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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

10.04.2017 17:40    |    fate_md    |    Kommentare (16)

Die Menschheit schrieb das Jahr 2016. Irgendwann im Herbst, tendenziell Oktober. Die KLE war komplettiert, etwas gefahren und in ihrem fertigen Zustand schlagartig langweilig geworden, da sie den Basteltrieb nicht mehr bediente. Nach kurzer Inseratszeit in den einschlägigen Onlineportalen war rasch ein neuer Besitzer bzw. in diesem Fall Besitzerin gefunden und binnen weniger Tage war der Platz in der Halle geräumt. Nun war aber auch mein daily driver weg und der Platz vor dem Fenster so leer, das durfte nicht lange so bleiben. Wieder Mopped mit eigentlich unnötig viel Kraft und viel Schalterei wollte ich nicht. Ausser eine NC 700 / 750 mit DCT, die waren und sind mir nebenbei als Viertfahrzeug dann einfach noch zu teuer. Es sollte wieder was für den ganz kleinen Geldbeutel werden, notfalls auch mit etwas Reparaturbedarf.

 

Zählt man die Anforderungen zusammen, kommt da eigentlich nahezu zwingend immer wieder ein Roller bei raus. Irgendwie fürchterlich langweilig, aber für schnelle und preiswerte Mobilität innerhalb der eweiterten Stadtgrenzen eigentlich optimal. Nur halt hässlich. Zu so einer Vernunftsentscheidung war ich schonmal gekommen, damals war es dann ein Yamaha X-City 250 geworden. Bequem, verflucht nochmal schnell genug und auch im Unterhalt sehr sehr günstig. Aber auch ein Riesentrumm. Damit könnte man auch bequem zu zweit Touren fahren, wenn dann wohl auch die 21PS irgendwann etwas dürftig werden könnten. Machte man ja aber eh nicht, dafür gab es viel bessere Alternativen in der Halle. Mit um die 170kg war das Ding auch nicht viel leichter als ein "richtiges" Mopped und als dann die Lust auf was Neues kam, tat die Trennung gar nicht mal so weh.

 

Ich wollte dieser Fahrzeuggattung aber nochmal eine Chance geben, dieses Mal aber in kleinerer Dimension. Ganz klein, also 50ccm mit Versicherungskennzeichen, verbietet sich aufgrund der dämlich niedrig reglementierten Höchstgechwindigkeit dieser Dinger. Eine Benutzung vom Stadtring (Kraftfahrstraße) wäre verboten und die Nutzung von größeren Verbindungsstraßen in den Speckgürtel der Stadt wohl ein Himmelfahrtskommando gewesen. Drehen wir also etwas am Attribute-Equalizer und schubsen den Regler "Hubraum" eine Stufe nach oben, auf 125ccm. Als Leichtkraftrad steuerfrei und in der Versicherung aberwitzig günstig. Die Auswahl ist riesig, aber auch viel mit "ich muss meinen Schrott noch gegen Geld loswerden" durchmischt. Ältere Großroller mit Kofferraum à la Hexagon oder Majesty, asiatische "Tuning" Plastiktzwerge mit unaussprechlichen Namen aber dafür LED Gedönse und Handy Anrufmeldung im Cockpit, nahezu neue HighTech Roller mit ansehnlichen Details, aber viel zu großen Zahlen auf den Preisschildern und so manchen heiß gemachten Zweitakter, oft auch mit größerem Zylinder sowie einige E-Roller mit verdächtig wenig Kilometern auf dem Tacho. Da muss man für sich selbst tatsächlich erstmal überlegen, was man denn will.

-Stauraum Monster mit Kofferraum? Nö!

-Chinakracher mit bunter Lackierung? Kann gut gehen (hatte ich mal recht stressfrei als Fuffi, kann aber auch ein Fass ohne Boden werden. Also auch nö.

-neuwertigen Einspritzer mit Schnickschnack? Gerne, aber zu teuer, also nö.

-Zweitaktrenner? Sicher lustig, aber tendenziell arbeitsintensiv. Mangels Erfahrung auf dem Gebiet auch ein nö.

-E-Roller? Klingt verlockend, alle angebotenen hatten aber immer extrem wenig Kilometer drauf oder "nur" eine defekte Batterie. Für Laternenparkerdasein auch eh die falsche Antriebsart, also auch nö.

 

Es soll also was stinknormales werden, nicht zu groß, 4 Takter, optional etwas Gepäckraum, dies lässt sich aber bei fast allen Rollatoren durch ein Topcase realisieren. Wenig Gewicht wäre noch gut und eine Optik die einem nicht sofort das Mittagessen wieder hoch treibt. Unter diesen Aspekten wird die nahezu gigantische Ergebnismenge plötzlich ziemlich überschaubar. Da ich für ein u1000 Gefährt nicht quer durch die Republik fahren möchte, musste man sich also mit dem zufrieden geben, was angeboten wurde. Die Schnittmenge des Ganzen war dann auch bald gefunden, in Form eines Kymco Agility 125. Rund 6tkm, fast 18 Monate HU, nicht unendlich weit weg, Gepäckbrücke und Topcase sind dabei. Es ist noch nicht die "City" Version, somit keine stabileren 16" Räder sondern nur 12" Rundlinge, das hat aber in der Praxis den Vorteil, das unter die Sitzbank ein vollwertiger Helm passt und das Topcase somit bis zum heutigen Tag noch nicht einmal am Roller montiert war.

 

Beispielbilder mangels Originalbilder vom Kunststoff-KFZ:

Nach kurzem Mail- und Telefonkontakt mit dem Anbieter also der Lieblingsliebsten erklärt, wir müssten da mal wo hin fahren und einen Roller abholen. Sie war nicht sonderlich überrascht.

Knapp 1h Fahrtzeit trennten uns vom neuen Boliden aus etwas Stahl und ganz viel Plastik. Dass er leicht ist (ca. 100kg), konnte ich vorab schon aus diesem neumodischen Rechenmaschinenzusammenschluss namens Internetz in Erfahrung bringen. Die Maße theortisch auch. Praktisch kann man vor Ort auch einfach aussteigen und feststellen, dass das ein Fuffi mit einem größeren Motor ist. Tour zu zweit? Allernötigstenfalls ja, wenns denn nur bis zur nächsten Querstraße geht. Für Solonutzung aber ganz ok. Also kurz Details geklärt und dann Probefahrt ahoi. Die war verblüffend. In den für mich relevanten Geschwindigkeitsbereichen geht das Ding kaum oder gar nicht schlechter, als der 250er Yamsel seinerzeit. Die Übersetzung und das Gewicht machens möglich. Ab knapp 80km/h Tacho wird er dann spürbar müder, ca. 115 km/h Tacho macht er aus eigenem Antrieb, für mehr muss Rückenwind oder Gefälle helfen. Das Sind dann etwa 100 echte. Will man aber gar nicht auf etwas in der Größe eines Lauflernrads mit vergleichbar großen Rädern und damit einhergehender (nicht vorhandener) Stabilität. Aber egal, die Bereiche jenseits der 60km/h Tacho wird er bei mir nur selten sehen. In der Praxis ergab das bis dato einige Stadtringnutzungen, weil es einfach immens Zeit gegenüber Ampelstau Geschlängel spart. Dann aber gerne brav mit 80km/h auf die rechte Spur und einfach überleben. Mit Fahrspaß hat das dann allerding so ziemlich genau gar nichts zu tun. In der Stadt selbst sieht das dann schon anders aus. Man passt immer durch. Immer. Egal wo. Passt man zu Fuß durch, passt der Rollator auch. Und an der Ampel ist das Ding der Hit. Ich muss beim Service mal gucken, ob da schon Gewichte und / oder Kupplungsfedern in der Variomatic getauscht sind, auf jeden Fall geht das Teil bei Vollgas an der Ampel aus eigener Instanz vorne hoch, wenn man sich nicht nach vorne lehnt. Sorgte bei mir beim ersten Mal für ein ziemlich dummes Gesicht unterm Helm. Mittlerweile machts Spaß. Oder Arbeit.

 

 

Somit kommen wir nämlich nun zum eigentlichen Thema dieses Blogs. Das Plastikspielzeug verweigert seit der Winterpause die Mitarbeit. Er hat sich wohl so sehr in seinen Laternenparkplatz verliebt, dass er dort am liebsten für immer unbewegt bleiben möchte. Arschloch. Ich hoffe, ich finde in den nächsten Tagen - sofern ich denn mal Zeit für das Elend finde - den Fehler. Irgendwas an der Elektrik mag nicht so wie ich mag. Rechte Schalteramatur tot. Lichtschalter tot, Startknopf tot. Alles, was ich bis jetzt am Straßenrand per Multimeter erwischen konnte, war erstmal so wie es sein sollte. Da man aber bei dem Verkleidungsgeraffel an nix elementares ran kommt, wurde der Bolide vor kurzem auf den Trailer geladen und weilt nun sein Dasein auf meiner Bühne in der Halle. Dort werde ich ihn demnächst mal von dem ganzen Kunststoffgeraffel befreien und dann mit Multimeter und co nochmal eine große Messwertparty feiern, in der Hoffnung, dass dort als Ergebnis irgendwann ein zufriedenes "brumm" bei raus kommt. Wenn das erledigt ist, gibt´s noch einen großen Service und wenn ich ganz viel Lust habe, ein neues Farbkleid. Oder aber eine große Flucharie und diverse Kisten voll Altmetall und Plastikabfällen. Warten wir es ab.

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11.04.2017 11:42    |    Schlauer Hund

Prinzipiell ist so ein in Rotchina produzierter Taiwaner von akzeptabler Qualität. Es gibt viel schlimmere Yoghurtbecher.

Im Freien überwintern ist aber eher schlecht für diese Budget-Scooter, da der Gilb schnell braun am blühen ist und weil die Elektrik eher den warmen Süden, als Winter in der Börde verträgt. Seit der Produktionsverlagerung nach China plagen die Kymco- Besitzer sich mit defekten Reglern und streikenden Limas herum, was man zuvor eben nicht gekannt hat, als die Roller noch mit überdurchschnittlicher Langzeitqualität aus den Taiwan-Stammwerken kamen.

Ich würde erstmal beim Meister Stefan Zipperer nachlesen, ob bei der Serie bekannte Auffälligkeiten zu finden sind und dann sollte man mit nur einem Schraubendreher bewaffnet alles mit dem Multimeter erreichen können. Lima kommt man immer am Stecker dran, Sicherung und Batterie hinter Klappe, nur der Regler sitzt bei Kymco gern mal hinter der Frontverkleidung. Da bei diesen Low-Cost-Serien aber auch die Verkleidung minimiert wurde ist da gar nicht mehr so viel Plastik dran, an deiner Baustelle.

Viel Erfolg.


11.04.2017 12:45    |    Dynomyte

Ich habe noch einen 2004er Kymco Super 9 AC (50ccm) bei mir in der Scheune stehen.... Nach 3 Jahren Standzeit lief der nach dem 30sten kicken wieder. Qualitativ kann ich bei denen absolut nix bemängeln.

 

Wir es allerdings aktuell aussieht, weiß ich nicht. Laut Schlauer Hund ja nicht mehr rosig :-/


11.04.2017 14:48    |    fate_md

LiMa wäre mir erstmal egal zum testen, da eine volle Batterie verbaut ist, wo die Spannung auch bei Fernlicht oder Lichthupe (weiß ich gerade nicht mehr genau) - das geht nämlich lustigerweise - nicht eklatant einbricht, soweit war ich mit den "Straßenrandtests" schon gekommen. Mit den "bunten Asia Scootern" meinte ich übrigens gar nicht Kymco, sondern sowas wie Baotian, JinLin etc., also die typischen Onlinehändler und Baumarkt Roller. Hatte einige Jahre einen solchen JinLun, der war bei mir recht artig, was Defekte und Nervereien angeht, scheint aber längst nicht immer der Fall zu sein.

Im Fall des blauen Pastikmobils bin ich heute etwas weiter gekommen, was das Feilegen angeht, Front und Lenkerverkleidung sind schon ab, die Unterflurverkleidung zumindest lose, entweder lauert da noch irgendwo eine versteckte Schraube oder aber ein Clips gibt sich noch widerspenstig. Hatte aber keine Zeit mehr und mit Gewalt will ich da (noch nicht) ran. Obere Plastikschale sind auch schon die meisten (oder alle?) Schrauben raus, um die weg zu bekommen, muss aber sicherlich noch das Helmfach raus. Dafür muss aber der Spanngurt, der die Fuhre auf der Bühne sichert, erstmal wieder runter. Denke mal das wird meine Beschäftigung am Osterwochenende.



12.04.2017 11:03    |    pico24229

Diese größe ist mmn genau das richtige. Wenn größer kann man gleich ein Motorrad nehmen und so ist es super handlich und agil.

Was verbraucht so ein kleiner 125er ?


12.04.2017 15:02    |    bonscott1

WENN ich einmal mit meinem Roller (Honda 300si) Probleme hatte, nach der Winterpause.....

 

....neue Batterie rein und fertig.

 

Einmal bei einem anderen Roller ging gar nix. Da hab ich aber nicht den ganzen Roller zerlegt, sondern schob ihn

zum Fachmann, der hat die Zündkerze vorgewärmt, und schon lief er.....

 

@pico

 

ich nehme mal an 3 bis 4 Liter auf 100 km.


12.04.2017 18:22    |    Schlauer Hund

Na über ausreichend kluge Ratschläge kann der Blogbesitzer schon mal nicht klagen...

3-4l alle 100km sind bei dem Pflegefall hier üblich, da der Motor auf einem betagten Honda-Layout beruht, dessen einziger Vorteil die günstige Produktion ist und der mit Luftkühlung und zwei Ventilen auskommen muss, um mal von EFI und reibungsoptimierten Motorinnereien gar nicht erst zu sprechen...


12.04.2017 19:09    |    fate_md

Ja, 3.7 attestiert der Spritmonitor Account aktuell. Das ist aber ziemlich egal, da bei mir städtisch kaum nennenswerte Laufleistungen zustande kommen. Bis ich da einen potentiell deutlich sparsameren aber eben auch viel teureren modernen Einspritzer amortisiert hätte, habe ich wahrscheinlich das Fahrzeug schon wieder 3x gewechselt.


14.04.2017 18:50    |    DeutzDavid

Ich stehe mehr auf die älteren Mofas aus einem Guss, wie Prima 5S, Simson, Velosolex oder Zündapp


14.04.2017 18:54    |    fate_md

Vom Kultfaktor her sicher deutlich höher angesiedelt, das Rollatording soll aber gar nicht kultig sein, sondern einfach nur praktisch für urbanen Verkehr. Darum auch ein Automatikroller und keine 125er Schaltmopete. Würde das gleiche Kosten bei besseren Fahrleistungen, bietet in meinem Anwendungsfall aber keinen Vorteil.

Irgendwann hängt mir sicher auch der Roller wieder zum Hals raus und es kommt mal wieder was zum selbst schalten. Bis ich dann wieder merke, dass das eigentlich doof ist und abermals umdisponiere. Da ist das praktisch, wenn man im low budget Sektor unterwegs ist, das kann man ohne große Verluste immer mal tauschen.


15.04.2017 11:40    |    tartra

Ich kann mich mit den NoName billigheimern nicht so anfreunden, mal schlechte Erfahrungen mit gesamelt.

 

Wenn dann wenigstens was von einem Hersteller mit Namen, wie Honda, Suzi ... mit Rollern bin ich eh nie so warm geworden.

 

Sollte ich doch mal wieder in Versuchung für ein flinken Stadtflitzer kommen, tendiere ich eher zu z.B. Suzuki Address 110 oder Honda Vision, hatte mal so ein Ding als Mietzweirad im Urlaub und fand es genial einfach, schon der Verbrauch war klasse, irgendwas um die 2 L/100km. Bin da eher ein Fan von "Die Räder könnne nicht genug Durchmesser haben", Rollerformat empfand ich immer von der Fahrphysik her als grenzwertig.


15.04.2017 15:56    |    fate_md

Ist es auch, hat mit mopped fahren nix zu tun. Kymco ist übrigens beileibe kein noname Hersteller.


15.04.2017 20:21    |    tartra

Ok, hatte Kymco oben überlesen, NoName sinde die nicht das stimmt. Als ich vor Jahren im 125er Bereich gesucht habe, konnten die mich aber irgendwie auch nicht richtig überzeugen, kommen an Japanhersteller meiner Meinung nach qualitativ nicht ran.

 

Letztens In Ägypten habe ich mich mal mit einem Quadtourenbetreiber unterhalten, zumindest für die Wüstentouren nur Honda. Das KymcoQuad, was defekt da stand, hat schon als Wirtschaftsfahrzeug auf der Hotelanlage versagt. Quali kann nicht so berauschend sein.


15.04.2017 21:50    |    fate_md

Kann ich mangels Vergleich nicht wirklich mitreden. Der xcity war viel neuer und wohl mal um einiges teurer als der agility jetzt, der aber wohl auch ganz klar als low budget Fahrzeug konzipiert ist.


01.05.2017 19:59    |    mantamani46

Guter Artikel und unterhaltsam geschrieben :)

Vorigen Sommer stand bei mir auch die Entscheidung an, meinen geliebten Aerox 50ccm Roller wiedermal reparieren zu lassen (hatte ihn 13 Jahre) oder aber endlich einzusehen, dass irgendwann sogar mir der nostalgische Gedanke zu blöd war.

Es wurde dann ein Peugeot Satelis 250ccm Roller und ich bin mehr als zufrieden und könnte mir nicht vorstellen jemals wieder einen so kleinen Roller zu bewegen, Deiner ist im Endeffekt ja auch ein stärkeres Moped.

Allerdings hat der Satelis auch die 13 Zoll Räder und das Fahrgefühl ist und bleibt nicht so vertrauenserweckend in den Kurven, schon gar nicht wenn man mal ein Rennmotorrad sein Eigen nennen durfte.

Hoffentlich findest Du den Fehler bald und der Kleine entschließt sich von seiner Laterne loszulassen.


02.05.2017 14:23    |    fate_md

Einen "größeren" (250ccm xcity) hatte ich ja schon. Ja, fährt etwas stabiler, wog dafür aber auch 70kg mehr. Für meine Nutzung hatte der gegenüber dem zwergigen Kymco gar keine echten Vorteile, lediglich der Sitzkomfort war spürbar besser.

Bei jemandem der täglich 20km damit pendelt, ggf. noch auf Landstraße, sieht das natürlich ganz anders aus.


03.05.2017 08:55    |    fate_md

Gestern gab das Plastikspielzeug dann wieder Verbrennungsmotortöne von sich. Schlussendlich lag die ganze Problematik wohl an einem schlechten Kontakt / Wackelkontakt im Schalter der rechten Lenkerarmatur. Dieser wurde dann gestern nochmal zerlegt und etwas gereinigt obwohl optisch nicht relevant verschmutzt. Gebrochene Lötstelle konnte ich keine finden. Nach der Wiedermontage sprang das Getier bei jedem Startversuch an, Teilweise zwar mit ca. 1s Bedenkzeit, bis die faulen Elektronen vom Schalter zum Anlasser gestiefelt sind, aber eben IMMER. Habe mir jetzt einen webshop rausgesucht, wo es die entsprechende Armatur preiswert gibt und werde es wohl einfach darauf ankommen lassen. Getauscht wird ad hoc nichts, funktioniert ja. Lebe ich halt mit dem Risiko, dass er demnächst doch nochmal gar nicht will. Dann gibts die Schaltereinheit neu, das geht recht fix auch am Straßenrand. Mit der nächsten Portion Freizeit wird das noch nackige Rahmen-Technik-Gebilde wieder mit Plastik make up verziert und sollte dann wieder seinen angestammten Platz unter der Laterne einnehmen können.


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