• Online: 4.733

10.04.2015 15:41    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: Autonomes Fahren, Connected Car, MOTOR-TALK, Umfrage, vernetztes Fahren

MOTOR-TALK-Umfrage: Connected Car auf dem Prüfstand. Quelle: BMWMOTOR-TALK-Umfrage: Connected Car auf dem Prüfstand. Quelle: BMW

Aktuell diskutiert die Automobilindustrie intensiv über autonomes Fahren. Aber wie seht Ihr die Zukunft der vernetzten Mobilität? Wem würdet Ihr Eure Daten anvertrauen? Wollt Ihr überhaupt, dass das Auto zukünftig die Kontrolle im Straßenverkehr übernimmt?

 

Wir haben eine kurze Umfrage erstellt und wollen von Euch wissen: Wie steht Ihr zu Connected Cars?

 

Die gleichen Fragen stellen wir den Teilnehmern der diesjährigen Automobilwoche Konferenz am 20. Mai in München. Das ist eine der wichtigsten Automobil-Veranstaltungen im Jahr. Die Ergebnisse beider Umfragen stellt MOTOR-TALK-Chef Tom Kedor im Rahmen eines Vortrags auf der Konferenz vor. Und kann so Eure Meinungen direkt mit den Annahmen der Autoindustrie vergleichen.

 

Die Umfrage dauert maximal fünf Minuten. Hier könnt Ihr abstimmen:

http://www.motor-talk.de/mt/survey?surveyId=46

 

Die Ergebnisse bekommst Du nach der Konferenz natürlich auch auf MOTOR-TALK.de

 

Mit besten Grüßen aus der Werkstatt

Dein MOTOR-TALK-Team

Hat Dir der Artikel gefallen? 5 von 9 fanden den Artikel lesenswert.

12.04.2015 00:23    |    Frage234

Bin ja mal gespannt, wie das jemals funktionieren soll... IT-Systeme laufen ja teilweise schon in 2 Browsern oder auf 2 Betriebssystemen vollkommen verschieden. Wie soll das bitte auch nur annähernd klappen bei Autos, deren Technologie teilweise über mehrere Dekaden auseinanderklafft (mal angenommen 2020 käme das erste autonome Fahrzeug auf den Markt und es würde bis 2040 gefahren werden)?


12.04.2015 07:04    |    elgeh

Ich habe zu Assistenzsystemen eine dezidierte Meinung ===> Digitale Verblödung

 

Das Leben zeigt uns: Fähigkeiten, die man nicht ständig nutzt, (aus-) übt verkümmern.

 

Z.B.: Verlasse ich mich auf das automatische Einparksystem, kann ich später nicht mehr selbständig einparken.

 

Im "Idealfall" verursacht man bei eingeschaltetem Tempomat, Nachtsichtassist und Müdigkeitserkennung einen Auffahrunfall.

 

Wenn ich nicht mehr Auto fahren kann, sei es gesundheitlich oder weil es keinen Spass mehr macht, werde ich auf die Bahn umsteigen.


12.04.2015 07:34    |    Reaven145

bei der rasanten Entwicklung der Systeme wird es sicher positive Synergieefekkte geben von denen alle Fahrzeuge provitieren. Autonomes fahren in der breiten Masse halte ich momentan für utopisch, allein die rechtlichen Hürden gestalten es schwierig.

Dennoch sehr interessant. Nur ich möchte das Auto selbst steuern und den Fahrspass dabei nicht verlieren weil mir ständig ein Computer dazwischen quatscht.

Da werden nicht vernetzte Autos zu Sammlerobjekten.


12.04.2015 11:39    |    Projekt X 1/4

Wenn die Autos irgendwann alle selbst fahren, was fahre dann ich?


12.04.2015 11:53    |    3,2 l sexzylinder

ICH will mein Auto selbst FAHREN.....wenn ich nicht mehr selbst fahren kann, höre ich auf.

Gruß


12.04.2015 13:10    |    KFlash

Ich fahr jede Woche 600km. Und ich fahr da nicht hin weil ich Spaß am fahren habe, sondern weil ich ans Ziel muss. Wenn das Auto das für mich übernimmt, gerne. Dann kann ich was sinnvolles mit meiner Zeit anfangen und hab 5h meines Lebens zurück gewonnen.

 

Wer Spass am Fahren haben will, kann das bei nem WE Ausflug oder auf der Rennstrecke machen. Für die Brot&Butter fahrten würde ich einen Automaten begrüßen.


12.04.2015 13:20    |    Psychomilhouse1981

Moin,

 

Im Zuge der Vernetzung des Autos wird der Faktor Elektrik im Auto immer interessanter. Bald bin ich gezwungen bereits für einen Glühbirnenwechsel zur Werkstatt zu fahren da ich sonst weiterhin Fehler angezeigt bekomme, Ich einen Intervall nicht zurückgestellt bekomme oder meine Garantie dadurch verfällt.

 

Dabei ist es egal welche Marke Auto ich fahre. Sei es VAG Gruppe, BMW, oder ein asiatisches Fabrikat.

 

greetz


12.04.2015 14:50    |    Reaven145

@ KFlash

 

 

Warum fährst du dann nicht ZUG ??? da musst du nur einsteigen oder lass mich raten. Besch..... Bahnverbindung :p


12.04.2015 14:57    |    notting

Leider gibt's keine Möglichkeit zu sagen "Nix bringt mich dazu eher der Speicherung meiner Daten zuzustimmen". Finde die entspr. Frage extrem manipulativ!

 

notting


12.04.2015 16:02    |    Rolli74

Hallo Gemeinschaft

Das mit der Vernetzung wird schon klappen . Bitte nicht so pessimistisch dazu äußern .Auf den PC`s funktioniert ja auch immer alles wie die Programmierer es sich vorgestellt hatten .

Werdet Ihr auch erstaunt sehen wenn nächstes Jahr , im Zuge der Europanorm , auch in England der Rechtsverkehr eingeführt wird .

Das funktioniert weil in den ersten Monaten mit Bussen und LKW begonnen wird und wenn das problemlos klappt fahren auch die PKW`s ab der zweite Jahreshälfte rechts .

 

Grüße an Alle , Rolli


12.04.2015 18:04    |    Batterietester39

Ein Hype der Industrie, die uns einreden will, dass es ohne dem nicht geht.

 

Als Alternative kommen dann nur noch Youngtimer infrage, oder auch ein gesunder Fußmarsch.


12.04.2015 20:11    |    valanti

Zu aller erst möchte ich erwähnt haben, dass ich die Umfrage als sehr Interessant empfinde.

Das ist ein sehr aktuelles Thema, mit welchem man(n) sich schon auch auseinandersetzen sollte.

Autonome Fahrzeuge, sicherlich nicht schlecht. Fahren besser als manche anderen Verkehrsteilnehmer. Somit auch sicherer als vielleicht der ein oder andere etwas ältere Verkehrsteilnehmer. Diese Fahrzeuge sind wahrscheinlich allgemein sicherer unterwegs auch wenn es schwer wird das ganze rechtlich auf die Reihe zu bekommen. Ich persönlich möchte mein Auto selber fahren, für mich ist das nichts und das wird auch niemals etwas für mich sein, außer es wird im laufe der Zeit, wenn ich schon meinen 80. Geburtstag hinter mir habe (bin grade 19.) einigermaßen günstig ist, dass falls ich mal weniger Lust empfinde mein Fahrzeug selber zu steuern, mich mal eben fahren lasse. Wir reden, und das sei schon auch mal erwähnt von einem Projekt das wirklich noch eeeeeeinige Jahre von uns entfernt ist, trotzdem sicherlich wie ich oben schon erwähnt hatte auf jeden Fall eine Diskussion wert :) .

 

Fazit --> Wenn das heute schon erwerbbar wäre, würde ich mir (falls ich es mir leisten könnte) das Autonome Fahrzeug nicht anschaffen. Ich fahre dafür viel zu gerne selbst.

 

---> Taxis als "Autonome Fahrzeuge" - wäre sicherlich eine gute Idee meiner Meinung nach. Das wäre mir lieber, als ein normales Taxi- für den selben Preis zumindest.

 

MfG


12.04.2015 22:05    |    checker001

Unsere Fahrzeuge sind doch sowieso schon viel zu sehr vernetzt und mit viel zu viel techn. Schnickschnack versehen. Ich könnte auf vieles verzichten weil ich mein Wagen viel zu gerne selbst bewege.

Wer soll den bitteschön so ein Fahrzeug bezahlen, Elektrofahrzeuge sind schon Teuer genug und die Reichweiten zu Kurz.

Darum hoffe ich dass das Autonome Fahrzeug erst in viiiieeelen Jahren kommt damit ich das nicht mehr erlebe.


13.04.2015 00:01    |    Frage234

Allein wieviele Schalter, Hebel und Tasten bei modernen Autos vor den Fahrer ans Lenkrad gequetscht werden, ist nicht mehr normal... Tempomat, Radiokontrolle, Freisprechanlage, Bordcomputer, Wischintervallregler, usw. usw. Ein Wunder, dass noch Platz für Hupe, Blinker und Scheibenwischer ist...

 

Geht doch nix über ein schönes, blankes Plastiklenkrad wie in meinem Auto. Was ich damit mache? Lenken...


13.04.2015 10:00    |    VolkerIZ

Das Geld, was in derartigen Projekten versenkt wird, sollte man lieber in den öffentlichen Nahverkehr stecken. Da könnte ich miir noch einige weitere Lösungen vorstellen, die es in dieser Form bisher noch nicht oder fast nicht gibt. Und das ist auch die einzige sinnvolle Alternatve zum Auto. Wenn man dadurch erreichen kann, dass wirklich nur noch Auto gefahren wird, wenn man was Großes zu transportieren hat oder mal in völlig abgelegene Gegenden muss, dann erfüllt das auch seinen Zweck.


13.04.2015 11:45    |    Batterietester39

Die Problematik ist derartig komplex und tiefgreifend, dass man zu dieser Thematik eigentlich alle Führerscheininhaber befragen müßte.

 

Denn welches Gewicht würde denn ein eventuelles, mehrheitliches Veto von MT-Mitgliedern haben, angesichts dessen, dass sich Industrie und Politik im Grunde genommen bereits festgelegt haben ?


13.04.2015 18:09    |    RickHerman

Als Autonomie bezeichnet man den Zustand der Selbstbestimmung, Selbstständigkeit, Unabhängigkeit, Selbstverwaltung oder Entscheidungsfreiheit. Ihr Gegenteil ist die Heteronomie.

Sie ist in der idealistischen Philosophie die Fähigkeit, sich als Wesen der Freiheit zu begreifen und aus dieser Freiheit heraus zu handeln.

 

Und wenn man den Begriff "autonom" erstmal begriffen hat, wird sofort klar das die Autoindustrie diesen Begriff eben NICHT verstanden hat.

Autonom kann ich mich als Wesen verstehen, wenn mir nun Maschinen die Entscheidungsfreiheit nehmen, bin ich nicht mehr autonom. Bisher war das so, das ich mich in ein Auto gesetzt habe und autonom entschieden habe wie schnell, über welche Strecke, auf welcher Seite der Strasse etc ich fahren wollte. Jetzt soll mir diese Autonimie genommen werden und ich soll mich in - Herteronom - einem elektronischen System unterwerfen ?!?

 

Mit mir nicht !

 

Die elketronischen System funktionieren doch schon in viel einfacherem Umfang nicht wie die aktuellen Probleme z.B. beim VW Passat zeigen. Wirklich einfache Assistenzsysteme funktionieren nicht. Komplexe Systeme die dazu benötigt werden ein KFZ von A nach B zu dirigieren erst recht nicht.

 

Und wenn mir, trotz elektronisch gesteueretem System, ein anderes Fahrzeug in das Heck fährt, wer trägt dann die Schuld ? "Ich nicht" wird jeder Nutzer eines solchen Systems rufen ! Haftet dann der Hersteller ?

 

Nein, nein, das wird nichts.

Man wird versuchen uns die "Unfehlbarkeit des Sytems" unter zu jubeln, zumindest solange, bis ein kleiner Fehler zu Toten führt. Der Verkehr ist und bleibt in gewissem Umfang eine gefährliche Sache. Dennoch möchte ich lieber mit vernunftbegabten Menschen dieses Risiko gemeinsam tragen als mich einer Technik zu unterwerfen die mir meine Autonomie nimmt.

 

Yours

 

Rick


13.04.2015 18:27    |    Schlaumy

Ist vielleicht OK für Putzfrauen, schwangere Frauen, Omis und Opis, Menschen mit Handicap etc.

 

Aber ich denke, daß diese Kübel nie einsatzfähig sein werden - bevor sowas auf die Straße geht, bei unserer Rechtslage, soll das "autonome Auto" mal eine Rallye fahren oder ein Formel-1-Rennen. Die allermeisten Entwicklungen kommen aus dem Motorsport - dort werden solche Autos sich beweisen müssen. Wenn so ein Auto ein Rennen fehlerfrei übersteht, dann traue auch ich mich in so einen Kübel.

 

Wer soll eigentlich die Haftung übernehmen, wenn so ein digitaler Kübel einen Unfall baut? Vielleicht sogar mit Personenschaden?


13.04.2015 20:46    |    checker001

Und dann die Frage, bracht man dafür auch noch einen Führerschein?

Wenn nein werden dann die Fahrschulen langsam überflüssig? ....und wir haben eine menge Arbeitslose Fahrlehrer.


13.04.2015 20:57    |    notting

@checker001: Natürlich, die Lokführer/Piloten brauchen ja auch immernoch sogar eine entspr. Ausbildung im Sinne von eigenem Beruf obwohl selbst die Züge mit Lokführer-Pflicht bzw. Flugzeuge vieles selber machen. Und der Lokführer selber kann nicht einmal eben mit dem Zug nach links oder rechts ziehen, anders als bei einem Auto.

 

notting


14.04.2015 09:03    |    jagdhorni

Damit überlassen die Autobauer dem letzten fahruntüchtigen Rentner wieder das Autofahren.

Gute Nacht Deutschland!

 

Jagdhorni


14.04.2015 09:38    |    158PY

Ich war früher der Ansicht (sowie in einer Statistik des Statistikzentralamtes aus den 80ern), dass ich zu den 92% Autofahrern gehöre, die von sich glauben, gute Fahrer zu sein. Zwischendurch dachte ich dann, ich gehöre doch zu den 8%, die von sich glauben, SEHR gute Autofahrer zu sein, aber nach ca. anderthalb Millionen Kilometern auf den Straßen dieser Welt bin ich davon überzeugt, dass ich erstens nur ein durchschnittlicher Autofahrer bin (lt. Statistik also 0% aller Autofahrer) und vor allem habe ich gelernt, dass die Elektronik besser fährt als ich.

 

Eine vollkommen vernetzte Autobahn, wo alle Autos wie von unsichtbaren Fäden gezogen durchflutschen wie eine Eins, ist momentan vielleicht nur ein Traum, könnte aber viel zur Lösung unserer Verkehrsprobleme beitragen. Denn ich persönlich glaube, dass ca 90% aller Staus durch dämliche Fahrer (also z.B. mich) verursacht werden. Und wenn der dämliche Fahrer endlich das tut, was ihm wirklich frommt, also z.B. die Zeitung lesen oder mit Schwiegermutter telefonieren, muss er seine Aufmerksamkeit auch nicht mehr auf Dinge wie Blaulichter, Unfallstellen, Reißverschlüsse etc. richten, weil das macht in Zukunft alles die Kamera und Steuerelektronik.

 

Aus meiner Sicht eine unglaublich entspannende Zukunftsperspektive, die sicher den einen oder anderen Fahrer zu einem Nickerchen am Steuer anregen dürfte. Und wenn dann endlich alle pennen am Steuer, werden wir sehen, dass auch die doppelte Anzahl von Fahrzeugen über ein und dieselbe Straße befördert werden kann, und das mit etwa 25% geringerem Spritverbrauch. Das wäre theoretisch auch heute schon möglich, aber dazu müsste man gegenseitig Rücksicht nehmen und auf den anderen Verkehrsteilnehmer aufpassen, flüssig fahren und auf hohe Tempos verzichten. Aber für echte Menschen ist sowas nicht möglich, wir sind schließlich in Deutschland und hier darf jeder 300 fahren, wenn er es kann. Und von dieser Möglichkeit muss dringend Gebrauch gemacht werden, deshalb wird das vollautomatische Auto noch einige Jahre Utopie bleiben, so sehr ich persönlich es mir wünschen würde.

 

Und @jagdhorni: mit den "fahruntüchtigen Rentnern" wäre ich vorsichtig: zum einen sind die Rentner jetzt schon fast die Bevölkerungsgruppe mit dem größten Einfluss und zum anderen wirst du früher oder später auch selbst in das Alter dieser von dir gescholtenen Gruppe hineinwachsen (sofern du nicht vom Trekker überfahren wirst oder zuviel Alkohol/Suchtmittel konsumierst). Aber du wirst natürlich brav sein und mit 65, spätestens aber 75 deinen Führerschein zurück geben, nicht wahr? ;)


14.04.2015 10:54    |    Cancun

Ich muss gestehen, ich kann es kaum erwarten, bis es endlich autonome Autos gibt.

Wenn ich einfach nur von A nach B will, ist selbst fahren einfach nur lästige Zeitverschwendung und ich könnte in der Zeit produktiv irgendwas anderes machen. Die Bahn und der ÖPNV sind hier auf dem Land nun mal keine realistische Alternative. Stellt euch mal die Möglichkeiten vor, auch in Sachen Energie-Ersparnis, wenn sich die Bahn in weiten Teilen durch ein automatisiertes Carsharing-System mit solch autonomen Autos ersetzen ließe! Es fahren keine unausgelasteten Busse oder Bimmelbahnen mehr mit nur vereinzelten Passagieren durch die Gegend! Stattdessen lässt man sich einfach so ein autonomes Taxi kommen.

Zahllose Senioren hätten auf die Weise deutlich länger ihre Freiheit und zugleich wären sie als Risikofaktoren von der Straße.

Und was diese "Computer-Ethik-Diskussion" betrifft, die da in letzter Zeit gepusht wird, so halte ich das für eine verlogene Scheindebatte mit politischen Motiven, die die tatsächlichen Verkehrsprobleme ausblendet.

Ich hebe damit auf diese konstruierte Situation ab, wo man als Fahrer die Wahl hätte, einer Kollision mit einem anderen Auto auszuweichen, aber dafür in eine Gruppe Fußgänger oder so etwas hineinzurasen, und wo es dann angeblich darum geht, ob man jetzt dem Computer, der das Auto fährt, ethisch-selbstlose Maximen beizubringen oder nicht.

Dazu kann ich nur sagen:

So was doch der absolute Ausnahmefall. Demgegenüber passieren JEDEN Tag Unfälle aufgrund fahrerischer Inkompetenz, Selbstüberschätzung, Alkoholeinfluss, Rentnern am Steuer und dergleichen, die sich mit autonomen Autos direkt völlig ausschließen ließen. Unterm Strich bliebe nach meiner Überzeugung so oder so ein FETTER Sicherheitsgewinn, wenn die ganzen unfähigen Idioten, Trunkenbolde, Egomanen, selbsternannte Michael Schumachers, pubertäre Knilche und dergleichen Gesocks ENDLICH durch Computer abgelöst würden.

Im gleichen Zug könnte man meinetwegen übrigens die Anforderungen an den Selbstfahr-Führerschein DEUTLICH raufsetzen und auch personale sowie charakterliche Faktoren einfließen lassen. Wer von seinem psychologischen Profil her ein zu hoher Risikofaktor wäre, könnte sich halt immer noch vom Computer durch die Gegend chauffieren lassen.

Aber da sitzt unsere Gesellschaft halt mal wieder dem vom politischen Establishment aus Machthunger gepushten Angstwahlkampf auf und der Fiktion von der totalen Sicherheit. Wir alle sollten längst wissen, dass es die nicht geben kann. Wie unlängst der Germanwings-Unfall erst wieder gezeigt hat: Es ist naiv zu glauben, das neue Sicherheitsmaßnahmen nicht neue Risiken erzeugen.


14.04.2015 13:08    |    Bastelpappa

Ein internetverbundenes Fahrzeug kommt für mich überhaupt nicht in Frage... Jedoch ein PKW, der mich z.B. nach München fährt, und ich kann dabei schlafen -- ist ne ganz andere Sache...


14.04.2015 15:15    |    Meineeiner

Hallo alle zusammen,

nach dem ich einige Eurer Antworten gelesen habe, bin ich zu dem Schluß gekommen, es gibt in jedem Fall ein Für und Wider. Ich gestehe demjenigen, der 600 km in der Woche zurücklegen muß zu, das ihm Autofahren keinen Spaß mehr macht und er sich Hilfe herbeisehnt. Wenn ich aber sehe, was autofahrende Mitmenschen so alles während dem Autofahren treiben; da wird sich nicht mehr auf`s Fahren konzentriert, sondern Schminken, Handy, Kinderbetreuung und viele Dinge mehr sind an der Tagesordnung. Gebt diesen Leuten ein autonom fahrendes Auto und es läuft nix mehr. Da werden dann Dinge getan, die mit Verkehr und Auto nix mehr zu tun haben und das ist das Problem. Ich bin nicht gegen autonomes Fahren, aber solange es da Waffen mit 300 PS gibt, sollte sich jeder auf`s Fahren konzentrieren und nicht auf irgendeinen Quatsch nebenher. LG


14.04.2015 18:01    |    Grim3001

Ich denke, das gerade im Bereich der LKWs einiges an Potenzial liegt. Selbstfahrende LKWs schlafen nicht ein und fahren somit nicht auf Stauenden auf. Autonomes Fahren in meinem PKW? Gerne, wenn ich wählen kann, wann das Auto selber fährt und wann nicht.


14.04.2015 18:07    |    Athela

mh.. ich halte davon eigl wenig.. ( liegt vill. daran das man es sich nicht wirklich vorstellen kann)

ein paar fragen tauchen da schon auf..

wenn man den Staßen Verkehr Vernetzt, wie sicher ist das dann gegen schädliche Software ?

ich glaub ich hätte da echt kein Bock drauf, einen Virus im Auto zu habe^^

Ich halte nichtmal viel von diesen Intel Link .. wodurch man dauernt diese Ortung im Auto hat..

ich finde sowas geht niemanden etwas an, wann ich bei der Bank bin oder sonst was...

 

würdet ihr einen "Programm" euer Leben anvertrauen? .. so sollte diese umfrage eigl. lauten


14.04.2015 18:15    |    Grim3001

Solange es nicht so abläuft:

 

https://youtu.be/h-9yEQYwFX8 oder https://www.youtube.com/watch?v=SqXteMsrnhM

 

Auf der Bahn stell ich mir das nicht so toll vor. :D


22.04.2015 17:15    |    SilRec

Also ich könnte mir das schon gut vorstellen.

Klar ist es bestimmt am Anfang äußerst gewöhnungsbedürftig aber nach kurzer Zeit bestimmt extrem praktisch.

Besonders auf Fahrten zur Arbeit in denen man ohnehin mehr im Stau steht als das man rollt einfach klasse.

So könnte man die Zeit anders sinnvoll nutzen.

Klar am Wochenende bei einer Fahrt in die Berge brauche ich es nicht, da will ich schon noch Fahrspaß erleben aber für die täglichen Fahrten optimal.

Jetzt muss nur noch der Preis stimmen.


23.04.2015 00:05    |    poopser

Wenn es autonome Flugzeuge gäbe, wäre mir beim nächsten Flug wohler.

Autonome LKWs - eine feine Sache.

Autonome Autos - ich wäre der erste, wenn ich es mir leisten könnte. Endlich bei weitem unabhängiger von Raudis und Träumern auf den Straßen - mein Auto würde Gefahren erkennen und minimieren. Mit Kamers ausgerüstet als Beweissicherung ebenfalls größartig - auch bei Parkremplern, UNFALLFLUCHT etc.

 

Aber das liegt noch in weiter Ferne - leider.


23.04.2015 11:39    |    Ghostmarine1871

Ganz ehrlich gesagt halte ich von beiden Dingen nicht das Geringste. Da die Hersteller beim Thema elektronische Sicherheit ja jetzt schon versagen. Außerdem meckern Viele rum (auch ich) Sie würden immer gläserner im digitalen Zeitalter, womit Sie ja nicht mal Unrecht haben. Aber Zeitgleich schmeißen Sie in sozialen Netzwerken (Gibt es bei mir nicht!) ihre privaten Information nur so raus. Und das Gleiche geschieht beim automatisieren Fahren. Denn um das mit Millionen von Fahrzeugen gleichzeitig zu bewerkstelligen muß es Leitzentralen geben. Und dort könnten und würden mit Sicherheit deutlich mehr erfaßt und gespeichert als nötig wäre. Denn die Datenhändler interessiert alles über uns, und der Staat/Betreiber kann jeden Märker zusätzlich gut gebrauchen. Und die Verkehrssicherheit steigt beim automatisierten Fahren in meinen Augen auch nicht. Es gibt schon jetzt elektronische Helfer die überflüssig wie Kropf sind und nur für eine falsche Scheinsicherheit sorgen oder für faule/unfähige Autofahrer gedacht sind.

 

Ihr könnt sagen was ihr wollt, aber wenn irgendwann das selbstständige Denken beim Autofahren ganz abgeschafft ist, und das passiert beim automatisierten Fahren, dann gehe ich lieber zu Fuß. Ich finde es gut das es in Deutschland nicht im öffentlichen Verkehr erlaubt ist und hoffe das bleibt auch noch lange so.

 

Glück Auf!


23.04.2015 14:08    |    Batterietester48

Das Auto ist schon tausendmal neu erfunden worden.

Eigentlich gleicht eines dem anderen.

 

Also sind eine Menge Ingenieure beschäftigungslos. Um noch eine Existenzberechtigung zu haben muß krampfhaft was Neues dazu erfunden werden.

 

Das geht so weit daß man neben dem Autofahren - welches eigentlich die Sinne voll fordern sollte um sicher voran zu kommen - jetzt also fern sieht, browst, chatet oder sonst was nebenzu treibt. Nur nicht auf den Verkehr achten.

 

Kann man bereits alles beobachten. Verrückte Welt !

 

Der Staat als Gesetzgeber hat schon lange die Waffen gestreckt und läßt alles treiben. Die Folgen sollen die Kontrahenten bzw. die Verunfallten selbst miteinander ausmachen. Dadurch haben andere Branchen ein sicheres Auskommen.

 

... und nun soll ein Auto schön autonom hinter dem Nächsten fahren ?

 

Ich stelle mir den Porschefahrer oder den eines AUDI A8 vor der vielleicht 100 000 Euro ausgegeben hat um dann von einem FIAT 500 der vor ihm fährt gegängelt zu werden.

 

Diese Fahrer werden den ganzen Schwachsinn sofort abschalten und ordentlich auf´s Gas treten .

Gerade die Autofahrer des Volkes welches sich nicht mal an ein Tempolimit gewöhnen will sollen also schön hintereinander aufgereiht gezwungenermaßen hintereinanderfahren.

 

Wo bleibt denn da der vielbeworbene " Fahrspaß" ? Haben das die Hersteller die diesen immer so betonen vergessen ?

 

Welche Rieseninfrastrukrur von Leitsystemen und Technik ist da dazu notwendig ? Momentan haben wir ja nicht mal mehr das Geld die Straßen und Brücken in Ordnung zu halten.

In einem Krisenfall ( Ausfall der Stromversorgung ) ginge dann gar nichts mehr.

 

Man darf da gar nicht weiterdenken weil einem der Schädel weh tut vor lauter Narretei die politischerseits auch noch schöngeredet wird.

 

Leute - wir sind langsam fertig ...


23.04.2015 15:15    |    158PY

Hallo Ugolf,

 

ich bin einer dieser Idioten, die einen Audi A8 4H fahren, sogar zu mehr als 100T€ (naja, inzwischen wohl nicht mehr), aber ich glaube, du verwechselst da etwas ganz grundsätzlich: ein Fiat 500, der vor mir fährt, der GÄNGELT mich nicht, der fährt einfach nur vor mir her. Die Vorstellung der Gängelung ist einfach nur das, was mir durch mein gestresstes Hirn pulsiert, während ich krampfhaft versuche ihn zu überholen. Ich weiß ja nicht, wie DU es so hältst im täglichen Abenteuer namens Straßenverkehr, aber ich tu mir diese Mühsal nicht an. Und sollte das automatisierte Fahren endlich eingeführt werden, würde ich davon gar nichts mitkriegen, dass mich dieser pöse, pöse FIAT 500er gängelt, denn ich würde nämlich zwischenzeitlich die Zeitung lesen oder meine 147 Mails checken (natürlich mit anschließender Weltenrettung) - mit anderen Worten:

 

"bevor isch misch uffreeech, isses mir lieba egaaal" ;)


23.04.2015 17:43    |    Reifenfüller178

Ich habe nicht die Absicht mich von der Autoindustrie überwachen zu lassen. Das hatten wir schon bei BMW und Mercedes wurde wieder abgestellt. Da mein Privatleben den oder die Hersteller nichts angeht sollte das auch unterbleiben. Das einzige was da noch einen Sinn ergibt währe ein Meldesystem das aber und nur bei einem Unfall sich aktiviert aber auch nur dann.


23.04.2015 19:10    |    notting

Achja, hier ein Vorgeschmack auf das, was uns blüht: http://www.heise.de/.../Schadcode-durch-WLAN-Pakete-2618115.html

Man beachte, dass z. B. R-Link Android-basierend ist...

 

notting


24.04.2015 15:25    |    driverswanted

wenn ich sehe wie hilflos die Werkstätten bei den aktuellen Fahrerassistenzsystemen sind, wär ich sehr gespannt wie die mit erweitereter Elektronik im Fahrzeug zurechtkommen. Wenn ein System nicht einen Fehler ablegt, können sie gar nichts machen. Wenn der Programmierer nicht für alle Situationen Fehlerausgänge vorgesehen hat, gibt es für die spezielle Situation auch keinen abgelegten Fehler.

 

Überhaupt die situationsbezogene Programmierung, die muss ja im Programm abgelegt sein:

Was ist vorgesehen zur Unfallvermeidung, fährt es dann notfalls lieber einen Fußgänger um als zwei ?

Schont es die Insassen zugunsten der Außenwelt, den Fahrer eher als den Beifahrer?

 

Was ist mit Haftungsfragen bei durch Fehler verursachten Unfällen? Haftet das Werk ?

Ich halte von dem autonomen Fahren nicht viel, würde mich darauf nicht verlassen.


24.04.2015 20:48    |    Batterietester48

Zitat:

... wenn ich sehe wie hilflos die Werkstätten bei den aktuellen Fahrerassistenzsystemen sind, wär ich sehr gespannt wie die mit erweitereter Elektronik im Fahrzeug zurechtkommen. "

Stellt euch vor die sollen dann Systeme betreuen die euer Wohl oder Wehe bestimmen !

Finden oft jetzt schon nicht die Fehler.

 

Eigentlich sind hier die Anforderungen noch viel höher wie in der Luftfahrt. Dort sind die wichtigen Funktionen dann doppelt vorhanden und der Pilot der beim Flug nichts anders tun sollte als diesen laufend zu überwachen kann auch manuell steuern oder korrigieren. Außerdem ist im Normalfall auf Grund der Staffelung der Flugrouten und Abstände genügend Zeit bei Systemproblemen einzugreifen. In der Regel sind Piloten auch verantwortungsvolle, gut ausgebildete und intelligente Leute .

 

Im Verkehr gibt es soviel wie keine Abstände bezogen auf die Geschwindigkeit. Auch ein sehr kurzer Systemausfall kann bereits eine Kollision bedeuten. Manuell einzugreifen würde auch bedeuten daß die " Piloten" eben nicht was anders beim Fahren nebenher treiben sondern reaktionsbereit sein sollten.

Dann können sie gleich selbst fahren.

 

Was die Intelligenz, das Können und das Verantwortungsbewußtsein mancher " Straßenpiloten" anbetrifft kann man bereits jetzt auf der Straße beobachten und seine großen Bedenken haben - milde gesagt.

 

Mich wundert daß es in der Autoindustrie namhafte Leute gibt die so etwas ernsthaft propagieren.

Will man erst eine technische und wirtschaftliche Bauchlandung machen ?

 

Nicht alles was technisch machbar ist muß für die Menschheit sinnvoll sein.


Deine Antwort auf "Umfrage: Connected Car auf dem Prüfstand – was denkt Ihr über vernetztes Fahren?"

Autoren

  • Bianca
  • BIGMIKEZ
  • MOTOR-TALK
  • MT-Anne
  • MT-Christoph

Blog-Ticker

Hier lesen mit... (3765)

Waren gerade hier...

  • anonym
  • FreazyMac
  • SimonCaddy
  • focus3333
  • issi798
  • streetlerin
  • Peter 007
  • nosaintsbass
  • Kyeni57
  • genuveva

Archiv