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M0tti

über Golf II GTI und dem täglichen Autoleben

12.12.2017 00:18    |    M0tti    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: burger, calais, canterbury, C-Klasse, dover, dreckig, england, fähre, fahren, ferrari, km, manchester, Mercedes, S202, tee, uk, urlaub

Kurz Einkaufen vor der Rückfahrt
Kurz Einkaufen vor der Rückfahrt

Sonntag morgen. Ich will nicht. Genug Schlaf hatte ich und fit war ich ansich auch, aber heute heißt es wieder zurück nach Canterbury. Das Hotel war schon gebucht und vor mir lagen ca. 480km von Manchester nach Canterbury, aber da ich einen sehr späten Checkout hatte genoss ich für die letzten Stunden das Apartment. Gemütlich duschen, fertig machen, alle Sachen in Ruhe packen, frühstücken und alles zum Wagen bringen.

 

Anschließend noch mal alles absuchen, ob ich alle Sachen eingepackt habe, und habe dann das Apartment verlassen. Leider. Im Wagen dann schnell zum Saintsburys gefahren um noch kurz einzukaufen und zu stöbern und dann... Naja Adresse ins Navi und auf geht es :D

 

Aus Manchester raus ging es ganz gut und auch die Fahrt über die M6 ging recht gut und anschließend das Stück über die M6 Toll war auch stressfrei. Vor Ort dann bezahlt (ich glaube 5 Pfund, ging auch recht einfach und schnell) und weiter ging es! Natürlich war um London Stau, als ich auf der M25 war staute es sich mehrfach an verschiedenen Stellen. Auch längere Baustellen war ich ja schon gewohnt, also war die Fahrt insgesamt recht entspannt.

Angekommen in Canterbury konnte ich auf dem Hotelparkplatz parken und habe erst mal in Ruhe eingecheckt, damit ich dann die Sachen aus dem Auto holen konnte. Es war ein gemütliches kleines Zimmerchen. Da ich noch nicht wirklich etwas gegessen habe, ging es raus und auf die Suche nach Essen. Fündig wurde ich in einem, erst mal, klein und unscheinbar aussehenden Burgerladen, aber was ich bekam war... Geil! Ich genoss einen Earl Grey Tee und einen Bacon-Cheeseburger-Burger mit Sweet Potato Fries. Anschließend wieder ins Hotel und recht früh ins Bett.

 

Der Montag begann recht früh um 8:30 mit gemütlichem Duschen und frisch machen, dann brachte ich schon mal mein Koffer und den Rucksack in den Wagen. Ich stiefelte dann zum Frühstücksbuffet, bestellte mir einen Tee und füllte meinen Teller. Während dem Frühstück ließ ich mir Zeit und schaute mir die Strecke und den Stau usw an, den ich vor mir hatte.

Meine Fähre hatte ich für 79€ um 12:05 gebucht, aber musste natürlich früh genug da sein. Deshalb ging es dann um 10:30 los in Richtung Dover. Etwas verwirrt begab ich mich dann zu den "Kontrollen". Mein Ticket hatte ich online gekauft und mir extra am Abend vorher einige Nummern notiert. Benötigt habe ich keine davon, denn nur mit meinem Namen (Perso musste ich vorzeigen) und wohl meinem Kennzeichen wurde alles bestätigt und es ging zur Fähre. Nach kurzem Warten ging es dann hoch aufs Deck. Bevor ich hoch gehen musste begutachtet ich den Dreck am Wagen und beschloss, dass ich ihn zu Hause direkt in die Waschbox stellen muss. Die KM in England haben ihn ganz schön dreckig gemacht :D

 

Irgendwie musste ich dann draußen die Abfahrt mitbekommen und habe mich dann anschließend, da es sehr kalt und windig war (welch Wunder), in den Innenbereich verzogen habe.

Einige Zeit später war dann französisches Land sichtbar und anschließend ging es runter von der Fähre. Ich brauchte eine LPG Tanke und hatte mein Navi noch nicht programmiert, aber in Dover konnte man auch kurz zur Seite fahren. Doch irgendwie... ich weiß nicht... ging es direkt auf die Autobahn :D

Deshalb direkt am ersten Parkplatz wieder rechts ran und mein Navi programmiert. So begann die lange Rückfahrt... ich wünschte mir ansich schon direkt, dass ich noch in den UK wäre, aber leider war der Urlaub vorbei.

Ich fand dann eine LPG Tankstelle und fuhr weiter gemütlich meine KM. Frankreich war schnell "weg" und ich war in Belgien. Perfekt zur Berufsverkehrszeit war ich dann in Brüssel bzw... in der Nähe und stand im Berufsverkehr fest.

Mein Zuhause war immer näher greifbar und, als der Stau dann endlich vorbei war, ging es auch recht entspannt Richtung Heimat.

 

Sobald ich deutschen Boden unter den Reifen hatte, näherte sich mein Gaspedal auch mehr dem Bodenblech des Fahrzeuges... ich wollte heim!

Zu Hause dann noch schnell den Wagen in die Waschbox gepackt, vollgetankt und mir schnell eine Pizza gemacht.

 

Damit ist, abgesehen von einem kleinen Blog über das Fahren in den UK, diese Blogreihe beendet. Ich hoffe, dass ihr alle Spaß am Lesen hattet, und danke euch für das Lesen und die Kommentare :)

 

PS: Sorry, dass die letzten Artikel etwas brauchen, aber ich bin wieder voll in der Arbeit eingebunden. Zudem geht es auch mit einem Projekt (Leider nicht der GTI) weiter, was ich hoffentlich bald veröffentlichen kann.

 

++++Info++++

Dies setze ich unter jeden Blog um z.T. bestimmte Fragen direkt zu beantworten. Ich fahre eine C-Klasse mit einem Tacho, der aus dem W210 Mopf stammt. Deshalb habe ich den Boardcomputer und kann diesen auch auf Meilen umstellen. Mein Wagen läuft auf LPG, deshalb tanke ich z.T. recht oft und das zu einem geringen Preis. Weiterhin ist das mein erster Urlaub in den UK.

Über das Fahren in den UK werde ich einen gesonderten Blog machen, wenn ich wieder zuhause bin :)

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12.12.2017 09:44    |    PIPD black

Ich hab das Gefühl, du warst nur zum Essen und Schlafen da.:D

Und das, wo man den Engländern nachsagt, sie könnten nicht gut kochen.:cool:


12.12.2017 10:26    |    M0tti

Unter anderem, ja :D

So schlimm fand ich die britische Küche jetzt nicht, aber ich habe diese meist zum Frühstücken erleben dürfen. Ich meine ich hatte Urlaub, da arbeite ich nicht :)


12.12.2017 12:49    |    Ascender

Im Sainsburys habe ich Hausverbot. :D


12.12.2017 14:19    |    M0tti

Wie hast du das denn geschafft? :D


12.12.2017 14:29    |    Dynamix

Er ist bestimmt durch deren Laden durchgefahren :D


12.12.2017 14:44    |    Ascender

Bei meinem Eurotrip sind wir u.a. in Schottland gewesen. Wir fuhren an einem Sonntag über eine abgelegene Landstraße Richtung Edinburgh, und kamen dabei an einem kleinen Dorf mit einer Tankstelle vorbei, die zu besagter Unternehmensgruppe gehört.

Ich tankte voll, und wollte anschließend mit der Visa bezahlen, was bisher kein Problem war. Allerdings wollte der Typ an der Kasse nun meinen PIN-Code. Von der Kreditkarte kannte ich diesen nicht. Das ist jetzt auch schon sechs Jahre her. Damals war das bei einer Kreditkarte noch nicht so üblich. Ich kannte das nur mit Unterschrift.

Meine EC-Karte, von der ich den PIN kannte, wurde von dem Lesegerät nicht akzeptiert.

 

Also wollte ich Bar bezahlen, aber ich hatte nicht mehr genug Pfund. Ich glaube ich musste 60 Pfund bezahlen, hatte aber nur 50 Pfund dabei. Meine damalige Freundin hatte natürlich überhaupt kein Geld.

Ich legte ihm die 50 Pfund hin, und wollte den Rest in Euro bezahlen (hatte ca. 1.500 EUR in der Reisekasse dabei). Die wollte er aber nicht. Ich bot ihm sogar an 50 EUR zu bezahlen, damit die Sache aus der Welt geschaffen werde.

 

Ich fragte nach ob es in dem Ort eine Bank geben würde. Er meinte am Sonntag hätte die nicht auf, und die Geldautomaten seien in der Bankfiliale, man bekäme kein Bargeld.

 

Er bot mir nun an, dass ich ein Formular ausfülle, worauf der fehlende Restbetrag vermerkt wird. Ich hätte 7 Tage Zeit das Geld in einer beliebigen Sainsbury-Filiale - etwa einem Supermarkt, oder einer Tankstelle - mit diesem Formular beizubringen.

Allerdings fand ich auf dem restlichen Weg durch Schottland und Irland keine... Es soll die zweitgrößte Supermarktkette in GB sein, aber scheinbar waren wir ausgerechnet dort unterwegs wo es die nicht gab, und ich wollte auch ehrlich gesagt im Urlaub nicht danach suchen.

 

Auf dem Zettel stand man solle die Forderung innerhalb von 7 Tagen bezahlen, sonst würden die örtlichen Behörden informiert. Ich habe aber währenddessen bereits das Land verlassen. Es ging anschließend noch weitere drei Wochen durch den Rest Europas.

 

Zu Hause angekommen verstrichen Monate bis ich wieder von der Sache was gehört habe. Eines Tages lag ein Brief bei mir im Kasten: Man hätte die Bürde mir mitzuteilen, dass ich aufgrund meines Zahlungsverhaltens für alle Sainsburys-Filialen, Tankstellen und was sonst noch dazu gehört, ein Hausverbot ausgesprochen bekommen hätte. :D:D:D


12.12.2017 14:54    |    Dynamix

Klingt kompliziert.


12.12.2017 15:18    |    Ascender

Kosta hat nicht alles vor Ort bezahlen können ---> Hausverbot


12.12.2017 15:23    |    Dynamix

Das hab ich verstanden, es ging nur um den beschriebenen Vorgang ;)


12.12.2017 17:33    |    Goify

Beim letzten Bild dachte ich, Schnee in England? Mir reicht der deutsche Winter schon wieder, da wir hier mehr Schnee haben, als in manchem ganzen Winter und es ist gerade mal Mitte Dezember!

 

Ich mache über Weihnachten meine kleine Urlaubsfahrt, wobei das Ziel noch offen ist. Es schwankt noch zwischen Sizilien (Targa Florio Rennstrecke) und Sachsen (Verwandtschaft).


13.12.2017 05:56    |    Ascender

Eindeutig Sizilien, Goify.


13.12.2017 18:11    |    Goify

Ascender, gute Idee. Mal sehen, wie das alles so klappt. Am Freitag erfahre ich, ob ich über Weihnachten überhaupt frei habe oder schon das nächste Projekt starte. Das Nein-Sagen muss ich noch üben.


14.12.2017 01:14    |    M0tti

Schnee hatte ich in England keins, das Wetter war ansich auch immer über 5°C. Ich hatte, abgesehen von Fahrten wo ich eh im Auto saß, immer klasse Wetter. In Liverpool zwar starken Wind, aber gutes Wetter :)

 

Ich drücke dir die Daumen Goify, dass dein Urlaub klappt :)

 

 

Bzgl dem Hausverbot... Ich frage mich wie sehr die das wirklich durchziehen, weil erkennen werden die dich ja bestimmt nicht direkt.


14.12.2017 09:01    |    Ascender

Ne, zumal das ja auch nun über sechs Jahre her ist. Damals war ich 24, im nächsten Sommer werde ich 30. Da verändert man sich ja schon ein wenig.


Deine Antwort auf "Der spontane Englandurlaub mit dem Kombi - Tag 8 & 9 / Rückweg #5"

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