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04.09.2022 14:12    |    notting    |    Kommentare (35)    |   Stichworte: E-Auto, Kostenvergleich, Verbrenner

Logo Kostenvergleich Verbrenner, PHEV und BEV 2022Logo Kostenvergleich Verbrenner, PHEV und BEV 2022

Hallo!

 

Der Tankrabatt ist weg, die Strompreise steigen weiter, durch die Lieferzeiten gibt’s auf heute bestellte PHEV praktisch keine und auf BEV praktisch nur eine verringerte Förderung. Zeit für einen neuen Kostenvergleich.

 

Dann vergleichen wir mal mit realen Rabatten

  • Renault Megane TCe 140 Techno
  • Renault Megane E-Tech 160 Techno (PHEV)
  • Renault Megane E-Tech Electric Techno EV60 220hp optimum charge (BEV)

 

Warum genau diese Fahrzeuge?

  • Bin an sich ein Renault-Fan, weiß aber noch nicht was ich für ein BEV kaufe, u.a. da die Ladebuchse beim o.g. BEV an der ungünstig möglichsten Stelle platziert ist aus Sicht von jmd. mit einer schmalen Garage.
  • Alle sind in der Ausstattungslinie Techno zu bekommen wegen der Vergleichbarkeit. Die 360°-Kamera ist beim BEV drin und bei Verbrenner und PHEV dazu konfigurierbar. Zudem ist es eine bessere Ausstattungslinie, sodass sie sich für einen Vergleich besser eignet als irgendwelche total unterschiedlich abgespeckten Basis-Ausstattungen.
  • Die Reichweite soll einigermaßen vergleichbar sein.

 

Was kosten diese Fahrzeuge nach realen Rabatten bzw. zu erwartender Förderung?

Renault Megane TCe 140 Techno: 24.000EUR

Renault Megane E-Tech 160 Techno: 34.000EUR

Renault Megane E-Tech Electric Techno EV60 220hp optimum charge: Knapp >46.000EUR minus 4500EUR staatl. Förderung und entsprechend weniger MwSt. 41.000EUR

 

Wie unterscheiden sich die Verbrauchskosten?

Alle Werte stammen vom ADAC Eco-Test.

TCe 140: 6,4l/100km

E-Tech 160 Grandtour also nicht 5türer: Kombiniert 3,7l/100km + 9,3kWh/100km, leerer Akku 5,9l/100km, E-Modus 24,3kWh/100km

EV60 220hp: 19,2kWh/100km

 

Im Moment bekommt man nur mit viel Glück einen Stromvertrag mit einem Jahr Preisgarantie, wo man inkl. Grundgebühr für 2,5MWh nur knapp 1500EUR bezahlt, also 0,60EUR/kWh.

Den Sprit kalkuliere ich mal mit 3EUR/l auch wegen steigender CO2-Steuer, auch wenn er hoffentlich in den nächsten Monaten <2,50EUR/l bleibt.

Außerdem ist öffentliches Laden z. T. noch teurer als 0,60EUR/kWh, insb. wenn man mit dem BEV schnellladen will/muss, was ich hier aber nicht berücksichtige.

Ich rechne also eher zum Nachteil des Verbrennungsmotors.

 

Daraus resultiert

TCE 140: 19,20EUR/100km

E-Tech 160 Grandtour also nicht 5türer: Kombiniert 11,10EUR/100km + 5,58EUR/100km, leerer Akku 17,70EUR/100km, E-Modus 14,58EUR/100km

EV60 220hp: 11,52EUR/100km

 

Beim PHEV ist der Fahrenergie-Preisunterschied zwischen der billigsten Variante (reiner E-Modus, ca. 40km Reichweite) und der teuersten Variante (Akku leer, nur Verbrenner) nicht so riesig. Dort liegen gerade mal knapp >3EUR/100km. Wobei man wie angedeutet eigentlich etwas runtergehen muss, weil die Werte für den Grandtour (Kombi) sind.

Der Verbrenner kostet zwischen 1,50 und knapp 5EUR/100km mehr.

Das BEV liegt fast 8EUR/100km unter dem Verbrenner.

 

Sonstiger Kostenvergleich

Die Kfz-Steuer beim Verbrenner beträgt max. 105EUR/Jahr. Beim BEV bis 21.12.2030 0EUR/Jahr, danach 62EUR/Jahr (mit großem Akku). Beim PHEV max. 32EUR/Jahr bis 31.12.2025, danach max. 62EUR/Jahr.

Interessant finde ich, dass der PHEV ca. 1/4 weniger Versicherung kostet als der Verbrenner. Das BEV habe ich dort nicht gefunden.

Bei der THG-Quote (nur BEV) kann man IMHO noch nicht sagen, wie das weitergeht. Aktuell sind 300EUR/Jahr recht üblich. Allerdings: Mit jedem Verbrenner/PHEV der durch ein BEV ersetzt wird, steigt das Angebot an THG-Quote _und_ die Nachfrage sinkt, weil weniger getankt wird. Beides bedeutet tendenziell niedrigere Preise.

Wartung: Das BEV dürfte im Schnitt wenige 100EUR/Jahr billiger sein bei der Wartung, basierend auf Erfahrungen vom Zoe.

Kurz: Ich ignoriere diesen Teil im ersten Teil des nächsten Schritts weitestgehend.

 

Wann amortisiert es sich?

Wenn man nur Anschaffungs- und Fahrenergiekosten betrachtet, amortisiert sich ggü. dem Verbrenner das PHEV bestenfalls nach ca. 200Mm. Das BEV braucht noch etwas länger aufgrund des deutlich höheren Anschaffungspreises, obwohl es viel mehr Fahrenergie-Kosten spart im Vergleich zum PHEV.

Pro 100EUR die man durch das jeweilige Fahrzeug an anderer Stelle spart (z. B. Wartung, Versicherung, THG-Quote-Einnahmen, ...) reduziert sich die Amortisationsdauer ggü. dem reinen Verbrenner beim PHEV um bis zu 2,1Mm und beim BEV um 1,3Mm.

 

Fazit

Gerade für Wenigfahrer lohnt sich ein BEV oder PHEV kaum. Am ehesten noch, wenn man viel mit eigenem Solarstrom fahren kann.

Zum Thema Anschaffungskosten: 5% zusätzlicher Rabatt entsprechen in meinem Beispiel beim BEV 2.505EUR. Das würde die Amortisationsdauer um ca. 32Mm verkürzen. Bin sehr gespannt, wie schnell sich die Lieferketten wieder einpendeln bzw. die Nachfrage wieder sinkt, sodass sich Unterschiede bei den Rabatt-Prozentwerten zwischen Verbrennern und BEV immer weiter verringern und somit BEV auch eher lohnen.

Bleibt nur die Frage, wie stark Regierungen in die Strompreise eingreifen. Die deutsche Regierung hat heute angekündigt, den Strommarkt etwas reformieren zu wollen wegen der Preise bzw. der aktuell sehr hohen Gewinne und Haushalte sollen auch einen gewissen Grundbedarf an Strom günstiger bekommen. Aber wie schnell das geht und wieviel das in EUR bedeuten wird, ist eben noch die große Frage.

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04.09.2022 15:00    |    Nalda

Was mit bei dem Vergleich aufgefallen ist, der Megane TCe 140 fängt bei 27.600€ an laut Konfigurator, der E-Tech bei 35.550€, wobei die Techno Version ab 38.000€ losgeht und der E-Tech Electro mit 220hp und 60KWh bei 47.000€ laut Preisliste.

 

Einfach nur für die korrekten Zahlen.

 

Was aber mehr Probleme macht, sind die sehr ungleichen Vergleiche. Erstmal ist der Benziner die absolute Standartversion mti 27.600€, ich habs mir mal etwas zusammen konfiguriert, dass es eine normale Ausstattung hat, dann sind es schon 33.000€ und immernoch ein Schalter gegen eine Automatik. Automatik wären 35.000€.

Somit ist der Vorsprung zum PHEV, der gleich ausgestattet 40.000€ kostet deutlich geringer als hier vorgerechnet. Auch der Techno EV 60 rückt näher mit 50.000€, nach Abzug Prämie 46.000€. Und die Preisliste zeigt, dass der BEV hier immernoch deutlich besser ausgestattet ist und ganz wichtig, der BEV Megane ist die 5te Version des Megane, die anderen beiden die 4.

 

BEV ist bei ihrer Rechnung 17.000€ teurer als Verbrenner, realistischer 13.000€

 

Jeder kann gerne selbst rechnen wie viele km zur Parität es jetzt braucht.

04.09.2022 15:09    |    nobrett

Da die wichtige Einflussgröße Wertverlust nicht berücksichtigt ist und auch nicht sicher prognostizierbar ist, sind das nur Zahlenspielereien. Die tatsächlichen Kosten werden stark abweichen.

 

So lange man für junge, gebrauchte BEVs mehr als den Neupreis bekommt, haben Verbrenner und PHEVs bei entsprechend kurzer Haltedauer keine Chance. Meine Prognose: Daran wird auch ein Auslaufen der Förderung mittelfristig nichts ändern.

04.09.2022 15:11    |    notting

Zitat:

@Nalda schrieb am 4. September 2022 um 15:00:53 Uhr:

Was aber mehr Probleme macht, sind die sehr ungleichen Vergleiche. Erstmal ist der Benziner die absolute Standartversion mti 27.600€, ich habs mir mal etwas zusammen konfiguriert, dass es eine normale Ausstattung hat, dann sind es schon 33.000€ und immernoch ein Schalter gegen eine Automatik. Automatik wären 35.000€.

Kannst du konkret die Ausstattungsmerkmale die ich vergessen habe benennen, wodurch die Ausstattung sehr unterschiedlich ist in den Fahrzeugen? Hab eigentl. recht genau gekuckt, dachte ich.

Der TCe 140 ist der stärkste Benziner, der als Techno zu bekommen ist (und gleichzeitig der schwächste). Ich bin auch ein bisschen davon ausgegangen, was in meinem Umfeld in so einem Fall gekauft werden würde und da sind Handschalter üblich, auch wegen der Haltbarkeit.

 

Und was für reale Rabatte bzw. Förderungen hast du abgezogen?

 

notting

04.09.2022 15:13    |    notting

Zitat:

@nobrett schrieb am 4. September 2022 um 15:09:56 Uhr:

Da die wichtige Einflussgröße Wertverlust nicht berücksichtigt ist und auch nicht sicher prognostizierbar ist, sind das nur Zahlenspielereien. Die tatsächlichen Kosten werden stark abweichen.

Bin der Typ "bis zum wirtschaftl. Totalschaden fahren". Mein jetziges Auto hat >300Mm drauf und es muss wg. der Liefersituation (wg. der ich noch nicht bestellt habe) noch etwas durchhalten.

 

notting

04.09.2022 15:24    |    Nalda

Bei mir kostet der TCe 140 roh ohne was 27.600€ die 33.00€ Version war ein TCe 140 Techno mit einer teuren Farbe, Standard Felgen, Standard Stoffsitzen, Easy Parking und Winter Paket, Stahl Reserverad, so wie 15 Zoll Winterradsatz.

Der PHEV soweit das Gleiche, fürs BEV hab ich nur die Preisliste gefunden, Konfigurator gibts noch nicht. Alles von der deutschen Seite von Renault.

 

Wird sicher noch die Frage was man beim BEV noch dazu konfigurieren kann, allerdings ist in der Preisliste schon klar zu sehen, dass der BEV Megane eine Menge direkt dabei hat. Vor allem in der entsprechend großen Techno 60KWh Ausstattung.

04.09.2022 15:48    |    notting

Zitat:

@Nalda schrieb am 4. September 2022 um 15:24:32 Uhr:

Bei mir kostet der TCe 140 roh ohne was 27.600€ die 33.00€ Version war ein TCe 140 Techno mit einer teuren Farbe,

Die Farben kosten bei allen Fahrzeugen die selben Aufpreise, also braucht man es nicht mit reinrechnen.

 

Zitat:

Standard Felgen, Standard Stoffsitzen, Easy Parking und Winter Paket,

Easy-Parking hatte ich rein, auch wenn er dann immernoch keine 360°-Kamera hat. Winterpaket hatte ich tatsächlich vergessen, da ich sowas nicht brauche und deswegen nicht so drauf geachtet hat, ob das im Techno drin ist (beim BEV ist es schon in der Basis-Ausstattung drin). Sind aber keine 400EUR Unterschied.

 

Zitat:

Stahl Reserverad,

Haben doch standardmäßig alle ein Pannenhilfeset und kauft kaum noch jmd. Reserveräder (die eh nicht soviel kosten) und die eh platt sind, wenn man sie braucht, weil kein RDKS-Sensor dran und gut im Kofferraum versteckt, dass man nicht mal drandenkt, wenn man ohne RDKS-Warnung den Luftdruck prüft. Somit schon die Vergleichbarkeit IMHO gewahrt. Zumal in beim BEV kein Reserverad in der Preisliste sehe.

 

Zitat:

so wie 15 Zoll Winterradsatz.

Ähnl. Reserverad, sollte keinen wirklichen Unterschied machen. Fahre übrigens seit ich mein jetztes Auto habe mit den GJR sehr gut. Zumal es immer weniger Glatteis gibt.

 

Zitat:

Der PHEV soweit das Gleiche, fürs BEV hab ich nur die Preisliste gefunden, Konfigurator gibts noch nicht. Alles von der deutschen Seite von Renault.

Das BEV ist nicht _mehr_ im Konfigurator, warum auch immer.

 

Zitat:

Wird sicher noch die Frage was man beim BEV noch dazu konfigurieren kann, allerdings ist in der Preisliste schon klar zu sehen, dass der BEV Megane eine Menge direkt dabei hat. Vor allem in der entsprechend großen Techno 60KWh Ausstattung.

Zu Rabatten hast du immernoch nichts geschrieben.

 

notting

04.09.2022 20:09    |    PIPD black

Was ist Mm für eine Einheit?:confused:

Ich kenne mls oder km.

04.09.2022 20:11    |    notting

Zitat:

@PIPD black schrieb am 4. September 2022 um 20:09:42 Uhr:

Was ist Mm für eine Einheit?:confused:

Ich kenne mls oder km.

Du kennst den Unterschied zwischen 1kWh und 1MWh? Genau das selbe Prinzip gilt auch für die Einheit "Meter" -> https://de.wikipedia.org/wiki/SI-Pr%C3%A4fix

 

notting

04.09.2022 20:42    |    PIPD black

:rolleyes:

 

Total gebräuchlich diese Einheit bei Meter.

Insbesondere auch bei Wegstreckenzählern u. ä. gern und oft genommen.

04.09.2022 20:49    |    notting

Zitat:

@PIPD black schrieb am 4. September 2022 um 20:42:39 Uhr:

:rolleyes:

 

Total gebräuchlich diese Einheit bei Meter.

Insbesondere auch bei Wegstreckenzählern u. ä. gern und oft genommen.

Man hat sich diese SI-Präfixe ausgedacht um unnötige "000" zu sparen. Und mit den SI-Präfixen drückt man auch die Präzision der Angabe aus.

15.000km gefahren wo man für jeden km zahlen musste ist halt was anderes als z. B. bei der Wartung, wo es auf z. B. ca. 100km weniger nicht ankommt (und oft auch nicht auf 100km mehr), wodurch man bei letzterem sinnvoll die "000" weglassen und dafür das entspr. SI-Präfix verwenden kann.

Oder 1kg Mehl in einem Backrezept können schnell mal schon wg. der Skalierung der Küchenwaage +/-20g sein, weswegen im Rezept eben nicht 1000g steht, sondern 1kg.

Wenn man sich noch merken müsste für welche Einheit welche SI-Präfixe "verboten" sind, würde das alles nur komplizierter machen.

 

notting

05.09.2022 13:12    |    Goify

Zitat:

@PIPD black schrieb am 4. September 2022 um 20:42:39 Uhr:

:rolleyes:

 

Total gebräuchlich diese Einheit bei Meter.

Insbesondere auch bei Wegstreckenzählern u. ä. gern und oft genommen.

Dein Drehzahlmesser zeigt zum Beispiel in Kiloumdrehungen an.

08.09.2022 16:12    |    Her1bert

Ich gebe mein Gehalt jetzt in CCt an. Klingt imposanter.

Spaß beiseite: ich finde es sehr gut, wie viele Gedanken du dir machst.

Ich habe mich für einen PHEV entschieden, weil ich damit einerseits

keine Reichweitenprobleme habe und über keine

Möglichkeit zum Schnelladen verfüge (deshalb kein BEV), andererseits

günstiger "tanke" als beim Verbrenner und keine Probleme mit ZE-Zonen

bekomme (und weils schon geil ist, wie ein Autoscooter rumzusurfen ..),

VG Herbert

10.09.2022 09:03    |    25plus

Also wer sich jetzt noch einen Benziner mit so hohem Verbrauch kauft, ist doch selbst Schuld bei den aktuell hohen und vielleicht noch steigenden Kraftstoffkosten. 7 l/100 km braucht der Megane Benziner mit 140 PS bei Spritmonitor. Für etwa den gleichen Preis bekommt man schon einen Corolla Vollhybrid, der knapp 2 l/100 km sparsamer ist. Das macht bei deiner Rechnung 12000 € Unterschied auf 200000 km. Man sieht daran doch sehr schön, dass der Kraftstoff einfach immer noch einen recht geringen Anteil an den Gesamtkosten hat und verschmerzbar ist.

 

Mein letztes Auto, ein Space Star Baujahr 2015 für 10500 € als Neuwagen, hat mich etwa 19 Cent je Kilometer gekostet. Den größten Anteil hatte der Wertverlust, 7900 €, aber es waren auch alle 8 Reifen (die ersten nach 135000 km) abgefahren, TÜV abgelaufen, Bremsen vorne fällig und Inspektion 6 Monate überzogen (durch Corona stand das Auto praktisch nur noch und es war inzwischen zu klein für die Familie).

 

Mit dem Toyota Händler vor Ort hatte ich schlechte Erfahrungen gemacht, ein HSD sollte es werden und am besten ein Kombi, also wurde es der baugleiche Suzuki Swace. Was soll ich sagen, bei sparsamer Fahrweise braucht der Wagen, trotz 500 kg Mehrgewicht und schlechterer Aerodynamik (Space Star cW 0,27, schmäler als 1,7 m, Swace cW unbekannt, dafür knapp 1,8 m breit aber schön flach, unter 1,45m) auf der Autobahn beim Mitschwimmen auf der rechten Spur jetzt im Sommer nur etwa 3-3,25 l/100 km, unter 0,25 l/100 km mehr als der Space Star. Und das trotz Klimaautomatik, auch mit 3 Personen im Auto und randvoll beladenem Kofferraum (knapp 600 Liter, keine Einschränkung durch den Hybridantrieb). Beim Space Star war die Klimaanlage immer aus, denn der soff mit Klimaanlage knapp 20% mehr und auch Zuladung erhöhte den Verbrauch beträchtlich.

 

Dazu ist der Swace noch deutlich günstiger in der Versicherung (mit Telematiktarif komme ich auf knapp über 400 €, wobei ich eine sehr teurer Versicherung habe), die Steuer beträgt 52 € und ich habe noch Garantie bis das Auto 6 Jahre alt ist. Als Vorführwagen mit weniger als 3000 km hat er mich knapp 26000 € gekostet, die Ausstattung lässt für mich keine Wünsche offen. Gibt auch keinerlei Optionen außer der Farbe, 360° Kamera gibt es nicht, dafür das Komplettpaket schöner wohnen (Alufelgen, verdunkelte Scheiben, Dachleisten in Aluminiumoptik, Ambientebeleuchtung, Lederlenkrad, 2 Zonen Klimaautomatik, etc.), Assistenz (Seitenwarnassistemt, automatisches Einparken, adaptiver Tempomat mit Abstandsregelung, Spurhalteassistent, Schildererkennung etc.), Automatikgetriebe (sowieso, ohne Kupplungen) - nur keine Navigation ab Werk (läuft über das Handy am Fahrzeugbildschirm immer aktuell ohne Folgekosten) und kein Diebstahlwarnsystem.

 

Beim ADAC wurde das Auto wegen des "hohen" Autobahnverbrauchs mit 4,6 l/100 km gemessen (3,5 / 4,1 / 6,2 l/100 km), ich rechne mit 3,5 l/100 km im Jahresdurchschitt. Dagegen der Megane mit 6,4 l/100 km (6,3 / 5,7 / 7,6 l/100 km). Spritmonitor 4,9 l/100 km zu 7 l/100 km.

 

Anfang nächstes Jahr kommt der Toyota HSD in 5. Generation, dann mit 140 PS statt 122 PS und ebenfalls unter 10 Sekunden von 0-100 km/h, falls das noch ein K.-o.-Kriterium für den Swace/Corolla wäre.

10.09.2022 09:57    |    notting

Zitat:

@25plus schrieb am 10. September 2022 um 09:03:19 Uhr:

Also wer sich jetzt noch einen Benziner mit so hohem Verbrauch kauft, ist doch selbst Schuld bei den aktuell hohen und vielleicht noch steigenden Kraftstoffkosten. 7 l/100 km braucht der Megane Benziner mit 140 PS bei Spritmonitor.

Und trotzdem ist das BEV nur für Vielfahrer billiger.

 

Zitat:

Für etwa den gleichen Preis bekommt man schon einen Corolla Vollhybrid, der knapp 2 l/100 km sparsamer ist.

... und eine viel geringere Anhängelast und schlechteres Service-Netz hat.

 

Zitat:

Das macht bei deiner Rechnung 12000 € Unterschied auf 200000 km.

So wie ich das sehe hat der einen ähnl. Listenpreis, aber viel geringere Rabatte in der Praxis. Außerdem sind Leute die 200Mm auf's Auto bekommen IMHO Vielfahrer, wo ich eher das BEV empfohlen hatte, vor allem wenn man günstig laden kann, weil z. B. daheim, evtl. sogar mit eigener Solaranlage.

 

notting

11.09.2022 09:14    |    pcAndre

Morgen...!

Bezüglich THG-Quote, ein interessanter Beitrag mit ein paar Hintergrundinfos[1]. Preislich liegt man aktuell bei > 400 EUR.

 

MfG André

 

[1] https://thg.insta-drive.com/thg-preise-im-laufe-der-zeit/

11.09.2022 12:22    |    AchimB200e

Zitat:

@nobrett schrieb am 4. September 2022 um 15:09:56 Uhr:

Da die wichtige Einflussgröße Wertverlust nicht berücksichtigt ist und auch nicht sicher prognostizierbar ist, sind das nur Zahlenspielereien. Die tatsächlichen Kosten werden stark abweichen.

 

So lange man für junge, gebrauchte BEVs mehr als den Neupreis bekommt, haben Verbrenner und PHEVs bei entsprechend kurzer Haltedauer keine Chance. Meine Prognose: Daran wird auch ein Auslaufen der Förderung mittelfristig nichts ändern.

Die Unsicherheit beim Wiederverkauf hat mich veranlasst einen B250e zu leasen statt zu kaufen.

Wieviel der monatlich mehr kostet als ein entsprechender Verbrenner weiß ich nicht

Aber was ich weiß ist, dass ich bei den seit Februar gefahrenen 9.000 km über 1.000 €(!) "Kraftstoffkosten" gespart habe.

75 % des Stromes kamen dabei aus meiner PV-Anlage, 25 % musste ich zukaufen.

 

Sprit habe ich natürlich auch verbraucht. ;-))

Beim Abholen des Fzgs habe ich vollgetankt.

21 Liter habe ich mal nachgetankt um den Benzinverbrauch zu ermitteln.

Jetzt ist der Tank noch zu 77% gefüllt.

11.09.2022 12:51    |    notting

Zitat:

@AchimB200e schrieb am 11. September 2022 um 12:22:13 Uhr:

Zitat:

@nobrett schrieb am 4. September 2022 um 15:09:56 Uhr:

 

Die Unsicherheit beim Wiederverkauf hat mich veranlasst einen B250e zu leasen statt zu kaufen.

Wieviel der monatlich mehr kostet als ein entsprechender Verbrenner weiß ich nicht

Aber was ich weiß ist, dass ich bei den seit Februar gefahrenen 9.000 km über 1.000 €(!) "Kraftstoffkosten" gespart habe.

75 % des Stromes kamen dabei aus meiner PV-Anlage, 25 % musste ich zukaufen.

Im Februar (siehe dein Posting weiter unten) hat lt. https://www.adac.de/.../ Super E10 im Schnitt 1,742EUR/l gekostet. https://www.adac.de/.../ sagt für dein Auto (als AMG oder mit AMG-Paket?) bei leerem Akku 7,1l/100km und bei rein elektr. Betrieb 25,1kWh/100km.

Mit Sprit kosten also 100km 12,37EUR. Auf 9Mm 1kEUR gespart heißt auf 100km 11,11EUR gespart. Also zahlst du wohl für 25,1kWh (12,37 - 11,11)EUR = 1,26EUR und somit 0,05EUR/kWh Strom. Davon stammen "nur" 3/4 aus deiner PV-Anlage, der Rest aus dem i.d.R. viel teurerem Stromnetz (Anteil an der höheren Grundgebühr die für niedrigere kWh-Preise sorgt nicht vergessen).

https://www.finanztip.de/photovoltaik/ sagt:

Zitat:

Mit Solarstrom sparen und sogar Geld verdienen

[...]

Eine Kilowattstunde Strom zu erzeugen, kostet Dich etwa 12 bis 16 Cent.

Finde deine Zahlen also seltsam.

 

Zitat:

Sprit habe ich natürlich auch verbraucht. ;-))

Beim Abholen des Fzgs habe ich vollgetankt.

21 Liter habe ich mal nachgetankt um den Benzinverbrauch zu ermitteln.

Jetzt ist der Tank noch zu 77% gefüllt.

Einerseits schön, dass das so gut mit dem elektrisch fahren bei dir klappt. Andererseits meckern irgendwann die Autos, dass der Sprit zu alt wird und du ihn verfahren sollst.

 

notting

11.09.2022 19:25    |    Andreas4

Vielen dürfte es allerdings auch völlig wurscht sein ob das gewählte Fahrzeug unterm Strich teurer oder billiger als eine, eh schwierig zu vergleichende Alternative ist. Mancher will unbedingt aus ganz bestimmten Gründen diese oder jene Antriebsvariante und keine Rechnung der Welt könnte ihn davon abhalten. Das Thema ist einfach nicht nur rational zu betrachten.

11.09.2022 22:37    |    AchimB200e

Zitat:

@Andreas4 schrieb am 11. September 2022 um 19:25:05 Uhr:

Vielen dürfte es allerdings auch völlig wurscht sein ob das gewählte Fahrzeug unterm Strich teurer oder billiger als eine, eh schwierig zu vergleichende Alternative ist. Mancher will unbedingt aus ganz bestimmten Gründen diese oder jene Antriebsvariante und keine Rechnung der Welt könnte ihn davon abhalten. Das Thema ist einfach nicht nur rational zu betrachten.

So sehe ich das auch.

 

Dass Kaufentscheidungen beim Auto nicht unbedingt rational sind sieht man an folgendem Beispiel:

Zu Zeiten, als ABS noch eine SA war und 1.200 DM kostete, kostete ein Stahlschiebedach 1.800 DM.

Trotzdem wurden damals beim Daimler mehr Schiebedächer als ABS bestellt.

11.09.2022 23:27    |    AchimB200e

Zitat:

@notting schrieb am 11. September 2022 um 12:51:58 Uhr:

Zitat:

@AchimB200e schrieb am 11. September 2022 um 12:22:13 Uhr:

 

 

Die Unsicherheit beim Wiederverkauf hat mich veranlasst einen B250e zu leasen statt zu kaufen.

Wieviel der monatlich mehr kostet als ein entsprechender Verbrenner weiß ich nicht

Aber was ich weiß ist, dass ich bei den seit Februar gefahrenen 9.000 km über 1.000 €(!) "Kraftstoffkosten" gespart habe.

75 % des Stromes kamen dabei aus meiner PV-Anlage, 25 % musste ich zukaufen.

Im Februar (siehe dein Posting weiter unten) hat lt. https://www.adac.de/.../ Super E10 im Schnitt 1,742EUR/l gekostet. https://www.adac.de/.../ sagt für dein Auto (als AMG oder mit AMG-Paket?) bei leerem Akku 7,1l/100km und bei rein elektr. Betrieb 25,1kWh/100km.

Mit Sprit kosten also 100km 12,37EUR. Auf 9Mm 1kEUR gespart heißt auf 100km 11,11EUR gespart. Also zahlst du wohl für 25,1kWh (12,37 - 11,11)EUR = 1,26EUR und somit 0,05EUR/kWh Strom. Davon stammen "nur" 3/4 aus deiner PV-Anlage, der Rest aus dem i.d.R. viel teurerem Stromnetz (Anteil an der höheren Grundgebühr die für niedrigere kWh-Preise sorgt nicht vergessen).

https://www.finanztip.de/photovoltaik/ sagt:

Zitat:

@notting schrieb am 11. September 2022 um 12:51:58 Uhr:

Zitat:

Mit Solarstrom sparen und sogar Geld verdienen

[...]

Eine Kilowattstunde Strom zu erzeugen, kostet Dich etwa 12 bis 16 Cent.

Finde deine Zahlen also seltsam.

Zitat:

@notting schrieb am 11. September 2022 um 12:51:58 Uhr:

Zitat:

Sprit habe ich natürlich auch verbraucht. ;-))

Beim Abholen des Fzgs habe ich vollgetankt.

21 Liter habe ich mal nachgetankt um den Benzinverbrauch zu ermitteln.

Jetzt ist der Tank noch zu 77% gefüllt.

Einerseits schön, dass das so gut mit dem elektrisch fahren bei dir klappt. Andererseits meckern irgendwann die Autos, dass der Sprit zu alt wird und du ihn verfahren sollst.

 

notting

Im Februar habe ich angefangen mit einem Spritpreis von 1,95 € zu rechnen.

Im März lag der Preis für E10 hier bei 2,21 €/l und im April bis zum 23. 4. wieder bei 1,95 €/l.

Danach kostete E10 bei uns 2,01 €/l. Mit diesem Preis habe ich bis heute weiter gerechnet weil es mich einfach genervt hat die Preissprünge weiter genau zu verfolgen.

Den Verbrauch habe ich aus der Tankung nach 297,9 km Verbrennerbetrieb errechnet. Es ergab sich dabei ein Verbrauch von 7,63 l/100 km.

 

Der Stromverbrauch (Ladestrom) lag bis heute über alle Ladungen gerechnet bei 21,6 kWh/100 km.

Der „verfahrene“ Strom bei 17,4 kWh/100 km.

Mein durchschnittlicher Strompreis bei 76% Solaranteil lag bis Anfang April bei 0,178 €/kWh und ab da bei 0,198 €/kWh. Preiserhöhung ab 1. 4. Von 30 auf 38 Cent/kWh. Den PV-Strompreis habe ich dabei mit 14 Cent/kWh angesetzt.

Den Grundpreis von 9,50 €/Monat habe ich nicht eingerechnet, da ich den fürs Haus sowieso bezahlen muss. Es ging mir ja auch nicht um die absoluten Kosten beim Betrieb des E-Fahrzeugs sondern um die Ersparnis gegenüber Verbrennerbetrieb und den Grundpreis hätte ich bei reinem Verbrennerbetrieb ja auch bezahlen müssen. ??)

Das „Meckern“ des Verbrenners, wie Du es nennst, stelle ich auch ab und zu fest. Trotz Einstellung EL und bei voller oder fast voller Batterie startet der manchmal ohne äußeren Anlass. Um dieses, von mir ungewolltes Laufen zu beenden halte ich kurz an und schalte den Antrieb aus. Beim sofortigen Wiederstart läuft der Verbrenner dann nicht mehr.

11.09.2022 23:34    |    25plus

Strom aus der eigenen PV Anlage wird von den Nutzern ihres eigenen Stroms doch immer als kostenlos gerechnet, oder? Wenn ich mir eine PV Anlage für 10000 € kaufe und damit immer mein Auto lade, bis die Anlage irgendwann kaputt ist - habe ich dann mein Auto wirklich kostenlos geladen? Oder wenn ich den Strom stattdessen einspeisen könnte und damit Geld verdienen?

 

Egal, PV Anlagen bezahlen sich über die eingesparten Kraftstoffkosten oder den eingespeisten Strom ab und sind somit grundsätzlich eine gute Geldanlage. Naja, solange man dafür keinen Kredit mit bald wieder höheren Zinsen aufnehmen muss.

 

Den Suzuki Swace gibt es neu schon für knapp 26000 €, kaum teurer als den Megane. Aber den Suzuki will wohl einfach niemand. Schlechtes Servicenetz, kein Image, kaum Anhängelast... ist jetzt mein 3. Auto, über das alle anderen nur den Kopf schütteln. Schon während der Schule und dem Studium wollten sich manche aus Prinzip nicht in einen Daihatsu setzen und jetzt werde ich auch wieder gefragt, warum ich mir ausgerechnet einen Suzuki gekauft habe... naja, gibt eben nichts annähernd vergleichbares von europäischen Herstellern. Ist das etwa meine Schuld?

12.09.2022 11:07    |    Tom9973

Zitat:

@25plus schrieb am 10. September 2022 um 09:03:19 Uhr:

Also wer sich jetzt noch einen Benziner mit so hohem Verbrauch kauft, ist doch selbst Schuld bei den aktuell hohen und vielleicht noch steigenden Kraftstoffkosten.

Sorry, aber damit bist du zielsicher am Thema vorbei geschossen, denn das lautete nicht "Finde das sparsamste/günstigste Fahrzeug am Markt", sondern "Kostenvergleich Verbrenner, PHEV und BEV 2022".

 

Der TE hat dieses Fahrzeug wohl vor allem deshalb ausgewählt, weil es es in allen drei Varianten gibt (findet man nicht oft).

 

Am Ende funktioniert der Vergleich natürlich trotzdem alles andere als gut. Einfach weil wohl keiner von wird sagen können, was die nächsten 10 Jahre der Sprit und/oder der Strom kosten wird. Hier an den Parametern etwas zu spielen und die Ergebnisse sehen ganz schnell ganz anders aus. Daher bleibt es bei einem Versuch.

 

Zitat:

@25plus schrieb am 11. September 2022 um 23:34:42 Uhr:

Strom aus der eigenen PV Anlage wird von den Nutzern ihres eigenen Stroms doch immer als kostenlos gerechnet, oder? Wenn ich mir eine PV Anlage für 10000 € kaufe und damit immer mein Auto lade, bis die Anlage irgendwann kaputt ist - habe ich dann mein Auto wirklich kostenlos geladen?

Nochmal lesen! Er hat seinem PV-Strom einen Preis gegeben der nicht Null betragen hat und sogar durchaus realistisch klingt. Nur eine Größe wird nicht aufgehen und das sind die 76% PV Strom. Denn bis das Jahr voll ist, da wird es dunkel werden ;).

 

P.S.: Abschließend ist der allgemeine Tipp, wenn man denn Kosten sparen möchte, sich etwas Sparsames zuzulegen, natürlich nie ein Fehler.

13.09.2022 08:21    |    Goify

Oder man verzichtet für einige Fahrten auf das Auto ganz oder teilweise. Da muss man dann im Einzelfall mal den Rechenschieber auspacken und ermitteln, womit man sparen kann.

14.09.2022 08:44    |    AchimB200e

Zitat:

@Goify schrieb am 13. September 2022 um 08:21:12 Uhr:

Oder man verzichtet für einige Fahrten auf das Auto ganz oder teilweise. Da muss man dann im Einzelfall mal den Rechenschieber auspacken und ermitteln, womit man sparen kann.

Das mach ich natürlich auch noch und fahre möglichst viel mit dem E-Bike.

In dessen Packtaschen passt ein kompletter ALDI-Einkauf rein.

 

btw Ich weiß nicht, ob hier noch viele mit einem Rechenschieber umgehen können. ;-))))))

14.09.2022 19:33    |    AchimB200e

Diese Antwort habe ich schon mal geschrieben, aber sie scheint irgendwo verloren gegangen zu sein.

(Nur für den Fall, dass die 1. Ausführung doch noch auftaucht ;.))

 

Tom9973 schrieb:

"Nur eine Größe wird nicht aufgehen und das sind die 76% PV Strom. Denn bis das Jahr voll ist, da wird es dunkel werden ;)."

Da hast Du natürlich recht!

 

Im Nov. bekomme ich - so Gott will - einen EQB.

Deshalb kann ich den Einfluss der "Dunkelzeit" auf den PV-Anteil nicht für ein volles Jahr ermitteln.

Ich werde mal versuchen den Einfluss der Dunkelzeit auf den PV-Anteil mit Erzeugungs-Werten aus 2021 zu ermitteln. Da wir monatlich immer so um die 275 kWh im Auto verbraten, müsste sich das eigentlich machen lassen.

Genau wird´s natürlich nicht stimmen, da das Auto ja nicht immer wenn PV-Überschuss anfällt auch tatsächlich an der Wallbox hängt.

Mal sehen, was dabei raus kommt.

14.09.2022 20:01    |    AchimB200e

Hier könnt Ihr die bisherigen Verbräuche des B250e, sowie die Netzstromanteile sehen.


14.09.2022 21:04    |    Tom9973

Zitat:

@AchimB200e schrieb am 14. September 2022 um 19:33:45 Uhr:

Deshalb kann ich den Einfluss der "Dunkelzeit" auf den PV-Anteil nicht für ein volles Jahr ermitteln.

Ich werde mal versuchen den Einfluss der Dunkelzeit auf den PV-Anteil mit Erzeugungs-Werten aus 2021 zu ermitteln. Da wir monatlich immer so um die 275 kWh im Auto verbraten, müsste sich das eigentlich machen lassen.

Genau wird´s natürlich nicht stimmen, da das Auto ja nicht immer wenn PV-Überschuss anfällt auch tatsächlich an der Wallbox hängt.

Mal sehen, was dabei raus kommt.

Ganz genau muss es am Ende ja auch nicht sein, hängt eh am Wetter. Aber gibt es da bei dir eine Priorisierung? Im Sommer weiß man ja gerne nicht wohin mit dem PV-Strom. Aber im Winter wird da erst der Eigenbedarf des Hauses gedeckt und nur mit Überschüssen der Autoakku geladen oder wie rechnest du das? Das reicht ja dann gerne weder für das eine, noch das andere.

 

Ansonsten sind 275kWh/Monat schon echt viel bei einem PHEV ... Da muss das Auto ja auch erst mal zu Hause stehen, wenn die Sonne scheint (wäre bei mir ein Problem).

15.09.2022 05:31    |    wirme

Aktuell fahre ich Hybrid (Volve XC40) - der BEV ist bestellt und kommt im Dezember (Mercedes EQC)

Wir bauen auf der Arbeit gerade eine 200 kVA PV Anlage mit der ich laden kann.

Da liegt die kwh Strom bei 12 Cent brutto.

25 kwh/100 km x 0,12 €/kwh= 3 €/100 km.

Zuhause lade ich für 27 Cent/kwh (+ PV Strom).

Unterwegs lade ich für 39 Cent/kwh = 10€/100 km.

 

Mit einem vergleichbaren Benziner läge ich bei 15 - 20€/100 km.

 

Meine Frau ist es gestern mit ihrem E-Corsa 260 km weit gefahren und hat 37 kwh gebraucht.

Geladen wurde zuhause für 27 Cent/kwh = 10 €.

Mit einem Benziner hätte das > 25 € gekostet.

15.09.2022 14:19    |    Karsten B.

Zitat:

@wirme schrieb am 15. September 2022 um 05:31:16 Uhr:

 

Meine Frau ist es gestern mit ihrem E-Corsa 260 km weit gefahren und hat 37 kwh gebraucht.

Geladen wurde zuhause für 27 Cent/kwh = 10 €.

Mit einem Benziner hätte das > 25 € gekostet.

Wow, 27 Cent, das ist ne Ansage...

Das ist bei uns in Schleswig-Holstein schon seit Jahren unmöglich. Unter 32 Cent geht wohl nichts. Und wer weiß wo wir in 3 Monaten dann stehen.

 

Zitat:

@25plus schrieb am 11. September 2022 um 23:34:42 Uhr:

 

Den Suzuki Swace gibt es neu schon für knapp 26000 €, kaum teurer als den Megane. Aber den Suzuki will wohl einfach niemand. Schlechtes Servicenetz, kein Image, kaum Anhängelast...

Ich wollte den Swace haben! Der war für mich das Familienauto schlechthin!

Ich also im Frühjahr zu meinem Freundlichen hin, wo ich seit Jahren mit meiner Familie Kunde bin. Einen Vorführer hätte ich für 27.000 Euro kriegen können, ansonsten gehen die Fahrzeuge da um die 32.000 Euro los.

Ich hab einmal geschluckt und das Autohaus wieder verlassen...

 

Wo bekommst du denn einen Swace für 26.000 Euro?

 

Btw. so sehr ich mir den Swace gewünscht hätte, aber der Preis war nicht aktzeptabel.

Ich habe weiter gesucht und mich dann für einen Toyota Yaris Cross Hybrid entschieden. Kostet mich etwa 19.000 Euro Zuzahlung.

Im Gegensatz zu die 27.000 Euro Zuzahlung für den Swace.

 

PS. Gebrauchte Swace schein es wohl auch kaum zu geben. Lediglich Vorführer, die aber schon fast Neuwagenpreise aufrufen...

 

Greetz

Karsten

15.09.2022 15:36    |    wirme

@Karsten B.

 

Vattenfall Wallbox Tarif - Preis ist bis 31.07.2023 fest.

Ohne alten Tarif oder die Möglichkeit über eine PV Anlage zu laden, macht das zur Zeit keinen Sinn.

15.09.2022 20:54    |    25plus

@Karsten: EU Fahrzeuge des Swace werden neu für 26000 € angeboten, deutsche Fahrzeuge starten inzwischen tatsächlich erst bei 27500 €. Ich kaufe auch ausschließlich vor Ort und hatte Glück, dass ein Vorführwagen zum Verkauf stand und meine Familie bereits zwei Autos im letzten Jahr dort gekauft hatte (Vitara und Ignis, beides nichts für mich). So lag der Preis bei 25900 €. Ich meine der andere Swace, der zum Verkauf stand, war eine Tageszulassung. Also nicht ganz so alt und praktisch noch nicht gefahren, aber die 1000 € Aufpreis war mir das nicht wert, die Farbe gefiel mir auch nicht.

 

Der Peugeot E-308 SW ist ein interessantes Elektroauto. Schön kompakt (vor allem flach), sparsam und mit ordentlichem Kofferraum. Noch zwei Generationen, dann sind die kompakten Elektro-Kombis mit den Verbrennern absolut vergleichbar.

16.09.2022 10:59    |    Karsten B.

@25plus: stimmt, von dem e-308 hatte ich auch schon gehört. Von der Optik ok, aber nach dem Preis frage ich lieber nicht, der wird nicht in mein Budget fallen.

 

Ich hatte mir den MG5 angeguckt, den fand ich auch recht interessant. Allerdings, mit der kleinen Batterie rund 36.000 Euro, mit der großen Batterie auch schon 40.000 Euro.

Zwar nicht so teuer wie die Konkurrenz, dennoch teurer als das was ich für so ein Auto ausgeben wollen würde.

Zudem hat mich die chinesische Herkunft abgeschreckt. Was da wären, Ersatzteilkosten, Beschaffungszeitraum, Verfügbarkeit usw... und letztendlich, das auch E-Autos nicht für umsonst fahren.

Unterm Strich für mich zu wenig attraktiv.

 

Greetz

Karsten

16.09.2022 17:21    |    AchimB200e

Zitat:

@Tom9973 schrieb am 14. September 2022 um 21:04:05 Uhr:

Zitat:

@AchimB200e schrieb am 14. September 2022 um 19:33:45 Uhr:

Deshalb kann ich den Einfluss der "Dunkelzeit" auf den PV-Anteil nicht für ein volles Jahr ermitteln.

Ich werde mal versuchen den Einfluss der Dunkelzeit auf den PV-Anteil mit Erzeugungs-Werten aus 2021 zu ermitteln. Da wir monatlich immer so um die 275 kWh im Auto verbraten, müsste sich das eigentlich machen lassen.

Genau wird´s natürlich nicht stimmen, da das Auto ja nicht immer wenn PV-Überschuss anfällt auch tatsächlich an der Wallbox hängt.

Mal sehen, was dabei raus kommt.

Ganz genau muss es am Ende ja auch nicht sein, hängt eh am Wetter. Aber gibt es da bei dir eine Priorisierung? Im Sommer weiß man ja gerne nicht wohin mit dem PV-Strom. Aber im Winter wird da erst der Eigenbedarf des Hauses gedeckt und nur mit Überschüssen der Autoakku geladen oder wie rechnest du das? Das reicht ja dann gerne weder für das eine, noch das andere.

 

Ansonsten sind 275kWh/Monat schon echt viel bei einem PHEV ... Da muss das Auto ja auch erst mal zu Hause stehen, wenn die Sonne scheint (wäre bei mir ein Problem).

Priorisierung:

Grundsätzlich schalte ich die Wallbox auf Überschussladung.

D.h. zuerst wird das Haus mit PV-Strom versorgt und wenn dann noch mehr als 1,4 kW zur Verfügung stehen wird das Fzg. geladen. Die Wallbox kann nicht mit weniger als 1,4 kW betrieben werden.

Wenn z.B. nur 1 kW Überschuss da ist wird der Hausakku geladen.

 

Wenn ich "mehr" Ladung haben will schalte ich die Wallbox von Hand auf volle Pulle.

Dann wird mit 7,2 kW geladen, mehr kann der Lader des Autos nicht.

Die Ladung setzt sich dann folgendermaßen zusammen:

PV-Überschussleistung + bis zu 3 kW aus dem Hausakku + Netzbezug=7,2 kW

 

Die Wallbox zeigt mir an, wie viele kWh sie ins Fzg. geladen hat und wieviel % davon PV- bzw. Netzstrom waren.

 

Daraus errechne ich einen momentanen Jahresdurchschnittspreis für das Fahrzeug. Zur Zeit liegt er bei 0,198 €/kWh.

(Netzstrom 38 Cent, PV-Strom 14 Cent, die Grundgebühr rechne ich hier nicht mit rein, denn die müsste ich auch ohne PHEV bezahlen)

 

Wenn jetzt im Winter der PV-Anteil sinkt, wird automatisch der Strom der ins Fzg geladen wird, teurer.

Bei einem PV-Anteil von z.B. 65% liegt er dann bei 0,224 €/kWh.

 

275 kWh im Monat:

Was die Ladezeiten angeht, haben wir als Rentner natürlich schon Vorteile. ;-)))

So ist es uns auch gelungen bis jetzt 95,9 % der km elektrisch zu fahren.

Meine Frau ist sogar bereit, ihren Einkauf auf den Nachmittag zu verschieben, wenn Vormittags der Akku noch zu wenig geladen ist.

btw. Spül- und Waschmaschine laufen bei uns hauptsächlich wenn die Sonne scheint oder der Hausakku genug geladen ist.

 

Demnächst kommen auf mich (Schwabe) natürlich schwere Zeiten zu. ;-))

16.09.2022 17:30    |    AchimB200e

Zitat:

@PIPD black schrieb am 4. September 2022 um 20:42:39 Uhr:

:rolleyes:

 

Total gebräuchlich diese Einheit bei Meter.

Insbesondere auch bei Wegstreckenzählern u. ä. gern und oft genommen.

Hat nichts mit dem Vergleich zu tun, passt aber hier so schön:

 

Kund verlangt im Laden "Bitte 2 Pfund Mehl".

Sagt de verkäufer "Das heißt jetzt Kilo"

Meint der Kunde "Was, nicht mehr Mehl?"

16.09.2022 20:04    |    notting

Zitat:

@AchimB200e schrieb am 16. September 2022 um 17:30:23 Uhr:

Zitat:

@PIPD black schrieb am 4. September 2022 um 20:42:39 Uhr:

:rolleyes:

 

Total gebräuchlich diese Einheit bei Meter.

Insbesondere auch bei Wegstreckenzählern u. ä. gern und oft genommen.

Hat nichts mit dem Vergleich zu tun, passt aber hier so schön:

 

Kund verlangt im Laden "Bitte 2 Pfund Mehl".

Sagt de verkäufer "Das heißt jetzt Kilo"

Meint der Kunde "Was, nicht mehr Mehl?"

Du hast vergessen erst nach DM und wieder zurück umzurechnen ;-)

 

notting

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