Zahnriemenwechsel Opel Tigra
Hallo.
Ich hätte mal eine Frage zum Zahnriemenwechseln beim Opel Tigra.
Ich habe in einer Werkstatt den Zahnriemen und die Wasserpumpe wechseln lassen. Der Zahnriemensatz hat laut Rechnung die Bezeichnung "Bosch - 546.00.34 - Wasserpumpe + Zahnriemensatz".
Des Weiteren habe ich bei der Werkstatt Spannrolle und Keilrippenriemen wechseln lassen.
Laut Rechnung heißen beide Teile "SNR - 461.11.01 - Spannrolle, Keilrippenriemen" und "Bosch - 548.03.69 - Keilrippenriemen".
Ich glaube die erstgenannte Reparatur ist nicht korrekt verlaufen und nach einem Jahr hat sich der Zahnriemen von der Spannrolle gelöst und hat viel im Motorraum verbogen.
Die Werkstatt will nicht für den Schaden aufkommen, weil der Werkstattbetreiber behauptet, dass seine Versicherung das nicht zahlen würde, da ich den Wagen nicht nach 12000 km zu dem Nachspannen vorbeigebracht habe.
Ich würde gerne wissen, ob man das wirklich hätte Nachspannen lassen müssen. Ich finde dazu nichts im Internet und wurde bei der Reparatur auch nicht darauf hingewiesen. Es fühlt sich eher danach an, dass er mich abwimmeln will.
Aktuell bietet er mit an den Zahnriemen wieder zu spannen und die verbogenen Verbindungen im Motorraum zu reparieren/ersetzen zum Materialkostenpreis.
In einem Buch zu Corsa B und Opel Tigra habe ich einen Abschnitt gefunden, welcher beschreibt, dass man nichts nachstellen/spannen muss.
Ich würde mich über ein paar Kommentare freuen, damit ich meine Situation besser einschätzen kann.
26 Antworten
Ich habe festgestellt, dass sich die einzelnen Servicehefte/Scheckhefte sich ziemlich ähneln. Ein Serviceheft von einem Auto, welches in den 90er von Opel gebaut wurde, würde auch reichen.
Der KFZ-Meister behauptet, dass in dem Opel Tigra Scheckheft geschrieben steht, dass der Zahnriemen nachgespannt werden muss. Wäre also gut dem zeigen zu können, dass die Masche nicht läuft.
Zitat:
@andifux schrieb am 19. Februar 2021 um 20:48:06 Uhr:
Also beim Zahnriemen ist definitiv nichts zum nachspannen, aber die Anleitung von Asterix1962 ist für nen anderen Motor.Am besten erstmal klären ob es der Zahnriemen oder der Keilrippenriemen ist. Aber das verbogen könnte sich tatsächlich auf die Ventile und damit eher Zahnriemen beziehen und das wäre echt übel.
den richtigen Motor kann er sich selbst suchen ;-)
Spielt ja auch keine Rolle ob 8 oder 16v . Der Motor hat eine automatische Spannrolle und
die wird nicht nachgestellt. Nicht nach 5,12,20 oder 40000km. Nur wenn der noch
im Intervall liegende Zahnriemen abgenommen wird kommt er auf der Kerbe used.
Ansonsten bis 60000km drauf und dann runter.
Ist es denn jetzt der Keilrippenriemen oder der Zahnriemen?
Aber mal was anderes. Was kann man da verkehrt montieren?
Entweder er geht zeitnah nach dem tauschen kaputt oder hält.
Würde dem Meister nur kurz ansagen das er einsichtig ist oder du das ganze übergibst.
Ich weiß ja nicht wie groß der Schaden ist. Das Jahr später ist auch nicht zu verachten.
Und nicht vergessen, die ist kein Rechtsbeistand. Das mag MT nicht.
Es ist der Zahnriemen.
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O.K., dann klingts übel. Aber ich glaube viel zu holen gibt es für dich nicht, der X14XE ist glaube ich relativ bekannt dafür dass der Zahnriementrieb nicht der zuverlässigste ist, nach 6 Monaten ist die Beweislast bei dir und kaputtgehen kann immer was. Und kaputt gehen kann dabei viel, d.h. ist für beide Seiten schwer abzuschätzen.
Nur die Behauptung dass man nach 6 Monaten die Spannrolle nachgespannt werden müsste ist Käse.
Habe einen Corsa b mit dem X14XE Motor und vor ca 2,5 Jahren den Zahnriemen incl Umlenkrollen und Wapu selbst erneuert. Ist wirklich kein großes Problem. Eigentlich ist der Antrieb auch zuverlässig und Wartungsfrei. Was der Zahnriemen halt nicht verträgt, ist wenn er Öl abbekommen hat.
Nur wenn der Zahnriemen fetzt, dann sind unter Garantie die Ventile krumm.
Da wäre dann die Überlegung ob man nicht einen gebrauchten Motor einbaut.
Also der KFZ-Meister hat mir jetzt gesagt, dass der Opel Tigra kein Öldruck hat. Der komplette Zylinderkopf ist ohne Öl. Öl ist eigentlich genug drin. Wenn man den Wagen mit ausgebauten Öldruckschalter startet, dann kommt kein Öl durch.
Kann dadurch wirklich der Zahnriemen im oberen Bereich aus der Führung rausgedrückt werden?
Ich habe das Gefühl, dass der KFZ-Meister versucht, das falsche Einbauen vom Zahnriemen zu vertuschen.
Moin,
Theoretisch , wenn kein Öldruck vorhanden ist , kann sich eine Nockenwelle festfressen , aber genauso würden die Kurbelwellenlager fressen .
Also wenn die Nockenwelle sich gefressen hat, also nicht mehr zu drehen ist macht das sicher für den Zahnriemen Probleme, dass er reißt oder überspringt.
Lassen sich die Nockenwellen drehen?
Wahrscheinlich ist ein gebrauchter Motor die bessere Wahl als den jetzigen Instandzusetzen.
Wäre interessant wie der andere Meister darauf kam dass der Riemen falsch eingebaut wurde.
Wenn die Werkstatt Mitglied in der Innung ist gibt es diese Schiedstellen soweit ich weiß.
Ich verstehe zwar dass du gerne das Problem auf die Werkstatt abwälzen möchtest (und die Behauptung mit dem nachspannen ist auch nicht seriös) aber es ist halt leider so dass Motoren auch mal kaputtgehen. Ob er jetzt irgendwas an dem Motor manipuliert hat lasse ich mal dahingestellt, ich denke eher nicht weil der Aufwand recht groß ist und es nach einem Jahr rechtlich auch nicht sicher Gewährleistung ist (Beweislastumkehr nach 6 Monaten + das Risiko liegt beim Hersteller/Lieferant).
Zitat:
Jetzt noch mal so am Rande gefragt. Wieviel km ist der Motor gelaufen nach dem Zahnriemen wechseln?
10000 km
Wenn der Zahnriemen falsch eingebaut worden wäre, hätte er wahrscheinlich keine 1000 km mehr geschafft.
Hast du inzwischen eine Lösung gefunden?
Zb gebrauchten Motor?