Omega B - FL - Bj.00 - Heckrollo/Sonnenrollo nachrüsten

Opel Omega B

Eigentlich hat meine neue Ommi alles an Ausstattung was es gab, nur halt kein Heckrollo. Dieses würde ich gerne nachrüsten. Nun zu meinen Fragen:

Passt vom Vor-Facelift auch die Heckablage oder gibt es dort unterschiede.?

Ich habe mal unter meiner Hutablage (im Kofferraum) geschaut dort sind 2 Hauptkabel (mit Steckern) die mit Tesafilm angeklebt sind. Einer der Stecker ist rechteckig mit mehreren Löchern und einer hat ein Aussengewinde zum anschrauben sind das die Kabel die ich benötige?

Wenn nein was sind das wohl für Kabel und was muss ich alles machen um das Sonnenrollo einzubauen. (Am besten Schritt für Schrittanleitung)

65 Antworten

im Etzold steht wirklich, dass man die "Blechlaschen" hochbiegen soll ... die sahen ziemlich massiv aus

na ja, ich probier das mal

falls ich mich nicht mehr melde, habe ich sie abgebrochen ...

hier noch, wie versprochen, ein paar Bilderchen von dem Umbau

die Laschen für die Seitenteile der Rücklehne müssen wirklich gebogen werden - oft sollte man das aber nicht machen, damit sie nicht noch Schaden nehmen und vielleicht abbrechen

Ich habe dazu einen großen Schraubendreher genommen und darunter einen meiner Kunststoffhebel untergelegt, damit man die Lasche nicht abreißt

Wie schon beschrieben, ist das Heckrollo von einem 1997er Modell in einen 2001 Omega eingebaut wurden. Die Steckverbindungen unterscheiden sich zwischen den beiden Modellen und so wurde hier eine neue Steckverbindung realisiert und der Ausschnitt für den dritten Rollgurt musste angepasst werden.
Ansonsten gab es keine Probleme.

Schalter
Anschluss-kofferraum
Heckrollo-unten
+6

Hallo liebe Gemeinde,

habe mir auch ein elektrisches Heckrollo zugelegt und hoffe, dass es bis zum WE da ist.

Kann mir jemand erklären (gerne auch mit Bild), wie ich das Rollo im ausgebauten Zustand einmal testen kann? Bin leider ein absoluter Elektrik*Noob* 🙄

Möchte vor dem Einbau sicher gehen und erstmal Mechanik etc. prüfen und fetten.

Danke im Voraus

Im Prinzip genügt es, den Motor (der hat eh nur ein zweipoliges Anschlusskabel) an Plus- und Minus 12 V anzuschließen. Wenn sich nichts rührt einfach umpolen, also die zwei Anschlusskabel vertauschen.

Geht dann noch immer nichts geht's an das Zerlegen der Motor-Getriebeeinheit. Hier muss man aufpassen, weil die Feder drinnen ziemlich unter Spannung steht.

Ich habe meinen Antrieb schon mehrmals zerlegt, gereinigt, gefettet, dann getauscht und wieder dasselbe... Das schöne daran ist: im ausgebauten Zustand funktioniert alles wunderbar, nach dem Einbau und ein paar Tagen im eingefahrenen Zustand klemmt es dann schon wieder. Ich mache es jetzt (vorderhand) so, dass ich das Rollo vor dem Abstellen des Wagens ausfahre. Ist zwar vermutlich für die Spannung des Gewebes auf Dauer nicht gut aber zumindest geht es dann immer.

Gruß, Sepp

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@Sepp_B

Vielen Dank für die Erklärung / Tipps. Das werde ich so mal probieren. Hoffe die Hutablage kommt die Tage...

Gruß Tim

Hallo Tim,

ok, ist dir gelungen, hast mich selber wieder neugierig gemacht. Habe jetzt mal einen Rolloantrieb zerlegt und dabe gelernt, wie man es wirklich (ohne Wasserpumpenzange und Gewalt) machen sollte.

Erster Hinweis: das ganze besteht aus zwei Teilen, einem schwarzen Kästchem mit ich glaube dreipoligem Anschluss (da kommt das Signal vom Taster und es wird die Richtung umgeschaltet) und dem eigentlichen Antrieb (zweipoliger Anschluss). Den beschreibe ich hier jetzt mal, wie man ihn am besten zerlegt.

Das ganze Teil mit allen Zahnrädern steht unter erheblicher Spannung, also Vorsicht vor gewaltsamen Öffnen. Ich habe es hier auch falsch gemacht und mittels einer Wasserpumpenzange (ja, ich weiß, die ist schon Schrott 🙂) gegen die Spannung gehalten, den Deckel halb geöffnet, das kleine Zahnrad entkoppelt und dann langsam entspannt. Einfacher sollte es so gehen:

Auf Bild 4 sieht man die seitliche Arretierschraube. Die stellt gewissermaßen den Endanschlag für das Rollo in beide Richtungen dar. Das große Antriebsrad (Bild 17) ist direkt mit dem Gestänge verbunden und hat hier eine Ausnehmung. Die beiden Enden laufen gegen die Schraube und dann steht das ganze. Eine leider sehr primitive Konstruktion, weil der Motor eine bestimmte Zeit in die jeweilige Richtung läuft und auch in der Endstellung über die Schnecke noch ein paar Sekunden anpresst. Was wiederum für die billigen Zahnräder nicht das Beste ist...

Also als erstes die Schraube lösen (Bild 3). Dann am besten Spannung an den Motor anlegen und ihn so lange laufen lassen, bis das Anschlussstück in Bild 4 gut eine Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn gemacht hat. Lieber zu weit als zu wenig, weil das Zahnrad dann ohnehin von der Feder entkoppelt wird. Sollte man aber eh merken wenn die Vorspannung weg ist.

Die drei Torxschrauben am schwarzen Deckel lösen und leicht anhebeln. Man sollte dann schon merken, dass die Antriebswelle locker und entspannt ist. Dann kann man den Deckel abheben. Die beiden Zahnräder herausnehmen, das große ist in die Feder eingehängt, wenn alles entspannt ist kann man es aber einfach rausheben.

In Bild 12 und 13 sieht man gut, wie die Feder eingehängt ist. Das äußere Ende wird von der Ausnehmung des großen Zahnrades mitgenommen. In Bild 19 sieht man bei meinem großen Zahnrad schon Beschädigungen an den Flanken durch den dauernden Druck des Schneckentriebs, obwohl schon der Endanschlag erreicht ist.

Der Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge sollte dann selbsterklärend sein. Aufpassen nur, dass die lose Welle des kleinen Zahnrades sauber in den Lagern liegt.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

Gruß, Sepp

Omega B FL Antrieb Heckrollo 01
Omega B FL Antrieb Heckrollo 02
Omega B FL Antrieb Heckrollo 03
+12

Das ist ja eine super Anleitung. Dankeschön.
Aber irgendwie ist meine Unsicherheit etwas gestiegen. Dachte, man könnte einfach den Deckel demontieren und die Zahnräder schmieren. Das die Konstruktion so unter Spannung steht hätte ich nicht gedacht 🙁
Möchte ja auch nichts kaputt reparieren 😁

Einfach den Deckel ab geht eben deswegen nicht. Die starke Federspannung hat wohl den Sinn, den Motor beim Hochfahren gegen die Schwerkraft zu unterstützen. Da hilft dann die Feder quasi mit, weil sie da entspannt wird. Weil beim Ausbau das Rollo ja auch herunten ist hat man grade da die höchste Spannung drauf. Aber wie oben beschrieben sollte das kein Problem sein. Und zum Kaputtmachen ist ja fast zu wenig drinnen - und das, was drinnen ist, ist doch eher massiv. 🙂

Was ich oben noch vergessen habe: bevor man die seitliche Anschlagschraube reindreht sollte man sich mit einem Stück Draht vergewissern, dass der offene Teil des großen Zahnrades sich im Bereich des Schraubenlochs befindet. Grob kann man sich ja an der Stellung des Anschlusszapfens oben orientieren. Nicht dass man die Schraube gegen das Zahnrad dreht.

Aber probier das Teil einfach mal aus, dann siehst du ja, ob eine Zerlegung notwendig ist. Wenn ich mir allerdings die Konstistenz von meinem Fett drinne ansehe ist das schon ziemlich vertrocknet.

Ich werde irgendwann das ganze auch nochmal ausbauen, mir ist noch immer nicht klar, woher die Probleme kommen. Viele sagen ja von den Zahnrädern, die zu stark beansprucht werden. Aber ich habe auch den ganzen Scherenmechanismus im Verdacht, dass da irgendwas sich verkeilt. Ich sehe nämlich Schleifspuren am Gestänge bei ausgefahrenem Rollo.

Gruß, Sepp

Gestänge Heckrollo

Moin sepp

Ich würde denken die Drehfeder im Motorgetriebe ist zu wenig Vorgespannt und
dann noch die Feder im Rohr zu wenig gedreht und
dadurch wird der Stoff schlaff und zieht sich nicht wieder ins Rollo .

mfg

Sonnenrollo
Sonnenrollo

Zitat:

Aber probier das Teil einfach mal aus, dann siehst du ja, ob eine Zerlegung notwendig ist. Wenn ich mir allerdings die Konstistenz von meinem Fett drinne ansehe ist das schon ziemlich vertrocknet.

Genau. Hoffe das die Teile bald da sind.
Das Fett dürfte über die Jahre schon ziemlich gealtert sein, aber mal schauen.
Hast ja ne super Anleitung hinterlegt ;-)

MfG

Zitat:

@rosi03677 schrieb am 8. Februar 2021 um 17:31:57 Uhr:


... Ich würde denken die Drehfeder im Motorgetriebe ist zu wenig Vorgespannt ...

Hallo Rosi,

danke für den Tip, aber ich glaube nicht, dass es an der Vorspannung der Feder liegt. Da hast ja nur die Möglichkeit, eine Umdrehung zu spannen oder eine volle zweite Umdrehung, damit das offene Segment sich wieder in der richtigen Lage für die Anschlagschraube befindet. Das wäre meiner Meinung nach zuviel, die Spannung ist schon nach einer Umdrehung beachtlich. Außerdem habe ich das Teil ja schon gegen ein anderes getauscht und wieder derselbe Zirkus.

Ich denke, dass sich das Gestänge in der unteren Endlage irgendwo verkeilt oder verhakt. Aber momentan ist es im Carport zu kalt für so Spielereien, die nächsten Tage sind zweistellige Minusgrade angesagt bei uns.

Gruß, Sepp

@Sepp_B @rosi03677
Hallo in die Runde,

habe leider ein Problem mit dem Heckrollo, welches erst im Frühling in Betrieb genommen wurde.
Seinerzeit habe ich das Innenleben des Zahnantriebes gefettet und danach montiert. Ich hatte nur den Deckel abgenommen und konnte alles gut erreichen.
Leider war die Freude nicht von langer Dauer... Als nur noch ein *klacken* zu vernehmen war ohne das das Rollo hochfuhr - entschloss ich mich heute zur Demontage.

Lange Rede kurzer Sinn, es hatte sich das kleine Zahnrad verkantet - warum auch immer.
Zunächst war ich froh, dass es nicht gebrochen oder der Elektromotor kaputt war, wie zunächst angenommen.
Aus irgend einem Grund, war die *ich nenne Sie mal Führungsstange* für das kleine Zahnrad offensichtlich aus der Hülse gerutscht.
Was mich verwundert hat, dass auf der Rückseite des Motors ein Rausrutschen nur durch den originalen Aufkleber verhindert wird?! Dieser hatte keine Klebewirkung mehr, weshalb ich Vermute, dass die Führungsstange nicht mehr in Position blieb... Aber ich weiß es nicht genau...

Mein Problem ist, dass ich den Zusammenbau mit der Vorspannung noch nicht ganz verstanden habe und hoffe auf Hilfe.

Leider hat in Betriebnahme das gr. Ritzel die Anschlagsschraube runter geschliffen. Vielleicht auch Verschleiß der zum Defekt führte?

MfG

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...habe den Motor wieder zum Laufen bekommen, nachdem ich das Prinzip der Federspannung verstanden hatte.
Fraglich ist trotzdem, warum die Mechanik den Dienst quittiert hat.
Die Anschlagschraube käme auch als Übeltäter noch in Frage, da die Plastikhülse samt Schraube beim Anschlagen etwas raus kam.
Gerne werde ich den Knopf für das Rollo wohl nicht mehr drücken 😁

MfG

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