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Fragen zum SLK R170 200K und zu einer kuriosen Problematik !

Mercedes SLK R170
Themenstarteram 13. Oktober 2011 um 15:14

Hallo zusammen.

Ich habe mich hier bei Motor-Talk.de angemeldet , um einerseits Informationen ( auch allgemein über Mercedes Benz Fahrzeuge ) zu erhalten und andererseits eine Problematik eines befreundeten Ehepaares ohne große Interneterfahrung zu schildern und ggfs. Lösungsansätze zu erhalten.

Zur näheren Erklärung möchte ich anführen, dass meine Frau und ich mit dem Gedanken spielen, künftig einen SLK R170 zu fahren bzw. als Anschaffung in Erwägung ziehen.

Wir sind des öfteren mit Freunden auf getrennten Touren ( Frau war mit Freundin // und ich war mit dem Freund ) mit deren SLK unterwegs gewesen.

Es war überraschenderweise für uns jedesmal eine sehr schöne Erfahrung, so dass wir uns eigentlich beide für die Sommermonate diesen Wagen als Ergänzung vorstellen könnten.

Leider sind wir beide noch nicht für den R172 zum jetztigen Zeitpunkt ( zu neu; ggfs. noch nicht ausgereift ; Kostenfaktor bei der Anschaffung // der R171 gefällt uns beiden als Modell nicht ganz so gut und der R170 gefällt uns beiden ) .

Nun sind wir etwas verunsichert durch die Erfahrungen unserer Freunde.

Vorweg : Eigentlich sind sie hoch zufrieden mit ihrem SLK R170 200 K.

Aber es gab in den letzten drei Jahren so einige Reparaturen und merkwürdige Angelegenheiten.

Nun würde ich ganz gerne an dieser Stelle davon berichten und ggfs. die Experten bitten, einiges dazu zu sagen oder aus der Erfahrungstasche zu berichten.

Leider muß ich zum genaueren Verständnis dieser ganzen Geschichte teilweise umfangreicher berichten, damit die Zusammenhänge auch richtig verstanden und gedeutet werden können.

Ich betone es an dieser Stelle ganz besonders, da ich niemanden langweilen möchte und auch keine irrsinnigen oder witzigen Diskussionen losreißen will.

Es handelt sich beim SLK R170 200 K um ein reines Saisonfahrzeug ( Zulassung 2003 oder 2004 ).

Final Edition Modell mit 163 PS und jetzt ca. 46.000 km Laufleistung.

Alles scheckheftgepflegt bei Mercedes Benz.

Im Winter hat der Wagen spezielle Standräder und wird schön sauber und ordentlich ( abgedeckt mit Paletot ) weggestellt.

Im Frühjahr werden die Alufelgen dann immer wieder aufgezogen.

Seit diesem Jahr gibt es Probleme in der Warmfahrphase.

Eigentlich war der Wagen nahezu das ganze Frühjahr und Sommer regelmäßig in der Mercedes Benz Werkstatt, ohne das das eigentlich unangenehme Problem bislang beseitigt wurde.

Zur Beschreibung :

Der Wagen springt super an und läuft auch ganz normal in der Kaltlaufphase des Motors mit erhöhter Drehzahl.

Fährt man los und bewegt sich im Stadtverkehr, merkt man dem Fahrzeug keine Probleme an.

Fährt man aber aus der Garage los und fährt anschließend auf die Landstraße oder Autobahn, so fängt der Wagen im Unterboden so im Bereich 55 km/h - 85 km / h an fürchterlich dumpf zu dröhnen und zu vibrieren.

Außerdem sind teilweise Vibrationen am Lenkrad in diesem Geschwindigkeitssegment ( 55-85 km/h ) zu verzeichnen.

Maximum des Dröhnens liegt bei ca. 61 / 62 Km/h.

Zur weiteren Erklärung und Verständnis muß ich hinzufügen, dass diese Erscheinungen meist nach 8 - 15 km Fahrtstrecke erledigt sind und dann das Fahrzeug problemlos wundervoll läuft.

Desweiteren sind die Erscheinungen ( Stärke und Ausmaß der Vibrationen und Dröhngeräusche ) variabel.

Wurde der Wagen bei sehr hohen Sommertemperaturen sehr gut warm gefahren und in der Garage abgestellt, dann waren bei der nächsten Benutzung die unangenehmen Erscheinungen wohl extrem zu spüren und teileweise von 55 - 120 km/h spürbar.

Je nachdem wie warm der SLK abgestellt wurde, möglicherweise abhängig von den Außentemperaturen und je nachdem welche Reifen ( verschiedene Radsätze wurden probiert ! ) gerade drauf sind, zeigen sich diese Erscheinungen in Lautstärke und Unannehmlichkeit verschieden.

Alle Räder waren natürlich mehrfach - auch zur Kontrolle - gewuchtet worden.

Weiterhin wurde der Wagen - auch aus Versuchsgründen - eine Nacht auf der Hebebühne abgestellt.

Am nächsten Morgen gab es dann keine Vibrationen und Dröhngeräusche ! Kurios !

Zur weiteren Erklärung möchte ich alle Arbeiten anführen, die bei Mercedes Benz bereits ( offensichtlich vergeblich ) durchgeführt wurden.

- Es wurde mehrfach der Fehlerspeicher ausgelesen ( ohne Befund ).

- Es wurde in einer MB Werkstatt das Getriebe gespült ( so eine aufwendige Methode mit Filter etc. ).

- Der Lenkungsdämpfer wurde gewechselt. Original MB Teil eingebaut.

- Beide vorderen unteren Traggelenke wurde erneuert. Original MB.

- Die Mittelwellenlagerung der Antriebswelle wurde erneuert. Original MB.

- Die Bremsbeläge vorne wurden erneuert ( auf einer Seite hatte sich ein Belag mit der Reststärke 6 - 7 mm von der Trägerplatte gelöst ). Es wurden gemäß Rechnung original MB Beläge verbaut.

- Es wurde der original Erstausrüster Michelin Reifensatz ( Primacy Pilot ) durch den neuen Nachfolger Michelin Primacy HP mit 205 er vorne und 225 er hinter auf Anraten ersetzt.

- Michelin Techniker sind das Fahrzeug auch bereits mehrfach gefahren und waren sehr verwundert über diese Erscheinungen. Leider keine Lösungen herbeigeführt.

Dazu muß erwähnt werden, dass zwischen MB Werkstatt Und Reifenexperten leider immer die Schuld hin und her geschoben wurde.

Es wurde vermutet, dass die Reifen Standplatten ausbilden und diese sich nach einigen Kilometern mit Erwärmung der Reifen egalisieren.

Zusätzlich zu Standplatten ggfs. teilweise Höhenschläge ersichtlich waren.

Dazu sei aber erwähnt, dass die Problematik täglich und teilweise zweimal am Tage in Erscheinung tritt. ( vor der Arbeit und abends nach der Arbeit ).

Aber leider können andere Radsätze ( alles originale und gewuchtete MB Radsätze probiert ) auch keine Abhilfe schaffen, so dass vermutlich die Wahrscheinlichkeit der Ursache eher bei MB liegen dürfte.

Ich muß an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen, dass das Fahrzeug allgemein ( außen, oben, unten, innen ) einen tadellosen Zustand zeigt.

Der Wagen wird nicht mißhandelt und recht ordentlich gepflegt.

Der Wagen wurde im Sommer einer gründlichen HU / AU Untersuchung unterzogen.

Alles mängelfrei und ohne irgendwelche Beanstandungen und Beschwerden.

Jetzt wurde von der MB Werkstat die Empfehlung ausgespochen, alle Bremsscheiben und Beläge zu wechseln ( komplette Bremsanlage ), obwohl die eigentlich überhaupt nicht verschlissen aussehen.

Alleine die Teile sollen um die 400 Euro kosten und dann noch zzgl. Arbeitslohn !

Sie könnten verzogen sein und daher gäbe es diese Möglichkeit.

Meine Fragen :

- Kann es wirklich sein, dass verzogene Bremsscheiben solche Vibrationen und Dröhnen verursachen?

- Ist es normal, dass sich Bremsscheiben bei Regenfahrten oder Autowäschen verziehen?

- Warum sollten sich die Bremsscheiben nach einer Warmfahrphase so beruhigen, dass das Fahrzeug tadellos läuft und super liegt?

- Fällt irgendjemandem zu dieser ganzen geschilderten Geschichte und Problematik etwas Sinnvolles ein?

- Wurden irgendwo Fehler gemacht oder wichtige Sachen übersehen?

- Am ABS System wurde bislang nichts gemacht ( Info ). Kann es am ABS System liegen?

- Sollen meine Frau und ich uns von solchen Negativerlebnissen abschrecken lassen?

- Ist es normal, dass diese Problematik bei diesem Fahrzeugtyp auftritt ?

- Wie kann es sein, dass spezialisierte MB Werkstätten diese Mängel nicht abstellen können?

- Hat schonmal jemand sehr ähnliche Erfahrungen gesammelt?

Ich wäre einfach nur dankbar, wenn sinnvolle Vorschläge oder Ratschläge unsere Entscheidungsfindung erleichtern und die Probleme unserer Freunde sich in Luft auflösen.

Ich habe nicht die Absicht, hier Leute und Mitmenschen unnötig zu nerven.

Daher bitte nur informative und aussagekräftige Beiträge einstellen.

Unsere Freunde haben uns ihre ganze Akte gezeigt.

Eigentlich erschütterlich, wenn man bedenkt, welche Unsummen da investiert wurden.

Zur Info : Der Wagen soll nicht verkauft werden ! Er soll nur in Ordnung !

Wir können diese Erscheinungen persönlich nur bestätigen, da wir des öfteren mitgefahren sind.

Sogar meine Frau konnte diese Feststellungen treffen, obwohl so manchen Frauen ja eher das " Nichtsmerken " nachgesagt wird !

Uns hat es natürlich interessiert, da wir uns wie oben beschrieben ein solches Fahrzeug anschaffen wollten und uns der derzeitige Jahresabschnitt ggfs. sehr günstig erscheint.

Noch eine weitere Frage beschäftigt mich.

Ich habe mir den Ölzettel der MB Werkstatt angeschaut.

Es wurde dieses ÖL eingefüllt :

Aral Super Tronic 0W-40

Beispiel, da er mir auch eine Ersatzflasche gezeigt hat.

http://www.oelshop24.de/index_shop.php?prodid=48

In seiner Bedienungsanleitung steht MB Freigabe 229.1 und 229.3.

So steht es hier auch auf Seite 220. :

http://www.mbslk.com/files/artikel/R170_Bedienungsanleitung.pdf

Das Öl wurde ausdrücklich von der MB Werkstatt empfohlen.

Es hat die Freigabe 229.31 und 229.51.

Ich hatte mich mal woanders informiert, da wurden mir diese ans Herz gelelegt:

http://www.mobil1.de/produkte/peak-life-5w-50.aspx

MB 229.1 und 229.3

und

http://www.mobil1.de/produkte/new-life-0w-40.aspx

MB 229.3/229.5

Kann mir in dieser Hinsicht mal jemand reinen Wein einschenken?

Was ist sinnvoll und ok?

Was ist erlaubt und vetretbar?

Wo liegen die riesigen Unterschiede für den Wagen und für den " Laien " ?

Ich bedanke mich im Vorfeld recht herzlich für alle Beiträge und verbleibe

mit freundlichen Grüßen ,

Dierk-Carsten

Beste Antwort im Thema

Hallo,

zu dem Problem kann ich nichts beitragen, kann dich aber in dem Sinne beruhigen, dass dies kein typischer Fehler ist, hab ich bisher jedenfalls noch nie hier von gelesen ;).

Ein R170 ist so ziemlich das unproblematischste Auto, was es derzeit auf dem Fahrzeugmarkt gibt.

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Hallo,

erst mal zum Oel. Alles was besser/gleich MB Freigabe 229.1 ist kannst du bedenkenlos einfüllen. 0-W40 muss aber nicht sein, besonders dann wenn das Fahrzeug nicht bei tiefen Minustemperaturen bewegt wird. Mit einem guten 5W40 oder gar 10W40 bist du gerade im Saisonbetrieb besser bedient, da damit die Geräuschkulisse nach dem Kaltstart bedeutend angenehmer ist.

Nun zum Geräusch/Brummen. Bei meinen 200ern lag es immer an der Kurbelwellenriemenscheibe, welche gleichzeitig einen Schwingungsdämpfer beinhaltet. Ist diese Riemenscheibe sehr alt und der Gummi verhärtet brummt nix, hingegen verursachten neue Riemenscheiben dann genau dieses brummen/wummern bei 50-60km/h. Solang es also nur kurzzeitig nach dem Kaltstart auftritt sollte alles i.o. sein. Bei heissem Abstellen verformt sich wohl der Gummidämpfer. Brummt und wummert es aber mal dauerhaft oder wie in eurem Fall über 8-15km, dann unbedingt mal kontrollieren, da sich dann diese Riemenscheibe durchaus auch aufgelöst haben könnte oder kurz davor steht.

Zitat:

Kann es wirklich sein, dass verzogene Bremsscheiben solche Vibrationen und Dröhnen verursachen?

Nein, wenn dann vibriert es dauerhaft bei 80-120 im Lenkrad oder das ganze Auto wackelt beim starken bremsen.

Zitat:

- Ist es normal, dass sich Bremsscheiben bei Regenfahrten oder Autowäschen verziehen?

Ja, wenn sie vorher extrem heiss gebremst wurden.

Zitat:

Warum sollten sich die Bremsscheiben nach einer Warmfahrphase so beruhigen, dass das Fahrzeug tadellos läuft und super liegt?

Tun sie nicht, einmal rubbelnde Bremsscheiben beruhigen sich nie wieder

Zitat:

- Sollen meine Frau und ich uns von solchen Negativerlebnissen abschrecken lassen?

Nein, denn unlösbare Probleme gibts bei jedem Auto und irgendwas rappelt bei jedem Hersteller. Der SLK ist im Prinzip Grundsolide, besonders dann wenn der Vorbesitzer nicht jeden Winter Autobahn gefahren ist.

Zitat:

- Ist es normal, dass diese Problematik bei diesem Fahrzeugtyp auftritt ?

Denke schon, denn der 200er Motor ist auch in vielen anderen Mercedes verbaut und bisher wummerten alle meine 200er nach Kaltstart auf den ersten Kilometern. Aber wirklich nur leicht und nicht besorgnisserregend.

Zitat:

Wie kann es sein, dass spezialisierte MB Werkstätten diese Mängel nicht abstellen können?

Tja, manchmal sind gerade mechanische Ursachen schwer zu lokalisieren. Besonders wenn alles fest und spielfrei zu arbeiten scheint.

Hallo,

zu dem Problem kann ich nichts beitragen, kann dich aber in dem Sinne beruhigen, dass dies kein typischer Fehler ist, hab ich bisher jedenfalls noch nie hier von gelesen ;).

Ein R170 ist so ziemlich das unproblematischste Auto, was es derzeit auf dem Fahrzeugmarkt gibt.

Themenstarteram 13. Oktober 2011 um 22:06

Zitat:

Original geschrieben von heros29

Hallo,

erst mal zum Oel. Alles was besser/gleich MB Freigabe 229.1 ist kannst du bedenkenlos einfüllen. 0-W40 muss aber nicht sein, besonders dann wenn das Fahrzeug nicht bei tiefen Minustemperaturen bewegt wird. Mit einem guten 5W40 oder gar 10W40 bist du gerade im Saisonbetrieb besser bedient, da damit die Geräuschkulisse nach dem Kaltstart bedeutend angenehmer ist.

Nun zum Geräusch/Brummen. Bei meinen 200ern lag es immer an der Kurbelwellenriemenscheibe, welche gleichzeitig einen Schwingungsdämpfer beinhaltet. Ist diese Riemenscheibe sehr alt und der Gummi verhärtet brummt nix, hingegen verursachten neue Riemenscheiben dann genau dieses brummen/wummern bei 50-60km/h. Solang es also nur kurzzeitig nach dem Kaltstart auftritt sollte alles i.o. sein. Bei heissem Abstellen verformt sich wohl der Gummidämpfer. Brummt und wummert es aber mal dauerhaft oder wie in eurem Fall über 8-15km, dann unbedingt mal kontrollieren, da sich dann diese Riemenscheibe durchaus auch aufgelöst haben könnte oder kurz davor steht.

Hallo und danke für die ersten Rückinfos.

Beim Motoröl gibt es sicherlich je nach Geschmacksrichtung verschiedene Möglichkeiten.

Ich denke, dass das Aral Super Tronic in dieser Werkstatt zum Stamm - Öl gehört und daher eingefüllt wurde.

Die Assyst Rechnung war auch im Rahmen.

Soweit ich es beurteilen kann, läuft der Motor mit diesem Öl recht leise und sauber.

Die AU Werte waren auch sehr korrekt.

Mich hat nur etwas die Freigabe .31 und .51 irritiert, da sie doch eigentlich für Rußpartikelfilter bevorzugt wird.

Aber auf der Ölflasche steht auch eindeutig, das es für moderne Benzimotoren geeignet ist.

Nun zum Dröhnen und Vibrieren:

Vielleicht hatte ich auch entscheidende Details falsch, mißverständlich oder unvollständig beschrieben.

Jedenfalls kann ich zur Zeit der Beschreibung bzgl. der

" Kurbelwellenriemenscheibe " noch nicht folgen.

Vielleicht fehlt mir auch das technische Verständnis.

Deshalb möchte ich dazu nochmals nachfragen:

Die Kurbelwelle liegt ganz unten und treibt über " die besagte Riemenscheibe " den Flachriementrieb und damit alle angeschlossenen Aggregate wie Klimakompressor, Lichtmaschine und Waserpumpe etc. an.

Ist denn diese Riemenscheibe mit Dämpfer nach 8 Jahren alt oder neu ?

Warum war diese Erscheinung in den Jahren zuvor gar nicht vorhanden ?

Bildet sich diese Erscheinung denn ggfs. automatisch zurück ?

Wie kann man diese Riemenscheibe denn kontrollieren ?

Sind denn ggfs. Abnutzungen im Motoröl ?

Oder wird der Motor ggfs. an der Stelle der Riemenscheibe undicht ?

Wie kann man den Dämpfer unter Umständen kontrollieren ?

Am Riementrieb ( 2 Riemen ) selbst kann man keine Unruhe oder Schlackern erkennen.

Die Flachriemen erscheinen sehr neuwertig, obwohl es gemäß der abgelesenen Daten die ersten Riemen sind.

Von unten kann man auch nichts erkennen.

Wenn man ohne zu fahren Gas gibt, spürt man gar nichts.

Lediglich beim Fahren !

Wie kann man diese evtl. Auflösung ( bevorstehende Auflösung ) erkennen?

Irgendwie wäre ich dankbar, wenn ich weitere Informationen zu dieser Kurbelwellenriemenscheibe erhalten könnte, damit ich es ggfs. verstehen kann.

Was hast Du denn bei Deinen 200 er Kompressor Motoren damit gemacht?

Hat sich denn mal was gebessert oder wurde da mal was getauscht?

Hat denn das Motoröl einen Einfluß auf diesen Dämpfer oder befindet der sich auch außerhalb des Motorgehäuses?

Unsere Freunde fahren immerhin dieses Jahr auch schon 7000 km mit dieser Erscheinung, weil keiner etwas findet.

Hängt denn dieser Geschwindigkeitsbereich irgendwie mit Eigenfrequenzen zusammen?

Für mich läßt sich aus der Relevanz der Geschwindigkeit irgendwie nur das Fahrwerk und damit verbundene Teile verbinden oder liege ich dahingehend völlig falsch?

Also das Dröhnen und Vibrieren findet eindeutig im Unterboden der Karosse und zeitweilig am Lenkrad statt.

Man merkt es als Fahrer und Beifahrer in den Ohren und in den Füßen.

Diese Erscheinung findet eigentlich haupsächlich im Bereich 55 - 85 km/h statt.

Zwischen 85 und 120 km/h ist der Wagen normalerweise total ruhig.

Fährt der Wagen 10 - 15 km bei 75 km/h, begleitet es die Insassen meist die ganze Zeit.

Teilweise ist schon bei 10 km alles vorbei.

Das Dröhnen ist eigentlich unabhängig von Beschleunigung, Gangwahl und Drehzahl.

Eine reine geschwindigkeitsabhängige Geschichte.

Das Auto verfügt eigentlich über eine tolle Automatik.

Bringt man das Fahrzeug zum " Dröhnen " und auf ca. 75 km/h, schaltet dann die Automatik kurzfristig auf Stellung " N ", so bleibt das Dröhnen bei Leerlaufdrehzahl ( 750 U/min ) erhalten.

Heißt das nicht eigentlich, dass es vom Motor und Antriebsstrang gar nicht kommen kann?

Wenn der Wagen abgestellt wird, reichen manchmal schon 3 - 4 Stunden aus und beim erneuten Losfahren zeigen sich dann diese beschriebenen Erscheinungen reduziert für gute 5 km.

Aber trotzdem hat man nach 3 - 4 Stunden schon das Gefühl, das der Motor beim Anfassen noch warm ist.

So weit ich die ganze Akte und Historie des SLK durchgesehen habe, ist an dem Motor noch nie was gemacht oder getauscht worden ( nur Assyst ).

Mercedes Mechaniker haben unseren Freunden immer gesagt, dass Dröhnen im Unterboden von der Hinterachse und Erscheinungen am Lenkrad von der Vorderachse kämen.

Aber finden konnte keiner etwas.

Zur Bremse muß ich sagen, dass ich bei meiner Probefahrt gar kein Rubbeln feststellen kann.

Die Bremse funktioniert meines Erachtens einwandfrei.

Beim sehr langsamen Rollen vermutet man höchstens, dass die Bremsscheiben leicht unrund bzw. mit Unterbrechung schleifen.

Frage ich hier nochmals nach :

Ist nur eine rubbelnde Bremse ein Zeichen für eine verzogene Bremsscheibe ?

Ich bedanke mich schonmal für die weiteren Informationen.

Grüße an alle Beteiligten.

Dierk - Carsten.

P.S.: Wenn wir nicht so intensiv befreundet wären, wäre diese Geschichte höchstwahrscheinlich an uns vorbei gegangen.

Aber da die Verbindung sehr eng ist und das Thema / Werkstattaufenthalte sehr oft zur Sprache kommen, liegt mir eine potentielle Klärung natürlich auch am Herzen.

Um auf die Empfehlung von 124er-Power zurück zu kommen, entmutigt hat das uns noch nicht, da er sehr schön fährt und auch recht günstig im Unterhalt erscheint.

Hallo,

bin kein KFZ-Fachmann, aber sehr am KFZ interessiert.

Da das Problem auch in "N" auftritt, könnte ich mir vorstellen, dass es von der Kardanwelle oder deren Gelenken kommen könnte.

Die Kardanwelle dreht sich im Verhältnis zur Drehzahl der Hinterräder, unabhängig ob ein Gang eingelegt ist oder nicht. Somit dreht sich auch die Kardanwelle, Leerlauf, Kupplung oder der Wandler bei der Automatik trennt diese Verbindung Richtung Motor. Also, wenn das Auto rollt, dreht sich auf jeden Fall die Kardanwelle. Da es bei bestimmten Geschwindigkeiten auftritt, könnte es eine Unwucht sein an der Kardanwelle (Unwuchten treten gerne bei bestimmten Geschwindigkeiten auf und sind bei höheren Geschwindigkeiten wieder weg).

Das Mittelgelenk wurde ja schon ausgetauscht, hat auch schon mal jemand den Anschluß am Hinterachsdifferentialgetriebe überprüft?

Nur so eine Idee, was meint ein Fachmann dazu?

ciao olderich

Themenstarteram 14. Oktober 2011 um 8:12

Hallo olderich,

hört sich fachlich interessant an.

In dem Bereich wurde auch am Anfang in der Werkstat begonnen.

Sicherlich wurde dort alles überprüft.

Mein Freund meinte, es gab damals die Vermutung, dass es das Mittelwellenlager auf Grund der Winterruhen sein könnte.

In dem Zusammenhang wurden auch die Hardy Scheiben vorne und hinten überprüft.

Das sind dann wohl die angesprochenen Verbindungen jeweils zum Getriebe und zum Hinterachsdifferential.

Fraglich ist für mich das ganze immer nur, warum es immer nur am Anfang die ersten paar km sind.

Dann müßte die Unwucht der Gelenkwelle / Kardanwelle doch immer zu spüren sein.

Was soll sich da im Zweifel denn so längen der verkürzen, dass es nach wenigen Km wieder paßt und die Unwucht verschwindet ?

Und dann frage ich mich natürlich auch, wenn es dann daran läge, was hat die Vorderachse respektive die Lenkung / Lenkrad damit zu tun ?

Und warum kommt diese Unwucht auf einmal nach 7 Jahren.

Ich weiß, dass bei diesem Auto im vergangenen Jahr eine Hohlraum- und Unterbodenversiegelung durchgeführt wurde.

Kann da was schief gelaufen sein bzw. einen negativen Einfluß herbeigeführt worden sein ?

Daher lag ja auch immer ein Verdacht in Hinblick auf die Reifen nahe.

Nur können diverse Radsätze lügen und immer ähnliches Verhalten liefern ?

Ich würde mich weiterhin über Anregungen, Beiträge , Kritik und Fragen sehr freuen.

Werde weiterhin hier parallel mal stöbern und in interessanten Beiträge lesen.

Gruß an alle !

Dierk - Carsten.

 

Ist da schon mal einer auf den Gedanken gekommen die Wandlerüberbrückskupplung im Fahrbetrieb (Wenn diese Probleme vorh. sind) ab zu schalten?

Themenstarteram 14. Oktober 2011 um 18:26

Zitat:

Original geschrieben von db-fuchs

Ist da schon mal einer auf den Gedanken gekommen die Wandlerüberbrückskupplung im Fahrbetrieb (Wenn diese Probleme vorh. sind) ab zu schalten?

Hallo db-fuchs.

 

Davon weiß ich nichts.

 

Hatte gerade mal Rücksprache gehalten.

Mein Freund meint nein.

Steht auch nicht auf der Rechnung.

Auf der damaligen Probefahrt saß er nebenbei.

 

Er konnte damit aber nicht so richtig was anfangen.

 

Ich ehrlich gesagt auch nicht bzw. nicht wirklich.

Kann wohl sicher nur die MB Werkstatt per Rechner oder?

 

Meinem Freund war gerade nochmal erneut in Erinnerung gekommen, dass damals auf der Rückfahrt nach dem Getriebespülen merkwürdige Geräusche für ca. 5 sec. unter dem Tunnel zu verzeichnen waren.

 

Er hat sich aber keine besonderen Gedanken gemacht und es beim nächsten Mal in der Werkstatt vorgetragen.

Ist aber nicht weiter verfolgt worden.

 

Was kann man übere diese Abschaltung erreichen / bewirken oder herausfinden?

Was könnte es denn für eine Wirkung haben?

 

Was passiert eigentlich, wenn bei der damaligen Spülung im April 2011 zu viel oder zu wenig Getriebeöl eingefüllt worden ist?

 

Aber warum ist denn nach einem warmen Getriebe und Wandler diese Unruhe weg?

 

Du scheinst Ahnung zu haben.

 

Kannst Du mehr berichten oder aus Erfahrung plaudern?

 

Weitere Berichte zum Einlesen wären auch sehr schön.

 

Danke für Deine und eure Beiträge.

 

Grüße von Dierk-Carsten.

 

P.S.:

 

So jetzt ist der nette Freund nach meinem Anruf schnell mal mit den Unterlagen auf ein Bier vorbei gekommen.

In der Rechnung steht Getriebe und Wandler spülen ( wohl Tim-Eckart-Methode™  ).

Material waren 16 Liter ATF 134 MB Getriebeöl , Filter, Dichtungsring und Dichtungsbeilage.

Soviel dazu ; also ohne Reiniger mit reinem Öl.

 

Ölstand wurde mit einem speziellem Peilstab gemessen.

Alles ohne Rechner - so die Erinnerung.

 

Nach zwei Tagen hat er den Wagen für drei Wochen wieder hin gebracht und nach diesen drei Wochen mir Rechnung über Mittelwellenlager abholt.

 

Jetzt haben wir mal genau über diese TE Methode nachgelesen.

 

Dort findet man unter anderem diese Hinweise:

 

Vorgehen bei Brummen/ Ruckeln/ Rubbeln:

1. Zuerst die Wandlerüberbrückungskupplung mit der Stardiagnose abschalten (geht nicht bei ML/ GL).

Wenn das Geräusch weg ist, dann liegt es höchstwahrscheinlich an der KÜB. Weiter siehe unten.

2. Bei Brumm-/ Dröhngeräuschen kann man zuerst versuchen, die KÜB neu zu adaptieren.

3. Bei Ruckeln/ Rubbeln: wenn das Fzg. einen Valeo-Kühler hat (Crimpung muß sichtbar sein), muß bei einem

W203, W209, W211, W220 zuerst ein Glykoltest gemacht werden. Wenn dieser einen zu hohen Glykolwert im

Automatikgetriebeöl ergibt, zuerst den Kühler erneuern und dann Spülen siehe weiter unten.

4. Getriebe mit dem Automatikölwechselsystem mit 9/ 10 Liter spülen und bei NAG-1 Getrieben EGS-Stecker auf

interne Undichtigkeit kontrollieren. Sollte kein Magnet in der Ölwanne liegen, muß ein neuer hinein gelegt werden.

5. Falls immer noch keine Besserung, (z.B. nach Kühlertausch aufgrund Glykol) dann KÜB neu adaptieren,

Kurbelwellenschwingungsdämpfer + Hardyscheibe + Motorlager kontrollieren.

6. Wandler erneuern und Adaption der Wandlerüberbrückungskupplung (KÜB).

7. Kabel zum Steuergerät auf Verölung kontrollieren und Getriebesteuergerät prüfen bzw. erneuern.

 

Kann das ggfs. etwas damit zu tun haben ?

 

Liebe Experten, wir danken für eure professionelle Hilfe und Tipps !

 

Grüße.

 

 

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Dierk-Carsten

Diese Erscheinung findet eigentlich haupsächlich im Bereich 55 - 85 km/h statt.

Zwischen 85 und 120 km/h ist der Wagen normalerweise total ruhig.

Fährt der Wagen 10 - 15 km bei 75 km/h, begleitet es die Insassen meist die ganze Zeit.

Teilweise ist schon bei 10 km alles vorbei.

Das Dröhnen ist eigentlich unabhängig von Beschleunigung, Gangwahl und Drehzahl.

Eine reine geschwindigkeitsabhängige Geschichte.

Das Auto verfügt eigentlich über eine tolle Automatik.

Bringt man das Fahrzeug zum " Dröhnen " und auf ca. 75 km/h, schaltet dann die Automatik kurzfristig auf Stellung " N ", so bleibt das Dröhnen bei Leerlaufdrehzahl ( 750 U/min ) erhalten.

 

Heißt das nicht eigentlich, dass es vom Motor und Antriebsstrang gar nicht kommen kann?

Hallo,

nach dieser nun nochmals sehr genauen Erklärung möchte ich die Riemenscheibe dann mal als Ursache ausschliessen. Das hört sich dann tatsächlich nach einem Problem im Fahrwerk an. Wobei ich die Bremsscheiben weiterhin ausschliessen würde. Schon eher würde ich die suche in Richtung Kardanwelle ausweiten. Eine minimale Unwucht könnte sich hier tatsächlich auf die kalten Motorlager übertragen und dann das Wummern auslösen.

Wurden die Motorlager schon geprüft?

Da auch die Lenkung betroffen ist, wäre es auch ratsam mal die vorderen Radlager auf Spiel zu prüfen und ein wenig nachzustellen, denn schon leichtes Spiel kann zu unangenehmen Vibrationen in der Lenkung führen.

Sehr Zielführend scheint mir auch die Lösung von db-fuchs mit abschalten der Wandlerüberbrückskupplung, sofern dies möglich ist. Wenn nicht, kann man ja immer noch die Kardanwelle lösen und das kalte Fahrzeug mal schleppen auf besagte Geschwindigkeit.

Gruss Mario

Themenstarteram 14. Oktober 2011 um 20:03

Zitat:

Hallo,

 

nach dieser nun nochmals sehr genauen Erklärung möchte ich die Riemenscheibe dann mal als Ursache ausschliessen. Das hört sich dann tatsächlich nach einem Problem im Fahrwerk an. Wobei ich die Bremsscheiben weiterhin ausschliessen würde. Schon eher würde ich die suche in Richtung Kardanwelle ausweiten. Eine minimale Unwucht könnte sich hier tatsächlich auf die kalten Motorlager übertragen und dann das Wummern auslösen.

Wurden die Motorlager schon geprüft?

Da auch die Lenkung betroffen ist, wäre es auch ratsam mal die vorderen Radlager auf Spiel zu prüfen und ein wenig nachzustellen, denn schon leichtes Spiel kann zu unangenehmen Vibrationen in der Lenkung führen.

Sehr Zielführend scheint mir auch die Lösung von db-fuchs mit abschalten der Wandlerüberbrückskupplung, sofern dies möglich ist. Wenn nicht, kann man ja immer noch die Kardanwelle lösen und das kalte Fahrzeug mal schleppen auf besagte Geschwindigkeit.

 

Gruss Mario

Hallo Mario,

 

danke für Deine Teilnahme.

 

Es ist nicht immer so einfach, alles detailgenau und für alle sofort verständlich zu beschreiben.

Daher ziehe ich mir natürlich die " Schuld " Stiefel an und bemühe mich als Laie, möglichst viele technische Infos richtig rüber zu bringen.

 

Jeder Tipp und Hinweis kann dienlich sein.

 

Die Motorlager sitzen rechts und links oder ? ( Puffer ? ).

 

Wir wollten morgen den Wagen auf die Bühne nehmen und mal in aller Ruhe mit mehreren Augen schauen.

 

Wie prüft man die Motorlager ?

Was kann mit denen passieren ?

Und warum beruhigen sich diese oder beruhigt sich eher die Unwucht der Kardanwelle?

Wir werden die Kardanwelle morgen mal absuchen und ggfs. richtig reinigen?

Wie kann denn eine solche Unwucht an der Kardanwelle entstehen?

Laut Aussage und auf Nachfrage bei der Werkstatt , wurde die Kardanwelle genauso wiedereingebaut wie sie ursprünglich war .

( Beim Wechsel des Mittelwellenlagers / Markierungen ).

 

Die Radlager wurden bereits mehrfach geprüft und teilweise nachgestellt.

Sollten auch gewechselt werden; aber nachdem die Bremsscheiben ab waren, hieß es :

Lager sind heil !

 

Zur WÜK fehlen mir eigentlich nähere Informationen.

 

Wir fragen uns auch, was bei der Getriebespülung ggfs. schief gegangen sein sollte / könnte.

 

Grüße und danke ;

 

Dierk-Carsten.

Hi ich hab die Erfahrung mal beim W203 gemacht wir haben auch erst Kardanwelle ,Reifen usw gemacht,zu letzt hat uns die Abschaltung WÜK mit der Star-Diag. drauf gebraucht das der Wandler im eimer ist.

Themenstarteram 14. Oktober 2011 um 20:18

Zitat:

Original geschrieben von db-fuchs

Hi ich hab die Erfahrung mal beim W203 gemacht wir haben auch erst Kardanwelle ,Reifen usw gemacht,zu letzt hat uns die Abschaltung WÜK mit der Star-Diag. drauf gebraucht das der Wandler im eimer ist.

Würdest Du ggfs. nähere Informationen mitteilen ?

 

Wie kann denn sowas sein?

 

Bei welchem Km Stand war das?

 

Vor dem Ölwechsel war es laut Erinnerung eigentlich noch ok.

 

Der SLK hatte den Ölwechsel bei 39.000 km.

 

Das kann doch so nicht normal sein oder ?

 

Was passiert denn bei diesem " Adaptieren " der WÜK ?

 

Und warum geht nach einem Spülen der Wandler kaputt ?

 

Mein Freund neben mir erinnert sich immer stärker und deutlicher an das Geräusch beim Wegfahren aus der Werkstatt nach dem Spülen !

 

Was hat denn diese Wandlergeschichte beim W203 gekostet ? ? ?

 

Kann man diese Spülaktion denn in Verbindung mit einem evtl. Schaden bringen.

 

Kann da was schief gegangen sein ?

 

Gibt es eigentlich bei dem Km Stand ggfs. Kulanzlösungen bei MB oder kann man auf Grund der Gewährleistungsansprüche ( Rechnung  / Reparatur Spülen ) was geltend machen ?

 

Oder sind das alles nur Wunschvorstellungen ?

Gibt es da Garantieansprüche ?

 

Mein Freund hat in der Werkstatt über den Sommer eigentlich immer wieder von diesem Thema begonnen.

 

Keine Reaktion.

 

Was würde denn passieren, wenn man erneut den Getriebefilterkasten unten öffnet und den Filter und Magentplatte nachschaut ?

Wenn man Späne oder ähnlich Fragmente finden würde, wäre es doch gewiss oder kann der Wandler auch anders den Geist aufgeben ?

 

Nun noch eine Verständnisfrage :

 

Der Motor sitzt vorne.

 

Daran schließt die WÜK an, dann der Wandler und danach folgt das Automatikgetriebe.

 

Ich habe ein Bild beigefügt.

 

Was passiert denn in dem bereits geschilderten Fall, dass das Brummen/ Dröhnen und Vibrieren erreicht ist und die Automatik auf  " N " gestellt wird ?

Im Falle des SLK bleibt das Dröhnen und Vibrieren erhalten.

Aber dabei müßte das Getriebe den Wandler und WÜK doch trennen ( N = Neutral ) bzw. keine potentiellen Vibrationen an die Kardanwelle und Antriebsstrang weitergeben oder denken wir da falsch ?

 

Oder werden die Vibrationen über de Motor und die Motorlager an die Karosse weitergegeben ?

 

Viele Fragen und hoffentlich auch viele intelligente und hilfreiche Antworten !

 

Danke ! Dierk-Carsten.

Zitat:

Original geschrieben von Dierk-Carsten

 

Weiterhin wurde der Wagen - auch aus Versuchsgründen - eine Nacht auf der Hebebühne abgestellt.

Am nächsten Morgen gab es dann keine Vibrationen und Dröhngeräusche ! Kurios !

Dierk-Carsten

Die WÜK sollte auf jeden fall einmal abgeschaltet werden, um Probleme aus dem Bereich zu bestätigen o. aus zuschließen.

Zu den Dröhn Geräuschen nach morgendlichem fahrt antritt. Sind dies zu 100% Reproduzierbar, also wirklich immer vorhanden? Wenn die 100%ige Sicherheit fehlt wird es mit der Fehler suche nochmal schwieriger.

Mir fällt noch etwas ein, allerdings paßt das eigentlich garnicht zu den Symptomen des SLK. Ich denke an fest sitzende bzw. schwergängige "Spreizschlösser". Die Teile sind bestandteil der Handbremse.

Wie gesagt die Symptome passen nicht ganz, aber durch festsitzende Spreizschlösser können auch sehr unangenehme Vibrationen ausgelöst werden. Diese treten durchaus auch sporadisch auf.

Wenn ich das richtig gelesen habe (ich habe deinen letzten Beitrag nur "überflogen"), wollt ihr euch heute das Auto noch von unten ansehen! Dann mache mir doch bitte einmal ein Bild von der Mechanik (Seillängen ausgleich) der Handbremse oberhalb der Kardanwelle kurz vor der Hinterachse. Dort wo der Zug von der Handbremse auf die Räder Verteilt wird.

Das Bild bitte im UNBETÄTIGTEN zu stand, der Handbremse.

Ihr könnt aber auch mit dem kalten FHz. fahren, mit möglichst wenig Benutzung der Bremse, so bald die Vibrationen aufhören, haltet ihr an. Dann kontrolliert ihr "Vorsichtig" die hintere Bremsanlage auf Temperatur. Ersteinmal auf Temperatur allgemein, dann ob R/L gleich ist u. dann die Temperatur "absolut" (vielleicht mit einem Thermometer) ansonsten vorsichtig fühlen. Interessant ist, die Temperatur Verteilung in den Bremsscheiben. Ist die Temperatur im Bereich der Betriebsbremse/ Scheibenbremse höher (wäre normal) o. kommt die Temperatur aus dem Bereich der Trommelbremse (Handbremse) das wäre nicht normal u. würde auf die Spreizschloss Problematik deuten. Die Trommelbremse ist in dem Zylindrischen Teil direkt hinter der trennstelle Rad/ Radnabe.

MfG Günter

Puh,so viele Fragen kann ich mir gar nicht merken,aber gut bei unserm Problem FZ hat es vorher keinen Ölwechsel gegeben ca hate ca 130000km gelaufen,die WÜK war Defekt allso Ruppfte obwohl der Zustand Kupplung geschlossen angezeigt wurde.Aber Kurz um, Testet das doch mal, DAS-Tester ins Auto, wenn das Problem vorh. ist einfach abschalten dann weiß man doch mehr kann ja sein das.das bei diesem FZ nichts bringt.

Falls das "abarbeiten" der Vorschläge keine Lösung des Problem es ergeben sollte, es gibt Firmen welche die Ursache von Vibrationen mit Sensoren ermitteln können. Vielleicht ist das noch eine Möglichkeit bevor auf verdacht weiter Teile getauscht werden.

Angeboten wird das soweit ich weiß z.B. www.elbe-gmbh.de die Firma ist allerdings in Köln.

MfG Günter

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