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aekwi's Abenteuer

Restauration, Schrauben und Detailling - Das alte Blech ist mein Hobby und insbesondere die alten Offroader haben es mir angetan. Deshalb gehts immer um die Erhaltung und Verbesserung und hin und wieder werden sie natürlich auch gefahren. ;)

12.01.2021 19:54    |    aekwi    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 6x6, DIY, Pinzgauer, Restauration, Schrauben, SteyrPuch

Servus,

 

weiter gehts ;)

Erstmal gabs eine neue gebrauchte Benzinpumpe, da die originale Pumpe fehlt und hier ein Loch im Motor klafft.

 

 

Nachdem ich den Kühlergrill demontiert hab, konnte ich einen genaueren Blick auf die Plattform werfen - es sieht... naja aus...

 

 

 

 

Danach gings den Achsmanschetten an den Kragen - denn die sind allesamt kaputt und müssen sowieso ersetzt werden. Die Abdichtungen dahinter sehen aber noch sehr gut aus.

 

 

Um mal einen Einblick in die Getriebe zu bekommen musste das Öl raus - bei den inzwischen eisigen Temperaturen ist es die beste Arbeit auf der Isomatte in der unbeheizten Garage unter dem Auto zu liegen. ;)

 

 

Um mich aufzuwärmen habe ich Abends die Vergaser poliert - damit glänzt schonmal etwas am Fahrzeug.

 

 

 

Die Ölwanne habe ich dann gereinigt und mit einer neuen Dichtung und dem vorgeschriebenen Drehmoment wieder montiert. Hier muss man gut darauf achten, nicht zu viel Kraft auf die Muttern zu bringen, da man sonst die Wanne verzieht und neue Undichtigkeiten provoziert.

 

 

 

Danach ging es den Dichtungsresten an den Kragen... inzwischen bin ich schlauer und würde es mit Dichtungsentferner machen und nicht mit einem Schaber und Bremsenreiniger... aber man lernt ja nie aus. ;)

 

 

Alles mit Bremsenreiniger entfettet und drauf mit der Dichtmasse...

 

 

 

 

Erstmal kamen 2 Altreifen mit Maloyas zum Reifenmann um die Ecke. Über Ebay Kleinanzeigen habe ich günstige 255er BFG MTs gefunden, die werden nun mit neuen Schläuchen aufgezogen.

 

 

Da die Schwungscheibe, Kupplung und Druckplatte nicht mehr so schick waren hab ich sie für den ersten Test entrostet.... mal schauen ob es damit funktioniert.

 

 

 

 

 

 

Und zu guter Letzt kam der Auspuff runter, erfreulicherweise (und wider meiner Erwartungen) gingen alle Schrauben mit Schraubenschlüssel und Hammer problemlos auf.

 

 

 

Dann gings zum shoppen - da es schon einige Jahre zurück liegt war es vor Corona... es sollte nur der Motor werden - aber wenn man halt schonmal da ist kommt das "will haben" durch und dann kommt halt eine Achse etc. auch noch mit. ;)

 

 

Am Tag danach durfte der Pinzi erstmal auf 2 Reifen stehen... und der nächste Satz kam zum Reifenmann

 

 

 

 

Bald gehts wieder weiter... bis dahin viele Grüße aus München

Simon

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29.12.2020 10:19    |    aekwi    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 6x6, DIY, Pinzgauer, Restauration, Schrauben, Steyr-Puch

Servus,

 

Da er so nicht über den Winter draussen stehen soll musste ich ihn einen Kopf kürzer machen... gut dass mein Papa mir ein Plätzchen in seiner Garage überlässt...

Die Plane fühlt sich schon furchtbar hart an, beim abnehmen hatte ich schon Angst dass sie mir gleich bricht. Dafür gingen fast alle Schrauben sehr gut auf.

 

 

 

Dann gings los - erstmal den Patienten prüfen und schauen, welche Reanimationsmaßnahmen zuerst gemacht werden sollten.

Also erstmal ein kleiner Schluck Öl in jeden Zylinder und mit ein wenig Überzeugung dreht er sich leicht.

Danach habe ich Zündkerzen reingeschraubt und man merkt schön, wie er den Druck aufbaut und es dann leichter geht wenn das jeweilige Ventil öffnet.

 

 

Nachdem das erledigt ist habe ich mich der Ölwanne gewidmet - das ist der unerfreuliche Teil der Geschichte.

Auf den ersten Blick, viel Dichtmasse und eine grindige Schraube... das schreckt mich nicht ab. ;)

 

 

AAABER: Platz 1 der Dinge die ich nicht im Öl finden möchte: viel Metall - ok das gabs hier nicht

dicht gefolgt von Platz 2: 2-3 Liter Wasser... das gabs hier aber... und das in einem luftgekühlten Motor, der gar keinen Wasserkreislauf hat.

 

 

Vermutlich kam das Wasser über die Öffnung der Benzinpumpe rein, da die Plane oben offen war und es dort einwandfrei reinlaufen konnte...

 

Nachdem ich den ersten Schock verdaut hatte ging es weiter. Der Motor blutet in Ruhe über Nacht aus, während ich mich um die Schwungscheibe kümmere, die optisch auch ein bisschen gelitten hatte.

 

 

Aber dank dem Akku-Schlagschrauber (unbezahlte Werbung ;) ) gingen auch die Schrauben problemlos auf.

 

 

 

 

Inzwischen ist genug Wasser-Öl-Emulsion abgelaufen und ich habe mich dazu entschieden die Ölwanne runter zu nehmen - alles andere wäre Pfusch. Da gab es noch mehr frische Sumpfsuppe...

 

 

 

Eine erste Runde Bremsenreiniger hat wahre Wunder gewirkt. Innen hat sich das Wasser unten abgesetzt, wie man auch an dem Rand erkennen kann.

 

 

Der Pinzgauer hat weder einen Zahnriemen noch eine Steuerkette - sondern Zahnräder. Die liegen hinter dem Räderkasten, der ebenfalls mit Dichtmasse abgedichtet wurde - also runter damit. Aber auch da sieht es gut aus.

 

 

Die Vergaser dagegen haben nicht nur Sonnenbräune angenommen sondern auch alles an Dreck und Staub der letzten Jahre.

 

 

Die kommen runter und wandern ins Ultraschallbad - die Dichtungen sind nach so langer Zeit sowieso kaputt und wer weiß, welcher Dreck noch im Inneren schwimmt bzw. liegt.

Damit kein Dreck in den Ansaugtrackt fällt, gibt es dafür Verhüterlis, denn Vorsicht ist bekanntermaßen besser als Nachsicht. :D

 

 

Aber es gibt auch gute Nachrichten - die Bremstrommeln und Bremsbeläge sehen rundum sehr gut aus - also dürfen die bleiben.

 

 

 

Und ich habe ziemlich abgefahrene Reifen - manchmal geht das als Kompliment durch, aber ich befürchte in meinem Fall nicht. ;)

 

 

Die Vergaser sind dann auf den Wohnzimmertisch gewandert...

 

 

...wurden zerlegt...

 

 

...gereinigt und mit neuen Dichtungen wieder montiert. Ich hoffe, man sieht den Unterschied. ;)

 

 

Viele Grüße aus München

Simon

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18.10.2019 22:52    |    aekwi    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: 6x6, Pinzgauer, Steyr-Puch

Servus,

 

mal eine Abwechslung zum Benz... einer der Pinzis.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon einen, aber ein zweiter ist ja bekanntlich nicht schlecht.

Ausserdem war eine Woche zuvor mit der Freundin Schluss... und da Frustshoppen ja bekanntlich hilft, gings auf die Reise.

Ziel war der Steyr Puch Pinzgauer 712M 6x6, keine Papiere, Motor läuft nicht, Teile fehlen und dazu noch ein ziemlich beeindruckender Unfallschaden.

 

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Nach kurzer Prüfung, der Motor lässt sich von Hand drehen, hat der Besitzer ihn mit der G-Klasse aus dem Stellplatz gezogen und wir haben ihn auf den Anhänger verladen. Ein Hoch auf gute Freunde. :)

 

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Dann gings heim und er wurde erstmal abgestellt, denn es hat bereits zu schneien angefangen...

Aber keine Sorge, die Restauration ging kurz darauf los. ;)

 

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Ein buntes Sammelsurium war auf der Ladefläche... und dazu auch a bissl Flugrost, das sollte aber sicher mit Lackreinigungsknete weg gehen... evtl brauch ich aber die etwas aggressivere. ;)

 

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Aber das Getriebe war dabei... nicht im Auto, aber besser als kein Getriebe.

 

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Und da gehört es eigentlich hin. Auf der einen Seite das Verteilergetriebe...

(dahinter sieht man gut das Zentralrohr)

 

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...und auf der anderen Seite die Schwungscheibe.

 

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Auch der Auspuff wurde durch die Feuchtigkeit und Korrosion strömungstechnisch optimiert (ein Fachmann würde sagen er ist löchrig, aber was heißt das schon. ;) )

 

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Viele Grüße aus München

Simon

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