Zuverlässiges Auto mit geringem Verbrauch zum Pendeln (circa 35.000 bis 40.000 KM im Jahr)
Liebe Motor-Talk Community,
ich suche ein sparsames Auto mit dem ich günstig Pendeln kann. Ich muss beruflich etwa 60 km einfache Strecke am Tag fahren und komme so auf eine Jahreskilometerleistung von 35.000 bis 40.000 Kilometern mit Privaten Fahrten.
Aktuell fahre ich einen Seat Ibiza 6J BJ 2014 mit 123.000 KM auf der Uhr. Der kombinierte Durchschnittsverbrauch liegt bei etwas über 6 Litern. Mein Arbeitsweg setzt sich aus etwa 80% Autobahn und 20% Landstraße zusammen.
Das Auto sollte einen Anschaffungspreis von Maximal 10.000 € haben.
Ich habe darüber nachgedacht, den Seat Ibiza gegen einen VW Up! oder einem Toyota Aygo zu ersetzen.
Beide Fahrzeuge erhält man schon für unter 10.000 € mit einem passablen Kilometerstand.
Ziel wäre es dann das Auto mindestens 5 Jahre ohne größerer Pannen nutzen zu können. Mir ist bewusst dass es sich bei den vorgeschlagenen Autos um Kleinstwagen handelt und diese für die Autobahn nicht wirklich ideal geeignet sind. Mir geht es aber mehr um die Zuverlässigkeit und darum die Folgekosten so gering wie möglich zu halten.
Was ist an dieser Stelle empfehlenswert?
Vielen Dank für eure Hilfe.
23 Antworten
Zitat:
@Dr. Shiwago schrieb am 28. Februar 2024 um 17:53:05 Uhr:
...Das schlechteste Elektroauto fährt immer noch besser als der beste Verbrenner. 😉
-
Die Moderation vermisst hier etwas Neutralität.
Und auch der Schlagabtausch Pro/Contra E muss nicht immer wieder sein.
Ich guck mir das nicht mehr lange mit an. 😠
VG Olli
MT-Moderation
@Moorteufelchen - zur Info!
Unabhängig davon, ob man Pro oder Contra E eingestellt ist, finde ich es schon ziemlich sadistisch, jemandem mit 120km (davon 100km Autobahn) und jährlich 35-40tkm Fahrleistung einen Dacia Spring anzudrehen.
Zumal der TE sich auch nicht bzgl. Lademöglichkeit geäußert hat.
Ergänzun aus Gründen der Neutralität: Ich würde dem TE hier auch keinen Mitsubishi Spacestar empfehlen, auch wenn man die Strecke damit natürlich fahren kann.
Nur als Info an alle Beteiligten.
Die Diskussion Elektro vs Verbrenner wird weder von Olli noch von mir so geduldet.
Bemerkungen wie die von Olli schon angemahnte werden zu einer sehr deutlichen Befassung führen wenn sie hier nochmals in dieser Art auftauchen.
Wenn sachliche Argumente für das eine oder andere sprechen und sie ordentlich vorgetragen werden ist das selbstverständlich völlig in Ordnung.
Moorteufelchen
Du fährst in 5 Jahren 175.000-200.000km, da bist Du nicht einmal mit einem Neuwagen sicher keine Pannen zu haben.
Das einzige was da halbwegs Sinn machen könnte, ist das Budget auf 13.000 zu erhöhen und einen Space Star mit Anschlussgarantie15 nehmen. Dann hast Du eine Garantie bis 160.000km bzw. 8 Jahre.
Ist dann halt so etwas: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=384912943
Oder einen C3
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=381441623
dann complete care plus 5Jahre / 200.000km dazu buchen für 150 Euro pro Monat. Da hast Du dann Garantie und Wartung abgedeckt.
Beide Optionen sind von den Kosten planbarer als Dein Ibiza, wahrscheinlich aber nicht billiger.
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Mich würde interessieren, WARUM der Ibiza abgestoßen werden soll?
Wenn mit dem Auto zufrieden und nichts großartig kaputt ist ---> weiterfahren.
Ansonsten: stehen die 10 k Euro sofort zur Verfügung, oder ist da der angedachte Verkaufspreis für den Ibiza mit einkalkuliert?
Falls nur ersteres: bei WKDA unverbindlich anfragen, was es für das Auto noch gäbe - und lieber dann eine Zwischenfinanzierung machen, das Budget erhöhen und was neueres kaufen.
Für 10 k Euro gibt's auch nichts besseres, und einen Up kaufen - das ist der Teufel mit dem Satan ausgetrieben...
Bei der Tages- und Jahresfahrleistung ist die Polo-Klasse eigentlich schon ne Nummer zu klein. Also ich würde es da lieber etwas gemütliche rund komfortabler haben wollen und in die Kompaktklasse gehen, auch wenn das etwas mehr Sprit verbraucht.
Aber ist natürlich Geschmackssache und bislang ging es ja auch mit dem Ibiza anscheinend ganz gut.
Aber selbst wenn man jetzt was ganz Neues kauft, in 3 Jahren ist der Kilometerstand so, wie jetzt beim Ibiza. In 5 Jahren ist dann auch bei einem neuen die Garantie um.
Was dann? Wieder neu kaufen? Das ist eine effektive Art der Geldverbrennung, weiter hat man da nichts von.
PS: Der TE äußert sich ja eh nicht mehr bislang, aber ohne ausdrücklichen Wunsch seinerseits würde ich von Vorschlägen in der Kleinstwagenklasse absehen. Das ist nur was für die Fahrleistung, wenn man es wirklich will. Alle anderen werden damit vermutlich nicht glücklich. Schon gar nicht bei 100km Autobahn am Tag.
Vielen Dank an alle für die vielen Antworten.
Grundsätzlich bin ich mit dem Seat zufrieden... er verrichtet seinen Dienst zuverlässig... Auch wenn der Motor manchmal ruckelt und ich die Ursache nicht finden kann und das Fahrwerk langsam fertig zu sein scheint.
Das stärkt nicht so sehr das Vertrauen in das Auto.
Vielleicht habt Ihr Recht und am wirtschaftlichsten ist es den Seat so lange zu fahren bis nichts mehr geht... und sich dann nach etwas anderem umzusehen.
Elektro Autos scheiden bei mir noch aus, weil ich Zuhause auch nicht die entsprechenden Lademöglichkeiten hätte und hier nicht zusätzlich investieren möchte. Auch hat man dort dann immer Zusatzkosten mit der Leihbatterie und ist längt nicht so flexibel wie mit Benzin oder Diesel.
Grundsätzlich würde ich auch ein etwas größeres nicht ausschließen wollen, allerdings habe ich Sorge, dass das den Verbrauch in die Höhe steigen lässt. Ich suche halt eine alternative zum Seat um weiterhin Zuverlässig und Sparsam unterwegs zu sein. :-)
Liebe Grüße und einen schönen Abend
Jan
Tja, dafür ist halt das Budget etwas niedrig.
Ein KleinSTwagen wird nicht viel weniger verbrauchen, und ist auch nicht unbedingt für so eine km-Schrubberei ausgelegt - da kommt früher oder später auch Verschleiß.
Ansonsten gibt's nur das, was Du eh schon hast; und auch bei einem (zu Unrecht) hierzulande eher unbeliebtem Fahrzeug (Fiat Bravo, den Tipo wird's für das Budget nicht geben, Nissan Pulsar, Honda Civic) gibt's nur betagte Ware - wo in Kürze auch die Wehwehchen losgehen.
Interessant wäre zu wissen: hast Du die 10 k € bar zur Verfügung? Hatte ich schon mal gefragt. Wenn ja - laß den Seat mal überprüfen. Stoßdämpfer sind Verschleiß - die wechselt jede Werkstattkette (für einen Schrauber eine Fingerübung). Das Motorruckeln - schon mal hier im Seat-Unterforum nachgefragt? Oder den Fehlerspeicher ausgelesen?
Kostet vielleicht nicht viel, die Reparatur - dann versuchen, den Seat zu verkaufen und den Verkaufserlös mit dazu nehmen. 5 - 6 k € sollte der eigentlich noch bringen.
Und mit 15 - 16 k € sieht's schon gaanz anders aus.. 😉