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27.03.2022 16:51    |    notting    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Elektromobilität, Leicht-Kraftfahrzeuge

Werden elektr. Leicht-Kraftfahrzeuge unterm Strich für weniger CO2 sorgen?

Logo Weniger CO2 durch elektr. Leicht-Kraftfahrzeuge?Logo Weniger CO2 durch elektr. Leicht-Kraftfahrzeuge?

Hallo!

 

Heute habe ich eine News zu einer Studie gelesen, wieviel resourcenschonender elektrische Leicht-Kraftfahrzeugen (LKfz) den Verkehr machen würden. Schauen wir uns das mal an.

 

Es geht um eine Pressemeldung, die u.a. im Heise Newsticker steht (https://www.heise.de/.../...CO-Emissionen-deutlich-senken-6646471.html). Angeblich könnte man mit LKfz noch viel mehr CO2 sparen.

 

1. Die Crashtest-Ergebnisse solcher LKfz sind meistens mies. Mehr Crash-Sicherheit bzw. Unfallvermeidungstechnik = mehr Gewicht. Bäume, Böschungen wo's nach unten geht und LKW wird man nicht wegzaubern können.

 

2.

Zitat:

und die zurückgelegten Strecken sind überschaubar: 80 Prozent sind kürzer als 20 Kilometer.

Ca. 50% der Autopendler fahren >=20km zur Arbeit, fahren also mind. 1x, eher 2x/Tag Strecken von >=20km -> https://de.statista.com/.../

Zitat:

Knapp 50 Prozent aller befragten Auto-Pendler gaben im Jahr 2019 an, dass ihr Wohnort mindestens 20 Kilometer oder mehr von ihrem Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz entfernt liege; [...]

Wenn man z. B. 30km zur Arbeit fährt und an dem Tag auf einer der beiden Strecken einkaufen geht, hat man an dem Tag >60km gefahren, aber 33 bis 67% der Strecken waren <20km. Wenn man auf dem Heimweg in zwei Supermärkten einkaufen geht, waren 50 bis 75% der Strecken <20km. Ähnl. wenn man morgens und abends die Kinder in Kiga/Schule bringt und holt.

Ganz offensichtlich kommt so ein großer Anteil an der Anzahl von Kurzstrecken zusammen.

Soll man nun also extra einen Umweg(!) nach Hause fahren, nur um mit einem LKfz einkaufen zu fahren?! Blödsinn!

 

3. LKfz sind oft so gebaut, dass man relativ einfach ins abgeschlossene Fahrzeug reingreifen kann. Denn ein geschlossenes Fahrzeug bedeutet, dass eine Heizung benötigt wird, damit man im Winter was sieht, wenn Feuchtigkeit ins Fahrzeug eingebracht wird (Schweiß, Niederschlag auf den Klamotten, ...). Heizung bedeutet mehr Gewicht und viel weniger Reichweite im Verhältnis zur Akkugröße bzw. um die Reichweite zu erhalten braucht man einen größeren Akku -> mehr Gewicht.

Das sorgt auch für zusätzl. Fahrten (->ineffizient) wenn man eigentl. effizient an einem Tag z. B. mehr als einen Supermarkt abklappern will, ähnl. wie bei 2.

 

4. Die Akkus werden in LKfz meist nicht temperiert. Dadurch wird ihre Haltbarkeit reduziert bzw. Schnellladen ist nicht möglich, zumindest nicht ohne größere längerfristigere Schäden. Schnellladen wird nötig sein, da nicht jeder daheim bzw. beim Supermarkt & Co. sicher zu vernünftigen Konditionen laden kann. Das kann nicht umweltfreundlich sein. Eine Akkutemperierung würde mehr Gewicht bedeuten.

 

5. Leichtbau heißt z. T. hoher Resourcen-Aufwand bei der Produktion und schlechte Reparierbarkeit ohne größere genauso aufwändig hergestellte Ersatzteile zu bestellen. D.h. leicht ist nicht unbedingt umweltfreundlich.

 

6. https://de.statista.com/.../

Zitat:

Im Jahr 2021 war das hauptsächlich gefahrene Auto von rund 24,8 Prozent der PKW-Fahrer mit PKW im Haushalt mit einer Anhängerkupplung ausgestattet.

Da sind nicht mal die Zweitfahrzeuge drin, die eine AHK haben, weil das Zweitfahrzeug die "Dreckschlampe" ist bzw. das Erstfahrzeug ein Firmenwagen ohne AHK ist. Man muss bedenken: Dazu kommt, dass ggf. die AHK von einem späteren Besitzer nachgerüstet wird eben weil viele Privatleute sich aus Kostengründen nur Gebrauchte kaufen, aber die ganzen Firmen-Leasing-Fahrzeuge in der Tat eher keine AHK haben bzw. wenn ein Firmenfahrzeug eine AHK hat, dass meist sehr lange in der Firma bleibt.

Wie will man mit solchen Fahrzeugen Anhänger ziehen? Z. B. Feinmechanik Wolf bietet für den Zoe und den Twizy AHK obwohl der Hersteller keine Anhängelast vorsieht. Bei ersterem 750kg und bei letzterem nur 180kg. Wie soll man mit letzterem Anhänger ziehen, die genug Platz für Grünschnitt, Bauschutt, Möbel & Co. haben?! Anhänger haben den Vorteil, dass selbst bei gemieteten Anhängern nicht so sehr auf den Dreckfaktor geachtet wird und dass sie i.d.R. besser ausfegbar sind als PKW. Außerdem kriegt man am Wochenende kaum Miet-PKW, vor allem ohne Aufschlag. Die klassischen Vermieter haben meist zu und Car-Sharing wird die Wochenende-Nachfragespitzen nicht komplett bedienen wollen weil es sich nicht lohnt. Ein Miet-PKW (inkl. Car-Sharing) bedeutet meist auch größere Umwege.

Einen Anhänger bekommt man am ehesten noch sehr kostengünstig in der Nachbarschaft oder dem Bekanntenkreis, um z. B. Sachen zu Veranstaltungen wie Geburtstage im Grünen zu schaffen als einen PKW mit entspr. Ladekapazität.

 

7. Vermutlich wird eher _mehr_ Platz für parkende Fahrzeuge benötigt, weil das LKfz den PKW aus o.g. Gründen bei vielen nicht ersetzen kann, sondern wenn dann eher zusätzl. gekauft wird. Daraus resultiert auch, dass beim PKW weil er dann weniger gefahren wird z. B. die Reifen trotzdem nicht nennenswert länger halten, weil sie nach einigen Jahren hart und dadurch auch unbrauchbar werden. Oder Öl was Feuchtigkeit zieht und bei zu wenig längeren Strecken eher gewechselt werden muss, weil es nie heiß genug wird damit die Feuchtigkeit wieder rausgeht. D.h. die Resourcen-Ersparnis wird unterm Strich bei weitem nicht so hoch sein, wie suggeriert wird.

 

8.

Zitat:

Ein Beispiel aus der Studie: Mit einem elektrischen Kleinfahrzeug, das eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h erreicht, könnte theoretisch die Hälfte der mit dem Auto gefahrenen Kilometer zurückgelegt werden. [...]

Dazu kämen etwa die bekannten gesundheitlichen Vorteile des Radfahrens an der frischen Luft.

Um was geht's jetzt?! LKfz oder Rad fahren?!

 

9.

Zitat:

Autoverkehr trägt auch massiv zur Feinstaubbelastung bei, die wiederum Gesundheitsschäden verursacht.

Hier werden Äpfel (Akku-Fahrzeuge) mit Birnen (PKW sind aktuell noch sehr mehrheitlich Verbrenner, was aber gerade mit div. Förderungen geändert werden soll) verglichen. Und auch LKfz haben Reifenabrieb.

 

Fazit: Die Effizienz-Vorteile von LKfz kommen durch div. Nachteile in der Praxis, wodurch ein größerer Teil der Effizienz-Vorteile kompensiert werden dürfte. Ich bleibe bei meinem sehr universell einsetzbaren PKW in Kombination mit meinem simplen Fahrrad ohne E-Unterstützung.

 

notting

 

PS: Wenn ich das richtig verstanden habe, darf man 3rädrige LKfz seit bald 10 Jahren mit einer ab dann neuen PKW-Fahrerlaubnis nur nach einer „A1-Zusatzschulung“ fahren bzw. wenn man eine Fahrerlaubnis ab A1 gemacht hat. Dann darf man aber auch größere Roller fahren im Gegensatz zu Leuten, die IIRC zwischen dem 1.4.1980 und dem 18.1.2013 zwar einen PKW-Führerschein gemacht haben, aber keinen Führerschein ab Klasse A1 und auch nicht die „A1-Zusatzschulung“ gemacht haben.

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27.03.2022 17:13    |    PIPD black

LKfz mit max. 45 km/h darf man inzwischen ab 15 Jahren mit Klasse AM fahren. Für reinen städtischen Verkehr wäre dieses sogar durchaus sinnvoll, erreichen diese eben auch knapp 60 km/h. Nur werden diese ebenso ungern gekauft wie reine E-Autos, weil man ja doch ab und an mal weitere Strecken fahren möchte. Kann ich durchaus nachvollziehen.

 

Reifenabrieb kann man durchaus vernachlässigen. Durchdrehende Räder gibts da nicht und die Bremsen braucht man auch eher selten. Die Dinger stehen quasi, wenn man vom Gas geht. Ist halt Rollertechnik/Variomatik.

 

Das Problem ist, dass die Baumaschinenmotoren dadrin, keinen Oxykat oder ähnliches haben. Auch unterliegen sie keiner HU/AU.

27.03.2022 17:28    |    notting

Zitat:

@PIPD black schrieb am 27. März 2022 um 17:13:17 Uhr:

LKfz mit max. 45 km/h darf man inzwischen ab 15 Jahren mit Klasse AM fahren. Für reinen städtischen Verkehr wäre dieses sogar durchaus sinnvoll, erreichen diese eben auch knapp 60 km/h. Nur werden diese ebenso ungern gekauft wie reine E-Autos, weil man ja doch ab und an mal weitere Strecken fahren möchte. Kann ich durchaus nachvollziehen.

Und für alles wofür AM nicht ausreicht, braucht man eben die von mir erwähnten Klassen. Gerade da wo der ÖPNV nicht so toll ist, muss man auch meist über eine Landstr., nicht nur manchmal. Da will man deutl. mehr als 50km/h.

 

Zitat:

Reifenabrieb kann man durchaus vernachlässigen. Durchdrehende Räder gibts da nicht und die Bremsen braucht man auch eher selten. Die Dinger stehen quasi, wenn man vom Gas geht. Ist halt Rollertechnik/Variomatik.

 

Das Problem ist, dass die Baumaschinenmotoren dadrin, keinen Oxykat oder ähnliches haben. Auch unterliegen sie keiner HU/AU.

Bei _elektr._ LKfz (nur um die geht es hier) sollte man sich keien Gedanken über Verbrenner-Abgase machen müssen ;-)

 

notting

28.03.2022 11:49    |    Red1600i

Der Auspuff bei E-Fahrzeugen ist ja beim Kraftwerk, irgendwoher muss der Strom schließlich kommen... und so grün wird er definitiv nicht sein.

 

Bei der Fahrgeschwindigkeit ist dann sogar Stau hinten dran, wer so einem Gerät hinterherfahren darf... nööö, eher muss... freut sich ungemein über den gestiegenen Verbrauch bei Trödelgeschwindigkeit. Man fährt ja dann mit 40-60 km/h dann im Dritten Gang hinterher. Somit steigt der Verbrauch von allen Teilnehmern hinter so einer Verkehrsbremse.

Der Verbrauch vorne an der Spitze mag ja dann gering sein, dahinter fährt jeder andere aber definitiv nicht mehr verbrauchsoptimal... denn das wäre bei heutigen Autos irgendwas um die 100...

 

Wenn dann noch einer die Nerven verliert ob dieser Bremse, ist dann ein anderes Blatt. Dann steht nur was von einem Raser in der Zeitung. Von so einem Hindernis wird dann meist nichts erwähnt.

 

Ähnlich sehe ich diese 45km/h Fahrzeuge mit Mopedschild, die sich dann sogar wiederholt auf Autobahnen und Schnellstraßen finden lassen. Da sind dann Szenen vom Weltuntergang zu finden... Notbremsungen, Ausweichmanöver und Auffahrunfälle. Und in Deutschland ist ja immer Ursache und Wirkung vertauscht...

 

Am besten dann noch Traktoren mit 25km/h auf der Autobahn, am besten noch mit Heu Anhänger. Alles schon gesehen und nicht nur einmal... sogar regelmäßig. Die Szenen dahinter sind atemberaubend. Wenn dann 10 LKW aufeinander rummsen, war's ja wieder keiner...

 

So, meine Meinung dazu: nein, es wird nichts gespart, eher andere gepiesackt bis zum geht nicht mehr. Und wer so ein Gerät dann auch noch nachts vor sich findet, wird ebenfalls unnötig gefährdet. Sowas dürfte nur im reinen Stadtgebiet zugelassen werden, keinesfalls im Überlandbetrieb.

28.03.2022 19:29    |    Gale-B

Ich weiss immer noch nicht wie ein Drittfahrzeug irgendetwas einsparen soll, denn nur die wenigsten Erst oder Zweitfahrzeuge werden dadurch ersetzt werden können.

 

Wir haben zur Zeit ca. 400 ppm CO2 in der Luft am Boden, dieses hält ca. 0,2 W/m2 Strahlungsleistung auf.

 

Preisfrage: Wieviel Strahlungsleistung würde 800 ppm zurückhalten?

Antwort: Ca. 0,204 W/m2.

Erklärung: Ist wie beim Nebel, wenn der so dicht ist das du den Kirchturm nicht mehr siehst ist es egal ob der Nebel doppelt so dick ist. 98% des CO2 Frequenzbereiches ist durch 400 ppm CO2 bereits geblockt.

 

Die beobachtete Erwärmung von ca. 1 W/m2 kann dadurch nicht erklärt werden.

29.03.2022 07:35    |    slv rider

es soll forscher geben die das mit einem feedback effekt erklären. natürlich nicht die vom eike institut.;)

04.04.2022 11:02    |    Red1600i

Jep, das könnte so hinkommen.

 

Und wenn das ein zusätzliches Drittfahrzeug wurde, also neu dazu: was hat denn der Bau dieses Fahrzeugs erneut an CO2 verursacht?

 

Wenn man im Verkehr echt CO2 sparen will, dann braucht man keinen Stau. Ein Fahrzeug muss möglichst ungebremst, gleichmäßig laufen bei einer bestimmten Reisegeschwindigkeit. Nicht Rasergeschwindigkeit, aber Reisegeschwindigkeit.

 

Die allermeisten PKW haben ein Verbrauchsoptimum bei rund 100km/h, oder sagen wir mal 80-120km/h, je nach Bauart. Wenn man das über große Distanzen per Tempomat halten kann, können selbst Schluckspechte mit V8 Bigblock ganz akzeptable Werte bringen... und moderne Fahrzeuge sogar Traumwerte.

 

Aber Nöööö, man muss ja alles ausbremsen. Jeder Brems- und Beschleunigungsvorgang kostet Sprit... und solange unser netter Staat bombig mit seinen Steuern daran verdient, wird sich nicht viel dran ändern. Wäre ja blöd, eine Autobahn zu bauen wo der Verkehr ohne Stau laufen würde... verdient er ja nix mehr.

 

Und wir werden sehen, was das Kilowatt nach dem Krieg kosten wird. Elektrisch Fahren wird dann auch zum Luxusgut. Nicht nur das Kaufen eines so teuren Fahrzeugs.

04.04.2022 11:16    |    slv rider

V8? 100km/h? geht hier wohl am thema vorbei.;)

07.04.2022 21:39    |    Martyn136

Ich sag mal so: Natürlich würden Leichkrafttfahrzeuge, egal ob sie von einem Elektromotor oder Verbrennungsmotor angetrieben werden, für eine Senkung des CO2 Ausstosses sorgen. Aber eben nur wenn sie eine Akzeptanz finden. Ohne Akzeptanz fristen sie ein Schattendasein.

 

Dann kommen wir zur Frage was versteht man unter einem Leicht-Kraftfahrzeug?

 

Für die Ultraleicht-Kraftfahrzeuge die maximal 45 km/h schaffen, oder teilweise sogar nur Tretantrieb mit elektrischer Unterstützung bis 25 km/h haben, und offen wie ein Twizzy sind so das es reinregnet, und man im Winter der Kälte ausgesetzt ist, wenn man keine Garage oder Carport hat vielleicht im Winter erst den Schnee vom Sitz räumen muss und dann die Hose nass bekommt: Sowas ist absolut chancenlos! Das ist nur ein Traum von völlig abgehobenen Ökohipstern.

 

Für grössere Leicht-Kraftfahrzeuge die mindestens eingetragene 90 km/h Höchstgeschwindigkeit, 130km Reichweite, 3 Sitzplätzen, abschliessbaren Kofferraum (muss aber nicht sonderlich gross sein), Klimaanlage und Heizung würde ich schon eine Chance sehen, aber nur unter zwei Voraussetzungen:

 

- So ein Leicht-Kraftfahrzeug müsste schon erheblich billiger sein als ein richtiges Auto, sagen wir so 30% davon.

 

- Ein cooles und sportliches Desgin, so in der Art des Daihatsu Copen, und nicht so bieder wie ein leicht vergrösserter Krankenfahrstuhl.

08.04.2022 07:31    |    slv rider

tretunterstützung und 190 vmax? gibt es. 45kmh teil mit heizung? gibt es. akzeptanz oder der wille die eigene mobilität zu verändern? gibts nicht. zumindest nicht auf MT.

08.04.2022 08:30    |    notting

Zitat:

@slv rider schrieb am 8. April 2022 um 07:31:36 Uhr:

tretunterstützung und 190 vmax? gibt es. 45kmh teil mit heizung? gibt es. akzeptanz oder der wille die eigene mobilität zu verändern? gibts nicht. zumindest nicht auf MT.

Also ich fahren bereits mit dem Rad alles was geht, auch um meinen Motor vor unnötigen Kurzstrecken-Fahrten zu verschonen. Und es ist halt immer die Frage was unterm Strich auch wirklich sinnvoll ist. Jedes zusätzl. Fahrzeug verschlingt auch Resourcen. Z. B. Car-Sharing verursacht zusätzl. Umwege und die Leute misshandeln die Fahrzeuge, was auch nicht umweltfreundlich ist. Bin deswegen schon als Car-Sharing-Mitfahrer mit defekter Kupplung in der Pampa liegen geblieben. "Mein Fahrer" hatte schon beim Auffahren auf die Schnellstr. gemerkt, dass die Kupplung am Sterben ist. Gab aber keinen Logbuch-Eintrag :mad:

 

notting

08.04.2022 08:52    |    slv rider

ich habe schon viele jahre kein auto mehr. teile mir privat eines. da geht man dann pfleglich mit um.

08.04.2022 08:56    |    notting

Zitat:

@slv rider schrieb am 8. April 2022 um 08:52:56 Uhr:

ich habe schon viele jahre kein auto mehr. teile mir privat eines. da geht man dann pfleglich mit um.

Da gehörst du zu den ganz wenigen. Mal abgesehen davon kann das trotzdem leicht in privaten Stress ausarten, wenn mal nicht ganz klar ist, ob ein Schaden eher vom Fahrer verursacht wurde oder eher konstruktionsbedingt ist.

 

notting

08.04.2022 23:21    |    Martyn136

Zitat:

@slv rider schrieb am 8. April 2022 um 08:52:56 Uhr:

ich habe schon viele jahre kein auto mehr. teile mir privat eines.

Das ist aber leider oft schwierig umzusetzen, denn wenn man mal von Rentnern absiehst, läuft es darauf hinaus das zu den Berufspendelzeiten, Samstags Abens und an schönen Sonntagnachmittagen jeder das Auto bräuchte bzw. möchte, und die restliche Zeit keiner benötigt.

 

Deshalb funktioniert Carsharing eigentlich nur in Verbindung mit einen relativ grossen Pool von Fahrzeugen und Nutzern, und ergänzt klassischen ÖPNV.

 

Denn wenn die Alltagsfahrten wie zur Arbeit oder auch oder auch ins Fintessstudio, Kino, Club, etc. bequem per klassischem ÖPNV bewerkstelligt werden können, und man das Auto nur für grössere Einkäufe und Ausflüge in die Natur braucht, und dann ein verhältnissmässig grosser Pool von vielleicht 70 Autos für 850 registrierte Nutzer zur Verfügung steht, dann klappt es.

09.04.2022 08:04    |    slv rider

yep. Carsharing ist nur Bestandteil eines Gesamtkonzeptes der Mobilität.

und so wie das zu letzt genannte ist auch mein nutzungsprofil. Daher passt es.

09.04.2022 10:19    |    notting

@Martyn136: Full ACK, Car-Sharing funktioniert nicht zum Pendeln. Heißt es ist keine Lösung wenn z. B. mal wieder ÖPNV-Streik ist.

 

notting

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