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"Leistungsverlust" oder wie es sich anfühlt, durch 1000 Pfützen zu fahren

VW CC 3C/35
Themenstarteram 26. Dezember 2018 um 16:11

Hallo Gemeinde,

ich bräuchte mal euren Rat. Bin Käufer eines "Korea CC" und habe jetzt in 3 Wochen gut 2000 km zurück gelegt. (Sprich, EZ 08/2018, Gesamtkilometerstand 2000 km, Motorisierung 2.0 TDI 184 PS, DSG)

Heute fiel mir folgendes auf:

Bei Landstraßentempo und später auch auf der AB war etwa im 10 Sekunden-Takt kurz die Leistung reduziert. Sprich, bei manuellem Gasfuß musste ich das Pedal immer ein paar mm weiter drücken, um die Geschwindigkeit halten zu können.

Am besten lässt sich das Gefühl mit dem Durchfahren einer größeren Pfütze vergleichen. Man wird gebremst während man durch die Pfütze fährt und kaum ist man raus, geht es spürbar leichter wieder vorwärts. Bei meinem ehemaligen Ford KA konnte ich so ein Verhalten mit dem Einschalten der Frontscheibenheizung genau so nachstellen. An = Bremse, Aus = Gas.

Wie geschrieben war dieses Pulsieren etwa im 10-20-Sekunden Takt und hielt dann immer für ca. 3-10 Sekunden an. Es trat bei 100 km/h auf der Landstraße genauso auf wie bei 180 km/h auf der Autobahn. Sowohl bei manuellem Gasfuß als auch mit Tempomat. Sowohl bergauf wie auch bergab und auf gerader Strecke. Sowohl mit elektrischen Verbrauchern als auch ohne (außer Licht und Radio). Sowohl in "D" als auch im manuellen Schaltmodus.

Auffällig dabei: Beim "Motorbremsen" stieg IMMER der Momentanverbrauch. Einmal, als Beispiel, von 5,4 Liter auf 9,7 Liter. Mit Tempomat 120 km/h in der Ebene. Das bestätigte sich am Ende der Fahrt (auf einer meiner gewohnten, üblichen Strecken) durch einen Höheren Durchschnittsverbrauch von 7,4 Liter, statt 5,9 Liter wie bisher.

Nicht aufgetreten ist das Phänomen bei 55 km/h im 5. Gang bei knapp 1200 Umdrehungen und auch nicht im 3. Gang bei um die 2000 Umdrehungen (hatte ich wegen des Turbos getestet).

Außerdem: Es trat heute zum ersten Mal auf. Sowohl auf der Hinfahrt (80 km) als auch auf der Rückfahrt 4 Stunden später.

Das einzige was zwischen der letzten Fahrt vorgestern (ohne Auffälligkeiten) und heute passiert ist ist, dass ich den Ölstand geprüft (i.O.) und Wischwasser nachgefüllt (voll) habe. ;)

Nebenbei: Eine Regeneration des DPF fand nicht statt (keine erhöhte Leerlaufdrehzahl und kein späteres Hochschalten des DSG). Zumindest nicht die ganze Zeit.

Fehlerspeicher auslesen kann ich aktuell leider nicht.

Habt ihr eventuell eine Idee für mich?

Kann vielleicht, trotz Marderschreck, einer dieser Zeitgenossen etwas angeknabbert haben, was ein solches Verhalten auslöst? Warnungen oder ähnliches gab es keine in der MFA oder bei den Kontrollleuchten.

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21 Antworten
Themenstarteram 3. Januar 2019 um 23:21

Kurzer Zwischenstand:

Ich werde weiter beobachten, aber eine Fahrt bei Platzregen vor 2 Tagen (der Regen dauerte nur etwa 10 Minuten) ergab keine Auffälligkeiten, die ich nicht auf die Wassermassen geschoben hätte. Insofern scheint mein "Problem", stand heute, mit der Umcodierung erledigt.

Nochmals vielen Dank an @Masterb2k

Themenstarteram 12. Januar 2019 um 22:17

Kurze, und letzte, Rückmeldung von mir:

Heute 100 km zum Teil starker Regen auf der Autobahn: Keine Auffälligkeiten bis (wo es ging) 180 km/h. Kein für mich wahrnehmbares Fremdbremsgefühl mehr. Weder "manuell" noch mit Tempomat. Der Bremsscheibenwischer war also wohl des Rätsels Lösung.

Vielen Dank @Masterb2k

Sehr schön.

Gern geschehen.

bei mir ist nur Stufe 1 eingestellt - Probleme gabs bisher nicht. Hab allerdings aufgrund dieses Themas mal genauer aufgepasst und gestern bei regennasser Autobahnfahrt mit GRA auf Ebener Strecke schon alle ~30 Sekunden ein kurzes, sprunghaftes Ansteigen des Momentanverbrauchs gesehen, der dann sofort wieder zurückgeht.

In einigen Fällen ging auch die eingestellte GRA-Geschwindigkeit kurzfristig um 1 km/h runter.

Stört mich wie gesagt nicht, aber der Mehrverbrauch dürfte bei dieser Häufigkeit des Bremsscheibenwischens schon spürbar sein.

Was riskiert man außer einer nassen Bremsscheibe wenn man diese Funktion abstellt? Ist as eher nur ein Komfort-Feature oder hat das echte (damit mein ich deutliche Unterschiede) Sicherheitsrelevanz beim Bremsen auf nassen Fahrbahnen?

Einen längeren Bremsweg.

Themenstarteram 14. Januar 2019 um 20:49

Als ich am Wochenende unterwegs war, habe ich mal bewusst & praktisch erlebt, wozu der Bremsscheibenwischer eigentlich gut ist: Durch reichlich Schneefall waren die Straßen sehr naß. Von oben kam kaum noch was, sodass der Scheibenwischer weitgehend aus blieb. Von unten waren aber Wassermengen da, die denen eines normalen bis starken Schauers entsprechen.

Mehrfach habe ich dadurch dieses Bremsenfading erleben dürfen. Heißt, ich trete gleichmäßig auf die Bremse und verharre an der gewählten Endposition. Die Bremswirkung beginnt ganz leicht und wird dann zunehmend mehr, bis die volle, der Pedalstellung entsprechende, Bremskraft anliegt. Das Problem: Wenn man eine Weile nicht gebremst hat, passiert erstmal die ersten 1-2 Sekunden des Bremsetretens gar bis fast nichts. Das kann den Unterschied ausmachen zwischen Blech noch gut und Blech wech ;)

Bei ADAC Reifentests macht dieser verlängerte Bremsweg ganz schnell 3 Bewertungsnoten aus.

Ich finde die Funktion gut und würde sie nie abschalten wollen. Die 3 Tropfen Sprit KÖNNEN es nicht wert sein.

Zum Thema Verschleiß: Bei meinem vorherigen Octavia, welcher diese Funktion ebenfalls hatte, wurde ich zuletzt gefragt, wann ich denn die Bremsen neu gemacht hätte? Meine Antwort: Das sind noch die ab Werk vor 78t km.

hm ja, wahrscheinlich hast du recht. Der geringfügig höhere Verbrauch/Verschleiß ist wohl nicht der Rede wert

Meine Bremsenlebensdauer (Scheiben UND Klötze) beträgt auch mit Bremsenwischen 180.000km. Also eigentlich mehr, aber da waren die hinteren Scheiben dann so angerostet dass ich gleich rundherum erneuert habe.

Auf der Dimension hab ich also ziemlich sicher kein Problem, auch wenn ich nur noch im Regen fahren würde ;-)

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