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Codierungen am Golf 7/VII...

07.05.2016 10:32    |    -VenDeTTa-    |    Kommentare (53)

Hallo zusammen,

 

generell sagt man Volkswagen Kunden ja eine stark ausgeprägte Markentreue nach, jene war bei mir die vergangenen Jahre ja auch vorhanden...jüngstes Beispiel im Bekanntenkreis lässt mich aber nun doch massiv am gesunden Menschenverstand zweifeln :)

 

Ausgangsbasis ist ein Golf VI mit 1,6Tdi und 7 Gang DSG, mittlerweile rund 90tkm auf der Uhr.

Der Wagen hatte die gesamte Laufzeit über oft Probleme mit dem DSG, rutschende/verschlissene Kupplungen, Schaltschläge usw. Auch der AGR Kühler musste 1x getauscht werden.

 

Bislang hatte fast Alles die Werksgarantie/Garantieverlängerung abgedeckt, nun ist sie vor kurzem ausgelaufen. Das Vertrauen in den Wagen ist nicht mehr besonders groß und nun kam die Überlegung ins Spiel, sich einen neuen Wagen anzuschaffen. Soweit so gut. Aktuelles Problem nur: Der Abgasskandal. Auch dieses Fahrzeug ist von der Manipulation betroffen und derzeit liegen die Fahrzeuge gefühlt wie Steine auf Mobile, Autoscout24 usw. Kaum jemand will sie haben. Der örtliche VW Händler will sich den Wagen auch nur ungerne auf den Hof stellen, wenn nur mit einem deutlich geringeren Inzahlungsnahmepreis :eek: Wenn ich das mal richtig verglichen habe, ca. 5000 Euro unter Marktwert.

 

Das Beste nun: Er überlegt tatsächlich, ihn dort Inzahlung zu geben und sich dafür nen Sportsvan mit 2,0Tdi aus dem Showroom zu Kaufen :confused:

 

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:

 

1. Die gesamte Laufzeit über Probleme mit dem Fahrzeug gehabt (gängige, bescheidene VW Qualität)

2. Selbst ein VW Händler will ein VW Fahrzeug nicht mehr wirklich ankaufen :D

3. Wenn nur zu einem deutlich geringeren Preis unter Marktwert :D

4. Man beabsichtigt dann ernsthaft, dem gleichen Hersteller wieder die Kohle in den Rachen zu schieben, quasi als "Dankeschön" :p

 

Ein befreundeter User zog einen Vergleich mit einer leicht abgewandelten Evolutionstheorie von Charles Darwin, seht selbst :D

 

 

Bei dieser Markentreue wird VW niemals echte Probleme bekommen, zumindest nicht auf dem deutschen Markt.

 

Lg

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07.05.2016 11:51    |    GLI

Zitat:

Der örtliche VW Händler will sich den Wagen auch nur ungerne auf den Hof stellen, wenn nur mit einem deutlich geringeren Inzahlungsnahmepreis :eek: Wenn ich das mal richtig verglichen habe, ca. 5000 Euro unter Marktwert.

Das würde ich eher als üblichen Gebrauchtwagenankauf ansehen und nicht in Verbindung mit dem Abgasskandal bringen. Wem das zu wenig Geld ist, der muss ich eben selbst um den Verkauf bemühen.

Hab ich im Bekanntenkreis schon öfters erlebt, dass die Leute sich den bequemen Weg des Verkaufs gerne ein paar Tausender kosten lassen. Als Ausgleich dafür kann man ja dann wieder Angebotsjagd in den Supermärkten dieser Welt machen...

 

Ansonsten solltest Du das mit Deinem Bekannten vielleicht nochmal eingehender diskutieren. Mehr als Gebashe wird hier nicht bei rumkommen.

Was Dein Bekannter vor hat, würde ich so vielleicht auch nicht machen, aber ich habe eh wenig Verständnis für die Geldverbrennerei namens "Neuwagenkauf". Mit gut gebrauchten VW mit >100.000km bin ich bisher immer gut gefahren.

 

Ich sehe das auch nicht als VW-Fahrer-typisches Phänomen. Ich hab im Bekanntenkreis auch Opel- und Ford-Fahrer, die immer wieder die Marke kaufen, obwohl sie nur Ärger haben.

 

Eine Bekannte Familie fährt einen Ford, lässt nichts drauf kommen, obwohl schon die haarsträubensten Sachen dran kaputt waren und sie bei jeder längeren Autobahnfahrt mindestens einmal 15min auf der Standspur warten müssen, bis der Wagen sich zur Weiterfahrt bereit erklärt. Sehr oft steht der Golf bzw. 190er von Muttern/Schwiegermuttern vor der Tür, weil der Ford wiedermal runderneuert werden muss.

 

Ein anderer Bekannter mokiert sich darüber, dass seine Schwiegereltern ihren Golf+ mit Steuerkettenproblem durch einen neuen VW ersetzen wollten. Selbst hat er einen BMW E61, bei dem schon 2x die (dämlich platzierte) Elektronik in der Reserveradwanne abgesoffen ist, weil BMW zu blöd ist, dort ein Wasserablaufloch vorzusehen. Zweimal (!) Reparaturkosten von etwa 2200€ (!) für so eine Kleinigkeit, die aber ohne mit der Wimper zu zucken hingenommen werden.

Zumal absaufende Elektronik im BMW ja nichts Neues ist.

Als zweites Auto hat er ein Mercedes-Coupe, das überall übelst am rosten ist. Ich wette Mercedes wird beim Nachfolger wieder in die ganz enge Wahl kommen.


07.05.2016 11:57    |    nick_rs

Ich beobachte das ebenfalls ziemlich häufig. Aber manchen ist eben einfach nicht zu helfen... VAG beschte wo gibt :D


07.05.2016 12:29    |    tomato

Zitat:

Der örtliche VW Händler will sich den Wagen auch nur ungerne auf den Hof stellen, wenn nur mit einem deutlich geringeren Inzahlungsnahmepreis :eek: Wenn ich das mal richtig verglichen habe, ca. 5000 Euro unter Marktwert.

Vielleicht sollte man dabei auch bedenken, dass wenn der Abgasskandal den Marktwert tatsächlich beeinflusst (ich lass das jetzt einfach mal so unkommentiert stehen), dann ist das eben der neue Marktwert. Das Auto scheint dann tatsächlich nicht mehr wert zu sein.


07.05.2016 12:38    |    CaptainFuture01

Denk mal simpler......er hatte ein Auto,das bei bisherigen Problemen durch die Werksdgarantie gerichtet wurde.Jetzt soll er selber zahlen,muß aber mobil sein.

 

Einfachster Weg,da geringster Widerstand (er kennt seinen Händler,er kennt die Werkstatt und weiß sie einzuschätzen und er kennt sich bei dein Autos genug aus,um sich sofort zurechtzufinden),er gibt seine alte Kiste in Zahlung und holt sich dort ein neues Fahrzeug mit Werksgarantie.

 

Alles andere bedeutet zusätzlichen Aufwand un Ungewißheit,da er nicht weiß,wie die anderen Markenhändler beisammen sind,sowohl im Kundenumgang als auch in der Werkstatt oder in Hinsicht auf Garantiefälle.Diese wiederum kennen ihn auch noch nicht,er ist ein neuer Kunde und wird evtl. nicht so wie Stammkunden behandelt.

 

Außerdem hat er dann ein Auto vor sich,das er kennenlernen muß.....

 

Das hängt also eher mit "Faulheit" und damit zusammen,das sich möglichst nie irgendwas verändern soll,denn Veränderung bedeutet Ungewißheit und davor haben so viele Menschen Angst.....wer sich aber verändert hat,stellt im Nachhinein meist fest,das all die vorherigen Ängste vollkommen unberechtigt und unnötig waren....

 

Und jemand,der sich selten verändert,egal in welcher Hinsicht,hat eben deutlich mehr Angst vor nix,als Menschen die das oft und evtl. sogar gern tun.

 

Hat mit Markentreue in meinen Augen nix zu tun,wirkt aber auf den Außenstehenden so.Oder es wird eben dieser Schluß gezogen....

 

Ob so ein Verhalten von minderer Intelligenz zeugt,kann ich nicht sagen....wäre aber auch keinem böse,wenn er mir diesbezüglich Dummheit vorwerfen würde.

 

 

Greetz

 

Cap


07.05.2016 14:45    |    martini-tier

@tomato: Kann man so sehen, aber stell dir mal vor dein Auto, dessen Wert beim Händler letztens noch EK 15000 gewesen wäre, hätte bei ihm jetzt noch den Wert 10000. Einfach weil keiner es will. Mich würde der Verlust derart beeindrucken, das Auto weiter zu fahren...

 

@GLI: ... denn dann hab ich ja quasi 5000€ für Reparaturen. Irgendwann hat man aber auch die Grenzen der Komfortzone erreicht und bei Mercedes, BMW, Ford... sind ist die Qualität ja auch wieder besser geworden.

Der Golf III hatte auch so typische Fehler, nur ging es bei VW mit jedem Modell weiter ;)

Während die ersten Mondeos und Focus(se?) noch teilweise Problembären waren, sind die jetzt recht weit vorne in den Mängelstatistiken (vorne weil mängelarm).


07.05.2016 15:47    |    GLI

Zitat:

Der Golf III hatte auch so typische Fehler, nur ging es bei VW mit jedem Modell weiter

Was hatte der Golf 3 jetzt für "typische Fehler", abgesehen davon, dass er vergleichbar rostet wie die Mitbewerber und somit einen deutlichen Rückschritt zum Golf 2 gemacht hat?

 

Der Golf 5 ist als eher zuverlässig bekannt und vom Golf 7 hört man auch nicht viel schlechtes.

 

Es ist halt auch so, dass jedes Problem bei VW medial vervielfältigt wird, während die Fahrzeuges des Wettbewerbs stillschweigend mit ihren Problemen den Weg zum Schrott oder nach Afrika finden. Auf den Schrottplätzen sind die VW im Schnitt deutlich älter als der Rest.

 

Beispiel Steuerkette bei VW: Es ist eine Motorenbaureihe betroffen, davon nichtmal jeder Motor, es wird aber so getan, als hätte jeder VW seit 1938 eine defekte Steuerkette.


07.05.2016 15:56    |    Rockport1911

Meiner Meinung nach wird der "Abgasskandal" viel zu weit aufgeblasen und an manchen Stellen wird natürlich durch lächerliche Ankaufspreise versucht diesen Umstand auszunutzen. Zumal man bei einem Händlerankauf sowieso keinen Höchstwert für sein altes Fahrzeug bekommt.

 

Ja die ersten 1,6er TDI, die ersten DSG und die Steuerkettenproblematik sind teilweise Schrott ab Werk und VW kümmert sich nicht wirklich drum. Und leider müssen all diejenigen die Zeche zahlen die beim VAG- Gebrauchtwagenkauf nicht aufpassen. Es verwundert mich immer wieder wie viele sich gebrauchte Steuerketten- TSI kaufen, obwohl die Risiken dieser Motoren überall verbreitet werden. Aber diese Leute kaufen auch alles Andere blind....

 

Deinem Bekannten würde Ich empfehlen einen guten gebrauchten Golf VII zu kaufen und den alten Wagen bei einem guten Autohaus ankaufen zu lassen.

 

Ich werde weiterhin VAG- Fahrzeuge wählen, vornehmlich VW und Skoda. Gerade im Firmenwagenleasing bekomme Ich vom Wettbewerb, sofern es da überhaupt passende Fahrzeuge gibt, keine attraktiveren Angebote.


07.05.2016 16:39    |    GLI

Man sollte halt auch immer bedenken, dass es Millionen von VW-Fahrern gibt, die keine Probleme mit ihren Autos haben und deshalb der Marke treu bleiben.

Meine Eltern fahren seit Anfang der 70er (mit einer Unterbrechung) VW und hatten noch nie einen Reinfall dabei. Die "Unterbrechung" war ein Mittelklassewagen eines deutschen "Premium"-Herstellers, wo sich weder das Auto noch die Werkstatt mit Ruhm bekleckert haben.


07.05.2016 18:18    |    Celsi

Ein Fahrzeugkauf ist immer ein Glücksspiel. Man kann ein Montagsauto erwischen oder auch nicht. Ich würde das nicht an der Marke festmachen wollen ...


07.05.2016 18:35    |    the_WarLord

Zitat:

Beispiel Steuerkette bei VW: Es ist eine Motorenbaureihe betroffen, davon nichtmal jeder Motor, es wird aber so getan, als hätte jeder VW seit 1938 eine defekte Steuerkette.

Gibt's überhaupt einen Motor aus dem VW Konzern mit Steuerkette, der keine Macke in dem Bereich hat?


07.05.2016 19:23    |    Trottel2011

Es gab ein Spruch hier mal, der mir irgendwie halb auf der Zunge liegt:

 

"Wer VW kauft, hat von Autos keine Ahnung" oder so ähnlich.

 

Der/diejenige will nur von A nach B und fertig. Emotionslos und so günstig wie möglich. Auch heute noch kauft man, trotz Skandal, VW weil man eben weiß, dass die Kisten doch angeblich überdurchschnittlich zuverläßig sind. Dass mein 20 Jahre alter Jaguar pannenfreier fährt als manch 3 Monate alter Golf, ist schon traurig...

 

Ich habe auch eine Markenbrille auf - Oakley... Die trage ich auch auf meiner Nase. Aber eine Automarkenbrille trage ich nicht. Ich mag Jaguar weil ich Jaguar mag. Nicht weil sie zuverlässig sind oder günstig. Ich fahre den XJ8 gerne aber ich würde den jederzeit für einen anderen, gefälligeren Wagen tauschen. Mein XJ-S dagegen kommt nie weg! Es bleibt... Traumwagen bleibt Traumwagen!!! :D


07.05.2016 21:31    |    Fordlover1975

Wie die Karikatur links es zeigt- wahre Affenliebe.....( für Interessierte: mal Tante Wiki fragen! )


07.05.2016 21:41    |    Multimeter77

Würde mich freuen, wenn sich die Abneigung gegen VW auch auf die Gebrauchtwagenpreise niederschlagen würd. Würde mich auch freuen, wenn sich der Abgasskandal auf den Preis von VW TDIs niederschlagen würde.

 

Ist beides noch nicht passiert. Bei 50.000km Jahresfahrleistung haben sich VW TDIs als die günstigste Fortbewegungsvariante für mich herrauskristalisiert. Da ich die Kisten mit weit über 400.000km verkaufe ist die Wertstabilität leider für mich "wertlos". Ich brauche mehr reißerische Kampagnen, die den Preis drücken könnten.


07.05.2016 22:53    |    martini-tier

@GLI :

Die Frage ist vor allem wie man mit den Problemen umgeht.

Ich ergänze gerne mal: rausrutschende Gänge, Fensterheber, ja - viel Rost, Motoren (öfter die kleinen, weniger 1,8 u. 2l), generell klappern hier und dort, Bremsschläuche und Ölverbrauch

 

Auch danach hat sich VW mit den 1,4l Doppelladern keine Freude gemacht, natürlich war das nicht jeder Motor, nur auch dort wieder der Umgang. Selbst wenn es lief, klingt es nicht, wenn die Magnetkupplung löst. Dann noch spinnende Elektrik (Komfortfunktion senkt Scheiben aus Langeweile mal ab, sehr schön wenn <4°, DSG, Frostmotoren, Frostbeulen in z.B Türen (Kulanz kam nach Medienhype), ruckelnde Diesel und immer wieder Ölverbrauch. Nun noch die "Betrugsdiesel".

Der 7er ist bisher ganz ok, aber auch noch jung, man wird sehen. Die polternden Hinterachsen sind sie ja angegangen, danach war bisher erstaunlich wenig.

 

Probleme werden generell vervielfältigt, nicht nur bei VW. Auch vom Wettbewerb findet man noch alte Fahrzeuge, wobei das auch insgesamt mit Besitzern und den Qualitäts"phasen" im vergleichbaren Herstellungszeitraum bei der Konkurrenz sehen muss. Wie sieht das Bild wohl in 5-10 Jahren aus. Abgesehen davon, wurden auch sehr viele VWs verkauft, so muss man das auch mit einbeziehen in das heutige Bild. Absolut können es mehr sein, interessant ist aber nur der relative Vergleich.


08.05.2016 08:09    |    apfelgruener

Die Kunden sind eben vom Premiumplastik vernebelt ...


08.05.2016 12:04    |    DVE

Zitat:

@CaptainFuture01 [http://www.motor-talk.de/.../...ver-oder-einfach-nur-t5685355.html?...]schrieb am 7. Mai 2016 um 12:38 Uhr[/url]:

Das hängt also eher mit "Faulheit" und damit zusammen, dass sich möglichst nie irgendwas verändern soll, denn Veränderung bedeutet Ungewißheit und davor haben so viele Menschen Angst. Wer sich aber verändert hat, stellt im Nachhinein meist fest, dass all die vorherigen Ängste vollkommen unberechtigt und unnötig waren.

 

Und jemand der sich selten verändert, egal in welcher Hinsicht, hat eben deutlich mehr Angst vor nix, als Menschen die das oft und evtl. sogar gern tun.

Komfortzone, Leidensdruck, Lebenspartner, Arbeitsstelle - ähnliche Konstellationen. Ob nachher (meist) alles besser ist ...


08.05.2016 12:24    |    Garbagecat

wenn die Qualität von Produkt B doppelt so hoch ist wie von Produkt A, und ich verkaufe doppelt so viel Produkt B, dann habe ich am Ende die gleiche Anzahl an Reklamationen.

Oder mal in Zulassungszahlen: (KBA, März 2016)

VW Golf 25.539

VW Passat 7.883

Opel Astra 5.937

Ford Focus 5.777

Toyota Auris 1.604

Honda Civic 1.157

Das heisst, wenn über 1.100 Civic-Fahrer von ihrem Wagen schwärmen daß er absolut fehlerfrei läuft, dann können das sicherlich auch 1.100 Golf-Fahrer tun, nur sind dann immer noch 24.000 andere Golf-Fahrer die einen Fehler haben könnten. Wenn davon 23.900 auch fehlerfrei sind, dann meckern 100 über ihren Golf. Und genau die wird man in Foren etc finden. Daß über 25.000 zufriedene Kunden unterwegs sind, vergisst man leider oftmals.

Und das sagt einer, der nicht nur VW fährt, sondern auch Skoda (ok - auch irgendwie VW), Opel, Ford, Saab, ...


08.05.2016 15:48    |    sego

ich finde VW sollte den Privatleuten die Möglichkeit geben, auch simple Saugrohreinspritzer zu bekommen als Alternative wenn man mehr Wert auf Zuverlässigkeit legt. Im Polo gibt es zwar die 1.0 MPI Maschinen, aber die sind so dermaßen schwachbrüstig, dass die eigentlich nicht in diesem Auto angeboten werden sollten. 1.4 MPI 86PS fortführen wäre besser gewesen. Im Golf z.B. 1.6 MPI als Alternative zum 1.2 TSI.

Wer das Auto längerfristig fahren will (>10 Jahre) wird mit den Turbo-Direkteinspritzern nicht glücklich werden.


08.05.2016 15:51    |    salieridai

Garbagecat: Dazu muss ich sagen, es gibt auch viele Leute, die sich mit den kleinen Problemchen rumärgern und das als "normal" ansehen, bzw. gerne das Geld in der Werkstatt lassen (weil sie das als "normal" ansehen). Und dank der Apple-Mentalität vieler VW Enthusiasten fällt da (sofern ich das im Umkreis beurteilen kann) vieles gerne unter den Tisch.


08.05.2016 16:22    |    martini-tier

@salieridai: Damals als die iPhones kamen, wurde mal diagnostiziert, dass Apple Besitzer unter dem Stockholm Syndrom leiden. http://www.heise.de/.../...den-unter-dem-Stockholm-Syndrom-882497.html

Vielleicht ist das bei VW ja auch so. "Ich ärgere mich, aber das soll keiner wissen, sonst werde ich aufgezogen. Zur Erhaltung der Lüge ist der nächste auch ein VW" :D


08.05.2016 18:52    |    Turboschlumpf49144

Markentreue = Faulheit sich umzugewöhnen ?


08.05.2016 19:33    |    _RGTech

Manchmal findest du auch einfach kein anderes passendes Auto.

 

Mein Skoda ist nach dem Audi schon der zweite Winter-VW. Ich bin aber nicht so blauäigig, davon auszugehen, dass diesmal die Todesschwelle nicht wieder bei 15 Jahren/200000km liegt (da kommt dann einfach viel teurer Bockmist). Die Konkurrenz hatte aber im Bereich "rostarmer Allradkombi bis max. 4 Meter 60 mit ESP und Saugbenziner" nicht wirklich große Angebote, und der geringere Verbrauch (es blieben ansonsten nur noch V6/R6 über) glich dann den höheren Kaufpreis aus (Haltedauer auf 4 Jahre angesetzt).

Frei nach dem Motto: Wenn du die Fehler schon kennst, kannst du sie ggf. umgehen... :D

 

Einen anderen Bekannten dagegen verstehe ich nicht. Caddy TDI mit Rostproblemen (ist kein VW, sondern ein VW Nutzfahrzeug, daher nix mit jahrzehntelanger Garantie...), defektem Servolenkungssteuergerät (also das wünscht man keinem, nahezu unfahrbar das Ding!), weiteren Kleinigkeiten. Er überlegt sich, ob er den nicht... richtig: mit einem neuen Caddy ersetzen will :eek:

Aber: Was wären denn die Alternativen? Mercedes Citan und Dacia Logan MPV sind nur abgelegte Renaults und die will man jetzt auch nicht unbedingt. Und was gibt's sonst noch im Bereich Hochdachkombi mit Laderaum?


08.05.2016 19:50    |    Turboschlumpf49144

Opel Combo

Peugeot Partner


08.05.2016 21:07    |    GLI

Zitat:

wenn die Qualität von Produkt B doppelt so hoch ist wie von Produkt A, und ich verkaufe doppelt so viel Produkt B, dann habe ich am Ende die gleiche Anzahl an Reklamationen.

 

Oder mal in Zulassungszahlen: (KBA, März 2016)

 

VW Golf 25.539

 

VW Passat 7.883

 

Opel Astra 5.937

 

Ford Focus 5.777

 

Toyota Auris 1.604

 

Honda Civic 1.157

 

Das heisst, wenn über 1.100 Civic-Fahrer von ihrem Wagen schwärmen daß er absolut fehlerfrei läuft, dann können das sicherlich auch 1.100 Golf-Fahrer tun, nur sind dann immer noch 24.000 andere Golf-Fahrer die einen Fehler haben könnten. Wenn davon 23.900 auch fehlerfrei sind, dann meckern 100 über ihren Golf. Und genau die wird man in Foren etc finden. Daß über 25.000 zufriedene Kunden unterwegs sind, vergisst man leider oftmals.

 

Und das sagt einer, der nicht nur VW fährt, sondern auch Skoda (ok - auch irgendwie VW), Opel, Ford, Saab, ...

Schön dargestellt! Eigentlich ganz logisch...

 

Sollte manchem großmäuligen Meckerer mal zu denken geben.


08.05.2016 21:31    |    -VenDeTTa-

Ich behaupte mal, das viele auch gar nicht alles wahrnehmen was Mängel angeht...Sehe ich oft wenn ich jemandem etwas codiere. Wenn Zeit ist schaut man sich das "Kunden"Fahrzeug mal näher an, oft finde ich genau die Mängel auch, die mein G7 hatte...Gruselig wenn die Leute nicht mal merken, das die Heckklappe großflächig die Lackierung der Heckschürze abfräst beim Zuschlagen ;) Nur ein Beispiel von vielen...Mir braucht keiner mehr zu erzählen, das das nur Einzelfälle immer sind.


09.05.2016 00:26    |    GoLf 3 Bastler

Geht ja noch halbwegs zivilisiert zu hier :) Bin überrascht das große Gebashe bleibt ja aus und wird mit Argumenten diskutiert :D

Ich fahre jetzt seit 18 Jahren VW und meine Autos waren bis dato alle Recht zuverlässig. Schlimme Schäden im sinne von Motorschäden / Getriebeschäden hatte ich nie, liegen Geblieben bin ich auch nie. Macken hatte ich aber genug !

Mein Golf 5 GTI von 2005 den ich 6 Jahre fuhr hatte so einige macken. Niemals einen VW aus der ersten Serie kaufen, erst nach der ersten Modellpflege !!! Mein GTI hat so ziemlich alle Macken mitgenommen die heute so bekannt sind beim AXX. SUV kaputt, N75 Ladedruck Regelung kaputt, G62 Temp Sensor kaputt, Bowdenzug Easy Entry gerissen, Zündspulen kamen neu ( Rückruf ), Endrohre AGA gammelten wie Sau.

Bis auf den Temp Sensor ging alles auf Garantie.

Anderrerseits war es Verschleiss und auch mal meine Blödheit ein Auto mit 100 tkm zu kaufen (Golf 3 war alles an Verschleiss Teilen durch was verschlissen sein kann an) -> Fahrwerk -> Bremsen -> Kupplung -> Kuppungsseil gerissen und Zündverteiler war mal kaputt. Naja man war Jung und unerfahren...

 

Die Golf 6 sind bei mir aber auch ein Rotes Tuch und ich kenne so ziemlich jede Macke von jedem Motor auswendig. Die ganzen 1.4 TSI Benziner aus dem Zeitraum 2009 bis 2012 sind Murks Punkt aus. Das 7 Gang DSG war auch so eine Krücke. Und ja es gab tatsächlich eine Steuerkette die Funktionierte. Die im 3.6 VR6 war stabil.

 

Der Golf 7 ist bis jetzt erfreulich unaufällig mal sehen ob das so bleibt.

Würde ich nochmal VW kaufen ? Ja aber nur Benziner und nix unter 1.8 Liter Hubraum und ohne DSG.

Ist es evtl Gewohnheit ? Ja wahrscheinlich.

 

Und nein ich rede mir den Abgasskandal nicht schön das war die größe Idiotie der letzten 30 Jahre von VW ( Neben Lopez) und ich frage mich wie man so Dumm sein kann so ne Nummer in den USA durchzuziehen...

Und ich wette die "Nachrüstungen" von Passat und Co lassen auch noch auf sich warten weil es schlicht nicht machbar ist.. Sonst hätten se es damals schon gemacht.


09.05.2016 01:20    |    salieridai

Kollege hat einen Golf 7, da geht immer die Alarmanlage einfach so an. Werkstatt hat nachgebessert, ist aber immer noch nicht 100% behoben :D


09.05.2016 01:21    |    martini-tier

@_RGTech: Oder nen Tourneo bzw. Transit und Co.

@ GLI: Wolltest du mich meinen mit der Diffamierung? Sorry, das hatte ich auch thematisiert, aber das hast du sicher überlesen ;) i.d.R. melden sich aber außerdem die mit Problemen und nicht andersrum. Das KANN die Realität verfälschen, in BEIDE Richtungen. Klammert man als VW Verteidiger schnell aus, kenne ich aus dem Bekanntenkreis ;)


09.05.2016 02:52    |    Alfista93

@_RGTech

 

Ford Courier (als Transit =verblecht & Tourneo =verglast). Subjektiv, finde ich den sogar optisch ansprechend, für seine Klasse...

Alternativen gibt es. So man denn willens ist, Ausschau zu halten.

 

Zum Thema: Nach 2x Golf, 1x A4 und 2x Q7 ist das Thema VAG durch in der Familie.

Wobei der A4 (b5 1.9tdi), verglichen mit dem Rest, noch ok war. Aber nach gut 10 Jahren war auch der wirtschaftlich am Ende.

Jetzt bleibt noch ein Typ 3 1600L Variant.

Das Ding war zwar bereits bei Erscheinen in den 60ern technisch völlig obsolet, sowie hoffnungslos veraltet, säuft, ist lahm und der Boxermotor hat nach rund 100 000km eine Komplettüberholung gebraucht, aber es fährt. Und ist seit 50 Jahren aus 1. Hand mit Originallack usw. Gibts ja sonst nirgends mehr.


09.05.2016 08:53    |    Batterietester48

Zitat:

Ein Fahrzeugkauf ist immer ein Glücksspiel. Man kann ein Montagsauto erwischen oder auch nicht. Ich würde das nicht an der Marke festmachen wollen ...

" Montagsauto " ? Das ist doch schon lange kein Argument mehr. Seit wann kennen Schweißroboter und Fertigungsautomaten menschliche Befindlichkeiten welche die Ursachen für die besagten Montagsauto gewesen sein sollen ?

 

Fahrzeugkauf ist Glücksspiel ? Ja - kann man mittlerweile sagen.

Permanente Einsparungen und Qualitätsabbau führen zu den Problemen.

Der spannende Faktor bei diesen wie beim Glücksspiel ist der daß man nicht weiß wo das Pech lauert.

 

VW-Käufer sind eine besondere Spezies - das ist richtig.


09.05.2016 13:11    |    RotorBlatt

Ich kenne so etwa 5 VW-Fahrer sehr gut. Drei haben keine/kaum Probleme und bei zweien fasse ich mir an den Kopf. Einer hat einen Caddy für die Familie. Der Wagen rostet, ruckelt und ständig ist irgendwas kaputt. Was macht man in solch einer Situation? Klar, einen neuen Caddy kaufen. Die Begründung war, dass es sich nun um das Facelift handelt und alle Probleme behoben sein sollten. Das Ergebnis ist, dass der neue Caddy wieder ähnliche Probleme hat. Der andere Fall ist ein Golf VI GTI. Es fing damit an, dass der Wagen das Kühlmittel der Klimaanlage "verloren" hat und keiner herausfinden konnte wo es hin ist (Dichtigkeitstest wurde mehrmals durchgeführt). Danach kam der Wagen nach drei Jahren und 30 tkm nicht durch den TÜV, weil die Bremsen komplett verrotet waren. O-Ton der Werkstatt war, dass das bei einem Sportwagen ganz normal sei. Dazu hier und da noch "Kleinigkeiten" im Umfang von 500 - 1000 € und nun steht ein Neukauf an. Was soll es werden? Klar, ein VW. Dazu kommt, dass die Wartungen meiner bescheidenen Meinung nach absolut überteuert sind. Was die bei VW für eine zwei- oder dreijährige Wartung nehmen gebe ich nicht zusammengerechnet bei jährlichen Wartungsintervallen aus.


09.05.2016 16:08    |    HerrLehmann

Zitat:

Ein anderer Bekannter mokiert sich darüber, dass seine Schwiegereltern ihren Golf+ mit Steuerkettenproblem durch einen neuen VW ersetzen wollten. Selbst hat er einen BMW E61, bei dem schon 2x die (dämlich platzierte) Elektronik in der Reserveradwanne abgesoffen ist, weil BMW zu blöd ist, dort ein Wasserablaufloch vorzusehen. Zweimal (!) Reparaturkosten von etwa 2200€ (!) für so eine Kleinigkeit, die aber ohne mit der Wimper zu zucken hingenommen werden

Bei aller Pöbelei, aber Ahnung von BMW hast Du nicht.

Es gibt für das Panoramadach Abläufe. Nur müssen die halt von Zeit zu Zeit gereinigt werden.

Eine gute BMW Werkstatt macht das bei jeder Inspektion aller zwei Jahre, wenn man es selber nicht im Blick hat.


09.05.2016 20:07    |    Drehschappeduckel

Ich habe bei meinem AG einen Fuhrpark von rund 20 Fahrzeugen zu verwalten. Anfangs waren das fast nur VW´s und ihre preiswerteren und -intensiveren Markenkollegen. Es gab kaum ein Fahrzeug, das mackenfrei lief. Das allein war allerdings noch kein Drama, jedoch war das Kulanzverhalten (gerade von Skoda) abartig. Die Autos an sich waren wirklich gut und nett zu fahren (bis auf einen Caddy SDI :D), doch Autos die jeden Tag Geld verdienen müssen, müssen auch verlässlich sein.

 

Deswegen sind wir jetzt auch bei Opel und Ford angelangt. Die Leasingangebote (vom Opel Karl über diverse Astras, Vivaros, Movanos bis zum Ford Mondeo und Transit) sind sehr gut und wir haben auch gute Händler gewonnen. Ich sehe keinen Grund, in absehbarer Zeit wieder zum Volkswagenkonzern zu wechseln (beruflich wie privat).


10.05.2016 06:56    |    airforce1

jüngstes Beispiel im Bekanntenkreis,

 

wenn ich so etwas schon wieder lese. Dann kann man ebenso eine frei erfundene Stori schreiben. Wieso?

 

Weil der TE nur rein rationale Gründe aufführt.

 

Das Autogeschäft lebt sehr stark von Emotionen und über diese hat der TE kein einziges Wort geschrieben und kann somit auch nie seine/n Bekannte/n verstehen!


10.05.2016 11:18    |    the_WarLord

Vom R36 hört man vermutlich nur deswegen so wenig, weil der in geringeren Chargen verkauft wurde. Allein ein Thread im A3Q Forum offenbart, dass der R36 genau die selben Macken hat...


10.05.2016 12:04    |    Turboschlumpf49144

"Bei aller Pöbelei, aber Ahnung von BMW hast Du nicht.

Es gibt für das Panoramadach Abläufe. Nur müssen die halt von Zeit zu Zeit gereinigt werden."

 

Vor allem, wenn man nur noch zum Ölwechsel fährt, ohne Inspektion, sollte man die Schuld auch mal bei sich suchen.

 

Von Skoda wurde ich aber auch gerade enttäuscht. Das Schiebedach lies sich wieder nicht schließen. Diesmal war nicht das "verdreckte" Auto Schuld, sondern erst die fehlende Wartung (wurde erst letzten Sommer durchgeführt:rolleyes, ausserhalb des Inspektionplanes) und dann plötzlich die Hitze, denn ab Anfang April darfst halt nicht erwarten, das es noch funktioniert...der Mechaniker hatte dann auch die Schnauze voll und dem Serviceleiter den Mund verboten.

 

Ansonsten liefen die Firmencaddys echt gut durch.


10.05.2016 12:15    |    salieridai

Genau solche Sachen finde ich bei deutschen Autoherstellern extrem nervig. Warum nicht einfach ein wartungsfreies System verbauen, was einfach funktioniert?


10.05.2016 12:56    |    the_WarLord

Dass solche Mechanik mal nicht funktioniert oder Abläufe verstopfen ist doch normal...

 

Der Umgang damit (mit dem Kunden) ist schlimmer.


10.05.2016 13:15    |    Emmet Br0wn

Genau dieses Phänomen, trotz schlechter Qualität, häufigen Defekten, unfreundlich-arrogantem Service und überraschend niedrigem Weiderverkaufswert immer wieder VW zu kaufen, habe ich in meinem Umfeld immer wieder erlebt. Schon lange vor Dieselgate. Und auch viele in diesem Forum ticken so.

 

"Mein Golf V TSI war Mist, ich kaufe mir daher einen Golf VI TSI, der wird bestimmt besser"

"Hauptsache keinen unzuverlässigen Franzosen, keinen Opel (was soll denn der Nachbar denken?), keinen Japaner (die sollen ja so eine schlimme Innnenraumqualität haben)"

"Ok, mein Golf IV, mein Golf V und mein Golf VI waren scheisse, aber mein Golf II von 1985 war einfach klasse, VW baut einfach die zuverlässigsten Autos"... usw.

 

Dieses dämliche Kaufverhalten hat mit zur Arroganz im VW-Konzern beigetragen, die letztlich zu "Dieselgate" geführt hat.

 

Und schon vor Dieselgate konnte man das Verkaufsargument "Wiederverkaufswert" bei den meisten VWs vergessen.

Vor ein paar Jahren hatte beispielsweise ein exotisch aussehender verspoilerter Honda Civic Type R mit "komischem" Hochdrehzahlsaugmotor einen deutlich höheren Wiederverkaufswert als der allseits beliebte Golf V GTI mit Turobomotor, völlig kontraintuitiv.

 

http://www.telegraph.co.uk/.../...-lose-out-in-reliability-survey.html


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