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20 Jahre altes "Enthusiasten" Auto kaufen

Themenstarteram 28. April 2020 um 1:17

Hallo,

und zwar habe ich ein Fabel für Japanische Fahrzeuge. Bin mit ihnen groß geworden. Generation Gran Turismo sozusagen. Problem ist nur das ich nicht der einzige bin und deshalb sind die Preise von Autos wie den Skylines, Supras und Co in Regionen angekommen die ich mir nicht leisten kann und selbst wenn ich es könnte würde ich es nicht machen. Dafür bin ich dann doch ein wenig zu rational.

Ich bin ehrlich gesagt sehr scharf auf den neuen Toyota GR Yaris der Anfang nächsten Jahres rauskommt und Geld sparen für einen Kauf ist der Weg den ich eigentlich vor hatte und der auch immer noch auf dem Tisch liegt. Ich habe mir aber mal durch Zufall ein Video angeguckt und habe danach mal recherchiert und tatsächlich ist der geistige Vorgänger des neuen GR Yaris, der Toyota Celica GT4 ST205, eine noch etwas unentdeckte Perle was Japanische Performance Autos angeht. Seit dem geistert er mir so ein wenig durch den Kopf.

Dann habe ich das Angebot hier gefunden

https://suchen.mobile.de/.../details.html?action=parkItem&id=286933845

Dieses Exemplar soll mit frischem TÜV kommen, einer ganzen Reihe von erneuerten Teilen und da es ein gewerblicher Händler ist muss er ja auch Gewährleistung geben. Die Sache ist halt das es ein trotzdem ein 21 Jahre altes Fahrzeug ist was auch 211.000 Kilometer gesehen hat und ich eigentlich kein Schrauber bin. Außer ein paar Kleinigkeiten habe noch nie wirklich an Autos rum gewerkelt. Hab sowas lieber andere Leute machen lassen. Ich habe eigentlich nix dagegen es zu lernen und zu machen aber obwohl ich einen Garagenplatz besitze ist der in einer Sammelgarage des Wohnhauses. Also mit Hebebühnen und unzähligem Werkzeug wird es schon mal schwierig. Abgesehen davon das ich wahrscheinlich eventuelle Unstimmigkeiten und Probleme nicht sofort erkenne könnte. Es machen lassen kostet halt Geld, Zeit und wahrscheinlich auch Nerven. Mann kann ja wahrscheinlich nicht zu jeder x-beliebigen Werkstatt mit so einem Auto.

Wenn ich mir hierzu entscheiden würde würde ich mein jetziges Auto verkaufen was auch bedeutet das ich 8000 bis 9000 € übrig hätte die ich zusätzlich in Auto stecken könnte ohne mit dem Weinen anzufangen. Es wäre dann auch mein ganz normales Alltagsfahrzeug und nicht nur ein Wochenend Spielzeug. Davon halte ich nämlich nix. Wenn ich ein spaßiges Auto besitze möchte ich es auch täglich fahren. Ich bin aber nicht aufs Auto angewiesen. Meine Arbeit und alles andere erreiche ich locker mit dem Bus oder sogar zu Fuß. Von daher wären eventuelle Standzeiten vom Auto nicht dramatisch aber es ist natürlich nicht sinn der Sache.

Ich bezweifle das jetzt so viele hier Erfahrungen mit genau diesem Toyota haben werden aber ich bin interessiert an Erfahrungen von Menschen die sich Fahrzeuge mit ähnlichem Alter und Laufleistungen gekauft haben. Wie sah es aus mit Risiken und Kosten? Hatten die Fahrzeuge mal längere Standzeiten durch z.B. Probleme gewisse Teile zu finden, etc.?

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20 Antworten

Wir kennen uns ja schon aus dem anderen Thema und ich kann dir sagen wenn du nicht selbst Schrauben kannst dann lass es besser. Oder du klapperst die Werkstätten in der Nähe ab und fragst ob sie mit so nem Auto klar kommen. Wir hatten mal einen Engländer , den Spitfire und eigentlich war jedes Jahr was im Eimer...

Teileversorgung so lala, teilweise echt lange Wartezeiten und es war kein Dayli eher das Sonnen-Wochenende Auto.

Was ich auch noch mitbekommen habe ist das der GT86 einen Nachfolger bekommt.

Moin,

das ist ein Sammlerstück mit teilweise teurer Rennspporttechnik an Bord.

Ein Alltagsauto war das nie.

Heute ist die Karosserie leicht mitgenommen (Schweller rechts, muss unbedingt genauer untersucht werden), die Technik ist mindestens 211.000 Km alt und ist ziemlich aufwändig, sogar für ein Auto der 90er.

Das ist etwas für Fans und Wochenendausflüge.

Als Daily Driver käme für mich da eher etwas ab Baujahr 2010 mit 80.000 Km in Frage.

Es gibt doch aktuell diese Coproduktion von Toyota und Subaru. Suche Dir einen davon.

Gruß,

ZK

Eigene Erfahrungen mit diesem Modell? Leider Fehlanzeige.

Ich kann mich aber noch an die Testergebnisse der damaligen Zeit erinnern und die waren eher nüchtern.

Das Auto war "dank" seiner recht umfangreichen Ausstattung ziemlich schwer, was ihm einen Gutteil des erwarteten Temperaments raubte.

Nun ist das hier, wie es aussieht ein Japan-Import mit etwas mehr Leistung. Kann natürlich sein, dass der etwas weniger ausgestattet und daher leichter ist, das weiß ich aber nicht.

Was ich aber weiß ist, dass das hier ein Rechtslenker ist und ob Du sowas im Alltag fahren willst...

Kann man machen, muss man aber nicht.

Das mit der Gewährleistung solltest Du vorher direkt mit dem Verkäufer abklären, nicht dass das nachher wieder so ein windiges Geschäft "im Auftrag" ist.

Grundsätzlich ist das natürlich ein rares Modell, aber selten ist nicht immer gleichzusetzen mit begehrenswert, daher solltest Du es Dir vorher ganz genau anschauen, gerade bei dem Alter und der Laufleistung.

Ein Liebhaberauto ist nunmal kein Alltagsauto. Wenn du die Möglichkeiten für do ein Auto als Zweitwagen hast ist das eine tolle Alternative. Als Dailydriver und dann noch einziges Auto ist das nix. Da must du einfach zu oft dran herumschlagen. Mal von den Kosten ganz abgesehen.

Wenn du Schrauben lernen willst such Dir einen entsprechenden Club. Es giebt einige Leute die sich gemeinsam einen Oldtimer anschaffen um daran herum zu Schrauben. Der wird dann verkauft und damit der nächste finanziert oder er wird abwechselnd gefahren und dann wieder repariert. Ich weiß ja nicht wo du wohnst aber in meiner Nähe könnte ich dir helfen. Da giebt es neben PKW auch Motorräder und LKW die darauf warten in Ordnung gebracht zu werden.

Ich kann absolut empfehlen, ein "Enthusiasten-Auto" im Alltag zu fahren, für alles andere ist das Leben nämlich zu kurz. Und ich kann auch absolut empfehlen, eines mit 20 Jahren auf dem Buckel zu fahren, das macht das ganze nämlich bezahlbar. Wenn (!) die Voraussetzungen stimmen: geringe Fahrleistung ohne Alltagszwang, Schrauberfähigkeiten (ein echter Wille dazu reicht auch; wer es wirklich will, bekommt das schon hin) und ein Plätzchen zum ausbreiten. Passt also hier.

Und doch würde ich zum Anfang ein Auto nehmen, für das es überall Teile gibt und auch hierzulande eine grosse Community, und dessen Technik überschaubar ist. Also vielleicht erstmal einen zweiradgetriebenen Sauger. Zu Beginn ist sowas überwältigend genug, und wenn du damit mal sattelfest bist, dann kannst du immernoch auf was knalligeres upgraden... Mein Tip also: such dir so eine Celica als Brot-und-Butter-Modell, mach dir die hübsch, und schau in 2-3 Jahre weiter.

Ein älteres Auto für'n Alltag geht schon (in meinem Fall sogar prima, siehe unten, gekauft mit 330.000 km) . . . aber + wenn . . . :

-- einfache bewährte "Low-Tech" mit Langzeittauglichkeit

-- lieber nix Exotisches sondern auflagestarke Massenware

-- je mehr Selberschrauber-Fähigkeiten + -Kenntnisse desto besser

-- notfalls sogar Ersatzauto für alle Fälle greifbar haben (muß ja nicht unbedingt das eigene sein)

---> nur "boah geiles Auto" sollte also nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein !

Das mit dem Oldie-Club und gemeinsamer Nutzung funktioniert aber nur mit echt 100% zuverlässigen Leuten . . . sonst war's dann hinterher wieder keiner, wenn irgendwas am Auto ist . . .

Themenstarteram 28. April 2020 um 14:31

Vielen Dank schonmal für eure Meinungen. Also die Richtung in die ich gehen will ist mir schon relativ klar. Allrad soll es sein und Aufladung sollte der Motor auch haben. Turbo bevorzugt und in der Japanischen Ecke gibt es ja dazu ein paar Treffer. Daher ist auch sowas wie BRZ/GT86 nix für mich. Hab schon öfter drüber nachgedacht aber es sind nicht die Art von Fahrzeugen die ich gerne hätte.

Ehrlich gesagt war ein Mitsubishi EVO schon immer ein Traum aber ich mache mir da nix vor. Die sind teuer und schwer was richtig gutes zu finden da sie soweit ich weiß auch sehr wartungsintensiv waren. Das macht es halt für mich uninteressant.

Der Celica GT4 ist halt ein unbeschriebenes Blatt in der Hinsicht. Gibt nicht viele und die Technik wurde soweit ich weiß auch nirgendwo anders mehr verwendet. Ist aber halt auch ein Toyota die ja bekannt dafür keine zusammenklappenden Mühlen auf die Straße zu stellen. Aber ich verstehe das Risiko durchaus.

Was sind denn die Meinungen zu Subaru WRX STI?

Preise sind ein bisschen höher und die neueren sind meiner Meinung nach leider überteuert und auch außerhalb meines Budgets von ~ 20.000€.

Es gibt halt ein paar ältere die ins Budget fallen würden und auf Anhieb interessant aussehen.

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Bezüglich Zuverlässigkeit habe ich nicht viel schlechtes gehört. Soll bewährte und solide Technik sein und weil genau die bis heute verwendet wird sollte es mit Ersatzteilen und den nötigen Know how wahrscheinlich besser aussehen als beim Celica GT4.

älter wär ja grad noch ok, ABER

+ Allrad

+ Aufladung

+ Japaner (ist schon exotischer als ein Audi z.B.)

+ wenig Selberschraub-Erfahrung/-Können

---> "kann" natürlich auch gutgehen . . . aber hohes Restrisiko !

Denn realistisch betrachtet sind das doch recht viele Risiko-Faktoren.

Ansonsten kann ich zu den genannten Traum(träumerei)wagen so üüüberhaupt nix sagen.

Ich rat bei sowas eigentlich immer ab . . . besonders wenn's mein Geld wär . . . aber is ja deins . . . ;-)

@Luke-R56

Genauso sehe ich das auch. Solche Autos kann man wenigstens noch richtig fahren. Nicht jeder hats nötig seinen Pöpes auf Wolken getragen von A nach B zu "fahren"

Ich meine vor 20 Jahren sind die Leute auch nicht reienweise am Straßenrand vor erschöpfung stecken geblieben. Und bisher waren die Autos bei uns aus den 90er allesammt weniger in der Werkstatt als die ganzen Kisten von heute. ;)

Das Leben ist echt zu kurz um langweilige Autos zu fahren :D

Honda Integra Type R DC2, wenn dich Frontantrieb nicht stört. Zuverlässigeres wie ein Honda aus den 90er Jahren gibt es fast nicht. Leicht drann zu schrauben und teile sind relative günstig.

Nissan S15, wenn dich rechtslenker nicht stören. Heckantrieb, 4Zyl Turbo und auch recht simple Technik. Exot und Teilebeschaffung ist etwas aufwändiger.

Toyota MR2, Mittelmotor und knackiges Fahrverhalten, leider ne verdammte Zicke was schrauben angeht.

Nissan S13 200SX, Heckantrieb, Saugertechnik und ne sehr gute Basis für mehr ;)

Subarus sind auch echt geile Kisten, ob Bugeye oder Hawkeye (mein Favo) nur gibts bei Subarus den running gag, das jeder mal den Motor zwecks Kopfdichtung zu Gesicht bekommt.

Heißt aber nicht, das es jeden passiert. Sind für nen Allradler auch recht Schrauberfreundlich im vergleich.

Das war mal mein Sempf dazu :D

Zitat:

@Backer44 schrieb am 28. April 2020 um 16:18:29 Uhr:

Nissan S13 200SX, Heckantrieb, Saugertechnik und ne sehr gute Basis für mehr ;)

Der Nissan 200SX, der hier in Deutschland verkauft wurde, war ausschließlich mit dem 1.8ltr-Turbomotor mit 169 PS zu bekommen und der Gebrauchtwagenmarkt für dieses Modell sieht extrem abgegrast aus. Der ist praktisch nicht mehr zu finden in brauchbarem Zustand für einen vernünftigen Preis.

20 Jahre alt, 211.000 km gelaufen - was nutzt da die gesetzliche Gewährleistung, wenn so ziemlich alles ein alters- und laufzeitbedingter normaler Verschleiß ist.

Die WRX Sti's saufen auch ganz schön und sind insgesamt nicht die günstigsten im Unterhalt.

Was fährst du an km im Jahr?

Vielleicht einen Accord Type R ?

@tomato

Oh, mein Fehler. Dann muss mein Kollege einen Import 180/240 erwischt haben?! :confused:

 

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