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18 jahre alten lack polieren

Themenstarteram 8. März 2010 um 23:44

mal eine frage,

hab die schon im golf forum gestellt

da wurde mir mit viss "geholfen" nur ich bin etwas skeptisch,

deswegen hier spezieller an euch

fahre einen weißen 18 jahre alten golf der dementsprechend vom lack ziemlich fertig ist

is mein erstes auto deswegen dacht ich mir sollt ich ihm nach kräften was gutes tun und ihn polieren

nur ich fürchte einfach bissal polierpaste wird keinen großen unterschied bringen

deswegen wollt ich mal fragen wie man an so eine sache rangeht und den lack möglichst in eigenarbeit und evtl ohne riesigen kostenaufwand wieder flotter hinbekommt

vor allem hat meiner leider auch ein paar fiese roststellen an den türen wo ich nicht weiß wie ich die wegbekomme, ist gerade bei meinem _weißen_ golf richtig fies

vlt könnt ihr mir helfen wie ich das ganze angehe, fühle mich angesichts der ganzen möglichkeiten und tipps etwas überfordert :(

und für die plastikteile gibts auch spezielle mittel oder????

würde mich freuen wenn mir jemand helfen kann wie ich an die sache rangehe..

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17 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von warzippo

fahre einen weißen 18 jahre alten golf der dementsprechend vom lack ziemlich fertig ist

Was heisst das denn konkret? Kannst du mal Bilder vom Lack einstellen?

Zitat:

deswegen wollt ich mal fragen wie man an so eine sache rangeht und den lack möglichst in eigenarbeit und evtl ohne riesigen kostenaufwand wieder flotter hinbekommt

Wenn der Lack wirklich ziemlich fertig ist wirst du kaum um den Einsatz einer Poliermaschine herumkommen. Damit meine ich nicht diese 20-EUR-Donger, sondern schon was ordentliches. Ich weiss jetzt nicht, was für dich "riesiger Kostenaufwand" in Zahlen ausgedrückt bedeutet, aber einen ewig nicht gepflegten Lack aufzuarbeiten ist natürlich nicht mit 2x drüberwischen zu machen.

Alternativ kannst du natürlich mit einer Handpolitur rangehen. Das Ergebnis wird nicht so perfekt werden wie mit einer Poliermaschine, reicht ja aber eventuell völlig aus. Dann solltest du dich aber auf entsprechende Muskelarbeit einrichten.

Von daher wären erstmal zwei Dinge zu klären:

1. Wie sieht der Lack wirklich aus?

2. Welches Ergebnis schwebt dir vor?

Hallo, mit Feinschleifpaste und Wachs sollte sich auch ein verwitterter Lack wieder aufarbeiten lassen. Die Autoaufbereiter nehmen auch nichts anderes. Gute Erfahrungen habe ich mit der Feinschleifpaste 50417 von 3M sowie mit dem Hochglanzwachs 80345 von 3M gemacht. Die Verarbeitung ist leicht, jedoch bei größeren Flächen würde ich die Verarbeitung mit einer Poliermaschine machen. Was die Roststellen angeht, sollte sich das mal ein Lackierer ansehen.

 

Viele Grüße

Themenstarteram 10. März 2010 um 14:22

ich wollt eigentlich nicht mehr als 100 euro da reinstecken..

deswegen muss mal sehen, werde demnächst mal fotos hochladen

 

noch was:

muss ich vorher mit lackreiniger arbeiten???

 

hier noch die fotos im anhang

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Hey, eine gründliche Reinigung ist auf alle Fälle notwendig, egal mit welchem Mittel Du dann polieren möchtest. Die auf dem Bildern zu sehenden Rostpickel wirst Du meiner Meinung nach auch mit Schleifpaste nicht weg bekommen. Alles was bis auf die Deckschicht durchgeht ist mit Polieren nicht mehr zu retten. Aber ansonsten denke ich ist der Lack gut aufpolierbar (was man so sieht) Also viel Erfolg und poste mal paar Bilder wenn das Werk gelungen ist.

Viel Grüße

Bei Rost gibts eigentlich nur eins: Abschleifen und lackieren.

Themenstarteram 10. März 2010 um 16:59

ja wenn das wetter besser wird werd ich an das projekt rangehen

man liebt ja schließlich sein erstes auto ^^

also dann bestell ich mal die hier geposteten mittelchen und noch nen lackreiniger, hat da noch jemand ne empfehlung????

und dann gibts ja noch so mittel um die kunststoffteile zu behandeln damit die nicht mehr so bleich sind richtig????

naja an die roststellen trau ich mich nicht so wirklich ran nicht das ich zu viel kaputt mache :(

Zitat:

Original geschrieben von warzippo

und dann gibts ja noch so mittel um die kunststoffteile zu behandeln damit die nicht mehr so bleich sind richtig????

Richtig. Anhand der Bilder kann men Zustand der Kunststoffe nicht wirklich beurteilen. Wenn die Teile stark ausgeblichen sind, dann bringt ein normaler Kunststoffpfleger nicht mehr so wirklich viel. Im Handel gibts auch richtige Färbungsmittel, die sollten helfen. Für die "normale" Pflege von Kunststoffen innen wie aussen kann ich das Chemical Guys Silk Shine Spray Dressing empfehlen.

Zitat:

naja an die roststellen trau ich mich nicht so wirklich ran nicht das ich zu viel kaputt mache :(

Gerade die solltest du als erstes beheben (lassen), weil die nicht nur Kosmetik sind sondern an die Substanz deines Autos gehen. Was nützt die ein glänzender Lack, wenn das Blech darunter zerfressen ist.

Ich hab' von NIGRIN das Stoßstangen schwarz im Einsatz und es hält bei Handwäsche nun fast 1 Jahr (muss aber auch jetzt nachgearbeitet werden).

Vor dem Auftragen entfetten. Nach dem Auftragen relativ schnell mit einem einfachen Lappen kurz nachreiben.

Zitat:

Bei Rost gibts eigentlich nur eins: Abschleifen und lackieren

Zitat:

Gerade die solltest du als erstes beheben (lassen), weil die nicht nur Kosmetik sind sondern an die Substanz deines Autos gehen. Was nützt die ein glänzender Lack, wenn das Blech darunter zerfressen ist.

Kann ich so nur unterstreichen. Scheint mir keine Durchrostung zu sein, sondern nur Oberflächenrost. Der lässt sich in der Regel gut und dauerhaft beseitigen. Und das geht nur mit entrosten, ggf. spachteln, grundieren, lackieren) also Pflegemittel hilft da nix).

Was den Lack betrifft: Erst mal richtig reinigen und zunächst mal mit nem Lackreiniger probieren. Ev. mehrmals. Wenn das nicht ausreicht, ne milde Polierpaste nehmen. Wenn der Lack in einem glänzenden Zustand ist, dann ordentlich konservieren. Das hält dann ne Weile.

(Sorry, einen Neuwagen machste so schnell nicht draus. Aber vielleicht nen gepflegten Gebrauchten)

Themenstarteram 10. März 2010 um 21:13

Zitat:

Original geschrieben von oldtimer-pflegen

Zitat:

Bei Rost gibts eigentlich nur eins: Abschleifen und lackieren

Zitat:

Original geschrieben von oldtimer-pflegen

Zitat:

Gerade die solltest du als erstes beheben (lassen), weil die nicht nur Kosmetik sind sondern an die Substanz deines Autos gehen. Was nützt die ein glänzender Lack, wenn das Blech darunter zerfressen ist.

Kann ich so nur unterstreichen. Scheint mir keine Durchrostung zu sein, sondern nur Oberflächenrost. Der lässt sich in der Regel gut und dauerhaft beseitigen. Und das geht nur mit entrosten, ggf. spachteln, grundieren, lackieren) also Pflegemittel hilft da nix).

Was den Lack betrifft: Erst mal richtig reinigen und zunächst mal mit nem Lackreiniger probieren. Ev. mehrmals. Wenn das nicht ausreicht, ne milde Polierpaste nehmen. Wenn der Lack in einem glänzenden Zustand ist, dann ordentlich konservieren. Das hält dann ne Weile.

(Sorry, einen Neuwagen machste so schnell nicht draus. Aber vielleicht nen gepflegten Gebrauchten)

das es kein neuwagen mehr wird is mir bewusst, sagt auch jeder meiner leute, die schütteln nur den kopf, denke das ist auch ein haufen arbeit :)

nur es ist halt mein erster und er ist mir ans herz gewachsen auch wenns vlt blöd klingt :)

Themenstarteram 10. März 2010 um 21:15

oder weiß vlt jemand im raum münchen ob es professionelle lackaufbereiter gibt???

also hab schon ähnliche themen gelesen wo der spaß so an die 150 euro kostet

(ich fands eigentlich relativ günstig im verhältnis zur ganzen arbeit auch wenns für mich viel geld ist)

nur die standorte dieser aufbereiter sind von mir aus am ar*** der welt

Das klingt überhaupt nicht blöd. Das erste eigene Auto ist immer was Besonderes. Ich finde es klasse, dass du das gute Stück schön erhalten willst.

Zitat:

Das klingt überhaupt nicht blöd. Das erste eigene Auto ist immer was Besonderes. Ich finde es klasse, dass du das gute Stück schön erhalten willst.

Kann ich so nur unterstreichen. Meiner war ein phoenixroter Golf I, BJ 1976, einer dieser fürchterlichen Rostlauben. Die Farbe war schlimm. Ich hab das Auto geliebt. Bis das der Rost obsiegte.

Am optischen kann man was machen. Wichtig ist das technische. Das erste Auto ist immer das geilste. Wenn man nicht viel Geld hat, aber das Auto mit viel Liebe und Eigenarbeit in Schuss hält, ist das auf jeden Fall sehr viel respektierlicher, als wenn sich einer mit einem Jahresgehalt von 250.000 Euro einen neuen Porsche oder Mercedes oder Audi kauft (ist nicht als sozialneid gemeint!!!)

Themenstarteram 11. März 2010 um 15:35

hmm ja

technisch gesehen is der golf topp, läuft eins a ohne probleme

morgen fahr ich wohl mal in die werkstatt von nem kumpel vlt weiß der rat gegen den rost

(gerade an den schwellern is natürlich extrem schlecht)

und naja das projekt polieren wird wegen wetter wohl gut nach hinten verschoben :(

hier schneits wie blöd, unglaublich...

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