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11.195€ für die neue R6 - gehts noch???

Themenstarteram 9. November 2005 um 14:31

Bin gerade mal über die Yamaha-Site getrduelt und musste mit Erstaunen feststellen, dass die wirklich über 11.000€ für die neue R6 haben wollen...!! :(

Gehts noch?? Finde das schon ein wenig happig!

Was meint Ihr?

Grüße

Chris

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26 Antworten

Die Frage, ob der Mensch diese Upgrades zwingend "braucht" oder nicht, lässt sich wohl nicht abschliessend beantworten. Letztlich kann nicht erstaunen, dass die Motorrädern immer leistungsstärker werden. Hieraus folgert, dass die übrigen Komponenten diesem Leistungspotenzial angepasst werden müssen - dies trifft insbesondere auf Fahrwerk und Bremsen an, die letztlich die Leistung "auf den Boden" bringen und damit wesentliche sicherheitstechnische Aufgaben wahrnehmen. In diesem Bereich kann ich die Entwicklung in diesem Sinne nur gutheissen. Letztlich bietet der Markt - in diesem Fall die Motorradingenieure - nur Produkte an, die sie für absatztauglich halten. Der Motorradfahrer strebt nach immer mehr Leistung. Die Regel spricht dafür, dass jemand, der ein 100PS starkes Auto hatte, als nächstes ein besseres, schnelleres, stärkeres Modell kauft, um seine Bedürfnisse zu befriedigen - er wird also ein Auto kaufen wollen, welches über 100PS hat. Und die Entwicklungsleistung, die dahinter steckt, muss letztlich finanziert werden und dies geschieht über den Endpreis, was ich auch für adäquat halte.

Als Beispiel möchte ich anfügen, dass ich - bevor ich meine 2005er R6 gekauft habe - ein 2001er Modell gefahren bin. Vom Handling, von der Leistungsentfaltung und von der Bremswirkung her sind das grosse Differenzen, die selbst ein Laie sofort bemerkt (ich würde mich keineswegs als Profi bezeichnen und selbst ich habe die Unterschiede sofort gespürt und somit tut das wahrscheinlich (beinahe) jeder). Insofern sind das keineswegs lediglich marketing-technische Aspekte, die dem unwissenden Kunden aufgenötigt werden.

Zuletzt muss jeder selbst beurteilen, ob er diese Entwicklung mitgehen und unterstützen will. In den USA hat Yamaha für das Jahr 2006 übrigens die sog. Yamaha R6S lanciert, die in gewissen Punkten ein Downgrade der 2005er R6 auf das 2004er Modell ist und günstiger verkauft als die brandneue R6. Insofern kann davon ausgegangen werden, dass Yamaha auch mit einer Käuferschicht rechnet, die nicht bereit ist, den Preis für das brandneue Modell zu bezahlen (u.U. weil sie diese Neuerungen für inadäquat oder überteuert hält).

Grüsse

christian

Hi Christian,

ich finde deinen Text interessant und kann ihn zum Teil auch nachvolziehen...

Klar gibt es immer ein besseres Motorrad sonst würde kein Mensch ein neues kaufen..Sagen wir einmal das ein Motorrad 10 Jahre locker hält bis ein neues her muss.

Und wenn nun nach 10 Jahren immer noch das selbe Modell im Laden stehen würde würden die Kunden in der Zeit viel Geld sparen und die Hersteller keinen Umsatz mehr machen.

Daher verkaufen sie ihre neusten Modelle als Innovation und Fortschritt !

Ich frag mich manchmal wieviel Motorrad braucht der Mensch ?!?

Wir lassen uns einfach von der Industrie sehr viel einreden und blenden.

Jeder sollte wissen was er für richtig hält aber zu glauben das es alle 1-2 Jahre ein viel besseres Motorrad gibt finde ich als falschen Weg.Da gibts viel wichtigers im Leben was man mit der Kohle anfangen kann..

War jedenfalls mein Senf dazu, nun könnt ihr mich hauen *lach*

cui schönen Abend noch !!!

Guten Abend Sindbart

Von mir wirst du nicht "gehauen" - nicht einmal in verbaler Hinsicht. ;)

Gewisse Upgrades sind für den "Normaluser" nicht nachvollziehbar bzw. nur auf Prüfständen belegbar. So glaube ich kaum, dass ich einen Unterschied zwischen 126 und 133 PS feststelle. Andere Faktoren sind hingegen klar und deutlich spürbar - bspw. eine bessere Leistungsentfaltung, besser ansprechende, dosiertere Bremsen und ein präziserer Bremspunkt.

Summa summarum glaube ich, bei den "grossen" Updates, die bei Yamaha ja alle zwei Jahre erfolgen, effektive Unterschiede erkennen und erfahren zu können. Es stellt sich die Frage, ob ich mir deshalb alle zwei Jahre ein neues Motorrad kaufen würde bzw. ob mir diese Neuerungen € 11'000 wert sind. Diese Frage muss jeder für sich selber beantworten. Ich neige zu einem nein. Der Spagat zwischen meiner jetzigen Maschine und den neuen Modellen wird aber immer breiter und irgendwann wird es Zeit für ein neues Funtool.

Ich wünsche einen schönen Abend!

christian

Die neuen Motorräder sind schon toll und es wird sich auch immer ein Markt für technische Neuerungen finden.

Mir ist das aber in den letzten Jahren einfach irgendwie zu extrem geworden. Ich vermisse die Alltagstauglichkeit die z.b. noch eine 9er Ninja hatte bei den heutigen Sportlern.

Auch verstehe ich nicht warum Yamaha umbedingt 17500 U/min und das sklavische Festhalten an 599cm³ braucht - das gleiche Ergegnis ließe sich mit ein paar Kubik leichter und wahrscheinlich standfester erreichen.

Ich mag zwar Sportmotorräder, einerseits ist mir aber eine R6 zu heftig für den Alltag, und eine Fazer andererseits, will nicht sagen langweilig, aber halt kein Sportler mehr.

Dazwischen, wo sich früher z.b. die 9er oder ältere CBRs oder ganz früher meine GPX befanden, gibt's aber heute kaum noch was am Markt.

Zitat:

Insofern sind das keineswegs lediglich marketing-technische Aspekte, die dem unwissenden Kunden aufgenötigt werden.

ein radial verschraubter bremssattel z.B., führt nicht zwangsläufig zu ner besseren bremswirkung, nur weil er was neues ist und sie in der moto gp alle einen haben. er ist für den normal verbraucher nur zur optik da, denn für die gedachten zwecke wird er bei den meisten nicht gebraucht, bezahlen muss man diese spielerei dennoch. und so gibt es massig beispiele die für einen normalen fahrer nicht wiklich von bedeutung sind.

also kann man doch von merketing technischen aspekten ausgehen.

das die moppeds alle schneller und besser werden mag ja gut und schön sein allerdings geb ich Stefan_Raba vollkommen recht, das es einfach zu sehr auf die extreme geht. und mit nen bissl investition wird aus einer 01er r6 auch noch ein kokurrenzfähiges fahrzeug, was meiner meinung eh nur für rennzwecke von beudeutung ist.

sinnvolle sachen, wie z.B. leichte felgen werden die hersteller eh nicht in den massenprodukten einbauen, der zubehörmarkt muss ja auch noch leben.

Zitat:

Original geschrieben von V-Twin Racer

sinnvolle sachen, wie z.B. leichte felgen werden die hersteller eh nicht in den massenprodukten einbauen, der zubehörmarkt muss ja auch noch leben.

DAS ist dann wirklich eine Preisfrage. Magnesium-Felgen sind sehr teuer und würden den Preis einer R6 selber um ca. $3000 (für Marchesini Magnesium Felgen) erhöhen und wäre damit für den grossen Markt nicht mehr vertretbar.

Allerdings gebe ich dir recht, dass man über die Selektion der Komponenten, die ein Upgrade erfahren, diskutieren kann. Sämtliche Innovation aber generell als sinnlos und für den Normalfahrer unnötig und nicht nutzbar zu beurteilen, ist m.E. vermessen. Ich würde dir raten - ohne dir zu nahe treten zu wollen - eine 2000er und eine 2005er Maschine zu fahren und den Unterschied selber zu erleben. Letztlich ist es wahrscheinlich das Zusammenspiel sämtlicher Komponenten, die das Zusammenspiel (beinahe hätte ich Lustspiel geschrieben...) ausmachen.

Grüsse!

christian

hi christian,

ich sagte ja, das leichtere felgen nicht an serien maschinen kommen werden und es müssen bei weitem nicht megnesium felgen sein. es gibt auch leichte alufelgen. aber es ist kaum zu glauben was das an handling ausmacht.

bloss wie gesagt, da machen die händler abstriche, da sie im zubehör immer noch was verkaufen wollen und sonst auch die serien maschinen noch erheblich teurer werden.

ich sagte ja nie, das jede inovation schwachsinn ist für den normalo, aber es gibt halt dinge, die schwachsinnig sind bzw gibt es teile die eine höhere priortät meiner meinung haben sollten.

zum beispiel werden bei kaum einer serien maschine stahlflex-leitungen verbaut. statt dessen dinge die dem auge mehr nützen als dem mopped.

ich glaube dir das die 2005er r6 besser läuft als ne ältere, sonst hätte man sie nicht optimiert.

dennoch hat auch die, teile drann die einem nicht viel nutzen und man so kaufen muss, ob man will oder nicht.

und ob eine maschine wirklich ein besseres handling hat als

eine älter bzw andere hängt auch stark von der fahrwerksabstimmung ab. man glaubt gar nicht was man so an reserven rausholen kann, wenn man das fahrwerk optimal auf gewichte und vorzüge des fahrers einstellt!

ich glaub so ein thema wäre perfekt für nen stammtisch :)

da kann man bestimmt stundenlang drüber diskutieren.

so, wünsch dir nen kurzen winter und ne schöne mopped saison 2006!! vorallem ohne asphalt kontakt!!

ich war heute mal bei meinem händler und der hat gemeint das es für 2006 einmal die "neue scharfe r6" gibt und die "r6 s" des is sozusagen ein 2005er auslaufmodell , gibts dann auch nur noch in schwarz... und er hat mir für die "s" ein angebot von 8300€ gemacht... ich glaub nächste woche bestell ich

@mo: Die R6S geht auf das Modell 2004 zurück - ist also eher ein Downgrade ggü. dem 2005er Modell. Ich würde an deiner Stelle eher eine 2005er R6 suchen.

@V-Twin Racer: Die Selektion der Upgrades kann wirklich angezweifelt werden. Letztlich ist es wahrscheinlich das Zusammenspiel der Komponenten, das es ausmacht. Eine gute Selektion der Komponenten ist auch nicht ganz einfach, weil die Präferenzen von jedem Fahrer wieder anders gesetzt werden.

Natürlich hat auch die 2005er R6 Komponenten, die ICH mir nicht in erster Linie gewünscht hätte - andere Teile fehlen mir wiederum (z.B. die von dir angesprochenen Stahlflex-Leitungen). Die Unterschiede zwischen 2005er und dem einige Jahre älteren Modell haben sich nicht nur auf das Handling bezogen (bei dem tatsächlich die Fahrwerksabstimmung viel ausmacht), sondern haben sich auch in der Kraftentfaltung und im Bremsverhalten (bessere Dosierbarkeit, besseres Ansprechverhalten mit Standardkompononenten) manifestiert.

Du hast recht... wir könnten noch Stunden darüber diskutieren. :D

Auch dir wünsche ich einen guten Winter und Gesundheit im Sommer 2006!

christian

komisch....der händler hat gemeint zwischen der 05er und der r6s is kein unterschied, nur das es die r6s nur noch in diesem matt / metallic schwarz gibt.... und das des quasi so eine art auslaufsmodell is

hm... warum sollte man die 2005er downgraden?

 

edit: sind des nicht auch die 2005er spezifischen merkmale?

-> http://www.yamaha-motor.de/products/motorcycles/supersport/yzfr6s.jsp

am 17. November 2005 um 14:20

Zitat:

Original geschrieben von -mo

hm... warum sollte man die 2005er downgraden?

also wenn sie des net gemacht haben, sondern die R6S tatsächlich das 2005er Modell ist, dann beiß ich mir ganz schön in den Ar***, denn ich habe mir Ende Juli das 2005er Modell beim Händler gekauft und der sagte mir nichts davon, dass 8 Wochen später dieses Modell für fast 2000eu weniger als S-Version angeboten werden wird... FRECH !!!

Kann da jemand ne verbindliche Aussage zu machen..? Kann doch net sein... *schnaub*

ohne dich jetzt reizen zu wollen...der hänlder hatte 3 2005er r6 modelle im laden stehen (blau, rot, schwarz) und gemeint er verkauft die für 8300 ( ein anderer mir unsympatischerer hat gemeint er geht bis 8190 ) und dann hat er gemeint wenn ich unbedingt die schwarze haben will wär des auch kein allzugroßer streß weil die wird eh noch als r6s weitergeführt (die 2 andren farben nicht mehr) aber dann mit nem listenpreis von 9000€ oder so...

hinzukommt ja noch das yamaha doch zur zeit diese komische "joker-bikes"-aktin hat wo man nochmal nen deftigen abschlag auf die moppeds bekommt

beispiel r1 anstatt 13.295 nun 11.995 etc....

und irgndwie kann ich mir des mit dem downgrade immer noch nich vorstellen, oder bzw...was hat denn die 2004er r6 nicht was die 2005er hat?

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