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M0tti

über Golf II GTI und dem täglichen Autoleben

19.08.2012 22:21    |    M0tti    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: anruf, c240, C-Klasse, erstbesitzer, jeanny, kombi, Mercedes, münchen, telefonat, W202

Aus langeweile suchte ich mal nach der Telefonnummer des Vorbesitzers von meinem neuen Silberpfeil (bzw inzwischen auch Jeanny getauft) und fand sie auch recht schnell.

 

Samstag abend dachte ich mir "och rufste mal an".

*tuuuut* *tuuuuut*

Und ich höre die Stimme einer sympatischen älteren Dame und fragte sie, ob ich mal mit ihrem Mann sprechen könnte, da ich sein alten Wagen gekauft habe. Sie rief dann ihren Mann ans Telefon und ich überlegte mir, was ich ihn frage.

 

Das Telefonat ging ca. 17 Minuten und wir sprachen über alles mögliche.

-Er hatte mit den Wagen kein Unfall.

-Die Anhängerkupplung nutze er um im Herbst um Holz für den Heizofen zu holen.

-Der Wagen fuhr im Winter max. 2500 KM, meist wurde er im Sommer für lange Strecken genutzt.

-Der Wagen, speziell der Unterboden, wurde von einem Bekannten von ihm "gepflegt" und konserviert.

-Er wollte sich eigentlich einen Sportwagen kaufen und sowas ist ihm zu niedrig und zu hart. Gesehen hatte er dann eine aktuelle C-Klasse (von 2010) mit AHK, Glasschiebedach, C180 Motor (156PS) und diese gefiel ihm und er kaufte sich den Wagen.

-Hat ihn mit 125.000KM verkauft.

-Hatte mir von diversen Reperaturen erzählt - Rechnungen darüber habe ich hier (:

 

Dann habe ich noch ein bischen erzählt von wo ich komme - da war er was erstaunt wie weit der Wagen "gereist" ist - und ihm etwas über die Reperaturen erzählt, die ich mit dem Wagen habe.

 

Alles in einem ein spannendes Gespräch und ein freundlicher Herr. Habe auch gesagt, dass ich ja mal vorbeifahren könnte, wenn ich in München bin. Er meinte "Gerne, nur rufen Sie bitte vorher kurz an".

 

Es war sehr freundlich und ich hatte spaß mit ihm zu telefonieren. Sein bayrischer Akzent war merkbar, aber ich verstand ihn gut :D

Soweit bin ich zufrieden mit Jeanny. Etwas zuneigung und Reperaturen sind zwar noch nötig, aber dann kann sie treu dienen und KM fahren.

Vor dem Winter werde ich den Unterboden auch noch koservieren lassen und die kleinen Roststellen wegmachen, damit es nicht so stark anfängt zu gammeln ;)

 

Hattet ihr auch schon mal den Vor bzw Erstbesitzer von eurem Wagen angrufen? Wie haben diese reagiert und was habt ihr alles erfahren? :)

Freue mich über antworten und noch ein schönen Kühlen Abend oder Tag (jenachdem wann ihr den Blog lest :) )

 

Grüße,

Motti


21.08.2012 21:31    |    czissy

jaja, das Gespräch mit den Vorbesitzern :D

 

Als ich dort anrief hatte ich nur den Vater dran, der meinte der Sohn sei nicht (garnicht?) erreichbar, aber er konnte mir zumindest ein paar Anhaltspunkt erzählen. Das der Wagen von der Frau gefahren wurde (das erklärt die wenigen km im Nutzungszeitraum) und das das Auto nur verkauft wurde, weil der Sohn einen Dienstwagen bekam.

 

Also nicht ganz vergleichbar, aber war doch recht aufschlussreich :)


22.08.2012 20:35    |    CaptainFuture01

Vorbesitzer nicht.....aber von meinem Halbe-Million-Kilometer Cabrio hab ich die betreuende Werkstatt angerufen,da ich wissen wollte,was die so gemacht hatten und welches Öl verwendet wurde.

 

Der Herr am Telefon wußte SOFORT,um welches Auto es geht. :D

 

Vorbesitzer anrufen hab ich mich bisher nie getraut....evtl. mach ich das nochmal....

 

 

Greetz

 

Cap


24.08.2012 16:42    |    italeri1947

Ich kannte den Vorbesitzer meines Safrane persönlich; er war treuer Kunde und ich musste gar nicht mit ihm telefonieren, um ihn zu sprechen: Er kam sowieso bei jeder Gelegenheit vorbei und ließ alles am Safrane erledigen; er kam im Grunde monatlich ins Autohaus, und wenn nur eine Glühbirne, ein Wischerblatt oder sonst etwas zu ersetzen war. Manchmal fuhr er auch einfach nur so zu uns und sah sich um. Es war ein netter Rentner, der immer Renault fuhr (vor dem Safrane hatte er einen R25 Phase II, ebenfalls in Champagner-Metallic); ein alleinstehender Herr, verwitwet und sehr um das Auto besorgt.

 

Nachdem er starb, bekam ich den Wagen als Rückläufer. Mir war klar, dass ich das Auto nie mehr wirklich verkaufen konnte und auch niemand den Pflegezustand eines 54.000 Kilometer gelaufenen, damals 13 Jahre alten Renault Safrane 2.0 in Gold-Metallic honorieren würde - schließlich habe ich den Safrane auf meinen Namen zugelassen, der Rest ist bekannt.

 

Von Omega und Scorpio kenne ich die Vorhalter ebenfalls (vom Scorpio zumindest den letzten Halter, von dem ich das Auto gekauft habe), den BMW habe ich sowieso neu gekauft.


09.10.2012 09:29    |    Faltenbalg47850

Habe meinen w202 dieser Tage beim Händler aus 1. Hand gekauft. Und als ich den Brief in den Händen hatte sah ich, dass der Vorbesitzer des Wagens nur 30 km von mir entfernt wohnt. Also kontaktierte ich den Rentner und traf ihn am nächsten Tag. Er händigte mir einen Stapel Rechnungen der letzten 18 Jahre nebst Originalrechnung und Testbericht aus. Vor allem bestätigte er mir die geringe Laufleistung ("Bei Schnee bin ich damit nie gefahren"). Ich bekam die letzte Inspektionsrechnung, aus der hervorging, dass mein Neuer erst vor 1500 km alle Betriebsstoffe, Luftfilter, Kerzen etc. erneuert bekommen hat, so dass ich mich darum erstmal nicht kümmern muss. Und das er eine Alarmanlage hat, wusste der 200 km entfernt angesiedelte Händler auch nicht. Und wie kam dieser an den Benz? Dieser war eine Inzahlungnahme (zu einem Witzpreis) bei einer MB-Niederlassung, diese wiederum gibt die Niedrigpreisautos in Händler-Auktionen (Anschauen, nicht fahren) - und dort schlug mein Händler zu.


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