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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

16.06.2021 08:29    |    knolfi    |    Kommentare (85)    |   Stichworte: 95B, Macan, Porsche

MäccesMäcces

Liebe Bloggemeinde,

 

Heute am 15.06. wird unser Macan GTS exakt sechs Monate alt...Zeit, um mal ein Zwischenfazit nach einem Fünftel der Nutzungsdauer zu ziehen.

 

Der Macan hat aktuell 4.683 km auf der Uhr und man merkt anhand der km-Leistung schnell, dass er überwiegend im Kurzstreckenverkehr bewegt wird; dort aber mittlerweile täglich und regelmäßig, so das man bei uns schon fast von einem "Hauptfahrzeug" sprechen kann. Der Cayenne wird fast ausschließlich nur noch für Langstrecken herangezogen.

 

Warum fahren wir mehr mit dem Macan als mit dem Cayenne?

 

Zum einen ist es die Praktikabilität des Macan: vier Türen und ein ordentlicher Kofferraum bei rel. kompakten Abmessungen verleiten meine Frau nun mal mehr, den Macan zum Einkaufen oder zum Kinder shuttlen zu nehmen, als den Cayenne. Meist nimmt sie ihn mit ins Büro und da dieses neben meinem liegt, nimmt sie mich eben mit. :D

 

Was sind die Qualitäten des Macan? Eigentlich die kleineren Abmessungen ggü. dem Cayenne. Obwohl der Cayenne sich genau so handlich fährt, wie der Macan, nimmt der aufgrund seiner größeren Abmessungen mehr "Verkehrsraum" in Anspruch. Hinzu kommt, dass der V8 des Cayenne keine Kurzstrecken mag, wo der Motor nicht warm wird. Er quittiert dies dann mit einem erhöhten Ölverbrauch. Diesen konnten wir beim Macan nicht feststellen.

 

Die Verarbeitung im Macan ist nach wie vor solide: nichts knarzt oder klappert. Selbst das früher knarzanfällige Panoramaschiebedach ist völlig ruhig...egal ob draußen -10°C oder 30°C herrschen. Positiv im Vergleich zum Cayenne fällt die Kofferraumabdeckung des Macan auf. Diese ist als feste Hutablage wie bei den Kompaktwagen konzipiert und dadurch auch bei Bodenwellen völlig ruhig. Das Gepäckrollo des Cayenne macht das schon etwas mehr Geräusche und ist auch etwas fummeliger.

 

Im Innenraum gefällt die hochwertige Materialanmutung (die sich Porsche fürstlich bezahlen lässt) und die Übersichtlichkeit. Die Beinfreiheit im Fond ist gegenüber der im Cayenne zwar deutlich geringer, aber immer noch mehr als ausreichend für vier Erwachsene. Für unsere beiden Kinder wäre es sogar für Langstrecken ausreichend.

 

Nach wie vor schlecht und nicht mehr zeitgemäß empfinde ich die Knöpfchenflut und die zersiedelte Bedienfunktion: manche Funktionen sind via Knopf auf der Mittelkonsole zu bedienen (Bsp. Spurhalteassistent), manche Funktionen müssen im PCM bedient werden und wiederum andere Funktionen im Fahrzeugmenü im KI. Dabei fällt auf, dass es Funktionen gibt, die zwar doppelt hinterlegt sind, aber nach dem Master and Slave-Prinzip sich vorrangig nur über ein Bediensystem einstellen lassen.

Bsp.: wenn die Uhr im Fahrzeug sich automatisch von Sommer- auf Winterzeit umstellen soll, so geschieht das trotz aktivierter Einstellung nicht automatisch. Dazu muss man erst im Untermenü des PCM nochmals die automatische Einstellung erst deaktivieren, dann wieder aktvieren. Versucht man dies im KI (wo dies auch gehen sollte), wird die Einstellung der aktuellen Uhrzeit nicht übernommen. Vermutlich hat hier das PCM das Sagen ggü. dem KI. :D Ein Softwarebug, der noch gelöst werden muss.

 

Und so kommen wir doch gleich mal zu den "Macken" oder Schrulligkeiten, wo m. E. die Porsche-Ingenieure manches nicht ganz zu Ende gedacht haben:

 

  • Die Fußmatte im Fahrerfußraum reicht nur bis vor die Pedalerie, nicht bis dahinter. Steigt man nun mit nassen oder dreckigen Schuhen ins Auto, tropft der Dreck beim Fahren auf den Teppich. Gerade im Winter ärgerlich. Wer nun argumentiert, das diene der Sicherheit, damit sich die Fußmatte nicht in der Pedalerie beim Verrutschen verklemmt, den frage ich, warum dann Porsche für die Fußmatten vorne zwei Knöpfe oder Clips vorsieht, mit deren Hilfe die Fußmatte gegen Verrutschen arretiert wird.
  • Im Gegensatz dazu können die Fußmatten im Fond gar nicht gegen Verrutschen arretiert werden. Warum spart man sich da die Knöpfe und die Kids verrammeln immer mal wieder die Matten, die sich dann verbiegen? Im Cayenne geht's doch auch. Sparen am falschen Ende.
  • Die Kofferraumwendematte ist mind. 10 cm in der Tiefe zu kurz. Somit bleibt entweder vorne an der Kofferraumkante ein Spalt oder eben an der Rücksitzlehne. Der darunterliegende Kofferraumboden ist dann ungeschützt und verdreckt.
  • Im PCM kann man die Einstellung vornehmen, dass die Außenspiegel bei Verriegelung des Fahrzeugs angeklappt werden. Dies funktioniert, wenn das Fahrzeug über den Funkschlüssel oder über den Türgriff des Keyless Entry verriegelt wird. Verriegelt man aber das Fahrzeug über den Knopf an der el. Heckklappe, bleiben die Außenspiegel ausgeklappt. Laut Porsche Zentrum ist das so gewollt. Ich jedoch kann das nicht nachvollziehen: eingeklappte ASP zeigen mir immer schon von Weiten an, dass ich das Fahrzeug verriegelt habe. Komischer Weise hat er bisher auch dreimal beim Verriegeln das Kofferraums auch die ASP mit angeklappt...vermutlich hat er noch den Schlüssel in Reichweite einer der Türen erkannt.
  • Es gibt beim Macan keine Maskierungsfunktion für das PDLS. D. h. der Macan hat zwar eine automatische Fernlichtfunktion, kann aber nur stumpf auf- oder abblenden. Entgegenkommende Verkehrsteilnehmer können aber nicht ausgeblendet werden. Das können heute schon Scheinwerfer, die (gegen Aufpreis) in der Kompaktklasse verbaut werden. Ein Armutszeugnis für ein Fahrzeug, dass man auf bis über 120.000€ BLP bringen kann. Hinweis: das PDLS Plus kostet ebenfalls einen Aufpreis von rd. 800€.
  • Sitzt im Fond ein Passagier und schnallt sich dieser ab und steigt aus, ohne das man die Zündung ausmacht oder das Fahrzeug verriegelt (z. B. wenn ich meine Kinder an der Schule rauslasse), dann meldet die Elektronik einen nicht angeschnallten Passagier im Fond mittels Blinken im KI und Warntongebimmel. Das Gebimmel dauert dann ca. eine Minute, ehe es von alleine ausgeht. Steckt man den Gurt wieder ins Gurtschloss, ist Ruhe. Habe dies dem PZ vorgeführt und das PZ konnte gleiches Verhalten bei einem baugleichen Macan ebenfalls nachvollziehen. Abgelegtes Gepäck auf der Rückbank verursacht den Fehler nicht. Ist wohl ein Konstruktionsfehler oder eine merkwürdige Charge von Gurtschlössern.

 

Zum Motor. Der 2,9l-V6 Biturbo ist ja ein alter Bekannter aus dem Audi RS4/5, wo er 450 PS auf die Kurbelwelle stemmt. Im Macan GTS ist er aktuell in seiner schwächsten Leistungsstufe mit 380 PS verbaut; im Macan Turbo leistet er 440 PS.

 

Exkurs: im Herbst kommt ein weiteres Facelift des Macan auf den Markt, bei dem auch die Motorisierungen gründlich überarbeitet werden. Der 3,0l V6 Monoturbo entfällt, dafür wird die 380 PS Variante des aktuellen GTS für den Macan S übernommen. Der GTS erstarkt auf 440 PS und der Turbo wird ersatzlos gestrichen. Beide Versionen werden vom 2,9l-V6-Biturbo befeuert. Zusätzlich bleibt noch der R4 im Programm.

 

Leider ist der Motor im unteren Drehzahlband und im kalten Zustand etwas träge. Es fehlt mir hier die Spritzigkeit des 3,0l-B6-BiTurbo aus dem 991.2. Gerade wenn man bei uns um eine 90° Kurve (abbiegende Vorfahrt) fährt und dann rausbeschleunigen will, passiert erstmal wenig, wenn man das Gas nicht voll durchtritt. Erst ab rd. 2300 U/min setzt dann der Schub ein.

 

Auf der Landstraße oder auch auf der AB ist der Motor sehr angenehm zu fahren. Ist er mal warmgefahren, wird er auch deutlich agiler und die Leistung ist in meinen Augen für ein Fahrzeug, das im Radius von max. 100 km um unseren Wohnort bewegt wird, völlig ausreichend. Die 40 Minder-PS gegenüber dem 3,0l-BiTurbo aus dem 991.2 fallen da nicht ins Gewicht, auch wenn die Fahrleistungen (4,7 sec - 4,2 sec und 260 km/h Vmax vs. 301 km/h Vmax.) ja schlechter sind.

Ebenfalls positiv ist der nicht vorhandene Ölverbrauch.

 

Der Verbrauch liegt aktuell bei 14,2l/100 km, was dem vielen Kurzstreckenverkehr geschuldet ist. Man kann ihn aber auch mit über 18l/100 km bewegen, wenn man ihn auf der AB ständig fordert. :D

 

Gab es bisher technische Defekte? Ja leider!

 

  • Direkt nach der Abholung beim PZ fielen mir die ruppigen Schaltvorgänge auf. Zuerst dachte ich, dass dies an der noch fehlenden Adaption des PDK liegt, jedoch wurden diese Vorgänge nach knapp 1.000 km nur in den oberen Gängen (4-7 Gang) besser. Im unteren Gangbereich (1-3 Gang und Rückwärtsgang) blieben die Schaltvorgänge sehr ruppig. Ich habe dies dann im PZ reklamiert und es wurde das komplette Getriebe getauscht. Dies scheint wohl eine Krankheit der GTS-Modelle zu sein, da man hier im Forum auch immer wieder von solchen Schaltschlägen liest und die meisten betroffenen Getriebe dann nach 5.000 - 20.000 km den Dienst quittieren.
  • Die Motorhaube war bei Auslieferung nicht passgenau auf die Karosserie gesetzt worden, so dass die Haube im Bereich des linken Kotflügel/Fahrertür nicht plan war und hervorstand. Dies wurde im Zuge des Getriebetauschs korrigiert.

 

Mittlerweile ist der Macan unauffällig und verrichtet seinen Dienst anstandslos. Was mir über den Macan hinaus nach wie vor an Porsche gut gefällt, ist die gute Werkstattkompetenz meines PZ. Man gibt sich dort alle Mühe den Fehler zu finden, wobei ich immer darauf achte, möglichst eng mit denen bzgl. der Fehlerdarstellung zu kooperieren, statt den Schlüssel auf den Tresen zu knallen und zu sagen: "Behebt mal, die Karre war teuer, das darf nicht sein!"

 

Mängel oder Fehler werden von mir nach Möglichkeit durch Fotos oder Videos dokumentiert oder es muss auch eben mal das eigene plus das Nachbarkind zur Dokumentation des Fehlers herhalten. :D

 

Letzteres kostet mich meist ein Eis oder ein Besuch im Schnellrestaurant mit den zwei goldenen Bögen. :D

 

Alles in Allem sind wir aber mit dem Macan zufrieden und hoffen, dass er die kommenden zwei Jahre unauffällig bleibt.

 

Bis bald

 

euer knolfi

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16.06.2021 12:19    |    Dynamix

Das mit dem Getriebe ist aber mal ne Nummer. Da motzen andere wenn das Getriebe von Ihrem 08/15 Auto nach 200.000km mal kaputt ist und das vom Porsche zickt schon in der Einfahrphase :eek:

 

Gut, Garantiefall aber gerade bei Porsche erwartet man ja zumindest von technischer Seite ein Auto das man notfalls auch quälen kann und das ganze Auto bleibt bulletproof.

 

Nicht umsonst wird ja auch immer gerne kolportiert das Porsche der einzige Hersteller ist der es schafft ab Werk Autos zu bauen mit dem man zum Trackday fährt, die Karre prügelt und danach problemlos wieder nach Hause fahren kann.


17.06.2021 00:44    |    Ascender

Meiner Erfahrung nach kann jedes Auto technisch anfällig sein, sogar ein Porsche. Und letztere hatten immer wieder Probleme in den vergangenen Jahren.

Beim Cayman GT4 gab es Probleme mit der Wandstärke der Domlager. Wenn man zu hart über Schlaglöcher / Curbs geritten ist ---> Materialbruch!

Beim 991.1 GT3 brannte gerne der Motor - was sogar zum Produktions- und Verkaufsstopp führte.

 

Auch beim GT4 Clubsport (Rennauto) gab es Probleme mit dem PDK (Überhitzung).

 

Defekte können auftreten. Autos sind komplizierte Produkte. Die Frage ist wie der jeweilige Hersteller mit solchen umgeht, auch noch nach der Garantie. Und da ist Porsche meines Erachtens vorbildlich. :)


17.06.2021 10:04    |    Goify

Wenn ich so lese, was der Porsche so macht und kann, ist er einfach nur ein aufgeblasener Tiguan (was technisch sogar richtig ist). Das ist bei dem krassen Kaufpreis natürlich fatal. Aber wenn du als Kunde damit zufrieden bist, ist es auch ok.

Unterm Blech sind sogar alle VW-Konzern-Fahrzeuge identisch (mal abgesehen von Bugatti etc.) und man bekommt eigentlich nur andere Motoren und Karosserieformen. Daher ist der klug, der den kleinsten Wagen aus dem Konzern fährt. Mein Polo ist sozusagen ein Cayenne für weniger Geld. ;)


17.06.2021 11:03    |    Ascender

:D:D:D Peter... :D:D:D

 

Der Macan basiert aber nicht auf Polo/Tiguan (MQB), sondern auf dem Audi Q5 und damit auf dem Modularen-Längsbaukasten. :)

Darum hat der Macan auch die Möglichkeit einen V6 unter die Haube zu bringen, während beim Tiguan R auf den allbewährten 2-Liter-R4 zurückgegriffen wird.

 

Da ist dann auch plötzlich der Preisunterschied nicht sooooo gewaltig. :) Und wenn man dann noch bedenkt, dass der Macan fast eine Sekunde schneller auf 100 ist, die bessere Ausstattung und den klangvolleren Namen hat...

 

Porsche macht in der Automobilindustrie die zweithöchste Marge pro verkauftem Fahrzeug, nach Ferrari. Weil sie es können. Ich zweifle mal nicht die Intelligenz der Kundschaft an, denn die hat wirtschaftlich bedeutend mehr erreicht als ich, wenn die sich diese Autos leisten können. :)


17.06.2021 11:59    |    Goify

Der MQB und MLB ist bis auf wenige Details (Motorlage) identisch. Es hört sich nur toller an, dass die Längsmotor-VWs so komplett anders wären. Und schaut man sich Detaillösungen der Autos an, merkt man, dass sie eigentlich alle gleich sind, was auch klar ist, da keiner was doppelt entwickelt. Was im Golf funktioniert, funktioniert auch im A8.

Das ist für mich so ein wenig der Grund, wieso ich in dieser Fahrzeugkategorie auf Hersteller zurückgreifen würde, die im Billigsegment nicht unterwegs sind.


17.06.2021 12:53    |    Ascender

Was aber nicht heißt, dass ein BMW X5M oder ein Mercedes AMG GLA (?) oder was auch immer qualitativ besser ist, nur weil der Hersteller kein "Billig" produziert. Wobei VWs für mich alles andere als billig oder günstig sind. :) Bei BMW ist bspw. ein wiederkehrender Kritikpunkt, dass sich die höherklassigen Modelle im Innenraum nicht besonders von den Einstiegsvarianten unterscheiden. Man im 8er bspw. nahezu das gleiche wie im 3er geboten bekommt.


17.06.2021 14:10    |    knolfi

Zitat:

@Goify schrieb am 17. Juni 2021 um 10:04:57 Uhr:

Wenn ich so lese, was der Porsche so macht und kann, ist er einfach nur ein aufgeblasener Tiguan (was technisch sogar richtig ist). Das ist bei dem krassen Kaufpreis natürlich fatal. Aber wenn du als Kunde damit zufrieden bist, ist es auch ok.

Unterm Blech sind sogar alle VW-Konzern-Fahrzeuge identisch (mal abgesehen von Bugatti etc.) und man bekommt eigentlich nur andere Motoren und Karosserieformen. Daher ist der klug, der den kleinsten Wagen aus dem Konzern fährt. Mein Polo ist sozusagen ein Cayenne für weniger Geld. ;)

So erstmal Forenzuordnung und Fahrzeugprofil angelegt und die Zitierfunktion aktiviert...und ich wundere mich, warum kaum jemand auf den Artikel reagiert :rolleyes:

 

BTT: wie schon von @Ascender geschrieben, basiert der Macan auf dem Audi Q5 8R und ist daher "eine alte Karre für viel Geld". :D Das merkt man eben an den Abmessungen und Bedienkonzept. und es steckt anscheinend noch genug Potential in der Plattform des 8R, denn sonst würde dieses Jahr im Herbst nicht noch ein weitere Überarbeitung stattfinden, die überwiegend unter dem Blech geschieht, damit der Macan noch bis 2025 "fit" bleibt.

 

Aber ganz so einfach kann man es nicht sehen. Zwar ist der Macan de facto ein Derivat des Q5 8 R, dennoch wurden viele Komponenten wie Fahrwerk, Bremsen, etc. von Porsche entwickelt und abgestimmt. Gerade beim Fahrwerk merkt man das deutlich: mit dme Macan mal jenseits der 230 sicher zu fahren, ist kein Problem...das bekommst selbst meine Frau hin. :D

 

Motor und Getriebe kommen zwar auch von Audi, leisten im Macan aber mehr als die Ex-V6 im Q5, das merkt man schon allein anhand der Fahrleistungen. War die Top-Motorisierung im Q5 ein V6-Diesel mit rd. 340 PS, so beginnt dort das "Leistungsmittelfeld" des Macan.

 

Ob es unbedingt klug ist, sich einen Up! zuzulegen und sich einzubilden, dass man in einem Elfer GT3 RS sitzt, lasse ich mal dahingestellt sein, aber technisch gesehen unterscheidet sich ein Cayenne vom plattformgleichen Q7/Touareg schon deutlich.


17.06.2021 14:24    |    gurnemanz

Man könnte natürlich trefflich darüber sinnieren, ob man bei dem Fahrprofil einen Macan GTS bewegen muss. Aber Dein Argument, bei einer Marke gleich zwei Autos zu leasen ist nicht von der Hand zu weisen und wahrscheinlich ist der Unterschied in der Rate zwischen Macan GTS und einem kleineren nicht so gravierend.

Die Bedienung würde mich auch teilweise nerven, bei uns in der Familie (incl. Eltern) laufen Mercedes, BMW, VW und Porsche, BMW hat mit Abstand die beste und logischste Bedienung, aber die Marke gefällt Dir ja offensichtlich nicht (komische Leute gibt es eben überall... :-)).

Bei Eurem Fahrprofil fällt der geplante Umstieg auf E-Mobiltät sicher leicht, ich fahre öfters 500km und mehr und bin bis jetzt nur genervt von dem ganzen E-Gedöns.....


17.06.2021 16:06    |    knolfi

Zitat:

@gurnemanz schrieb am 17. Juni 2021 um 14:24:51 Uhr:

Man könnte natürlich trefflich darüber sinnieren, ob man bei dem Fahrprofil einen Macan GTS bewegen muss. Aber Dein Argument, bei einer Marke gleich zwei Autos zu leasen ist nicht von der Hand zu weisen und wahrscheinlich ist der Unterschied in der Rate zwischen Macan GTS und einem kleineren nicht so gravierend.

Die Bedienung würde mich auch teilweise nerven, bei uns in der Familie (incl. Eltern) laufen Mercedes, BMW, VW und Porsche, BMW hat mit Abstand die beste und logischste Bedienung, aber die Marke gefällt Dir ja offensichtlich nicht (komische Leute gibt es eben überall... :-)).

Bei Eurem Fahrprofil fällt der geplante Umstieg auf E-Mobiltät sicher leicht, ich fahre öfters 500km und mehr und bin bis jetzt nur genervt von dem ganzen E-Gedöns.....

Sicherlich hätte es für diesen Einsatz auch ein Vierzylinder Macan getan. Aber etwas mehr Power bei Überholen zu haben, ist in unserer Gegend nicht schlecht. :cool:

 

Wollte ja erst den Turbo bestellen, war aber der Überzeugung, dass es der GTS auch tut. Zumal er ggü. dem Turbo das bessere Angebot bzgl. Preis-/Leistung ist.

 

Das Thema EV ist gesetzt, nur leider gibt es aktuell noch nichts Passendes für uns bei Porsche.

 

BTW: BMW fahre ich nur als Mietwagen im Ausland...da bekommt es mein Schwiegervater nicht mit. :D


17.06.2021 21:42    |    andyrx

Der Macan sieht eiinfach gut aus und hat optisch so gar nix vom Tiguan und schlägt auch den Cayenne optisch um Längen ....;)


17.06.2021 21:50    |    Ascender

Niemand muss (sollte) sich für sein Auto rechtfertigen müssen. :) Fahren und fahren lassen. ;)


17.06.2021 21:53    |    Dynamix

Zitat:

@Ascender schrieb am 17. Juni 2021 um 21:50:28 Uhr:

Niemand muss (sollte) sich für sein Auto rechtfertigen müssen. :) Fahren und fahren lassen. ;)

Ich fürchte dafür ist das hier das falsche Forum, womöglich sogar das falsche Land ;) :D


17.06.2021 22:08    |    Ascender

Da hast du nicht ganz unrecht. :)


18.06.2021 11:51    |    _RGTech

Optisch tatsächlich einer der wenigen wirklich begehrenswerten SUV, im Gegensatz zum fetten Bruder (der zugegeben gegenüber den ersten plumpen Ausgaben wenigstens gewonnen hat)... allerdings, wenn ich dann lese "Kompakt" und "4 Meter 62" und "1,8 bis 2 Tonnen", denke ich mir wieder - nee, ich bleibe bei meinem Mittelklasse-"Kleinwagen" :D


18.06.2021 12:07    |    Goify

Kompakt ist eben relativ. Ein Reisebus ist größer, so gesehen ist der Macan ein Winzling auf der Straße. Im Vergleich zu einem Golf ist der Macan natürlich riesig.


20.06.2021 07:47    |    XF-Coupe

Na ja riesig im Vergleich zu einem Golf ...

 

Der Golf 8 ist 4,28 m lang, der Macan knapp 4,70 m, das sind nicht mal 10% mehr. Bei der Breite sind es mit 1,92 m zu 1,79 m gerade mal 7,3% mehr.


20.06.2021 21:12    |    Amen

Das ist aber eine Welt wenn man mit dem Ding unterwegs ist.

 

Schon viel Schatten, wenn man das Badge betrachtet. Gerade die Anfahrschwaeche darf bei einem fahraktiven Auto nicht sein. Aber wenn man ihn sich als Mamataxi leisten kann… .


20.06.2021 21:28    |    Ascender

Scheinbar fahren die den Wagen gerne, so verkehrt kann die Kiste ja nicht sein. ;)

So ein Auto erzeugt irgendwie dann doch Antipathie, wenn ich mir die Kommentare so durchlese. Bin wahrlich kein SUV-Freund, aber objektiv sind die Beiträge hier eher nicht. :D


20.06.2021 22:08    |    Goify

SUVs, insbesondere von Porsche, spalten eben sehr stark. Ein paar Leute lieben sie und viel fragen sich, wie man nur kann. Wer gegen den Mainstream schwimmen will, ist jedenfalls mit einem Macan genau richtig. Mit einem Golf geht das eher nicht. ;)


20.06.2021 22:56    |    Ascender

Ein gewisser Markenneid ist ebenfalls zu erkennen. Kauft man sich den höherklassigen Touareg, der durchaus sehr teuer konfiguriert werden kann, ist es halt "nur ein VW".


20.06.2021 23:05    |    Dynamix

Das mit dem Touareg stimmt. Da ist man dann preislich ganz weit weg von einem Auto fürs Volk. Aber wer es will und wer die Kohle hat soll es machen. Gibt ja auch Leute die einen 6 stelligen Preis für eine G Klasse ausgeben wo dann nicht mal AMG draufsteht.


21.06.2021 09:04    |    knolfi

Zitat:

@Ascender schrieb am 20. Juni 2021 um 21:28:01 Uhr:

Scheinbar fahren die den Wagen gerne, so verkehrt kann die Kiste ja nicht sein. ;)

So ein Auto erzeugt irgendwie dann doch Antipathie, wenn ich mir die Kommentare so durchlese. Bin wahrlich kein SUV-Freund, aber objektiv sind die Beiträge hier eher nicht. :D

Kann ich jetzt nicht bestätigen. Die Kommentare sind zwar mit "Spitzen" versehen, aber durchaus sachlich. Ich verlange hier ja auch nicht eine 100%-ige Zustimmung zu dem, was ich hier schreibe, sondern eben meine Sicht der Dinge auf ein Fahrzeugmodell.

 

BTT: der Macan ist ja eine Nummer kleiner als der Touareg; dieser rangiert in der Klasse des Cayenne, mit dem er sich die Plattform teilt.

 

Den Touareg kenne ich sehr gut, ich bin von 2007 - 2014 Touareg gefahren. Während die erste Variante noch sehr nobel und hochwertig erschien und durchaus mit Potenten Motoren (V8, V10-TDI, W12) ausgestattet werden konnte, wurde der Touareg II eher runtergestrippt, da er wohl sonst zu sehr im Revier des Q7 gewildert hätte. Ihn gab es nur mit V6-Motoren sowie einen V8-Diesel, das war's. Innen deutlich weniger hochwertig ausstattbar als ein Cayenne/Q7 (klein Vollleder mehr, schlechtes Soundsystem, etc.)

 

Was mich vielmehr am Touareg aber gestört hat, war der dazugehörige Werkstatt- und Betreuungsservice, was man allgemein als Dienstleistung bezeichnen kann. Man fuhr zwar ein Oberklasse-Modell und zahlte auch für die Wartungen und Ersatzteile Oberklasse-Preise, wurde aber wie ein gewöhnlicher VW-(Polo/Golf)-Kunde behandelt. Das kenne ich von Audi/Mercedes/Landrover eben anders.

 

Das ist auch der Grund, weshalb wir uns bewusst für Porsche entschieden haben. Man zahlt zwar deutlich mehr als z. b. woanders wir aber eben auch "Premium" behandelt. Das bedeutet: schnell, flexibel und unproblematisch. Ein Anruf genügt und man kümmert sich. Hinterhergerenne kenne ich nur von VW.

 

Und was zum Macan: VW hat aktuell nichts vergleichbares im Portfolio. Der Touareg eine Klasse drüber, der Tiguan eine Klasse darunter. Vergleichbar wäre nur der Q5.


21.06.2021 09:44    |    XF-Coupe

Zitat:

@Ascender schrieb am 20. Juni 2021 um 22:56:39 Uhr:

Ein gewisser Markenneid ist ebenfalls zu erkennen. Kauft man sich den höherklassigen Touareg, der durchaus sehr teuer konfiguriert werden kann, ist es halt "nur ein VW".

So ein Auto polarisiert immer. Die Frage ist, wo man sich damit bewegt.

Bei mir war der Macan der Dienstwagen und Daily Driver und ich hatte zunehmend festgestellt, dass er bei Mieter- oder Handwerkerterminen nicht gut ankam ... bzw. mir zum Nachteil gereichte.

Nachdem ich das Porsche-Thema seit letztem Sommer mit dem 992 erschlagen habe, reifte der Entschluß beim Dienstwagen sozialverträglicher unterwegs zu sein und dabei auch dank PHEV ein wenig Steuern zu sparen.


21.06.2021 10:07    |    Ascender

Ja, das habe ich von mehreren Selbstständigen gehört. Ich merke das auch mit meinem Auto, obwohl es eigentlich nur ein MX-5 ist. Aber er sieht halt als Abarth viel hochwertiger aus und die Leute reagieren zum Teil echt komisch, wenn sie mich in dem Auto sehen. Schade eigentlich, denn ich habe den Wagen nicht zum Angeben oder zum Flanieren, sondern weil ich mich daran erfreuen will. :)


21.06.2021 11:34    |    Goify

Drum haben einige Selbständige einen normalen BMW (X6) und für den Feierabend einen 911er oder Taycan. Und bei manchen Kunden kann das Auto nicht teuer genug sein und drückt aus, dass man erfolgreich ist, gute Arbeit leistet und sich eben mehr als einen Passat leisten kann. Schwieriges Thema.


21.06.2021 14:18    |    knolfi

Zitat:

@Goify schrieb am 21. Juni 2021 um 11:34:54 Uhr:

Drum haben einige Selbständige einen normalen BMW (X6) und für den Feierabend einen 911er oder Taycan. Und bei manchen Kunden kann das Auto nicht teuer genug sein und drückt aus, dass man erfolgreich ist, gute Arbeit leistet und sich eben mehr als einen Passat leisten kann. Schwieriges Thema.

Vor allem OT.

 

Wer hier im Blog über Sinn oder Unsinn von (vermeintlich) teuren Fahrzeugen sinniert, ist hier falsch.

 

Ich fahre meine Fahrzeuge nicht, um damit anzugeben, sondern weil sie und das Angebot drumherum einfach zu mir passt.

 

BTW: ein Macan bekommt für rd. 61.000€. Das ist zwar doppelt so teuer wie ein Tiguan, dafür ist er eine Fahrzeugklasse höher, hat 265 PS und serienmäßig ein onlinefähiges Navi nebst Klimaautomatik an Bord.


22.06.2021 12:08    |    Hummerman

Zitat:

@Goify schrieb am 17. Juni 2021 um 11:59:42 Uhr:

Der MQB und MLB ist bis auf wenige Details (Motorlage) identisch. Es hört sich nur toller an, dass die Längsmotor-VWs so komplett anders wären. Und schaut man sich Detaillösungen der Autos an, merkt man, dass sie eigentlich alle gleich sind, was auch klar ist, da keiner was doppelt entwickelt. Was im Golf funktioniert, funktioniert auch im A8.

Das stimmt aber nicht, zwischen den Plattformen gibt es riesige Unterschiede, ja vielles ist ähnlich und zum Teil tatsächlich auch Gleichteile. Aber nur Details sind es nicht.


22.06.2021 13:25    |    Goify

So kann man das auch sehen, muss ich aber nicht. Ich habe mich lang mit diversen Autoplattformen befasst und sehe bei den VW-Baukästen keine großen Unterschiede.


22.06.2021 13:32    |    el lucero orgulloso

Mhh, am Ende ham se alle vier Räder und ein Lenkrad. ;)

Und ob auf meinem VW up! jetzt Porsche Cayenne oder Bentley Continental draufsteht, macht den Kohl auch nicht mehr fett.

 

Knolfi, danke für den interessanten Zwischenbericht.

An mancher Stelle muss man schmunzeln, an anderer schon etwas staunen - Getriebeausfälle sind natürlich schon sehr ärgerlich und sollten eigentlich nicht sein.

Aber wie du schon sagst: Wenn dem Ganzen unkompliziert abgeholfen wird, ist damit auch schon sehr viel erreicht.

Ich jedenfalls kann nachvollziehen, dass du mit dem "Gesamtpaket Porsche" unterm Strich zufrieden bist. :)


24.06.2021 22:29    |    VentusGL

Interessanter und ehrlicher Bericht, vor allem im Hinblick auf die Details. Würdest Du den Macan mit der jetzigen Erfahrung damit weiterleasen oder abgeben, wenn Du dich jetzt entscheiden müsstest?

 

Die Geschichten mit dem Getriebe und der Haube können mal vorkommen, auch bei Porsche kocht man nur mit Wasser. Wenn der Service dabei stimmt - und das scheint bei Dir der Fall zu sein - dann würde ich es so entspannt wie Du sehen. An der Stelle lobe ich meinen BMW Partner. Auch wenn es mal "nur" um den 3er oder 4er geht, erfährt man einen herovrragenden Service mit guten Lösungen.


25.06.2021 08:48    |    knolfi

Zitat:

@VentusGL schrieb am 24. Juni 2021 um 22:29:30 Uhr:

Interessanter und ehrlicher Bericht, vor allem im Hinblick auf die Details. Würdest Du den Macan mit der jetzigen Erfahrung damit weiterleasen oder abgeben, wenn Du dich jetzt entscheiden müsstest?

Diese Frage ist von mir leider nicht einfach und pauschal zu beantworten. Das Leasing läuft noch zwei Jahre und dann gibt es wieder neue Kandidaten auf dem Markt.

 

Wir wollten ja eigentlich als Nachfolger für den 991 ein Elektroauto, aber der Taycan war uns als reiner Zweitwagen zu groß. Zur Debatten standen noch der Polestar 2 und der Volvo XC40 Recharge. Der Polestar fiel wegen der Vermarktung im Tesla-Style raus (kein Händlernetz, keine Dienstleistung vor Ort); der XC40 wegen seiner mickrigen Endgeschwindigkeit von 180 km/h.

 

Aktuell wäre noch der Ionic 5 interessant, da dieser ebenfalls das 800V Ladesystem hat.

 

Aber unsere Strategie ist, den Macan als Übergangslösung zu fahren, bis der EV-Macan kommt, um dann diesen zu nehmen. Diese soll 2023 auf den Markt kommen, das würde dann genau passen.


25.06.2021 12:45    |    JürgenS60D5

Denk dran: ein Ioniq 5 ist auf 185 km/h begrenzt. Das ist nun nicht wirklich schneller als die 180km/h des XC40. Für mich stellen sich immer wieder die Fragen:

- mal von irgend einer Nachtfahrt abgesehen, wann fährt man das?

- wie lange wird es dauern, bis das allgemeine Tempolimit kommt?

 

Ich freue mich jedesmal diene Berichte zu lesen, bin aber immer wieder darüber entsetzt, dass auch bei Porsche der Anspruch auf "alles super" und der Realität auseinanderfällt.

 

Was mich ernüchtert, sind Deine geringen Fahrleistungen. Keine 10.000km p.a. ist nicht viel.

 

Aber, auch richtig: zwischen meinen finanziellen Möglichkeiten und dem, wann ein Porsche anfängt, liegen mehr als 30k€. Vielleicht bin ich deshalb sehr kritisch.


25.06.2021 13:19    |    Ascender

Jetzt kommen hier auch noch Nachhaltigkeits- und Tempolimitdebatten... :rolleyes:

Wenn es danach ginge würden wir alle im Kommunismus leben und - wenn überhaupt - Lada fahren. Das Auto bringt einen auch von A nach B, was will man da mehr?


25.06.2021 13:35    |    Goify

Wie schon geschrieben, selbst wenn Porsche mit Smart konkurrieren würde, in den Augen der meisten ist ein Porsche eben zu viel Auto, was angeblich kein Mensch braucht und außerdem die Umwelt...

Ich lease ja auch alle zwei bis vier Jahre neu. Das ist vom Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ein mittlerer GAU.


25.06.2021 13:44    |    Ascender

Natürlich ist ein Porsche ein absolutes Luxusfahrzeug, was aber nicht heißt, dass es unnötig ist. Denn offenbar gibt es eine gewisse Nachfrage, es erzeugt Arbeit, Steuereinkünfte, durch den hohen Kokurrenzdruck im Marktumfeld wird auch Porsche zur Innovation genötigt, was den technischen Fortschritt insgesamt voranbringt, etc. pp.

 

Wo fängt Luxus eigentlich an? Ist nicht auch ein Volvo in den meisten Augen ein teures Auto mit vielen Luxus-/Komfortfeatures?

 

Ein Abarth 124 Spider ist auch ein Luxusfahrzeug, welches mich neu 26.000 EUR gekostet hat. Der ist zwar sehr puristisch, wiegt nur 1.100 kg, aber es geht eben auch günstiger/billiger...

 

Und die Tempolimits: Deutschland hat eines der längsten Autobahnnetze der Welt mit über 13.000 km. Zudem eine dezentrale Verwaltungsstruktur und viele wichtige Großstädte, sowie Mittelstandsunternehmen, die über dieses Land verteilt sind.

Das kann man nicht vergleichen mit den USA, wo es zwar Tempolimits gibt, dafür aber jeder von Küste zu Küste das Flugzeug benutzt. Oder mit Frankreich, wo eigentlich alles nur auf Paris konzentriert ist (man nennt Paris daher auch die Hauptstadt der tausend Dörfer), oder gar mit kleineren Anrainerstaaten.

 

Ich kenne einige Selbstständige, die auch tagsüber hohe Tempi fahren, oft beladen mit Equipment, um zu ihren Kunden zu fahren. Sobald Gepäck dazu kommt ist jedes Flugzeug und jeder Zug unterlegen.

 

Ich habe fertig. :D


25.06.2021 14:03    |    knolfi

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 25. Juni 2021 um 12:45:52 Uhr:

Denk dran: ein Ioniq 5 ist auf 185 km/h begrenzt. Das ist nun nicht wirklich schneller als die 180km/h des XC40. Für mich stellen sich immer wieder die Fragen:

- mal von irgend einer Nachtfahrt abgesehen, wann fährt man das?

- wie lange wird es dauern, bis das allgemeine Tempolimit kommt?

 

Ich freue mich jedesmal diene Berichte zu lesen, bin aber immer wieder darüber entsetzt, dass auch bei Porsche der Anspruch auf "alles super" und der Realität auseinanderfällt.

 

Was mich ernüchtert, sind Deine geringen Fahrleistungen. Keine 10.000km p.a. ist nicht viel.

 

Aber, auch richtig: zwischen meinen finanziellen Möglichkeiten und dem, wann ein Porsche anfängt, liegen mehr als 30k€. Vielleicht bin ich deshalb sehr kritisch.

Die Frage war ja danach, was ich gerade jetzt machen würde, wenn ich die Macan abgeben müsste. Das wären meine aktuellen Überlegungen zur Fahrzeugneuanschaffung.

 

Aber die Frage stellt sich aktuell nicht, da wir den Macan noch zwei Jahre fahren.

 

Zum Thema Tempolimit:

 

Punkt 1: ich glaube, dass wir in D ein Tempolimit bekommen werden, Sicherlich nicht in den kommenden Monaten, aber bestimmt in der nächsten Legislaturperiode. Das Thema Klimaschutz steht bei allen Parteien im Focus, auch wenn die CDU in ihrem Wahlprogramm ein Tempolimit ablehnt. Wahlprogramme sind aber nur Lippenbekenntnisse, in den Koalitionsverträgen wird dann ausgerungen, was umgesetzt werden soll.

 

Punkt 2: aktuell gibt es für mich genügend Möglichkeiten und Autobahnabschnitte, wo ich noch schneller als 200 fahren kann. Auch dafür habe und fahre ich Porsche, weil man diese Fahrzeuge sicher bei hohen Tempi bewegen kann. Daher bin ich auch grundsätzlich gegen ein TL, denn monoton mit 130 auf der AB fahren finde ich persönlich ermüdend und ich werde dadurch unkonzentriert.

 

Zum Thema jährliche Fahrleistung: die 10.000 km p. a. beziehen sich nur auf den Macan, in Summe kommen wir mit beiden Fahrzeugen unter Non-Corona-Bedingungen auf 30.000 km p. a. (10.000 km Macan + 20.000 km Cayenne).


25.06.2021 14:56    |    Dynamix

Ich glaube hat jeder seine eigenen Vorstellungen. Ich zum Beispiel finde ständig Top Speed fahren auf Dauer unheimlich anstrengend und alles andere als erfrischend oder erquickend. Wenn ich bei 120 am Steuer einschlafe sollte ich lieber meine Schlafgewohnheiten überdenken ;)


Deine Antwort auf "Macan...ein Porsche mit Macken? Ein Zwischenfazit"

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