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Zukunftsaussichten / Zukunftsentwicklungen

Opel
Themenstarteram 5. März 2020 um 19:18

Ich habe diesen Thread aufgemacht, da ich in den G/S-Nachrichten Threads mein Anliegen nicht so richtig wiederfinde. Während dort aktuelles besprochen bzw. zerlegt ;) wird, im Guten wie Schlechten, möchte ich hier eine Plattform schaffen, um vielleicht mögliche Zukunftsperspektiven zu besprechen.

 

Vor ein paar Tagen hat Citröen mit dem ami ein sehr interessantes Konzept für ein günstiges Stadt-taugliches eMobil vorgestellt. Dieses kann monatlich gemietet werden und gar von Jugendlichen ohne Führerschein bewegt werden.

Seht ihr hier für Opel möglichkeiten, z.B. ein eigenes Kleinstwagenmodell, z.B. neuer KarlE oder AdamE für junge mobile Leute zu entwickeln?

Auch ein Fahrzeug wie der Rak-E der vor 10 Jahren vorgestellt worden ist wäre momentan ideal für mich als Nahbereichsmobilitätslieferant.

Bin gespannt auf eure Ansichten und Erwartungen...

Ami - Urbanes EMobil
Der alte Rak-E, hat nie ne Chance erhalt
Beste Antwort im Thema

Warten wir mal etwas ab. Für mich ist Tavares der neue Lopez. Und was der für einen Scherbenhaufen hinterlassen hat, ist ja hinlänglich bekannt.

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Man kann ja schon seit vielen Jahren beobachten, dass der Führerschein und somit individuelle "unabhängige" Mobilität für viele Menschen zusehens an Bedeutung verliert.

Ich sehe die Ursache aber weder darin, dass für die Menschen heute Smartphone, Klamotten, Wohnung oder Urlaub erstrebenswertere Statussymbole sind, noch darin, dass die Menschen heute mehr an die Umwelt denken.

Möglicherweise ist es eher eine Form der Bequemlichkeit nicht selbst fahren zu müssen, sondern Taxi, Bahn, Bus oder Freunde zu nutzen. Aber auch das kann nur ein Aspekt sein.

Die Fahrzeughersteller reagieren teils darauf in dem sie die Autos zu rollenden Smartphones oder fahrerlosen Taxen machen. Das wird aber kaum die Mobilität der Zukunft sein.

Der Individualverkehr wird eine andere Bedeutung bekommen, gemessen an der Jahreskilometerleistung eine deutlich geringere. Was nicht bedeuten muss, dass die Zahl der Fahrzeuge wesentlich sinkt. Den für bestimmte Regionen und Nutzerkreise wird es ein wichtiges Verkehrsmittel bleiben.

Für die geänderte Nutzung, weg von langen Strecken und hohem Tempo fehlen die passenden Fahrzeugkonzepte.

Hallo Opel: Aufwachen bitte!

https://de.motor1.com/.../

Ach kannste vergessen das da noch etwas sportliches von Opel kommt, jeder Hersteller hat potente Karren nur Opel/PSA nicht.

Wenn ich mir manch alte Autos von Opel anschaue und den Brot und Butter Kram von heute anschaue, dann ist das nur noch traurig.

An Langweiligkeit kaum zu überbieten.

Genau so ist es.

Wenn sie Ei... hätten, würden sie einen Suzuki Jimny mit Frontantrieb auf die Beine stellen. Überschaubare (!) Karosserie, etwas höher im Jeep-Style, 100-120PS, moderate Ausstattung, kein Schnickschnack. Nicht für Langstrecke, nicht fürs Gelände aber in der Stadt durchaus brauchbar. Und annähernd konkurrenzlos.

Und das zum Preis eines dacia.

Nur sind PSA und Toyota (beide ohne Sportmodelle) die Hersteller die anscheinend ihre CO2 Ziele erreichen wenn nicht sogar unterbieten.

Wenn man also den Ausführungen oben folgt und für die neuen Generationen sind Smartphones, Klamotten und Umweltschutz wichtiger dürfte Toyota/PSA ja der Trendsetter schlechthin sein.

Man könnte jetzt also auch sagen, "Opel/PSA ist an Vernunft und Zukunftsorientiertheit kaum zu überbieten".

Alles eine Frage des Standpunkts.

Ich fürchte nur, bis die Beyond Meat-Generation Autos kauft ist es noch lange hin.

Ja der Suzuki Jimny.. Oktober 2018 bis Februar 2020: 8800 Stück zugelassen in Deutschland. Ich fürchte damit kommt Opel zu keinem Gewinn und ob das irgendwas am Image ändert? Nen Geländewagen für die Stadt? Ich würde sagen PSA sollte die Geländewagen halt den Geländewagenherstellern überlassen. Für die CO2 Bilanz dürften die eh kaum förderlich sein bei den Stirnflächen. Es wird doch über ein Mini-SUV gemunkelt (1008/Opel ?!?). Dürfte vom Volumen erfolgsversprechender sein.

Zitat:

Ich fürchte nur, bis die Beyond Meat-Generation Autos kauft ist es noch lange hin.

und wir als Generation oilheads können das eh nicht beurteilen.

Tja der Jimny. Lieferzeit ca 1,5 Jahre. Wenn der Händler überhaupt Bestellungen annimmt. Da wird auch nicht über Rabatt geredet sondern über teilw. mehrere Tausend Euro Aufschlag auf den Listenpreis - wenn mal einer frei verfügbar.

Mini-SUVs hat doch mittlerweile jeder im Angebot und damit hebt sich niemand mehr von der Masse ab und wenn wir mal ehrlich sind, wollen wir doch alle gern so individuell sein. Und wirklich Geld verdient damit auch kein Hersteller mehr.

Zitat:

@kanuma schrieb am 26. Mai 2020 um 09:27:50 Uhr:

Tja der Jimny. Lieferzeit ca 1,5 Jahre. Wenn der Händler überhaupt Bestellungen annimmt. Da wird auch nicht über Rabatt geredet sondern über teilw. mehrere Tausend Euro Aufschlag auf den Listenpreis - wenn mal einer frei verfügbar.

Mini-SUVs hat doch mittlerweile jeder im Angebot und damit hebt sich niemand mehr von der Masse ab und wenn wir mal ehrlich sind, wollen wir doch alle gern so individuell sein. Und wirklich Geld verdient damit auch kein Hersteller mehr.

Oha, beim Jimny scheinen ja die Kassen zu klingeln. Und Suzuki ist dann nicht im Stande innerhalb von 1,5 Jahren mehr Autos als durchschnittlich um die 500 für Deutschland pro Monat zu produzieren wenn die Leute Schlange stehen?

Okt. 2018: 727

Nov. 2018: 673

Dez. 2018: 420

Jan. 2019: 398

Feb. 2019: 362

Mär. 2019: 670

Apr. 2019: 544

Mai 2019: 665

Juni 2019: 574

Juli 2019: 501

August 2019: 478

September 2019: 467

Oktober 2019: 487

November 2019: 543

Dezember 2019: 524

Januar 2020: 293

Februar 2020: 488

Ich will jetzt hier nichts beschreien, aber vielleicht ist eine mögliche "künstliche Verknappung" auch der Grund warum das Auto so "trendy" erscheint. Wenn die Nachfrage so hoch wäre würde Suzuki doch schleunigst mehr Autos herschaffen, denn in Deutschland sitzt das Geld ja locker.

Keine Ahnung, pure Spekulation, aber wie gesagt, ich weiß nicht ob ein eckiger Geländewagen der Weg in die Zukunft ist. Das CO2/Umweltschutz-Thema wird mit Sicherheit nicht weniger sondern mehr.

Suzuki ist mittlerweile eher ein indischer Konzern, da wird der Markt gemacht, für die ist Europa nur ein Mitnahmegeschäft. Dazu unsere tollen Umweltvorschriften und Strafzahlungen (die einzig verfügbare Motorisierung ist nach unseren Verhältnissen eine Dreckschleuder) und dann ist klar, warum hier so wenig hingeliefert werden. Und was nicht da ist, kann auch nicht verkauft werden. Von daher sind die absoluten Verkaufszahlen nur bedingt aussagekräftig.

Ragescho, du solltest dich vielleicht nochmal informieren aus welchen Gründen der Jimny in Deutschland nicht häufiger zugelassen wird. Es liegt jedenfalls nicht an mangelnder Kundennachfrage sondern an mangelnden Produktionskapazitäten für Europa und vor allem am Schadstoffausstoß des Jimny. Suzuki hat aber schon einen Plan. Und zwar die Rückbank ausbauen und als Nutzfahrzeug verkaufen. Da finden sich auch entsprechende Infos im Netz.

Zitat:

@OpelOhneDach schrieb am 26. Mai 2020 um 12:12:54 Uhr:

Ragescho, du solltest dich vielleicht nochmal informieren aus welchen Gründen der Jimny in Deutschland nicht häufiger zugelassen wird. Es liegt jedenfalls nicht an mangelnder Kundennachfrage sondern an mangelnden Produktionskapazitäten für Europa und vor allem am Schadstoffausstoß des Jimny. Suzuki hat aber schon einen Plan. Und zwar die Rückbank ausbauen und als Nutzfahrzeug verkaufen. Da finden sich auch entsprechende Infos im Netz.

Woher kommt denn diese Info über die Produktionskapazitäten für Europa? Ich meine wenn ich Suzuki wäre und der Wagen wäre in Europa so heiß begehrt würde ich doch Mittel und Wege finden dort mehr hinzubekommen. Die Marge dürfte in Europa ja durchaus höher sein als in Indien oder sonst wo. Gib mir ne anständige Quelle und alle meine Zweifel sind zerstreut.

Wenn die schlechte CO2 Bilanz natürlich im Raum steht, ja dann bestätigt sich ja, dass das Fahrzeug für Europa einfach untauglich ist. Somit wäre die Forderung, dass Opel das ins Portfolio aufnehmen soll ja eher ein Rückschritt oder?

Und was genau soll jetzt der "Benefit" eines umgebauten Geländewagens gegenüber eines normalen Kastenwagens als Nutzfahrzeug sein? Das verstehe ich nicht ganz?

Lies einfach mal im Suzuki-Forum, mach dir selbst die Mühe.

Deswegen sagte ich ja, dass da ein besserer Motor als beim Original rein müsste. Und das dürfte für Opel das kleinste Problem sein.

Warum Suzuki das nicht macht? Warum sollten Sie? Mit ihrem Absatz in Indien ist die Produktion mehr oder weniger vollständig ausgelastet auch ohne Entwicklungskosten für einen sauberen Motor.

 

Weil für LKW andere CO2-Beschränkungen gelten als für PKW.

 

Aber ich merke schon, findet kein Anklang. Lieber noch einen langweiligen SUV, den auch jeder andere Hersteller im Angebot hat. Oder einen 0815 Kleinwagen, wie jeder andere Hersteller im Angebot hat. Ja natürlich, der Konkurrenzdruck ist hoch und die Marge gering aber das regelt der Markt.

Und wozu Autos bauen, die sich vielleicht mal von der Masse abheben oder, noch schlimmer, die Emotionen wecken könnten, dann wäre Opel am Ende ja vielleicht gar nicht mehr langweiliger Einheitsbrei und das kann ja niemand wollen. ;-)

Ragescho, Kanuma hat eigentlich schon alles gesagt. Der Vollständigkeit halber aber noch

1. ein Link zum Thema Produktionskapazitäten https://www.autobild.de/artikel/suzuki-jimny-lieferzeit-14405905.html

und

2. ein Link zum Thema CO2-Ausstoß und Nutzfahrzeug-Umbau https://www.carscoops.com/.../

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