WW 1500 kg: Anforderung an Zugfahrzeug

Hallo
Ich beabsichtige einen WW und einen neuen PKW zu kaufen. Klar, dass ich die Ansprüche abzustimmen versuche. Der WW wird eine Gesamtmasse von rund 1500 kg haben. Ich beabsichtige in naher Zukunft zeitlich ausgedehnte (1- 3 Mte pro Jahr) und längere Reisen (ca 15000-20000 km pro Jahr) zu unternehmen. Nebst Fahrten im Gebirge (bis 12 % Steigung) können auch schlechtere Strassenverhältnisse dabei sein. Nun die Fragen:
- Ist ein 4 x 4 Fahrzeug unbedingt erforderlich oder tuts ein Frontantrieb (bei Heckantrieben ist die Auswahl nicht mehr sehr gross)?
- Haben Offroad-Fahrzeuge Vorteile/Nachteile gegenüber einem 4x4 Kombi?
- Automatengetriebe oder handgeschaltet?
- Welche Leistung PS/NM sollte ein PW haben?
- Ist Diesel unter den gegebenen Umständen ein Vorteil? Auch unter der Bedingung, dass er in den meisten Ländern günstiger ist als Benzin und der Verbrauch bei den meisten Modellen tiefer ist als mit Benzin?
Danke für alle Antworten und Hinweise. Gruss, Corrado

36 Antworten

Also ich bin mit meinem Wagen voll zufrieden. 2,1 t Anhängelast, Hinterradantrieb und Niveauregulierung an der Hinterachse. Mit dem Automatikgetriebe wird die Fahrt zur reinsten Entspannung.

Gruß
andreasstudent

moin moin

den X-Trail gibt es aber nicht mit Automatik, sonst hätte ich mir einen gekauft.
Bin beim Omega 2,5DTi hängengeblieben, keine Probleme und Platz satt.

Die Frage ist doch: wie nutze ich den Zugwagen sonst?

Bei 1500KG Anhängelast kommen noch viele Fahrzeuge in Betracht. Ich persönlich tue mich mit "Vans" und "SUVs" schwer, da ich nebenbei mit dem Auto viel fahre und es eigentlich "hasse", viel Luftwiderstand durch die Gegend zu schieben. (ich kann mich bei längeren Strecke "solo" schlecht bremsen und nur maximal 150 fahren zu dürfen, damit der Verbrauch nicht steigt, das mag ich nicht so wirklich).

Wir fahren ein Gespann Wilk Stern 1600KG mit BMW 530d A Touring.

Von daher kommen für mich bei den Anforderungen folgende Wagen in Betracht:
BMW 530d/525d (Touring)
Mercedes e-Klasse 270 cdi/320cdi/220cdi
VOLVO XC70 D5
A6 Allroad oder quattro
Omega 2,5td, 2.2cdi

Auch wenn es mit reinen Frontantriebsfahrzeugen "geht", richtig "toll" ist das nicht.

Gehen tut es auch noch mit vielen anderen Autos, aber ich will hier jetzt nicht alle Modelle aller Hersteller aufzählen.

Ach ja, um Deine n Fragen zu beantworten: Diesel, mindestens 150PS, 350NM, Automatik, Heckantrieb oder Allrad.
Jürgen

Vielen Dank Jürgen. Wie du dem Diskussionsverlauf entnehmen kannst, bin ich auch zu diesem Schluss gekommen. Kommt hinzu, dass die PW's den Offroadern in der Leistung in nichts nachstehen.
Froh bin ich auch noch über den Hinweis MB 270 CDI, der bisher nicht zur Diskussion stand, den ich aber für die Anhängelast von max. 1500 kg ebenfalls geeignet finde. MB hat ausgezeichnete Verbrauchswerte und spricht mich mehr an als BMW, obwohl gegen diese Marke bestimmt auch nichts Negatives anzuführen ist.

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270 CDI

Der 270 CDI hat als E-Klasse eine Anhängelast von 2.100 kg und ist als Kombi ein wahres Raumwunder! Außerdem halte ich den E für das bessere Zugfahrzeug.

Der 320 CDI ist meist "günstiger" zu bekommen und in der Regel besser ausgestattet! Der Mehrverbrauch sollte maximal 1 l sein.

Gruß

Franjo001

Zitat:

Original geschrieben von kwu.ag


Vielen Dank Jürgen. Wie du dem Diskussionsverlauf entnehmen kannst, bin ich auch zu diesem Schluss gekommen. Kommt hinzu, dass die PW's den Offroadern in der Leistung in nichts nachstehen.
Froh bin ich auch noch über den Hinweis MB 270 CDI, der bisher nicht zur Diskussion stand, den ich aber für die Anhängelast von max. 1500 kg ebenfalls geeignet finde. MB hat ausgezeichnete Verbrauchswerte und spricht mich mehr an als BMW, obwohl gegen diese Marke bestimmt auch nichts Negatives anzuführen ist.

Sag ich doch!

Gruß
andreasstudent

Zitat:

Kommt hinzu, dass die PW's den Offroadern in der Leistung in nichts nachstehen.

Halte ich im allgemeinen für ein Gerücht, denn ich wüßte nicht wo man einen Offroader überhaupt mit einem PKW vergleichen kann.

Es sind komplett unterschiedliche Konzepte (wenn man die SUVs mal aussen vor läst).

Es ist einfach eine Frage ob man ein hämoridenschonendes Fortbewegungsmittel braucht, das halt hier und da unter wiedrigen Umständen schon mal nicht ans Ziel kommt bzw. man halt seinen Wowa von einem netten Helfer (mit 4x4) ziehen lassen muß, oder ob man auf den einen oder anderen Luxus verzichtet, dafür aber die überlegene Technik nutzt.

Der Grund, weshalb Offroader gekauft werden, dürfte vielfältig sein. Ich habe den Verdacht, dass nur wenige auf die angesprochenen Vorzüge angewiesen sind. Weshalb ich das ganze Jahr mit einem solchen Ding herumfahren soll, um vielleicht einmal wirklich darauf angewiesen zu sein, leuchtet mir nicht ein.
Die oekonomische Seite ist bereits weiter vorne in diesem Thread angesprochen worden.
Ganz abgesehen davon sind die Folgen dieser Autos bei Kollisionen mit Fussgängern oder Zweirädern kaum mit den Bestrebungen der Schadensbegrenzung vereinbar. Oder liege ich da falsch?

Gruss, Corrado

Ein modernes SUV ist ja durchaus eine Alternative. Aber ein Geländewagen? Fahrverhalten, Sicherheit, Komfort und Verbrauch alles andere als sinnvoll.

Wenn man wirklich Allrad möchte, welchen ich durchaus für sehr sinnvoll halte, dann hilft genauso ein Allrad-PKW.

@kwu.ag: Nicht nur die Folgen für andere, auch die eingene Sicherheit ist sehr bescheiden.

Gruß Meik

Zitat:

Original geschrieben von Meik´s 190er


@kwu.ag: Nicht nur die Folgen für andere, auch die eingene Sicherheit ist sehr bescheiden.

Siehe im Allgemeinen der Bremsweg.

Tja, wenn ich das so lese....

Es ist faszinierend zu lesen wie schnell doch ein ganzer Haufen Vorurteile zusammengetragen werden kann....

Ich erinnere mal an das Thema dieses Threads

Zitat:

WW 1500 kg: Anforderung an Zugfahrzeug

Will irgendjemand bezweilfen, das ein hohes Eigengewicht des Zugfahzeugs sich positiv auf die Sicherheit/Stabilität des Gespanns auswirkt?

Glaubt irgendwer das eine Endgeschwindigkeit des Zugfahrzeugs >200km/h interessant für den Gepannbetrieb ist?

Glaubt hier noch jemand daran das PS oder KW Angaben eine Auswirkung auf die Gespanneignung haben?

Will irgendjemand behaupten das die Auswirkungen bei einer Kollision mit einem Van, LKW oder Transporter gerniger als bei einem Geländewagen sind?

Welche Fahrzeuggattung tötet wohl die meisten Kinder im deutschen Straßenvekehr?

Wieso fährt man Autos mit ABS auch wenn man es unter Umständen nie richtig brauchst?

Wer rechnen kann und es auch tut, weis das die ökonomische Seite für den Geländewagen spricht(SUV ausgenommen). Die ökologische ist eine Andere.

Das Fahrverhalten eines Fahrzeugs kann nicht kritischer sein als sein Fahrer 😉

Woher kommt die Info das die eigene Sicherheit bescheiden sein soll? Sag bitte nicht von dem gefakten Crashtest vor ein paar Jahren....

Also mal ganz ehrlich, bevor ihr über etwas herzieht, solltet ihr euch informieren!
Ich habe nichts gegen PKW, wie anfangs gesagt, wenn man was weiches für das Hinterteil braucht und es einem egal ist ob man bei wiedrigen Umständen auch am Ziel ankommt....
Wenn man glaubt mit Tempo 250 Spitze in Deutschland schneller am Ziel zu sein als jemand der nur 150 schafft, bitteschön...

Gehe ich eigentlich recht in der Annahme das ihr ESP, TC und wie das ganze Zeugs genannt wird für gut haltet?

Also als Zugfahrzeug für einen 1500kg Wowa kommt mir kein PKW ins Haus!

Jaja, die Illusionen der Geländewagenfahrer.

Sicherheit? Fahr doch mal vor die Wand, dann weisst du wie es damit bestellt ist. Genug Crashtests haben bewiesen, dass sie mit modernen Fahrzeugen aufgrund ihrer Rahmenstruktur nicht mithalten können. Fahrverhalten lässt sich in keiner Weise mit PKW vergleichen. Ein Van liegt im Crashverhalten nah bei PKW´s.

Bremswege...braucht man sich nur die Testwerte angucken.

Verbrauch...ach lassen wir das....

Steuer, Versicherung,...lassen wir lieber auch

Bleibt ein Vorteil, das etwas höhere Gewicht. Ansonsten gegen einen Allrad-PKW nur Nachteile. Und das für eine nasse Wiese 2mal im Jahr, wo man dann doch die netten Geländewagenfreaks hat die einem helfen 😉

Gruß Meik

Schön das wir bei den Illusionen angekommen sind 😁

Wenn wir darüber reden wieselten etwas vorkommt, dann sollte man sich auch überlegen wie gering die wahrscheinlichkeit ist, im Falle eines Unfalles ausgerechnet auch noch eine Wand zu treffen....
Aberlassen wir das, sonst kommen hinterher wieder die Sprüche vom "potentiellen Mörder".

Ich würde mich doch sehr freuen, wenn man auch wenn es einem gegen den Strich geht, ein klein wenig realistisch bleibt.

Das ein Geländewagen mehr verbraucht als ein ungefähr gleich großer PKW ist richtig und auch von mir nicht abgestritten worden.
Das ein Geländewagen meist teurer in der Versicherung ist, ist richtig und auch von mir nicht abgestritten worden.
Das ein Geländewagen in der Steuer teurer ist ist gelinde gesagt Schwachsinn! Denn ein 4x4 mit der gleichen Maschiene wie der entsprechende PKW zahlt auch das gleiche an Steuern, oder irre ich da?

Der entscheidende Vorteil des Geländewagens ist der deutlich geringere Wertverlust. Denn wenn das Fahrzeug z.B. 500-1000€ weniger an Wert verliert, so muß man verdammt lange Versicherung und Sprit sparen um das wieder herauszuholen.... Soviel zum Thema ökonomisch, man sollte den größten Kostenfaktor beim Auto nicht aussen vor lassen 😉

Das sich das Fahrverhalten vergleichen läst hat auch bisher niemand behauptet....

Faszinierend finde ich wie sehr ihr auf dem längeren Bremsweg herumreitet... wieviel macht das aus? Berücksichtig ihr auch das der Geländewagenfahrer höher sitzt und dadurch in vielen Fällen früher die Gefahrensituation erkennt? Habt ihr mal gegengerechnet wieviele Meter nur eine halbe Sekunde früher Bremsen ausmacht?

Davon das viele Risikosituationen durch die Sitzposition gar nicht erst aufkommen reden wir mal nicht.

Ich weis wirklich nicht wo da die ganzen Nachteile sind... oder redet hier jemand wie der Blinde von der Farbe?

@Meik: Ich drücke dir die Daumen das überhaupt jemand in der Nähe ist, wenn du einmal mit Anhänger in der nassen Wiese steckst!

Hallo Dieter,

schon klar, daß ein G-Modell o.ä. auch nach Jahren noch richtiges Geld kosten.

Und ursprüngliche Technik läßt sich auch im "tiefsten Busch" vom Schmied reparieren.

Und die "harten Camper" fahren nur mit Zelt.

Was sagt uns das? Nichts!

Es gibt eine große Gruppe von Campern, die nicht mit ihrem Wowa noch die letzte Almwiese bevölkern will, sondern mit mehr oder (eher weniger) weniger Komfort ihren Urlaub verbringen will. Und da ist ein knochenschüttelnder Geländewagen (zählt der Frontera eigentlich dazu?) nicht angesagt.

(Am "liebsten" sind mir die, die täglich ihre Herde zusammenhalten müssen und deshalb mit chromblitzenden Kuhfängern unterwegs sind. Wenn man weiß, was diese Mordgeräte schon bei kleinen Remplern mit Fußgängern anstellen, wundert man sich, daß diese Teile nicht schon lange verboten sind und beim fälligen TÜV-Termin zwangsentsorgt werden. Auch ohne diese Anbauten sind Fahrzeuge wie Deins aufgrund ihrer hohen Front so verletzungsfördernd, daß sie m.E. nicht in den heutigen Straßenverkehr gehören.)

Zum Thema Allrad und Geländewagen empfehle ich Dir den Test in Camping, Cars & Caravans (Februar 05) zu lesen, da steht beschrieben, was die modernen Helferlein so bewirken. Und da werden moderne Autos getestet!

Gruß

Franjo001

Eines der grossen Sicherheitsrisiken von Geländewagen ist der hohe Schwerpunkt. Bei Unfällen überschlagen sie sich wesentlich häufiger. Durch die Geometrie und das hohe Eigengewicht wird beim Ueberschlagen das Dach eingedrückt und so die Fahrgastzelle zerstört. Ich bin selber 15 Jahre Offroader gefahren und habe letztes Jahr gewechselt, da die Fahrstecken auf Bergwegen wegfielen und dafür fast nur noch Autobahnkilometer übrig blieben.
Differenz zu früher im Benzinverbrauch 1000-1200.- CHF/Jahr. Reifen weiss ich noch nicht, immerhin fuhr ich 75'000km mit einem Satz!! Billiger wird es kaum, je nach Fahrweise aber auch nicht teurer. Mein jetziger PW ist lediglich 200kg leichter als der Geländewagen und den Wohnwagen zieht er auf der Autobahn wesentlich ruhiger. Selbst auf nasser, weicher Wiese als der Wohnwagen fast 10cm einsank und ich schon dachte, dass ich nun wohl den halben Camping zusammentrommeln müsste, zog er den WoWa(1600kg) mit hilfe der fein anziehenden Automatik und den elektronischen Helferlein praktisch problemlos wiederdem aus dem schlamassel.

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