ZKD defekt?

Peugeot 206 206

Hi, da ich mir vor kurzem einen gebrauchten 206 gekauft habe und direkt Probleme damit hab, hab ich mich hier mal angemeldet. Sollte ich also irgendwas falsch machen, nicht steinigen, ich bin neu

Also folgendes:
Es geht sich um einen 206, Bj. 2001, 75 PS Benziner.
Wenn ich fahre, hört man ständig ein Gluckern im Kühlwasser (in der Regel ab 2000 Umdrehungen). Verdacht von mir ist ZKD. Ich hab natürlich Sorgen, dass es sich sogar um einen Riss im Kopf handelt.
Kühlwasser verliert er nicht wirklich. Es ist kein Öl im Wasser, kein Wasser im Öl... Er presst nur ab und an ein wenig Wasser über den Ausgleichsbehälterdeckel raus.
Das Gluckern ist auch definitiv Abgas. Hab ich mit meinem Vater gemessen. CO Anteil drin.

Das nächste, was mich ein wenig wundert:
Während der Fahrt geht der Wagen nicht über 75 Grad. Im Stand ist er binnen kurzer Zeit bei 90 (Lüfter springt an). Aber wenn er jetzt schon bei 20 Grad Außentemperatur nur auf 75 Grad fährt, wie soll es dann im Winter sein?

Nächstes Problem:
Ab und zu im Stand/Leerlauf, vibriert er merklich. Jetzt nicht extrem, aber doch gut spürbar. Und das macht er auch nicht immer. Die Drehzahl liegt bei 750 Umdrehungen mit minimalen Schwankungen. Das Vibrieren hat keinerlei Auswirkungen auf die Drehzahl.

Letztes Problem:
Wenn ich den Wagen im Gang rollen lasse, hört man so ein... Wie soll ich sagen... so ein "kratzendes" bzw "schleifendes" Geräusch. Trete ich die Kupplung ist es weitestgehend bis ganz weg. Jetzt ist die Frage ob es "nur" das Ausrücklager ist oder ob es am Getriebe liegt.

Das war es dann vorerst mal

22 Antworten

Sooo, der Wagen ist aus der Werkstatt raus. Mit, für mich, neuen Problemchen -.-

Erstmal was gemacht wurde:
ZKD mit sämtlichen Dichtungen
Beide Koppelstangen
Beide Stoßdämpfer VA
Achsmanchette rechts außen VA

ZKD war der Übeltäter. Ich habe kein Gluckern mehr. Keine Anfahrtsprobleme mehr nach Kaltstart. Temperatur scheint auch wieder normal zu laufen.

Nun habe ich im Leerlauf ein hörbares Klackern aus der Motorgegend. Beim Anfahren oder Gasgeben höre ich es zumindest nicht mehr (Motorgeräusch vllt einfach zu laut).
Und zumindest beim Links lenken während der Fahrt, knackt es mehrfach leicht hörbar links vorne.

Das Klackern aus dem Motor sind leider die Ventile, die deine Werkstatt leider noch einmal einstellen muss. Das ist keine große Sache. Würde ihn nochmal vorbeibringen und denen das vorführen, die stellen dann das Ventilspiel ein, da der 1.4 keine Hydrostössel hat sondern die klassisch arbeitet und mittels Fühlerblattlehre eingestellt wird. Die Werkstätten machen das meistens nicht, nur wenn der Kunde sich wieder meldet 😉 .

Das Klackern links ist leider die Achse würde ich sagen. Da bei dir die Stoßdämpfer getauscht wurden und die Achsmanschette, musste zumindest rechts alles gelöst werden und wahrscheinlich haben sie auch die Achswelle rechts ausgebaut. Vielleicht haben sie gemerkt, das ein Stossdämpferwechsel am 206 viel einfacher von der Hand geht, wenn man die Achsmutter löst und den Achsschenkel komplett ausbaut. Dabei kann durchaus etwas an der Achswelle passiert sein oder sie wurde nicht 100% eingebaut oder oder oder. Auch das würde ich der Werktstatt nochmal vorführen, die es eigentlich richten sollte. Eine echt gute Werkstatt sollte aber in der Lage sein, das Achsgelenk günstig zu reparieren. Meine Werkstatt hat mir mal aus zwei defekten Achswellen, eine gute zusammengebaut. Die Welle ist noch immer bei aktuell 355.000 km im Wagen und fährt toll!

Gerade mit der Werke gesprochen

Zuerst war er der Meinung, es wären die hydrostößel. Als ich ihm sagte, dass der 1,4 keine hat meinte er doch, er hätte welche.
2 Minuten Diskussion ob oder ob keine stößel frug er den Mechaniker, der die zkd gemacht hat.

Das klappern könnte davon kommen, dass die Ventile neu eingeschliffen wurden. Ich solle damit noch mal 1 Woche herumfahren und wenn es dann nicht weg ist, soll ich mal vorbeikommen.

Also da verarscht dich deine Werkstatt gerade ein wenig 😉, weil du als kleiner Klugscheisser daher gekommen bist und dem Meister erklären wolltest was im Motor verbaut ist 😉 . Aber, das ist ok so. Der 206 1.4er 8V Motor hat auf jedenfall Kipphebel und keine Hydrostössel. Die Ventile eingeschliffen haben sie auch sicherlich nicht, weil dann würde das erstens auf der Rechnung stehen, weil das keine 5 Min. Aktion ist und zweitens ist es einfach unnötig Ventile bei ZKD Wechsel einzuschleifen. Die passen ja nämlich 100% 🙂 . Ventile werden bei Zylinderkopftausch eingeschliffen, damit sie nicht hängen und verbrennen. Aber am alten Zylinderkopf wird das in der Regel nicht gemacht.

Also in einer Woche, suchst du dir schonmal einen Tag aus, wann du ihm das Auto auf den Hof stellst 😁 .

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Zitat:

Die Ventile eingeschliffen haben sie auch sicherlich nicht, weil dann würde das erstens auf der Rechnung stehen, weil das keine 5 Min. Aktion ist

Also er hat schon gesagt, dass er einige Arbeitsstunden nicht mit notiert hatte aus "Nächstenliebe", weil er bei dem alten Auto dann auch den Wert irgendwo berücksichtigt und deshalb die Rechnung nicht hochjubeln wollte.

Auf der Rechnung sind 5 Arbeitsstunden vermerkt für:
Zylinderkopfdichtung
Ventildeckeldichtung
Ölfilter
Nockenwellensimmering
Staubschutzsatz für Stoßdämpfer
Stoßdämpfer r. und l.
Abgasdichtung
Zahnriemenwechsel (einmal gespannt verbaut er den alten nicht, egal wie jung der noch ist)
Stabistrebe links (War so fest, dass er sie losbrennen musste und eine neue verbauen musste)
Achsmanchette

Er meinte beim Bezahlen, es wären eigentlich 7 - 8 Std gewesen.
Ich weiß jetzt natürlich nicht, in wieweit innerhalb der 7 - 8 Std noch das Ventileschleifen reinpasst.

Zitat:

und zweitens ist es einfach unnötig Ventile bei ZKD Wechsel einzuschleifen. Die passen ja nämlich 100% 🙂 . Ventile werden bei Zylinderkopftausch eingeschliffen, damit sie nicht hängen und verbrennen. Aber am alten Zylinderkopf wird das in der Regel nicht gemacht.

In der Regel. Jetzt kann er natürlich sagen, er wollte gründliche Arbeit machen... Deshalb weiß ich ja nicht, in wieweit das noch in die oben genannten 8 Std passen würde.

Und ein weiteres Problem halt:
Einen Tag vorher hab ich mit nem Freund zusammen den Auspuff geschweißt:
Vom Kat zum Abgasrohr runter war er direkt an der Schweißnaht gerostet (wurde geschweist)
Abgasrohr zum Abgasrohr mit Endschalldämpfer (da wo die Schelle ist)

Der Wagen lief wirklich leise.
Seit Abholung wie ein getunter Traktor. Es gibt eine neue Undichtigkeit seit der Reparatur direkt unter dem Flansch zum Kat. Die war vorher DEFINITIV nicht da.
Ist die Werke dafür haftbar oder ist das ein Kollateralschaden, den ich extra zahlen müsste? Denn den Kat ausbauen schafft man nicht mehr so einfach, weil die Verschraubung vom Flansch derart Verrostet ist, da geht nur noch "losbohren".

Nein, das hätte er in der Zeit nicht geschafft. Aber ist auch egal jetzt. Er wird die Ventile eh neu einstellen müssen, weil wenn er angeblich so gründlich ist das er Ventile einschleift, dann muss er diese Gründlichkeit doch auch beim Ventile einstellen haben.

Er hat wahrscheinlich nicht den Abgaskrümmer abgeschraubt sondern den Kat vom Krümmer getrennt. Wahrscheinlich hat er nicht eine Original Dichtung genommen sondern so eine Metalldichtung und die ist immer undicht. Ich hatte mit so einer Billigdichtung auch mal richtig Spaß. Bis ich dann eine Original Dichtung gekauft habe. Dann war Ruhe. Dafür ist auf jedenfall die Werkstatt verantwortlich das das was vorher dicht war, auch danach dicht bleibt.

Zitat:

Er hat wahrscheinlich nicht den Abgaskrümmer abgeschraubt sondern den Kat vom Krümmer getrennt.

Definitiv nicht. Denn 1. waren die Verschraubungen (Gewindestangen mit Muttern auf der Unterseite) derart Verrostet, dass selbst nen bekannter Metallbauer sie nicht gelöst bekam

2. Es immer noch die Originalverschraubung ist. Er hat den Krümmer vom Kopf gelöst.

Wenn er den Krümmer vom Kopf gelöst hat, ist entweder die Krümmerdichtung undicht oder aber die Werkstatt hat nichts mit der Undichtigkeit zu tun.

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