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escort_fahrer32

Alles rund ums Leben und Autos...

18.12.2011 17:16    |    escort_fahrer32    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: Benzin, Diesel, preise, Vergleich

spritpreisespritpreise

Servus,

 

Der Preis vom Benzin unterscheidet sich ja mittlerweile nicht mehr wirklich von dem des Diesels!

Vor ein paar Wochen waren die Preise ja gleich hoch:eek:

Wohl ausgelöst durch die hohe Nachfrage von Heizöl!

 

Vorteil ist natürlich der geringere Spritbedarf eines Diesels,das hohe Drehmoment und natürlich (Theoretisch) die hohe Lebensdauer!

 

Nachteile sind die hohe Steuer und Versicherugskosten und im Schadensfall hohe Reperaturkosten!

 

Durch die hohen Preise hat sich mein Chef entschieden unseren Werkstatt/Service Mondeo (01er 2.0 TDDI 115PS mit inzwischen 335tkm) abzumelden und einen Benziner Mondeo (02er 2.0 145PS mit 70tkm) anzuschaffen,da es sich trotz der recht hohen Jahreskilometerleistung von >30tkm und des often Hängerbetriebs nicht mehr lohnt:(

 

 

Da stellt sich natürlich die Frage lohnen sich Diesel überhaupt noch?

 

 

 

So long...

escort_fahrer32


18.12.2011 17:24    |    Goify

Also ob die Entscheidung deines Chefs jetzt so klug war? Ein Auto mit Dieselmotor ca. 2.000 € teurer, kostet mehr Steuer, mehr Versicherung und die Wartung ist teurer, dafür sind die Wagen deutlich sparsamer. Muss man individuell ausrechnen. Mittlerweile werden die Benziner ja immer sparsamer, dafür aber auch teurer, komplexer und damit wartungsintensiver.


18.12.2011 17:40    |    rohrdesigner

du kannst dir an sich über den spritmonitor recht einfach ausrechnen ab wann sich der diesel lohnt. dir kanns doch eigentlich egal sein, wenn dein chef merkt wieviel mehr ihn der benziner kostet, dann wird er schnell wieder umsteigen...

bei gleichem fahrstil dürfte der verbrauchsunterschied mindestens ca 2l sein... das sind so meine erfahrungswerte...

wartung und unterhalt nehmen sich bei benziner und dieseln meiner meinung nach kaum noch etwas...


18.12.2011 17:49    |    Spurverbreiterung17353

Für die Langstreckentourer im rollenden Außendienstbüro lohnen sich Diesel immer noch, da immer noch günstiger Sprit und geringerer Verbrauch.

 

Das frühere Drehmomentargument pro Diesel hat sich mit den zunehmend verbreiteten Turbobenzinern auch erledigt.

Der zunehmende Umweltaspekt macht die Diesel tot, Umweltzonen lassen die alten Rußdiesel wegsterben, Probleme mit DPF und bei Euro6 ab 2014 das Chemiewerk mit AdBlue... die Laufkultur des Nutzfahrzeugsmotors war schon immer bescheiden. Ich brauche hoffentlich nie einen Diesel.

 

http://fuel-pilot.de/?WT.srch=1&WT.mc_id=1187_DE_OEM_DS


18.12.2011 17:53    |    Duftbaumdeuter272

Ich denke die Dieselära geht langsam zu Ende.

Die Benziner sind mittlerweile so sparsam und kräftig, dass es kaum noch Argumente für einen Diesel gibt.


18.12.2011 17:54    |    Reifenfüller11226

Ich lege mit meinem Diesel Monat für Monat drauf, wenn ich ein gutes Angebot bekommen würde geht mein Golf weg.


18.12.2011 18:12    |    xavair1

http://fuel-pilot.de/selection.htm?...


18.12.2011 18:14    |    Goify

Der Link, xavair1 bringt nix, da er nur das zeigt, was der Endnutzer zuletzt eingestellt hatte. Wenn ich auf deinen Link klicke, kommt ein Vergleich zweier C-Klassen, den ich gemacht habe.


18.12.2011 18:30    |    Kuemmeljohann

Moin,

 

der Dieselkraftstoff ist teuer, die Fahrzeug-Anschaffung ist teuer, die Steuern sind unverschämt und vor allen Dingen ist die Wartung teuer! Ich arbeite in einer "Diesel-Bude" (Konkurrenz vom Bosch-Dienst) und bekomms ja aus erster Hand mit!

Die Fehleranfälligkeit von modernen Dieseln ist durch den enormen Druck der Regierung nach schadstoffärmeren Fahrzeugen exorbitant! Ich sage nur ausfallende Luftmassenmesser, AGR-Ventile, die den Motor verdrecken, Pumpe-Düse-Elemente, die undicht werden und das Motorenöl verdünnen, Partikelfilter, die extrem empfindlich und teuer sind und einen Wechselintervall von ca 120tkm haben, Injektoren, die ausfallen, dann aber so im Zylinderkopf festfressen, das die Demontage Tage in Anspruch nehmen kann (der Kunde zahlts), bis zum neuen Zylinderkopf, den MB in der Regel gleich mit verkauft......

Also ich sag euch was, wenn ich nicht selber an der Quelle sitzen würde, würde ich einen Astra F 1,6l 8-Ventiler Benziner fahren, fährt sich vernünftig, der Verbrauch liegt bei 6,5l im Durchschnitt, Steuern sind VERHÄLTNISMÄSSIG human und egal was an der Karre kaputt geht, es kostet NICHTS! Nichts im Vergleich zu einem Diesel mit Haufen Elektronik und Empfindlichkeiten!

 

Naja wollt mir das mal von der Seele schreiben, ich hoffe dem Einen oder Anderen hilfts bei seinen Entscheidungen!

 

Gruss aus DD


18.12.2011 18:35    |    reallizzard

Nen Diesel lohnt sich bei hohen Lasten und Langstrecke in meinen Augen immernoch. Die Diskussion hier ist allein der Tatsache geschuldet der der Staat es den Gewebetreibenden bald fast unmöglich macht noch effizient zu Haushalten. Aber irgendwann, wahrscheinlich kurz vorm Knall, MUSS in der Richtung was passieren. Eigentlich hilft nur die Steuersenkung. Ob das auch für den Pkw-Bereich passieren wird bezweifel ich aber.

 

MMn ist unsere derzeitige Regierung derzeit absolut Unfähig was den motorisierten Bereich angeht. Die viel zu ruckartige Einführung der Umweltplakette in Verbindung mit der viel zu späten Aufklärung in der Allgemeinheit und den nicht weitergedachten wirtschaftlichen Schäden für Klein- und Mittelständer und natürlich dem Normalbürger schafft in Meinen Augen zurecht Unmut. Der Dieselmotor ist und wird noch lange der effizientere Motor sein, auch wenn Benzinmotoren immer sparsamer werden, den hohen Effienentwert von ca. 32% werden sie wohl nie erreichen. Wenn weiter an einer sauberen Verbrennung im Dieselbereich gearbeitet werden würde, wäre der Diesel auch ähnlich sauber wie ein Benziner.

 

Man muss halt einen Diesel mögen und sich Anfangs an das Verbrennungsgeräusch gewöhnen (so ging es mir Anfangs auch). Moderne Selbstzünger sind aber mittlerweile wirklich extrem leise geworden muss man sagen, allerdings muss man da schon bei manchen Modellen tief in die Tasche greifen wenn man neben Sparsamkeit auch gute Verarbeitungsqualität und eine geringe Geräuschkulisse im Innenraum haben möchte.

 

Aber im Lkw- oder Busbereich wird man noch lange nicht am Diesel vorbeikommen, Drehmoment ist halt GERADE da durch nichts zu ersetzen und auch der Verbrauch, und damit die Bezahlbarkeit, ist nur mit den Selbstzündern zu erreichen.


18.12.2011 18:42    |    JürgenS60D5

Nun ja, lt. Spritmonitor verbraucht der 115er Diesel im Schnitt 6,9 Liter, der Benziner 9,8. macht bei 35.000km und den oben genannten Preisen:

 

6,9 *1,52*350=3671 und für den Benziner 9,8*1,52*350=5214. 1543€ Differenz. Der Unterschied in der Steuer dürfte sich auf maximal 150€ beschraenken, in der Werstatt sind es maximal 150-200. Also kostet euch der Benziner schon mal schlappe 1000€ mehr.

 

Legt man die aktuellen Preise von heute zu grunde, wo der Diesel gute 12cent billiger war, steigt die Differenz zu Gunsten des Diesel auf 1500€. Ob die Idee des Chefs so gut war???

 

Nein, war sie natürlich nict. Und im Zugbetrieb ist der altbackene 145 Motor auch absolut kein Kostverächter.


18.12.2011 18:43    |    escort_fahrer32

@Kuemmeljohann

 

Da kann ich voll und ganz Zustimmen!

Wenn ich überlege wie anfällig die neueren Commonrail Diesel sind und wie teuer die Hochdruckpumpen und Injektoren sind...

 

Rund die hälfte aller Zugelassener Fahrzeuge sind ja Diesel,aber ich denke auch dassich das bald wenden wird!

 

Grüße


18.12.2011 18:44    |    MSchoeps

Ich bin bisher nur Diesel gefahren und hole in fünf Tagen meinen neuen E91 320d in der BMW Welt ab. Ich verstehe die Emotion hier nicht so ganz, das ist doch bei jedem Modell ein einfaches Rechenbeispiel. Bei manchen Autos lohnt es sich, bei manchen nicht. Und auch wenn mich der Diesel mal 10 Euro mehr im Monat kosten sollte, werde ich dabei bleiben, weil es mir mehr Spaß macht. Bis 1.100 km Reichweite und im Sommer nur alle 6 Wochen Tanken wäre halt mit einem Benziner nicht drin.

 

Als Dieselfahrer muss man sich ein wenig umgewöhnen, weil die aufgeladenen Benziner beim Drehmomentverlauf stark aufgeholt haben. Allerdings sollten sich auch Fahrer von Benzinern mal so langsam umgewöhnen, weil das Steuerargument ist langsam echt ausgelutscht. Ein 320d kostet heute im Monat genau 10 Euro mehr an Steuern als ein vergleichbarer 320i. Wer will mir denn was zu 10 Euro als Kaufkriterium erzählen, wenn so ein Auto schon alleine an Wertverlust 600 Euro im Monat kostet?

 

Warum soll die Wartung eines Diesels teurer sein? Dass ein Turbolader nicht ganz billig ist, ist klar, aber das ist keine Wartung, sondern eine Reparatur und trifft auch die aufgeladenen Benziner. Gerade da kann man ja auch nicht ausschließen, dass die genauso ans Limit gezüchtet sind und dementsprechend genauso anfällig sind.


18.12.2011 18:49    |    jdos

es gibt in Hamburg immer mehr Benziner als Taxi


18.12.2011 18:53    |    notting

@MSchoeps: Anderes Beispiel: Megane III 5türer (Quelle: Heise Neuwagenkatalog):

TCe 130: 78EUR/Jahr

dCi 130 FAP: 210EUR/Jahr

-> ca. Faktor 2,7

Ich persönlich fahre Autos auch bis nahezu zum wirtschaftlichen Totalschaden, d.h. die meiste Zeit im Autoleben spielt die Kfz-Steuer eine größere Rolle als der Wertverlust.

 

notting


18.12.2011 18:55    |    LSirion

Also dein Chef hat den Diesel, der im Schnitt 2 Liter weniger auf 100 km benötigt, durch einen Benziner ersetzt, bei einer Jahresfahrleistung von 30.000 km?

 

Das sind nach Eva Zwerg mal eben 900 € Unterschied.

 

Nun gut, wenn man Steuer und Versicherung wegrechnet und bedenkt, dass dein Chef die MwSt absetzen kann, warum auch nicht?

 

Was jetzt besser für die Umwelt ist, mag ich nicht beurteilen, weiß aber auch nicht warum du das so schlimm findest. Ich denke der Benziner wird schon deutlich besser gehen und sich schön schaltfaul fahren lassen. Ohne großen Bums, aber auch ohne Turboloch und drehfreudig.

 

Für den Hänger wäre der 1.8er wohl zu schwach gewesen, der wäre vom Benzinverbrauch aber laut Spritmonitor noch um einen Liter sparsamer gewesen und somit - vom CO2-Ausstoß - auf Augenhöhe mit dem Diesel.

 

190 Benziner-Nm gegen 285 Diesel-Nm, da wird übrigens kein großer Unterschied sein. Der Benziner wird auch um 100 kg leichter sein, wobei man dann eben nach der Anhängelast sehen muss, niedriges Gewicht hat da nicht nur Vorteile.


18.12.2011 19:03    |    Kuemmeljohann

@MSchoeps

 

Ich habe nicht von den neuen Benzinern gesprochen, das ist meiner Meinung nach auch ein riesen Betrug was da läuft, ich kenne diverse Meister der Markenwerktätten und was da an "gedownsizedten" Motörchen den Arsch hoch reisst is phänomenal. Ich habe die relevanten Fehlerquellen aufgezählt, wenn Du bis jetzt Glück hattest, schön für Dich aber ich sag Dir, lass mal sone Hochdruckpumpe Späne werfen bei Deinem 320d, weil Du irgendwo bei Kaufland getankt hast und die zuviel Wasser oder Biodiesel beimischen, was denkst Du was dann passiert, dann muss alles was mit Diesel in Berührung kommt neu! ALLES, glaub mir, vom Tank über die el. Vorförderpumpe über die Hochdruckpumpe, Rail ,Injektoren...

Und DAS kannst Du mit keinem Diesel-ist-sparsamer-Argument zerreden, weil dann wünschen sich die meisten Dieselkunden einen alten Benziner zurück. Glaub mir, ich habe schon Kunden mit Tränen in den Augen vom Hof gehen sehen!


18.12.2011 19:07    |    Christian He

Gerade beim Hängerbetrieb und mehr als 30000 Km/Jahr und dann den Diesel-Mondeo abmelden und einen Benziner-Mondeo kaufen.......

Sorry, das lohnt nie. Der Ford-Benziner zählt nicht zu den sparsamen, dann noch im Hängerbetrieb......

Habe eben getankt, Diesel 1,33, Super E10 1,44 und Super E5 (normales Super) 1,47.

Also die Lage entspannt sich wieder, da ich dem Öko-Saft (noch) nicht vertraue, macht es einen Unterschied von 14 Cent.

 

Klar, die Benziner werden immer besser (Turbo, Turbo-Kompressor usw.), aber sobald man die kleinen, hoch gezüchteten Benziner fordert, saufen sie ganz gewaltig (belegt auch durch viele Tests). Und komplex sind sie mittlerweile allemal.

 

Wir fahren 2 Benziner und 2 Diesel, auf Grund des Streckenprofils bleibt es auch dabei. Ich würde die beiden Diesel auf jeden Fall wieder durch Diesel ersetzen. Einen flotten E-Klasse Kombi als Benziner zu bewegen wäre zu teuer, ebenso bei unserem Touran.


18.12.2011 20:16    |    Chrisifan

Bei den Benzinern hat die Autolobby besser gerarbeitet als bei den Diesel. Der Feinstaubgehalt ist bei Direkteinspritzer genau so so hoch wie bei den Diesel

http://www.autoservicepraxis.de/...vor-benziner-feinstaub-1044579.html

Der Ökovorteil ist damit hin. Nur verschweigen Bundesumweltamt die Grünen Greenpeace ua


18.12.2011 20:20    |    notting

@Chisifan: Man kann das in der KBA-Liste nachsehen.

 

notting


18.12.2011 20:36    |    Golf II Gti 16V

bei uns in Ö. hat der Diesel den Benzin schon lange überholt :D :D :D

 

vorher hab ich einen Caddy mit 75 PS gehabt und einen verb,von 7,6l

 

mein neues Firmenauto ist jetzt ein Diesel , mein erster Diesel und braucht 11,5 l :o

 

hab geglaubt ein Diesel hat viel drehmoment untenrum, da geht ja mein Golf 16V besser bei 1000-2500 ca :D:D

 

den must du von 3500 - 5000 fahren sonst get da nix :o:o


Bild

18.12.2011 20:37    |    Chrisifan

@Notting

Sorry ich bin kein Deutscher oder komme aus Deutschland . Deshalb habe ich nicht immer alle Daten parat . Muss mich deshalb immer auf Foren oder Tante Google verlassen . Bei uns in Luxemburg gibts den Schei** nicht ;)

 

Greets

 

Pat


18.12.2011 20:48    |    nudldunga

hab meinen 318d verkauft, Diesel, ich brauch keinen mehr. Jetz hab ich wieder ein Benziner und bereue es nicht. Die Zeit vom Diesel ist langsam aber Sicher vorbei.


18.12.2011 21:06    |    Chrisifan

Viele würden Benziner fahren , wenn der Kraftstoffpreis gerechter wäre . Raffiniererien exportieren Benzin billig in die USA und kaufen teuer Diesel auf dem Weltmarkt . Würde Benzin um den Teil billiger werden welcher die Petros beim Export verlieren ,wäre Benzin ganz sicher rentabler als Diesel .


18.12.2011 21:06    |    oooas

Warum soll die Zeit den vorbei sein???

Im Endeffekt ist der Diesel doch der effektivere Motor


18.12.2011 21:30    |    _RGTech

Der Diesel-Spareffekt schwankt die letzten Jahre zumeist zwischen 15 und 30 tkm/Jahr. Da ich nicht mal an den Rand dieses Bereiches komme, muss ich mir das schönere Verbrennungsgeräusch nicht mal schönrechnen und kann beim Gebrauchtkauf zudem die weitaus günstigeren Angebote einholen.

Zumal ein klassischer Saugbenziner zwar mehr frisst, aber deutlich seltener die Flügel streckt. Je moderner und aufgeladener der Benziner ist, desto mehr schmilzt der Vorteil leider, andererseits muss man das auch mal historisch sehen:

Der Diesel wäre ohne Turbolader nicht massenkompatibel. Der Benziner schon.

 

Aber weil die Werkstätten, besonders natürlich die markeneigenen, von der höheren Anfälligkeit profitieren, braucht man sich nicht wundern wenn die Sauger langsam aussterben und wir wieder eine Pattsituation bekommen...


18.12.2011 21:38    |    schipplock

Zitat:

Mittlerweile werden die Benziner ja immer sparsamer, dafür aber auch teurer, komplexer und damit wartungsintensiver.

das gleiche gilt aber auch fuer Dieselmotoren. Die Zeit der unzerstoerbaren Dieselmotoren sind sicher schon seit ca. 15 Jahren vorbei. Ein Diesel ist heute kein Stueck haltbarer als ein Benzinmotor. Beide haben aehnlich komplexe und feine Technik, die an der Grenze des physikalisch moeglichen arbeitet und keine Toleranzen zulaesst. Wenn man bei den ueblichen Verdaechtigen guckt (Mercedes und Audi e.g.), so hat man sogar die schlimmeren Ausfaelle bei enorm geringen Laufzeiten oft bei den hochgezuechteten Dieselmotoren.

 

Das liegt aber auch nur daran, dass der Diesel massentauglich gemacht wurde. Ein W123 200D war zwar unzerstoerbar, aber null Leistung, ein lauter Motor und vergleichbar hoher Verbrauch lassen sich heute so nicht mehr verkaufen.

 

Das Ende des Dieselmotors wird aber erst dann kommen, wenn der Staat die Steuern des Dieselkraftstoffs auf Grund der hoeheren Energiedichte erhoehen will. Dann naemlich gibt es fuer Dieselmotoren keine Vorteile mehr. Der Motor wuerde zwar weniger L pro 100km verbrauchen, was aber durch den hoeheren Literpreis wieder aufgefressen werden wuerde.


18.12.2011 22:45    |    Spannungsprüfer33800

So wie die Diesel sich für EURO6 noch strecken müssen, dürften auch die Benziner

bei Einführung eines Partikelgrenzwertes für diese, durch den erforderlichen

Partikelfiltereinbau, deutlich teurer werden.

 

Damit bleibt dann der Preisabstand bei der Anschaffung im Rahmen.

 

Der Verband der deutschen Automobilhersteller äusserte sich zwar im SWR Magazin Startklar

dahingehend, dass es für dieses Problem auch motorische Lösungen geben könne,

aber auch diese dürften nicht kostenneutral sein.

Ausserdem hab ich das vor der Einführung der Rußpartikelfilter schon mal gehört.

Auch dort mußte man ja den Franzosen folgen. Ging wohl doch nicht motorisch.

 

Die Hysterie bezüglich der zeitweilig gleichen Preise für Diesel und Benzin

finde ich auch übertreiben.

 

Je nach Fahrzeuggröße und Fahrweise dürfte der Minderverbrauch des Diesel

bei etwa 1,5 bis 10 l je 100 km liegen.

Sicher sind die 10 auf Volllastfahrten bezogen und kommen nicht jeden Tag vor,

sind aber möglich. Wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt, saufen die TFSI, GDI, CGI u.s.w.

wenn sie getreten werden. Da werden sich einige Umsteiger noch umschauen.

 

Die Hauptersparnis beim Diesel kommt ja vom eingesparten Verbrauch

und nicht vom geringeren Dieselpreis. Der sieht zwar optisch gut aus, ist aber nicht der Hauptfaktor.

 

Nimmt man einen Minderverbrauch von 2,5 l je 100 km an (hier z.B. 6 l zu 8,5 l) und stellt nun Preisgleichheit bei 1,50 Euro je l und einen Unterschied je l von 15 Cent zu gunsten des Diesels an, verringert sich die Ersparnis beim Tanken durch die Preisgleichheit bei 20T km im Jahr von 930 Euro auf 750 Euro.

Ist zwar auch Geld, bringt den Diesel aber noch nicht ins Wanken.

 

Wie die Rechnung aussieht, wenn wir einen Preis von 2 Euro je l ansetzen, was wohl in absehbarer Zeit auch eintreten kann, nun hier. Bei Preisgleichheit spart der Diesel nun beim Tanken 1000 Euro.

 

Auch ein höherer Dieselpreis ist dann zu verkraften.

 

Ob man sich richtig entschieden hat, weiß man eh erst hinterher. Da gibt es sicher noch einige Überraschungen in der Zukunft, die man beim Kauf des Fahrzeugs aus Unwissenheit nicht berücksichtigen kann.

 

Letztendlich wird wohl auch die Motorfrage, wie viele weiter Aspakte beim Autokauf,

nicht rational, sondern sehr oft emotional entschieden.

 

Da werden mehrere Tausend Euro Wertverlust pro Jahr hingenommen, aber eine geringere Einsparung im niedrigen hunderter Bereich als Ausschlußkriteium empfunden.

Selbst wenn die verbleibende Ersparnis beachtlich bleibt.


18.12.2011 22:54    |    1,3er-i

Naja mag sein ich habe beides zurzeit und muss sagen, im Winter wenn ich nur mit dem Sharan fahre ist viel mehr im Geldbeutel der TDI verbraucht nix während mein Erdbeerkörbchen schön Sprit frisst. Das Cabrio ist zwar echt cool und ich liebe das fahren damit aber der TDI ist halt in Sache Verbrauch der angenehmere Genosse.


18.12.2011 23:07    |    Golf II Gti 16V

ich weiß nur , Wen man den Benziner und den Diesel gleich fährt , verbraucht der Diesel mehr :D

und ein neues auto kauf ich sicher nicht mehr ,

wahr Samstag bei VW ein bar teile holen , da stand ein golf 6 da mit 1197 cm³und 105 PS der

Maschine geb ich 20000km und Motorschaden :D:D


19.12.2011 12:49    |    escort_fahrer32

Naja,Real Verbraucht der TDDI eher so 8-9L bei meist Vollgas (kennt nichts anderes:D )

 

Und der Benziner auch so max.10L ohne Hängerbetrieb versteht sich!


19.12.2011 19:24    |    tino27

Lohnt der Diesel noch? Ich finde diese Frage immer schon sinnlos. Autos fahren ist Luxus und wer sparen möchte, ist beim Auto mMn falsch.

 

Und wenn man doch das Sparsamste haben möchte, sollte man zum kleinsten Motor greifen und sich auf der AB hinter nen LKW klemmen.

 

Da das aber oftmals Quatsch ist, sollte man einfach schauen, welche Motorcharakteristik man mehr mag.


19.12.2011 19:25    |    notting

@tino27: 2EUR für nicht einmal 2km ÖPNV findest du billig? (habe ich schon gezahlt!) -> Dann träum weiter...

 

notting


19.12.2011 20:26    |    7406

Zitat:

Lohnt der Diesel noch? Ich finde diese Frage immer schon sinnlos. Autos fahren ist Luxus und wer sparen möchte, ist beim Auto mMn falsch.

Jeden Morgen das Tor meiner unbeheizten Garage zu öffnen ist zwar unerträglich schwer, aber ich kann mir den Luxus S-Bahn zu fahren einfach nicht leisten. Beim Stuttgarter Nahverkerhsbund (VVS) wäre ich für die Monatskarte ins Geschäft bei 179€, +179€ für meine Frau. Für unsere Autos zahlen wir 50-70€ Diesel p.m und p.Fzg. Selbst unter Hinzunahme vom Wartung, Reperaturen und Steuern komme ich nicht auf 180€

 

Den Umweltkiller-Aspekt lasse ich mir bei Dieseln noch gefallen, aber dass sie nicht günstig seien oder nicht lange halten...? Meine beiden letzten dreizylinder PumpeDüse TDI haben die 300.000km mit erstem Motor und Lader gepackt und die aktuellen beiden sind auf den besten Weg dorthin.


20.12.2011 00:46    |    Christian He

Also wer 8 - 9L/100 Km bei Diesel verbraucht, verbraucht mit dem Saugerbenziner, bei gleicher Fahrweise garantiert (!) mehr als 10L/100 Km. 9L Diesel, da muss man ihn schon mächtig treten, normal fährt man die zw. 5 - 7L/100 km.

Die gleiche Leistung aber aus einem (Ford-) Saugerbenziner rausquetschen, dass sind dann deutlich mehr als 10L/100 Km.

 

Die Autos werden immer schwerer, viele sind von dem kräftigen Anzug der Diesel untenrum verwöhnt und lieben es, wenn sie auch mal unvernünftig unterwegs sind, dass sich der Verbrauch in Grenzen hält. Das funktioniert heute mit einem Saugerbenziner nicht mehr. Die Turbo- bzw. Turbo- Kompressorbenziner sind mindestens so anfällig, wie die mittlerweile bewährte Dieseltechnik.

Wie hatten unzählige Turbodiesel (VW. Opel, Mercedes) und nie Probleme mit Injektoren, Turbo´s usw. Wir gehen pfleglich mit unseren Motoren um, sie bekommen ihre Ölwechsel mit gutem Öl und atmen durch einen sauberen Luftfilter = bisher null Probleme, wie mein Vorredner ja auch schreibt.


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