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"Nano" OHNE Pro und Contra

Themenstarteram 25. September 2008 um 14:37

Hallo zusammen

 

Leider ist mir aufgefallen, dass das Thema „Nano“ meist sehr emotionale Reaktionen hervorruft. Oftmals sind es uneinsichtige Nano-Gegner die aus mangelnder Erfahrung alles verurteilen was nicht „alt-hergebracht“ ist oder „Nano-Verkäufer“ die versuchen ihr Mittel als neue Entdeckung des Rades hinzustellen. Beides, so finde ich, dient nicht wirklich dem Erfahrungsaustausch zu dem ja eigentlich ein solchen Forum gedacht ist.

Bevor es zu unterschwelligen Bemerkungen kommt: Ja, auch ich bin in der Nanoveredlung zu Hause. Möchte hier aber weder Werbung noch Verurteilungen posten, sondern erhoffe mir einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Leuten, die sich:

- für das Thema Nano sachlich interessieren

- Fragen zu Nano haben

- Oder in sonst einer Art und Weise sachliche Informationen oder Erfahrungen zu diesem Thema beitragen möchten

Ob eine Nanoveredelung funktioniert oder Sinn macht, möchte ich hier nicht diskutieren, denn das sie funktioniert / funktionieren kann ist bewiesen, und ob sie Sinn macht, muss der entscheiden, der sie benutzen möchte. Versucht einmal bitte sämtlich Verurteilungen, Beleidigungen oder Eigenwerbung (auch versteckt) aus diesem Thread heraus zu halten!!!

 

Als ich mich vor einiger Zeit hier im Forum angemeldet habe, ging es mir in erster Linie um mein derzeitiges Fahrzeug:

Ford Probe II 24V US GT, 15 Jahre alt, aus 1. Hand

Der Vorbesitzer hat den Wagen mehr oder weniger gut gepflegt. Doch leider sehr viel Steinschlag, massenhaft Waschstraßenkratzer und andere Gebrauchsspuren. Das früher oder später eine Nanoveredelung aufgetragen werden sollte war natürlich allein schon aus der beruflichen Situation heraus klar, aber ich wollte mich hier über allgemeine Pflege und Aufbereitung, im Bereich Kfz, informieren, da die Nanoveredlung ja „nur“ das letzte Finish bedeutet.

Natürlich hätte ich den Wagen unserem hauseigenem Aufbereiter in die Hand drücken können doch ich wollte es selbst in die Hand nehmen.

Da ich in der Vergangenheit schon öfters Kontakt zu Baumarkt, Supermarkt und anderen Massenprodukten hatte wollte ich sie, mangels Ergebnis, nicht wieder verwenden.

Durch das studieren dieses Forums, kamen dann Namen wie: 3M, LG, Meguairs, Swissöl etc. auf den Tisch (entschuldigt wenn ich die ein oder andere Marke vergessen habe). Da alles was auf meinem Fahrzeug verwendet werden soll, am Schluss mit einer Nanoveredlung behandelt wird, mussten diese Produkte aufeinander abgestimmt sein.

Daraufhin habe ich dann wochenlang Foren durchstöbert, technische Datenblätter gelesen und mich mit professionellen Aufbereitern unterhalten. Letztendlich habe ich mich für einen Test, mit 3M, Meguiars und LG entschieden. Dieser Test soll nicht heißen „vs Nano“ sondern in Verbindung mit Nano das beste Ergebnis, für mich, erzielen.

Da diese aber noch nicht ganz abgeschlossen sind werde ich erst später Erfahrungen und persönliche Ergebnisse verkünden.

Freue mich auf einen netten, informativen und sachlichen Gedankenaustausch mit Euch

LG Planet

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 25. September 2008 um 14:37

Hallo zusammen

 

Leider ist mir aufgefallen, dass das Thema „Nano“ meist sehr emotionale Reaktionen hervorruft. Oftmals sind es uneinsichtige Nano-Gegner die aus mangelnder Erfahrung alles verurteilen was nicht „alt-hergebracht“ ist oder „Nano-Verkäufer“ die versuchen ihr Mittel als neue Entdeckung des Rades hinzustellen. Beides, so finde ich, dient nicht wirklich dem Erfahrungsaustausch zu dem ja eigentlich ein solchen Forum gedacht ist.

Bevor es zu unterschwelligen Bemerkungen kommt: Ja, auch ich bin in der Nanoveredlung zu Hause. Möchte hier aber weder Werbung noch Verurteilungen posten, sondern erhoffe mir einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Leuten, die sich:

- für das Thema Nano sachlich interessieren

- Fragen zu Nano haben

- Oder in sonst einer Art und Weise sachliche Informationen oder Erfahrungen zu diesem Thema beitragen möchten

Ob eine Nanoveredelung funktioniert oder Sinn macht, möchte ich hier nicht diskutieren, denn das sie funktioniert / funktionieren kann ist bewiesen, und ob sie Sinn macht, muss der entscheiden, der sie benutzen möchte. Versucht einmal bitte sämtlich Verurteilungen, Beleidigungen oder Eigenwerbung (auch versteckt) aus diesem Thread heraus zu halten!!!

 

Als ich mich vor einiger Zeit hier im Forum angemeldet habe, ging es mir in erster Linie um mein derzeitiges Fahrzeug:

Ford Probe II 24V US GT, 15 Jahre alt, aus 1. Hand

Der Vorbesitzer hat den Wagen mehr oder weniger gut gepflegt. Doch leider sehr viel Steinschlag, massenhaft Waschstraßenkratzer und andere Gebrauchsspuren. Das früher oder später eine Nanoveredelung aufgetragen werden sollte war natürlich allein schon aus der beruflichen Situation heraus klar, aber ich wollte mich hier über allgemeine Pflege und Aufbereitung, im Bereich Kfz, informieren, da die Nanoveredlung ja „nur“ das letzte Finish bedeutet.

Natürlich hätte ich den Wagen unserem hauseigenem Aufbereiter in die Hand drücken können doch ich wollte es selbst in die Hand nehmen.

Da ich in der Vergangenheit schon öfters Kontakt zu Baumarkt, Supermarkt und anderen Massenprodukten hatte wollte ich sie, mangels Ergebnis, nicht wieder verwenden.

Durch das studieren dieses Forums, kamen dann Namen wie: 3M, LG, Meguairs, Swissöl etc. auf den Tisch (entschuldigt wenn ich die ein oder andere Marke vergessen habe). Da alles was auf meinem Fahrzeug verwendet werden soll, am Schluss mit einer Nanoveredlung behandelt wird, mussten diese Produkte aufeinander abgestimmt sein.

Daraufhin habe ich dann wochenlang Foren durchstöbert, technische Datenblätter gelesen und mich mit professionellen Aufbereitern unterhalten. Letztendlich habe ich mich für einen Test, mit 3M, Meguiars und LG entschieden. Dieser Test soll nicht heißen „vs Nano“ sondern in Verbindung mit Nano das beste Ergebnis, für mich, erzielen.

Da diese aber noch nicht ganz abgeschlossen sind werde ich erst später Erfahrungen und persönliche Ergebnisse verkünden.

Freue mich auf einen netten, informativen und sachlichen Gedankenaustausch mit Euch

LG Planet

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23 Antworten
Themenstarteram 26. September 2008 um 12:26

Hallo Skorrje,

freue mich sehr über das doch entgegengebrachte Interesse an diesem Test. Um genau zu sagen wie man ein Auto vorbereitet um die Nanoveredlung aufzutragen, mache ich diesen Versuch. Das Problem ist halt oft, das wenn man sein Auto selbst vorbereit, evtl nicht sichtbare Rückstände auf dem Lack bleiben die das Ergebnis der Nanoveredlung verschlechtern. Daher muß auch unser Veredler polierte und aufbereitete Fahrzeuge neu behandeln um den Untergrund "Nanofähig" zu machen.

Eine professionelle Lackveredlung mit Nano kann zwischen 200 und 450 Euro liegen, hat somit aber auch Standzeiten von bis zu 2 Jahren (und mehr). Die selbstaufzutragende Sprühveredelung ist deutlich günstiger aber bietet daher auch eine geringere Haltbarkeit (ca. 6 Monate). Aber auch hier ist die gewissenhafte Vorarbeit zwingend erforderlich, sonst ist das Ergebnis nicht so gut wie erwartet und es heißt wieder: scheiß Nano.

Bei dem Test werde ich auch Glanzgradmessungen, Abgetragene Schichtstärkenmessung, Rückstandsbildung durchführen lassen, zu dem kommt natürlich der subjektive Eindruck der Optik und Verarbeitung.

LG Planet

Was heisst hier eigentlich "Nano" ?

Ich finde es etwas eigenartig, wie in den letzten Jahren dieser Begriff zum werbewirksamen Schlagwort verkommen ist, ohne das man hinterfragt, was eigentlich dahinter steckt.

"Nano" ist altgriechisch und bedeutet nichts anderes als "Zwerg".

Was Masseinheiten angeht, so bedeutet "Nano" ein milliardstel Teil von etwas - ein Nanometer ist also ein milliardstel Meter.

Und was ist eine "Lachversieglung mit Nano" ???

Mir ist schon klar, daß in der modernen Materialforschung gerne an Nano-Strukturen gearbeitet wird, die dann die tollsten (Oberflächen-) Eigenschaften hervorrufen sollen.

Aber was "Nano" letztendlich mit meinem Autolack macht, was "Mikro" nicht schafft, und ob "Nano" gleich "Nano" ist (wohl kaum), das müsste mir erst einmal jemand erklären.

Wer kann´s ?

Gruß,

FRED.

Nano ist nur ein neumodisches Wort für Nepp.

Themenstarteram 26. September 2008 um 17:28

@ Fred

Leider muß ich Dir rechtgeben das der Begriff "nano" für alles verwendet wird womit man werbewirksam aktuell sein möchte. Mitlerweile spricht man schon von "echter nanoveredelung", was in meinen Augen shon ein deutlicher Hinweis auf den Mißbrauch dieses Wortes ist. Es gibt sogar massenhaft Produkte die mit der Aufschrift Nano....... versehen sind, aber trotz allem Silikone etc enthalten und auf diesen Wirkstoff hin eigentlich ihre funktion begründen, und mit Nano nicht wirklich was zu tun haben.

Nano darf sich leider alles nennen was auch nur im entferntesten ein "nanoteilchen" enthält aber mit der ursprünglichen Bedeutung einer Nanoveredlung nichts zu tun hat.

Der Grundgedanke dieser Technologie, ist zum Teil durch den Lotusblüteneffekt begründet. Diese natürliche schutzform der Pflanze wollte man künstlich nachempfinden, was teilweise durch silikon- Teflon- Acrylhaltige Schichten auch erzielt wird. Das Problem daran is aber, das dadurch die Oberfläche in seiner eigentlichen Struktur verändert wird, sich Farbe und Funktionalität ändern, und das optische Ergebnis auch nicht immer perfekt ist.

Durch die Nanotechnologie ist es möglich eine Oberfläche so zu behandeln, das sie in Form, Struktur, Funktionalität und Oberflächenbeschaffenheit nicht verändert wird, aber trotzdem einen Schutz bietet.

Eine mit Nanotechnik behandelte Fläche ist (mikroskopisch gesehen) wie ein Nagelbrett. Wasser, Schmutz etc finden keine so starke haftung mehr, da sie praktisch nur auf den Spitzen dieser Nägel liegen und dadurch leichter zu reinigen sind. Je nach Art der Nanoveredelung erreicht man sogar einen Schutz vor Lösemitteln, Säuren usw. was z.B. auch bei einer Anti-Grafitti Beschichtung wichtig ist.

Für die Qualität einer Nanoveredelung sind 2 Punkte wichtig: zum Einen die Menge an Nanoteilchen und zum Anderen die Flüssigkeit mit der es aufgetragen wird. Und da sind halt enorme Unterschiede zu verbuchen sodass Nano noch lange nicht gleich Nano ist :)

LG Planet

am 26. September 2008 um 23:13

@PlanetMk

Kneten würde ich auf jeden Fall. Mit was willst du eigentlich polieren? Mit einer Maschine oder per Hand?

Du schreibst dass im Normalfall im Kfz-Bereich kein Nanolack verwendet wird. Wie trägt jemand der solche Versiegelungen im gewerblichen Sinne anbietet dann auf den Lack auf?

Ich schließ mich meinen Vorredner bezüglich der Unklarheiten im Nanobereich an.

Ob das Produkt jetzt 1 "Nanoteilchen" oder 100 pro Einheit beinhaltet ist egal....alles schimpft sich Nano und erschwert den Meisten so einen Überblick vom Markt zu bekommen. Gepaart mit der Unwissenheit der Meisten (bezüglich der Materie) kann so eigentlich fast nix Gutes dabei rumkommen.

ne das Problem sind ja nicht nur die Anzahl der anoteilchen sondern eben auch die Tatsache, es Silikonversiegelungen (Siloxan) gibt, die eben Silikonteilchen haben die eben im Nanobereich liegen- das ist dann eben keine echte Nanoversiegelung(Aluminium oder Siliziumoxid).Eine gute 1K Nanoversiegelung die im Sprühverfahren appliziert wird, bekommt der Normalverbraucher garnicht vom Hersteller-da kommen nur gewerbliche dran. Das ist auch gut so weil die Vorraussetzungen für die Vorbereitungen usw oft garnicht vorhanden sind. FAkt ist eben, dass man diese Sonax Nanoversiegelung usw aus dem Baumarkt eben nicht mit den NAnoveredelungen vergleichen kann ,wie sie eben von Gewerblichen professionellen betrieben angeboten werden.

Im übrigen wird der blanke Lack versiegelt-Polituren und andere Mittel haben drunter nichts verloren!!!Die Hersteller bieten da aber auch Kurse an. Wer Interesse hat,kann sich gerne mal per PN melden. Gruß MHOB

Themenstarteram 29. September 2008 um 11:13

Hallo

@ pipsi

polieren werde ich mit der Maschine. Nach Rücksprache mit Meguiars etc haben wir und für eine Poliermaschine entschieden die direkt von Meg mitgeliefert wird. Nanolacke werden je nach Untergrund gespritzt, gerollt, gestrichen oder auch mit einem fusselfreien Tuch aufgetragen, eigentlich wie jeder andere Lack auch, nur mit dem Unterschied das deutlich weniger aufgetragen wird als beim "normalen" lackieren. Da in der Industrie die Funktionalität meißt vor der Optik steht, im Gegnsatz zum privaten PKW, wird sehr oft gerollt.

Obwohl viele versuchen mit dem Wort "Nano" einfach nur schnelles Geld zu verdienen sollte man nicht alles im Vorfeld verurteilen..... :)

 

@ mhob

Zitat:

Im übrigen wird der blanke Lack versiegelt-Polituren und andere Mittel haben drunter nichts verloren!!!

das is vollkommen richtig, aber da viele mit ihrem Lack (gebraucht) nicht so zufrieden sind, starten wir ja diesen Test um zu sehen welche Kombinationen möglich sind um a) den Lack aufzubereiten und b) mit einer Nanoveredelung zu versehen, und das halt nicht ausschließlich für den gewerblichen oder professionellen Bereich sondern auch für den privatmann/frau.

Lg Planet

am 9. November 2008 um 10:01

Seit der letzen Post ist ja doch n bißchen Zeit vergangen.

Gibt es Neuigkeiten zum Test?

War sicher mal wieder ne Ente... Vielen Dank Herr Nano!!!

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