OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?

Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.

Hier :

http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html

ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.

Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉

MfG.,
CAMLOT

Beste Antwort im Thema

Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013

Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.

Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar

Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.

Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.

Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.

Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.

Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.

Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.

Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)

Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.

Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.

Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.

Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
………………………………......................................................................................................

Shell VSX 2T
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Shell Nautilus
Der Extremist

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................

Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................

Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

monzol5c
Der spezialisierte

Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

………………………………..........................................................................................

Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ

Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung

Zu1) nicht bestanden

………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

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Zitat:

Original geschrieben von Schneggabeisser


auf diese Werte gebe ich gar nichts mehr...

Die sind so falsch, wie die Prüfer blöd sind.

Hatte bei der letzten AU 0,1xx. Diese Woche beim TÜV gewesen und jetzt sollen es plötzlich 0,5xx sein.

Das wird ja auch nicht mehr protokolliert, habe das nur neugierdehalber am Bildschirm abgelesen.

Dabei habe ich festgestellt, daß der Prüfer (neuer Mann, jung und dynamisch...) den Computer mit einigen falschen Eckdaten gefüttert hat.

Ich weiß, daß sich an meinem Motor nichts verändert und nichts verschlechtert hat. Sollen die sich ihre Messung an den Hut stecken...

Was soll's... Ich habe nichts gesagt und sah zu, daß ich mich vom Acker machen konnte.

Bei Ecki war es noch besser !

Von meine Garage sind es 5 Minuten Fahrweg zum Tüf !

Ich muss im Januar hin.

Logisch, dass bei den paar Metern der Motor nur lauwarm ist und in der Wartezeit ganz abkühlt.

Da ich misstrauisch bin, möchte ich schon sehen was da gemacht wird !

Also schnellte der große Zeiger auf 5 % ( fünf Prozent ) Der Tüf Opa fing gleich an komisch zu werden.

Ich sagte zu ihm, dass der Motor einwandfrei läuft und auch nicht qualmt.

Auf meine Frage , ob wir das nicht einstellen können für eine Spende für die Kaffekasse, wurde er richtig grandig !

Ich setzte doch nicht meine Pension aufs Spiel, da müssen Sie schon zu Mercedes.

Ich zu Mercedes und gleich in die Werkstatt Box, wo diese Einstellungen gemacht werden.

Bei Mercedes wussten die schon, dass da so ein Spezi beim Tüf ist !

Sie haben es umsonst gemacht, war nur ein winziger Dreh mit dem Inbus !
Zur nächsten Hauptuntersuchung machte ich einen Termin bei Mercedes aus.
Ich konnte dann noch eine Stunde weg gehen ! Als ich wieder dort ankam sagte mir der Monteur, dass er keine Abgaswerte einstellen konnte und eine neue Lambda Sonde eingebaut habe.
Eigentlich dachte ich nichts weiter dabei, weil der Wagen schon 20 Jahre alt ist.
Mit der neuen Lambdasonde zeigte seine Messuhr auch 5 % an. Da sagte er, dass der Wagen in die Elektronik Box zum Messen muss.
Jetzt wurde ich richtig munter ! Der kommt nicht zur Kontrolle an die Elektronik, lass den Motor richtig warm werden , dann wird es schon passen.
Da ihm die Hand am Gashebel zu warm wurde setzte er sich ins Auto und hielt das Gas bei etwa 2400 Umdrehungen. Es dauerte nicht lange, da bewegte sich der Zeiger Richtung Sollwert und blieb dann auch bei 0,5 stehen.
Da fragte er mich, ob die Sonde wieder raus soll.
Ich, nun lass diese drin, die alte Sonde nehme ich mit.
Hier die Frage die in der Luft hängt : Ist das Absicht oder sind die Beiden zu unbekümmert und anschließend sogar noch blöde, weil sie nicht auf den kalten Motor kommen !
Inzwischen hat sich eingeschlichen, dass der Motor öfter im warmen Zustand nur mit Vollgas anspringt !

Der Wagen war bis heute nur 4 x bei Mercedes , 3 x mit Ärger und Schadensverursachung !
Inzwischen ist der Wagen 26 Jahre alt !

Ecki, der Werkstatthasser !

Zitat:

Original geschrieben von Schneggabeisser


auf diese Werte gebe ich gar nichts mehr...

Die sind so falsch, wie die Prüfer blöd sind.

Hatte bei der letzten AU 0,1xx. Diese Woche beim TÜV gewesen und jetzt sollen es plötzlich 0,5xx sein.

Das wird ja auch nicht mehr protokolliert, habe das nur neugierdehalber am Bildschirm abgelesen.

Dabei habe ich festgestellt, daß der Prüfer (neuer Mann, jung und dynamisch...) den Computer mit einigen falschen Eckdaten gefüttert hat.

Ich weiß, daß sich an meinem Motor nichts verändert und nichts verschlechtert hat. Sollen die sich ihre Messung an den Hut stecken...

Was soll's... Ich habe nichts gesagt und sah zu, daß ich mich vom Acker machen konnte.

Was für falsche Eckdaten? Das wäre ja schon strafbar.

Bei jeder legalen AU wird alles genau protokolliert. Jede der 3 einzelnen Messungen und der arithmetische Mittelwert der 3 Messungen.

Redest du von einer Diesel AU? 0,1xx hört sich für einen Diesel ohne DPF zu gut an.

Oder redest du von einem Benziner? Also Vol % CO ?

Da wird der Endwert protokolliert also 0,23% CO bei Drehzahl 2250 z.B.

@Werkstatthasser bei dir geht es scheinbar um einen Benziner.

Dazu muss ich sagen, dass ich auch nicht wüsste wo man mit einem Imbus den CO Wert einstellt. Wenn du das weißt, wieso machst du es nicht eben selber während der Tüf Opa daneben steht??

Deine Mercedes Werkstatt baut dir ohne zu fragen eine neue Lambdasonde ein? Ohne Auftragsbestätigung? Hast du die dann bezahlt???

Wenn dein Wagen einen G-Kat hat, kannst du per Imbus nix einstellen. Der G-Kat mit Lambdasonde stellt einen geschlossenen Regelkreis dar.

Bei älteren Autos muss man teilweise den Kat sehr sehr heiß fahren bis dieser endlich anspringt. Das sollte jedoch jeder AU Prüfer wissen.

verwirrte Grüße

Ecki, Du sprichst von einem Benziner, ich von einem CDI.

Beim CDI wird die Trübung durch Ruß gemessen. Beim Benziner weiß ich es nicht. Früher war es der CO-Wert, wird vermutlich immer noch so sein.

Mit einem Inbusschlüssel lässt sich beim CDI nichts beeinflussen...

Ich möchte noch erwähnen, daß mein Motor stets gut betriebswarm ist wenn ich zum TÜV komme. Und da ich stets einen Termin vereinbare, beträgt meine Wartezeit nie mehr als 10 Minuten.

In meinem Fall war es eindeutig so, daß der Dödel seine Meßeinrichtung mit falschen Daten gefüttert hat. Klar, daß dann nichts gescheites dabei herauskommt.
Aber das Ei sollte ja nicht klüger sein als die Henne, sonst findet der möglicherweise noch etwas Unsinniges...

Beanstandet hat er z.B. die Birnen der hinteren Blinkleuchten. Sie wären nicht orangefarben sondern weiß.
Dabei ist mein Farbempfinden völlig normal, ich sah kein weiß. Außerdem habe ich beide Birnchen erst vor einem Jahr aufgrund eines Ausfalls erneuert...

Nicht geprüft wurden Scheinwerfereinstellung, Scheibenwischer, Hupe, Verbandskasten, Fahrgestellnummer und vieles mehr.

Der Junge hatte absolut "keinen Bock". Vielleicht lag es daran, daß es am Montag Morgen um 8.30 Uhr war...?

Nachdem ich diesen Komikern nun schon seit genau 40 Jahren ausgeliefert bin, könnte ich ein dickes Buch darüber schreiben.

Leider läuft es bei Dekra und Konsorten genauso eigenartig. Haben sie viel Zeit, wird jeder Fliegenschiss beanstandet, bei langen Warteschlangen auf dem Hof gehts dann hopplahopp.

Wäre ich Bundeskanzler, würde ich die ganze TÜV-Mafia abschaffen. Aber mich wählt ja keiner...

Zitat:

Original geschrieben von Schneggabeisser


Wäre ich Bundeskanzler, würde ich die ganze TÜV-Mafia abschaffen. Aber mich wählt ja keiner...

Meine Stimme hättest du - leider darf ich in D nicht wählen 😁

LG r.

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Kannst ja nächstes Jahr zu mir kommen, zu den s.g. "Konsorten", dann schauen wir mal zusammen alles durch, vielleicht ändert sich dann dein verzerrtes Bild über die Mafia.

Wenn die HU abgeschafft würde sähe es sehr düster aus, es fährt extrem viel Schrott draußen rum. Abfahrtkontrolle ist für die meisten Trucker ein Fremdwort.

Zitat:

Original geschrieben von agneva



Wenn die HU abgeschafft würde sähe es sehr düster aus, es fährt extrem viel Schrott draußen rum. Abfahrtkontrolle ist für die meisten Trucker ein Fremdwort.

Leider müssen die Ausländer nicht über den deutschen TÜV ....... dann sähe Alles noch viel besser aus. Wenn ich schon die Menge an geplatzten Reifen sehe, die man bei jeder AB-Fahrt sieht. Letzt´bin ich wieder an einem Sattelzug vorbeigefahren (aus RO) ..... ein Reifen am Auflieger machte deutliche Geräusche. Da fragt man sich .... soll man die Polizei informieren, oder lässt man den Trucker in Ruhe.

Lg.

P.S. Die TÜV Gebühren empfinde ich aber auch als Abzocke. Vor Allem, wenn das Auto in einem 1a Zustand ist.

LKW-Kontrollen sind durchaus Sinnvoller als PKW-Kontrollen. Alleine der Unterschied "Gewerblich" und "Privat" machen den größten Unterschied.

Zuletzt war ich mit meinem Passat 3BG TDI beim TÜV und der Mann hatte - oh Wunder - keine Ahnung was er da eigentlich selbst macht. Er wollte mir einen Mangel unterjubeln, als das Auto plötzlich "Knack" gemacht hat. Beim "rangieren" auf der Hebebühne (Klassische Variante) ist plötzlich ein Stück Unterboden (Kunststoff) kaputt gegangen. Er hatte den Wagen an den falschen Punkten angesetzt.

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Mein Opa hat > 40 Jahre bei Mercedes die LKW-Motoren in die LKW´s eingebaut. Ich glaube es war das Werk in Wörth.

Zitat:

Original geschrieben von Evo-Master


Würde mich auch Interessieren.

Mein Opa hat > 40 Jahre bei Mercedes die LKW-Motoren in die LKW´s eingebaut. Ich glaube es war das Werk in Wörth.

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--> http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_Actros

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Die Lkw Motoren sind natürlich Common Rail Motor, jedes Jahr ~100.000km.

Hallo zusammen,

leider muss ich Euch schon wieder an das hier zu behandelnde Thema erinnert. Es geht um die Beimischung von 2T-Öl beim Diesel, so dass Diskussionen um Erfahrungen beim TÜV und Grundsatzdiskussionen zum TÜV hier nicht wirklich hingehören.

Bleibt daher bitte beim Thema.

Viele Grüße

Peter
MT-Moderation

Fahre eine Audi Q3 2.0 TDI der lt. Audi einen Tankinhalt von ca. 64 ltr. hat.
Welches 2-Takt Öl sollte ich da hinzugeben und vor allem wieviel 😕

bei 1:200 ca. 340ml pro Tankfüllung 😕

Hi,
Natürlich Monzol 1:200

Zitat:

Original geschrieben von Andi A4-Avant


Hi,
Natürlich Monzol 1:200

Das wären dann bei 64 ltr. Tankinhalt = 340 ml Monzol ?

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