Wofür schätzt man Freunde? Testbericht des Mercedes-Benz GLK 220 CDI 4Matic : Egotrips
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19.03.2015 23:51    |    AsiRider    |    Kommentare (49)

Warnung: Folgender Fahrbericht enthält keine Informationen zu Verbrauch, Infotainment, Anhängelast und Allergikerfreundlichkeit des getesteten Fahrzeugs. Auch keine Wettervorhersage für 2017, Entwicklungsprognose der Audi-Aktien oder Nahrungswerte der Curry Wurst.

 

GLKleinGLKlein

Zart streichelt ein schüchterner Regenbogen die Stelle, wo die silberne Bergspitze mit der goldenen Sonne um den Platz am bronzenen Himmel ringt. Die Bäume am Berghang verfolgen diesen Kampf, während ihre Blätter wetten, wer dieses Mal siegt. Momente dauern Ewigkeiten. Die Ewigkeit kommt wie ein Moment vor. Kurz wie ein Glücksgefühl. Lang wie das Warten darauf. Das Gras flüstert unter den Reifen. Kleine Steinchen prallen von den Innenabdeckungen der Radkästen ab...

... An nichts des Gleichen dachte ich, als ein GLK 220 CDI 4Matic in Tenoritgrau Metallic vor mir stand und die Rolle meines Ersatzwagens für zwei Tage übernehmen sollte. Denn Abenteuerlust, die die G-Klasse neben Unerschütterlichkeit und Dominanz vermittelt, versprüht der GLK nicht. Dabei ist es nicht so, dass ich das Design dieses Fahrzeugs misslungen finde. Unter Gleichgesinnten?Unter Gleichgesinnten?

Im Gegenteil – in einer Welt, in der Ford Aston Martin sein möchte, die Audi-Modelle nur mit Hilfe von Messband auseinander gehalten werden können und der Mini mittlerweile „Midi“ heißen sollte, halte ich den Grundgedanken „Klare Kante zeigen, Persönlichkeit statt Mainstream“ für ausgesprochen lobenswert. Aber etwas an der Formgebung des GLK, an seinen Proportionen stört mich: irgendwo ist es zu schmal, irgendwo zu breit, an der falschen Stelle zu klein, an der Richtigen nicht groß genug. Ein Fahrzeug, wie eine Outdoor-Jacke: sie trägt man, nicht weil sie schön ist und gut sitzt, sondern weil sie das Gefühl suggeriert, für jede Situation gewappnet zu sein. Wenn sie nicht gerade mit ihrer Hauptfunktion beschäftigt ist, die Zugehörigkeit zum Klan der Beamten und aller anderen Sozialwissenschaftler zu kommunizieren.

Home sweet homeHome sweet homeDieser Eindruck verging aber, als ich einmal drin saß: Es war einer der wirklich seltenen Fälle, wo Form tatsächlich Funktion folgte. Im GLK kam ich mir vor wie in einer Mischung aus Panzer und Aquarium: Ich fühlte mich von der Außenwelt abgeschirmt, hatte aber einen fast Motorrad-ähnlichen Überblick. Die Gestaltung des Innenraums entsprach stilistisch der der Karosserie. Robuste statt verspielter Materialien, ver- statt umständlich, Sein statt Design.

Mit Ruhe und GemütlichkeitMit Ruhe und GemütlichkeitDie Sitzposition auf den mit Microfaser Dinamica und Ledernachbildung Artico schwarz bezogenen Sitzen war sehr angenehm, was ich ihnen dank deren dezent amerikanischem Design nicht ansah. Ich saß Geländewagen-hoch, aufrecht, durch die relativ steil und nahe stehende Windschutzscheibe gefühlt so, als ob ich zu Hause am Fenster gestanden hätte. Die Stellung der Pedale war etwas Bus-ähnlich. Aber an all das gewöhnte ich mich sehr schnell und es fühlte sich nicht nur nicht störend an, sondern programmierte mich schon beim Einsteigen auf eine sehr entspannte Fahrweise vor. Apropos Einsteigen – es ging ebenfalls fast wie bei einem Bus: ich setzte mich nicht hinein, ich öffnete die Tür und ging hinein. Was teilweise an meinen 173 Zentimetern lag. Bequemer als in den GLK kam ich in keinen anderen modernen PKW von Mercedes-Benz hinein (die B-Klasse habe ich noch nicht getestet) – nicht mal das Lenkrad stand mir im Wege. Als ich endlich kapierte, dass es doch kein Bus war und ich vergeblich auf den Busfahrer wartete, startete ich den Motor eigenhändig und fuhr los.

 

Zart streichelte ein schüchterner Regenbogen die Stelle, wo die silberne Bergspitze mit der goldenen Sonne um den Platz am bronzenen Himmel rang. Irgendwo in den Alpen. In Düsseldorf dagegen hätte ein Regenbogen bestenfalls den Fernsehturm streicheln können. Während ich im Düsseldorfer Innenstadtverkehr um den Platz in der mittleren Spur rang. Mit einem 50er-Roller-Fahrer, dessen Gefährt seine Erstzulassung offenbar nach 31.12.2001 feierte, da seine Geschwindigkeit laut meinem Tacho bei knapp über 45 km/h lag. Es kann aber auch gewesen sein, dass der Roller doch vor diesem Datum zugelassen wurde und es lediglich nicht schaffte, ca. 50 zusätzliche Kilogramm des Fahrers auf das Tempo 50 zu beschleunigen. Zusätzliche zum normalen Gewicht eines erwachsenen Mannes in seiner Größe.

Kurze Zeit später sorgte sein Leistungsgewicht dafür, dass der Abstand zu dessen Vordermann groß genug für einen Reisebus wurde, während die Kolonne hinter ihm irgendwo in den Tiefen meines linken Außenspiegels verschwand. Das war meine Chance und diese wollte ich mir nicht entgehen lassen, da es nicht in meine Lebensplanung passte, in der mit ebenfalls ca. 45 km/h kriechenden rechten Spur alt zu werden. Den Linksblinker gesetzt, die Verkehrslage noch mal kontrolliert, Vollgas und nach links rübergezogen. Kein Philosophieren im Getriebe. Keine Nachdenklichkeit im Fahrwerk. Keine Überlegung in der Lenkung. Nicht mal der Hydro Care-Lippenstift verrutschte auf meinen Lippen durch die Karosseriebewegungen. An der Stelle hätte ich die Spritzigkeit des kleinen Motörchens bzw. seine Überlegenheit gegenüber dem Triebwerk des von mir überholten 50er-Rollers bei beinahe ähnlichen Gesamtgewichtsverhältnissen bewundert. Wenn ich mich in dem Moment nicht mit einer viel wichtigeren Frage beschäftigt hätte: „Hat der Roller verstärkte Federn?“

Übrigens, das Thema „Federn“ verdient beim GLK ein eigenes Kapitel. Das Agility Control Fahrwerk, welches beim GLK 220 CDI 4Matic zur Serienausstattung gehörte, diente nicht nur einem Mitleid erweckenden Erklärungsversuch des GLK 220 CDI 4Matic-Basispreises, sondern ließ mich an meiner Wahrnehmung zweifeln. Denn ich kam mir fast wie in einem Rennvideospiel vor: ich sah Unebenheiten, Schlaglöcher etc., ohne sie wirklich zu spüren. Das Fahrwerk informierte mich irgendwo am Rande über die Qualität der Fahrbahn, verhielt sich aber wie eine gute Sekretärin, die ihren Chef nicht wegen Nebensächlichkeiten stört. Trotz dem beispielhaften Federungskomfort war das Chassis sehr harmonisch mit der Karosserie verbunden, nicht übertreiben entkoppelt, keine verzögerten Reaktionen, kein Aufschaukeln, das Gefühl der "zweiten Etage" entstand nicht.

Apropos zweite Etage. Obwohl das Auto mit 1669 Millimetern nicht allzu hoch zu sein schien, begegnete ich ungefähr die Hälfte der Düsseldorfer Autofahrer auf Augenhöhe. Das lag daran, dass in Düsseldorf gefühlt 50% der Verkehrsteilnehmer ebenfalls SUV fahren. Bei den restlichen 50% hatte ich das Schiffsbrückengefühl und blickte über deren Dächern, was mir eine deutlich vorausschauendere Fahrweise ermöglichte und somit die Kaufentscheidung von ersteren 50% teilweise erklärte.

Trotz seiner Länge von 4536 und seiner Breite (ohne Außenspiegel) von 1840 Millimetern ließ sich der GLK im Stadtverkehr einfacher manövrieren, als manch ein Kleinwagen. Dafür sorgten die flachen, nicht wie bei den meisten modernen Autos stark nach außen gewölbten Seiten und die besagte Übersichtlichkeit. Auch die elektromechanische Direktlenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Unterstützung und variabler Übersetzung trug dazu bei. Die bei diesem Fahrzeug, trotz meinem schwierigen Verhältnis zu Lenksystemen, bei denen man niemals 100% genau weiß, wie die Vorderräder stehen, selbst für mich einigermaßen akzeptabel war. Allerdings lag das Rückstellmoment der Lenkung auf dem Niveau der Ehrlichkeit eines Politikers – hätte theoretisch vorhanden sein sollen. Dadurch musste ich in engen Kurven mit viel Elan zurück rudern, um den Bordstein oder die Leitplanke des inneren Kurvenradius nicht anzufahren. Aus wissenschaftlichem Interesse, ob das nur mein Problem war, ließ ich einen Bekannten, der ein routinierter Autofahrer ist, eine kleine Runde mit dem GLK drehen. Als er auf dem Parkplatz zum ersten Mal abbog und dabei beinahe eine Reihe von im inneren Kurvenradius geparkten Autos rammte, beobachtete ich seinen Gesichtsausdruck und konnte ganz klar sehen, wie in seinen Augen ein Katastrophen-Kopfkino ablief: Er erwischt den hinteren linken Kotflügel des ersten Autos, versetzt es nach rechts, wo es das zweite Auto trifft, der Eifelturm fällt um, der Turm von Pisa richtet sich auf, während der King Kong vom Dach des Empire State Building runter uriniert...

 

Die Bäume am Berghang verfolgten diesen Kampf, während ihre Blätter wetteten, wer dieses Mal siegt: Der GLK 220 CDI 4Matic oder der Luftwiderstand. Denn auf der A57 Richtung Köln marschierte der GLK bis ca. 150 km/h ganz ordentlich, danach konnte ich diesen erbitterten Kampf gegen den Fahrtwind nicht als Beschleunigung bezeichnen. Das erklärte aber auch, warum Boden-Boden-Raketen nicht die Form eines Schrankes haben. Das erklärte aber nicht, wie so ein Schrank im 130-170 km/h-Geschwindigkeitsbereich so erstaunlich leise sein konnte. Die Windgeräusche hielten sich so dermaßen in Grenzen, dass ich ab und zu auf den Tacho schauen musste, um die Einschätzung der Geschwindigkeit nicht zu verlieren. Die Strassenlage des GLK 220 CDI 4Matic machte mir diese Aufgabe auch nicht leichter, da das Fahrzeug bis zur von mir maximal erreichten Geschwindigkeit sehr satt, spurstabil und seitenwindunempfindlich auf der Fahrbahn lag, ohne dabei träge zu wirken oder auf Lenkimpulse störrisch zu reagieren. Und mehr als 180 km/h schaffte ich sowieso nicht, da es selbst im nicht allzu dichten Verkehr unmöglich war, dem Fahrzeug so viel Anlauf zu gewährleisten, wie viel er gebraucht hätte, um die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h zu erreichen.

Erstaunlicherweise war es mir auch egal. Ich hatte es nicht eilig, obwohl ich spät dran war. Ich war entspannt, obwohl noch Vieles auf dem Tagesplan stand. Die Zeit konservierte sich im Gehäuse meiner Armbanduhr, ich genoss einfach die Landschaft.

 

Das Reich der MitteDas Reich der MitteMomente dauern Ewigkeiten. Wenn das Automatikgetriebe eines Autos an Lethargie leidet. Das war beim 7G-Tronic des GLK 220 CDI 4Matic glücklicherweise nicht der Fall. Selbst im Comfort-Modus nicht. Die Getriebe-Fahrmodi-Taste erlaubte außerdem die Wahl zwischen Eco- und Sport-Modus. Und wenn es mit dem Eco-Modus nachvollziehbar war – in den Zeiten der Umweltschwindelei muss ein niedrigerer Flottenverbrauch vorgetäuscht werden, konnte ich mich nicht entscheiden, ob der S-Modus bei diesem Auto sinnfrei oder sinnlos war. Das lag weniger am relativ schwach ausgeprägten Unterschied zwischen dem C- und S-Modus – Beide fühlten sich harmonisch an und erlaubten akzeptables Vorankommen, ohne degenerativen biologischen Prozess, auch als „Altern“ bekannt, zu stimulieren, sondern hatte etwas von Klubsessel mit Rennstreifen. Warum muss jedes moderne Fahrzeug einen auf sportlich machen? Der GLK 220 CDI 4Matic ist ein komfortabler und fahrsicherer SUV mit 170 Diesel-PS aus 4 Zylindern bei 1880 kg Leegewicht und kein S-Modus der Welt macht ihn zum Porsche Cayenne Turbo S. Nicht mal die peinlichen Lenkrad-Schaltpaddles. Was soll die Heuchelei?

Diese verkniff sich der GLK 220 CDI 4Matic beim Verhalten sowohl in schnellen Autobahnkurven, als auch in Autobahnauf- und -Ausfahrten schon im Ansatz. Er versuchte nicht etwas zu sein, was er nicht war. Er war ehrlich, zeigte ein absolut transparentes und verständliches, also prognostizierbares Verhalten. Ja, der GLK neigte sich. Aber er machte das nicht schlagartig, sondern langsam und auch nicht beunruhigend stark. Sowohl bei etwas zu schnellem Eingang in die Kurve, als auch bei übertriebenem Gas geben im Verlauf der Kurve verhielt sich der GLK gleich: ganz leichtes Schieben über alle vier Räder, also neutral. Beim Gas geben in der Kurve kam nach dem angedeuteten neutralen Rutschen eine leichte Übersteuertendenz, was einem Eindrehen des Autos in die Kurve diente. Dabei immer sehr sanft, entspannt und verständlich. Für mich persönlich das bestmögliche Verhalten im Grenzbereich überhaupt, obwohl viele Fahrer leichtes Untersteuern beruhigender finden. Es muss aber noch erwähnt werden, dass es ohne Anstellen ziemlich schwer war, das Fahrzeug überhaupt in den Grenzbereich zu überreden. Das lag nicht nur an dem guten Grip der Reifen, dem ausbalanciert funktionierenden Fahrwerk und dem intelligent kraftverteilenden Antrieb, sondern zu einem großen Teil an der für solche StVO-Nonkonformitäten mangelnden Leistung.

Achtung, der längste Satz in diesem Fahrbericht: Da das Driften im öffentlichen Strassenverkehr nicht nur verboten, sondern auch äußerst gefährlich ist und ich an den Tagen, die ich mit dem GLK verbrachte, viel zu tun hatte, weshalb nicht dazu kam, sein Fahrverhalten auf meinem abgesperrten Privatgelände bei Tag auszuprobieren, während solche Experimente bei Dunkelheit selbst auf einem abgesperrten Privatgelände aufgrund von möglichen Wildunfällen mit Elchen, Giraffen und Frauen mit aufgespritzten Lippen zu gefährlich gewesen wären, kann ich zum Verhalten des GLK 220 CDI 4Matic jenseits der Haftungsgrenze seiner Reifen leider nichts mehr sagen.

Aber zu seinen Bremsen. Allerdings auch nicht viel: Im Laufe dieses Tests wurden keine Nervenzellen getötet oder beschädigt. Weder bei mir, noch bei anderen Verkehrsteilnehmern.

 

Zweiflutige AuspupsanlageZweiflutige AuspupsanlageDie Ewigkeit kam mir wie ein Moment vor, als ich nach 5 Stunden, die aus der Fahrt nach Köln, einigen Terminen dort und der Rückfahrt bestanden, wieder in Düsseldorf war. Ich stand an einer Ampel, die nach der Autobahn die Stadtgrenze markierte und hatte nicht den Drang, mich bei Grün von der Haltelinie zu katapultieren, um schnellstmöglich nach Hause zu kommen und mein Feierabendbier mit einer Zigarre zu kombinieren. Ich war im Hier-und-jetzt und das war auch ganz gemütlich so. Denn warum irgendwohin wollen, wenn ich schon angekommen war? Wenn ich im Auto so zu Hause war, dass ich nicht aussteigen wollte? Aber einfach im stehenden Auto sitzen zu bleiben war mir doch nicht spektakulär genug, während unnützes Hin- und Herfahren in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit nach §30 Abs. 1 Satz 3 StVO gewesen wäre und mit einem Verwarngeld von 20 Euro geahndet worden wäre. Da ich ein gesetzestreuer Neudeutscher bin und 20 Euro lieber in den Sprit investiert hätte, musste eine Lösung her, wie ich nützliches, wissenschaftlich orientiertes Hin- und Herfahren ausüben könnte. Diese kam in Form eines an mir vorbei fahrenden, bis zur unteren Fensterlinie mit Schlamm dekorierten Land Rover Defender. Leider blieb mir um die Zeit nur eine knappe Stunde bis zum Sonnenuntergang, weshalb mir nichts Anderes übrig blieb, als in der Nähe vom Düsseldorfer Südring nach off road zu suchen. Soviel im Voraus: bevor ich so etwas wie einen Feldweg fand, den ich für zumindest so etwas wie einen Off Road-Test des GLK 220 CDI 4Matic zweckentfremden konnte, fand ich die Arche Noah, verschwundene Steuergelder der letzten 30 Jahre und den Sinn des Lebens. Deshalb fand auch mein Off-Road-On-The-(Field)-Road-Test schon beim Sonnenuntergang statt, was seine Pseudowissenschaftlichkeit zwar deutlich romantischer, aber noch pseudowissenschaftlicher machte.

 

Kurz wie ein Glücksgefühl war mein Geländeausflug mit dem GLK aber nicht nur aufgrund der späten Stunde. Ca. 5 Minuten nach dessen Anfang kam ein älterer Bauer auf mich zu, interessierte sich, was ich „zum Teufel“ auf seinem Grundstück mache und schlug mir nach meiner Antwort vor, einen Pflug an der hinteren Stossstange zu befestigen, um meiner sinnfreien Beschäftigung zumindest etwas Sinn zu verleihen.

Aber bis dieses frühzeitige Ende meiner „GLK-Radieschen-Trophy“ kam, konnte ich feststellen, dass der Allrad des GLK 220 CDI 4Matic auch ohne das Offroad-Technik-Paket keinerlei Probleme mit mittelmäßig matschigem Untergrund hatte, das Fahrwerk die Landschaft unter den Rädern fast Range Rover-mäßig glattbügelte und die Lenkung sich nicht durch freilaufende Kühe, Pferde sowie Bauer verunsichern ließ. Am Meisten beeindruckten mich dennoch die Karosseriesteifigkeit und die Innenraumverarbeitung – absolut knister-, klapper- und knarzfrei, selbst bei größeren Unebenheiten und Achsverschränkungen, obwohl dieser Begriff bei Einzelradaufhängungen ausrangiert klingt.

 

Lang wie das Warten darauf, dass der Feierabend kommt, kam mir der nächste Tag mit dem GLK 220 CDI 4Matic nicht vor. Denn zwischen all den Tätigkeiten, die ich normalerweise ausübte, wie nichts tun oder die Zimmerdecke anstarren, wollte ich den GLK zumindest einem kleinen Alltagstest unterziehen. Also einem kleinen Test aus meinem Alltag. Um das Aufgabenfeld schneller zu erklären, biete ich einen kleinen Auszug aus der Liste dessen, was alles nicht auf meinem Tagesplan stand:

1) Kinder abholen

2) neue Badewanne kaufen und eigenhändig nach Hause bringen

3) Auto waschen

4) den Hund zum Hundefriseur bringen

5) die Rallye Dakar fahren

6) 6 Minuten auf der Nordschleife knacken

Das lag hauptsächlich daran, dass:

1) ich keine Kinder hatte, zumindest von denen ich wusste

2) ich mit meiner aktuellen Badewanne zufrieden war

3) ein dreckiger SUV authentischer rüberkam

4) ähnlich dem 1)

5) viel zu tun hatte, keine Zeit dafür

6) ähnlich dem 5)

Für einen mittelgroßen Lebensmittel-Einkauf für zwei Personen war der Kofferraum des GLK 220 CDI 4Matic eindeutig überdimensioniert. Seine Außenlänge war das für Außenparkplätze und Parkhäuser keinesfalls. Sein Wendekreis von 11,65 Metern auch nicht.

Für diese Zahlen zahlt man etwas zu vielFür diese Zahlen zahlt man etwas zu vielAber all diese Checklistenpunkte eines typischen Autoklub-Fahrzeugtests waren mir beim GLK 220 CDI 4Matic weniger von Bedeutung. Denn seine für mich wichtigste Eigenschaft hatte keinen messbaren Ausdruck, war nicht greifbar. Aber erlebbar: Der GLK schaffte es, dem Alltag jegliche Hetze zu nehmen. Er deklassierte den Alltag zum Hintergrundbild außerhalb des Fahrzeuginnenraums. Wenn ich diese Fähigkeit zu seinen Charakteristiken wie Alltagstauglichkeit, Komfort, Vielseitigkeit, Bequemlichkeit und Größe addiere, komme ich zum folgenden Beschluss:

Müsste ich mich für ein aktuelles Modell von Mercedes-Benz entscheiden, welches ich als einziges Fahrzeug bis zum Ende meines Lebens fahren würde, also ein praktisches Fahrzeug für alle Fälle, mit erträglichen Unterhalskosten, in dem es mir bei jedem Wetter sowie in jeder Situation bequem wäre und auf das ich mich immer verlassen könnte, wäre das der GLK. Rational gesehen, ist die G-Klasse besser im Gelände, die S-Klasse ist ein besserer Reisewagen, der GL bietet mehr Platz, die A-Klasse ist kompakter und günstiger im Unterhalt etc., aber der GLK bietet die goldene Mitte in Summe seiner Eigenschaften. Es ist definitiv kein Fahrzeug, das fasziniert. Die emotionale Bindung zu ihm entsteht auf einem anderen Niveau und heißt Vertrauen, ein Teil dessen auch Vertrautheit bildet. Der GLK ist keine Luxusyacht, die unvergessliche Abenteuer im Straußenlederambiente verspricht, aber ein Ort, wo man sich nach allen Abenteuern zurück ziehen kann, an dem man sich geborgen fühlt. Und sein Design mit, meiner Meinung nach, etwas missglückten Proportionen würde mich nicht davon abhalten. Denn meine Freunde schätze ich nicht für gutes Aussehen, sondern für ihre Ehrlichkeit und dafür, dass sie in jeder Situation für mich da sind.

Nur bei der Motorisierung würde ich eine Stufe höher gehen und mich für einen kräftigeren Diesel entscheiden. Damit der Asphalt etwas lauter unter den Rädern flüstert und im Winter die Salzkörner von den Innenabdeckungen der Radkästen stärker abprallen. Für viele zufriedene Autojahre.

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20.03.2015 00:28    |    Scoundrel

Mir fehlen die Worte! :D Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt und meine Mundwinkel sind jetzt einige Millimeter nach oben gewandert. Danke dafür. :)

 

Da dein Test ja, wie angekündigt, einige Informationen nicht beinhaltet, will ich zumindest ein paar wenige ergänzen.

 

Verbrauch? Er braucht...

 

Infotainment? Informiert und unterhält...

 

Anhängelast? Reicht um kleinere Einkäufe im mittelgroßen Hänger von der Kö nach Hause zu bringen...

 

Allergikerfreundlichkeit? Nichts für Gluten- und Lactoseintolerante Hipster. Die fahren kein Auto...

 

Wetter 2017? Durchwachsen...

 

Entwicklungsprognose der Audi-Aktien? Der gemeine Kunde erkennt durch übertriebenes CI-Design nicht mehr ob er gerade ein A1/3/4/5/6/7 Kuh-irgendwas kaufen wollte und verlässt verwirrt den Hof des Händlers. Die Aktien brechen ein...

 

Nahrungswerte der Curry Wurst? 100g Currywurst haben durchschnittlich 288 Kalorien, 18,6 g Eiweiß, 0,4 g Kohlenhydr. und 23,5 g Fett.

 

:)

20.03.2015 00:39    |    AsiRider

@Scoundrel

Liebsten Dank für Deine Komplimente und den sehr witzigen Kommentar! Wir sollten mal etwas zusammen schreiben, da wir uns so gut ergänzen:-)

20.03.2015 01:26    |    Scoundrel

@AsiRider Das Schreiben überlasse ich dir! Ich würde wohl kaum einen Testbericht über einen GLK lesen, aber du schaffst es den desinteressierten Leser bereits mit den einleitenden Worten zu fesseln. Ich habe jedes weitere Satzgebilde regelrecht verschlungen, mich im roten Faden des Berichts verstrickt (ganz nach dem Motto "Einer links, einer rechts, einen fallenlassen.":D) und mich an den herrlich Bildern ergötzt, die sich vor meinem inneren Auge wie von selbst visualisierten.

 

Ich würde ja eher vorschlagen, wir sitzen ein Mal bei einer schönen Zigarre und einem glas Single Malt zusammen und sinnieren über den Unsinn des Lebens? :)

20.03.2015 01:43    |    AsiRider

@Scoundrel

Das sind wirklich große Komplimente, ich bin sehr gerührt, nochmals herzlichsten Dank! Du solltest Deinen Schreibstil keinesfalls unterschätzen: ich warte sehr gespannt auf Deinen Bericht vom neuen RS3! Und das mit Zigarre und Whisky - ausgesprochen gerne! Ich übernehme Erstere:-)

20.03.2015 07:19    |    Duftbaumdeuter132237

Sehe ich da eine Dashcam? :)

20.03.2015 08:06    |    Trennschleifer47811

Hi Alex,

 

habe ebenfalls den GLK 220 CDI 4Matic gefahren, da dieser meinem Vater gehört.

 

Zum Fahrgefühl muss ich sagen, dass dieser für mich außerordentlich sportlich rüberkommt, obwohl die Form relativ globig unsportlich wirkt.

 

Der Verbrauch war bei mir als Langstreckenfahrer immer so bei 5-6 Liter bei moderater Fahrweise um die 120-140.

 

Wie immer eine belustigende Geschichte von dir! ;)

20.03.2015 10:14    |    wastl1965

Haha..

gefällt mir sehr dein "Testbericht" Hast nicht Lust zum GLK Meeting 2015 ins Erzgebirge zu kommen ?

Viele Grüße

Wastl1965

20.03.2015 11:35    |    Total2

Super Bericht, vielen Dank für den "Ausflug im Hirn". Bitte mehr davon!

20.03.2015 11:55    |    AsiRider

@yeoman

Ja, das ist eine. Nach meinem Unfall:

http://www.motor-talk.de/.../...-test-privater-natur-t5016345.html?...

fahre ich nur damit, auch wenn sie als Beweismittel nicht unumstritten ist.

 

@xsliii

Vielen Dank! Ich empfand den GLK ebenfalls als viel fahrdynamischer, knackiger, stimmiger, als seine Optik vermuten ließ. Und die von Dir erwähnten 5-6 Liter bei knapp 2 Tonnen Gewicht und permanentem Allrad sind echt traumhaft! Dann muss man auf Langstreckenfahrten wahrscheinlich öfter zum Flüssigkeit ent- als besorgen anhalten:-)

 

@wastl1965

Herzlichen Dank für Dein Lob und die Einladung! Ich weiß nur nicht, ob ich meinen A45 AMG beim GLK-Treffen für einen tiefergelegten GLK verkaufen kann.

 

@Total2

Ich habe zu danken für Dein Feedback und die netten Worte! Sobald ich etwas Neues erfahre und Zeit zum Schreiben habe, berichte ich gerne darüber.

20.03.2015 15:20    |    Trackback

Kommentiert auf: Mercedes GLK:

 

Fazit nach circa 5 Wochen GLK 220 CDI 4Matic

 

[...] 00:32:31 Uhr:

Ich bin sehr erstaunt bis geschockt, wie unterschiedlich die Erfahrungen mit dem GLK sind. Meine sind hier zu lesen:

 

http://www.motor-talk.de/.../...-benz-glk-220-cdi-4matic-t5241385.html

Absolut lesenswert, vielen Dank für diesen schönen Beitrag, ich habe beim [...]

 

Artikel lesen ...

20.03.2015 16:16    |    trascanico

Alex, GENIAL :D

Mach doch mal was draus :D

 

Ansonsten... sprachlos...

20.03.2015 17:54    |    AsiRider

@trascanico

Liebsten Dank, das ist ausgesprochen nett!

20.03.2015 20:03    |    Diesel73

:D:D:D:D:D:D Wische mir grad die Lachtränen aus dem Gesicht.

Suuuper geschrieben. So soll ein Testbericht sein. Voll aus dem Leben. :D:D

Gebrüllt hab ich echt bei der Beschreibung des Ausflugs ins Gelände. DER Bauer. Ich hatt´s bildlich vor Augen. :D:D

 

Und abonniert das Ganze :).

20.03.2015 20:38    |    fantasticAMG

Hi Alex,

 

als der Architekt dieses Fahrzeugs vor einem weißen, leeren Blatt Papier stand und er den GLK vor seinem geistigen Auge bereits auf der Straße gesehen hat, war er in der stillen Hoffnung, dass seine Vorstellung von automobilen Design auf Menschen wie Dich trifft, die seine Gedankensprache in Worte fasst und sie auf Deine Art an alle Anderen transportiert, die den GLK nicht als solches verstehen (können).

 

Traumhaft schön zu lesen, kann man sich doch ein Bild dessen machen, was so manchem "Profitester" stets verborgen bleiben wird.

20.03.2015 20:39    |    AsiRider

@Diesel73

Ich bedanke mich herzlich für Dienen sehr netten Kommentar! Es freut mich, dass ich meine Freude an Autos und damit verbundenen Erlebnissen weiterleiten kann.

20.03.2015 20:52    |    AsiRider

@fantasticAMG

Liebsten Dank für Deinen echt lieben Post, sehr schön geschrieben! Ich bin sehr ergriffen!

20.03.2015 21:30    |    Dortmunder 65

Obwohl ich müde wie hulle bin, ich musste alles lesen! Ein wirklich außergewöhnlicher Bericht, der Geschmack auf mehr von Dir und deinen Blog macht.

20.03.2015 23:10    |    AsiRider

@Dortmunder 65

Vielen lieben Dank für Dein Lob, das freut mich sehr! Und sorry, dass Du Dich meinetwegen nicht 1 Stunde früher entspannen konntest:-) Weitere Berichte folgen, sobald etwas Neues zu berichten gibt und ich zum Schreiben komme.

20.03.2015 23:56    |    Duftbaumdeuter12122

Genial - gehe unter die "richtigen" Autoren und der Erfolg ist Dir sicher!

 

Nee, Spaß beiseite: Wir schauen uns gerade nach einem neuen Auto um - und nach den Erlebnissen müssen wir wohl doch noch mal zu Mercedes - einfach: Danke!

 

Za4aCosmo

21.03.2015 01:00    |    AsiRider

@Za4aCosmo

Ich danke Dir von ganzem Herzen für Dein lobendes Feedback! Das mit den "richtigen" Autoren - mal schauen, aber momentan sehe ich kein Format, das mir genug Freiheit bieten kann, außer einem Blog. Ob und wie ich auch Geld mit einem Blog verdienen könnte, ohne an Ehrlichkeit einzubüßen, ist ebenfalls eine gute Frage. Ansonsten macht es für mich keinen Sinn - meine Meinung ist nicht käuflich.

Und somit sind wir beim Thema "Mercedes-Benz" angelangt. Ich habe keine Absicht, für irgendeine Marke zu werben. Fast alle Hersteller haben viele tolle Fahrzeuge in jeder Klasse der Modell-Palette. Es geht eigentlich nur um Deinen persönlichen Geschmack, also darum, was Deinen Vorlieben entspricht. Hör nur auf Dich selbst und viel Erfolg bei Deiner Suche nach einem neuen Auto!

21.03.2015 09:04    |    Thraciel

Wow - ich habe inzwischen echt eine Aversion gegen diese ganzen Blogger und Co entwickelt. Aber das hier war besser geschrieben wie aus jeder Autozeitschrift, lachen konnte ich auch noch und würde ich mich für das Auto interessieren - ich hätte die Infos bekommen die mich an einem Auto interessieren.

 

Bitte mehr davon! :)

21.03.2015 12:38    |    AsiRider

@Thraciel

Ich bedanke mich herzlichst für Deinen Post, Deine Worte sind ein wirklich grosses Kompliment! Aber ich bin kein Blogger, ich bin nur ein Typ, der Autos faszinierend findet, sich damit etwas auszukennen glaubt und darüber in einem Blog schreibt. Oh mannnn, ich bin wohl doch ein Blogger...

21.03.2015 13:45    |    Rostlöser47112

Hallo.

 

Vielen Dank für diesen Blog.

Es gab auch eine Stelle in deinem Blog wo ich mich wiedererkannt habe mit meinem Mercedes C-Klasse W205.

Ich fahre dienstlich einen VW und mit dem VW will ich einfach immer nur am Ziel ankommen und bin am hetzen.

Mit der C-Klasse fahre ich viel entspannter, genieße den Innenraum, die Ruhe des Auto und die Strecke kann gar nicht weit genug sein um genug zu bekommen. :)

21.03.2015 14:51    |    Redparrot

Meine Frau, die übrigens absulut gern den GLK fährt, und ich haben Deinen Testbericht mit Schmunzeln gelesen.

Wir haben uns in vielen Passagen wieder erkannt. Schön geschrieben, vielen Dank.

21.03.2015 15:48    |    genius73

Danke für diesen Lacher als mein Einstieg ins Wochenende, Super geschrieben macht Lust auf mehr von deinem Blog und diesem Auto.

21.03.2015 16:00    |    AsiRider

@civic-hannover

@Redparrot

@genius73

 

Ich habe zu danken für Eure sehr netten Kommentare! Das freut mich sehr!

 

@civic-hannover

Bei einem Spielzeug fürs Wochenende darf es für mich auch extrem sportlich/reduziert sein. Da brauche ich kein Dach, keine Ablagemöglichkeiten, nicht mal Türen. Bei einem Alltagsauto, in dem ich sehr viel Zeit verbringe, in der Stadt schleiche, in Autobahnstaus stehe, halte ich Geborgenheit, Gemütlichkeit, Komfort und Bequemlichkeit für ganz wichtige Faktoren.

21.03.2015 22:00    |    Trackback

Kommentiert auf: Mercedes GLK:

 

Fazit nach circa 5 Wochen GLK 220 CDI 4Matic

 

[...] 00:32:31 Uhr:

Ich bin sehr erstaunt bis geschockt, wie unterschiedlich die Erfahrungen mit dem GLK sind. Meine sind hier zu lesen:

 

http://www.motor-talk.de/.../...-benz-glk-220-cdi-4matic-t5241385.html

... einfach nur wunderbar ... !!!! Ein Genuss es zu lesen ...

 

... und [...]

 

Artikel lesen ...

23.03.2015 13:40    |    Luke1973

Schöner Artikel!

 

Was ich noch anmerken möchte: Den Artikel würde ich 1:1 für die E-Klasse übernehmen (ohne den off-Road-Part natürlich)!

Auch die E-Klasse vermittelt das "Willkommen-zu-Hause-Gefühl" perfekt und man möchte gar nicht mehr aussteigen. Der Weg ist das Ziel. Wie der GLK wohl auch, verleitet die E-Klasse niemals zum Rasen oder unentspannter Fahrweise. Er ist ein extrem bequemer Reisewagen, der auch in der Stadt in jedes Parkhaus passt, viel Gepäck laden kann und bei gleicher Motorisierung natürlich noch einen Tacken sparsamer und schneller als ein GLK ist. Somit erfüllt die E-Klasse für mich noch eher die Anforderungen an eine eierlegende Wollmilchsau.

 

Hätte mir jemand den Artikle vorgelesen ohne zu verraten um welches Auto es sich handelt, ich hätte geschworen Du schreibst von der E-Klasse.

23.03.2015 17:49    |    AsiRider

@Luke1973

Besten Dank!

Da ich weder die W/S 211, noch die W/S 212 gefahren bin, kann ich da leider nicht wirklich mitreden. Von den neueren E-Klasse-Baureihen habe ich nur mit dem Coupé und dem Cabrio der A/C 207-Baureihe (die bekanntlich mit der 204-Baureihe technisch verwandt sind) einige Erfahrungen sammeln können. Aber ich glaube zu verstehen, was Du meinst, wenn Du von diesem "Zu Hause-Gefühl" schreibst.

Was das Thema "Eier legende Wollmilchsau" angeht, vermute ich, dass für mich persönlich die bessere Wintertauglichkeit des GLK gegenüber der E-Klasse (klar, die 4Matic bekommt man auch bei der E-Klasse, aber ohne einen Gewinn an Bodenfreiheit), die höhere Sitzposition im Stadtverkehr und die kürzere Außenlänge beim draußen Parken in Großstädten entscheidend wären. Aber, wie gesagt, ich spreche hier nur für mich, ohne jeglichen Anspruch auf Richtigkeit meiner Sichtweise für alle Anderen.

29.06.2015 10:44    |    Federspanner112

Top und Super Test Beschrieben, bist du ein Schriftsteller zumindest kommt mir das so vor den wenn jennige das alles durchliest freund man sich Doppelt das man ein GLK-CDI Besitzer ist, jedenfalls DANKE für Bericht.

29.06.2015 21:13    |    AsiRider

@Geisterfahre

Vielen Dank für Deine sehr netten Worte! Nein, ich bin kein Schriftsteller - zumindest noch nicht:-) Aber kreatives Schreiben gehört tatsächlich zu meinem Beruf. Viel Spaß mit Deinem GLK und allzeit gute sowie unfallfreie Fahrt!

22.03.2016 13:40    |    AsiRider

Ich bedanke mich bei allen, die Zeit fürs Lesen von meinen Berichten fanden. Einen besonderen Dank an all die, die ihr Feedback in irgendeiner Form hinterlassen haben, ob mit einem "Daumen hoch", oder besonders mit einem schriftlichen Kommentar. Es ist vor allem Euer Verdienst, dass es weitere amateurhafte und langweile Testberichte von mir geben wird. Herzlichsten Dank und feel Spaß beim Lesen!

22.03.2016 20:31    |    marianne123jagd

Hallo AsiRider, Ihren Testbericht habe ich mit Wohlwollen gelesen. Da ich seit einem Jahr auch einen 220er Glk mein eigen nennen darf, kann ich ihre Begeisterung für diesen Traumwagen aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen. Als Jäger habe ich den GLK im Gelände (Schnee und Matsch) ausreichend testen können. Bergauf und bergab hat er wie auf Schienen seine Arbeit erledigt. Auch auf öffentlichen Strassen gleitet man ruhig durch die Landschaft. Einstieg und Ausstieg geht wie von selbst, ohne über meine Kreuzschmerzen nachzudenken. Hoffe ich kann noch lange meinen Glk genießen. Vielen Dank für Ihren liebenswerten Erfahrungsbericht.

marianne123jagd.

Deine Antwort auf "Wofür schätzt man Freunde? Testbericht des Mercedes-Benz GLK 220 CDI 4Matic"

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Ein neuer Artikel ist da!

Diesmal etwas Neues. Etwas ganz Neues. Etwas, was so neu ist, dass es so etwas noch gar nicht gibt. Noch nicht. Noch.

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Ich bedanke mich bei allen, die Zeit fürs Lesen meiner Berichte fanden. Einen besonderen Dank an all die, die ihr Feedback in irgendeiner Form hinterlassen haben, ob mit einem "Daumen hoch", oder besonders mit einem schriftlichen Kommentar. Herzlichsten Dank und feel Spaß beim Lesen!

 

 

Bei einem erhöhten Lesebedarf siehe auch:

https://www.motor-talk.de/.../...test-privater-natur-t5016345.html?...

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