OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?

Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.

Hier :

http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html

ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.

Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉

MfG.,
CAMLOT

Beste Antwort im Thema

Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013

Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.

Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar

Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.

Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.

Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.

Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.

Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.

Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.

Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)

Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.

Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.

Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.

Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
………………………………......................................................................................................

Shell VSX 2T
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Shell Nautilus
Der Extremist

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................

Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................

Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

monzol5c
Der spezialisierte

Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

………………………………..........................................................................................

Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ

Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung

Zu1) nicht bestanden

………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

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Stickoxide (NOx) entstehen bei hoher Temperatur und Sauerstoffüberschuß. Niedriges Geräusch deutet auf geringere Druckgradienten und auch -spitzen hin.
Je höher der Druck, desto höher die Temperatur (Zustandsgleichung, adiabate Zusatndsänderung).

Oder anders: NOx entsteh vornehmlich während der homogenen Phase. Ist diese kürzer, ist die NOx-Emission geringer.

Zitat:

Original geschrieben von Blitzdodel


Hallo,
ihr kommt der Sache schon näher, der Fred ist auch lang genung aber die Sache ist sehr interesant.
Es wird wie vermutet viele Faktoren geben die sich gegenseitig unterschiedlich beeinflussen und das alles zu beweisen/Verstehen ist/wird schwer sein.
Zu Dezibel:
Dezibelmessung soll kein messbares Ergebnis gegeben haben.
Der Ansatz ist eben falsch.
Man muss eine Frequenzanalyse machen damit was sichtbar wird.
Das Nageln nagelt im Ohr macht aber bei Dezibelmessung keinen messbaren Unterschied aber im Ohr eben schon.
Ich bin mir sicher, dass man am Frequenzbild Unterschiede sichtbar macht.

Wir haben damals keine dB-Messung gemacht, sondern ganz subjektiv beurteilt.

Dabei ist festzuhalten, daß @monza3cdti ein "background" im Bereich Akustik hat.

Ich bin dagegen eher taub, das liegt wahrscheinlich an der langen Zeit als LI im Boot. Daher hat mich die Lautstärke der damals getesteten Motoren auch nicht allzu sehr gestört😉

Jedenfalls hatten wir damals keine signifikanten Veränderungen im Geräuschverhalten feststellen können.

Letztendlich ist auch zu erwarten, daß nicht jeder Motor gleich reagiert. Die mechanischen Eigenschaften haben ebenso großen Einfluß auf Strahlaufbereitung, Gemischbildung, Zündung und Verbrennung.

Edith: Ca 9/10 des threads widmet sich der Beschaffung von ZTÖ oder allgemeinem "rumerörtere" und nicht den physikalisch-chemischen Zusammenhängen. Letztere sind wissenschaftliches Brachland, aber durch geeignete Versuchsaufbauten durchaus zu betreten. Das kostet aber Zeit und Geld, was wiederum die wenigsten haben. Dann kommt noch die "ich-weiß-daß-es-bei-mir-funktioniert-also-kommt-mir-nicht-mit-Wissenschaft"-Fraktion dazu, die aber nicht wirklich weiter hilft (sonst könnte man sich NUR noch der Beschaffung von ZTÖ zu widmen).

Von daher bin ich Dir dankbar, einen entscheidenden Punkt wieder vorgebracht zu haben (die schnelle Wirkung).

Zitat:

Original geschrieben von Blitzdodel



Ich bin mir sicher, dass man am Frequenzbild Unterschiede sichtbar macht.

Ja, das wurde hier auch schon mal thematisiert. Dümpelt hier irgendwo in den Untiefen des Thread.

Es gab da auch den Vergleich irgendwo, der nochmal deutlich machen sollte, man kann es nicht mal eben in db beurteilen. 90db Kindergeschrei dringt mehr und unangenehmer durch als 90db boller-Motorsound eines V8.

Angemerkt sei, bei der damaligen Messung stand die Beachtung dessen auch nicht im Vordergrund (ging primär um Rußverhalten/direkten Einfluß auf die Verbrennung). Zur Akustik wurde aber selbst dabei festgehalten, der "kleine" Motor wurde als etwas ruhiger empfunden. Auch von unserem LI ( 😉 ), jedoch hatte er das evtl. wieder vergessen. 😎

Der große war, wie erwähnt, extrem Laut...so oder so.

Es gab dann aber später noch einen Haufen Gegenüberstellungen pur/pansch (teils als Tonaufzeichnung), wo selbst von Skeptikern ( den guten, weil aufgeschlossenen) zumindest in einigen Fällen dem Pansch ein Unterschied nachgesagt wurde. Ich denke, der Punkt ist auch nicht mehr soooo

strittig, zu mal auch die Befürworter damit leben können, die Auswirkung ist nicht bei allen Motoren gleich stark ausgeprägt, ferner ist es Temperatur-Abhängig, etc. PP

Die "Ruhiger-Läufer" (durch weniger unangenehme, höhere Frequenzen) dürften jedenfalls die Mehrheit sein.

Wenn man es mit Musik vergleichen würde: zwei Anlagen, gleiche Musik, beide mit gleichem Wirkungsgrad, beide mit gleicher Leistung betrieben, messtechnisch gleich laut. Die eine empfinden wir als unangenehmer, ggfs. sogar lauter als die andere. Sogar dann, wenn beide messtechnisch i.d. Lage wären den gleichen Frequenzverlauf zu reproduzieren UND sogar bei gleichem Anteil des Klirrfaktors von bspws. 0,5%...warum? Weil die Menge des Klirrfaktors alleine wenig aussagt. Hat die eine Anlage so genannte "harmonische" Verzerrungen (praktisches Beispiel guter Röhrenverstärker) und die andere Anlage vor allem "unharmonische" Verzerrungen, so wird man letztere deutlich unangenehmer und schlechter im Klang wahrnehmen.

Ein Motor erzeugt auch ein Konzert. Der eine gut, der andere schlecht...wir können es im Rahmen seiner Möglichkeiten beeinflussen. WENN der Einfluß sehr groß ist (wie bei einigen Motoren der Fall) dann schlägt es sich sogar im Schalldruck (db) nieder...ist möglich, aber eher selten

Zitat:

.. Zur Akustik wurde aber selbst dabei festgehalten, der "kleine" Motor wurde als etwas ruhiger empfunden. Auch von unserem LI ( 😉 ), jedoch hatte er das evtl. wieder vergessen. 😎

Was genau an "nicht signifikant" hast Du nicht verstanden?* 😁

Ok, ich geb' ja zu es ist ein Stück weit subjektiv...😉

* "Signifikant" wäre, wenn wir uns erstaunt in die Augen geschaut und "Hurra!" gerufen hätten.

Zitat:

Ein Motor erzeugt auch ein Konzert. Der eine gut, der andere schlecht...wir können es im Rahmen seiner Möglichkeiten beeinflussen. WENN der Einfluß sehr groß ist (wie bei einigen Motoren der Fall) dann schlägt es sich sogar im Schalldruck (db) nieder...ist möglich, aber eher selten

Eine ganz vorzügliche Analogie...

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@dieselwiesel5 Erneute Einigkeit, auch über den Umgang zum Thema. Signifikant war es definitiv nicht. Zwischenzeitlich ging mir das (nicht von Dir) zu sehr Richtung entweder/oder, nur daher der Verweis auch damals (wenn auch geringfügig) etwas gemerkt zu haben. Mir selbst fiel es auch erst am eigenen Wagen dann deutlich auf, nachdem ich die hin-und her Panscherei über verschiedene Jahreszeiten machte. Nachdem was sich zunehmend heraus kristallisiert, passt das ja auch ins Bild, gerade unter kalten Bedingungen einen Vorteil bei Pansch zu haben.

nu nochmal was ganz anderes an die, welche sich über die Materialverträglichkeiten Gedanken machten:
Im reinen Ethanol (diente ja wie erwähnt als Vergleichsflüssigkeit) zeigen sich bereits nach einer Woche Ablösungen an den Prüflingen. (Für die, welche on top ja auch nach E10 etc. fragten interessant)
Beim reinen Diesel und beim Diesel+2Töl Gemisch zeigt sich bisher nichts.
Richtig interessant wird es aber auch erst in ein paar Wochen, dann wird jeder Flüssigkeit eines der Probestückchen entnommen und untersucht. Ich erwarte dabei: Bei Diesel und auch Pansch keine Änderungen, beim Ethanol wird der Proband ausgehärtet sein, leicht brechen, keine Elastizität mehr haben...das zeichnet sich jetzt bereits ab.

Ethanol + 2T-Öl hast du nicht zufällig auch noch in deinem Test dabei 😉? DAS wäre mal für den Nachweis/ die Widerlegung einer Art "Schutzwirkung" des 2T-Öls interessant...

Zitat:

Original geschrieben von Slayer16


Ethanol + 2T-Öl hast du nicht zufällig auch noch in deinem Test dabei 😉? DAS wäre mal für den Nachweis/ die Widerlegung einer Art "Schutzwirkung" des 2T-Öls interessant...

gute Idee. Kann ich gleich morgen ansetzen. Hat dann halt eine Woche Rückstand. (Dein Job ist es dann daran zu erinnern 😉 )

Ich habe noch ein Erlenmeyerkolben mit Schraubverschluß übrig, der war als Reserve gedacht, das greift ja nun.

Du darfst Dir das gewünschte Mischungsverhältnis aussuchen.

...ach ja, der Diesel ist hierbei 1:50 (als hommage an alphyra) angesetzt. Habe vorhin auch mal ein Bild gemacht, nur der Upload funzt bei mir erstmalig auch nicht, liegt wohl am firefox...weiß es jemand?

EDIT: ging nun doch. Die Farben stimmen einigermaßen. Beim Ethanol ist eine schwarze Einfärbung, die real sehr deutlich ist. Anfangs war es logischerweise gänzlich farblos. Die leere Flasche wird dann nach @slayer16-Wunschvorgabe gefüllt

Dsc00830

😁😁😁

Hey super Sache, dann hätte ich gerne eine 1:20-Mischung. 🙂

(In der Hoffnung, dass das, wenn man Benzin im Vgl zu Ethanol als "Dichtungsneutral" betrachtet, mit einem E10 mit 1:200 2T-Öl-Gemisch annähernd vergleichbar ist.)

Zitat:

Original geschrieben von Slayer16


Hey super Sache, dann hätte ich gerne eine 1:20-Mischung. 🙂

mach ich, wird morgen mit Pipette genau erledigt,

Ach ja, nicht von den Unterschiedlichen Mengen in de Fläschchen irritieren lassen. Angemischt wurde in dem Fall wo anders, für weitere Versuche. Die Mischung ist aber präzise alphyrisch 😉

monza, Slayer und Dieselwiesel,
ihr seid mächtig bei der Sache, also ab Seite 261 hab ich fast nichts gelesen, hab ich was verpasst? Vorher ging es fast nur um welches Öl zu welchem Preis und wie einfüllen.
Zu Akstik und Nageln brauch ich nichts hinzufügen, nur bestätigen.
Lieber Rockkonzert 120db als Mückenkonzert 1db.
Nageln eben auch nur bei Kälte und darum wenn warm geringerer Unterschied, mit Sicherheit abhängig vom Motor.

Weissrauch war heute bei +10Grad viel geringer als vorher.
Weicher/Nagelloser Lauf ist mir nur merkbar bis max. 1/4 Motorleistung, nein, mir fehlt eine Beschreibung, wenn ich Vollgas vom Stand gebe klingt es gut, Vollgas ab 50km/h kein Unterschied.
Schneller warm ist Humbug.

Über 2TÖL in Ethanol weis ich nichts, aber in Benzin kann es nach ca. einem Jahr ausflocken, hab nochmal 1:50 gemischt und in Kettensäge verbrannt, hat nur mehr geraucht und nach Öl gestunken.
Das erwähne ich da der Weissrauch anders riecht, es ist ein anderer Rauch.

Zitat:

Original geschrieben von Blitzdodel


ab Seite 261 hab ich fast nichts gelesen, hab ich was verpasst?

> > >Ja 😉

Das erwähne ich da der Weissrauch anders riecht, es ist ein anderer Rauch.

> > >wäre mal interessant, ob der Brennbar ist...evtl. doch Spritnebel?

monza (3cdti ist zu schwer für mich, darf ich vereinfachen?)
einen Gasbrenner hinhalten wird nicht bringen.
Kondensat einfangen wie bein Schnapsbrennen!

Zitat:

Original geschrieben von Blitzdodel


monza (3cdti ist zu schwer für mich, darf ich vereinfachen?)
einen Gasbrenner hinhalten wird nicht bringen.
Kondensat einfangen wie bein Schnapsbrennen!

Na klar, ich höre auf "monza".

Mhm. ...laß Dir was einfallen 😉

@slayer16 "Deine" Gemischprobe habe ich doch gestern noch angesetzt. Zunächst fiel sofort auf, es mischt sich nicht so wie DK+2T. Heute morgen dachte ich, dit jibbet nich. Ich schaute nach, es hat etwas reagiert. Es setzt sich eine gelierte Pampe ab und das 2Töl bildet kleine Schwebetröpfchen im Ethanol.
So etwas habe ich mit 2Töl noch nie gesehen. Bild folgt.

Frage an die Spezis

Habe hier ein Liqui Moly 1619 Racing Scooter 2T Basic , kann ich das ohne bedenken bei mischen oder ist es eher das falsche dafür ?
Wegen dem DPF. ?
MfG Marv.

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