WW 1500 kg: Anforderung an Zugfahrzeug

Hallo
Ich beabsichtige einen WW und einen neuen PKW zu kaufen. Klar, dass ich die Ansprüche abzustimmen versuche. Der WW wird eine Gesamtmasse von rund 1500 kg haben. Ich beabsichtige in naher Zukunft zeitlich ausgedehnte (1- 3 Mte pro Jahr) und längere Reisen (ca 15000-20000 km pro Jahr) zu unternehmen. Nebst Fahrten im Gebirge (bis 12 % Steigung) können auch schlechtere Strassenverhältnisse dabei sein. Nun die Fragen:
- Ist ein 4 x 4 Fahrzeug unbedingt erforderlich oder tuts ein Frontantrieb (bei Heckantrieben ist die Auswahl nicht mehr sehr gross)?
- Haben Offroad-Fahrzeuge Vorteile/Nachteile gegenüber einem 4x4 Kombi?
- Automatengetriebe oder handgeschaltet?
- Welche Leistung PS/NM sollte ein PW haben?
- Ist Diesel unter den gegebenen Umständen ein Vorteil? Auch unter der Bedingung, dass er in den meisten Ländern günstiger ist als Benzin und der Verbrauch bei den meisten Modellen tiefer ist als mit Benzin?
Danke für alle Antworten und Hinweise. Gruss, Corrado

36 Antworten

Hab' ich doch ganz vergessen:

bei z.B. 20.000 km/Jahr und nur) zwei Litern Mehrverbrauch sind die ersten 400 € schon weg, dann den Rest dazu (Versicherung, höherer Reparaturbedarf) und Deine Rechnung geht nicht mehr auf.

Wenn Du dann noch die Nachteile in Punkto Straßenlage dazurechnest, mußt Du schon Überzeugungstäter sein, wenn Du so ein Gerät fährst.

Gruß

Franjo001

naja, 20.000 sind schon kein Pappenstil an Laufleistung und von welchem erhöhten Reperaturbedarf sprichst du denn da? Den mußt du doch von den 400,- € wieder abziehen 😁

Welche Nachteile hat ein Geländeagen denn nun in Bezug auf die Strassenlage? Das er Aufgrund des höheren Schwerpunktes schneller umkippt? Immer dran Denken das unsere Straßen keine Rennstrecken sind 😉

Leute,

bleibt bitte ruhig.

Wir PKW-Kombi-Fahrer weden den spezifischen Reiz von schlecht gefederten Allradautos nicht verstehen (wieder so ein Vorurteil, aber dank eines Freundes der Förster ist und seinen Frontera liebt, weiss ich, wie "gut" ein Frontera "federt"😉 und ein Allradfahrer wird immer versuchen seine Wahl zu begründen. Jeder hat siene Argumente und für jeden ziehen sie halt unterschiedlich.

Fakt ist, dass man sich mit 1500KG hinten dran kein Auto kaufen muss, dass im Alltagsverkehr mehr verbraucht als nötig+Bauchaufschlag und dies bei akzeptablen Fahrleistungen.

Die Frage des OT dürfte hinreichend beantwortet sein, oder?

Jürgen

Das Allrad immense Vorteile hat bestreite ich ja gar nicht, ich würde einen Allrader jederzeit vorziehen.

Aber für den Alltag tut es ein Allrad PKW oder SUV genauso, wer fährt schon Gelände, sicher die wenigsten.

Also die Diskussion mit "Mörder"... halte ich für schwachsinnig, sorry ich hab versucht ernsthafte Argumente anzubringen. Schwache Bremsen, miserables Crashverhalten (auch vom Eigenschutz her!!!) dank der Rahmenstruktur lassen sich nunmal nicht wegdiskutieren, ob Wand oder anderer PKW ist egal. Ausweichmanöver und Vollbremsungen lassen sich auch nicht planen...

Für 99% ist nunmal der Allrad-PKW schlicht die sinnvollere Wahl. Wer dennoch Spass am Geländewagen hat, bitte, warum nicht, der Spass sei ihm gegönnt. Man kann ja nicht alles nüchtern betrachten, ein Porsche macht da genausowenig Sinn.

Gruß Meik

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Zitat:

Original geschrieben von Meik´s 190er


Für 99% ist nunmal
.... Man kann ja nicht alles nüchtern betrachten, ein Porsche macht da genausowenig Sinn.

Gruß Meik

Danke Meik für die nüchterne Bemerkung.

In Zusammenhang mit Sinnhaftigkeit im Sinne von:

`Erfüllt die 90% der praktischen Anforderunen an ein Kfz einschließlich einem sehr guten Schuß Fahrspaß´, ist ein Porsche zu 99,9% ein geradezu lächerliches Gebilde.

Auch bei der Diskussion: `Was ist die optimale Zugfahrzeuglösung´? sollte man die Kirche im Dorf lassen. Es geht hier um die auftretenden fahrphysikalischen Einflüsse im Geschwindigkeitsbereich zwischen 80 und 100km/h.

Gruß, Tempomat

Die Diskussion hat wohl deutlich gemacht, dass jede Lösung Vor- und Nachteile beinhaltet und dass es auch persönliche Vorlieben gibt. Da mich ein PW-Kombi nun mal mehr anspricht, sammle ich die Argumente dafür. Wenn ich schaue, was dabei herauskommt, habe ich gegenüber dem Offroader keine Minderwertigkeitskomplexe und bin überzeugt, dass ich gut unterwegs sein werde.

Hi kwu.ag

Die Riesenvielfalt der verschiedenen Automobile, die alle ihren Käufer finden, haben alle eines gemeinsam:
Sie teilen sich zu 98% alle Anforderungen und müssen die gleichen verkehrstechnischen Ereignisse bewältigen, vom billigsten bis zum teuersten Vehikel.
Handelt es sich nun um aktive Zugfahrzeuge, dann erleiden diese, ab jeweiligem Cut-Off-Punkt Anhängelast, das gleiche Schicksal wie die zuerst genannte Gruppe mit der gleichen Schnittmenge von 98%.
Das es eine so große Vielfalt gibt ist fantastisch, denn dadurch ist gewährleistet, dass jeder mit vorkonfektionierten Autos sich ein genau angepasstes Vehikel zulegen kann.

Wenn das Auto den Anforderungen des Fahrers entspricht, ist alles ok.
Wenn nun jemand aus diesem oder jenem Grunde sich für besonders clever hält oder besonders stolz ist und die Vorzüge gerne begründet - ist ja ok (geht mir genau so).

Aber tun, tun sie es alle.

Gruß, Tempoamt

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