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Surftipp: Autoblogs - Autoblog-Empfehlung: rad-ab.com

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In der Rubrik Motorsphere geht es vor allem um Gastbeiträge und Autoblogs außerhalb von MOTOR-TALK. Einige davon wollen wir in loser Folge vorstellen.

Jens, Mercedes 300sl Foto: Jan Gleitsman Jens, Mercedes 300sl Foto: Jan Gleitsman Motorsphere – was ist das eigentlich? Der Name leitet sich ab von Blogosphere – laut wikipedia der „Gesamtheit aller Blogs und ihrer Vernetzungen“.

Hier in der Motorsphere finden sich üblicherweise Gastbeiträge aus Autoblogs, die nicht auf MOTOR-TALK gehostet sind.

Davon gibt es mittlerweile eine ganze Menge, vom Hobbyblogger bis zur professionellen Medienagentur - die Szene blüht und gedeiht und wird auch publizistisch zunehmend ernst genommen.

Dass Online-Medien immer wichtiger werden und Print-Medien bestenfalls stagnieren, ist mittlerweile ein alter Hut. Parallel haben sich unabhängige Blogs und andere reine Online-Medien zu einer wichtigen Medienlandschaft neben den Internetportalen klassischer Verlagshäuser entwickelt.

Auch MOTOR-TALK hat natürlich eine eigene Blogosphere, aus der wir regelmäßig mit der Blogempfehlung auf Blogs, die uns besonders gut gefallen, hinweisen. Hier in der Motorsphere wollen wir dagegen in loser Folge auf externe Autoblogs hinweisen, die uns gut gefallen und die wir gern lesen.

Surftipp: rad-ab.com

Den Anfang macht heute rad-ab.com. Dort bloggen Jens Stratmann und Marco Stoehr seit 2010 zu allem möglichen und unmöglichen rund ums Auto.

Beide sind durchaus schon länger vom „heiligen Blech“ infiziert: „Marco ist ein Autoblogger der ersten Stunde mit großem Faible für US-Cars und Oldtimer. Ich selber habe Kfz-Mechaniker gelernt und danach 11 Jahre Autozubehör verkauft“, sagt Jens Stratmann.

Ein wichtiger Schwerpunkt unter den inzwischen fast 400 Blogbeiträgen sind Fahrberichte, die die Blogger gern möglichst praxisbezogen gestalten: Wie viele Kisten Mineralwasser passen wirklich in einen Kofferraum? Wie schnell fährt das Auto rückwärts? Aber auch ganz klassisch-journalistisch-investigativ: Was gefällt mir, was gefällt mir nicht?

Der Stil von rad-ab.com ist den Autoren sozusagen in die DNA übergegangen: Informativ, subjektiv, nachvollziehbar, authentisch. Ja, fast jeder Text hat seine Färbung und klare Position, aber der Standpunkt des Autors ist für den Leser immer sichtbar, hier wird einem nichts „untergejubelt“.

Marco mit Nissan Leaf Marco mit Nissan Leaf Wir finden: Strategie geht auf

Mag auch mancher diesen Stil für allenfalls „schulaufsatztauglich“ halten, die Automobilindustrie sieht das offenbar anders und schätzt den authentischen Blick auf ihre Fahrzeuge. Kaum eine Fahrzeugvorstellung, über die man bei Jens und Marco nichts lesen kann. Auch Testwagen erhalten sie regelmäßig. All das bedeutet natürlich: Ständig neues Futter für rad-ab.com.

Hohe Frequenz, ein Stil mit Wiedererkennungsfaktor, und eine Strategie, die funktioniert: Damit ist rad-ab.com zu Recht der erste externe Autoblog, den wir Euch hier in der Motorspere ganz dringend empfehlen wollen. Finden wir zumindest!

(bmt)

Quelle: MOTOR-TALK

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