190iger D - nach 2010->Umweltzone! Müssen alle "sterben"?

Mercedes W201 190er

Hallo,

nachdem ich mich seit Tagen durch das Internet wühle (auch hier die Suchmaschine bemüht habe) und um entsprechende Auskunft bemühe - allerdings ohne Ergebnis, meine Frage an Euch:

Müssen nach 2010 alle 190iger D "sterben"? Ist eine Aufrüstung auf € 4 möglich oder zumindest in Aussicht?

Mein jetziger wurde von € 1 auf € 2 gerüstet. Wohne in Ba-Wü und arbeite direkt in eiiner Umweltzone.

Auf den entsprechenden Seiten wie Sauberfahren.de ect., habe ich mich auch schon umgeschaut, sieht düster aus, oder?

Vielen Dank schon für Eure Infos,

Grüße

Uli

Beste Antwort im Thema

Hallo miteinander,ich finde es persönlich eine Frechheit was der Staat sich gegenüber seinen Bürgern herausnimmt.Die Plaketten sind nur geldmacherei um die leeren Stadtkassen aufzufüllen und es trifft wieder die die sich keine neuen Fahrzeuge leisten können,mal abgesehen davon das ich mich nicht von meinem 190er trennen würde.Erst gestern hab ich einen Bericht gesehen das der Verkehr nur 4% Feinstaub erzeugt(inkl. Reifenabrieb:ADAC Studie).Der Grossteil ist natürlichen Ursprungs.Es is wieder mal typisch für den deutschen Staat die Leute abzuzocken.Wer fragt denn in Polen oder in Russland(die meistens die alten Fahrzeuge von hier fahren)danach.Wenn das eingenommene Geld wenigstens für Umgehungsstrassen oder Nachrüstlösungen für die betroffenen Fahrzeuge investiert würde könnt man damit ja leben,aber es wird wohl in Fässern ohne Boden verschwinden.

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Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach



@Black-74 ... Sicher ist das ein Problem das für viele Menschen wichtig ist. Aber mal im Ernst ... ein 190D ist grundsätzlich nicht das ideale Auto für Menschen mit geringem Einkommen. Aleine die Steuern sind doch da schon teilweise kritisch. Und da man immer noch 1000 Euro im Export bekommt ... sollte da durchaus ein Umweltzonentauglicher Euro1 Benziner drin sein. Ich meine ... so ein Fiat Punto oder Cinquecento ist unterm Strich merklich billiger (und auch andere Autos). Das passt also nicht so ganz 100%ig und ich halte es in vielen Fällen für ein Argument ... das nur schwer zu akzeptieren ist.

MFG Kester

ich bin zwar nicht black, erlaube mir aber trotzdem zu sagen, dass es einen ganz schönen unterschied macht, ob man in einer italienischen oder japanischen klapper-kleinschuessel sitzt, oder in einem soliden, wenn auch alten, mercedes.

nicht nur das fahrgefühl, sondern auch passive sicherheit ect. machen da wohl einiges aus, die steuer mag recht hoch sein, die versicherung ist es dagegen nicht unbedingt.

und wenn einem dieses gefühl von sicherheit und solidität die jährlliche steuer wert ist, wäre es schon schön, ihn weiter fahren zu dürfen. immerhin, die galgenfrist geht bis 2012.

Was die Kosten angeht:

190Der sind quasi unkaputtbar - wenn doch etwas passiert, ist es im Handumdrehen selbst repariert, weil alles gut erreichbar und Wartungsfreundlich ist. Werkstattkosten sind hier fast zu vernachlässigen und machen sonst bei alten Auto einen sehr großen Anteil aus (gerade bei Fiat und Co.).

190Der fahren mit Speiseöl bei ~7l / 100km im Innenstadtverkehr (wenn man nich total Vollgas-geil ist). An diese km-Kosten kommt man auch mit einem Kleinwagen nur sehr schwer ran.

Das relativiert die Steuern doch schon erheblich. Die Versicherungsklasse liegt nicht wirklich weit vom üblichen Kleinwagen entfernt.

Was die Umwelt angeht:

190Der sind Saugdiesel mit "Niederdruck"-Einspritzung (im Gegensatz zu CR / PD Hochdrückern). Die Partikel die da hinten rauskommen kann man schon kaum noch Feinstaub nennen, so groß sind die (Qualität fast Lagerfeuer oder Kaminofen). Ganz im Gegensatz zu den "modernen" Dieseln, die selbst mit ihrer gelben (und teilweise auch grünen) Plakette nur unwesentlich gesünder für Menschen sind (weil einfach die kleineren Partikel erheblich gefährlicher sind).

Der künstliche Feinstaubausstoß in Städten setzt sich nur zu etwa 10% aus dem Pkw-Verkehr zusammen. Der Rest sind LkW, Industrie und vor allem HEIZUNGEN. Aber da wagt man sich ja mal wieder nicht ran... Im Zweifel also fleissig Aktionismus an den Autofahrern üben, die sich ab wenigsten wehren: Die Dieselfahrer (sind statistisch gesehen eher Vielfahrer und auf das Fz angewiesen) alter Autos (wenig Lobbywirkung). Wie immer halt...

Ich für meinen Teil habe meinen 190D für einen noch fairen Preis nach Marokko in den Lebensabend geschickt und mir eine lange anvisierte 203er C-Klasse zugelegt. Jetzt verbrauche ich zwar doppelt so viele € / km, fahre aber doch etwas angenehmer ;-)

Moin,

Motorräder haben mittlerweile immerhin auch eine einzuhaltende Abgasnorm 😉

Äh ... die Norm Euro 5 und 6 ist fix und verabschiedet. Auch das Einführungsjahr ist fix und bekannt. Zertifizierungen nach EU5 sind ab Sept. 2009 möglich, ab 2011 ist sie für jede Neuzulassung verbindlich. Euro6 gilt ab 2014 und ist verpflichtend ab 2015 anzusetzen.

Der Fahrzyklus passt auch in ALLEN Europäischen Ländern ... nur in D nicht ... weil wir das einzige Land sind, wo man schneller als 130 fahren darf 😉

Zitat:

Original geschrieben von Meik´s 190er



Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach


Aber ganz schon schwarz wie du es für andere Motoren darstellst, ist es auch nicht. Die haben auch Grenzen und den Vorteil meistens unter definierteren Bedingungen zu laufen. Das senkt die Emission auch zusätzlich. Und Euro 5 und 6 sind mittlerweile verbindlich definiert. Wenn gleich ich das auch noch nicht optimal finde. Der Russfilter muss ja auch gesetzlich nicht mehr vorgeschrieben werden 😉 Die Europäischen Autoanbieter haben sich freiwillig selbst verpflichtet diesen ab 2009 serienmäßig in allen neu zuzulassenden Baureihen zu verbauen. Sieht man ja auch ganz gut, es werden immer mehr Modelle, die den Serienmäßig haben.
Seit wann sind Euro 5 und 6 durch? M.W. kann immer noch kein neues Auto auf diese neuen Normen geprüft und zugelassen werden. Ganz abgesehen von irgendwelchen Anreizen Autos mit diesen neue Normen zu kaufen (Steuer) 😕

Bei anderen Motoren ist es teilweise so schwarz. Mal gemessen was alleine eine Kettensäge so rauspustet? Für Baumaschinen hat m.W. die Schweiz als einziges Land in Europa halbwegs brauchbare Grenzwerte für Baumaschinen und Stationärmotoren. Z.B. auch hier:
http://www.innovations-report.de/.../bericht-40446.html

Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind Motorräder und Roller. Was da teilweise hinten rauskommt ... bah. Es sind zwar deutlich weniger als Autos, aber ich hab schon welche gemessen die um Faktor 100 und mehr über dem der PKW-Grenzwerte lagen. Abgasuntersuchungen gibt es ab einem best. Baujahr zwar, aber die Leerlauf-CO Messung sagt wenig über den Fahrbetrieb aus. Einige Motorräder waren kaum zu messen weil die AU-Tester sich aufgrund zu hoher HC-Konzentrationen ausserhalb des Messbereiches selber abgeschaltet haben.

Da die PKW immer besser werden steigt der Anteil den diese Motoren an der Gesamtbelastung bringen deutlich.

Euro 5 und 6 sind soweit ganz ok. Was IMHO aber fehlt ist ein erweiterter Fahrzyklus der zumimdest ein kurzes Vollgasstück enthalten müsste. Der aktuelle Zyklus passt für einen sehr sparsamen Fahrer der nur im Verkehr mitschwimmt noch halbwegs, ein Großteil der Autofahrer fährt aber deutlich zügiger und in höheren Lastbereichen die nicht getestet werden.

Gruß Meik

Ähh ... entschuldige bitte ... um WAS geht es bitte ?! Um die Gewährleistung der MOBILITÄT zur Teilnahme am öffentlichen Leben und zum Erreichen der Arbeit ?! Oder um LUXUS ?! Sorry ... aber alle Argumente PRO Mercedes die du bringst, sind reine Luxus und Komfortaspekte. Diese gelten nicht, wenn es um die Gewährleistung der Mobilität geht.

Und du sagst es ganz richtig ... WENN mir dieses Aspekte das Geld WERT sind ... dann kann ich das zu meinem PRIVATVERGNÜGEN machen. Ich habe aber keinen RECHTSANSPRUCH auf diese Punkte. Ich habe lediglich einen Rechtsanspruch auf MOBILITÄT. Und dazu reicht ein italienischer oder japanischer Klein(st)wagen aus. Wenn das ARGUMENT aber vorallem ist ... "Ich kann mir kein neues Auto leisten" ... dann passt es nicht, wenn das unterhaltene Fahrzeug eben nicht den ausschließlich Aspekt Mobilität bedient, und höhere Kosten verursacht als ein anderes Auto, das eben auch mit dem Umweltaspekt besser umgeht.

Deshalb passt diese Argumentation an der Stelle ÜBERHAUPT nicht, weil sie am zentralen Argument vorbei geht.

Zitat:

Original geschrieben von 190iger-Ulrich



Zitat:

ich bin zwar nicht black, erlaube mir aber trotzdem zu sagen, dass es einen ganz schönen unterschied macht, ob man in einer italienischen oder japanischen klapper-kleinschuessel sitzt, oder in einem soliden, wenn auch alten, mercedes.

nicht nur das fahrgefühl, sondern auch passive sicherheit ect. machen da wohl einiges aus, die steuer mag recht hoch sein, die versicherung ist es dagegen nicht unbedingt.

und wenn einem dieses gefühl von sicherheit und solidität die jährlliche steuer wert ist, wäre es schon schön, ihn weiter fahren zu dürfen. immerhin, die galgenfrist geht bis 2012.

@Rennfriteuse ... alles schön und gut ... trotzdem ist ein Auto ... das nur 80 Euro Steuern kostet, 6 Liter Benzin nimmt und 4 Stufen in der Versicherung billiger eingestuft ist ... trotzdem immer noch billiger. Fakt ist ... ein 190er ist zur Sicherung der NOTWENDIGEN Mobilität mehr als überdimensioniert (bis auf wenige denkbare Ausnahmen) und rechtfertigt sich nicht über dieses Argument. 190er Fahren ist hauptsächlich erstmal SCHÖN. Auf SCHÖN hat aber niemand ein Recht. Das sind zwei Punkte die man trennen muss.

Und ... auch die Partikel des 190D sind toxikologisch bedenklich. Zwar auf einer anderen Ebene als die Partikel aus TDI/CDI und Co ... aber dennoch ebenfalls gefährlich. Dieser Punkt ist nicht wegzudiskutieren, es ist müssig vergleichen zu wollen ... ob es nun toller ist ... an Lungenkrebs zu erkranken oder nen Schlaganfall zu erleiden (um es mal überspritz darzustellen). Hinzu kommt ... und das ignorierst du an der Stelle ... alte Diesel sind geradezu Stickoxid-Bomber und emittieren im Vergleich auch sehr viel NOx. Die Umweltgesetzgebung, die den Umweltzonen zugrunde liegt ... betrachtet ja NICHT nur die Partikel (auch wenn die Medien das gerne so darstellen) ... sondern auch ANDERE Luftschadtstoffe wie z.B. NOx.

Die IDee ... finde Ich RICHTIG ... die Lösung wie es gemacht wird ... die ist zugegebenermaßen Schrott. Aber die "Abzockvermutung" dahinter ... die passt überhaupt nicht. Denn mal ehrlich ... wer den 190D mit ACH UND KRACH unterhält ... der kauft sich schließlich nicht wegen der Umweltzone morgen ne neue S-Klasse. Das kann der überhaupt nicht.

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach


Motorräder haben mittlerweile immerhin auch eine einzuhaltende Abgasnorm 😉

Äh ... die Norm Euro 5 und 6 ist fix und verabschiedet. Auch das Einführungsjahr ist fix und bekannt. Zertifizierungen nach EU5 sind ab Sept. 2009 möglich, ab 2011 ist sie für jede Neuzulassung verbindlich. Euro6 gilt ab 2014 und ist verpflichtend ab 2015 anzusetzen.

Der Fahrzyklus passt auch in ALLEN Europäischen Ländern ... nur in D nicht ... weil wir das einzige Land sind, wo man schneller als 130 fahren darf 😉

Klar, aber auf welchem Niveau liegen die Motorräder? Wenn man alleine anguckt wie klein der Anteil der Kat-Motorräder ist ... Zudem haben die noch einen weiteren Vorteil: Der Motorradfahrzyklus enhält im Gegensatz zu PKW keinen Kaltstart, die beginnen mit warmem Motor.

Das mit Euro 5 und 6 ist doch genau das was ich meine. Wie lange gibt´s Euro4 und wie lange stehen die neuen Grenzwerte schon fest? Was soll diese "Verzögerungstaktik"?!? Warum kann ein Auto das jetzt schon Euro6 einhält nicht auch als Euro6 zugelassen werden? Wir haben seit 2 (?) Jahren Euro4 verbindlich und keine neue zertifizierbare Norm. So schafft man nur Anreize Verbesserungen so lange als möglich in der Schublade zu lassen. 🙁

Der Fahrzyklus ist bezüglich der Höchstgeschwindigkeit ok. Aber nicht im Hinblick auf die seeeehr niedrig angesetzten Beschleunigungen. So streichelt doch kein Mensch das Gaspedal. Da sollte IMHO beispielsweise ein Überholmanöver mit Vollgas bei jedem Auto in den Zyklus. Oder die Beschleunigung auf halbe mögliche oder wie auch immer.

Gruß Meik

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Zitat:

Und hast du dir mal über FOLGENDEN Sachverhalt Gedanken gemacht ?! Die natürlichen Feinstäube ... die kennt der menschliche Organismus ... eine Folge der Evolution. Atmest du Birkenpollen ein ... bringen die dich nicht um. Schlimmstenfalls bekomsmte Heuschnupfen. Dieselruss ... erzeugt KREBS (im einfachsten Fall), in speziellen Fällen sogar : Impotenz, Missbildung von Föten, Herzinfarkte, Ödeme, Hirnschläge, Unfruchtbarkeit und sogenannten oxidativen zellulären Stress. Und das Problem beim Diesel ist vorallem ... das Auto und sein Abgas das atmen wir doch direkt ein, weil wir NEBEN dem Auto stehen. Deine PERSÖNLICHE Exposition ... ist also um ein vielfaches HÖHER als bei allen anderen Feinstäuben (ausser du bist Raucher).

Sach mal geht,s noch?? Man kann,s auch Übertreiben !!!

Zitat:

Ausserdem stellt sich die Frage ... wie stark ist die Szene für den 190er und den 124er ... wenn ausreichend Interessenten da sind ... lohnt es sich ggf. doch etwas zu entwickeln, was einem die grüne Plakette bringt. Aber da besteht ein erhebliches Kostenrisiko ... fraglich ist, ob viele dieses Risiko mitgehen werden.

Also die nachfrage ist doch Ziehmlich groß,wenn ich bedenke das ein 190D um die 6 bis 8 Hundertausend Kilometer schafft und unser z,b erst 210 Tausend runter hat,Fahrleistung im Jahr 30 Tausend,also brauche ich ja nicht vorrechnen wie lange ich so ein Auto noch fahren kann,von daher würde ich jederzeit mir so ein Kat oder Filter einbauen um auf Euro 3 oder 4 zu kommen selbst wenn,s 1500 euro kosten würde,dabei mein Fahrzeug einen Restwert hat von 2500 euro,aber dennoch der Wagen ist bezahlt guter Zustand da lohnt es sich,aber falls da nicht,s gebaut wird auch egal und wenn die Steuer für einen 190D 2 Liter 500 euro kosten würden,das Auto würd ich nie hergeben,denn wenn man sich ne neue C klasse kauft bzw gut gebrauchten für 10 Tausend Euro heißt es für den kleinen man Finanzieren und das heißt wieder jeden MOnat Raten an der backe und das nur um die Steuer zu sparen oder bißchen mehr Luxus!!

mfg paddy

Zitat:

@Rennfriteuse ... alles schön und gut ... trotzdem ist ein Auto ... das nur 80 Euro Steuern kostet, 6 Liter Benzin nimmt und 4 Stufen in der Versicherung billiger eingestuft ist ... trotzdem immer noch billiger.

Super kostet ~1,40 - Speiseöl etwa 1,00 Euro. Letzteres frisst der 190D ohne besondere Umbauten (wer noch 200 Euro drauflegt bekommt sogar den Kaltstart im Winter mit Rundlauf - Gas ist da mit x1000 Euro Umbaukosten also kein Vergleich).

Kannst uns ja Gerne mal vorrechnen, was der durchschnittlichen 190D Fahrer mit SF10 bei sagen wir 15-20000km im Jahr sparen würde, wenn er von seinem Speiseölferrari auf einen Fiesta oder eine ähnliche Gurke zum gleichen momentanen Fahrzeugpreis umsteigt (bekommt man für den Preis überhaupt ein nicht schrottreifes Auto, das 6l im Stadtverkehr frisst?).

Ob ein Umsteigen auf ein neueres Fahrzeug (mal von den höheren Preisen abgesehen) Umwelttechnisch sinnvoll ist, würde ich erst recht bezweifeln. Ich kenn die km-Leistung und das Durchschnittalter nicht genau, ab dem sich der krasse Energieverbrauch einer Neuwagenproduktion gegen seinen Differenz-Betriebsverbrauch rechnet. Irgendwo bei 20 Jahren und 3-400tkm oder so...

Moin,

Rennfriteuse ... das brauche Ich dir nicht vorzurechnen ... das wurde hier im Forum bereits X-mal in den typischen Beiträgen "Eignet sich der 190D für xyz". Gemacht.

Ein 190E oder 190D ist im Monat zwischen 75 und 200 Euro teurer als ein KLEINWAGEN. Das ist schlicht und einfach Fakt. Wer der Meinung ist, das ein kleines Auto teurer als ein Mittelklasseauto ist, der sollte sich bitte mal hinsetzen und seriös rechnen. Ein 190er ist sicherlich KEIN unbezahlbares Auto, aber ein Auto das schon Geld kostet.

Du solltest dich nicht davon BLENDEN lassen, das du ein Fan des Autos bist. Mein derzeitiges Auto ist in Punkto STEUERN und VERSICHERUNG ne Ecke billiger als ein 190D. Trotzdem kostet es ... im Monat schon einiges mehr, als sein Vorgänger (Ein Fiat Panda, und von den Mehrkosten macht der höhere Verbrauch gerade mal ca. 35% aus! Den Löwenanteil tragen Bremsen, Reifen, Öl und weitere Verschleißteile). Gerade wenn man Partei für sozial Schwache ergreifen möchte, sollte man an der Stelle OBJEKTIV sein. Sonst bekommt das Engagement doch einen ziemlich FADEN BEIGESCHMACK.

Und Ich kann dir sehr genau sagen ... ab wann ein Fahrzeug der C-Kategorie (Golf + Co.) energetisch sinnvoll ausgetauscht wird. Nach runden 12 Jahren bzw. durchschnittlichen 285.000 km. Bei Einhaltung eines solchen Intervalles ist der Austausch des Fahrzeuges auch aus energetischen Gründen sinnvoll. Daten beruhen im übrigen auf einer Studie der Uni Groningen, veröffentlich vor einigen Jahren u.A. in der Oldtimermarkt.

@Spacedriver ... das ist ALLES Realität, alles wissenschaftlich in diversen Messreihen und Experimenten an Mensch und Tier nachgewiesen. Ob man aus diesen Ergebnissen jetzt eine Hexenjagd basteln muss, wie von einigen seltsamen Politikern, Verbänden und Medien gemacht wurden ... DAS bezweifel ich allerdings. Trotzdem sind diese Probleme da, und man muss sie zwangsläufig ERNST nehmen und nicht einfach als "nicht existent" abtun und behaupten, dass dies alles nur eine Idee von Menschen ist, die MEHR Neue Autos verkaufen wollen.

Deine Überzeugung, das du wenn es die Möglichkeit gäbe das Auto entsprechend aufzurüsten, diese Möglichkeit nutzen tätest, finde Ich gut ! Im 124er Forum gibt es einen Link zu einer Interessengemeinschaft, die ein solches Projekt entweder bereits durchführt oder noch in der Planung ist. Unterstütze dieses Projekt und auch für den 190D wird es dann hoffentlich eine entsprechende Lösung geben.

Mir geht es an dem Punkt nicht darum zu sagen "Der und der ist Böse" ... Denn nach der Prämisse gehöre Ich SELBST zu den Bösen ... nicht wahr ?! Es geht mir darum objektiv zu zeigen, welche Argumente richtig sind, welche Argumente falsch sind und vorallem wo die Idee eigentlich hinzielt. Denn die Idee ist gut ... die Ausführung ... freundlich gesagt stellenweise ziemlich lächerlich geraten.

Ich halte UMWELTZONEN (!) so wie sie überdurchschnittlich oft geplant und durchgeführt werden für SCHWACHSINNIG. Denn da wird nur Messwertmanipulation betrieben. Der Messwert an Position X wird abgesenkt, damit man keine Strafe zahlen muss ... an Position Y in der Nachbarstrasse (wo sich keine Messstation befindet) steigt um den gleichen Betrag. DAS ist nicht sehr sinnvoll. Es ist sinnvoll die Abgasbelastung da zu reduzieren, wo sie sehr hoch ist, aber DAS wird nicht mit den Werkzeugen erreicht, die man derzeit verwendet. Es hätte ANDERE viel sinnvollere Alternativen gegeben. Selbst das NACHRÜSTEN besserer Abgasreinigungssysteme ist in Relation zwischen Kosten und Förderung absolut UNATTRAKTIV. An der Stelle hätte man ansetzen sollen. Sowie in einer Stärkung des öffentlichen Personen Nahverkehrs, besonders stark belasteter Städte. Wenn es eine sehr gute und schnelle Busverbindung von zentralen (kostengünstigen, am besten kostenfreien!) Parkplätzen mit super Anbindung per Bus (und wir reden nicht von einem Müllhaufen!) zu günstigen Konditionen geben täte, könnte man die Abgasbelastung viel besser senken, aber SOWEIT denkt niemand ... weil das vorallem auch Geld kosten täte *fg* Mit der derzeitigen Lösung ... trägt die Finanzierung nur einer ...

MFG Kester

Ich halte die ganze Sache auch für Abzocke. Vor Jahren hat man uns erzählt, der Diesel ist umweltfreundlich. Leute kauft Diesel. Und da ist selbst der "Wenigfahrer" zum Teil auf Diesel umgestiegen. Jetzt ist der Diesel die Dreckschleuder der Nation. Und da fängt die Abzocke doch an.

Wenn der Diesel so eine Dreckschleuder ist dann muss er weg. So einfach ist das.

Aber das füllt ja nicht die Kassen. Also fängt der Ablaßhandel an. Man bezahlt ein paar Euro mehr an Steuer und die Welt ist zunächst mal wieder in Ordnung und die Luft ist dann wohl wieder weniger belastet.
Das geht dann bis zum Tag X und dann muss die Kiste doch weg weil man in die entsprechenden Zonen nicht mehr einfahren darf. Oder könnte es sein, dass es gegen entsprechendes Entgelt eine Ausnahmegenehmigung gibt? Weiß Gott was noch kommt, denn das würde ja nochmal Geld in die Kassen spülen.
Ausnahmen gibt es ja schon. Alle Fz des öffentlichen Dienst z. B. fallen nicht unter die Plakettenregelung. Krankenwagen z. B. fallen auch nicht darunter. Das arme DRK z. B. Die dürfen weiterhin alles in die Luft blasen. Daraus resultiert für mich, die am meisten haben bekommen noch mehr und wer sich eben kein neues oder anderes Fz leisten kann wird bestraft.

Moin,

Nochmal ... WAS ist daran Abzocke ?! Das du eine Plakette kaufen musst, die dich 5 Euro kostet, inkl. Verwaltungs- und Personalkosten irgendwas zwischen 4 und 5 Euro kostet ?! Wo also ein Finanzvolumen von 0-60 Mio. Euro bei rumkommt, das sich dann Dekra, TÜV, Clubs und regionale wie überregionale Verwaltungen teilen ?! Oder weil in den Ämtern jetzt 3 Leute solche Anträge auf Ausnahmen durcharbeiten ? (Im Schnitt kostet dieser Angestellte im Monat 3200 Euro!)

Oder das da jetzt im Schnitt pro Dieselfahrzeug 15 Euro mehr Steuern reinkommen, die auf der anderen Seite dann für die 300 Euro Förderung für Nachrüstpartikelfilter wieder rausgeschmissen werden ?!

Oder weil jetzt die Käufer von Autos, die im Gebrauchtmarkt 1500 bis 2500 Euro kosten ... auf einmal alle losrennen und sich ne neue C-Klasse für 30.000 Euro kaufen ? (eher unrealistisch oder ?!)

Es gibt einfach neue wissenschaftliche Ergebnisse zum Abgasverhalten von Dieseln. Diese sind nun berücksichtigt worden (Bis hierhin sinnvoll und richtig). Die Lösung die man sich da ausgedacht hat ist nur einfach SCHEISSE ... das ist alles. Grund dafür ist das jeder Politiker auf irgendeine Lobby hört.

Du würdest lachen wie sowas in anderen Ländern geregelt wird ... in Malaysia zahlst du bei der Neuzulassung eines Autos umgerechnet knapp 7000 Euro an Strafe für die Abgasbelastung (neben den jährlichen Steuern). In Südkorea darfst du einen DIESEL-PKW überhaupt nicht zulassen ... in Japan steigen die Steuern für abgasseitig alte Autos wesentlich stärker als hier, und wir brauchen nicht mal soweit zu gehen in Südtirol dürfen saisonal bedingt in einigen Städten Autos ab einem gewissen Alter GAR NICHT mehr rein ... Andere Staaten sind da wesentlich rigoroser als wir hier ...

Unsere Lösung ist einfach nur DUMM ... das ist alles 😁

MFG Kester

Hi,

es ist Abzocke, mein alters Opel Kadett Cabrio war bei der Zulassung "besonders
Schadstoffarm" - heute eine Dreckschleuder.

Mein W124 200 D gilt heute als Dreckschleuder, wegen dem Feinststaub,
dummerweise stoßen nur die neuen Diesel Feinststaub aus, bei mir kommen
noch richtige Kocksteile raus, wenn Du ein Fischernetz dran hängst, kannst
du deinen Kaminofen damit betreiben ;-)

Und frage nicht, wie "solche Umweltschützer" mich schon beschimpft haben,
als ich mit meinem Mahindra Double Cab unterwegs waren. Dummerweise
verbraucht er ca. 9,5 l diesel / 100 km.

Und was verbraucht ein modernes Auto in der Größe?

Bestimmt nicht weniger und Feinstatub kommt auch nicht raus...

Alte Benziner dürfen auch nicht in die "Umweltzone", wegen Feinststaub?

Ich lache mich schlapp - ein Benziner und Feinststaub...

Übrigens, die DPF filtern Ruß und kein Feinststaub.

Oh mann, Du sollst dir doch ein neues Auto kaufen, dein altes in Afrika laufen
lassen und froh sein, das du ständig in die Werkstatt "darfst"!

Gruß

Michael

Es geht doch nicht um die 5 € für die sche... Plakette. Bei einem meiner Fahrzeuge macht es mal eben 36 € beim günstigsten 24 €. Nachrüsten lohnt sich nicht. Für meinen 300er gibt es keine Möglichkeit einen Filter nachzurüsten. Für Diesel-Pkw zahlen wir ohnehin schon einen höheren Satz an Steuer. Dafür sollte der Kraftstoff etwas günstiger sein. Wo ist denn der noch günstig. Wenn ich an die Tankstelle fahre bekomme ich fast einen Blutrausch. Hier wird überall abgezockt. Mich bringen zwar die 100 € die ich für meine Fahrzeuge nun mehr an Kfz-Steuer zahlen muss nicht um. Aber rechne das mal hoch. Hier wird duch die kalte Küche die Melkkuh der Nation ganz erheblich gemolken. Und wenn dann die Diesel mit roter Plakette nicht mehr in den Zonen fahren dürfen ist man gezwungen andere Fahrzeuge anzuschaffen. Da verdient der Staat dann nochmal. Wir lassen uns immer wieder gängeln und für dumm verkaufen und sagen zu allem ja und amen.
Und was glaubst Du was mich es interessiert wie in anderen Ländern verfahren wird. Hier spielt die Musik und diese spielt dem Fiskus Geld in die Tasche.
Ich betone es nochmal. Wenn der Diesel so eine Dreckschleuer ist, dann läßt sich das nicht durch ein Mehr an Steuern beheben. Das ist und bleibt für mich Ablaßhandel und somit Abzocke.

Genau, und wir lassen es uns gefallen.

😕

Gruß

Michael

Moin,

*seufz* Unganrfreund ... 1910 hat man wissenschaftlich "fundiert" behauptet ... das Rauchen gut für die Potenz und den Intellekt sei ... Manche DINGE ... unterliegen eben einer Entwicklung und einer technischen Veränderung.

Sicher ein Kadett mit G-Kat, ein 190D mit Kat waren 1989 TECHNOLOGISCH Top und Up to Date ... und damals auch tatsächlich "Sauber". Nun ist aber die Technik seitdem nicht STEHENGEBLIEBEN. Ein aktueller Euro 4 Benziner bläst über den Daumen gepeilt nur so ca. 10-20% der Schadstoffe raus, die dein alter Kadett rausgeblasen hat. Dies nennt sich technologischer Fortschritt, heutzutage gehören beide Fahrzeuge eben eher zu den Fahrzeugen, welche dem unteren Durchschnitt auf der Strasse angehören. Da die Kisten jetzt dummerweise auch noch den Willen haben 40 Jahre zu halten ... ist da irgendwo eben mal ne Grenze erreicht. So Ärgerlich das für den FAN an der Stelle nunmal auch ist.

Die Geschichte mit dem Diesel ... liegt aber nicht am Staat ... sondern am MARKT. Zum einen liegt es daran, dass wir dummen Kunden ... die Ölmulties so groß gemacht haben ... indem wir eben als es so billig war die unabhängigen Tankstellen wie die Pest gemieden haben. Jetzt haben die eine irrsinnige Marktmacht ... iss leider so ... und zusätzlich haben wir den Absatz an DIESEL dadurch dass ja heutzutage "jeder" meint Diesel fahren zu müssen ... massiv erhöht haben. Diesel ist in der Produktion z.B. teurer als Benzin ... es ist ja an der Tankstelle nur billiger, weil es weniger stark besteuert wird. Wenn der Produzent nun aus 100L Rohöl ... 75L billiges Benzin produziert ... und nur 25L teureren Diesel, ergibt das Preis A und Preis B. Muss der nun wegen des Absatzes 50L Benzin und 50L Diesel produzieren ... dann kostet Ihn die Produktion mehr, und Diesel wird entsprechend diesen Anteil teurer. Zusätzlich erhöht ein HOHER Absatz auch den Wunsch da je L ggf. nen Cent mehr verdienen zu wollen.

Auch deine Ansicht, das dein 190D keinen Feinstaub produziert ist ja nicht richtig. Er produziert das auch ... Er produziert nur ANDEREN Feinstaub als die modernen Diesel. Aber ist es denn WIRKLICH WICHTIG ... ob der Feinstaub aus einem Auto nun Lungenschäden hervorrufen kann, oder einen Herzinfarkt herbeiführt ?! Krank oder Tod ist der Betroffene in jedem Fall und auch hier gilt wieder, beachte nicht nur Seite 1, sondern auch Seite 2 ... das Stickoxid ... auch DIES (!) wird in der Verordnung berücksichtigt und wenn wir sagen, wir gestehen dem 190D zu, dass sein Feinstaub weniger gefährlich ist ... dann patzt dein Auto spätestens bei der NOx Emission die massiv über der eines modernen Fahrzeuges liegt.

Die Absicht des Gesetzgebers ist also nicht schlecht, sondern eigentlich gut. Die FAKTENLAGE gibt dem Gesetzgeber aus wissenschaftlicher Sicht 100% Recht. Nur die gefundene Lösung passt so rein GAR NICHT zum Anspruch und klar ... das ganze ist unpopulär. Aber ich denke ... würde unser Gesetzgeber so verfahren wie andere Länder ... dann würde schon seit 10 Jahren KEIN 190D mer fahren.

@Taxi ... Du kannst auch andere Verkehrsmittel nutzen, du musst ja nicht mit dem Auto in die Umweltzone fahren, oder du fährst zum Einkaufszentrum auf der grünen Wiese 😁 Und mal ehrlich ... derjenige der einen 1500 Euro 190D ersetzt ... der kauft ein NEUES Auto und führt so STEUERN ab ?! Oder kauft der nicht wieder eine bereits fahrende Kiste für vielleicht 1500 Euro ... von Privat, wo der Staat keine Steuern mehr sieht ?! *Fg*

MFG Kester

Schluss mit der Streiterei und Rechthaberei!

Seit heute habe ich eine GELBE Feinstaubplakette an meinem 190 D (06/1992, 130 Tkm)

Das ging ganz einfach:

- In ebay den GAT Oxy-Kat gefunden (Neuteil, ca. 180 EUR, inkl. aller erforderlichen Dokumente)
- Zu meinem Schrauber gefahren, der hat es mir für 40 EUR eingebaut (wer geschickt ist und eine Hebebühne hat kann das auch selbst machen)
- Zum TÜV gefahren (Baden-Württemberg), das Teil begutachten lassen, Bescheinigung erhalten (32 EUR)
- Zur Zulassungsstelle gefahren, neue Schlüsselnummer registrieren lassen und gelbe Plakette erhalten (EUR 16,70)

Meine Schlüsselnummer lautet jetzt 0425 (vorher 0430)
Damit werde ich in den nächsten Jahren überall hinfahren dürfen.

Nebeneffekt: Mein Auto läuft etwas flotter, aber leider auch etwas lauter.

(Eigentlich hatte ich damit gerechnet dass ich nur eine rote Plakette bekomme, nun ziert der gelbe 'Bäpper' meine Windschutzscheibe 'freu'😉

Zitat:

Wir lassen uns immer wieder gängeln und für dumm verkaufen und sagen zu allem ja und amen.

Und was glaubst Du was mich es interessiert wie in anderen Ländern verfahren wird. Hier spielt die Musik und diese spielt dem Fiskus Geld in die Tasche.

Ich betone es nochmal. Wenn der Diesel so eine Dreckschleuer ist, dann läßt sich das nicht durch ein Mehr an Steuern beheben. Das ist und bleibt für mich Ablaßhandel und somit Abzocke.

Ja und das schöne ist jetzt kommt als nächstes eine Steuererhöhung für Euro 2 und 3 um die 87 Euro hinzu,also für z,b ein 2 Liter Diesel jetzt 340 Euro kfz Steuer pro Jahr in Zukunft um die 427 Euro,und Benziner 147 Euro,= 234 Euro,das ist doch echt der Hammer,wir dürfen mal wieder ordentlich blechen ,hinzu kommt ja noch der Sprit Preis,und geht,s der Umwelt dadurch besser??Wozu das ganze wird das Geld in Projekte für Umwelt inverstiert !?? NEIN!!

Das ist doch alle mist,warum machen die uns Bürger immer mehr fertig,man sollte wie in Frankreich oder Italien mal richtig aufräumen und den Politikern die sowas zu vernatworten haben mal dampft machen,den man bekommt richtig Wut und Hass,den die wissen garantiert nicht wie es ist wenn man sein Geld zusammen halten muss und nicht weiß wie soll ich noch alles Zahlen,die leben ja im puren Luxus.

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