OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?

Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.

Hier :

http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html

ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.

Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉

MfG.,
CAMLOT

Beste Antwort im Thema

Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013

Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.

Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar

Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.

Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.

Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.

Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.

Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.

Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.

Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)

Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.

Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.

Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.

Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
………………………………......................................................................................................

Shell VSX 2T
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Shell Nautilus
Der Extremist

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................

Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................

Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

monzol5c
Der spezialisierte

Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

………………………………..........................................................................................

Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ

Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung

Zu1) nicht bestanden

………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

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Monzol goes black! 😰 😛 😁

Bild #208717405

hi liebe panscher. ich habe hier schon mal nachgefragt aber leider konnte mir da keiner helfen.
Mir kommts halt so vor als hätte das Geräusch seitdem ich das monzol drin hab angefange. Ich weiß ich sollte einfach mal ne füllung ohne fahren 🙂. aber dennoch frag ich halt mal weil mich halt interessiert was da so komisch tut 🙂

Ich habe vor Kurzem mit einem Mechaniker gesprochen. Er hatte vor ein paar Monaten einen Kunden mit einem Golf IV 1.9TDI bei sich in der Werkstatt. Der Golf hatte um die 280tkm drauf. Am Motor selber wurde bis dahin so gut wie nix gemacht, d.h. erster Turbo, Pumpen etc. Als sie in die Zylinder reingeschaut haben, konnten sie ihren Augen nicht glauben, hat er gesagt. Motor von innen wie neu, kaum Verschleißspuren, so gut wie kein Ruß usw.

Später hat er den Besitzer darauf angesprochen, was er denn mit dem Motor tut, weil er so unglaublich sauber und wie neu aussieht. Er meinte, er tankt mindestens Hälfte der gefahrenen Kilometer nur Ultimate Diesel, mehr nicht.

Ich hoffe, dass unsere Panscherei auch so einen Effekt bewirkt😁

Zitat:

@kotakpay schrieb am 2. Februar 2017 um 07:24:26 Uhr:


Als sie in die Zylinder reingeschaut haben, konnten sie ihren Augen nicht glauben, hat er gesagt. Motor von innen wie neu, kaum Verschleißspuren, so gut wie kein Ruß usw.

Dann muß ja doch ein Schaden gewesen sein, denn ganz ohne Grund machen die doch den Kopf nicht runter.

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Er hat es nebenbei angeschaut, als er irgendwas gewechselt hat. Ich meine, er sagte etwas über Glühkerzen oder so ähnlich...

Also wenn für die Glühkerzen der Kopf runter muss oder auch nur der Ventildeckel dann ist der Motor aber konzeptionell wirklich großer Murks. 😁

Vielleicht hat er auch nur zum Öleinfüllstutzen reingeschaut, nicht jeder Motor hat da ein Blech drüber damit nix rausspritzt wenn der Deckel fehlt. Bei manchen kann man auch direkt auf die Nockenwelle(n) schauen und da sieht man dann schon ob da Ölschlamm ist und wie die Nocken aussehen. Oder die Ventildeckeldichtung war durch und wurde getauscht. Ohne Ventildeckel hat man schon einen ganz guten Einblick auf Lagerblöcke und Nocken.

Allerdings kommt die Sauberkeit dort dann nicht vom Diesel sondern vom guten Motoröl und regelmäßigen Ölwechseln. Maximal an den Glühkerzenspitzen oder besser den Injektorspitzen könnte man sehen wie es um die Sauberkeit im Brennraum steht.

Gruß, Thomas

Wie gesagt, ich weiß nicht, was dort genau gemacht wurde. Ich kann ihn aber nächstes Mal fragen, wenn ich ihn sehe. Vielleicht hat er die Zylinder vorsorglich endoskopiert, keine Ahnung.
Er war jedenfalls verwundert über die Sauberkeit des Motors bei der Kilometerleistung. Der Fahrer war aber kein Panscher, sondern ein Ultimate Diesel Fahrer. Anscheinend wirkt das Zeug wirklich reinigend auf den Motor🙂

Also mein Neffe ist KfZ Mechatroniker der Tank in seinem Audi nur Ultimate Diesel aus Überzeugung, ich hab ihn einen 5lKanister mit Monzol5C gegeben , kenne jedoch seine Aussagen dazu noch nicht.
Bei meinem Yeti 2.0 TDI hab ich die letzten 3 Tankungen auch Ultimate Diese lwegen der sehr Kalten Frosttage getankt, bei der letzten Tankung kam auch Monzol5C dazu, den wenn Ultimate Diesel gut reinigt wird es wohl schlecht schmieren

Ich teste nächste Woche endlich Monzol vs. Addinol. Ich bin die letzten 10-12 Monate nur 1:200 Addinol gefahren, und werde jetzt meine letzten 450ml Monzol beim nächsten Tanken beimischen, wird also sogar noch fetter als 1:200 sein bei 80l Tankinhalt.
Bin gespannt, ob ich was merke.

Hallo,

ich bin stiller Mitleser dieses Threads und habe sämtliche Seiten gelesen.
Ich habe mich Ende Juli dazu entschlossen zu panschen. Laufleistung damals ca. 107 tkm.

Nun wollte ich euch einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben:

Ein paar Infos vorweg:
-Ich pansche mit Monzol 5c;
-Auto ist ein VW Golf 6 mit 1.6 TDI und 105 PS.;
-Mischverhältnis: ca. 1:200;
-immer normaler DK von unterschiedlichen Tankstellen (Teilweise Freie, teilweise Marke --> Mehr Infos bei Spritmonitor)

Ich habe im Sommer 2016 mit dem panschen angefangen.
Mein Golf nagelt(e) gerne im Teillastbereich zwischen 1300 bis 2200 U/min.
Mit Monzol konnte ich dieses Nageln komplett abstellen. Motor hörte sich seit dem sehr ruhig und geschmeidig an. In jeder Fahrsituation.

Der Verbrauch hat sich nicht verbessert, aber auch nicht verschlechtert.

Aussagen über eine Reinigende Wirkung kann ich nicht treffen, da ich beispielsweise meine Injektoren vor und nach dem Panschen nicht ausgebaut habe und nicht vergleichen kann.

Nach gut 9000km Panscherei hat sich mein AGR bei rund 116 tkm verabschiedet.
Man sagt dem 2 Taktöl (und dem Dieseladditiv Monzol) im Diesel eine Rußmindernde Wirkung nach, was eigentlich gegen ein Zusetzen des AGRs spricht.
Was auch bei meinem für eine Rußmindernde Wirkung sprechen würde, wären die Regenerationsintervalle von meinem DPF: Diese lagen mit Monzol zwischen 750km und 800km. Ohne ein wenig kürzer (500 bis 600km)

Auch muss man an der Stelle sagen, dass das AGR beim 1.6TDI sehr anfällig war/ ist, vor allem BJ 2009 und 2010 mit der ersten Version. Das AGR wurde von VW bzw. dessen Lieferant insgesamt 3 mal überarbeitet und verbessert. Auch Injektoren sind bei diesem Motor keine Seltenheit. Ich war davon nicht ausgenommen: 3 von 4 waren bereits im Februar 2014 bei ca. 58500 km, also laaange bevor ich gepanscht habe, defekt und wurden von VW ersetzt.

Ob mein AGR mit Monzol nun länger gelebt hat als ohne Panscherei oder es einen früheren Exodus hervorgerufen hat, kann ich schlecht sagen und nicht beurteilen.
Vielleicht gibt es ja hier ein paar Experten, die eine Aussage treffen können...(?)

Mit der Reparatur des AGRs habe ich nun die neueste Version verbaut.
Außerdem wurde das Dieselupdate aufgespielt. (Das Update war der eigentliche Grund für den Werkstattaufenthalt - AGR ging in der Werkstatt hopps - aber das ist ein anderes Thema)

Seit dem Dieselupdate ist, trotz Monzol, ein Nageln/ Rasseln zu hören. Besonders im 4. Gang zwischen 1200 und 2200 U/min.

Soviel zu meinen Erfahrungen mit Monzol und 10tkm Panscherei.

Viele Grüße
Alex

Zitat:

@alexander_s_93 schrieb am 2. Februar 2017 um 10:03:35 Uhr:



Mein Golf nagelt(e) gerne im Teillastbereich zwischen 1300 bis 2200 U/min.
Nach gut 9000km Panscherei hat sich mein AGR bei rund 116 tkm verabschiedet.

Mit der Reparatur des AGRs habe ich nun die neueste Version verbaut.
Außerdem wurde das Dieselupdate aufgespielt. (Das Update war der eigentliche Grund für den Werkstattaufenthalt - AGR ging in der Werkstatt hopps - aber das ist ein anderes Thema)

Seit dem Dieselupdate ist, trotz Monzol, ein Nageln/ Rasseln zu hören.
Besonders im 4. Gang zwischen 1200 und 2200 U/min.

Soviel zu meinen Erfahrungen mit Monzol und 10tkm Panscherei.

Viele Grüße
Alex

.

Was hat der Austausch des AGR gekostet?

Mit 40% Kulanz immer noch knapp 770€.
Wäre in einer freien Werkstatt leider nicht billiger gewesen 🙁

Ach du scheiße.
Ist das bei dem Motor aus Gold oder was ist da los?

Zitat:

@alexander_s_93 schrieb am 2. Februar 2017 um 10:19:28 Uhr:


Mit 40% Kulanz immer noch knapp 770€.
Wäre in einer freien Werkstatt leider nicht billiger gewesen 🙁

.

Regulärer Mondpreis ca. 1283€
Was ein Wahnsinn, war bestimmt das AGR mit Kühlrohr bis zum Turbo.
Quer eingebaute Motore´,
sind in den Reparaturkosten immer sehr deutlich teurer. 😠 ´´´´´

Hab das öfter schon gelesen dass die "Schummel-Diesel" nach dem Update im Teillastbereich stark nageln sollen. Glaub VW wird hier wohl den Einspritzbeginn deutlich früher legen bzw. im Sinne der Effizienz zu früh. Der Verbrennungsdruck steigt steiler an und bremst somit etwas die Kolbenbewegung in Richtung OT. Damit verringert sich der Wirkungsgrad des Motors und der Kraftstoffverbrauch geht leicht nach oben. Und dass die Fahrzeuge nach dem Update mehr verbrauchen sollen, liest man aktuell recht oft von Besitzern in den jeweiligen Foren.

Resultat des früheren Einspritzbeginns ist eine höhere Temperatur im Brennraum und eine Zunahme der NOx-Emissionen welche man mit etwas höheren AGR-Raten (damit es noch schneller zusifft 🙄) aber ganz gut bekämpfen kann.

Die HC-Emissionen (Kohlenwasserstoffe) werden durch den früheren Einspritzbeginn aber deutlich reduziert und das wird wohl auch als Grund für die Änderung dahinter stecken da diese für z.B. Smogbildung, Krebs usw. verantwortlich sind bzw. sein können.

Ob der frühere Einspritzbeginn auf Dauer für den Motor gesund ist (höhere Verbrennungsdrücke und eine höhere thermische Belastung), muss sich noch zeigen.

Gruß, Thomas

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