesamt fährt man mit BMW auf jeden Fall sorgloser als mit den ganzen überteuerten Billigfahrzeugen von Marken aus der zweiten oder dritten Reihe

Sämtliche internationale Statistiken, Umfragen, Studien, etc. der letzten Jahrzehnte weisen für BMW allerdings "seltsamerweise" keine auffallend überdurchschnittlich hohe Langzeitzuverlässigkeit, Haltbarkeit und technische Ausgereiftheit aus... wie auch alle anderen deutschen Marken, die insgesamt betrachtet traditionell im (hinteren) Mittelfeld liegen.

Dagegen dominieren auffallend oft seit Jahrzehnten etliche "Billigfahrzeuge aus der zweiten oder dritten Reihe", die jährlich regelmäßig die guten oder sehr guten Platzierungen für sich abonniert haben (und sich hier schon einen legendären Ruf erarbeitet haben).

Allerdings traue ich BMW zu, in diesen Punkten besser zu sein, als alles was vom VW-Konzern stammt. Was allerdings auch nicht so schwierig ist. ;)

Dann zeig mal sämtliche Statistiken.

Gelöscht.

Auf so ein Niveau muss ich mich nicht zwingen herablassen. ;)

Honda HRV 1.5 ohne Turbo.

Zitat:

@xis schrieb am 9. November 2020 um 12:00:27 Uhr:

Dann zeig mal sämtliche Statistiken.

Das musst du schon selbst machen. Einfach ein Gesamturteil bilden aus möglichst verschiedenen Quellen, aus möglichst vielen Ländern, über einen möglichst langen Zeitraum betrachtet. Tut man das über viele Jahre oder noch besser mehrere Jahrzehnte hinweg, kommt man eigentlich immer zum gleichen Gesamtergebnis:

Japaner meistens vorne an der Spitze, Deutsche durchwachsen (von gut bis erschreckend schlecht) und fast immer dahinter.

Das Ganze ist auch keine neue Erkenntnis, sondern ein uralter Hut, der im In- und Ausland längst bekannt ist. Nur ein kleines Beispiel von unendlich vielen gleichlautenden Ergebnissen (Artikel von 2004):

"US-Studie bescheinigt deutschen Autos schlechte Elektronik - 8 Jahre alte Lexus-LS400-Modelle weisen weniger Probleme auf als 6 Monate alte BMW 7er"

http://www.7-forum.com/.../...-bescheinigt-deutschen-Autos-sc-258.html

Und daran hat sich auch im Jahr 2020 nicht viel geändert....

Der 7 der ist kein Auto für 20.000-25.000. Der Dreier ist das Kernmodell, und das funktioniert seit dem E90 1a.

Zudem ist bekannt, dass BMW kritischere Kunden hat als Toyota. Vor allem Lexus ist eine üble Mühle, die auch ohne Probleme viele Probleme macht (z.B. mal einen Wartungstermin zu organisieren).

Zitat:

@xis schrieb am 9. November 2020 um 14:20:37 Uhr:

Vor allem Lexus ist eine üble Mühle, die auch ohne Probleme viele Probleme macht (z.B. mal einen Wartungstermin zu organisieren).

Finde unseren eigentlich ganz ok ;).

Auch der Service ist hervorragend, deutlich besser als beim BMW, den wir vorher hatten. Mit welchem Lexus und welchem Händler hast du denn schlechte Erfahrungen gemacht?

Zitat:

@xis schrieb am 9. November 2020 um 14:20:37 Uhr:

Der 7 der ist kein Auto für 20.000-25.000. Der Dreier ist das Kernmodell, und das funktioniert seit dem E90 1a.

Zudem ist bekannt, dass BMW kritischere Kunden hat als Toyota. Vor allem Lexus ist eine üble Mühle, die auch ohne Probleme viele Probleme macht (z.B. mal einen Wartungstermin zu organisieren).

Bloße Behauptung, die durch rein gar nichts in der Realität beweisbar ist. Weshalb sollte der Lexus-Kunde, der 100.000 Euro für sein Auto bezahlt hat weniger kritisch sein, als der BMW-Käufer, der 100.000 Euro ausgegeben hat?

Eher das Gegenteil ist der Fall. Der Lexus-Kunde hat aufgrund des herausragenden Images der Marke in Sachen Qualität eher höhere Ansprüche und reklamiert vielleicht bereits Kleinigkeiten, über die der BMW-Fahrer noch hinwegsieht. Zumal der BMW-Fahrer das Auto zu über 90% sowieso nur als Leasing-Dienstwagen vor die Tür gestellt bekam und die Reparaturen nicht aus eigener Tasche zahlen muss. Während ein Lexus wesentlich öfters von Privatpersonen gekauft wird.

Der Dreier ist auch nicht viel besser als Durchschnitt. Zumindest erreicht auch er nicht das übliche Toyota/Lexus, Mazda, Subaru, Honda-Niveau.

Außerdem sind BMW, MB und Audi gebraucht natürlich gnadenlos überteuert. Heruntergerittene Exemplare mit hohen Kilometerständen und wenig Ausstattung kosten immer noch ein Heidengeld, weil das Markenimage vom Verkäufer natürlich ausgenutzt wird. Zumal besteht bei diesen üblichen Verdächtigen immer die Gefahr ein tachomanipuliertes Exemplar zu erwischen.

Bei den Modellen aus der "zweiten oder dritten Reihe" bekommt man zum gleichen Preis so gut wie immer ein deutlich jüngeres, weniger gelaufenes, Exemplar. Und da die breite Masse diese Autos nicht auf dem Schirm hat oder diese sogar fast unbekannt für die meisten sind, besteht auch viel weniger Gefahr, dass am Kilometerstand herummanipuliert wird oder dass hier wieder schön zurecht gemachte, ehemalige Unfallfahrzeuge für viel Geld an den Ahnungslosen verkauft werden.

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