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12.12.2021 18:15    |    notting    |    Kommentare (13)

Logo Lithium aus Deutschland und die Umweltprobleme damitLogo Lithium aus Deutschland und die Umweltprobleme damit

Hallo!

 

Die Ölplattformen und der CO2-Ausstoß durch die Verbrennung von Erdöl sind eine riesige Gefahr für die Umwelt! Lithium-Akkus in E-Autos und als Netzpuffer sind die Zukunft! Das kann man sogar in Deutschland direkt abbauen!

Nun zur Realität ...

 

Eine News aus dieser Woche: https://www.electrive.net/.../

Es ist zwar schon länger in den Medien, jetzt ist es aber besiegelt: In einer Geothermie-Anlage in Deutschland soll Lithiumhydroxid aus dem Thermalwasser geholt werden. Kundschaft gibt’s auch schon: Renault, Stellantis und Volkswagen. Also vor allem Marken die für Brot-und-Butter-Autos bekannt sind.

Geothermie, da war doch was? Richtig!

 

Beispiele von weiter südlich am Oberrheingraben:

2020: https://www.bo.de/.../...sst-ihre-erkenntnisse-nach-den-beben-zusammen

2021: https://www.bo.de/.../...en-bisher-starkstes-erdbeben-wegen-geothermie

Eine Bürgerinitiative hat sich auch schon längst gebildet. Dort sind noch mehr Ereignisse dokumentiert: https://...en-tiefengeothermie-so.de/.../

 

Selbst wenn so ein Projekt eingestellt wurde, kann es trotzdem immer wieder zu Erdbeben kommen, wie man dem Artikel von 2021 entnehmen kann.

In Ahrweiler hieß es wegen der Flutkatastrophe „Seht her, gefährlicher Klimawandel, der für viele Schäden und Tote sorgt!“. Dass viele Häuser recht nah am Fluss gebaut werden durften und offenbar zumindest z. T. auch wieder recht nah am Fluss gebaut werden dürfen, war in den Medien kaum ein Thema.

 

Ständige Schäden durch Geothermie bzw. den Lithium-Abbau Erdbeben sind aber offensichtlich egal. Bin auch gespannt bis wann es wegen der Geothermie Tote gibt. Herabfallende Gebäudeteile bei einem Beben, irgendjemanden bricht der Boden unter den Füßen weg, ...

Es wird eine ganze Weile dauern, bis genug Lithium zum Recyclen da ist. Bis dahin muss heftig abgebaut werden. Danach trotzdem auch wegen steigender Akku-Kapazitäten und wie auch immer gearteten Verlusten. Anderswo, wo evtl. auch Wasser knapp ist, wird stattdessen viel Platz für die Verdunstungsseen gebraucht wird.

 

Fazit: Egal was man macht, fast alles erzeugt irgendwo Umweltschäden. Aktuell agiert aber die Verkehrs- und auch die Energiepolitik so, als ob das beim Lithium nicht der Fall wäre. Trotzdem werden tiefgreifende Änderungen durch die Parlamente gepeitscht und z. T. (defakto) auch schon angewendet, wie z. B.

  • Massive Verteuerung der Nutzung von Verbrenner-Technik obwohl z. B. der BEV-Gebrauchtmarkt gerade in den unteren Preisklassen nichts mit guter Reichweite und ggf. noch offizieller Anhängelast hergibt. Auch die Ladeinfrastruktur ist vielerorts noch nicht soweit. HPC-Ladesäulen auch in der letzten Schwarzwald-Gemeinde, damit Leute die daheim nicht laden können (z. B. schwache Stromanbindung zu abgelegteren Häusern) doch laden können ohne unnötig lange Platz zu blockieren? Aktuell gilt: Vergiss es!
  • Solarpflicht auf Wohnhäusern, aktuell sogar ohne die Möglichkeit z. B. die Mieter in einem gewissen Rahmen zwangsweise mit ins Boot holen zu können.
  • „Z. B. Akkus sind doch eine der Lösungen um die Probleme mit der sehr unstetigen Solar- und Windenergie zu lösen! Dann kauft euch halt Akkus als Akkuspeicher.“ Akkuspeicher wurden z. T. auch schon finanziell gefördert -> Noch mehr Lithium nötig.

 

Da sowohl Lithium-Abbau als auch Erdölplattformen unterm Strich Umweltschäden bedeutet, kann man IMHO mehr auf freiwilliger Basis laufen lassen, um ich nenne es mal „soziale Schäden“ zu vermeiden. Z. B. Verbrennern nicht mehr ganz so stark über Verbrauchskosten-Erhöhungen zu belasten und dafür die Mehrkosten zwecks BEV-Förderung stärker (aber nicht ausschließlich) über eine höhere Kfz-Steuer bei der Verbrenner-Erstzulassung regeln (und dann Bestandschutz ab der Erstzulassung mit dem Steuersatz, ggf. mit Rabatt wenn man nachweisen kann, dass eine private Lademöglichkeit irrsinnig teuer ist oder für die Anforderungen weil’s z. B. mehrere Fahrzeuge sind zu schwach wäre).

Es macht keinen Sinn, durch künstlich extrem erhöhter Verbrauchskosten dafür zu sorgen, dass ein resourcenintensiv hergestellter Gegenstand aus genau wegen der Verbrauchskosten verursachten Kostengründen verschrottet wird, obwohl er noch funktioniert. Wenn er nicht verschrottet wird, läuft er naheliegenderweise in Afrika oder Südeuropa weiter, was unterm Strich keinen Vorteil für die Umwelt hat. Eher Nachteile, weil dort z. B. nicht so sehr auf einen funktionierenden Kat geachtet werden dürfte.

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Ergänzung von notting am 04.01.2022 15:07

Die machen weiter: https://www.electrive.net/.../

 

notting

12.12.2021 19:51    |    BurkhardR

Lithium wird ja nicht nur für Akkus verwendet, für die Herstellung von Glas und Keramik wird etwa genauso viel Lithium benötigt, und Milliarden von Elektronk-Consumerartikeln, in denen die kleinen Mengen nicht recyclebar sind, werden langfristig mehr Lithium benötigen als Auto-Akkus. Und bei Haus - und Auto-Akkus sind die Chancen gut, dass im Massenmarkt es durch Natrium ersetzt wird. Trotzdem wird in Deutschland in der ideologischen Kampagne gegen E-Autos immer auf dem angeblichen Lithiummangel und den Gefahren der Lithiumgewinnung rumgeritten, um im selben Atemzug die erwiesenen Massenmörder Verbrennungsmotoren als gleichwertig darzustellen.

Ja, es wird Unfälle mit Geothermie geben, die dann bestimmt nicht daran liegen, dass geringe Mengen Lithium entnommen werden. In Europa sterben an Abgasen, vor allem des Verkehrs, jährlich 750 000 Menschen.

12.12.2021 20:23    |    notting

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 12. Dezember 2021 um 19:51:46 Uhr:

Lithium wird ja nicht nur für Akkus verwendet, für die Herstellung von Glas und Keramik wird etwa genauso viel Lithium benötigt, und Milliarden von Elektronk-Consumerartikeln, in denen die kleinen Mengen nicht recyclebar sind, werden langfristig mehr Lithium benötigen als Auto-Akkus. Und bei Haus - und Auto-Akkus sind die Chancen gut, dass im Massenmarkt es durch Natrium ersetzt wird.

- Ich habe das so gelesen, dass noch ein paar Jahre Entwicklungszeit gebraucht werden. Zudem soll es in E-Auto wohl tendenziell Kombinationen aus beiden Technologien geben, sodass die Elektronik sie je nach Situation passend zu ihren Vorteilen nutzen kann.

D.h. noch viel Zeit in der aber die E-Mobilität massiv hochgefahren wird sowohl in Anzahl von Fahrzeugen als tendenziell auch in Akkukapazität -> solange mehr Lithium-Bedarf.

- Wie ich bereits schrieb: So eine Anlage kann auch noch lange nachdem sie heruntergefahren wurde für Umweltprobleme sorgen.

- Aktuell ist die Energiedichte bei Natrium-Akkus niedriger. Bei stationären Akkus ist das tendenziell ein geringeres Problem. Aber es wird auch massiv mit der 2nd-life-Nutzung von E-Auto-Akkus für stationäre Anwendungen geworben. D.h. es dauert länger bis das Lithium aus den E-Auto-Akkus in einen richtigen Recycling-Prozess kommt -> man braucht mehr Lithium.

 

Zitat:

Trotzdem wird in Deutschland in der ideologischen Kampagne gegen E-Autos immer auf dem angeblichen Lithiummangel und den Gefahren der Lithiumgewinnung rumgeritten, um im selben Atemzug die erwiesenen Massenmörder Verbrennungsmotoren als gleichwertig darzustellen.

Ja, es wird Unfälle mit Geothermie geben, die dann bestimmt nicht daran liegen, dass geringe Mengen Lithium entnommen werden. In Europa sterben an Abgasen, vor allem des Verkehrs, jährlich 750 000 Menschen.

1. Die kommen auch daher, dass man im CO2-Wahn die Industrie dazu gebracht hat die Gefährlichkeit der Stäube in den Abgasen zu erhöhen, ohne dass das im Realbetrieb so richtig nennenswerte Einsparungen gebracht hat. D.h. ein genauso kopfloses Verhalten wie ich auch im Blog-Artikel angeprangert habe.

 

2. Lies nochmal meinen Artikel. Gerade am Ende habe ich mich deutlich für eine Förderung von E-Autos angesprochen, wenn auch anders als aktuell von der Politik angedacht.

 

notting

14.12.2021 09:18    |    slv rider

wir alle wollen den wohlstand. also müssen wir auch die rechnung dafür zahlen.

oder würde jemand freiwillig auf den suv mit 100kwh akku zugunsten einer klapprigen öko kiste mit einem bruchteil der kapazität verzichten?

14.12.2021 10:14    |    pcAndre

Zitat:

@notting schrieb am 12. Dezember 2021 um 20:23:51 Uhr:

Zitat:

@BurkhardR schrieb am 12. Dezember 2021 um 19:51:46 Uhr:

Lithium wird ja nicht nur für Akkus verwendet, für die Herstellung von Glas und Keramik wird etwa genauso viel Lithium benötigt, und Milliarden von Elektronk-Consumerartikeln, in denen die kleinen Mengen nicht recyclebar sind, werden langfristig mehr Lithium benötigen als Auto-Akkus. Und bei Haus - und Auto-Akkus sind die Chancen gut, dass im Massenmarkt es durch Natrium ersetzt wird.

- Ich habe das so gelesen, dass noch ein paar Jahre Entwicklungszeit gebraucht werden. Zudem soll es in E-Auto wohl tendenziell Kombinationen aus beiden Technologien geben, sodass die Elektronik sie je nach Situation passend zu ihren Vorteilen nutzen kann.

D.h. noch viel Zeit in der aber die E-Mobilität massiv hochgefahren wird sowohl in Anzahl von Fahrzeugen als tendenziell auch in Akkukapazität -> solange mehr Lithium-Bedarf.

- Wie ich bereits schrieb: So eine Anlage kann auch noch lange nachdem sie heruntergefahren wurde für Umweltprobleme sorgen.

- Aktuell ist die Energiedichte bei Natrium-Akkus niedriger. Bei stationären Akkus ist das tendenziell ein geringeres Problem. Aber es wird auch massiv mit der 2nd-life-Nutzung von E-Auto-Akkus für stationäre Anwendungen geworben. D.h. es dauert länger bis das Lithium aus den E-Auto-Akkus in einen richtigen Recycling-Prozess kommt -> man braucht mehr Lithium.

 

notting

Morgen...!

Eine Kombination ja, Entwicklungszeit nein! ;) CATL hat bereits angekündigt Ende 2022 mit der Natrium Batterie in Großserie zu starten[1].

 

Der größte Akkuhersteller Chinas, CATL, hat vor Kurzem die ersten Natrium-Ionen Akkus vorgestellt. Bei ihnen besteht die Kathode aus Natrium. Die Leistungsdaten lauten 160 Wattstunden pro Kilogramm, das Aufladen zu 80 Prozent dauert 15 Minuten und eine Kapazität von rund 90 Prozent werden bei minus 20 Grad Celsius erreicht. Das ist schon mehr als beachtlich, doch der eigentliche Clou sind die Herstellungskosten von 25 bis 35 Euro pro Kilowattstunde. Zur Einordnung: Ende 2020 wurde erstmals Kosten von 100 US-Dollar pro Kilowattstunde erreicht. CATL will diesen Preis praktisch dritteln. Schon Ende nächsten Jahres, 2022, soll die Großproduktion beginnen.

 

MfG André

 

[1] https://www.stern.de/.../...kku-revolution-bereits-statt-30886684.html

14.12.2021 11:31    |    Lewellyn

Irgendeinen Tod müssen wir nun mal sterben, wenn wir nicht zu "Jagen und Sammeln" zurück wollen.

 

Da erscheint mir die Gewinnung von Lithium aus Thermalwasser als eines der sehr geringen Übel, im Vergleich zur sonstigen Rohstoffgewinnung.

14.12.2021 19:27    |    notting

Zitat:

@slv rider schrieb am 14. Dezember 2021 um 09:18:26 Uhr:

wir alle wollen den wohlstand. also müssen wir auch die rechnung dafür zahlen.

oder würde jemand freiwillig auf den suv mit 100kwh akku zugunsten einer klapprigen öko kiste mit einem bruchteil der kapazität verzichten?

Größere Akku halten tendenziell länger, da eher weniger Ladezyklen für die selbe Fahrstrecke (auch in SUVs) und sie höhere Ladeleistungen besser vertragen.

 

notting

14.12.2021 19:29    |    notting

Zitat:

@pcAndre schrieb am 14. Dezember 2021 um 10:14:31 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 12. Dezember 2021 um 20:23:51 Uhr:

 

- Ich habe das so gelesen, dass noch ein paar Jahre Entwicklungszeit gebraucht werden. Zudem soll es in E-Auto wohl tendenziell Kombinationen aus beiden Technologien geben, sodass die Elektronik sie je nach Situation passend zu ihren Vorteilen nutzen kann.

[...]

Morgen...!

Eine Kombination ja, Entwicklungszeit nein! ;) CATL hat bereits angekündigt Ende 2022 mit der Natrium Batterie in Großserie zu starten[1].

[...]

Solange es noch nicht in Großserie ist, wird eben noch entwickelt wie man sowas in Massen in der Praxis am besten produziert.

 

notting

17.12.2021 01:30    |    GLI

Zitat:

Es macht keinen Sinn, durch künstlich extrem erhöhter Verbrauchskosten dafür zu sorgen, dass ein resourcenintensiv hergestellter Gegenstand aus genau wegen der Verbrauchskosten verursachten Kostengründen verschrottet wird, obwohl er noch funktioniert.

Für die Umwelt macht das natürlich absolut überhaupt keinen Sinn. Aber Umwelt- und Ressourcenschonung interessiert dabei doch auch gar nicht.

Die Umwelt interessiert (vorgeblich) nur da, wo man durch den jetzt erzwungenen Systemwechsel zum E-Auto Umsatz generieren kann. Deshalb versucht man aktuell noch so viele Verbrenner zu verkaufen wie geht und arbeitet gleichzeitig daran sie schlecht zu machen und mit Gewalt wieder von der Straße zu holen, lange bevor sie zu Ende genutzt sind.

Gleichzeitig hat man mit dem Elektroauto auch endlich ein ordentliches Verfallsdatum für Gebrauchtfahrzeuge geschaffen: Wenn nach vielleicht 5-10 Jahren der Akku massiv an Kapazität verliert, dann ist das Ding automatisch ein wirtschaftlicher Totalschaden, geht in die Presse und muss mit unfassbarem Ressourcenaufwand durch ein neues Auto ersetzt werden, obwohl der Rest vom Fahrzeug vielleicht noch gut weitere Jahre sein könnte.

Wenn ich meinen 17,5 Jahre alten Diesel mit knapp 400.000km auf der Uhr volltanke und mich beim Fahren etwas zurückhalte, fährt der immer noch 900-1000km mit einer Tankfüllung wie am ersten Tag. Das ist natürlich blöd für den Umsatz der Hersteller, denn warum sollte ich den wegschmeißen, wenn er absolut uneingeschränkt seinen Dienst verrichtet? Und jetzt hat der schon dreimal so lange gehalten, wie es dem Hersteller lieb gewesen wäre...

 

Ja, ich weiß... Man hat schon Teslas gesehen, die mit dem ersten Akku sehr hohe Laufleistungen erreicht haben. Aber glaubt jemand ernsthaft, dass die Hersteller dauerhaft Akkus teurer produzieren als nötig, nur damit sie nachhaltig sind und lange halten? Da glaubt man dann wohl auch an den Weihnachtsmann.

Zumal der Hersteller beim E-Auto auch problemlos dafür sorgen kann, dass der Akku nach der gewünschten Laufzeit zügig degradiert. Allein schon weil die Teile immer online sind.

Und nein, bei dem Aufwand, mit dem heutzutage Autos gebaut werden, sind 10 Jahre oder 200.000km Lebensdauer definitv nicht lang genug.

 

Beim Umstieg auf das E-Auto interessiert alles, Umweltschutz und Nachhaltigkeit aber definitiv nicht.

 

Zitat:

Eher Nachteile, weil dort z. B. nicht so sehr auf einen funktionierenden Kat geachtet werden dürfte.

Der Kat wird dort bei jedem Auto sofort ausgebaut und verscherbelt, noch bevor das Fahrzeug in den Verkehr kommt.

18.12.2021 11:42    |    Gale-B

"Die Ölplattformen und der CO2-Ausstoß durch die Verbrennung von Erdöl sind eine riesige Gefahr für die Umwelt! Lithium-Akkus in E-Autos und als Netzpuffer sind die Zukunft! Das kann man sogar in Deutschland direkt abbauen!

 

Nun zur Realität ..."

 

Wo sind Ölplattformen eine "riesige" Gefahr? Wie viel Einfluss auf das Klima hat CO2 und wo?

 

0,04% CO2 in der Atmosphäre hält 0,2 W/m2 Infrarotstrahlung der Erdoberfläche zurück. Das ist das Ergebnis des Infrarotsatteliten.

 

Frage: Wie viel Strahlung hält 0,08% zurück?

Antwort: 0,202 W/m2

 

Warum? Das ist wie beim Nebel, wenn der so dicht ist das ich den Kirchturm nicht mehr sehe, ist es egal ob der Nebel doppelt so dicht ist. Das weiss natürlich auch der Klimaforscher, also wurde ein Postulat aufgestellt. Die fehlenden 1% erzeugen so viel mehr Wasserdampf, das mehr Strahlung zurück gehalten wird.

Jetzt kann man alles modellieren mit Wolken Tag/Nacht was man will, genial!

 

Ja, das Klima ändert sich. Wie groß ist der Einfluss der Menschen? Die Wahrheit ist, wir wissen es nicht.

 

Vielleicht sollte man eher satt Li aus Wasser zu gewinnen, die Uranbergwerke wieder aufmachen die Deutschland auch hatte?

 

Und noch was, wir leben in Ölprodukten, ich schreibe auf Ölprodukten, die Ölplattformen werden nie verschwinden so lange es noch was gibt.

18.12.2021 11:53    |    notting

Zitat:

@Gale-B schrieb am 18. Dezember 2021 um 11:42:05 Uhr:

"Die Ölplattformen und der CO2-Ausstoß durch die Verbrennung von Erdöl sind eine riesige Gefahr für die Umwelt! Lithium-Akkus in E-Autos und als Netzpuffer sind die Zukunft! Das kann man sogar in Deutschland direkt abbauen!

 

Nun zur Realität ..."

 

Wo sind Ölplattformen eine "riesige" Gefahr? Wie viel Einfluss auf das Klima hat CO2 und wo?

Ich dachte in dem Moment mehr an die Verschmutzung von Wasser, Stränden usw. mit Öl. Deswegen steht da "Ölplattformen und der CO2-Ausstoß ...".

 

Das Erdöl auch noch für ganz viele andere Dinge als zur Verbrennung (in irgendeiner Form) gebraucht wird ist mir bewusst.

 

notting

25.12.2021 21:42    |    Rivers_

Zitat:

@Gale-B schrieb am 18. Dezember 2021 um 11:42:05 Uhr:

"Die Ölplattformen und der CO2-Ausstoß durch die Verbrennung von Erdöl sind eine riesige Gefahr für die Umwelt! Lithium-Akkus in E-Autos und als Netzpuffer sind die Zukunft! Das kann man sogar in Deutschland direkt abbauen!

 

Nun zur Realität ..."

 

Wo sind Ölplattformen eine "riesige" Gefahr? Wie viel Einfluss auf das Klima hat CO2 und wo?

 

0,04% CO2 in der Atmosphäre hält 0,2 W/m2 Infrarotstrahlung der Erdoberfläche zurück. Das ist das Ergebnis des Infrarotsatteliten.

 

Frage: Wie viel Strahlung hält 0,08% zurück?

Antwort: 0,202 W/m2

 

Warum? Das ist wie beim Nebel, wenn der so dicht ist das ich den Kirchturm nicht mehr sehe, ist es egal ob der Nebel doppelt so dicht ist. Das weiss natürlich auch der Klimaforscher, also wurde ein Postulat aufgestellt. Die fehlenden 1% erzeugen so viel mehr Wasserdampf, das mehr Strahlung zurück gehalten wird.

Jetzt kann man alles modellieren mit Wolken Tag/Nacht was man will, genial!

 

Ja, das Klima ändert sich. Wie groß ist der Einfluss der Menschen? Die Wahrheit ist, wir wissen es nicht.

 

Vielleicht sollte man eher satt Li aus Wasser zu gewinnen, die Uranbergwerke wieder aufmachen die Deutschland auch hatte?

 

Und noch was, wir leben in Ölprodukten, ich schreibe auf Ölprodukten, die Ölplattformen werden nie verschwinden so lange es noch was gibt.

Zitat:

 

 

Der Vergleich hinkt.

Aus meiner Sicht geht es nur sekundär um CO2.

Es ist und beibt ein Verbrennungsmotor.

VERBRENNUNGSMOTOR !

Er verbrennt etwas......

und was ? Luft und Benzin / Diesel.

Wir können ja so weiter machen und weiter die Luft die wir atmen verbrennen.

Die wächst auf den Bäumen nach die wir fällen.

Und wenn die Abgase der Autos schwarz statt unsichtbar wären, dann könnte man in den Städten nichts mehr sehen.

Aber so... alles unsichtbar. nicht existent.

Geht uns nichts an.

Die Welt ist schön.

 

Ach ja noch etwas zum Litium.

Das Wasseer der Geothermie enthält Litium so oder so.

Es muß nur beim Prozess abgeschieden werden.

Kein extra Loch im Boden. nicht mehr Wasser pumpen.

25.12.2021 22:31    |    notting

@Rivers_: Da ist beim Zitieren was schiefgelaufen. Evtl. hat derjenige den du zitiert hast schon was vermurkst und das hat dir das vermurkst. Und es geht eben genau darum, ass Geothermie auch ohne Lithium-Abscheidung ein Problem ist, was z. B. zu Erdbeben und entspr. Schäden führen kann. Die sind definitiv sichtbar.

 

notting

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